Donald Trump - Der Wuteinfänger

Donald Trump hat das Programm für die ersten 100 Tage seiner Amtszeit vorgestellt. In diesen schwierigen Zeiten könnte er der richtige Präsident sein. Er hat die aufgeladene Stimmung zwar entfacht, ist aber als Einziger in der Lage, sie auch wieder zu beruhigen

Der designierte US-Präsident Donald Trump steckt den Daumen in die Höhe
Trumps größte Herausforderung als Präsident ist es, die Verlierer der Politik auf seiner Seite zu behalten / picture alliance

Autoreninfo

Prof. Dr. Birger P. Priddat ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre und Philosophie und ehemaliger Präsident der Universität Witten/Herdecke.

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Nach der Schockstarre, die der Wahlsieg Donald Trumps ausgelöst hat, ist Nüchternheit angesagt. Letztlich war es eine demokratische Wahl. Seitdem schlug Trump versöhnliche Töne an. Das ist nicht nur gespielt: die Unverschämtheiten, die Trump im Wahlkampf äußerte, waren Überredungsrhetoriken, um gewählt zu werden. Dass er den Hass der US-Amerikaner schürte, ist das schwerste Erbe dieses Wahlkampfes. Aber das heißt nicht, dass es so weitergehen muss.

Die Menschen in den USA waren schon lange vorher hasserfüllt und wütend. Trump hat diese Disposition nur brachial ausgenutzt, indem er sie förderte und öffentlich aussprach. Damit hat er zwar gewonnen, aber zugleich das Problem geschaffen, dass seine Unterstützer ihre Hasstiraden und wütenden Forderungen nicht aufgeben werden.

Freibrief für Hass

Momentan ist er ihr Wutdelegierter. Wenn Trump aber in den Mühlen der Politik- und Rechtsprozesse nicht nur langsam, sondern zurückrudernd auftreten wird, beginnt die große Distanzierung. Irgendwann werden die Armen merken, dass ein Milliardär sich nicht eignet, ihnen Recht und Einkommen zukommen zu lassen. Die Gefahr, dass dann, wenn Trump die Erwartungen enttäuscht, schlimmere Figuren auftreten werden, ist nicht gebannt.

Wenn wir aber davon ausgehen, dass Trump das weiß, wird er alles tun, um die Wut der Wähler nicht weiter ausbrechen zu lassen. Denn sie fangen bereits an, offen rassistisch in den Straßen aufzutreten. Der Sieg Trumps ist für viele der Freibrief, Minderheiten offen zu beschimpfen und zu bedrohen. So betrachtet, ist Trump die einzige Figur, die ihre Wut und ihren Hass auffangen und abmildern kann. Es kommt jetzt darauf an, die Balance zu halten zwischen teilweiser Erfüllung der Wahlversprechen und kluger Politik.

Das Ende des Neoliberalismus

Selbst wenn Trump nicht weiß, dass das seine eigentliche Aufgabe und Verantwortung ist, wird er über den allgemeinen Patriotismus und unter Zuhilfenahme neuer politischer und administrativer Kräfte genauso agieren, wie es nötig ist, um den abdriftenden Teil amerikanischer Bürgerschaften wieder einzubinden. Niemand anderer hätte das jetzt gekonnt. Hillary Clinton schon gar nicht. Aber auch nicht die radikal-christlichen Republikaner wie Ted Cruz, die ja eher die fundamentalistischen Prinzipien als die Wut der Bürger repräsentierten.

Es kommt jetzt auf die „mixed policy“ an, das heißt auf eine Art von Politik, die die wütenden Bürger eigentlich nicht mehr wollen. Aber nur so kann Trump das Land im Fahrwasser halten. Er wird dafür Arbeitsplätze subventionieren und damit die hohe Verschuldung des Staates ins Unermessliche erhöhen. Die neoliberale Epoche ist nun endgültig beendet. Wir kommen in einen Staatspaternalismus, der sozialdemokratische Umverteilungszüge tragen muss. Nur dass das in den USA niemand so nennen darf, obwohl alle genau das wollen und fordern. Der Kapitalismus, das große Glücksversprechen des „american dream“ ist für die Wähler Trumps abgewirtschaftet; sie müssen auf den starken Mann und damit auf den Staat vertrauen.

Per Kurznachrichtendienst Twitter stellte der künftige US-Präsident sein Programm für die ersten 100 Tage seiner Amtszeit vor. Demnach will Trump aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP aussteigen und „Wohlstand und Jobs für amerikanische Arbeiter“ schaffen. Dazu sollen unter anderem Regulierungen, zum Beispiel im Energiebereich, gestrichen werden.

Kein Idiot, sondern Geschäftsmann

Wenn Trump begreift, welche Aufgabe er tatsächlich zu erfüllen hat, dann kann der Angriff auf die Demokratie, der aus der Wut der Bürger herrührt, abgewendet werden. Denn Trump genießt Vertrauen, was hoffentlich ausreicht, um einige Maßnahmen zu lancieren, die einige der Wütenden wieder beruhigen und eine andere, weniger aufgeladene  Atmosphäre im Land schaffen könnten.

Möglichweise ist er genau der richtige Präsident in dieser schwierigen Situation. Nur er kann die Wütenden in die Demokratie zurückholen, wenn diese auch dabei verbogen wird. Trump als Idioten darzustellen, ist unbedacht bis unklug. Selbst wenn er ein eher schlichtes Gemüt sein sollte, arbeitet er funktional und konstruktiv. Es ist absurd, ihm zu unterstellen, dass er die Wutbürger fördern möchte. Allein aus Geschäftsinteressen könnte er nicht zulassen, dass die Armen und Verlierer die Politik der USA bestimmen sollten. Er wird nur die Politik fahren, die sein Geschäft nicht schädigt.

Eine andere Meinung zum künftigen US-Präsidenten Donald Trump vertritt der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel. Lesen Sie hier seinen Artikel „Belehrungen von oben bringen nichts“.

Arndt Reichstätter | Di, 22. November 2016 - 17:02

Wenn Donald Trump die langjährige Wut symbolisiert, wieso gab es dann nach Obamas Wahl keine Proteste?

Wenn Donald Trump überdurchschnittlich rassistische Wähler anlockt, wieso hat die republikanische Partei dann die stärksten Zuwächse bei Minderheiten und Trump doppelt so viele schwarze Wähler die Romney?

Wenn die "neoliberale Epoche" zu Ende geht, wieso hat man dann in der USA aufgehört die Marktregulierungen zu zählen, rettet Großbanken auf Steuerkosten und hat 115 staatliche Agenturen zur Absicherunge, dass es kein Wirtschaftskrisen gibt?

Hans Jürgen Wienroth | Di, 22. November 2016 - 17:11

Warum ist nur freier Handel und freie Marktwirtschaft (einschließlich der für die Arbeitskraft) gut für die Welt? Wenn wir Europäer z. B. unsere „Geflügelreste“ oder unsere Tomaten nach Afrika verkaufen und damit das „produzierende Gewerbe“ und den landesinternen Handel damit zerstören, dann mag das gut für unsere Marktwirtschaft sein. Wenn die arbeitslosen Menschen des afrikanischen Kontinents sich dann auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand auf den Weg zu uns machen ist auch das gut für die Wirtschaft, denn der Wettbewerb um Arbeitsplätze nimmt zu und der Preis für die Arbeit sinkt.
Was aber hat der normale Bürger davon? Kann eine Produktion und damit Beschäftigung im Land vielleicht auch ohne Subventionen und neue Schulden wieder angekurbelt werden? Wären eine TPP-Kündigung und Importzölle möglicherweise ein erster Schritt dorthin?

Wenn unsere Lebensmittelexporte wirklich den Afrikanern schaden, wieso belegen sie diese nicht mit hohen Zöllen oder verbieten diese vollständig?

Und wieso sollen sich die Afrikaner nicht auf jene Branchen konzentrieren, in denen sie einen komparativen Vorteil haben?

Auch Sie, Herr Wienroth, könnten vielleicht billiger Kartoffeln ernten, als dem deutschen Bauer die Reste abzukaufen, die dieser noch übrig hat, nachdem er sich selbst ernährt hat. Aber sollten Sie sich wirklich dafür schämen, nur weil sie dem Bauer sein Geschäft nicht kaputt machen?

Herbert Weidner | Mi, 23. November 2016 - 12:19

In reply to by Arndt Reichstätter

Na, Sie glänzen aber durch Nichtwissen! Beispiel Kenia: Der Export von "Flugrosen" nach Europa ist eine wesentliche Einkommensquelle, recht viel mehr gibt nicht zu exportieren. Die EU zwingt Kenia, im Gegenzug tiefgefrorene Hühnchenreste zu importieren, auch wenn dadurch die heimische Kleintierzucht zerstört wird. Sie kennen nicht einmal die einfachsten Tatsachen, wollen aber mitreden.

Eine Tatsache ist nicht dasselbe wie ökonomische Logik.

In der Wirtschaft kann man technisch niemanden zu etwas "zwingen". Die EU hat das Recht, wirtschaftliche Bedingungen zu stellen. Kenia hat das Recht, der EU keine Rosen zu verkaufen.

Volkswirtschaftlich scheint Kenia vom Flugrosen-Export mehr als durch heimische Kleintierzucht zu haben, ansonsten würde sich das Geschäft nicht lohnen, bzw. die Kleintierzüchterlobby mehr Geld als die Rosenlobby haben.

Das derzeitige Ungleichgewicht ist für Kenianer übrigens ein wirtschaftlicher Anreiz, aus der Kleintierzuchtbranche auszusteigen und umzulernen. Nach derzeitigen Vorzeichen "braucht" niemand kenianisches Kleintierzuchtfleisch.

Übrigens zwingt niemand die Kenianer, den Kauf von gefroreren Geflügenresten zu Gunsten heimischen Fleisches abzulehnen. (Höchstens ihre eigenen Regierung.)

Dimitri Gales | Di, 22. November 2016 - 17:29

Viele Menschen in Europa und politische Beobachter haben sich vom Wahlkampfgetöse irritieren lassen; aber das ist auch in Unternehmen keine Seltenheit: man gebraucht harte Worte gegenüber Kollegen, aber danach trinkt man gemeinsam ein Bier. Jetzt, da die Colts abgekühlt sind, kann Trump agieren; wenn er nichts gegen den Abstieg der Mittelschaft und den Niedergang der heimischen Industrie macht, dann wird er als Verräter gelten. Aber ich denke, sein Weg kann der Richtige sein. Die heilsversprechende Globalisierung mit ihren neoliberalen Perversionen hat ihren Zauber verloren.

ich bin mir sicher, viele Nordkoreaner hätten nichts gegen ein wenig Neoliberalismus, was auch immer das sein soll.

Nicolas Wolf | Di, 22. November 2016 - 18:14

Schöne unaufgeregt Analyse, ich denke auch das Trump stark Richtung Mitte tendieren wird, schon allein aus dem Grund, dass ihn Vertreter der streng konservativen oder libertären ähnlich hoch schätzen werden wie Hillary Clinton. Aber wieso sollte ein Milliardär schlechter geeignet sein, sich um die ärmere Bevölkerung zu kümmern als Millionäre wie die Obamas, die Clintons oder die Buschs? Auch das Ende des Neoliberalismus ist sehr früh da, noch vor dem Anfang, bzw. war die amerikanische Politik vielleicht unter Regan das letzte mal Neoliberal und selbst das nur vielleicht. Zum Rassismus, das in Bezug auf die USA zu behaupten, ohne dann Beispiele zu nennen, macht einen leider unglaubwürdig. Es gibt ihn, natürlich, aber wesentlich geringer als immer behauptet. In den USA gibt es größtenteils von Linken herbeigeredeten Rassismus, aber wenig realen. Realer Rasismus wird dort recht streng bestraft, insbesondere gesellschaftlich.

Bernd Fischer | Di, 22. November 2016 - 18:33

Wer das Wort "Wutbürger" in den Mund nimmt, beleidigt die Bürger ( absichtlich ) wo auch immer in dieser Welt.

Man nimmt dieses Wort nur dazu als billige ideologische "Krücke" , um ohnmächtige Bürger oder Bürger die voller Zorn sind , mit Absicht zu diffamieren.
Papst Gregor der Große:

Der Zorn als dienstbarer Geist der Vernunft gegen den Zerfall der Zivilgesellschaft.

Hans Beyer | Di, 22. November 2016 - 19:09

Weiße.

Und genau deshalb haben so viele von ihnen Trump gewählt.
Die New Yorker und Washingtoner Schickeria gefiel sich in langen Jahren in Verachtung der "Rednecks". Der arbeitenden Leute auf dem Land, die im Nacken einen Sonnenbrand haben. Gerade auch die angeblich arbeiterfreundlichen Demokraten.
Wer sich immer nur verachtet fühlt, der keilt irgendwann zurück.
Ziemlich normal.

Auch bei uns hörten und lasen wir seit Jahrzehnten immer nur von dem Ziel der Politiker, wie es "ausländischen Mitbürgern" (ein Widerspruch in sich!) angenehmer zu gestalten wäre.
Soll das unser Lebenszweck sein - in unserem eigenen Land?, fragen sich nun immer mehr Deutsche.

Wolf.W.Becker | Di, 22. November 2016 - 19:52

Herr Priddat konstruiert einen Trump, der mit dem realen nur den Namen gemein hat. Er redet sich eine Person schön, die noch an keiner Stelle die angesprochenen Fähigkeiten auch nur in Ansätzen erwiesen hat: Menschen zu versöhnen ist ihm genau so fremd wie der politische Diskurs mit Andersdenkenden. Wer ausgehandelte Verträge aufkündigen will, fördert die Destabilisierung, nicht nur im Pazifik-Raum. Nein, Trump ist nicht der ganz andere, er bleibt ein Risikofaktor. Das um ihn versammelte Retro-Personal wirkt zusätzlich verschärfend, nicht entspannend.

Herbert Weidner | Mi, 23. November 2016 - 12:27

In reply to by Wolf.W.Becker

Schon wieder so ein Klugscheißer, der alles weissagen kann. Sie reden Trump schlecht, lange bevor er auch nur eine einzige politische Entscheidung treffen darf. Woher wollen Sie wissen, was ihm fremd ist? Aus zweiter oder dritter Hand? Warten wir doch erst mal ab!

Wolf.W.Becker | Do, 24. November 2016 - 07:09

In reply to by Herbert Weidner

Herr W. kanzelt Menschen als "Klugsch..." ab, wenn deren Meinung sich von der seinen unterscheidet. Dass dieser Sprachstil bei "Cicero" durchgeht wundert mich, da er das normale Niveau deutlich unterschreitet. Herr W. wiederum gibt, unfreiwillig, Einblick in seine Denkstrukturen, die nur die eigenen Einsichten gelten lassen. Liegt hier nicht eine Nähe zu Trump (Wahlkampfrhetorik) vor? Dann der absurde Vorwurf des Herrn W, ich hätte mein Wissen nur aus "zweiter und dritter Hand". Jede medial vermittelte Nachricht ist "2.Hand". Diese wird zur Kenntnis genommen und gedeutet. Ein Politiker darf an dem gemessen werden, was er sagt, was er andeutet und was er verspricht - und an seinen Taten. Darf über Trump nur schreiben, wer im goldenen Trumptower wohnt oder zum Transition-Team gehört? Verfügt Herr W. über besondere Kanäle, so dass er aus "1.Hand" weiss, was der neue President wirklich denkt?

Karin Zeitz | Di, 22. November 2016 - 20:02

und Gewalt gegen Andersdenkende gehen auf den Straßen der USA derzeit nicht von Trump-Wählern, sondern von enttäuschten Clinton-Wählern aus. Demokratische Wahlen sind für manche Politiker nur solange in Ordnung, wenn sie selber gewählt werden. Anderenfalls hetzt man seine Anhänger auf um Unruhe zu stiften.

Frau Zeitz. Die linke ANTIFA darf sich alles erlauben, gerne schon mal Autos anzünden oder auf die Polizei einprügeln, wird dafür von der Politik geschützt und auch noch bezahlt.

Die PEGIDA, die noch nichts angestellt hat, außer friedlich zu demonstrieren, wird von Politiker aller Coleur verunglimpft - gelinde ausgedrückt.

Reiner Bergmann | Mi, 23. November 2016 - 20:03

In reply to by Josef Garnweitner

Da haben Sie durchaus Recht Herr Garnweitner!
Die Ausbreitung des Islam sollte viel mehr Sorgen bereiten, als
die Wahl Trumps. Mitarbeiter Trumps bezeichnen den Islam als
Ideologie und nicht als Religion und haben damit leider Recht.
Das schlimmste, eine Katastrophe in diesem Land wäre Rot/Rot/Grün..

Josef Garnweitner | Do, 24. November 2016 - 15:26

In reply to by Reiner Bergmann

aber ich bin mir nicht ganz sicher, Herr Bergmann, ob man noch schlimmer gegen das eigene Volk regieren kann als Angela Merkel. Wenn eine CDU-Größe schon von Rot-Grün gelobt wird, dann sollten beim Volk alle Alarmglocken schrillen und bis zur nächsten Wahl nicht mehr aufhören.

A. Merkel hat doch Links längst links überholt und Deutschland ganz bewußt dem Untergang geweiht.

Wir sprechen uns in einigen Jahren wieder. Ich hoffe ich war ein schlechter Prophet.

Michaela Diederichs | Di, 22. November 2016 - 21:40

Warum eigentlich das Geschrei und die Spekulationen bei uns? Was soll dieses "Getrumpel"? Der Mann muss sich einer großen politischen Verantwortung stellen, innen- und aussenpolitisch, vor allem innenpolitisch. Ohne weitere Verschuldung wird das nicht gehen. Der amtierende Präsident hat ebenfalls riesige Schulden angehäuft. Was hat er für Amerika bewirkt? Wenn ich mir die Kommentare bei Cicero und anderen Magazinen anschaue: auch in DE gibt es Sehnsucht nach Veränderung. Das ist keine Schande, das ist gelebte Demokratie. Die wollen wir erhalten, oder? Unsere Medien - Cicero ausgenommen - sind m. E.  gleichgeschaltet. Wenn Trump dagegen wettert - für die USA - ist das für mich okay. Hier wird das auch empfunden, aber öffentlich nicht thematisiert. Scheren im Kopf nerven. Kreative Lösungen für Probleme sind nicht möglich, wenn wir immer und für jeden liberal und tolerant handeln wollen. Man muss auch mal unangenehm werden. Scheren im Kopf sind tödlich für die Demokratie.

FritzXaver | Mi, 23. November 2016 - 07:03

Vieles richtig aber einer der Grundannahme teile ich nicht.
"die Unverschämtheiten, die Trump im Wahlkampf äußerte, waren Überredungsrhetoriken, um gewählt zu werden."
Trump ist in meiner Wahrnehmung schon eher ein politischer Dummkopf oder wie der ein oder andere es nennt "Idiot". Seine Ausfälle eher Ausdruck eine unbeherrschten und "schlichten Gemüts".
Soweit ich das sehe hatten die Leute die Nase voll vom politisches Establishment und da war Trump die einzige Alternative.
Das ist in Deutschland ähnlich. Die Afd scheint die einzige Alternative, leider ist sie auch politisch vor allem wirtschaftspolitisch "ein Idiot".
Sie hat, ähnlich wie die FDP, wirtschaftspolitische Vorstellungen die sich bereits als falsch und völlig gescheitert heraus gestellt haben.
( Lediglich der Ausstieg aus dem Euro wäre eine Überlegung wert gewesen zu sein. )

Thorsten Rosché | Mi, 23. November 2016 - 11:49

In reply to by FritzXaver

Wer einen Milliarden-Konzern führen kann ist ein Idiot oder politischer Dummkopf ? Welche Qualifikation haben unsere Politclowns für ihre Ämter - keine, sie wechseln die Ministerin wie Blusen + Hemden. Trump ist ein ausgebuffter Geschäftsmann, auf welchen "Geschäftsfelder" er seine Kenntnisse anwendet ist wurscht. Politik ist auch ein Geschäft ! Er wird das Richtige für sein Land tun - ob es wird uns gefällt ist eine andere Sache.

Jens Berger | Mi, 23. November 2016 - 15:33

In reply to by FritzXaver

Wenn Milliardär Trump ein politischer Idiot / Dummkopf ist, frage ich mich warum unsere Politiker, Minister Bundestagsabgeordneten nicht alle Milliardäre geworden sind ;-) Politische Ahnungslosigkeit im Bundestag ist genügend vorhanden. Trump ist schlauer als wir alle denken. Und im Vertrauen gesagt, ein guter Geschäftsmann muss unberechenbar sein, sonst macht er gerade in dieser Liga keine Geschäfte. Er läßt sich nicht in die Karten gucken, gut so, für die USA !

Detlev Bargatzky | Mi, 23. November 2016 - 07:08

Schon wieder jemand, der genau weiss, wie sich die wirtschaftliche und innenpolitische Situation in den USA entwickeln werden und wie Trump reagieren werden wird.

Svenja Gerwing | Mi, 23. November 2016 - 07:59

Ergänzend zu diesem gelungenen Artikel muss aber noch darauf hingewiesen werden, dass Hass nicht exklusiv dem Trump Lager zugeschrieben werden darf. Brennende Trump-Puppen sprechen nun auch nicht gerade für Versöhnung und Einigungsbereitschaft.
Gleiches gilt auch hierzulande:
Steinmeyer's bockige Wahlresümee kann man auch einen hasserfüllten Unterton attestieren.
ALLE Menschen, die sich auf der vermeintlich guten Seite wähnen können andersdenkende hassen und müssen natürlich auch dafür kritisiert werden!

Marcus Hallmoser | Mi, 23. November 2016 - 08:45

Es geht immer darum, über ordoliberale Gesetze und Steuerung der Volkswirtschaft Bedingungen zu schaffen, unter denen die Bürger sich selbst Wohlstand erarbeiten können. Das war die Grundlage für den Wohlstand in den USA. Kein US-Bürger will übermässig Steuern zahlen, denn das ist nicht das Ziel von Erwerbstätigkeit. Trumps Ankündigungen gehen in Richtung Ordoliberalismus und Anti-Trust-Gesetze; bspw. gäben TPP und TTIP den Unternehmen ungeheure Macht, die - über von Anwaltskonzernen ausgeführten Klagen - die USA in arge Bedrängnis brächten, deshalb lehnt er diese Abkommen ab. Die Wut der Bürger rührt u.a. aus der ihnen vom Juste Milieu aufgezwungenen Lebensweise eines ideologisch überhöhten und verheiligten Folklore-Multikulturalismus, der damit verbundenen illegalen Migration und der durch beides ausgedrückten Verachtung der US-Amerikaner, der Selbstbereicherung des Juste Milieus und der Verteilung von Wohltaten an Arme auf Kosten der Mittelschicht. Alles so, wie auch bei uns.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 23. November 2016 - 09:18

Um dieser Analyse Trumps begegnen zu können, muss man glaube ich vor diesem Wahlkampf ansetzen.
Nur zu sagen, Trump hätte den Hass geschürt, geht m.E. fehl.
Trump bewegte sich in diesem vorhandenen Hass und indem er mit den Menschen sprach in ihrer und mindestens einer ihm möglichen Sprache, nahm er sie an.
Möglich, dass HC ohnehin nicht gewählt worden wäre, sondern jeder Konservative.
Gegen Trump hatte sie durch krasse "Hetze" eine Chance?
Aber wie entstand der Hass?
Ich befürchte durch den verständlichen Schwerpunkt Obamas "Schwarz und Weiss" zu versöhnen.
Darin mißlang ihm eine konzeptioneller Ansatz für die gesamten USA.
Er verblieb bei seiner Gemeinde.
Aber hunderte Jahre Geschichte der USA haben diese Versöhnung nicht geleistet.
Strukturell ist Obama diese Verbindung, das hoffentlich neue Selbstbewußtsein seiner Gemeinde.
Trump muss diesen Pakt akzeptieren und Hass darauf zurückdrängen.
Aber er braucht ein Konzept für die gesamten USA, nicht nur für die Hassenden.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 23. November 2016 - 09:42

Oder anders gefragt, war es sinnvoll, als Präsident der USA dennoch hauptsächlich "Minderheiten" zu stärken?
Riskierte Obama dadurch nicht das Auseinanderfallen der USA, Polarisierung/Parallelgesellschaften und Stärkung des Selbstbehalts?
Die stärkste Community, die der europ. Weissen hat ihr Haupt wieder erhoben.
Sie ist deshalb die stärkste, weil sich mit ihr der Aufstieg der USA verbindet.
Die erfolgreiche Gesellschaft, der starke Staat, den Herr Priddat einfordert ist ihr Beitrag zur Geschichte der USA.
Keine andere Community kann ihn evtl. gewährleisten.
Jede andere, auch "die" von Hillary Clinton würden die USA provinzieller machen.
Nur ist Frau Clinton evtl. eine Person, die sich der Arsenale der USA bedient hätte nicht nur für die Interessen "ihrer" Community, sondern evtl. einer spezielleren?
Trump kann das nicht alleine schaffen.
Die Republikaner sind insgesamt gewählt, müssen ihrer Verantwortung gerecht werden und die Deutungshoheit/Konzepte in den USA umsetzen.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 23. November 2016 - 10:16

wie evtl. Hillary Clinton innerhalb "Ihrer" Community einer spezielleren an.
Trump ist nicht der Inbegriff des gebildeten, fast aristokratischen Republikaners, evtl. verdeutlicht durch die ehemals! europäischen Weissen.
Darin durchaus vergleichbar einer Hillary Clinton.
Aber diese Wahl stand und fiel evtl. mit der speziellen Person Hillary Clinton und dem Umfeld, das ihr und ihrer Familie seitens der US_Bürger durchaus zugeordnet wird, ob nun berechtigt oder nicht, nämlich dem im weitesten Sinne Kriminellen.
Genau das wurde ständig versucht, Trump zu unterstellen, womit leicht der Verdacht aufkam, dass die Clinton-Bewegung evtl. von sich auf andere schloss.
Der Hauptgrund, warum Enthüllungen gar nichts brachten, selbst wenn sie gerechtfertigt waren.
Aus diesem, jedenfalls durch Amis nicht von der Hand gewiesenen Sumpf muss Trump die Politik führen.
Da ich Hernando de Soto "Marktwirtschaft von unten" schätze, besonders die Definition des Informellen, könnte Trump dies leisten.

bedeutet nach de Soto, dass sich ein Großteil der Bevölkerung nicht an Gesetze hält/ halten kann.
Dieser Teil ist ihm der Liebste, wie es mir scheint.
Er schildert ihn als produktiv, einfallsreich und jede Lücke füllend.
Als staatlichen/gesellschaftlichen Ansatz teile ich de Sotos nicht, aber er ist notwendig, um eine Hybris der Herrschenden, ihre Selbstgerechtigkeit im Guten zu brechen in Hinblick auf eine Totalität der Gesellschaft.
Ich halte Christus nicht für einen Juden und damit für einen Aussenseiter der jüdischen Gesellschaft.
Dass spiegelt sich sehr stark in seiner Lehre, die eben auch Auseinandersetzung mit der be-herrschenden jüdischen Gesellschaft war -> die Ersten werden die Letzten sein.
Gleichzeitig setzt er universal-europäisch/genealogisch an, also konzeptionell für jede Gesellschaft.
Sein evtl. Dilemma, Erster und Letzter zu sein birgt aber auch das Geheimnis einer liebenden Totalität in einer Gesellschaft.
Kriminalität als Fehlen, nicht Verbrechen!
Respect

peter hauser | Mi, 23. November 2016 - 11:15

Um Amerikaner zu verstehen, muß man wohl eine zeitlang under ihnen gelebt haben.

Kultur zeichnete sich gerade durch Freiraum in Verfügbarkeit von Zeit, die nur alzu oft in Dekadenz Sinn fand...ein philosophisches Thema___:-)
Doch zurück zu alltäglich Politischem.
Trump ist Plutikrat und folgt nur seinen Interessen, die unverstanden viel Zustimmung finden.
Kultutnationen lassen sich nicht durch immanente Efizienz blenden,; sie refliktieren historisch eingedenk tiefgründiger und nachhaltiger.
Als Homosapiens sapiens, werden wir weiter-sehen.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 23. November 2016 - 11:58

der informell betonten Gesellschaft geworden, verbindend durch sein Ehe.
Aber evtl. zu stark darin.
Europäischer als Trumps Herkommen geht evtl. nicht mehr in den USA.
Ob er wirklich auch dies transportiert oder nur spiegelt wird sich zeigen.
Jedenfalls war er auch ohne Hass zu "bedienen", hoffentlich besser "zu beantworten" darin Jeb Bush überlegen, vielleicht sogar dessen älterem Bruder.
Die Bushs führen sich gar bis aufs englische Königshaus zurück?
Trump auf die Pfalz, good old Germany.
Die Diversität seiner eher "modern family" wird ihn hoffentlich vor Hybris schützen.
Seine politische Durchschlagkraft, nicht spezielles Herkommen, ist evtl. vergleichbar einer Petry, eigentlich einem Schäuble.
Schäuble drückte sich vor dem Kanzleramt, jetzt Lammert vor dem des BP.
Frau Merkel schafft m.E., da evtl. beratungsresistent und verliebt in Alleingänge Communitypolitik, die die informellen/parallelen Bereiche der Gesellschaft mitnimmt, aber evtl. Deutschland nicht abbildet.

Harro Meyer | Mi, 23. November 2016 - 12:45

Wer hat denn die USA groß gemacht? Doch nicht die Schwarzen beim Bohnen flücken in Arkansas oder beim autoschrauben in Detroit. Auch nicht die Hispanjos, die zwar als erste bis San Franzisco das Land entdeckten. aber deren Multikulti zeigt in Mittel-und Südamerika, dass es so nicht geht.
Es waren die weißen Männer und Frauen, denen das christliche Europa zu eng wurde, sowohl räumlich als auch im Denken, die den riskanten Weg ins Ungewisse wagten. Ihre Verfassung war das erfolgreiche Ergebnis jahrhunderte langer schlechter Erfahrungen europäischer christlicher Politik mit dem Schlussakkord der französischen Revolution.
Und diesen weißen Männern versuchen nun die klugdenkenden Verantwortlichen dieses alten Europas, das zweimal in 100 Jahren einen Weltkrieg vom Zaume gebrochen hat, zu sagen, was richtig ist. Peinlich, peinlich….peinlich.

Reiner Jornitz | Mi, 23. November 2016 - 12:55

Trump bediente in den Vorwahlkampf das Druckventil. Er ist ein Meister der Wahrnehmung von Emotionen und Körpersprache. Als erfolgreicher Milliardär weis er wen er vor sich hat. Auf jeden Fall hat er mit seiner Art das Establishment in Amerika aufgemischt . Was ein paar Kommentatoren bei Cicero angegeben haben das die AFD aus Idioten besteht habe ich mich gründlich revidieren müssen. Wenn das Ziel war im ZDF Marcus Lanz die AFD zum Schlachtfest zu führen wurde herb enttäuscht. Sachliche Lösungsansätze die Bodenständig waren kamen als Antwort das Hr. Lanz sehr unsicher im Talk wurde. Natürlich gibt es gute und schlechte Politiker überall, wobei ich denke das es populistische aber auch vernünftige Strömungen gibt. Das heist , es wird Zeit das Demokratie wieder lebbar wird und zur Mitarbeit in der Gesellschaft beiträgt . Menschen sollten in einer Gesellschaft zusammen passen, aber kein Multi- Kulti Kultur erschaffen die Scharia - Grundgesetz antritt , das bringt wirklich Hass.

Yvonne Walden | Mi, 23. November 2016 - 13:39

Der Pulitzer-Preisträger David Cay Johnston bezeichnete Donald Trump als den "größten Betrüger, den die Welt je gesehen hat" (Interview in der "Nordwest-Zeitung" am 22.11.2016).
Für ihn, Trump, gebe es nur zwei wesentliche Dinge: Attraktive Frauen und Geschäftsdeals, mit denen er Millionen Dollars verdienen kann.
Er sei ein extremer Narzisst, emotional auf dem Stand eines 13-jährigen im Körper eines 70-jährigen.
Er habe eine nur kurze Aufmerksamkeitsspanne. Johnston weiß, wovon er spricht. Er verfaßte die Trump-Biografie "Die Akte Trump".
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Hoffentlich richtet er als künftiger US-Präsident kein weltweites Unheil an. Adolf Hitler läßt grüßen!

Sehr geehrte Frau Walden,
Sie zitieren: Er sei ein extremer Narzisst, emotional auf dem Stand eines 13-jährigen im Körper eines 70-jährigen. 44 Präsidenten hatten die USA bisher, und
da wird er wohl nicht der Einzigste mit diesen Merkmalen sein. Ich bin der Über-
zeugung, dass beinahe alle, die es in Machtpositionen geschafft haben, vom Narzissmus bereits geprägt, oder ihn sich zu Eigen gemacht haben.
Und Adolf Hitler grüßen lassen, na, ja.

Bernd Fischer | Mi, 23. November 2016 - 18:17

In reply to by Günter Schaumburg

Na mit "Adolf Hitler grüßen zu lassen" war ein doch ein genialer taktischer Schachzug ( der Foristin ) der in der heutigen Zeit ( glaubt man den linken progressiven Kräften ) angeblich zu vielen passt.

Also, man hält die Schnauze.

Wahltag ist Zahltag.

Helmut Schmidt hat vor einigen Jahren in einer Sendung gesagt "alle Politiker sind generell eitel und geltungssüchtig"

Und ein anderer Insider meinte kürzlich "alle Politiker lügen, sind egoistisch und rücksichtslos"

Für diese Merkmale brauchen wir keinen Mr. Trump zu bemühen, da haben wir genügend Beispiele vor der eigenen Haustüre.

Ich glaube dieser Trump wird harmloser als es aussieht. Er ist kein Träumer und wird sich nach der Realität richten.

Harro Meyer | Mi, 23. November 2016 - 15:39

Wer hat denn die USA groß gemacht? Doch nicht die Schwarzen beim Bohnen flücken in Arkansas oder beim Autoschrauben in Detroit. Auch nicht die Hispanjos, die zwar als erste bis San Franzisco das Land entdeckten. aber deren Multikulti zeigt in Mittel-und Südamerika, dass es so nicht geht.
Es waren die weißen Männer und Frauen, denen das christliche Europa zu eng wurde, sowohl räumlich als auch im Denken, die den riskanten Weg ins Ungewisse wagten. Ihre Verfassung war das erfolgreiche Ergebnis jahrhunderte langer schlechter Erfahrungen europäischer Politik mit dem Schlussakkord der französischen Revolution.
Und diesen weißen Männern versuchen nun die klugdenkenden Verantwortlichen dieses alten Europas, das zweimal in 100 Jahren einen Weltkrieg vom Zaume gebrochen hat, zu sagen, was richtig ist. Peinlich, peinlich….peinlich.

neuheide | Mi, 23. November 2016 - 17:41

ein grosses danke an die bevölkerung der usa.

und ein "seit zukünftig ganz besonders vorsichtig"..

an den verlogenen verbrechermainstream,den sargnagel verpasser

ist, dass ich wegen mangelnder Zeichenverfügung zugespitzt schreiben muss, um etwas in gewisser Weise auf den Punkt zu bringen innerhalb der geringen Zeichenmenge.
Normalerweise würde ich so nicht schreiben, sondern sehr viel verschachtelter, vielgleisiger, äh "schwieriger".
Entsprechend setze ich viel in Gänsefüßchen, weil es sonst schlicht falsch würde.
Ich hoffe, dass ich zu einem großen Teil diesen Spagat schaffen, weil ich eben in kommunalen politischen Gesprächen vor allem Zuspitzung "gelernt" habe.
Ich will etwas darlegen, ich will mich aber auch unterhalten.
Ich könnte mich `beömmeln´, wenn es den meisten hier genau so ergeht wie mir:)

Thomas Robert Rausch | Mi, 23. November 2016 - 20:38

Die Stimmung im Lande : lieber einen Populisten, lieber einen Diktator ,als diese etablierten Politiker. Mittlerweile wird dem Establishment so ziemlich jede Schweinerei zugetraut, die sich ein abgehängten Bürger in der für ihn sich immer prekärer darstellen Wirtschaftswelt vorstellt.Es sind die Abgehängten, das wird betont in einer Weise , als ob es sich um die Minderheit einer minder bemittelten Arbeiterschicht handelt, die ledig jeder Bildung wütend die Nazis unterstützen.
Das der technische Fortschritt zunehmend Akademiker in die Arbeitslosigkeit spült, das Heer der Unzufriedenen ständig wächst,
wird hartnäckig vom Establishment ignoriert.
Was die wachsende Masse auf die Palme bringt: es ändert sich nichts. Geradezu senil mutet der Finanzminister an, in seinem Beharren auf die Schwarze Null . Dabei ist er doch gar nicht so viel älter als der "President elected".

Hans Peter Dietz | Do, 24. November 2016 - 03:20

Meiner Ansicht nach kommt der Hass von einer ganz anderen Seite. Ich verstehe das, weil ich als Deutscher selbst mitschuldig war. Hass auf Konservative, traditionelle Christen, die verstockten Immergestrigen, die Nationalisten, die 'Schwarzen', als das noch CDU- Bonzen meinte, nicht nordafrikanische Facharbeiter. Man schaue sich nur Frau Goering- Eckhardt oder Frau Roth an, Schulz, Stegner oder Maas. Da sitzt der wahre Hass, da sitzen die Zerstörer der Republik.
Trump, Le Pen, Hofer, Willders und die AfD sind die Konterrevolution. Die Revolutionäre sind urplötzlich im Hintertreffen und weinen Krokodistränen. Wie man in Australien sagt: Tough Bikkies. Tough luck. You had it coming, mate.

Josef Garnweitner | Do, 24. November 2016 - 15:55

In reply to by Hans Peter Dietz

treffen 1oo %zig ins Schwarze, sowohl von Herrn Rausch als auch von Ihnen Herr Dietz.

Den Haß haben die 68er in die Öffentlichkeit gebracht, ohne auch nur den geringsten Grund dazu gehabt zu haben. Leider ist das mittlerweile "chic" geworden so zu sein. Kürzlich war ein sehr guter Kommentar darüber im Cicero-Form.

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