- Ökonomie des Terrors
Das Überleben der Hisbollah hängt längst nicht mehr nur von Waffen ab: Ein globales Netzwerk aus Geldströmen, Drogenschmuggel und iranischer Unterstützung sichert ihre Schlagkraft. Der aktuelle Konflikt ist daher auch ein strategischer Kampf um die Lebensadern der libanesischen Terrormiliz.
Der offene Schlagabtausch zwischen Israel und dem Iran hat den Nahen Osten in eine neue Phase der Eskalation geführt. Was lange als Schattenkrieg geführt wurde, tritt nun offen zutage – mit direkten Angriffen und wachsender regionaler Dynamik. Bereits im Juni vergangenen Jahres kam es zu einem zwölftägigen Waffengang zwischen beiden Akteuren, der erst durch das Eingreifen der USA und gezielte Schläge gegen iranische Nuklearanlagen beendet wurde. Doch die Konfrontation erschöpft sich nicht in der direkten Auseinandersetzung zwischen Jerusalem und Teheran. Die libanesische Hisbollah steht ihrem iranischen Patron zur Seite – politisch, militärisch und strategisch – und hat sich längst zu einem integralen Bestandteil dieser Eskalation entwickelt.
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