EU-Flaggen wehen vor dem EU-Parlament in Straßburg
EU-Flaggen wehen vor dem EU-Parlament in Straßburg / picture alliance / Panama Pictures | Dwi Anoraganingrum

Die alte Weltordnung stirbt – und Europa mit ihr? - Es braucht weniger Brüssel – und mehr Schweiz

Migration, Sicherheit, Wirtschaft, Verteidigung: Kein europäischer Nationalstaat kann diese Fragen allein lösen. Die Alternative zur Einigung ist nicht Freiheit, sondern Abhängigkeit. Die Schweiz zeigt, wie Föderalismus funktioniert. Warum Europa neu erfunden werden muss.

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Hans v. Weissensand | Di., 3. Februar 2026 - 08:48

... auch wenn es mir mit begrenzten Englischkenntnissen schwer fällt in die Tiefen der Seiten auf den sozialen Netzwerken einzusteigen und der Google Übersetzer immerhin dem Sinn nach übersetzt, finde ich den Ansatz richtig und in vielerlei Hinsicht, vor allem vor dem geopolitischen Hintergrund, zwangsläufig! Falsch finde ich (auf Instagram), USA, Russland und China als Feind im Stil der 20/30er Jahre darzustellen. Was die AfD anbetrifft so ist sie eine Partei die nie Satisfikation erfahren hat. Was auf Grund der Größe der Partei und Anhängerschaft reichlich undemokratisch ist. Daher dann solche unreflektierte Aussagen von Krah, Weidel und Co.

Hans Süßenguth-Großmann | Di., 3. Februar 2026 - 09:23

mehr Wunsch als Wirklichkeit. Der Hinweis auf Bismarck verschweigt, dass der dieser 3. Kriege geführt hat um die deutsche Einheit zu realisieren und alle Gegner Preußens aus dem Feld zu schlagen, den Bayern blieb also nicht anderes mehr übrig, als dem Reich bei zu treten.
Das der chinesische Einflussbereich an der polnischen Ostgrenze beginnt, ist das große "Verdienst " der aktuellen europäischen Führung.
Und die Aussicht gegen die Atommacht Russland einen Dauerkrieg zu führen, ist für die Zukunft Europas nicht förderlich.

Maria Arenz | Di., 3. Februar 2026 - 10:20

Die EU muß nicht neu erfunden werden. Es würde vollkommen ausreichen, wenn sie sich auf die Aufgaben beschränken würde, die bestimmend für die Gründung waren- Freizügigkeit, Wirtschaft, Außenbeziehungen- und den zum Fundament gehörenden Subsidiaritäts-Grundsatz wieder beachten würde. Kein EU-Mitglied hat je zugestimmt, daß immer neue Kommissarsstellen geschaffen werden, die sich -mangels wirklich EU-weit regelugsbedürftiger Angelegenheiten -dann mit "Preparedness", Diversität , Rassismus-Bekämpfung etc.und ähnlichem Schwachsinn befassen, um nur die neuesten Kapriolen aufzugereifen. Dabei weiß ich inzwischen nicht mehr, was Huhn und was Ei ist: Kann die EU die Aufgaben, für die sie gegründet wurde, nicht mehr erfüllen, weil sie sich in Kleinkram verzettelt, den die Mitglieder nie an die EU delegieren wollten, oder verzettelt sie sich in Kleinkram, weil sie wegen ungeeigneten Personals an der Spitze zur Erfüllung der Kernaufgaben unfähig ist.

Thomas Veit | Di., 3. Februar 2026 - 10:43

erfolgreich pragmatisch agierenden Staaten oder Systemen... - das wäre ja ganz was Neues...!?

>> Undenkbar! Wird nicht stattfinden..., WIR sind überlegen, sieht man/Frau ja auch..., sagt Ursula vdL u.a. /Ironie

Thomas Veit | Di., 3. Februar 2026 - 10:50

"Anstatt souverän zu bleiben, weiß die AfD gar nicht, wem sie sich zuerst an den Hals werfen soll – ob Putin oder Trump." [ff.]

...auf internationalem Parkett. Ein 'gäriger Haufen' diesbezüglich..., immer noch. Realistisch betrachtet...

Thomas Veit | Di., 3. Februar 2026 - 11:24

muss ich Ihnen zu 300% zustimmen - genau meine Denkweise, was Europa und die europäische Entwicklung angeht.

Am Beispiel von Volt (Partei), deren Entwicklung ich seit ihrer Gründung verfolge..., kann man aber auch gut erkennen, dass selbst sog. 'progressive Kräfte' in fast allen EU-Ländern - sprich u.a. Linke und Grüne - Volt als paneuropäische Partei BEKÄMPFT UND BOYKOTTIERT haben, auch inhaltlich, obwohl die Ideen von Volt eigentlich ihren eigenen Vorstellungen von einem geeinten progressiven Europa entsprechen... ...!?? Warum...? 🤔

Ganz einfach: weil eine ERFOLGREICHE Volt-Partei IHRE (rotgrünlinks) bereits wie auch immer errungenen PFRÜNDE sowohl national als auch auf europäischer Ebene GEFÄHRDET...!!

Ein Platz für Volt in Brüssel bedeutet einen Platz weniger für Rotgrünwoke in Brüssel... ...!?!

Eigentlich ganz einfach... >> Es geht eben nicht immer nur 'um die Sache'..., sehr oft auch um Macht und damit verbundene Posten an sich... /🤔 😉

Theodor Lanck | Di., 3. Februar 2026 - 12:00

Der Anteil Europas an Bevölkerung, Wirtschaftsleistung, Forschung etc sinkt, teilweise deutlich. Kein europäisches Land kann an der Weltspitze allein bestehen.

Andererseits werden die Unterschiede in Europa bleiben, und ein rein bürokratischer Zentralismus ist eher hinderlich für künftige Schlagfähigkeit.

Das Modell Schweiz - wehrhaft, dezentral, orientiert an Spitzenleistung - ist daher der richtige Weg für ein souveränes Europa zwischen den Weltmächten. Überzeugung durch Vorbild, statt durch vorlautes Vorschreiben.

Thorwald Franke | Di., 3. Februar 2026 - 12:19

Der zentrale Fehler von Ave Europa ist der Antiamerikanismus. Es ist völlig falsch, dass die USA früher die "Guten" waren und heute die "Bösen". Das sind doch linke Tagesschau-Narrative! Nein, wenn überhaupt, dann sind die USA gerade dabei, wieder zu den "Guten" zu werden. Und die USA sind sehr an Europa interessiert. Diese win-win-Situation will Ave Europa blind verschenken, wie die linksliberalen Trump-Hasser, und die Konfrontation mit den USA suchen: Wahnsinn!

Ave Europa will die Kulturen schätzen: Schön. Aber was wollen sie konkret? Sie wollen den europäischen Superstaat. Eine europäische Armee. In der Praxis kommt dabei Eurokratie und Nivellierung heraus, nicht kulturelle Vielfalt.

Ave Europa irrt zur AfD: Angeblich wollte diese zurück in eine Vergangenheit, "als die USA noch die Guten waren". Das ist grundfalsch. Die AfD ist hier gespalten in "Adler" und "Wölfe". Die Adler sind eher pro USA, die Wölfe sind genauso antiamerikanisch wie die Linken. Die Wölfe dominieren.

Pamina | Di., 3. Februar 2026 - 17:53

„Wer will, dass die europäische Zivilisation überlebt und nicht als Fußnote in chinesischen, russischen oder amerikanischen Geschichtsbüchern endet, muss umdenken.“

Es ist nicht gewollt, dass eine europäische Zivilisation überlebt. Es wird eine islamische werden. Und dafür wird alles von den Politikern getan. Ich erkenne zumindest nirgendwo, außer in einigen osteuropäischen Ländern, dass etwas dagegen unternommen wird. Nicht die Russen, die Chinesen, die Amerikaner oder der Nationalstaat ist unser Feind, sondern die immer weiter zunehmende Islamisierung der Länder.

C. Schnörr | Di., 3. Februar 2026 - 19:32

… junge Alter der Autoren, wie auch derjenigen einiger Artikel zuvor im CM, geben Anlass zur Hoffnung. Allein, es gibt kein Erkenntnisproblem, sondern ein Handlungs- und Umsetzungsproblem. Und dieses scheint mir systemimmanent zu sein.
Man schaue nur nach Berlin. Das den Autoren vorschwebende, attraktive Europa ist unvereinbar mit solch einer Gurkentruppe wie in Berlin, die ihre größten Versager in Brüssel auf Posten hievt.

Sebastian Habel | Mi., 4. Februar 2026 - 07:43

Ihr schwafelt von Subsidiarität als vermeintlichem Wert der EU, nur um sie noch weiter einzuschränken? Heute gilt Subsidiarität doch nur auf dem Papier und euere "Föderalisierung" ist in diesem Fall nur ein Euphemismus für Zentralisierung. Noch mehr Macht für den Moloch, der von Gängelung und Überwachung gar nicht genug bekommen kann?
Vorschlag: Wir machen Vereinigte Staaten von Europa, nehmen uns als Verfassung die Verfassung der USA und tauschen einfach nur das Wort "America" gegen "Europe". Alles andere bleibt bestehen. Vor allem 1st und 2nd Amendmend. Deal?