- Jens Hanefeld: Heimspiel in Washington
Der designierte deutsche Botschafter in den Vereinigten Staaten gilt als gut vernetzt und kontaktfreudig. Was noch für Jens Hanefeld spricht: Er verzichtet auf moralischen Gestus. Seine künftig schwierigste Aufgabe: Die Freundschaft zwischen den USA und Deutschland wieder zu erneuern.
Es war zumindest ein kleiner Eklat, der sich da in Washington D.C. ereignete. Andreas Michaelis, der noch amtierende Botschafter, verzichtete darauf, den neuen Bundeskanzler bei seinem Antrittsbesuch in den USA am Flughafen abzuholen. Es heißt, er sei wütend darüber gewesen, nicht in die Delegation von Friedrich Merz aufgenommen worden zu sein. Ein ungewöhnlicher Affront – und ein Indiz dafür, dass das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und der Bundesregierung zerrüttet ist.
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dass unsere Regierung wenigstens einmal ein glückliches Händchen bei der Auswahl ihres auswärtigen Personals hat. Ich wünsche eine erfolgreiche Amtszeit.
