- Leo XIV. verändert Polens Kirchenpolitik
Vor einem Jahr wurde Robert Francis Prevost zum Papst gewählt. Durch die Förderung kirchlicher Reformkräfte in Polen geraten nationalkatholische Kreise unter Druck. Auch Präsident Karol Nawrocki wird in ein Spannungsfeld zwischen Vatikan, US-Politik und polnischem Kulturkampf gedrängt.
Als vor genau einem Jahr der Amerikaner Robert Francis Prevost überraschend zum Papst gewählt worden war, waren die meisten Kommentatoren der polnischen Medien guter Hoffnung: Sie erwarteten, dass die Zeit der unangenehmen Überraschungen aus dem Vatikan nun vorbei sei. Sein Vorgänger Franziskus I. hatte nämlich mit seinen Personalentscheidungen, darunter die beispiellose Verhängung kanonischer Strafen über mehr als ein Dutzend Bischöfe, für heftige Erschütterungen im Klerus und somit einer tiefen Verunsicherung unter den Gläubigen an der Weichsel gesorgt.
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"Polens Platz sei in der Völkerfamilie der Europäischen Union, die Beziehungen zu den Nachbarn im Westen und Osten sollten vom Geist der Versöhnung geprägt werden."
Der Satz kann nicht nur für Polen gelten, sondern muss meinem Empfinden nach auch für Deutschland gelten.
Für mich war dieser Artikel von Herrn Urban sehr interessant. Vielen Dank!
Wir sollten mehr über unsere Nachbarn in Europa wissen und nicht mit unnötigen Scheuklappen durch diese schwierige Zeit rennen.
