Frau mit Krone und Spitzenbluse tanzt lachend in Tiefgarage; weitere Menschen im Hintergrund. Foto.
Purim-Feier in einer Tiefgarage in Tel Aviv, während oben die Alarmsirenen heulen / picture alliance / ZUMAPRESS.com | Paulina Patimer

Der lange Schatten Irans - Zeitenwende in Nahost

Ein Fall des Mullah-Regimes könnte eine historische Wende im Iran auslösen: vom Erzfeind zum möglichen Partner des jüdischen Staates in einer neuen Nahost-Allianz. Dieses Szenario fürchten viele arabische Staaten. Für Exil-Iraner in Israel würde sich damit allerdings eine ganz persönliche Hoffnung erfüllen.

Autoreninfo

Tal Leder lebt als Journalist und Dokumentarfilmer in Israel.

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Der israelisch-amerikanische Präventivschlag gegen den Iran hat in den letzten Tagen nicht nur den Nahen Osten, sondern die gesamte geopolitische Ordnung erschüttert. Als ihre Kampfflugzeuge iranische Militärstellungen ins Visier nahmen und Städte wie Teheran, Isfahan und Qom bombardierten, erklärten Washington und Jerusalem den Angriff offiziell mit der Abschreckung eines Regimes, das sie seit Jahrzehnten als existenzielle Bedrohung ansehen. 

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Hans Süßenguth-Großmann | Do., 5. März 2026 - 10:36

ist für die Schiiten vergleichbar, als wenn irgendwelche Islamisten den Papst in Rom weggebombt hätten, eine Freundschaft wird daraus nicht resultieren.
Es ist die Denkweise Israel, immer Führungsfiguren umzubringen und dann zu hoffen, dass alles anders und besser kommt. Die Toten sind Märtyrer deren Tod gerächt werden muss. Es hat ja dann auch immer bis 100 Personen, die die Himmelfahrt mit antreten, die auch Angehörige haben. israel schafft sich immer wieder Feinde.
Israel ist auf die USA angewiesen wie auf die Luft zum Atmen und wenn aus der Iran Geschichte ein Misserfolg wird, wird Netanjahu der Schuldige sein (Trump nicht) und die Begeisterung in den USA fällt dann sehr gedämpft aus.

"es ist die Denkweise Israels": soso. Ich denke, es ist die berechtigte Ansicht Israels , nicht ausgelöscht werden zu wollen.
Sollte Chamenei für die Schiiten vergleichbar dem Papst sein,so hoffe ich doch, nicht auch für Sie?