- Warum sollen illegale Einwanderer unantastbar sein?
In Frankfurt musste unsere Autorin beweisen, dass ihre Ehe keine Scheinehe ist. In Minneapolis gehen Menschen auf die Straße, um illegale Einwanderer zu schützen. In der Debatte über ICE-Einsätze fehlt die entscheidende Feststellung: Warum darf der Rechtsbruch nicht mehr benannt werden?
Ich saß an einem nüchternen Schalter der amerikanischen Botschaft und erklärte einem Beamten, warum meine Ehe echt ist. Keine Metapher, kein Gefühl, sondern Belege. Fotos, Dokumente, Zeitachsen. Ob ich nicht noch Urlaubsbilder habe, auf denen wir beide zu sehen sind. Oder vielleicht weitere Kontoauszüge eines gemeinsamen Bankkontos. Mir wurde offen unterstellt, ich könne meinen Mann geheiratet haben, um mir den Weg in die USA zu erschleichen. Misstrauen war Pflicht. So funktioniert ein Rechtsstaat.
Schon Jahre zuvor, als mein Mann auf einer US-Militärbasis in Deutschland stationiert war, musste ich jedes Mal meinen Pass abgeben, bevor ich das Gelände betreten durfte. In meinem eigenen Land. Die Kontrolle war strikt, das Verfahren klar: Wer amerikanisches Territorium betreten will, unterwirft sich amerikanischem Recht. Keine Ausnahmen, keine Gefühle, keine Diskussion. Heute, Jahre später, gehen in amerikanischen Städten Menschen auf die Straße, um illegale Einwanderer vor Abschiebung zu schützen. Medien berichten über Angst, Traumata und Eskalationen, aber nicht über Rechtsbruch. Kaum jemand benennt noch das Offensichtliche: Diese Menschen halten sich illegal im Land auf. Nicht moralisch umstritten. Nicht politisch missverstanden. Sondern rechtswidrig.
Minneapolis als Symptom
Minneapolis ist derzeit das sichtbarste Symbol dieser Verschiebung. Seit Anfang Dezember läuft dort die „Operation Metro Surge“, ein massiver Einsatz von ICE- und Grenzschutzbeamten. Mehr als 2000 Bundesagenten sind in der Stadt aktiv. Die Trump-Administration spricht von der größten Einwanderungsoperation der US-Geschichte, wie ICE-Direktor Todd Lyons öffentlich erklärte.
Am 7. Januar erschoss ein ICE-Beamter die 37-jährige Renee Good. Eine Woche später schoss ein weiterer Agent einen venezolanischen Staatsangehörigen während einer versuchten Festnahme an. Zuletzt erschoss ein Border-Patrol-Agent Alex Pretti, einen 37-jährigen Intensivpfleger – ein US-Bürger ohne Strafregister, der eine Waffe legal mit gültiger Genehmigung trug. All diese Vorfälle lösten Massenproteste aus. Gouverneur Tim Walz spricht von „Besatzung“, Präsident Trump droht mit dem Insurrection Act. Die Bilder sind aufgeladen, die Sprache eskaliert. Doch je lauter die Empörung, desto leiser wird der Begriff, um den sich alles drehen müsste: Illegalität.
Täter oder Opfer?
Die Berichterstattung folgt dabei einem bekannten Muster. NPR spricht von Angst in Immigrantenvierteln, PBS von Gemeinden unter Spannung, progressive Medien von einer föderalen Invasion. Thematisiert werden Tränengas, Gummigeschosse, überlastete Polizeikräfte und einzelne Fälle fehlerhafter Festnahmen von US-Bürgern – alles legitime Kritikpunkte an der Durchführung. Was jedoch fast vollständig fehlt, ist die nüchterne Ausgangsfrage: Warum sollte ein Staat Menschen nicht abschieben, die gegen sein Einwanderungsrecht verstoßen?
Stattdessen dominiert eine emotionale Erzählung, in der jede Durchsetzung automatisch zur Eskalation wird, jede Festnahme zur Gewalt, jede Abschiebung zum Menschenrechtsverstoß. Konservative Medien kontern mit Berichten über abgeschobene Schwerverbrecher. Auch das ist selektiv. Beide Seiten erzählen ihre Version, und beide vermeiden die zentrale Feststellung: Illegale Einwanderung ist ein Rechtsverstoß, unabhängig davon, wer ihn begeht.
Dabei wird systematisch unterschlagen, dass es sich bei einem großen Teil der rund 14 Millionen in den USA lebenden Menschen nicht um Flüchtlinge im völkerrechtlichen Sinne handelt. Nach Daten des Pew Research Center lag die Anerkennungsrate für Asylanträge 2024 bei nur 35,8 Prozent. Die meisten sind aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen ohne gültigen Aufenthaltsstatus eingereist – eine Unterscheidung, die in der Debatte kaum noch getroffen wird.
Wenn Gesetze zur Empfehlung werden
Besonders aufschlussreich sind die Vergleiche, mit denen dieser Rechtsbruch relativiert wird. Illegale Einwanderung sei wie eine Geschwindigkeitsüberschreitung, heißt es oft in Onlineforen; jeder fahre schließlich mal zu schnell. Die Analogie ist irreführend. Verkehrsrecht ist gestuft, toleriert geringe Überschreitungen und sanktioniert schwere.
Doch auch hier gilt: Wird man angehalten, liegt unabhängig vom Ausmaß ein Rechtsverstoß vor – mit möglichen Konsequenzen. Illegale Einwanderung kennt keine Toleranzgrenze. Man ist legal im Land oder nicht. Es gibt kein „ein bisschen illegal“. Niemand würde argumentieren, dass dauerhaftes Fahren ohne Führerschein folgenlos bleiben sollte, nur weil viele gelegentlich zu schnell fahren. Doch genau das wird im Einwanderungsdiskurs verlangt: Der Rechtsbruch soll folgenlos bleiben, weil er massenhaft ist.
Zahlen, die niemand hören will
Dabei sind die Zahlen eindeutig. Den 14 Millionen Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus stehen etwa 1,2 Millionen legale Neueinwanderer pro Jahr gegenüber. Menschen, die jahrelang warten, geprüft, hinterfragt und oft abgelehnt werden. Wartezeiten von zehn, zwanzig oder mehr Jahren sind keine Seltenheit. Legalität ist kein Automatismus, sondern ein restriktiver Prozess. Wer ihn durchläuft, weiß: Der Rechtsstaat traut niemandem. Genau das ist seine Aufgabe.
Und doch hat sich die öffentliche Moral verschoben. Während legale Einwanderer unter Generalverdacht stehen, wird der Rechtsbruch selbst politisch entschärft, sprachlich vernebelt und moralisch aufgeladen. Nicht die Illegalität gilt als Problem, sondern ihre Durchsetzung.
Angst als Argument
Angst vor ICE ist kein Argument gegen Abschiebung, sondern ihr logischer Begleiteffekt. Niemand stellt Steuerfahndung infrage, weil Steuerhinterzieher nervös werden. Nur im Einwanderungsdiskurs gilt, wer Angst hat, muss recht haben. Menschen, die sich jahrelang illegal in einem Land aufhielten, sollten davon ausgehen, jederzeit entdeckt zu werden. Die Verwunderung über heutige Angst setzt stillschweigend voraus, dass ein fortgesetzter Rechtsbruch folgenlos bleiben darf.
Doch es gibt eine Grenze: Unverhältnismäßige Gewalt ist kein Durchsetzungsproblem, sondern ein Rechtsbruch eigener Art. Fälle fehlerhafter Festnahmen, rassistischer Profilierung oder unverhältnismäßiger Gewalt müssen Konsequenzen haben. Doch Eskalation hebt kein Gesetz auf. Die Antwort auf überzogene Durchsetzung ist ihre rechtsstaatliche Einhegung, nicht ihre Abschaffung.
Amateurhaft wirkende Gewaltanwendung
Dabei sind die Probleme nicht nur individuell, sondern strukturell. ICE- und Border-Patrol-Agenten sind keine Polizisten. Ihre Ausbildung konzentriert sich auf Grenzschutz und administrative Festnahmen, nicht auf urbane Einsätze unter öffentlicher Beobachtung. Berichte deuten darauf hin, dass die Ausbildungsdauer für neue Deportation Officers von fünf Monaten auf rund sechs bis acht Wochen verkürzt wurde, um die geforderte massive Personalaufstockung zu bewältigen. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass Rekruten zur Ausbildung geschickt wurden, bevor der standardmäßige Überprüfungsprozess abgeschlossen war – ein Prozess, der normalerweise drei Monate dauert.
Die Dringlichkeit schafft Probleme, die über mangelndes Training hinausgehen. Es fehlt an institutioneller Identität, an gemeinsamen Standards, an der Einheit, die eine funktionierende Behörde ausmacht. Hinzu kommt, dass einzelne Bundesstaaten wie Minnesota der lokalen Polizei jede Kooperation mit ICE verbieten. In Texas, wo diese Zusammenarbeit weitgehend funktioniert, bleiben vergleichbare Eskalationen aus. Die Bundesregierung setzt also Menschen mit begrenzter Schulung in Situationen ein, die polizeiliche Professionalität erfordern, während viele liberale Bundesstaaten sie gleichzeitig der Unterstützung durch erfahrene lokale Kräfte beraubt. Das Ergebnis sind eskalierende Reaktionen, fehlende Deeskalation, amateurhaft wirkende Gewaltanwendung.
Was legale Einwanderer denken
Meine Green-Card-Anhörung in Frankfurt war unangenehm, misstrauisch, entwürdigend. Aber sie war korrekt und folgte den Regeln. Das galt ebenso für die späteren Anhörungen zur Beantragung der amerikanischen Staatsbürgerschaft und für die sogenannte Beibehaltungserklärung, die lange nötig war, um trotz Einbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit nicht automatisch zu verlieren. Genau diese Regeln scheinen heute verhandelbar, sobald ihre Anwendung Protest auslöst. Das ist keine humanitäre Errungenschaft, sondern ein gefährlicher Präzedenzfall.
Auffällig ist, dass viele Demonstranten selbst keinerlei Berührung mit Einwanderungsverfahren haben. Was sollen jene denken, die den Rechtsweg gegangen sind, wenn der Rechtsbruch plötzlich moralisch gleichwertig erscheint? Die Antwort ist simpel. Sie fühlen sich betrogen, nicht von illegalen Einwanderern, sondern von einem System, das Rechtsbefolgung bestraft und Rechtsbruch relativiert.
Die Frage, die keiner stellt
Minneapolis zeigt, was passiert, wenn beide Seiten die Voraussetzungen für rechtsstaatliche Durchsetzung sabotieren. Die einen wollen Illegalität nicht mehr benennen. Die anderen verhindern die Zusammenarbeit zwischen lokalen und föderalen Kräften. Das Ergebnis sind eskalierende Einsätze, mangelhaftes Training und fehlende Deeskalation. Wenn sich zwei Seiten bekämpfen, leidet die Rechtsstaatlichkeit, unabhängig davon, welche Partei im Einzelfall schuld ist.
Es geht längst nicht mehr nur um Einwanderung, sondern um die Frage, ob gemeinsame Regeln noch gelten – für alle. Ein Rechtsstaat darf Mitgefühl haben. Er kann Amnestien beschließen, Aufenthaltsrechte schaffen, Gesetze ändern. Aber er darf nicht so tun, als sei Illegalität eine Frage der Perspektive. Und er darf die strukturellen Voraussetzungen nicht zerstören, die eine rechtsstaatliche Durchsetzung überhaupt erst ermöglichen. Denn in dem Moment, in dem sowohl der Rechtsbruch als auch seine Durchsetzung zur Meinungssache werden, steht nicht Härte gegen Milde, sondern der Rechtsstaat selbst zur Disposition.
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Anstatt sinnvolle Gesetze zu erlassen gibt es Philliebuster und irgendwelche Moraldemonstrationen.
Es ist wie bei uns, die schweigende Mehrheit hat weder die Zeit, noch die Lust zu solchen Demonstrationen zu gehen! Gerade in (N)GO Zeiten muss davon ausgegangen werden das diese politisch inszeniert sind um die Politik des Gegners zu verhindern und eigene Anhänger mobilisiert wenn nicht gar bezahlt werden um daran teilzunehmen. Der demokratische Prozess, also die Wahlen die ja über die Politik entscheiden und Trump setzt um was er versprochen hat, wofür er von der amerikanischen Bevölkerung mit einer klaren Mehrheit ins weiße Haus gewählt wurde, wird somit unterminiert. Es ist schäbig und offenbar ohne Kollateralschäden nicht durchführbar.
Hat Trump Recht? Jein, denn illegale Migration ist vor allem illegal. Manche Staaten benötigen die billigen Arbeiter aber in der Landwirtschaft. In den 50ern gab es ein Gesetz um diese temporär zu ermöglichen. Ansonsten mehr legale M. zulassen.
illegaler Zustände gleich welcher Art ist der Gewöhnungseffekt allerseiten...- irgendwann denkt eingrößerer Teil der Betroffenen und Sympathisanten das wäre einfach normal so... ... - und darunter, leidet die Rechtsstaatlichkeit, so-oder-so.
Das ist mit unserem illegalen Migrationsproblem hier in Deutschland und Europa/EU nicht anders. Um Rechtsstaatlichkeit und geordnete Verhältnisse wieder herzustellen, nachdem linksgrünwoke 20+ Jahre jeden willkommen geheißen hatten der es physisch bis hierher geschafft hatte, bräuchten wir de facto auch so etwas wie das ICE in den USA, auch wenn es bei uns nicht ganz die Ausmaße hat wie dort...
Illegal ist illegal..., und abgelehnt ist ausreisepflichtig - und das ist beides mit rechtsstaatlichen Mitteln und wenn notwendig unter Einsatz verhältnismäßiger staatlicher Gewalt konsequent umzusetzen. In den USA wie auch in Deutschland und der EU...
Es bleibt dabei ... auch bei uns: Illegale Einwanderung ist und bleibt Rechtsbruch!
"Doch je lauter die Empörung, desto leiser wird der Begriff, um den sich alles drehen müsste: Illegalität."
Ich unterstelle: Linke und Grüne schreien deshalb laut, um die eigentliche Tatsache Rechtsbruch niederzubrüllen. Warum? Damit sie von den Rechtbrechern aus Dankbarkeit gewählt werden und so ihre Allmacht regenerieren können!
Dem muss endlich gegengesteuert werden, sonst haben wir bald wieder eine grün-linke (islam-flankierte) Diktatur in UNSEREM Land!
Das Thema illegale Einwanderung wird weltweit beschönigt, und gleichzeitig werden die Länder, die berechtigterweise dagegen vorgehen, von moralisch argumentierenden Gutmenschen dämonisiert. Natürlich darf eine Abschiebung nicht in eine wilde Schießerei ausarten, bei der Menschen, teilweise sogar Unbeteiligte, getötet werden, aber Verursacher ist und bleibt der Illegale. Ich habe im Leben viele Länder bereist, fast alle, von USA über Vietnam, Singapur und China verlangten ein Visum, das ist rechtlich in Ordnung.
Danke Frau Davidson, genau so ist es.
"In dem Moment, in dem sowohl der Rechtsbruch als auch seine Durchsetzung zur Meinungssache werden, steht der Rechtsstaat selbst zur Disposition."
Das ist in den USA genau so wie in Deutschland.
Auch hier gilt Moral und der Wunsch "ein guter zu
sein" ist wichtiger als Recht. Es gibt ja auch keinen Unterschied zwischen den Sozialisten hier (Linke/Grüne/SPD/Teile der CDU/CSU) und den Democrats in den USA.
Auch ich kenne und durchlief diese Art "Eingangsprozedur" zum Betreten
Habe mich selbst rausgekickt😥Klassischer Mausrutscher😁. LG
Wenn sich ausreichend Viele konsequent und oft genug gegen geltendes Recht stellen, verliert dieses seine Geltung zunächst durch Gewöhnung, und in dere Folge durch Nachjustierung der Gesetzgebung. Für die einen, dazu rechne ich mich, gilt, dass der Aufforderung von Beamten Folge zu leisten ist - aus meiner Sicht für das Funktionieren eines Staates, auch eines Rechtsstaates unabdingbar. In den Augen anderer ist das der Beginn von Willkür, sie schwadronieren dann von "Polizeistaat" und ähnlichem Unsinn. Mein Wunsch wäre wirklich, es gäbe mehr Konsequenz beim Durchsetzen von "law and order", sei es nun der achtlos entsorgte Zigarettenstummel, das liegengelassene Hundehäufchen, die Alkoholleiche auf dem Gehweg oder die Prozession für einen verreckten Gangsterboss. Und natürlich auch das Ausschaffen von Leuten, die nicht hier sein dürften. Das ist nicht Einschränkung der Freiheit, das ist notwendig für ihren Schutz; eine korrumpierte Freiheit ist keine mehr.
Meine volle Zustimmung zu Ihrer Analyse und was fehlt in der Diskussion sehr geehrte Frau Davidson! Denn wenn auch in milderer Form habe ich diese "Eingangsprozedur", ich nannte sie check point charlie "You leave the German Sector!" umgekehrt;), Jahrzehnte lang dadurch, weil mein deutscher Ehemann bis auf seinen 4-jährigen Dienst bei der Bundeswehr sein gesamtes Berufsleben bis zu seinem retirement als Zivilangestellter bei einer US-Militärbehörde, die ebenfalls für den Vollzug von Recht u. Ordnung bzw. Ermittlungen jeglicher Art zuständig war. Mir ist zwar nicht bekannt, in welchem Zeitraum sich Ihr Erlebnis in der Botschaft ereignete, aber ich erlebte sozusagen vor und nach "9/11" , wie sich eine Gesellschaft u. eine freundschaftlich enge Beziehung verändern kann bzw. Misstrauen generiert wird durch Terror. Ich konnte zwar die danach getroffenen "Sicherheitsmaßnahmen" rational verstehen, trotzdem schmerzte es mich, wie kalt und unterschiedslos rigide die Einlass-Prozedur ausfiel.
Ein sehr guter, abwägender Diskussionsbeitrag -eigene Erfahrung als Fundament.
In den USA wurde illegale Einwanderung in prekäre Arbeitsverhältnisse lange "toleriert".
In Deutschland wurden Grenzen für „nicht kontrollierbar“ erklärt und die "Willkommenskultur" als alternativlos etabliert. Das ist der wesentlicher Unterschied. "Kirchenasyl" ist deshalb die logische Konsequenz.
Das oft zitierte Kirchenasyl ist genau genommen kein Rechtsanspruch, sondern wird quasi toleriert. In einem Säkularstaat sollte es das überhaupt nicht geben.
Da gibt es nur eins, Strafanzeige gegen die Pastoren und dem Kirchenkreis. Bei Untätigkeit der Polizei und Justiz bleibt es jedem unbeholfen, dass Verwaltungsgericht anzurufen und ein Disziplinarverfahren einleiten zu lassen. Wirkt oftmals Wunder.
Die von Merkel eingeleitete Massen- Imigration unter dem Schlagwort „Willkommenskultur“ führte zur millionenfachen illegalen Einwanderung mit katastrophalen Folgen. Viele unschuldige tote, verletzte oder geschändete Opfer inklusive.
Nach Merkel führten alle Regierungen diesen Irrsinn fort, eine von Merzens größten Lügen ist die der „Migrationswende“. Die Bürger dieses Landes wurden und werden seitens ihrer Regierungen zu Opfern.
Noch heute hat das Ansprechen und die Forderungen nach Einstellung dieses Irrsinns in Deutschland nicht nur lautstarke Proteste seitens der Linksgrünwoken zur Folge, es führt zur direkten Stigmatisierung als „rechts“, was mittlerweile, sogar staatlich mit Steuergeld gefördert, als „rechtsextrem“ oder gar „rechtsradikal“ gilt.
Man ist also quasi ein Nazi, die schlimmste, widerlichste Beschimpfung, die man in Deutschland jemandem ggü verwenden kann, wenn man die Illegalität anspricht, ein Vorgang, für den es keine Beschreibung mehr gibt, „absurd“ wäre zu milde.
Wenn Rechtsstaat und Machtmonopol des Staates nicht mehr akzeptiert werden, zerbricht die Grundordnung, welche jedem Bürger Sicherheit gibt.
Auf Dauer kann das nicht gutgehen.
In den USA erleben wir gerade, was dann passiert.
J e d e r glaubt, daß er seine Meinung unter Mißachtung der Gesetze durchsetzen kann.
Gründe für eine bestimmte Meinung gibt es immer. Aber sie dürfen eben nicht zur Geltung kommen, wenn die Gesetze anders lauten.
Sonst triumphiert das Recht des Stärkeren über die Rechte, die für a l l e gelten.
Eigentlich ist es ganze einfach:
Recht in einem demokratischen Staat hat Vorrang vor Befindlichkeiten und moralistischen Argumenten jeglicher Art!
Gesetze müssen eingehalten werden - immer und überall im Lande.
Ansonsten zerbricht die Ordnung und die Menschen gehen aufeinander los; denn sie nehmen das Recht in ihre eigenen Hände.
Und nun zum eigentlichen Thema, welches nicht nur die US-Bürger/innen bzw. Politik beschäftigen. Denn da gibt es m.E. nur minimale Unterschiede oder Dissens. Natürlich sind auch unsere legal oder durch Heirat gebliebene bzw. eingewanderte Menschen mit MiHi, die sich sozusagen "durchkämpften" und integrierten zu Recht genauso sauer wie die Biodeutschen;),die z.B. monatelang auf einen Termin bei Gericht o. sonst wo warten müssen, bzw. die bei jedem Parkvergehen o. als GEZ-Sünder die volle Härte des Gesetzes trifft, während Straftäter, die abgelehnt und nicht außer Landes gebracht wurden mit teils erstaunlicher Milde vor Gericht rechnen können trotz vollem Strafregister und offen gezeigter o. religiös motivierter Verachtung für unsere Gesellschaft bzw. unseren Regeln u. Gesetzen. Dieses m.E. politisch begründete u. vorhandene Staatsversagen rechtfertigt jedoch nicht brutales Vorgehen o. unprofessionelles Handeln ohne Unterschied gegen jedermann, der dagegen aufbegehrt bzw. demonstriert!
hierzulande: "Herrschaft des Unrechts". Das war einer der wenigen lichten Momente Herrn "Wendehofer"s.
um die Frage in Ihrer Artikelüberschrift zu beantworten. Jedes Land hat das Recht selbst zu entscheiden, wenn es wann im Land haben will. Das legitime Recht wird durch solche, möglicherweise staatlichen Fehlreaktionen leider wieder verwaschen. Ich stelle mir schon nach Ansicht des Videos die Frage, ob da hätte geschossen werden müssen. Illegal hin oder her. Es sind Menschen und der Staat muss angemessen reagieren. Aber eines ist auch klar. Solche Auswüchse würde es nicht geben, hätte man schon vor Jahrzehnten das Problem reguliert. Das rechtfertigt nicht die Tötung, aber es erklärt sie unter Umständen. Mal sehen wie es in Deutschland wäre, käme es mal zur restriktiven gesetzlich normierten Anwendung unseres Ausländerrechts, ohne EU Vorgaben und nach deutschen Gesichtspunkten. Die Gesellschaft in den USA ist bereits genauso gespalten, wie die Deutsche. Würde es auch bei uns zu Tötungen bei Abschiebungen kommen durch Polizei, durch den Abzuschiebenden selbst oder den *Gutmenschen*?
Sie haben Recht, Frau Davison. Behörden werden eigentlich dafür bezahlt, misstrauisch zu sein. Nur wenn ich ewig lang quasi in Vorleistung bei den Behörden gehe, möchte ich doch etwas besser behandelt werden, als diejenigen, die noch gar nicht durchleuchtet sind.
Inhaltlich gebe ich Ihnen Recht. Wenn ich einen solchen Kommentar geschrieben hätte, wäre ich innerhalb der nächsten 2 Wochen 80% meiner Freunde los. Dämliche Generation Y...
8000 Asylbewerber sind verschwunden ... wohin?
Heimgekehrt sind sie mit Sicherheit nicht. Aber wo und zu welchem Zweck sind die abgetaucht?
Ich getraue mich, danach zu fragen, auch wenn es manchem Links-Grünen Gottgleichen nicht passt! Man muss nicht in die USA schauen, um Kritik zu üben. Bleiben wir bei uns: "wo sind sie geblieben"? Im Untergrund, um auf Abruf "Gewehr bei Fuß" zu stehen?
Da bleibt eigentlich nur noch eine Frage übrig:
wir kompetent sind unsere Regierenden, unsere Behörden, unser Verfassungsschützer bzw. Geheimdienstler?
" ...... bei jedem Parkvergehen o. als GEZ-Sünder die volle Härte des Gesetzes trifft, während Straftäter, die abgelehnt und nicht außer Landes gebracht wurden mit teils erstaunlicher Milde vor Gericht rechnen können trotz vollem Strafregister und offen gezeigter o. religiös motivierter Verachtung für unsere Gesellschaft bzw. unseren Regeln ... "!
