- „Der Bürgerkrieg kommt in den Westen“
Der Kriegsforscher David Betz glaubt, dass Westeuropa Bürgerkriege bevorstehen, in denen das Militär eher eine Nebenrolle spielen wird. Der schwindende Wohlstand und die zunehmenden Risse in westlichen Gesellschaften sind nur einige der Faktoren, die zu Unruhen und Konflikten führen.
David Betz ist Professor für Kriegsstudien am King’s College in London. Betz forscht unter anderem über Aufstände und ihre Bekämpfung. Seine Artikel über kommende Bürgerkriege in westlichen Ländern haben mediales Aufsehen erregt.
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Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks kam ein riesiger Markt für den Westen quasi vor der Haustür hinzu, der den Wohlstand mehrte.
Und wenn es der Kuh gut geht, geht sie aufs Eis tanzen ….. und es kamen wieder sozialistische Ideen mit einer weltweiten „Solidarität“ und Aufgabe der eigenen Identität aufs Tablett.
Der Aufbau eines überforderten Sozialstaat, mit Schulden finanziert, brachte nicht den erhofften Erfolg wie i d Migration, im Gegenteil die breite Masse der Bevölkerung erlitt finanzielle Einbußen, der Lebensstandard sank. Hinzu die Kosten auf Wirtschaft & Bevölkerung die die Klimahysterie verursacht. Dazu noch ein Staatswesen das immer mehr den Markt außer Kraft setzte und statt dessen fern jeglicher Interessen der Bürger regierte. Und genau aus diesen Gründen kann der links grüne eingeschlagene Weg als gescheitert angesehen werden, das hat die Mehrheit der Bevölkerung in den betreffenden Ländern bereits begriffen und wählt entsprechend alternativ.
MfG a d Erfurter Republik
@IngoFrank, gut zusammengefasst. Und wer leitete die "Aufgabe der eigenen Identität " ein ? Eine DDR-sozialisierte Kanzlerin, die sich diese (und momentan auch noch andere) "Freiheit " nahm.
Allerdings war das alles nur möglich, mit einem aus dem Westen politisiertem Hofstaat
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
P.s sitzend & wartend auf Uwe Steimle in SGH der Monika Gruber des Ostens 😆
Die Ideen des Postnationalismus waren einige Zeit vor Merkels Einstieg in die Poilitik schon ausformuliert. Insofern ist das nicht ganz korrekt, was Sie da schreiben. Aber zweifelsfrei bekam dieser Wahnsinn unter Merkel einen gewaltigen Schub. Ihre eigentliche Aufgabe als CDU-Politikerin wäre gewesen, dieses Sozialismus-für-alle-Denken zu bekämpfen. Fazit: politiker, die nationale Interessen vernachlässigen, sind mitverantwortlich, wenn es zu sozialen Unruhen kommt, also eben Leute wie Merkel, Bas, Klingbeil Merz, Trittin, Habeck und dieses ganze elende Gesindel, das nicht das tut, wofür es gewählt wird.
In Hamburg brennen dauernd Autos von Bernd Baumann (AfD),
Weihnachtsmärkte und politische Veranstaltungen werden aus Gründen der Eskalationsangst abgesagt.
Angriffe mit Nadeln auf Weidel und Chrupalla, Anschläge auf die CDU Zentrale in Mainz um nur einige Vorfälle zu erwähnen.
Was glaubt man, wie sollte ein Bürgerkrieg sonst anfangen ???
Ich sehe das Ganze aus deutscher Sicht. Da liegt das linke Establishment (SPD, Grüne und Linke) in aktuellen Umfragen bei ca. einem Drittel der Stimmen. Das einzige, was eine Erholung der Wirtschaft und öffentlichen Haushalte verändert, ist die Brandmauer der CDU. Sie stammt aus einer Zeit, als die CDU Teil des linken Establishments wurde. Ich sehe aktuell keine Gefahr eines Bürgerkrieges zumal die AfD Demokratie sowohl innerparteilich als auch gesellschaftlich sehr groß schreibt. Die Gefahr eines Überwachungs- und Einschüchterungsstaates geht viel mehr vom linken Drittel aus, werden aber immer wieder korrigiert. Ebenso die Verbotswünsche. Wer sich nicht mit Nazisprech abgibt oder versucht Naziparolen zu ironisieren, oder jemand beleidigt ist vor dem Staatsanwalt relativ sicher. Diese Hausdurchsuchungen früh am Morgen, wegen Bagatellen sind allerdings sehr bedenklich. Genau wie bewusste Verstöße gegen geltendes Wahlrecht durch die SPD. Kurz vor der Wahl.
sehe ich anders……
Alle die von Politik etwas verstanden waren der Meinung, die AfD erledigt sich von selbst
Deshalb war die Brandmauer aus Sicht der Union speziell Merkels ungefährlich und erfüllte damit nur „die Wünsche“ der SPD und der grünen Sekte. Das „Einengen“ der Koalitionsmöglichkeiten wurde. Strategisch auch nicht berücksichtigt da alle „ „demokratischen“ Parteien untereinander koalitionsfähig sein sollten… so die damalige Lesart
Das die AfD binnen 10 Jahren zur stärksten Kraft in D mutierte, haben die Politstrategen der damaligen Zeit nicht vorausgesehen und regierten weiter auf links grünen Wegen und der, stellt sich nun so langsam als Irrweg ein.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
Untergang des römischen Weltreichs und anderer in Neuauflage? Warum nicht? Die Neuerscheinungen des Homo sapiens seit Neandertal sind ja scheinbar auch nicht so prickelnd was Aggressionen sowie die Ausübung von Gewalt und Macht in jedweder Art betreffen. Hat zugegebenermaßen etwas gedauert von der Keule bis zum Atomarsenal um nicht nur den Planeten unbewohnbar für die Dinosaurier zu machen, aber "Wir bleiben Mensch" wie man so schön sagt;). Weshalb wir trotz Religion, Aufklärung und Gedöns
so gut leben und unser Gewissen, soweit vorhanden, pflegen und hegen können, sowie nach dem Sankt-Florian-Prinzip einigermaßen gewuppt bekommen solange uns die Konflikte nicht allzu nahe kommen oder uns selbst betreffen;) Das Einzige was den deutschen Untertanengeist zu Freiheitskampf und Aufstand bewegen könnte, wäre ein Verbot bzw. die Möglichkeit mit seinem liebsten Spielzeug mit 200 Sachen über die AB zu brausen o. eine durch Politik betriebene Verelendung s.a. Bildung trotz Fulltime-Job! MfG
Eine drastische Prognose, deren Eintreten ich nicht für wahrscheinlich halte. In Deutschland herrscht eine ausgesprochene Sehnsucht nach Konsens, notfalls auch erwzungen. Daher wohl der Versuch, mit latent totalitären Maßnahmen eine Opposition gegen die postnationale Ideologie zu unterdrücken. Dennoch gibt es m.E. in D eine Chance, diese unheilvolle Entwicklung abzuwenden, wenn die "demokratischen Parteien" auch die für sie schmerzhafte Folge der Demokratie akzeptieren: Den Willen des Volkes.
Die postnationale, hypermoralisch aufgeladene Romantik muss einem neuen, an nationalen Interessen orientierten Prinzip weichen. Kurzum, die von den "demokratischen Parteien" betriebene gesellschaftliche hasserfüllte Spaltung muss einer nüchternen Auseinandersetzung weichen, da sie die Selbstermächtigung z.B. der Antifa zur Gewalt gegen die Opposition befeuert. Die Hauptverantwortung kommt dabei der Union zu.
Leider scheinen wir dafür nicht das politische Personal zu haben.
Erst war es in den 1970er Jahren die Eiszeit, dann plötzlich die Erderwärmung, dann Corona, dann Putin und die AFD und jetzt ein drohender Bürgerkrieg? Ich muss schon sagen, die Untergangsgeschichten werden immer origineller. Jetzt droht uns, den Europäern schlechthin ein Bürgerkrieg. Echt jetzt? Also das deutsche Volk wird sicherlich nicht zu den Waffen greifen - welche sollten das auch sein-? Ich denke wir werden uns immer mehr verweigern und wenn es zu viele sind, reichen die staatlichen Vollstrecker der Polizei nicht mehr aus. Und ob eine BW gegen das Volk gehen würde, wage ich zu bezweifeln. Und wenn man deren Ausbildung und Ausrüstung sich anschaut, hätten die auch nicht viel zu bieten, ein rebellierendes Volk niederzumetzeln. Ich denke der Druck baut sich allgemein in Wahlen auf und immer mehr Staaten wählen wieder konservativ oder von mir aus auch bürgerlich rechts. Wir sehen doch schon, wie linke Regierungen die Nerven verlieren und alles aufs Feld schicken, was sie haben.
Ist ja auf die BRD bezogen auch zu einem gewissen Grad berechtigt. Aber wie zu lesen ist, und wie die Geschichte lehrt, springt der Funke in "revolutionären Situationen" gern über Grenzen. Und wenn ich mir eines schwer vorstellen kann, dann das von Houellebecq in "Unterwerfung" beschriebene Szenario einer friedlichen Transformation des französischen Nationalstaates in einen islamischen Staat mit Hilfestellung der linken Eliten. Auch in Le Pens RN gibt es radikalere gewaltbereite Kräfte. Und je nachdem, wie sich die Lage in Deutschland in solchem Fall gestaltet, kann schon davon ausgegangen werden, dass die Duldsamkeit der konsensorientierten Deutschen an ihre Grenzen gelangt.
der zwangsläufig ausbricht, wenn eine Gesellschaft unversöhnlich gespalten und das Vertrauen in die Regierung bei den meisten Bürgern auf dem Nullpunkt angekommen ist.
In Großbritannien und Frankreich stehen die Zeichen zwar schon deutlicher auf Sturm (innere Unruhen) als bei uns, aber es dürfte nicht mehr lange dauern, bis auch in Deutschland wieder Verhältnisse auf den Straßen der Großstädte herrschen wie in den 20er und Anfang der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Die wirtschaftliche Negativentwicklung in unserem Lande nähert sich ja in rasendem Tempo derjenigen vor ca. 100 Jahren. Damals waren der verlorene Krieg und die Versailler Knebelverträge die Ursache für Verarmung u. Perspektivlosigkeit, heute ist es die selbstverschuldete idiotische Politik der vergangenen 25 Jahre, welche
mit ihren katastrophalen Folgen die Menschen gegeneinander aufbringt.
Auf jeden Fall stehen uns Deutschen unfriedliche und gefährliche Zeiten bevor.
Rette sich, wer kann!
Unsere "postnationalen Eliten" sind zu sehr von dem Gedanken beseelt, Dinge wie Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit, Postkolonialismus etc., die sie für klar definiert und menschlich alternativlos halten, durchzusetzen. Ich glaube, man überschätzt sich da deutlich. Wichtig wird es sein, mehr Realismus für machbare Dinge und was man versteht und was nicht zu entwickeln. Die jetzige Elite geht davon aus, dass sie die Dinge global bestimmt und ihre Sichtweisen ohnehin alternativlos sind. In dem Moment, wo die Geschichte und Welt darüber hinwegsteigt, wird die Elite selber zu einer "loose canon", schwer vorhersehbar, wie sie reagiert. Man sieht jetzt schon ein Spektrum zwischen Hilflosigkeit und Außen- wie Innenpolitischen Überreaktionen.
Was andere Gruppen angeht: neben Lagerbildung, Downgrading, Vertrauensverlust und Schulden gibt es auch ein Upgrading als Gewaltquelle. Gruppen (sozial, Migranten etc.), die glauben kurz vor mehr Macht zu stehen, können den Revolutionsweg wählen.
"Schulden" würde ich unterteilen: bisher haben westliche Gesellschaften Schulden bei sich selber (ein Teil beim anderen). Es ist daher ein Problem, wem was versprochen wurde. All die gegenseitigen Versprechen, wem was zusteht, sind nicht einzuhalten. Klar ein großes Konfliktpotenzial. In Zukunft werden wir auch mehr nach außen (China) verschuldet sein, wie etwa Argentinien - nochmal eine andere Schwierigkeit. Dazu kommen all die "identitären" Versprechungen, wem identitär was zusteht und welche Gruppen Schuld sind (postkolonial, Klima, Patriarchat, Diskrimin. etc.). All das soll befrieden, aber man kann seine Zweifel haben, die Eliten wirken da eher hilflos und getrieben.
Besänftigend wirken neuere "Nachdenkerlebnisse": die Jugend hat 100% für Klima gekämpft und geglaubt für DIE Zukunft zu stehen. Davos lauschte Greta. Dann wird man mit Corona, Ukraine etc. durchgereicht. Auch bei Corona war man sich so sicher ... und wurde durchgereicht. Das macht nachdenklich, was eher befriedet.
So ganz vergeblich war der Kampf der RAF ja nicht. Das Milieu, das den Terroristen Unterstützung bis heute bietet, lebt in den rechtsfreien Räumen in der Roten Flora, Leipzig - Connewitz und Berlin, Rigaerstr. unbehelligt weiter- wir durch die Festnahme von Klette erfahren mussten. Hier hat der Staat de facto kapituliert. Das blieb oberflächlich ohne Folgen, weil das lokal begrenzt blieb, wirkt aber dennoch in die Gesellschaft.Erinnert sei auch an die extrem gewalttätigen Exzesse im Hambacher Forst- im Beisein von hochrangigen Grünen. Legt man strenge Kriterien an, so handelt es sich hier durchaus um bürgerkriegsähnliche Zustände, bei denen die Staatsmacht eher schlecht aussah. Ähnliches gilt für die Prügeleien und sogar Schießereien zugewanderter, verfeindeter Ethnien.
Die Thesen von Prof. Betz sind durchaus ernst zu nehmen. Es wäre besser, sie offen zu diskutieren, anstatt wieder einmal die Augen vor der Realität zu verschließen. Denn genau das hat uns in diese Situation gebracht.
Man kann CICERO nur dankbar sein, dass man sich einem Thema wie diesem widmet- das ja noch vor ganz kurzer Zeit als üble Verschwörungstheorie abqualifiziert worden wäre- und sicherlich von einigen auch jetzt.
Die ungeheure Sprengkraft durch Überschuldung, Niedergang der traditionellen Industrie, staatliche Lähmung durch Überbürokratisierung, massenhafte Einwanderung nur schwer, zu hohen Kosten oder gar nicht integrierbarer Menschen, wird von den etablierten Parteien, vor allem in Deutschland, immer noch nicht richtig verstanden. Wenn man das Gehampel in Berlin sieht, das sich um minimale Veränderungen bei Bürgergeld Migration und aktuell Rente dreht, dann kann man nur zu dem Schluss kommen: die haben den Schuss nicht gehört. Von den geopolitischen Umwälzungen ganz zu schweigen. Und Frau Bas will, dass man Terminversäumer auch noch zu Hause aufsucht, um sie dazu zu bewegen doch bitteschön arbeiten zu gehen.
Wir haben ganz andere Probleme, nur sehen will sie keiner.
Ich habe Karl Marx gelesen. Er hat das Ende des Kapitalismus beschrieben. Man muss kein Linker sein, um den Zusammenbruch eines theoretisch homogenen Systems - wie das westliche System - anzuerkennen. Menschheit wird sich aus naturbedingten Gründen nie gleichschalten lassen. Das gilt für den freiheitlichen Westen, wie für Sozialismus/Kommunismus und dessen grün-ökologische Spielarten.
den Radikalisierungsgrad zwischen den Konfliktlinien in der Gesellschaft und dann die rasante Verwahrlosung des öffentlichen Lebens und der öffentlichen Organisation sowie den Zerfall sämtlicher Sitten besonders der politischen Entscheider, die garnicht verstehen, welchen Schaden sie tagtäglich anrichten z.B. auf der Ebene der nachhaltigen Bevölkerungsentwicklung, wenn man das beobachtet,
dann kann man mit der Wirtschaftsentwicklung und den Künftigen Steuer-und Kassen-Einnahmen eine Rechnung kalkulieren, wann das spätestens implodiert. Sowieso spätestens dann, wenn der Kühlschrank, Tank etc. leer bleiben. Es scheint auf diesen Kollaps zuzulaufen, wenn sich nicht radikal etwas ändert.
