- Schwierige Regierungsbildung nach fragwürdigem Wahlkampf
Verschärfte Asylregeln, Abschiebepläne und ein erstarkter rechter Rand: Nach der Wahl ringt Dänemark um eine Regierung – und die Migrationspolitik wird zum entscheidenden Machtfaktor für Mette Frederiksen.
Dänemark hat gewählt, und das Kalkül der Regierungschefin Mette Frederiksen ist nicht aufgegangen – sie hat mit ihrer Partei „Die Sozialdemokraten“ kein gutes Ergebnis eingefahren, mit knapp 22 Prozent gilt es als das schlechteste seit 100 Jahren. Doch weiterhin hat die Traditionspartei die meisten Stimmen der Dänen erhalten. Und darum strebt die gern resolut auftretende Politikerin eine dritte Amtszeit an: „Die Dänen haben die Richtung vorgegeben“, meinte die 48-Jährige selbstbewusst, nachdem sie den Rücktritt der Regierung am Mittwochmorgen bei König Frederik X. eingereicht hatte.
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Oder wie bei uns in Deutschland "alternativlos". Als Begriff wenn es um Demokratie geht ein Bestseller als "Unwort des Jahres" wenn mich einer frägt. Was keiner tutet;). Auch wenn mir der Kopf schwirrt geehrter Herr Mattern angesichts dieser Auswahl an Parteien und Koalitionsmöglichkeiten bzw. Regierungsbildungsmöglichkeiten wie sie die Dänen haben. Auch wenn die Konstellationen als schwierig erachtet werden, weil das Ganze wie natürlich überall was mit dem Willen zur Macht u. wie weit man Kompromisse einzugehen bereit ist ohne sich selbst o. sein Ideal zu verraten zu tun hat, alles besser als die hiesige Entwicklung sich egal mit wem hinter einer Brandmauer zusammen zu rotten, um die Opposition, ohne die kein demokratisches System auskommt ohne einen Teil seiner Bürger auszugrenzen. Alles andere ist Quatsch von denjenigen, die damit ihre eigene Macht zementieren möchten o. wie im Fall der Union in von interessierter Seite gestellte Fallen tappten u. den Ausgang selbst blockieren! MfG
