Corona in den USA - Krise ohne Ende

Die Corona-Pandemie erschüttert die Vereinigten Staaten - allen voran New York. Das Gesundheitssystem droht zu kollabieren, mitten im laufenden Wahlkampf ist die Situation unübersichtlich. Viele blicken sehnsüchtig nach Deutschland.

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Ist die Corona-Krise das „Pearl Harbor" für die Ärzte in den USA? / picture alliance

Autoreninfo

Eva C. Schweitzer arbeitet als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen in New York und Berlin. Ihr neuestes Buch ist "Europa im Visier der USA"

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Nadja, ein hustender Tiger im Zoo in New York hat vermutlich das Coronavirus. Angesteckt hat sie sich bei einem (symptomfreien) Pfleger, denn der riesige Zoo inmitten der Bronx ist, wie alles, für Besucher geschlossen. Drei andere Tiger und drei Löwen hat Nadja schon infiziert. Angesichts der vielen Unklarheiten über die Krankheit wirft das die Frage auf: Könnte meine Hauskatze auch infiziert sein? Und kann sie mich anstecken?

Bereits jetzt gaben viele Amerikaner ihre Tiere vorsorglich im Tierheim ab, dieser Trend könnte sich verschärfen. Denn die Corona-Krise hat – Stand Dienstag – fast 11.000 Amerikaner das Leben gekostet, mindestens 368.000 sind positiv getestet, und es ist nicht einmal einfach, sich testen zu lassen. Surgeon General Jerome Adams, der oberste Ärztevertreter sprach davon, dass diese Woche „unser Pearl Harbor" bevorstehe.

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Ernst-Günther Konrad | Mi, 8. April 2020 - 08:26

Ich hHabe meine drei Katzen gefragt. Sie kennen das Virus nicht und wollen es auch nicht kennen lernen. Aber mal im Ernst Frau Schweitzer, was wollen Sie mit dem Artikel uns jetzt sagen?
In den USA sterben in jedem Jahr 8,5 Millionen Menschen (2017), das sind täglich 23.287 Menschen. Wenn Trump das Virus unterschätzt hat ist er in vertrauter Runde. Das taten fast alle Regierungen in der sog. westlichen Welt. Also insofern auch nichts neues. Wenn die Amerikaner Frau Merkel haben wollen, sollen sie sie doch aufnehmen. Aha. DE ist wieder einmal Vorbild. Merkel mag wieder jeder. Sorry, Sie schreiben sich die Welt schön. Merkel hat derzeit wegen Corona Schonzeit und versteckt sich weitestgehend und ergießt sich in ihren wenig aussagekräftigen Statements. Die Amis können ihr ja schon mal ein Holzhaus bauen, wenn sie ab Herbst 2021 dorthin auswandert. Erst DE niederregieren, dann auswandern und vor den Folgen eigener verfehlter Politik flüchten. Ab in die USA, lieber heute wie morgen.

Gerhard Lenz | Mi, 8. April 2020 - 13:59

In reply to by Gast

Ergebenheit und Treue bis ans Ende des unendlichen Horizonts.

Jetzt hat Trump einen neuen Feind gefunden. Wer ist noch mal Schuld an der Ausbreitung von Covid-19 in den USA? Zuerst waren es die Chinesen, dann die Europäer, jetzt ist es die WHO.

Trump handelt durchaus typisch für einen autokratischen, pathologischen Narzissten, der unfähig ist, Verantwortung zu übernehmen. Schuld an der Krise sind - natürlich - Feinde von aussen. Gleichzeitig dient er sich, unfassbar, dem nordkoreanischen Diktator an.

Während am Abend die steil steigenden Opferzahlen in NY und anderswo veröffentlicht werden, schwärmt Trump von fantastischen Tests und wunderbaren Soldaten.
Vor nicht allzu langer Zeit sprach er noch davon, zu Ostern die Einschränkungen zu lockern - die Bekämpfung (des Virus) würde mehr Opfer kosten, als das Virus selbst. Vor ein paar Wochen warf er den Demokraten Panikmache zu Wahlkampfzwecken vor. Der Mann weiss nicht, wovon er spricht. Dumm nur: Er ist US-Präsident.

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