Corona und die Geopolitik - Der Konflikt zwischen den USA und China wird das große Thema

Schon vor dem Beginn der Coronakrise haben die USA ihren außenpolitischen Schwerpunkt vom Nahen Osten nach China verlegt. Die Pandemie hat diese Neuausrichtung noch beschleunigt.

corona-geopolitik-pandemie-usa-china
Ziemlich beste Feinde: Donald Trump und Xi Jinping / dpa

Autoreninfo

Dr. Guido Steinberg ist Islamwissenschaftler und forscht bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin u.a. zum politischen Islam und zum Terrorismus.

So erreichen Sie Guido Steinberg:

Guido Steinberg

Die Krise wird die Welt und unser aller Leben dauerhaft verändern, heißt es. Aber wie konkret? Elf Felder haben wir genauer unter die Lupe genommen oder Experten dazu befragt – von Kultur über Tourismus bis zur Geopolitik.

Pandemien gehören seit jeher zu den folgenreichsten Ereignissen der Geschichte, doch beschleunigen sie in vielen Fällen historische Trends mehr, als dass sie dem Lauf der Dinge eine ganz neue Richtung geben. Dies dürfte auch für die weltpolitischen Konsequenzen der Corona-Krise gelten. Der neben dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht vielleicht wichtigste dieser Trends ist der Rückzug der USA aus dem Nahen Osten und ihre verstärkte Hinwendung zum Pazifik.

Angebot auswählen und weiterlesen

  • Tagespass
    i
    • 24-Stunden-Zugriff auf alle Inhalte
    3,90 €
  • Monatsabo
    i
    Unsere Empfehlung
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar
     
    0,00 €
  • 3-Monatsaktion
    i
    • 3 Monate lesen, 2 zahlen für 19,60 €
    • danach 9,80 pro Monat, mtl. kündbar
    • E-Paper
    • alle Plus-Inhalte 
    19,60 €