Corona-Bonds - Deutschland muss springen, damit die EU überlebt

Die Regierungen der Europäischen Union liegen im Zwist über mögliche Corona-Bonds. Dabei könnte das Schuldeninstrument nicht nur kurzfristig das Schlimmste abwenden, sondern langfristig auch die Europäische Union stabilisieren.

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Die letzte Rettung der EU? / picture alliance

Autoreninfo

Friedbert Pflüger lehrt am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn Klima- und Energiesicherheit. Er ist Geschäftsführender Partner von Pflüger International, GmbH und Vorsitzender der Internet Economy Foundation.

So erreichen Sie Friedbert Pflüger:

Wer in diesen Tagen mit Freunden aus Italien, Spanien oder Frankreich spricht – der hört die eine beschwörende Botschaft: Wenn Deutschland beim „Nein“ zu Corona-Bonds bleibe, sei das der Anfang vom Ende der EU. Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jaques Delors warnt, dass ausbleibende Solidarität eine „tödliche Gefahr“ für die EU bedeute.

EIB-Präsident Werner Hoyer sieht das ganze europäische Projekt auf dem Prüfstand. Man bewundert Deutschland in der EU für sein Gesundheitswesen, das im internationalen Vergleich an der Spitze steht, für seine effektiven ökonomischen Hilfspakete für seine Unternehmen. Und man blickt einmal mehr – und völlig zu Recht – zu Angela Merkel auf, die in der größten Krise seit Ende des Zweiten Weltkrieges das Land entschieden und besonnen führt: Best Governance genau dann, wenn es besonders darauf ankommt.

Wer im Stich gelassen wird, vergisst das nicht

Aber nun droht ein Fehler mit furchtbaren Folgen. Wer in einer existentiellen Krise das Gefühl hat, allein gelassen zu werden – der vergisst das nie. Was wir im persönlichen Bereich erleben, gilt genauso für die Beziehungen unter Ländern. Corona-Bonds sind zum Symbol dafür geworden, ob es in diesen Zeiten europäische Solidarität gibt oder nicht. Wir können uns dieser Wahrheit nicht verschließen.

Wenn die Eurogruppe am 7. April Corona-Bonds ablehnt, droht nach der Gesundheits- und Wirtschaftskrise eine genauso verheerende politische Verwerfung in Europa. Das Signal wäre: Europa ist eine Schönwetter-Veranstaltung. Es hat sich vom Trump-Virus infizieren lassen. Jeder denkt nur an sich.

Unpopulär, aber richtig

In Italien hat sich in wenigen Tagen eine Italexit-Bewegung formiert. 2011, als Banken- und Eurokrise eine Debatte über Eurobonds erzwangen, verweigerte sich Deutschland. Mit gutem Grund: Die Einführung einer generellen gemeinschaftlichen Haftung hätte diejenigen belohnt, die sich seit Jahren notwendigen ökonomischen und sozialen Reformen entziehen. Falsche Standards wären gesetzt worden.

Es war damals in Europa unpopulär, aber richtig, dass der damalige Finanzminister Wolfgang Schäuble ein bail-out ablehnte. In der Debatte um Corona-Bonds aber geht es nicht um die grundsätzliche Veränderung der europäischen Haftungsstrukturen. Es geht – wie italienische Bürgermeister, Abgeordnete und ehemalige Ministerpräsidenten in ihrem Hilferuf in der FAZ dargelegt haben – um die Bereitstellung ausreichender Mittel für einen großen europäischen Rettungsplan.

Verweigerung ist ein Verstoß gegen die Solidarität

Der Chef des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, ein vehementer Gegner dauerhafter Eurobonds, hat in der vergangenen Woche ganz in diesem Sinn eine europäische Rettungsanleihe vorgeschlagen. Es bedürfe eines „gemeinsamen starken Signals an die Finanzmärkte, dass Wetten gegen die Eurozone und einzelne Mitgliedsstaaten keinen Sinn machen.“ Und fast nebenbei sagt er das, was unsere Regierung bedenken sollte: „Auch die Ordnungspolitik muss Dinge in Raum und Zeit würdigen“.

Mit anderen Worten: Springt angesichts der dramatischen Lage über euren ideologischen Schatten! Die Verweigerung Deutschlands wäre nicht nur ein Verstoß gegen den Gedanken der europäischen Solidarität in Zeiten der größten Krise. Die Verweigerung liegt auch nicht im deutschen Interesse.

Germany first?

Unsere exportorientierte Wirtschaft braucht einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt – und keine ökonomisch kollabierenden Nachbarn. Ein Freund aus Luxemburg sagte mir vor wenigen Tagen: „Wer im Angesicht von Hunderten Toten täglich alleingelassen wird, der wird nie wieder Mercedes, Siemens oder Bosch nachfragen.“

Die Bewunderung für Deutschland könnte leicht in Neid und Hass umschlagen: Das sowieso oft als dominant empfundene Land im Herzen Europas, das in der jüngsten Geschichte soviel Leid über die Welt gebracht hat, aber nach dem Krieg soviel internationale Solidarität erfahren hat – was macht dieses Land jetzt mit seiner Stärke! „Germany first“ wäre nicht nur ein politisch-moralischer Ausverkauf, sondern wäre auch interessenvergessen.

Dass der europäische Zusammenhalt letztlich eine Frage von Krieg und Frieden ist, war das Mantra Helmut Kohls. In der heutigen geopolitischen Situation gilt dieser Satz mehr denn je. Angela Merkel hatte es doch schon im Mai 2017 auf den Punkt gebracht: Auf die USA ist kein Verlass mehr. China nutzt immer selbstbewusster seine neue Macht, Russland seine alte. Wenn wir in Zeiten wachsender Großmacht-Konkurrenz keine starke europäische Botschaft aussenden, wenn vor allem kein Schulterschluss zwischen Paris und Berlin zustande kommt  – das wäre verheerend.

dieter schimanek | Di, 7. April 2020 - 15:53

Kurz und bündig, nein zu Eurobonds!

Georg Czech | Di, 7. April 2020 - 17:29

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Italien laut der „Welt“ ein höheres Nettogeldvermögen pro Kopf als Deutschland hat. Die Solidarität kann auch innerhalb von Italien erfolgen. Es gibt dort viele Steuerhinterziehungen und viel mehr Immobilienvermögen der Privathaushalte als in Deutschland. Warum wollen soviel Länder ihre Probleme mit dem Geld der hiesigen Steuerzahler lösen?

ein höheres Nettogeldvermögen pro Kopf als Deutschland hat". – Trotzdem lautete der Einleitungstext zu diesem Thema beim Arte-Journal gestern Abend: Der arme Süden gegen den reichen Norden. Die Zahlen über Medialvermögen sowie auch Immobilienvermögen werden nicht genannt – warum auch?

Na, das liegt doch auf der Hand! Weil wir geradezu darum bitten, für alles und jeden bezahlen zu dürfen. Deutschland ist so leicht zu erpressen, ist naiv und will wahrscheinlich den Anschein aufrecht erhalten, dass hier das Land der unbegrenzten Ressourcen ist. Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass hier alles auf den Bäumen wächst? Natürlich nur für andere.

Barbara Piele | Di, 7. April 2020 - 17:34

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Wie oft wurden wir schon erpresst und wie oft haben wir - sorry - den Schwanz eingekniffen und gekuscht. Stichwort: Alternativlos.
Die EU und ihr Moloch sind doch eh zum Sterben verurteilt. Ich fand die Idee mal - daaamals - prima. Inzwischen bekommt nur nur noch das Würgen.
Wenn ich mies gewirtschaftet habe, kann ich auch nicht beim Nachbarn an der Tür klingen und sagen: "Du, ich hab da ein Problem..."
Wenn Deutschland da zustimmt - dann können wir uns einsargen.

Gerti Kinzel | Di, 7. April 2020 - 18:36

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Schließe mich Ihrer Meinung an. Mehr gibt es nicht zu sagen. Nicht momentan und schon gar nicht zukünftig.

Yvonne Walden | Mi, 8. April 2020 - 14:48

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Niemals wird Europa ein Staatenbund - ohne gemeinsame Währung und ohne eine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik.
Gemeinsam sind wir stark in Europa. Und ohne Gemeinsamkeit wird Europa zerfallen, unabdingbar.+

Stefan Saar | Di, 7. April 2020 - 19:47

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Erstaunlich, wie hier reflexhaft gewettert wird, obwohl es doch gar nicht um „Eurobonds“ geht. Dabei hat Pflüger die Unterschiede zu „Coronabonds“ durchaus nachvollziehbar beschrieben. Und die Bundesregierung stellt sich nach wie vor explizit gegen „Eurobonds“. Aber wer partout nicht verstehen will, der versteht eben nicht. Ein wenig finanzwirtschaftlicher Sachverstand wäre kein Luxus.

Barbara Piele | Mi, 8. April 2020 - 13:17

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Ob sie nun Eurobonds oder Corona-Bonds heißen... Ich glaube, Sie stehen mit Ihrer Meinung im Kreis ein bisschen alleine da. Ob das Kind nun so genannt wird oder anders - das Ergebnis ist doch jetzt schon vorhersehbar.

dieter schimanek | Mi, 8. April 2020 - 13:35

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Corona Bonds = Eurobonds, jetzt wurde es nochmals verbal abgemildert in Corona Hilfen.

Reinhold Schramm | Mi, 8. April 2020 - 12:09

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Bei der Vergemeinschaftung bzw. Vergesellschaftung von Schulden geht es um die Übernahme der Verausgabung bzw. der Schulden von vorgeblichen Partnern und Ländern innerhalb der EU. Demnach, wer mehr Verausgabte bzw. Waren beanspruchte, als er durch eigene Wert- und Mehrwertschöpfung erwirtschaftete, dessen (unberechtigter) höherer Anspruch wird von den produktiveren Partnern – im Rahmen der Schuldengemeinschaft – mitfinanziert.

Wäre es da nicht die zentrale sozioökonomische und gesellschaftspolitische Hauptaufgabe der jeweiligen Nationen (nicht nur) in der EU, auch ihre nationalen Profiteure und wirtschaftlichen Eliten, ihre jeweilige Bourgeoisie, deren Millionäre und Milliardäre, zur Kasse zu bitten? Gegebenenfalls dabei auch durch die staatliche/behördliche Beschlagnahme von deren Kapital und Privatvermögen und deren (entschädigungslose) Überführung in gesellschaftliches Gemeineigentum?

Keine Schuldenfinanzierung der EU-europäischen Eliten durch Deutschland!

Brigitte Simon | Mi, 8. April 2020 - 18:31

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Deutschland muß gar nichts! Deutschland muß sich zurückfinden in die eigene Bevöl-kerung und uns endlich an uns, nur an uns, zu denken, wieder zu unserer fantastischen Mentalität zurückzufinden.

Hans Meiser | Di, 7. April 2020 - 16:24

Schon immer ist D. größter Nettozahler in der EU. Die Nettoempfänger haben es genommen und der Effekt war bisher Null. Niemand hat sich gerappelt, nichts hat sich strukturell geändert. Warum also soll es jetzt helfen? (Widersprüche bitte ich mit belastbaren Zahlen und Fakten zu belegen - Danke)
Nun dem, der immer gibt, versuchen ins Gewissen zu reden und ihm die Schuld am durchgängigen Versagen der Empfänger zu geben, ist mehr als beschämend.
Und dann noch solche Kindergartenspielchen: "... und wenn du uns nichts gibst, dann kaufen wir deine Autos nicht mehr ...

Roland Völkel | Di, 7. April 2020 - 18:38

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Um ein "Für & Wider" von Eurobonds hier abzuwägen, reicht einfach der Platz & die Zeit nicht.
Wenn ich ihnen Geld "pumpe" Herr Meiser, will ich Sicherheiten. Also setze ich einen Vertrag auf. Wenn sie nicht zurück zahlen dann bekomme ich ihr Haus, Gold o.ä. Wertanlagen. Was machen sie? Sie tun alles um ihre Schulden zu begleichen, denn ihr Eigentum geben sie nicht gerne heraus! Kann man doch alles regeln. Ich verschenke doch nicht meine Kohle an ihnen oder komme für ihre Schulden auf!
Nur wenn sie keine Kohle haben,, können sie auch meine Güter nicht kaufen. Also kann ich herstellen so viel ich will-aber für wem? Meine Mitarbeiter muss ich nach Hause schicken und die haben dann auch keine Kohle mehr. Ein Teufels Kreislauf beginnt. Wem ist da geholfen?
Natürlich muss Italien, Spanien u.a. reformieren (Steuern u.ä.). Aber nicht immer ganz unten!
Und es muss dringend in der EU "Leerverkäufe" verboten werden! Ist Casino Mentallität! D. sperrt sich da aber-warum? Verkaufe was, was ich nicht

„Wenn sie nicht zurück zahlen dann bekomme ich ihr Haus, Gold o.ä. Wertanlagen. Was machen Sie?“ Gar nix, lieber Herr Völkel. Schuldner (Italien, Spanien, Griechenland) sitzen am längeren Hebel.

von EU und Euro, mehr als Frankreich, Italien....Dennoch bin ich gegenüber den Eurobonds skeptisch, ich würde sie ablehnen, weil die EU kein Nationalstaat ist, sondern ein artifizielles Gebilde souveräner Staaten zu Gunsten der Wirtschaft,ferner würde ein Großteil der Öffentlichkeit in Deutschland, Holland, Österreich....argwöhnen, dass die südlichen Länder auf Kosten anderer leben. Das könnte Unfrieden stiften.

Bernhard K. Kopp | Mi, 8. April 2020 - 08:04

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Es ist geradezu der Zweck von zusätzlichen, möglichst günstigen Finanzierungsmöglichkeiten keine strukturellen Änderungen vornehmen zu müssen. Diese wären nämlich für die politische Eliten " unbequem ". So geht das seit mehr als 25 Jahren.

Wolfgang Tröbner | Mi, 8. April 2020 - 08:40

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Das ist tatsächlich ein Fass ohne Boden. Die EU scheint nur zu funktionieren, wenn Deutschland ständig zahlt. Die anderen nehmen das Geld und machen nichts draus. Durchaus vergleichbar mit dem Länderfinanzausgleich in Deutschland selbst. Der Stadtstadt Berlin ist in fast allen Belangen trotz üppigster Geldzuwendungen das Schlußlicht und wird es mit seinem Senat, der fast nichts auf die Reihe bringt, auch bleiben. Was für ein Argument ist das, dass Deutschland zahlen muss, damit die anderen unsere Produkte kaufen. Italien und Frankreich sollten, bevor sie die Hand aufhalten und Solidarität einfordern, erst mal einige Dinge im Land regeln - Steuern, Renten/Pensionen, Renteneintrittsalter etc.. Es ist nicht einzusehen, dass die Menschen dort höhere Renten beziehen als die Deutschen, die zudem noch viel länger arbeiten müssen, damit sie in den Genuss derselben kommen.

WD Hohe | Di, 7. April 2020 - 16:27

... was dann.
Gegen einzelne und im Falle des Falles gegen Alle
Zudem wenig sachlich sondern blind mit dem moralischen Dreschflegel - politisch eben.
Politik de Virus ist, nicht erst seit Chorona, extrem virrulent. Heute Ist, Morgen vielleicht und dann wieder Gestern.
Die meisten Vertreter der politischen Verwaltung richten lang- bis mittelfristig mehr Schaden an als Chrona.
Gefährlicher weil unsichtbar.
Hörbar nur für Ohren mit online geschaltetem angeschlossenem Verstand.
Titanik`s Kapitän wusste um das Eisbergrisiko.
Der wichtigste Faktor ist der Präsenzfaktor.

Reinhard Benditte | Di, 7. April 2020 - 17:12

Wie oft haben wir schon Sprüche gehört wie diesen von Hr. Pflüger:

„Wenn Deutschland beim „Nein“ zu Corona-Bonds bleibe, sei das der Anfang vom Ende der EU.”!

Ich kann sie nicht mehr hören. Man erinnere sich an Frau Merkels Sprüche:

„Scheitert der Euro, dann scheitert Europa."
„Es ist alternativlos“
„Jetzt sind sie halt da“!

Ich kann auch nicht mehr das Wort „Solidarität“ hören! Solidarität ist immer dann gefragt, wenn Deutschland zur Kasse gebeten werden soll. Warum fangen die Südstaaten nicht erst einmal an, Solidarität von den Bürgern des eigenen Staates zu fordern? Laut Statistik ist das Vermögen der Südstaaten wesentlich höher als In Deutschland.

Oder wir setzen das Rentenalter der Deutschen auf das gleiche Rentenalter Niveau wie in Frankreich und erhöhen die Rentenzahlungen auf das gleiche Niveau wie Österreich!

Und Frau Merkel „Best Governance“ zuzuschreiben, ist wohl mehr als gewagt. Frau Merkel betreibt eine opportunistische Politik zu Ihrem Machterhalt.

Was spricht denn dagegen, dass in D. höhere Renten, wie in Österreich, ausgezahlt werden?
Ist es nicht beschämend, dass in einen so "reichen" Land wie D. Ruheständler ihre Rente aufstocken müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten? Das sie Flaschen sammeln müssen oder an der Tafel anstehen?
Und, von wem kommt das Geld zur Aufstockung? Vom Steuerzahler!...der eh schon für jeden Schei...aufkommt!
In Österreich, wie auch in anderen Ländern der EU (Schweiz, NL...) zahlen "Alle" ein, also auch Selbstständige, Beamte, Freiberufler u.s.
Hat Österreich, Holland u.ä. nach Hilfe gerufen? Brechen die Staatsfinanzen dort zusammen? Nee! Nur der dt. Michel läßt sich für Doo...verkaufen, und lächelt dabei noch!
Und wer zahlt in D. in die Rentenkasse? Mitnichten AM, Scholz, KGE, Bedford-Strohm, Th. Müller... Jeder kann unverschuldet "abrutschen" (gerade jetzt).
Es hat wohl wohl niemand etwas gegen ein "würdiges" Altendasein!

ersten Kommentar/Antwort.
Man kann es auch so sehen wie bei Rewe oder Edeka. Die meisten Märkte werden von selbstständigen Kaufleute geführt. Der Einkauf bei Produzenten, Hersteller u.ä. läuft aber zentral über Rewe oder Edeka. Da sind dann ganz andere Margen/Einkaufspreise, drin. Würde jeder Kaufmann/Laden nur für sich bestellen wären die Einkaufspreise weit höher! Also auch für den Endverbraucher. Alle profitieren!

Reinhard Benditte | Di, 7. April 2020 - 17:14

Beispiele: Sie hat unnötig, wie nur sonst etwas, Atomkraftwerke stillgelegt, weil Sie glaubte, Sie könne in BW vor der Landtagswahl noch punkten. Sie hat allein entschieden, einen Flüchtlingsstrom nach Deutschland zu lassen, Sie hat Deutschland und die EU gespalten. Sie hat zugelassen, daß Deutschland eine IT Wüste bleibt. Sie hat Deutschland auf Corona nicht vorbereitet. Sie hat die Infrastruktur verrotten lassen! Sie hat die Bundeswehr an die Wand gefahren! Sie hat mit Ihrer Politik dafür gesorgt, dass sich eine Mehrheit in GB am Ende für den Ausstieg entschieden hat. usw. usw.

Und zu schreiben, Sie führe das Land entschieden und besonnen, ist wohl der größte Hohn. Frau Merkel hatte sich in Ihren „Bunker: zurückgezogen und ist erst wieder an die Öffentlichkeit getreten, als Hr. Söder's die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Reinhard Benditte | Di, 7. April 2020 - 17:15

Aber leider befürchte ich, dass Deutschland unter Frau Merkel dem Druck der Südstaaten wider aller Kenntnisse nachgeben wird, und den Deutschen zusätzlich zu all den bereits beschlossenen Maßnahmen, die den deutschen Steuerzahler belasten werden, weitere Kosten aufzubürden.

Wie sagte Frau Merkel einst:

„Die hohe Verschuldung einzelner Länder sei die Hauptursache der Krise.“

„Schlechte Zeiten seien mit mehr Schulden bekämpft worden, und in guten Zeiten sei dann zu wenig gespart worden.“
„Merkel lehnt gemeinsame Schuldenaufnahme strikt ab“!

Aber was stört Frau Merkel Ihr Geschwätz von gestern. Wahrscheinlich sollen die Deutschen dann bis 75 arbeiten, damit die Südstaaten weiter so leben können wie bisher.

Und der dumme Michel macht brav mit!

Ich lobe diesen ausführlichen und auf den Punkt gebrachten Kommentar. Ergänzend möchte ich noch anmerken, dass zu einem solidarischen Auftreten auch die Übernahme der Verantwortung für das eigene Verhalten, und im Falle der einzelnen EU-Staaten damit die Verantwortung für die eigene Staatskasse, gehört. Um ein praktisches Beisspiel, soll heißen eine Metapher, anzubringen: Es wäre schließlich auch fatal, das eigene Haus, in welchem das eigene Leben statt findet und damit das Dach über dem eignen Kopf sichert, mit einer Hypothek zu belasten, um die Schulden eines Familienmitgliedes zu begleichen. Am Ende hätte ggf. niemand mehr eine solide Basis, die vor Wind und Wetter Schutz bietet. Vorallem wäre ein solches Handeln allen übrigen Familienmitgliedern gegenüber im höchsten Maße verantwortungslos, wenn davon auszugehen ist, dass besagtes Familienmitglied noch Mengen an Taschengeld etc. im Sandkasten vergraben aufbewahrt.

Markus Michaelis | Di, 7. April 2020 - 17:38

Gerne Corona-Bonds, wenn man weiß, was man tut und das auch ehrlich sagt.

Mit den Handelsungleichgewichten aufgrund der sehr unterschiedlichen Wirtschaftskräfte war der Euro ohnehin mit kaum haltbaren Problemen überfrachtet. Auch gilt, dass Solidarität und Gemeinsamkeit gut sind, aber das bedeutet auch Mitreden, Kompromisse, gemeinsames Engagement. Will Italien, das Deutschland mitredet? Will Deutschland, dass Italien mitredet - wenn ja, nur ein bestimmtes Italien oder auch Salvini? Wenn man für Mitreden und Gemeinsam ist, sollte man die Bonds machen. Wenn nicht, sollte man es besser Hilfe nennen. Das hat dann weniger etwas mit Solidarität zu tun. Ich helfe natürlich auch Iran oder Nordkorea im Erdbebenfall - aber deswegen ist man nicht solidarisch. Man sollte nicht immer von Solidarität reden, wenn man nicht Solidarität meint - wir haben schon zuviele wichtige Begriffe entwertet in letzter Zeit.

Petra Führmann | Di, 7. April 2020 - 17:38

dass Merkel sich ziert und nein sagt, ist nur eine Höflichkeitsgeste uns gegenüber. Spätestens nach der dritten Aufforderung wird sie der moralischen Erpressung nicht mehr standhalten. Und es gibt scheinbar genug Leute, siehe den Autor hier, die das sogar begrüßen würden. Bisher hat sie noch allem und jedem nachgegeben. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass sie harmoniesüchtig ist, aber bei allen gut angesehen sein will sie schon. Und glaubt vielleicht noch immer, wenn sie wie üblich nachgibt und unser Geld verteilt, dass die Deutschen dann irgendwann mal reingewaschen sind und jeder sie lieb hat. Das tun andere, solange sie unser Geld bekommen, danach ist Schluss, und das wird bald sein. Bei einigen von uns Einheimischen hingegen wird sie alles andere als in guter Erinnerung bleiben. Aber warum aufregen; es kommt ohnehin so, ist es eigentlich doch auch schon lange. Was bezahlen wir denn nicht? Und Platz haben wir doch auch und...

helmut armbruster | Di, 7. April 2020 - 17:57

allein im März kaufte die EZB über 10 Milliarden ital. Staatstitel. Siehe:https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/kaufprogramm-ezb-grei…

D hat die Ehre - im Falle des Verschwindens des Euro - mit ca. 1/3 dafür in Haftung zu stehen.
Reicht das immer noch nicht?
Angesichts solch massiver und am Rande der Legalität statt findender "Staatsfinanzierung durch die EZB", sind "Corona-Anleihen" eine freche Forderung.
Und solche frechen Forderungen sind es, die berechtigte Zweifel an der Solidarität einiger Euro-Mitglieder aufkommen lassen.
Helfen ja, aber sich bitte nicht frech in die Tasche greifen lassen.

aber sich bitte nicht frech in die Tasche greifen lassen."...es hat doch was für sich, wenn gestandene Ökonomen von den Corona-Bonds warnen und andere Hilfen aufzeigen:
https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-daniel-st…
Warum beharrt man unbedingt auf einer Transferunion über diese Corona-Bonds? Sie schaffen im Prinzip die gleichen Probleme, wie in DE der Länderfinanzausgleich. Wo es seit Ewigkeiten...Geber-und Nehmerländer gibt.

Fritz Barth | Di, 7. April 2020 - 19:13

Nein zu Eurobonds ,wieso ?
wurde bereits oben beschrieben.

Rob Schuberth | Di, 7. April 2020 - 19:30

NEIN, Herr Pflüger, das muss Deutschland ganz bestimmt nicht!

Ich bin erstaunt hier im Cicero eine so klar subjektive headline zu lesen.

Es gibt für die Länder die - nicht erst seit der C-Pandemie - um Gelder rufen, genügend andere "Rettungsschirme" u. a. auch den IWF, aus dem Hilfsgelder gezahlt werden können.

ABER diese Gelder wollen die Länder nicht, denn die sind ja an "böse" Bedingungen geknüpft.

Da nutzt man lieber - wie unlängst - ein bisserl Nazikeule um D in die moralische Ecke zu drängen.
Sollen sie ruhig. Wir sollten uns das nur nicht mehr gefallen lassen.

Diese Länder haben schon immer schlechter gewirtschaftet als andere u. zahlen kaum ihre Steuern.
Außerdem ist der Wohlstand in I u. E deutlich höher als bei uns.

Hier ein guter Artikel der Welt.
https://www.welt.de/wirtschaft/article115143342/Deutsche-belegen-beim-V…

Deutschland war 2013 auf dem letzten Platz u. hat es 2019 auch nur auf den vorletzten Pl. geschafft.

Tomas Poth | Di, 7. April 2020 - 19:53

Das derzeitige EU-Konstrukt darf nicht überleben es muss zerfallen, damit danach eine neue, eine funktionierende Europäische Staatengemeinschaft entstehen kann, die sich auf die Stärken der einzelnen Länder besinnt.
Einig im selbstverantwortlichen und friedfertigen Umgang miteinander. Nein zu einem EU-Sozialismus!

Bernhard Weber | Di, 7. April 2020 - 21:48

Nein zu Eurobonds. Basta.
Mir fällt dazu eine kurze lustige Geschichte ein, die mit "russischem Akzent zu lesen" ist.
Wenn einer zwei Mäntel hat, so gebe der einen an den ab, der nur einen Mantel hat, damit dieser auch zwei Mäntel besitzt.

Lisa Werle | Di, 7. April 2020 - 22:04

Deutschland muss SPRINGEN (in den Abgrund), damit der EU-Moloch überlebt?? Wir Bürger haben viel weniger individuelles Vermögen als Italiener, als Griechen, als Spanier, arbeiten länger und bekommen weniger Rente. Und nun sollen wir auch noch haften für die Schulden dieser Staaten, die verantwortungslose Politiker dort angehäuft haben? Tolle Idee, Pflüger.
Mal schauen, welche Deals der gute Mann mit der EU laufen hat. Folge der Spur des Geldes funktioniert doch immer.

STEFAN KREPPEL | Di, 7. April 2020 - 23:10

Die Deutschen müssen sich entscheiden. Sie entsorgen eine stabile gegen eine ständig kriselnde Währung und halten es gut für Deutschland. Man schwingt euphorisch die Europafahne und bekundet stets es müsse zusammenwachsen, da gut für Deutschland. Dann, liebe Bürger, sind Eurobonds nichts anderes als eine notwendige und logische Konsequenz und werden als gut für Deutschland erklärt. Alternativlos.Basta.

Walter Böhm | Mi, 8. April 2020 - 02:18

Nicht einmal in den USA, und das ist ein Bundesstaat, haften heute der Bund oder die Gliedstaaten für Schulden oder Pleite eines Einzelstaates, nachdem diese Schuldenvergemeinschaftung in der ersten Hälfte des 19. Jh. gescheitert war. Einige Staaten hatten sich auf Kosten der anderen verschuldet.
In Südeuropa korrespondiert öffentliche Armut (starke Verschuldung) mit privatem Wohlstand
abgesichert durch den Euro und die EZB, auf Kosten der solider wirtschaftenden Staaten.

Ernst-Günther Konrad | Mi, 8. April 2020 - 07:18

Wir müssen nicht springen Herr Pflüger. Sie selbst, betreiben ein Beratungsunternehmen und agieren weltweit. Das Sie als Lobbyist natürlich Ihr Einkommen sichern und ihr Unternehmen ausbauen wollen, verstehe ich natürlich.
Wenn die Anerkennung DE nur darin liegt, dass man uns mag, weil wir zahlen, die Welt retten und alles und jeden finanzieren, dann kann mir diese EU gestohlen bleiben. Was Sie wollen, ist die überbürokratisierte und unsolidarische EU mit deutschem Geld an den Tropf legen und stetig die Dosis für die Eurozufuhr erhöhen.
Wenn Krieg und Frieden davon abhängen sollten, dass wir bezahlen und bürgen, bei absehbarer Nichtrückzahlung, dann versündigen sich die Politiker heute, am Grundgedanken der EU.
Wahre Freundschaft erträgt konstruktive Kritik, hört dem anderen zu und versteht auch dessen Standpunkt. Was sie wollen ist Klappe halten, sonst ist der Frieden in Gefahr und gefälligst zahlen. Nein, das will ich nicht mehr. Und wieder wird aus der Vergangenheit nichts gelernt.

Herr Konrad? Gilt das auch für Kritik an der deutschen Position?

Wohl nicht. Toleranz bedeutet für Sie sicher, dass die anderen Länder sich gefälligst mit der deutschen Haltung abzufinden haben!

Was für Sie aber sowieso nebensächlich ist, kennt man doch Ihre europafeindliche Haltung. Sie verwechseln, wohl auch aus Unkenntnis, europäische Solidarität im Rahmen einer Pandemie - die es aber für Sie wahrscheinlich gar nicht gibt - mit der Endlosrettung des Euros, der Ihnen ja, wie man gleichfalls weiss, sowieso stinkt.

Sie verwechseln den Hilferuf von Ländern, die Hunderttausende Infizierte und Zehntausende Tote zu beklagen haben - im Rahmen eben dieser Pandemie - mit bürokratischer Verschwendung.
Das ist im für Sie günstigsten Fall als inhuman und menschenverachtend zu bezeichnen.
Aber wahrscheinlich findet man auf den Seiten im Internet auf denen Sie täglich Ihr Wissen abholen, keine Bilder von den Zuständen in italiensichen oder spanischen Krankenhäuser.

Romuald Veselic | Mi, 8. April 2020 - 07:22

Welche Solidarität wird damit gemeint, denn die globalen Krisen nehmen zu, wenn man die Zeit s. 1973 - Erdölschock berechnet. Circa alle 10 Jahre bricht neue Krise aus, die Dichte dieser Weltkrisen wird unter diese Marke gehen. Die Ressourcen sind nicht ewig vorhanden - siehe Klopapier/Schutzmasken Mangel.
Jetzt sieht man, dass alle Pläne, auf der Basis fast Friedhofsruhe erstellt wurden, und nicht antizyklisch, m. gegenwirkenden Standardabläufen.
Schon anhand der lokalen Erdbeben in Italien, sieht man, wie manchmal die Sanierungsabläufe scheitern u. der Aufbau eine Ewigkeit dauert.
Keine Eurobonds. Definitiv.
Solidarität unter den Suizidgefährdeten, bedeutet nicht, dass alle gemeinsam aus der Brücke in die Tiefe springen.

Christoph Kuhlmann | Mi, 8. April 2020 - 08:03

dann ist etwas faul. Die betroffenen Staaten haben sich selbst verschuldet und werden seitens der EU teilweise seit Jahrzehnten aufgefordert ihre Verschuldung abzubauen. Wesentlich ärmere EU-Mitglieder verschulden sich nicht und wachsen trotzdem. Im Grunde sagen uns die Länder die Eurobonds fordern, wir haben uns einen Lebensstandard geleistet, der über unseren Möglichkeiten lag und haben nun keine Möglichkeit auf die Krise zu reagieren, nun müsst ihr das für uns finanzieren, obwohl der durchschnittliche pro Kopf Besitz in unseren Ländern um mehr als das doppelte so hoch liegt wie bei euch. Ich glaube es hackt!

Carola Schommer | Mi, 8. April 2020 - 08:54

der auf Erpressung der Leistungsträger und Disziplinierten aufgebaut ist, sollte schnellstmöglichst zurückgedreht werden.
Außerdem ist Deutschland nicht reich sondern kreditwürdig.

Klaus Peitzmeier | Mi, 8. April 2020 - 12:01

Sie schreiben, "man bewundert DE für sein Gesundheitswesen". Das wäre aber wie das Italienische, wenn wir das Geld so rausschmissen, wie Sie das empfehlen. "Und die effektiven Hilfspakete" für die deutschen Unternehmen könnten wir auch nicht schnüren.
Ich verstehe die deutschen Politiker nicht, die den Deutschen vorwerfen unsolidarisch zu sein. Das ist eine unglaubliche Verdrehung der Tatsachen. DE zahlte u haftet für hunderte Mrd €. Unsolidarisch ist, wenn z.B. Italien für Geschenke an seine Bürger Mrd ausgeben will, wohl wissend, daß das den € in Gefahr bringen kann. Wohlwissend, daß andere die Zeche zahlen müssen.
Unsolidarisch ist ebenfalls, wenn man die vorsichtige Frage der Partner, wie man die ganzen Kredite zurückzahlen will, als unverschämt bezeichnet. Ich glaube Leute wie Sie haben den Realitätssinn längst verloren.
Es gibt soviel Armut u Not auch in DE. Da muß man nicht den ganzen Tag darüber nachdenken, wie unser Geld möglichst über die ganze Welt verstreut werden kann

W.D. Hohe | Mi, 8. April 2020 - 12:36

am Ende ist es nicht AM - sondern tatsächlich der Bundestag -
Der demoktratische und das ist Realität.
Dort wurde in der Vergangenheit jeder pol. vernichtet, arbeitlos bzw. drohte es zu werden, wenn sich nicht dem Dikatat gebeugt wurde
Das war schon bei Einführung des Euro so
Da wurden Staatsbuchhaltungen gefäscht.
Da gab es viele bedenkenswerte, kritische Stimmen - waren danach alle im parteipol. Niemandsland.
Ob es jemals eine Demokratie gab oder gibt ?
Wohl eher eine verbesserte Diktatur.
Die EU Wahl hat es doch deutlichst/drastischst gezeigt. Wieviele landeten in hohen bis höchsten Positionen weil sie sonst im poli. Nirwana und/oder vor den Staatsanwälten gelandet wären - s. Lagarde, von der Leyen &, &, &
Die Kompetenzen der meisten unserer Politführeer unterscheiden sich zudem nicht von jenen der adeligen Erbhöfe. Nur dass die Vererbenden keinen kaiserlichen Kleiderpopanz mehr zur Schau stellen.
Mittelalter war erst Gestern.
Quasare gibts eben nicht nur im Unversum.

Jürgen Lehmann | Mi, 8. April 2020 - 13:05

Über Corona- und EuroBonds kann man diskutieren, sie sind jedoch nicht alternativlos, daher sollte man sie ablehnen.
Es gibt andere Lösungen für Krisenländer in der EU als unsere „starke europäische Botschaft“.

Das „Hohe Lied“ von Herrn Pflüger auf Frau Merkel ist nicht nachvollziehbar.
Mir nenne mir bitte Beispiele wo Frau Merkel entschieden und besonnen unser Land geführt hat!

Raimund Heinz | Mi, 8. April 2020 - 16:03

Die deutschen Staatsfinanzen sind vor allem deshalb viel besser als die in Frankreich, Italien und Spanien, weil man den Deutschen in den letzten Jahrzehnten viel mehr zugemutet hat als Franzosen, Italien und Spaniern. Das äußert sich unter anderem in folgenden Zahlen:

Staatsverschuldung im 3. Quartal 2019 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (laut statista.com):

Frankreich: 100,5 %
Spanien: 97,9 %
Italien: 137,3 %
Deutschland: 61,2 %

Medianvermögen pro Person in US-Dollar im Jahr 2019 (laut Wikipedia):

Frankreich: 101.942
Spanien: 95.360
Italien: 91.889
Deutschland: 35.313

Wenn Macron, Conte, Pflüger und Co. jetzt nach Corona-Bonds schreien, ist das schlicht unanständig. Es kann doch nicht sein, dass der deutsche Steuerzahler jetzt auch noch dazu beitragen soll, dass französische Lokführer weiterhin mit 52 Jahren und mit einer Nettorente von 2.600 Euro in den Ruhestand gehen können, um nur ein Beispiel zu nennen.