- Teil 2: Die Überlebenden
Vor zehn Jahren ereignete sich der schwerste Anschlag in der französischen Geschichte: im Bataclan, vor dem Stade de France und auf den Straßen von Paris veranstalteten Terroristen ein Massaker. In einer fünfteiligen Serie beleuchtet Cicero das nationale Trauma, das Frankreich seither prägt.
In der Maison de la Chimie, nahe des Musée d’Orsay, finden sich an einem Dienstag Anfang November Mitglieder und Freunde des Opferverbands „13onze15“ (dt.: „13elf15“) ein. Journalisten erhalten Namensschildchen mit einem orangefarbenen Rand, bei allen anderen ist es blau. Die meisten hier haben am 13. November 2015 einen oder mehrere geliebte Menschen verloren; es sind vor allem Eltern, denen die Kinder genommen wurden. Der Altersdurchschnitt ist etwas erhöht, doch auch noch junge Männer und Frauen, die vor zehn Jahren mit ihren Freunden in den Bars oder im Konzert waren, sind heute anwesend. In mehreren Panels werden verschiedene Expertinnen und Experten zu Themen wie den psychischen Folgen der Anschläge für die Überlebenden, zur Geschichte der islamistischen Radikalisierung in Frankreichs Vorstädten und zur kulturellen Verarbeitung der Geschehnisse in Literatur und Film referieren. Die Stimmung ist würdevoll und aufmerksam – den Leuten hier geht es darum, zu verstehen, sich auszutauschen und allem voran die Erinnerung an ihre Liebsten aufrechtzuerhalten.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
in jeder Hinsicht linke Ober-Relativierer und Täter-Versteher. Der Angriff auf die Terrassen-Cafés z.B. wurde damit erklärt, daß es ja genau diese Bühnen der arroganten französisch-weißen Lebensart seien, auf denen die armen Immigranten nicht willkommen seien und nicht bedient würden. Also wieder mal selber schuld! Daß es auch viele junge Maghrebiner getroffen hat? Geschenkt . Hauptsache das "Opfer-Narrativ" kann wieder gespielt werden.
In gewisser Weise ist das so, denn man hat viel zu lange zugeschaut während sich Parallelgesellschaften entwickelt haben und leider schaut man auch in Frankreich weiter zu, wirkliche Konsequenzen gab und gibt es keine, weder hier noch dort!
Offensichtlich ist die Mehrheitsgesellschaft bereit, diese Opfer in Kauf zu nehmen, wäre das nicht der Fall, so würden in ganz Europa Linke und Linksextreme aus den Regierungen vertrieben werden!
Wenn die Mehrheitsgesellschaft nicht bald aufwacht, dann ist es eh zu spät!
Wobei ich damit Ihrer Aussage zu den "Relativierer und Täter-Versteher" in keiner Weise widersprechen möchte.
fehlen einem die Worte, das möchte ich doch sagen.
nicht wirklich interessiert, so finde ich es lobenswert, daß der Cicero sich dieses Themas annimmt.
Es ist wichtig, daß diese islamistischen Terrortaten im Gedächtnis der Mehrheit bleiben, der ÖRR und unsere politische Kaste sprechen nämlich nur über „rechten Terror“ und das was sie als solchen definieren, sei es noch so banal, der Rest existiert für sie nicht!
Es muß den Menschen bewußt werden, daß es genau diese Zustände sind, auf die wir dank der ideologisch verbohrten grünlinkswoken Politik zusteuern! Dazu noch die linksstaatliche Unterdrückungsmaschinerie a la DDR-4.0!
Es erwartet uns eine wenig lebenswerte Zukunft, wenn wir die aktuellen Zerstörer der Demokratie und der Freiheit ungestört weitermachen lassen! Wie „Bundespräsident“ Spaltmeier sagte: „Kümmert euch .... tut, was nötig ist“! AfD Wählen!
