Cicero-Ausgabe im August: Im Visier der Hamas
Cicero-Ausgabe im August: Ab sofort im Shop oder Kiosk erhältlich / Illustration: Sören Kunz/WILDFOXRUNNING

Cicero im August - Im Fadenkreuz

Propalästinensische Proteste, Hamas-Symbole an Berliner Universitäten und Anschlagspläne auf ausländische Einrichtungen auf deutschem Boden: Deutschland ist längst kein Nebenschauplatz mehr, sondern steht im direkten Visier der Hamas.

Alexander Marguier

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Spätestens seit dem brutalen Überfall – einem regelrechten Blutrausch – auf israelische Zivilisten am 7. Oktober 2023 ist klar, dass die Hamas zu den gefährlichsten Terrororganisationen der Welt zählt. Doch in die weltweite Bestürzung über die Attacken mischte sich auch offene Unterstützung für die Täter: Auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln etwa wurde der größte Massenmord an Juden seit dem Holocaust mit Süßigkeiten gefeiert. Später hinterließen „Demonstranten“ bei propalästinensischen Uni-Besetzungen immer wieder sogenannte Hamas-Dreiecke an den Wänden. All das sind unmissverständliche Hinweise darauf, dass dieser Ableger der islamistischen Muslimbruderschaft auch in Deutschland über ein verlässliches Sympathisanten-Milieu verfügt.

Doch es ist weit mehr als das. Wie mein Kollege Clemens Traub für die Titelgeschichte dieser Ausgabe recherchiert hat, nutzt die Hamas die Bundesrepublik nicht nur als Rückzugsort und – über ein opakes Geflecht von vermeintlichen Wohlfahrtsorganisationen – als Finanzierungsquelle. Sondern plante ganz offenbar auch Anschläge etwa auf die israelische Botschaft oder die amerikanische Airbase in Ramstein. Schätzungen zufolge verfügt die Terrortruppe über etwa 450 Mitglieder auf deutschem Boden sowie über ein mehrere tausend Personen großes Unterstützerumfeld mit propagandistischem Auftrag. Derzeit läuft in Berlin ein Prozess gegen Hamas-Operateure, die wohl gezielt nach Europa geschleust wurden, um Terror zu verbreiten.

Dass dies noch verhindert werden konnte, haben wir übrigens den Hinweisen eines „ausländischen Geheimdienstes“ zu verdanken, wie es in offiziellen Verlautbarungen dann immer so schön heißt. Gemeint ist in diesem Fall, wie so oft in heiklen Angelegenheiten, natürlich der Mossad. Tatsächlich gehören die israelischen Auslandsagenten zu den effizientesten und professionellsten ihrer Art weltweit – wie man nicht erst seit dem jüngsten Schlag gegen das iranische Atomprogramm weiß. Über das Erfolgsgeheimnis des Mossad hat unsere Mitarbeiterin Mareike Enghusen mit etlichen Insidern gesprochen und ihre Erkenntnisse für einen überaus instruktiven Beitrag zusammengetragen. „Spione gegen das Armageddon“ heißt das Stück. Es macht vor allem deutlich, dass Deutschland in der „Zeitenwende“ auch auf diesem Feld enormen Nachholbedarf hat.

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Urban Will | Do., 24. Juli 2025 - 09:01

Hirnen der Menschen. Erst importiert man sich, zu Beginn klatschend und Teddys werfend, den Steinzeitislam, verbunden mit Terroristen und allem, was dazu gehört, dann ist man zu blöd, einen ordentlichen Geheimdienst aufzubauen, benutzt im Gegenteil den inländischen „Verfassungsschutz“, um die politische Opposition, mit der es den ganzen Irrsinn nie gegeben hätte, auszuschalten.
Schaut noch immer zu, wie der Terror sich auf unseren Straßen ausbreitet, singt weiterhin das Lied von der „großen Bedrohung von Rechts...“ Lässt die Judenhasser munter auf unseren Straßen feiern und zur Belohnung schmeißt man sie mit Geld zu und gibt ihnen den deutschen Pass.
Das ist doch alles nicht mehr auszuhalten, diese Blödheit, Irrsinn und Naivität, die hier im Lande regiert und noch immer mehrheitlich gewählt wird.
„Dank“ einer CDU/CSU. „Dank“ der unfähigsten „Leitmedien“, die die Welt je gesehen hat.
Und „Dank“ einer linksgrünwoken Kultur, die niemanden mehr hasst als sich selbst und dieses Land.

Sie sprechen mir aus der Seele, verehrter Herr Urban, ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Nur noch ein Zusatz: es löst sich (immer) alles von selbst, man muß nur lange genug warten. Ich sehe schon unsere Frauen mit Kopftüchern umher laufen, an der Regierungsspitze einen Muselmanen und in der ganzen Republik einen Mob aus Steinzeitislamisten. Da ich in einem fortgeschrittenen Lebensjahrzehnt bin, werde ich dies alles nicht mehr erleben - aber es kommt. Möglicherweise folgt dann ein Szenario wie nach 1789: die Revolution frißt ihre linksgrünwoken Kinder...

Wolfgang Borchardt | Do., 24. Juli 2025 - 09:34

der ungeregelten Migration, darunter zahllose Antisemiten, Frauenfeinde, Anhänger mittelalterlicher Kulturen auszubauen haben? Das diejenigen, die diesen Prozess zu verantworten haben, damit zugleich die gern gerühmte freheitlich-demokratische Grundordnung aushebeln, haben sie entweder nicht bedacht oder so gewollt. Die erforderlichen Korrekturen sind auch in dieser Regierung, d.h. in den Fängen der SPD nicht möglich.

Ernst-Günther Konrad | Do., 24. Juli 2025 - 10:45

holt sich auch deren Konflikte gleich mit. Es gab eine Zeit, da schüttelten wir Deutschen noch den Kopf und empörten uns, wenn im Ausland Anschläge verübt wurden und religiöse oder ideologisch verbohrte Ausländer auf den Straßen ihre Kämpfe ausfochten. Wir Deutschen dachten noch, dass kann uns nicht passieren. Wir kontrollieren die Einreise, schieben Straftäter ab und überlassen unsere Straßen nicht den kulturell verblendeten Migranten. Es war einmal und ist nicht mehr, ein ausgestopfter Teddy Bär. Inzwischen haben sich Bücherinhalte eines Sarazzin längst noch übertroffen. Sind wir eine sich wegduckende Mehrheit geworden, die sich dem links-woken Wahnsinn ergeben und dulden es, dass selbst Parteien wie die UNION uns nur belügen und betrügen und in Wahrheit selbst die Zahlungen einer ANTIFA insgeheim begrüßen, weil sie diese als "ihre" Straßenkämpfer im Kampf gegen rechts sehen. Und sie merken nicht, dass sie die nächsten sein werden, wenn nicht der Islam dann schon übernommen hat.