- Regierung in Sofia wirft kurz vor Euroeinführung hin
Nur Wochen vor dem Beitritt Bulgariens zur Eurozone lässt Ex-Premier Bojko Borissow die Regierungskoalition platzen – während massiver Proteste und trotz vollzogener Vorbereitungen für die Währungsumstellung. Welche Folgen hat das für die Einführung des Euro und die Zukunft des Landes?
Bulgariens dreimaliger Regierungschef Bojko Borissow hat in seiner jahrzehntelangen politischen Laufbahn so manchen Haken geschlagen. Der vom vergangenen Donnerstag ist sicherlich sein spektakulärster. Als Führer seiner rechtsgerichteten Partei Bürger für eine Europäische Entwicklung Bulgariens (GERB) ließ er die regierende Rechts-Links-Koalition platzen, gerade einmal drei Wochen vor dem Beitritt des Balkanlandes zur Eurozone.
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Zitat:
"Eine knappe Mehrheit der Bulgaren lehnt Meinungsumfragen zufolge den Euro ab"
Das sind die Leute dort, die noch bei Verstand sind.
Fragen sie mal in Polen die Bevölkerung.
Die werden ihnen dort die gleiche Antwort geben.
Die Kroaten ärgert die Euro-Einführung bis heute.
