Trump
Donald Trump tanzt während einer Veranstaltung in Iowa / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Alex Brandon

„Big beautiful bill“ - Warum Trumps Steuergesetz keine Katastrophe für die USA ist

In den USA tritt demnächst eine der größten Steuerreformen der jüngeren Geschichte in Kraft. In Deutschland wird das Steuergesetz von US-Präsident Donald Trump zerrissen. Doch es ist viel wahrscheinlicher, dass das Gesetz ein Erfolg für die amerikanische Wirtschaft wird.

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Carsten Korfmacher leitet das Ressort Kapital bei Cicero.

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Demokratie-Vernichter, Vetternwirtschaftler, Putin-Bückling: Donald Trump ist das Lieblingsobjekt der deutschen Empörungsindustrie. Deswegen ist es kaum verwunderlich, dass in den deutschen Medien kaum ein positives Wort über das große Steuern- und Ausgabengesetz, das Trump am Freitag im Weißen Haus unterzeichnete, verloren wird.

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Ingofrank | Fr., 4. Juli 2025 - 21:01

und macht Arbeit attraktiv ……“
Nun, was will man mehr von solch einem Präsidenten der an der Spitze der USA steht ……
Davon träumen viele im Buntland Germany auch. Diese „Wünsche“ werden aber von dem etablierten Parteienkartell geflissentlich überhöht …… und weiter fließen unendlich viele Milliarden um Arbeit n o c h unattraktiver zu machen ……und genau das muß Deutschland wieder lernen, arbeiten !
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Repkublik

Han Huber | Sa., 5. Juli 2025 - 06:28

Sollte sich das Ganze negativ entwickeln, dürfen wir dann wohl tagtäglich in den MSM und im ÖR die Schreckensmeldungen live miterleben. Sollte es sich positiv entwickeln, wird der Mantel des Schweigens höchstens eine kleine Randnotiz im Wirtschaftsteil zugestehen.
Etwa so wie bei Milei ….

Elisa Laubeth | Sa., 5. Juli 2025 - 08:52

In den bürgerlichen Kreisen der USA herrscht ein grundsätzlich anderes Verhältnis zum Staat als hier, wie der Autor richtig angesprochen hat. Während man hier immer stärker den Staat als Problemlöser sieht, glaubt man in den USA, dass er eher die Ursache vieler Probleme ist- wie Friedmann schon vor Jahren sagte: „die staatliche Lösung eines Problems ist meist nicht besser als das Problem selbst“. Siehe die gescheiterte Krankenversicherung Obamas - oder die sog. Energiewende. Eigenverantwortung, der Wille es selbst zu schaffen,das ist der Motor der amerikanischen Gesellschaft. Hier bremst ein überbordender Sozialstaat Eigeninitiative. Angefangen von Bafög für Studiengänge wie „Mediation“ bis hin zum Bürgergeld, das jeden auffängt, der das studiert. Ein erfolgreiches Leben in den USA ist anstrengend,herausfordernd und auch riskant.
Trump geht voll ins Risiko, so was kennt die Politik hier gar nicht mehr. Ohne Risiko, ohne Mut, ohne Widerstand auszuhalten gibt es keinen Erfolg.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 5. Juli 2025 - 12:39

Ja, dass alles was Trump macht wird erstmal zerrissen das war ja klar. Und das in Deutschland natürlich die Sprücheklopfer, die schon immer von einer neuen, besseren, auf einen Bierdeckel passende Steuerreform fabuliert haben und nichts, aber bislang nichts positives hinbekommen haben, dass die so ein allumfassendes Vorhaben kritisieren war doch klar. Ich kenne letztlich die Details nicht, höre nur die Zielsetzungen die Trump hat und ob die sich praktisch umsetzen und tatsächlich Verbesserungen bringen wird, mag man in ein paar Monaten beurteilen, wenn man die Auswirkungen absehbar und spürbar feststellen kann. Und Sie stellen zurecht in ihrem letzten Satz fest: *Alles hängt am amerikanischen Wirtschaftswachstum. Daran werden Trump und seine Steuerpolitik zukünftig zu messen sein.* Wenn es funktioniert ist Trump der Held der Nation. Und wenn nicht, wird man auch ihn in die Tonne kloppen. So ist Politik eben. Und was werden dann seine Kritiker wieder ausgraben, um es schlecht zu reden?