Tausende Demonstranten feiern den Rücktritt der bangladeschischen Premierministerin Hasina. / dpa

Bangladesch auf der Probe - Boom, Hass und Hoffnung

Das prosperierende Bangladesch hat sich zu einem autoritären Staat versteift. Bis im Juli große Proteste begannen, die schließlich die Premierministerin aus dem Land jagten. Eine Übergangsregierung steht nun vor riesigen Aufgaben.

Autoreninfo

Dr. Felix Lill ist Buchautor und berichtet für rund 50 deutschsprachige Medien über Ost- und Südostasien. Zudem ist er Co-Host des Podcast „Asien-Copy-Paste: Die Vorbilder und Nachahmer dieser Welt“.

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Als Sohanur Rahman am Nachmittag des 5. August endlich zum Palast der Premierministerin gelangte, traute er seinen Augen nicht. „Alles sah aus wie eine riesige Abrissparty!“, erinnert sich der 27-Jährige und reißt seine Augen weit auf. „Irgendwelche Leute sprangen durch die Fenster. Andere trugen ein teures Sofa raus.“ Menschen skandierten Sprüche, die nach Freiheit klangen, rauchten, tranken. „Wenn geplündert wird, unterstütze ich das nicht“, betont der Umweltaktivist. Grinsen muss er aber doch.

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Christoph Kuhlmann | So., 20. Oktober 2024 - 13:49

Der wird sofort nach dem Konflikt zwischen Hindus und Muslimen fragen. Pakistan spaltete sich von Indien ab, weil es überwiegend muslimisch war und in Indien progromartige Übergriffe auf Muslime stattfanden. Wie war das nun in Pakistan? Kam es dort auch zu ähnlichen Übergriffen gegen die Hindus? War dies der Grund für die Gründung von Bangladesch? Spielt dieser Konflikt noch eine Rolle?