- Boom, Hass und Hoffnung
Das prosperierende Bangladesch hat sich zu einem autoritären Staat versteift. Bis im Juli große Proteste begannen, die schließlich die Premierministerin aus dem Land jagten. Eine Übergangsregierung steht nun vor riesigen Aufgaben.
Als Sohanur Rahman am Nachmittag des 5. August endlich zum Palast der Premierministerin gelangte, traute er seinen Augen nicht. „Alles sah aus wie eine riesige Abrissparty!“, erinnert sich der 27-Jährige und reißt seine Augen weit auf. „Irgendwelche Leute sprangen durch die Fenster. Andere trugen ein teures Sofa raus.“ Menschen skandierten Sprüche, die nach Freiheit klangen, rauchten, tranken. „Wenn geplündert wird, unterstütze ich das nicht“, betont der Umweltaktivist. Grinsen muss er aber doch.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Der wird sofort nach dem Konflikt zwischen Hindus und Muslimen fragen. Pakistan spaltete sich von Indien ab, weil es überwiegend muslimisch war und in Indien progromartige Übergriffe auf Muslime stattfanden. Wie war das nun in Pakistan? Kam es dort auch zu ähnlichen Übergriffen gegen die Hindus? War dies der Grund für die Gründung von Bangladesch? Spielt dieser Konflikt noch eine Rolle?
