Wohin mit den Flüchtlingen von Lesbos? - Nichts gelernt

Politiker von SPD und Grünen reisen nach Lesbos und lassen sich vor den Trümmern des Flüchtlingslagers fotografieren oder schaffen dort Tatsachen. Die Bilder sollen an das Mitleid der Bürger appellieren. Wohin das führt, haben wir 2015 erlebt. Ein zweites Mal sollte der Staat nicht die Kontrolle verlieren.

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Endstation Deutschland: Schon 2015 hatten die meisten Flüchtlinge dieses eine Ziel / dpa

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

So erreichen Sie Christoph Schwennicke:

Eines muss man Katrin Göring-Eckardt lassen: Sie war schneller als das Technische Hilfewerk und auch schneller als Berlins Innensenator Andreas Geisel, der zeitgleich in Griechenland ankam wie das THW mit den Zelten und Decken in Moria. Da hatte KGE längst ihre aufrüttelnden Aufsager vor verkohlter Kulisse in Moria nach Hause gesendet. 

Um das klar zu sagen: Es ist ein Armutszeugnis und nicht hinzunehmen, dass Soforthilfe für die obdachlos gewordenen Migranten des abgebrannten Flüchtlingslagers in Moria auf Lesbos vier Tage brauchen, bis sie vor Ort sind. Es ist aber ebenso unerträglich, wie Göring-Eckardt und Geisel politisch motivierten Katastrophentourismus betreiben – unter Umgehung aller Dienstwege und ersten Zuständigkeiten.

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Klaus Funke | Di, 15. September 2020 - 14:49

Während unsere Kanzlerin und weitere Politiker sich in amtlichem Mitgefühl üben, lässt die griechische Regierung Flüchtlinge aus Moria nicht nach Westeuropa. Der Grund: Verdacht auf Erpressung und Brandstiftung! Richtig so, denn wenn hier diesem tatsächlichem Erpressungsversuch mit den Mitteln der Brandstiftung nachgegeben wird, erleben wir ein zweites 2015. Es stimmt, Herr Schwennicke, unsere Gefühlspolitiker scheinen tatsächlich nichts gelernt zu haben. Ist die Stimmung bei uns aber wirklich so auf Mitgefühl eingestellt oder werden wie durch die Medien im unverantwortlicher Weise manipuliert? Der Wiener Kanzler Kurz sagt, wie die Sache zu bewerten ist und hoffentlich lässt er sich nicht weiter unter Druck setzen. Eine Krise jagt die nächste und jede wird von der Regierung benutzt, die demokratische Spielregeln weiter außer Kraft zu setzen. Merkel zeigt uns, was sie mit Deutschland machen wird, wenn sie unter Grünschwarz weiterregiert. Da kann man nur sagen: Gute Nacht Deutschland!

»Von 2011 bis 2015 sind ca. 1,2 Millionen muslimische Menschen neu nach Deutschland gekommen. Für die Folgejahre ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen, jedoch in einer verminderten Größenordnung als im Jahr 2015 - dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise.«

»Nach der DIK-Studie „Islamisches Gemeindeleben in Deutschland“ (BAMF 2012) kann mindestens von rund 2.350 Moscheegemeinden in Deutschland ausgegangen werden.

In ca. 2.180 islamischen Gemeinden ist ein Imam tätig. Ein Großteil wird nach wie vor aus der Türkei nach Deutschland befristet entsendet.

Die größten sunnitisch geprägten Dachverbände sind die Türkisch-Islamische Union (DITIB, ca. 900 Gemeinden), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (inkl. Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, ca. 400 Gemeinden), der Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ, ca. 300 Gemeinden) sowie der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD, ca. 300 Gemeinden).

Vgl. Quelle: Bundesministerium des Innern

Ja das ist es Hr.Funke.
Denn die wirklich Hilfsbedürftigen ,Frauen,Kinder usw. werden als Vorwand für die schnelle Weiterreise in das Schlaraffenland Deutschland missbraucht.
Frau KGE ist nach einigen Fragen eines investigativen Journalisten einfach in Moria wegggelaufen. Das Video ist hoffentlich noch nicht auf Youtube gelöscht .
Auch sieht man in diesem Video die Flammen an verschiedenen Stellen weit voneinander auflodern. Nach Aussagen eines Inselbewohners wurde das Feuer
von den "Hilfsbedürftigen" selbst gelegt ,sozusagen "Fachkräfte".
Noch Fragen Kienzle??
MFG Wolfgang Benker

Werte Cicero Redaktion,
wo sind meine letzten 2 Kommentare?
Ich bin für eine kurze Rückantwort dankbar.
MFG

um von den tatsächlichen Gefährdern abzulenken?

Anstatt ständig über die angeblich von Migranten ausgehenden Risiken zu lamentieren, sollte man endlich diejenigen genauer ins Blickfeld nehmen, die wirklich eine Gefahr für uns darstellen.

Gerade hat man in NRW ein rechtsextremes Netzwerk in der Polizei ausgehoben. In Chatgruppen wurden u.a. Fotomontagen, die Migranten in KZs zeigen, geteilt.

Nun ja, rechtsaussen gehört es zum guten Ton, gegen Migranten Stimmung zu machen.

Sieht, wer lesen kann.

Auch in Hessen, Bayern und Sachsen wurden angeblich in der Vergangenheit rechtsextreme Aktivitäten in der Polizei beobachtet.

Das stinkt zum Himmel. Und beleidigt einen ganzen Berufstand!

Bin gespannt, ob sich der Cicero des Themas annimmt.

Die Reaktion im Forum kann ich mir schon vorstellen...Die Antifa, Leipzig-Connewitz, gewalttätige Migranten, und überhaupt steht sowieso die SED vor der Tür.

Karl Napp | Do, 17. September 2020 - 07:51

In reply to by Gerhard Lenz

Was verstehen die Autoren unter "rechtsextrem", bzw. was gilt aktuell als rechts, was als rechtsextrem?
Eine weitere Überlegung: Wie unterscheidet sich der Alltag der Ordnungskräfte von dem ihrer kritischen Beobachter?

Dirk Weller | Do, 17. September 2020 - 09:35

In reply to by Gerhard Lenz

Extremisten von "Rechts" wie "Links" sind eine Gefahr !
Egal ob bei der Polizei oder sonstwo.
Das haben Sie gut erkannt, auch wenn Sie die massivst steigende Gefahr von "Links" wohl noch nicht richtig ernst nehmen.
Man darf keine der beiden Seiten ignorieren !!
Und gegen Migranten Stimmung zu machen ist ekelhaft, es ist jedoch erlaubt die Migrationspolitik der Bundesregierung sachlich zu kritisieren OHNE als "Rechts" bezeichnet zu werden.

Endlich lese ich mal das Wort "Erpressung". Dafür danke ich Ihnen, Herr Funke.
In Sachen Migration fiel mir in den letzten Jahren immer wieder dieses Wort ein. Nur frug ich mich, warum niemand (?) dieses unmoralische oder gar kriminelle Verhalten beim Namen nannte. Warum nur?

Michael Andreas | Di, 15. September 2020 - 14:54

Oder maximal 15.000.

Man kann darüber streiten, ob die Aufnahme von 1500 richtig ist. Aber wozu diese Panikmache. Deutschland ist kein Zwerg.

Laut Herrn Seehofer kommen täglich 400 - 500 über die Balkanroute. Das ist jeden Monat eine Kleinstadt. Wo nehmen wir die Wohnungen für die Menschen her? Immerhin herrscht in vielen Gegenden bereits akuter Wohnungsmangel und dadurch steigende Mieten.
Es fehlt an Kita- oder Schulplätze für die Kinder. Es fehlen Lehrer, es fehlt an vielem. Trotzdem sollen immer mehr Menschen kommen. In meinen Augen ist das verantwortungslos.
Wenn dann enttäuschte junge Männer kriminell werden ist das Erstaunen groß.

dieter schimanek | Di, 15. September 2020 - 22:20

In reply to by Barbara Küchen…

...nach dem Migrationspakt nicht vergessen auch wenn darüber nicht berichtet wird. Machen wir uns nichts vor, es wird so weitergehen. Da werden nach und nach aus 1500 auch 1,5 Mill. Bevor nicht alle Flaschensammler sind, schläft Michel weiter.

Maria Arenz | Di, 15. September 2020 - 15:12

Es gibt Konstellationen, da ist Herz ohne Hirn noch schlimmer als Hirn ohne Herz und Moria gehört angsichts der für jeden halbwegs bei Sinnen Seienden dazu. Da nun "der Franke" sicher nicht zu den bei der Willkommensfraktion bekanntlich deutlich überrepräsentierten ganz stumpfen Messern in der Schublade gehört, kann ich mir sein Umfallen nur durch koalitions-und karrieretaktische Überlegungen erklären: er geht davon aus , daß ihn viele aus Angst vor RRG trotz seiner neuen Volte auch mit offenem Messer in der Tasche wählen werden- wenn man rechnen kann, ist schließlich jede Stimme für die AFD eine, die RRG möglich oder wahrscheinlicher macht. Heute Abend jedenfalls lachen sich die Schlepper wieder in den Schlaf und für jeden armen Teufel, der Moria oder das griechische Festland jetzt dank deutscher Blindheit auch ohne "europäische Lösung" Richtung Deutschland verlassen darf, packen mindestens 5 andere ihr Bündel, die hoffen, seinen Paltz einnehmen zu dürfen.

Yvonne Stange | Di, 15. September 2020 - 15:16

Erst stehen 13000 leere Stühle vor dem Reichstag und es wird skandiert, wir hätten (angeblich) Platz... und am Tag darauf brennt das Lager.... Zufälle gibt es.....

Zu KGE erspare ich mir jeden Kommentar. Ebenso zu den Grünen und den NGO`s, die schon "Nachfragedruck" nach Flüchtlingen haben und Angst um ihre Fördergelder. Ein ganzer "Industriezweig" vor dem Zusammenbruch, nicht auszudenken.

Menzel Matthias | Di, 15. September 2020 - 17:42

In reply to by Yvonne Stange

das hier das letztes Mittel einer NGO vor Ort so geplant war. Wir werden es nie oder zu spät erfahren, dass es so geplant war. Natürlich mit einem humanitären Ziel.

Ist nicht humanitär. Es ist Teil eines Experimentes. Es ist der Reset unserer Gesellschaft, die Transformation in den Sozialismus. Warum kommen keine armen Brasilianer etc. ?
Denjenigen, die das wollen, wünsche ich noch ein langes Leben. Genießt die neue Normalität. Die Welt wird nicht an einem Virus zugrunde gehen, sondern an der Dummheit- das habe ich bereits zur Hoch Zeit von HIV gesagt. Es ist soweit.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 16. September 2020 - 09:57

In reply to by Bettina Jung

und in Teilen bin ich den Veränderungen nicht abgeneigt.
Sie passen in unsere Gesellschaften in Europa, ja sind geradezu deren Entfaltung.
Die europäischen Gesellschaften sind die freiesten und vielfältigsten Gesellschaften des Universum.
Das sollten Europäer vielleicht doch in die Welt tragen, gesellschaftliche Kultur.
Frieden auf Erden

Joe Schwarz | Mi, 16. September 2020 - 12:08

In reply to by Dorothee Sehrt-Irrek

"Die europäischen Gesellschaften sind die freiesten und vielfältigsten Gesellschaften des Universum."
Wenn man dies erhalten möchte, dann sollte man sich gerade vor der Veränderung durch Islamisierung schützen. Die Geschichte zeigt uns, dass der Islam mit seiner rückwärts gewandten und intoleranten Ideologie eine freie und vielfältige Gesellschaft ins Gegenteil verkehrt. Wer das nicht glaubt, der sollte sich die Historie des Irak und des Libanon ab 1960 "golden Age" ansehen. Wer das weiterhin nicht glaubt, dem wäre empfohlen, sich über die aktuelle Lage in Schweden zu informieren. Diese "Flüchtlinge" flüchten vor dem, was sie selbst in ihrem Herkunftsland angerichtet haben - genau so, wie sie in Moria "verbrannte Erde" hinterlassen. Also bitte aufwachen und sich auch einmal der Realität stellen.

Maria Fischer | Di, 15. September 2020 - 15:20

Das Selbstzerstörerische, der Todestrieb hat Deutschland wieder im Griff. In welcher Farbe er sich präsentiert ist relativ egal.

Enka Hein | Mi, 16. September 2020 - 07:57

In reply to by Maria Fischer

Es gab eine Zeit da "war man wie besoffen nach Krieg".
Jetzt ist man besoffen nach Weltenrettung.
Beiden gemeinsam ist der Todestrieb, wie Sir es brilliant beschreiben, werte Frau Fischer.
Und nachher waren alle dagegen.
Aber diesmal haben wir das Netz.

Walter Müller | Di, 15. September 2020 - 15:21

Volle Zustimmung! Das Kalkül der Brandstifter (ein versehentlicher Feuerunfall kann ausgeschlossen werden) geht auf: Direkt nach den ersten Bildern aus Moria tauchen die Botschaften der öko-evangelikalen Community im Netz auf und sorgen mit Hilfe der gleichgesinnten Medien für massenhafte Verbreitung: „Wir haben Platz!“ ruft die bereits als Kanzlerin gehandelte Grünen-Vorsitzende. Dabei geht es – wie so häufig – primär darum, extrem-Ereignisse für die eigene politische Agenda zu nutzen, sie zu instrumentalisieren. Denn Humanität ist nur vorgeschoben, es herrscht schließlich Wahlkampf. Das Verhalten der amtierenden Kanzlerin in solchen Fällen ist aufgrund der Muster der Vergangenheit ebenfalls relativ einfach kalkulierbar: Sie schwenkt – nach dem üblichen Zögern – immer zuverlässig auf die vermeintliche Mehrheitsmeinung; einen eigenen, unverrückbaren Standpunkt hat sie nie gehabt. Christoph Schwennicke hat recht: Nichts gelernt.

Heidemarie Heim | Di, 15. September 2020 - 15:26

So wie die hart verhandelnden Geizhälse in der EU?
Wohl kaum! Denn erstens stehen sie einer Übermacht von sogenannten "Werte-Vertretern" höchsten Ranges gegenüber, und zweitens haben sie die Truppen der AfD im Rücken, die mit Recht nicht nur Morgenluft wittern, sondern eine politische Beatmung erster Klasse bekommen wenn das Trio scheitert. Und sie werden morgen scheitern! Zu 100% ist man in den Schreibstuben der Parteien und den Kombattanten im Augenblick dabei die dazu passenden Reden und Alternativlosigkeiten zu verfassen. Wem man die Schuld für etwaige Verzögerungen in die Schuhe schieben kann, haben Sie lieber Herr Schwennicke
mit der Erwähnung von Herr Mitsotakis und dessen Vorgehen weitgehend erörtert! Wie oft frage ich mich, müssen die zu Rettenden noch direkt in die Kameras sagen, das sie Frau Merkel lieben und natürlich nach Germany, gerne West möchten, bis man kapiert, das es nie eine europäische Lösung inkl. Verteil-Mechanismen geben wird?
Und auch kein Ende an Bewerbern!

Klaus Decker | Di, 15. September 2020 - 15:30

Wenn Politik keine Maxime hat, dann sieht sie aus
wie die deutsche. Alles ist angeblich einmalig und wiederholt sich doch ständig. Glaubwürdigkeit sieht anders aus, Herr Söder! Wenn die Bilder stimmen, nehmen wir jeden aus. Asylrecht und Genfer Konvention hin und her, wer hier ist, bleibt hier. Und gehört zu den Einwohnern Deutschlands.

Klaus Decker | Di, 15. September 2020 - 15:31

Wenn Politik keine Maxime hat, dann sieht sie aus
wie die deutsche. Alles ist angeblich einmalig und wiederholt sich doch ständig. Glaubwürdigkeit sieht anders aus, Herr Söder! Wenn die Bilder stimmen, nehmen wir jeden auf. Asylrecht und Genfer Konvention hin und her, wer hier ist, bleibt hier. Und gehört zu den Einwohnern Deutschlands.

Holger Jürges | Di, 15. September 2020 - 15:34

...ich will diese Migranten nicht hier haben, und ich weigere mich standhaft, zu glauben, dass ich deshalb ein schlechter Mensch sei. - Ganz Europa tut´s nicht, nur Merkel-Deutschland pflegt seinen Schuldkomplex...

Bin ganz bei Peter Scholl Latour:
"Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!"

P.S:

MERKELLIED

Schafe Michel, schlaf ein,
bei süßen Trauben und Wein.
Merkel wird den Sand dir streun
das wird die Linken riesig freun:

Wenn´s Land dann endlich untergeht,
der Michel schreiend senkrecht steht.

Manfred Sonntag | Di, 15. September 2020 - 15:44

Ein treffender Kommentar. Wie soll es aber nun weitergehen? Werden uns diese Salonkommunisten weiter alles diktieren? Ich habe den Lackmustest gemacht. Das sollten alle mal durchführen. Fragen sie die Eiferer, wie vielen in Not geratenen Menschen sie schon selbst mit Obdach, Speis und Trank über einen längeren Zeitraum geholfen haben. Die Antworten sind jämmerlich und sie schmerzen. Also wie weiter? Es gibt in unseren politischen "Eliten" kaum noch Menschen mit "Kreuz". Auf, vom Mainstream abweichende Ergebnisse reagieren die meisten Politiker und Medien äußerst allergisch. Es hat sich eine abgeschottete Polit-Front gebildet. Und die Einschläge kommen näher. Erst war es Pegida, dann die AfD, jetzt die Corona-Demos. Morgen, oder Übermorgen wird es die nächste Kundgebung wegen "unerhörter" Themen geben. Wer nicht hören will, muss fühlen. Nur werden die Folgen für uns alle dramatisch sein.

Peter Schulmeister | Di, 15. September 2020 - 17:30

In reply to by Manfred Sonntag

Der angloamerikanische,längst verstorbene Preußen-Historiker Gordon Craig,hat es einmal auf den Punkt gebracht;"Das eigentliche Problem mit den Deutschen ist,daß sie alle 50 Jahre immer wieder durchdrehen..."Nun ja,der gute Mann stammte noch aus der Kriegsgeneration u.s.w.Es fällt ja auch auf,daß sich seit 2015 bis auf wenige Ausnahmen immer noch;(davor wie danach),diesselben Person am Ruder befinden.So etwas hat sich weder bei Adenauer noch bei Kohl zugetragen.Alle sind noch da,welche vor Jahr und Tag diesen Unfug getrieben haben.Da muß man sich nicht wundern.Man muß das aber in Rechnung stellen.Es findet in Deutschland kein Wechsel mehr statt.Hoffnungslos und daher egal.Sie machen,was sie wollen.Eine schlimme Situation.

Rainer Mrochen | Di, 15. September 2020 - 15:51

...gegen das eigene Volk. Das ist schandhaft und unentschuldbar. Müssen denn noch mehr Menschen, in Deutschland, ihr Leben lassen, wie es seit 2015 unter den geschaffenen Umständen, passiert ist? Ja, Ursache und Wirkung sind nun einmal gesetzmässig. Mit Demokratie, Freiheit und Humanismus hat das alles nichts mehr zu tun. Es geht einzig und allein um die Durchsetzung einer linken Doktrin, die für sich ein allein Vertretungsrecht auf die Richtigkeit ihrer Sichtweise der Dinge hat. Wo fangen eigentlich Obrigkeitsstrukturen an, denen bereits der Gedanke der Unfreiheit inne wohnt? Diese Politikerinnen und Politiker, die sich jetzt, medienwirksam, zu profilieren versuchen sind doch nur noch Abziehbilder ihrer selbst. Es ist widerlich.

Charlotte Basler | Di, 15. September 2020 - 15:57

machen die Grünen hier vieles richtig. Ihre Apologeten sind pro Multikulti und pro Zuwanderung. Also 0 Risiko. Dazu können sie die anderen Parteien - deren Anhänger das so nicht eindeutig wollen - trefflich unter Zugzwang setzen.
Der Großteil der SPD-Wähler will das nicht - und der Anteil der Befürworter findet dann das grüne Original besser. The winner is .....
Am schwierigsten ist die Situation für Union und FDP. Deren Anhänger goutieren das definitiv nicht. Aber die Parteien möchten gerne vom (heran-)wachsenden linksgeneigtem Milieu partizipieren und natürlich auch die vielen NGO- und Sozial-Arbeitsplatz-Gewinner nicht vergraulen. The winner takes it all ......supporter Ich bin ja kein abba-fan - aber wo sie recht haben.....

Bernd Windisch | Di, 15. September 2020 - 16:03

Man kann eigentlich nur hoffen, dass Frau Göring-Eckardt nur naiv und für ein politisches Amt eigentlich nicht geeignet ist. Ihre oberflächlichen Einlassungen lassen aber auch andere, perfidere Schlüsse zu.

Aktuell gibt gar keine Möglichkeit für Deutschland Tausende aufzunehmen. Die griechische Regierung hat dezidiert gesagt, dass kein Migrant aufs Festland gebracht werden darf.

Hintergrund: Sollte nämlich das Abbrennen des Lagers zur Folge haben, dass die Migranten auf das europäische Festland weiterreisen dürfen ist nicht auszuschließen, dass alle Dämme brechen. Brenne deine Behausung ab und du darfst nach Europa wäre die fatale Botschaft.

Frau Göring-Eckardt weiß dies alles. Versteht sie es nicht oder wirkt sie gar bewusst als potentieller Brandbeschleuniger in dieser aufgeladenen Situation?

Wer dieser Erpressung nachgibt, ist verantwortlich für den Dammbruch. Leider ist zu befürchten, dass Frau Merkel wieder mit dem großen Portemonnaie ein Umfallen der griechischen Regierung erreicht und auch Fr. von der Leyen finanziellen Druck ausübt.
Was Frau Göring-Eckardt anbelangt, habe ich von ihr noch nichts vernommen, wie viele von den seit 2015 angekommenen geschenkten Menschen sie persönlich und ihre grünen Parteigenossen (m/w/d) bei sich aufnahmen und auf eigene Kosten verköstigten, bekleideten und mit allem was zum Leben gehört – einschließlich der gesundheitlichen Versorgung und der Beschaffung eines Ausbildungs- und/oder Arbeitsplatzes – versorgten. Auch bezüglich der Moria-Lesbos- Flüchtlinge ist mir von keinem Gründen derartiges bekannt. Die Grünen haben ca. 90 000 Mitglieder. Wenn jedes Mitglied für die Aufnahme eines dieser Menschen Platz in seiner Wohnung schafft und aus eigenem Vermögen/eigenen Einkünften die Finanzierung übernimmt, wäre das Lager vorerst leer.

die stets schmunzelnde Obergrüne Anna Lena Barbock die auch noch viel Platz für die armen Flüchtlinge und Migranten hat.

Übrigends. Seit wann darf eine Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages während der Rede vom Minister Seehofer den Daumen nach unten halten? Wo bleiben da die Konsequenzen?

Tipp: Nur Mut ihr Welt - und Lebensretter. Geht mal mit einem guten Beispiel voran. Wäre doch mal etwas anderes oder!

Ich denke sie weiß es. Sie weiß aber auch dass sich die Situation in Moura wunderbar instrumentalisieren lässt da man dadurch die eigene Basis sehr gut mobilisieren kann und Merkel dank der politischen Begleitung der Medien schön unter Druck setzen kann. Angewandte Politik der Instrumentalisierung und Manipulation. Daher: die Grünen nutzen die Gelegenheit zum fachen natürlich an. Die wirklichen „Täter“ sind die Medien mit winzigen Ausnahmen die wieder einmal die Stimmung hochpeitschen, die Bevölkerung selbst hat mit der ganzen Hysterie nichts zu tun. Widerliches Spiel

Lisa Werle | Di, 15. September 2020 - 16:12

Die Regierung der Bundesrepublik ist faktisch nicht mehr vorhanden, sondern wird von grünen (Baerbock, Habeck, Göring-Eckhardt) und linken (Esken) Personen und Machtdemonstrationen dominiert und düpiert – unterstützt von auf Linie getrimmten SPD-OBM’s.
"Lasst die Lager brennen, wir ziehen nach Deutschland." Die schon länger hier Lebenden, die hart arbeiten und nach den Regeln spielen, zählen nicht mehr.
WIR BRAUCHEN EINEN VOLKSENTSCHEID ZUR MIGRATION. Vorher gibt es keine Ruhe.
Deutschland steht in der Welt wieder einmal für das, was es am besten kann. Die Souveränität anderer Staaten zu sabotieren und zu verletzen – mal durch kriegerischen Größenwahn, dieses Mal durch humanitären Größenwahn. Das ist einfach nur noch irre.
Ich schäme mich für deutsche Politik. In keinem anderen Land der EU oder gar der Welt spielen die Brandstifter von Moria eine Rolle. Das, was sich hier abspielt, ist richtig krank.

lisa zimmermann | Di, 15. September 2020 - 16:29

unbegleitete Jugendliche und deren Familien.....?

Christa Wallau | Di, 15. September 2020 - 16:32

am Ende ergeht es Ihnen wie allen ehrlichen
Realisten in diesem Land: Sie werden in eine Schublade gesteckt mit den schlimmsten Deutschen, die es je auf Gottes Erde gegeben hat.

Denn Sie müssen wissen, daß sich die Maßstäbe sehr verschoben haben in diesem, unserem Lande.
Ein Politiker mit Verantwortungsethik für unseren Staat (wie z. B. Adenauer oder Helmut Schmidt
muß sich hier übel beschimpfen lassen, wenn er nicht die privaten, gesinnungsethischen Maßstäbe einer Frau Göring-Eckardt oder eines zu den Maximen seines Handelns macht. Hinter ihnen stehen nämlich MIllionen von kurzsichtigen Deutschen und solchen, die es werden wollen, die auf Kosten anderer Leute (Steuern) ihr Gut-Sein ausleben möchten. Was daraus langfristig an negativen Folgen erwächst, das kümmert sie nicht!

Nochmals: Seien Sie gewarnt!
Wundern Sie sich nicht, wenn Sie und Ihr Magazin
bald nicht nur Farbattacken ausgesetzt sein werden.

Christoph Kuhlmann | Di, 15. September 2020 - 16:39

fünf Lagerinsassen. Eine Regierung, die sich von solchen Leuten in Schwierigkeiten bringen lässt hat jede Souveränität verloren. Das Paradoxe ist ja, dass gerade die Asylfraktion hypernationalistisch ist und Europa vollkommen ignoriert. Sie werden erst Ruhe geben wenn die AfD bei 30% ist. Dann knickt die CDU ein und Prost Mahlzeit.

Ich wünschte, es wäre bald soweit - und das möglichst ohne Höcke und Co! Einen andere Alternative für Deutschland sehe ich nicht. Politik sollte ausschließlich mit dem Verstand und nicht mit Herz gemacht werden. Und ja, das kann auch zur Folge haben, dass auf unchristliche Weise eigene Interessen im Vordergrund stehen.

Horst Leffler | Mi, 16. September 2020 - 14:17

In reply to by Robert Hans Stein

Die AfD wäre sofort meine Partei ohne diese unangenehmen Höckes und Co. Ich meine, die AfD würde so deutschlandweit mehr Wähler gewinnen.

Maik Harms | Di, 15. September 2020 - 16:49

Es geht sogar noch weiter: Deutschland _bietet_ ja große Hilfe an, bei der Unterbringung, der Versorgung, der Antragsbearbeitung - in Griechenland, wie vereinbart!

Linke, Grüne und Frau Esken wollen in Wahrheit nicht Flüchtlinge ons Land holen (die auch abgelehnt werden könnten oder wieder das Land verließen), sondern Einwanderer. Ungesteuert, unlimitiert. "Wir haben Platz", am deutschen Wesen bzw Moralvorbild soll die Welt genesen!

Nichts gelernt, insbesondere in der SPD.

Hans Jürgen Wienroth | Di, 15. September 2020 - 17:11

Ihr Bild sagt mehr als tausend Worte und auch wenn Sie es nicht sagen wollen: Solange Frau Merkel in der BRD oder der EU noch etwas zu sagen hat, wird der Strom weitergehen. Daran hat weder Frau Göring-Eckard noch Herr Geisel großen Anteil. Sie beflügeln zwar die Flüchtlinge in ihrer Hoffnung, aber ohne Frau Merkel wäre der Widerstand größer. Wieder einmal wird der ansonsten so verachtete christliche Glaube als Begründung für die Aufnahme der Menschen hervorgeholt.
Wir sind ein reiches Land, erklären uns unsere Politiker. Städte und Gemeinden, welche die Hauptlast der Flüchtlinge tragen müssen, ächzen unter den Verlusten durch Corona. Trotzdem fordern die Bürgermeister die Aufnahme von Flüchtlingen. Wollen sie sich damit sanieren (sofern das geht)? Wie erklären sie den Bürgern, dass Schwimmbäder, Hallen und andere Einrichtungen werden schließen müssen? Das sollten uns die Flüchtlinge doch Wert sein. Noch sind wir im Banken-Rating kreditwürdig.

Ernst-Günther Konrad | Di, 15. September 2020 - 17:16

Tja Herr Schwennicke, es geht nicht ums lernen, es geht den Moralisten darum, ihre Unfähigkeit und fehlende Lösungskompetenzen durch übertriebene Menschlichkeit zu überdecken.
Die wollen nicht lernen, die wollen über keine praktischen Konsequenzen nachdenken. Die wollen nur eines. Helfen, Helfen, Helfen. Aber nichts verantworten.
Bloß keine schlechte Presse, hässliche Bilder. Lieber mitleidheischende Videos und Bilder mit politisch instrumentalisierten Kindern und Frauen.
Passend, dass am 2.9.20 die griechischen Inseln kein Risikogebiet mehr sind. Kommen die Menschenfreunde dennoch in Quarantäne. Besser noch, sie bleiben dort und helfen vor Ort eine neue Zeltstadt aufzubauen, Wasserbrunnen zu bauen, für Hygiene zu sorgen, Essen auszuteilen und die netten Jugendlichen auf Deutschland vorzubereiten. Geisel und KGE auf Lesbos, könnte die dort nicht für immer bleiben? Ich würde sie bestimmt nicht vermissen.
Nehmen die eigentlich jemand persönlich auf? Übernehmen sie eine Bürgschaft?

Aber, lieber Herr Konrad, wo denken Sie hin???
Unsere Moralisten wollen nur eines:
A n d e r e zwingen, so zu handeln, wie sie es für richtig halten.
Das ist in meinen Augen unverschämteter Egoismus und Heuchelei pur!

B e z a h l e n sollen die "mitmenschlichen Akte" nämlich a l l e Bürger der Bundesrepublik Deutschland, und zwar mit Steuergeldern, geringerer Lebensqualität und mitunter sogar mit ihrem Leben.

Weder Göring-Eckardt noch irgendein anderer Moral-Apostel (selbst die Bischöfe nicht) hat jemals eine Migrantenfamilie auf eigene Kosten bei sich zu Hause
aufgenommen. Niemand von denen denkt auch nur daran, in ein Stadtviertel zu ziehen, das überwiegend von Migranten bewohnt ist.

Mein Vater sagte immer (allerdings in seinem rheinischen Dialekt):
"Von anderer Leute Leder lassen sich gut Riemen reißen", soll heißen:
Wenn andere es bezahlen müssen, kann man wunderbar den guten Mann spielen, Geschenke verteilen und sich beliebt machen bei den Beschenkten.

Gerhard Fiedler | Di, 15. September 2020 - 17:32

2015 darf sich nicht wiederholen, sprach unsere Bundeskanzlerin. "Und es wiederholt sich eben doch. .. von 150 auf 1500 unbegleitete Minderjährige und deren Familien verzehnfacht." Sie haben Sache und Handlungsoption sehr gut aufgezeigt, lieber Herr Schwennicke! Mein Kompliment dazu! Dennoch wird der Politik, den Medien, den Kirchen und den meisten in unserem Land dieser Zusammenhang einfach nicht klar. Sie träumen und moralisieren lieber weiter, weil es so gut ankommt. Und nicht nur Markus Söder ist der biegsamste Schilfhalm, sondern Frau Merkel ebenso. Ihr Rücktritt wäre zwingend. Keinen Tag länger dürfte sie unser Land noch regieren. Geschieht aber nicht! "Deutschland, wir weben dein Leichentuch" schrieb einst Heinrich Heine.

Juliana Keppelen | Di, 15. September 2020 - 17:48

Nun wer Kanzler-Selfis mit glücklichen Flüchtlingen und Bilder der Willkommenskultur in alle Welt hinaus sendet und damit die Botschaft "hier seit ihr Willkommen" wird keine Fluchtwilligen von der Flucht abhalten und Andere eher ermutigen es doch zu probieren. Die Flüchtlinge sind da und lösen sich nicht in Luft auf und bevor sich wieder selbstständig hunderttausende auf den Weg nach Norden machen sollte man doch besser vorher reagieren. Selbstverständlich wäre das eine Angelegenheit der ganzen EU Staaten (schon wegen der Werte die wie eine Monstranz vor sich hergetragen wird) darum sollte sich die Kommission an 1. Stelle vehement kümmern. (Offensichtlich hat sie andere Prioritäten, die Wahl in Belarus nicht anzuerkennen ist halt leichter zu verkünden als Probleme innerhalb der EU anzugehen).

Bernd Muhlack | Di, 15. September 2020 - 18:07

Diese Frau mit den zwei MINT-Masterabschlüssen (oder waren es gar drei?):
"Deutschland wird sich verändern, bunter werden, ich freue mich darauf!"

Ich weiß nicht, was sie in Lesbos, Moria sagte; für mich ist das vollkommen irrelevant, eher kontraproduktiv.
Jedoch ist das wichtig für die Plüschtier-Werfer-Fraktion, baut sie auf, bestätigt sie!

Wer einmal den Tatort eines abgebrannten Gebäudes gesehen hat, der freut sich natürlich auf etwas "BUNTES".

Die Causa Schmidt/RAF habe ich hier bereits des Öfteren erwähnt - das begreift doch kein heutiger Moralprediger!

Diese 13.000 sind machbar, klar.
Aber es warten Millionen, gar Dutzende
(frei nach Obelix).

Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.“
„Was immer es ist, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke tragen.“
Nun ja, es sind aktuell ja gar nicht die Griechen welche Geschenke verteilen wollen.
Vielmehr steht mal wieder unsere Kanzlerin in der Pole Position und ruft:
"Hier bin, ich kann nicht anders - alternativlos"

Hallo Herr Muhlack, ich konnte Ihnen aufgrund der neuen Regel an anderer Stelle zu Thema „Städteplanung“ nicht Antworten.

„Haus“ bedeutet auch Zuflucht, Schutz, Heim, Wohnsitz und ist eine Einfriedung und hat nichts mit „Unterbringung“ zu tun. Die Vielfalt der Formen die Häuser annehmen können, zeigen, in welcher Weise die Bewohner mit ihrem Dasein und dem Ort ihres Lebens ihren Frieden machen.

Zu diesem Thema: Die Zukunft wird weiter Flüchtlingsprobleme bringen. Aus dieser Situation muss man endlich Konsequenzen ziehen. Wir müssen uns darauf einrichten zukünftig „Karawansereien“ (typologisch) vorzuhalten, als Zwischenaufenthalt und nur unter Umständen sich Niederlassende.

Das Leben ist immer konkret.

helmut armbruster | Di, 15. September 2020 - 18:22

nur die deutsche Politik weiß nicht, was das ist,ein Eigeninteresse haben.
Ihr ist jedes fremde Interesse wichtiger als die Interessen des eigenen Landes. Ein Einzeller ist zwar ohne Intelligenz, aber er handelt richtiger als mancher deutsche Politiker, dem es an Intelligenz sicherlich nicht fehlt (Intelligenz schützt vor Dummheit nicht).
Überall helfen zu wollen um jeden Preis ist eine Irrsinnsmaxime.
Helfen ja, aber unter Abwägung wie weit die eigenen Lebensinteressen davon tangiert werden. Und schauen, ob man der einzige Gesinnungsethiker ist, der da hilft. Ist man der einzige, sollte man sich fragen WARUM. Die Nichthelfer haben Eigeninteressen und diese haben für sie Priorität. Hilfe für andere kommt erst an zweiter Stelle.
Nur bei uns gilt das nicht, denn wir müssen ja die Welt retten. Mit ein bisschen Nachdenken jedoch könnte man auch bei uns zu dem Schluss kommen, dass noch niemals einer alleine die Welt hat retten können.

Werner Gottschämmer | Di, 15. September 2020 - 19:37

Die Bereitschaft zu lernen erhöht sich um so mehr Schmerzen empfunden werden. Und wo bitte wurde den Darstellern in der Reg. Schmerzen zugefügt? BTW 2017? In NRW 2020? Wohl kaum! Dafür sind sich die Damen und Herren Bundesbürger noch zu fein. Gruselig!!

Karla Vetter | Di, 15. September 2020 - 20:31

fällt mir nur ein Ausspruch ein der Albert Einstein zugeschrieben wird. Seine Definition von Wahnsinn :"Immer wieder das Gleiche zu tun und hoffen, dass ein anderes Ergebnis dabei herauskommt". Bisher habe ich diese "Merkel muss weg" Demonstrationen nicht wirklich verstanden. Aber das wäre ihr letzter Dienst an Deutschland. Leider werden die Sbirren Madam weiter dienen, bis zum bitteren Ende.

Markus Michaelis | Mi, 16. September 2020 - 01:08

Ja, Söder ist sehr biegsam - das hat als Politiker seine Vorteile und eben auch Nachteile. Es reicht aber in dieser Debatte glaube ich nicht immer nur die Politiker in die Pflicht zu nehmen. Am Ende zählt doch der Wähler und all die vielen Menschen, die sich in NGOs, an Unis, in den Kirchen etc. engagieren.

Ich denke es ist eine gesellschaftliche Debatte und es geht auch darum, was die Mitbürger hier denken und welche Ansichten sie vertreten. Wir sollten uns da nicht hinter Politikern verstecken.

Stefan Jurisch | Mi, 16. September 2020 - 06:01

jeden, der eine unbequeme Entscheidung trifft oder treffen muss, meist schon vorauseilend als Nazi diffamieren. Ebenso wie sie das schon mit Kritikern tun.
Am Ende wird sich die Situation aus 2015 wiederholen, mit allen Konsequenzen. Und ob die diesmal noch so vergleichsweise gering bleiben, wage ich nicht abzuschätzen. Ich weiß nur, dass ich bei immer mehr Leuten feststelle, dass ihre Geduld mit dieser Politik rapide abnimmt.

Urban Will | Mi, 16. September 2020 - 07:15

sehr gut getroffen.
Und irgendwann knickt er halt um, wenn der Wind zu stark wird.
Entfacht durch die grünen Frontfrauen, von denen allerdings nichts anderes zu erwarten war.
Wenn es eines weiteren Bedarfs der Kanzlerambitionen von Söder bedurft hätte, hier war sie.
Er will um jeden Preis und er will mit Grün.
Alles andere ist zweitrangig oder irrelevant und sei es das Wohl seiner „Untergebenen“.
Warum er das macht?
Weil er es kann. (um einmal ein Scholz – Zitat zweckzuentfremden)

Außer ihrem fast schon ärgerlichen, leicht frustriert wirkenden Ruf in der Wüste wird man kaum etwas hören aus der links – grünen Medienwelt.
Das Volk scheint – durch Corona, Klima, BLM, etc. eingelullt und schweigt.

Die Anrüchigkeit und Abwertung alles dessen, was als Kritik, Opposition, oder gar Widerstand gg die Staatsgewalt angesehen werden kann ist Teil der deutschen Kultur geworden.
Mit unabsehbaren Folgen.

Totalversagen an fast allen Fronten, D wird das auf Dauer nicht überstehen.

Norbert Heyer | Mi, 16. September 2020 - 07:46

Es waren immer „einmalige Maßnahmen“, mit denen illegale Migration moralisch begründet wurde. So auch jetzt. Zünde deine Unterkunft an und du hast alle Chancen, dein Wunschland zu erreichen. Keiner scheint zu erkennen, dass ein ganzer Kontinent sich durch eine aggressiv-fordernde Minderheit aus den Angeln gehoben wird. Wo endet für die Grünen oder die Kirchen die Hilfsbereitschaft? Muss sie den Punkt der Selbstaufgabe erreichen? Werden wir Zwangseinweisungen erleben, weil freier Wohnraum faktisch nicht mehr vorhanden ist? Müssen wir Steuern und Abgaben erhöhen, um die erforderlichen Summen stemmen zu können? Sind wir bereit, mittelfristig die Kontrolle über unser -eigenes - Land zu verlieren? Wer dazu „ja“ sagt, muss sich darüber klar sein, dass unsere Kinder und Enkel heimatlos werden. Außerdem bringt unsere irre Politik mal wieder ganz Europa in Aufruhr, aber auch das hat ja Tradition. Anscheinend geht uns Deutschen in regelmäßigen Zeitabständen der Kompass für die Realität verloren.

Ich muss da zynisch werden, aber wer so wählt, wie bei den letzten Kommunalwahlen in NRW, der sollte sich nicht wundern, wenn dieses Land immer weiter in die Knie geht. Und wenn die Leute wirklich so denken, wie sie wählen, dann ist der Untergang des Landes redlich verdient. Schade nur um unsere Kinder und Enkel die unverschuldet durch die , mit Verlaub, Dummheit der "Alten" den Schlamassel ausbaden dürfen.

Wolfgang Jäger | Mi, 16. September 2020 - 09:13

Der ist natürlich da, wo das vermeintlich "rechte" Lager ist. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Wahnsinn: Man muss diese Leute stärken. Es tut mir leid, aber es wird kein Weg an der AfD vorbeigehen. Die meisten Kritiker des Merkel-Systems befinden sich da und in der WerteUnion. Doch leider ist die WerteUnion immer noch das "Krebsgeschwür" der CDU und es ist kaum davon auszugehen, dass diese Leute in der Partei endlich wieder das Sagen haben. Es ist zu lange gemerkelt worden. Insofern wird auch keiner der möglichen "Kandidaten" den Mut haben, die geistig-moralische Wende einzuleiten. Vielleicht muss Deutschland erst einmal durch RRG an die Wand gefahren werden, bis einige zur Vernunft kommen.

>> "Der ist natürlich da, wo das vermeintlich "rechte" Lager ist. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Wahnsinn: Man muss diese Leute stärken. Es tut mir leid, aber es wird kein Weg an der AfD vorbeigehen." <<

Die AfD wäre vielleicht tatsächlich eine Partei, die in diesen aufgewühlten Völkerwanderungszeiten von der realen Lage profitieren könnte. Allerdings nur, wenn

* sie jegliches Relativierungen der NS-Zeit-Greuel (sic) unterlassen würde
* sich strikt zu unserem demokratischen System bekennen würde
* alle die, die die beiden vorausgehenden Punkte nicht vollständig und mit innerer Überzeugung mittragen, aus der Partei ausschließen würde

Nach all dem, sieht es nicht aus. Also wird die AfD eine Partei bleiben, der ein rechtsextremistischer, NS-Zeit-relativierender Touch anhaftet. Und für 90 % der Wahlbürger wird sie darum nicht wählbar sein.

ULRIKE WIEGAND | Mi, 16. September 2020 - 14:56

Wenn ich auf den Tenor dieser Kommentare schaue, möchte ich dazu aufrufen eine überparteiliche Bewegung zu gründen und Demonstrationen zu organisieren. Ich gehe davon aus, dass die Mittelschicht noch etwas zu verlieren hat und sich engagieren wird angesichts des entstehenden Szenarios . Ich kann und will nicht glauben, dass die, die seit 5 Jahren am lautesten tönen und fordern in der Mehrheit sind. Ich selbst habe das Gefühl mich langsam in eine Opferrolle zu begeben..als Bürger habe ich zu zahlen, aber mein Steuerbeitrag wird missbraucht. Kann man gegen die Aufnahme von Flüchtlingen demonstrieren ? Ja, man kann. Denn wir haben schon mehr als 2 Millionen aufgenommen und täglich kommen umkommentiert neue dazu. 200 000 im Jahr. Über Geld wird nicht gesprochen. Heute Morgen liess sich Herr Meier von der CSU vom DLF in die Enge treiben und geriet in Rechtfertigungszwang, weil bisher noch niemand aus Moria nach D geholt worden ist. Das hat mit sachlicher Auseinandersetzung nichts mehr tun.

Gunther Freiherr von Künsberg | Mi, 16. September 2020 - 16:09

Politik ist zwangsläufig populistisch. Politiker gehen auf Stimmenfang indem sie unbestimmte Begriffe wie Humanität, Verantwortung oder sozialen Gerechtigkeit vorschieben in der Hoffnung, damit in der Beliebtheitsskala hoch zu rutschen. Je weiter man diese Begriffe ausdehnt umso größer wird die Anzahl der Berechtigten für die Asylgewährung. Wer deutsche Maßstäbe bei der Beurteilung angelegt was ein Fluchtgrund ist, müsste die halbe Weltbevölkerung als Flüchtling akzeptieren. Die Bevölkerung eines Staates in dem die Todesstrafe noch als Sanktion für Verbrechen besteht und in dem keine Rechtssicherheit nach deutschen Maßstäben gegeben ist hätte dann insgesamt die Berechtigung zu fliehen. Viele Staaten könnten dann ihr Staatsgebiet nach Deutschland verlagern. Das Grundübel des Flüchtlingsgeschehens sind Diktatoren wie Assad oder die Religionsfürsten wie in Teheran. Diese bieten unseren deutschen Populisten die Möglichkeit ihr verantwortungsloses Vorgehen medienwirksam darzustellen.

Karl Napp | Mi, 16. September 2020 - 19:14

Max Frisch könnte, so er noch leben würde, am Beispiel orientiert sein Lehrstück ohne Lehre aktuell nahtlos fortschreiben. Lediglich die handelnden Akteur*innen wären auszutauschen.