Zwei im Iran hergestellte Raketen werden in einem Kriegsmuseum in Teheran, Iran, ausgestellt
Zwei im Iran hergestellte Raketen werden in einem Kriegsmuseum in Teheran, Iran, ausgestellt /picture alliance / NurPhoto | Morteza Nikoubazl

Atomdrohung aus Iran - Ein Spiel mit dem Feuer

Die iranische Forderung nach einer Atombombe ist mehr als politische Provokation. Sie verweist auf eine langfristige Strategie, die militärische Stärke, wirtschaftlichen Druck und geopolitische Kontrolle verbindet – und die Gefahr eines großen Krieges deutlich erhöht.

Autoreninfo

Wahied Wahdat-Hagh ist Politologe und Soziologe. Von 2009 bis 2013 gehörte er dem ersten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus für den Antisemitismusbericht des Bundestags an.

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Am 14. Juli 2026 erklärte Ahmad Bakhshayesh Ardestani, Mitglied des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik des islamischen Pseudo-Parlaments: „Ich glaube, die Zeit ist nun gekommen, dass der Iran eine Atombombe baut.“ In einem Interview argumentierte Ardestani, weder Teheran noch Washington strebten einen langwierigen Krieg an. Da der Iran nicht in der Lage sei, die Vereinigten Staaten direkt auf amerikanischem Boden anzugreifen, werde er vielmehr versuchen, jede Konfrontation zu regionalisieren, indem er amerikanische Interessen im gesamten Nahen Osten ins Visier nehme.

Die Vereinigten Staaten könnten dem Iran zwar erheblichen Schaden zufügen, räumte Ardestani ein, doch seien sie nicht in der Lage, die staatliche Struktur der Islamischen Republik zu zerschlagen. Teheran solle eine Nuklearwaffe bauen und zugleich die Kontrolle über die Straße von Hormus bewahren. Aus Ardestanis Sicht ist die Straße von Hormus nicht nur ein strategischer Engpass, sondern auch eine Quelle politischen Druckpotenzials und möglicher finanzieller Einnahmen für das Regime. Er will den ägyptischen Weg gehen und erinnert daran, dass nach achtjähriger Sperre, im Juni 1967, der 160 Kilometer lange Suezkanal wieder für die internationale Schifffahrt geöffnet wurde und Ägypten wieder reguläre Durchfahrtgebühren erhob.

Unter Verweis auf ein historisches Beispiel betonte Ardestani, Ägypten habe den Suezkanal durch Verminungen und Angriffe auf die Schifffahrt faktisch ein Jahrzehnt lang geschlossen gehalten. Der Iran könne in ähnlicher Weise darauf bestehen, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu behalten und sie als langfristige Quelle politischen und wirtschaftlichen Einflusses zu nutzen.

Im Zentrum steht die Konfrontation mit Israel

Ardestani ging noch weiter und argumentierte, der Iran könne eine Reihe begrenzter militärischer Konfrontationen mit den Vereinigten Staaten durchstehen, bis Washington erkennen würde, dass es den Iran weder besiegen noch von seiner dominierenden Stellung in der Straße von Hormus verdrängen könne.

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Nach Ardestanis Darstellung dreht sich der eigentliche Konflikt nicht in erster Linie um das Atomprogramm oder die Straße von Hormus. Im Zentrum stehe vielmehr die strategische Konfrontation der Islamischen Republik mit Israel, gestützt auf Teherans Netzwerk von Stellvertretern und Verbündeten, darunter die Hisbollah und die Huthi. Für Ardestani bleibe Washington strategisch an den jüdischen Staat gebunden, während sich die Nato, europäische Regierungen und arabische Hauptstädte weitgehend hinter die amerikanische Politik stellten.

Tatsächlich erkennt Ardestani nicht, dass der Iran alle seine arabischen und europäischen Freunde im Konflikt mit Israel und den USA zu seinen Feinden gemacht und den Krieg verloren hat. Mit einem bitteren Beigeschmack bleibt die Frage, ob der Iran trotzdem an Atombomben, B- und C- Waffen oder gar schmutzigen Waffen arbeitet.

Ein Spiel der Drohungen

Bereits am 11. Mai 2024 behauptete Ardestani in einem Interview, der Iran habe bereits eine Nuklearwaffe erlangt, sich jedoch entschieden, deren Besitz nicht öffentlich bekanntzugeben. Er argumentierte, die direkten iranischen Angriffe auf amerikanische Stellungen im Irak sowie der beispiellose Raketen- und Drohnenangriff auf Israel zeugten von einem Maß an strategischem Selbstvertrauen, das sich seiner Ansicht nach nur durch den Besitz einer nuklearen Abschreckungsfähigkeit erklären lasse. 

Darüber hinaus bezeichnete er Äußerungen Kamal Kharazis, des früheren iranischen Außenministers, damaligen Vorsitzenden des Strategischen Rates für Außenbeziehungen und engen Beraters des verstorbenen Obersten Führers Ali Khamenei, über einen möglichen Wandel der iranischen Nukleardoktrin als „Vorspiel zur Bekanntgabe des Erwerbs einer Atombombe“.

Dies erinnert an Narrative, die von westlichen Geheimdiensten als falsch eingestuft wurden: Bereits 1992 berichteten zudem verschiedene Zeitungen, der Iran habe nach dem Zerfall der Sowjetunion mindestens zwei aus Kasachstan verschwundene Nuklearsprengköpfe erhalten. Die Waffen sollen heimlich über die Grenze gebracht und der iranischen Atomenergieorganisation übergeben worden sein.

Die Vorwürfe wurden jedoch weder von US-Geheimdiensten noch von der Internationalen Atomenergiebehörde bestätigt. Teheran wies sie als unbegründet zurück. Ein schlüssiger Beweis für die behauptete Übergabe wurde nicht vorgelegt.

Rafsandschani ist tot, Rezaie ist an der Macht

Der 2017 verstorbene Ex-Präsident Akbar Haschemi Rafsandschani, der 1989 eine entscheidende Rolle bei der Ernennung Ali Chameneis zum Obersten Führer spielte, verbindet eine lange gemeinsame politische Vergangenheit mit Mohsen Rezaei. Mohsen Rezaei begann seine Karriere als Leiter des Geheimdienstes der als Terrororganisation eingestuften Revolutionsgarden. Von 1981 bis 1997 war er Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden. Später war er Mitglied des Schlichtungsrates und gilt heute als einer der engsten Militärberater von Modschtaba Chamenei.

In einem Interview aus dem Jahr 2015 hatte der frühere iranische Präsident Akbar Haschemi Rafsandschani tatsächlich eingeräumt, dass die iranische Führung während des Iran-Irak-Krieges den Erwerb einer nuklearen Abschreckungsfähigkeit erwogen hatte. „Als wir damit begannen, befanden wir uns im Krieg und wollten für den Fall, dass unser Feind eines Tages eine Nuklearwaffe einsetzen sollte, über eine solche Fähigkeit verfügen“, erklärte er.

Während des Iran-Irak-Krieges (1980–1988) hatte Mohsen Rezaei tatsächlich Ayatollah Chomeini in einem Brief den Bau einer Atombombe vorgeschlagen. Der Iran war wirtschaftlich schwer angeschlagen, und Chomeini war sich der enormen Kosten eines solchen Vorhabens bewusst. Er lehnte den Vorschlag ab und führte dabei auch moralische Gründe gegen den Einsatz von Massenvernichtungswaffen an. Angesichts der ungeheuren Menschenrechtsverletzungen und Massenhinrichtungen im eigenen Land musste die moralische Argumentation stets als vorgeschoben erscheinen.

In einem Artikel, der am 27. September 2017 in Tabnak erschien, argumentierte Mohsen Rezaei, dass der Iran den Krieg gegen den Irak (1980–88) ohne eine massive militärische Aufrüstung nicht gewinnen könnte. Er verlangte enorme zusätzliche Ressourcen, darunter mehr Truppen, Panzer, Flugzeuge, Artillerie, Kriegsschiffe und langfristige finanzielle Mittel.

Besonders brisant ist, dass der Brief auch den Aufbau strategischer Fähigkeiten erwähnt. In späteren Veröffentlichungen und Debatten wurde hervorgehoben, dass dazu eine Fähigkeit im Bereich von Atomwaffen bzw. eine entsprechende Abschreckung gezählt wurde. Der Brief und die offene Diskussion seit Jahren darüber ist der Beleg dafür, dass führende Militärs der Islamischen Republik bereits Mitte der 1980er Jahre über eine nukleare Abschreckungsfähigkeit nachdachten.

Die zentrale politische Botschaft lautete: Ohne diese Fähigkeiten sei ein militärischer Sieg unrealistisch. Diese Einschätzung trug dazu bei, dass Ayatollah Chomeini schließlich den Waffenstillstand akzeptierte, den er selbst später als das „Trinken des Giftbechers“ bezeichnete.

Minister der Revolutionsgarden schlug 1983 den Bau einer Bombe vor

In einem am 20. Juli 2022 erschienenen Artikel berichtet Mohsen Rafiqdoust, der während des Iran-Irak-Krieges als Minister der Revolutionsgarden amtierte, er habe Ayatollah chomeini bereits 1983 ein Programm zur militärischen Selbstversorgung Irans vorgestellt. Dieses umfasste demnach auch Arbeiten in den Bereichen chemische, biologische, radioaktive und nukleare Waffen. Der Beitrag vermittelt das offizielle Narrativ, wonach innerhalb der iranischen Führung bereits während des Iran-Irak-Krieges über nukleare, chemische und biologische Rüstungsoptionen diskutiert wurde.

Der ehemalige Vizepräsident des iranischen Parlaments, Ali Motahari, erklärte im April 2022, das ursprüngliche Ziel des iranischen Atomprogramms sei der Bau einer Atombombe zur Stärkung der nuklearen Abschreckung gewesen. Seiner Aussage nach sei es jedoch nicht gelungen, dieses Vorhaben geheim zu halten, da vertrauliche Informationen über das Programm bekannt wurden.

Motahari verwies darauf, dass auch der frühere Präsident Ali Akbar Haschemi Rafsandschani bestätigt habe, dass der Iran während des Iran-Irak-Krieges über die Entwicklung einer Atombombe nachgedacht habe, das Vorhaben jedoch nicht umgesetzt worden sei. Zudem erinnerte auch er an ein vertrauliches Schreiben des damaligen IRGC-Kommandeurs Mohsen Rezaei an Ayatollah Chomeini, in dem dieser die Notwendigkeit von Laser- und Kernwaffen zur Abschreckung betont habe.

Nach Ansicht Motaharis hätte der Iran, ähnlich wie Pakistan, den Bau und Test einer Atombombe geheim durchführen sollen, da nukleare Waffen eine starke abschreckende Wirkung hätten.

Das Amad-Projekt

Iranwire zitierte am 25. April 2022 in einem Artikel den früheren Leiter der iranischen Atomenergieorganisation, Fereydoun Abbasi, der Ende 2021 erklärt habe, der Atomwissenschaftler Fakhrizadeh habe ein „System“ für den Erwerb von Atomwaffen aufgebaut. Dieses Amad-Projekt habe nicht nur der Verteidigung des Iran gedient, sondern auch mit der iranischen Unterstützung der sogenannten Widerstandsfront und von Organisationen wie der libanesischen Hisbollah in Verbindung gestanden. Auf jeden Fall seien technische und organisatorische Grundlagen für eine militärische Nuklearoption geschaffen worden. Man warte auf den Ausführungsbefehl. 

Nach Fakhrizadehs Tötung berichteten israelische Medien außerdem, Israel verfüge über eine Tonaufnahme, in der Fakhrizadeh bei einer geheimen Sitzung über die Notwendigkeit gesprochen habe, fünf nukleare Sprengköpfe herzustellen.

Mearsheimers Plädoyer für eine iranische Atombombe

Der amerikanische Politikwissenschaftler John Mearsheimer wird auch in iranischen Zeitungen zitiert, denn er betrachtet Atomwaffen vor allem als Abschreckungsmittel. Ein nuklear bewaffneter Iran wäre seiner Auffassung nach schwerer militärisch anzugreifen und könnte insbesondere das atomar bewaffnete Israel abschrecken. Er beruft sich dabei auch auf eine entsprechende Einschätzung des früheren israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak, wonach ein iranisches Streben nach Atomwaffen aus strategischer Perspektive nachvollziehbar sei. Falsch bleibt dieser Ansatz angesichts der eliminatorisch-antiisraelischen Staatsdoktrin des Iran dennoch. Denn niemand kann garantieren, dass der Iran die Atomwaffen nicht präventiv einsetzen würde.

Zugespitzt lautet die Botschaft von Mearsheimers Thesen: Der Iran habe aus Sicht der realistischen Sicherheitspolitik einen strategischen Fehler begangen, indem er bislang keine nukleare Abschreckungsfähigkeit aufgebaut habe. Tabnak präsentiert Mearsheimers Äußerungen damit als Argument für die These, dass Atomwaffen Irans Sicherheit gegenüber Israel und den USA erhöhen könnten. Der Beitrag erschien am 5. März 2025 und besteht im Wesentlichen aus einem untertitelten Video.

Eine iranische Atombombe könnte eine nukleare Aufrüstungsspirale im Nahen Osten auslösen, mit Folgen weit über die Region hinaus. Inzwischen soll Saudi-Arabien mit Zustimmung von US-Präsident Donald Trump ebenfalls ein Atomprogramm erhalten. Dies würde eine iranisch-islamistische Atombombe noch wahrscheinlicher machen!

Eine iranische Nuklearwaffe würde die Abschreckung nicht stärken. Ein Austritt des Iran aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen würde faktisch bestätigen, dass die Anhäufung von mehr als 400 Kilogramm hoch angereichertem Uran dem Ziel diente, sich die Option auf Nuklearwaffen offenzuhalten.

Die totalitäre Diktatur verkündet weiterhin Stärke und Sieg in zunehmend irrationalen Tönen, obwohl der Krieg Teile der iranischen Wirtschaft und Infrastruktur möglicherweise auf das Niveau der frühen 1980er-, wenn nicht gar der späten 1970er-Jahre zurückgeworfen hat. Eine iranische Atombombe würde lediglich die Wahrscheinlichkeit eines größeren Krieges erhöhen.

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Günter Johannsen | Mo., 27. Juli 2026 - 18:51

„Ich glaube, die Zeit ist nun gekommen, dass der Iran eine Atombombe baut.“ (Irans Mullah-Fuzzi)
Wenn jetzt noch Grüne und LINKE (leider auch BK Merz) behaupten, das sei nicht unser Krieg, dann zeigen sie, dass sie an einem Schutz unserer Bevölkerung nicht interessiert sind. Dass die SED-LINKE verboten gehört, hatte ich schon länger gefordert. Aber Merz ist nun wohl auch unterwürfig nach linX gerückt? Jedenfalls hat er mit diesem Satz, es sei nicht unser Krieg, nicht nur Schwachsinn geblubbert, sondern uns auch den atomaren Schutzschild gegen Russland, China und Nordkorea genommen!

Klaus Funke | Di., 28. Juli 2026 - 12:42

Wenn der Iran mit Atomwaffen droht, so hat er ganz sicher schon etwas in der Hinterhand, was er einsetzen kann, vielleicht sogar ein wenig unterstützt von Russland und China. Fakt ist, Trump hat sich mit dem Irankrieg total verschätzt und von Netanjahu aufhetzen lassen. Es wird ein Dilemma werden. Der kleine Dicke in Nordkorea droht ja schon länger erfolgreich mit seinem Atomwaffenpotenzial. Vielleicht haben die Iraner von ihm gelernt wie man mit den USA umgehen muss. Trump wäre gut beraten, Israel in die Schranken zu weisen und schnellstens eine diplomatische Lösung anzustreben. Andersfalls wird er die Midterms mit Sicherheit verlieren. Das ist meine Meinung. Aber, er wird nicht auf mich hören. Die USA sollten begreifen, dass ihre Rolle als Weltgendarm endgültig vorbei ist. Was hat er nun für eine Bilanz, der blonde großmäulige Donald? Im Grunde nichts als Niederlagen. Er sollte sich vom Acker machen und J.D. Vance das Feld überlassen. Dann hätte Amerika noch eine Chance, mMn

Rolf | Di., 28. Juli 2026 - 13:50

Sehr geehrte Damen und Herren,

„… obwohl der Krieg Teile der iranischen Wirtschaft und Infrastruktur möglicherweise auf das Niveau der frühen 1980er-, wenn nicht gar der späten 1970er-Jahre zurückgeworfen hat.“

Sie sprechen hier von einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA. Ich war bisher unter dem Eindruck, dass die USA gezielt militärische Objekte bombardieren und nicht die gesamte Wirtschaft sowie Infrastruktur in Schutt und Asche legen.

Allerdings kamen bei dem Luftangriff auf die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule im südiranischen Minab am 28. Februar 2026 laut Amnesty-Recherche über 100 Kinder ums Leben. Zeugenberichten zufolge handelte es sich um einen „Double Tap“-Angriff. Ist das dann auch die Schuld der Iraner? Ich denke, wenn der Iran – ähnlich wie Nordkorea – die Atombombe besäße, würden sich selbst Politiker wie Herr Trump solche völkerrechtswidrigen Angriffe reiflich überlegen, oder?

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Schmidt

Günter Johannsen | Di., 28. Juli 2026 - 16:46

"Was die Marxisten gestern wie heute aber gerne
mal verschweigen: Der wissenschaftliche Kommunismus von Karl-Marx hat allein in der Sowjetunion, in China und in der DDR an die hundert Millionen Tote zu verantworten!
Und auch der Antisemitismus ist den Marxisten nicht fremd, ... !
(aus "Als das Rote Meer Grüne welle hatte" GHV 2021)
Ich erinnere nur zu gern an die terroristische Zusammenarbeit des MfS der SED-LINKEN mit RAF und PLO in den 1970er Jahren --- so also auch heute!

Hans Süßenguth-Großmann | Mi., 29. Juli 2026 - 12:06

kann ebenfalls nicht "gewonnen" werden und es gelingt auch nicht eine relevante Zahl an Staaten von dessen Notwendigkeit zu überzeugen.
Der Islam kann bei einigen Gläubigen fanatische Züge annehmen und wenn diese an der Macht sind, sind sie auch nicht so einfach von dort zu entfernen.. Ein wichtiger Aspekt ist der Umstand, dass es in der Lehrmeinung des Islam keinen Unterschied zwischen weltlicher und geistlicher Herrschaft gibt. Den Römer 13 -gebt Gott was seines ist und dem Kaiser was seines ist - oder so ungefähr das kennt der Islam nicht.
Einem großen Teil der Muslime sind die Mullahs egal, aber es gibt eben keinen laizistischen Staat. Die letzten die dies einigermaßen waren, sind mit Syrien und der Türkei mehr oder weniger verschwunden. Ägypten kann auch nur als Militärdiktatur existieren.
Der Iran wird die Bombe früher oder später haben.