- Mister Wissenschaft beruft sich auf sein Schweigerecht
US-Gesundheitspapst Anthony Fauci hielt sich selbst für die Personifikation der Wissenschaft. Nun zeichnen sein veröffentlichtes Tagebuch und sein Auftritt vor dem Senat das Bild eines Mannes, der weniger von Erkenntnis als von Macht, Medien und dem eigenen Mythos fasziniert war.
Die CIA, das FBI, das US-Energieministerium, der deutsche Bundesnachrichtendienst und, im Dezember 2024, ein einstimmig ins Protokoll aufgenommener Bericht des zuständigen US-Kongressausschusses: Sie alle halten heute einen Laborunfall im Wuhan-Institut für Virologie für den wahrscheinlichsten Ursprung der Covid-Pandemie. Anthony Fauci, der als Direktor des NIAID die amerikanische Pandemiepolitik prägte und der Öffentlichkeit über Jahre eine geschlossene wissenschaftliche Front vorgaukelte, vermutete das privat bereits im Januar 2020. Das geht aus seinem Tagebuch hervor.
Die mehr als 1100 Seiten der Tagebücher zeichnen das Selbstbild eines Mannes, der den eigenen Ruhm ebenso sorgfältig dokumentierte wie die Pandemie selbst. Sie lesen sich streckenweise wie das Vorstudium zu einer Autobiografie, mit einem Auge auf die eigene Rolle in der Geschichte. Fauci führte sie zwischen Dezember 2019 und seinem Rückzug aus dem Staatsdienst im Dezember 2022. Rand Paul, der als Vorsitzender des zuständigen Ausschusses Fauci bereits Wochen zuvor per Vorladung vor eben dieses Gremium zitiert hatte, veröffentlichte sie erst am vergangenen Wochenende.
Vor diesem Ausschuss saß Fauci am Mittwoch über zwei Stunden lang und sagte im Kern nur einen einzigen Satz: Unter Anwaltsrat berufe er sich auf sein Recht aus dem fünften Verfassungszusatz, den Schutz vor Selbstbelastung. Mehr als hundert Mal wiederholte er ihn, wortgleich, und deutete den gesamten Auftritt als persönliche Verfolgung durch Senator Paul. Was Fauci jedoch als Verfolgung darstellt, reicht zeitlich nicht annähernd so weit zurück wie das, was er damit zu verdecken sucht.
Der Zweifel, den er erstickte
Am 26. Januar 2020 notierte er selbst in sein Tagebuch, der Markt in Wuhan komme als Ursprung der Pandemie nicht infrage. Fünf Tage später, am 31. Januar, schrieb ihm der Evolutionsbiologe Kristian Andersen direkt, das Virus weise womöglich konstruierte Merkmale auf, die nicht zu einer natürlichen Entstehung passten. Einen Tag darauf nahm Fauci an einer Telefonkonferenz mit einem guten Dutzend führender Virologen teil, die er gemeinsam mit Francis Collins, dem Chef der NIH, der wichtigsten amerikanischen Forschungsförderbehörde, leitete. Unter den Teilnehmern befanden sich auch Andersen sowie die Virologen Eddie Holmes, Andrew Rambaut und Robert Garry. Noch am selben Tag richteten sich die vier eine eigene private Chatgruppe ein. Sie nannten sie „project-wuhan-engineering“.
Andersen schrieb dort, ein Laborunfall sei „so verdammt wahrscheinlich“. Sein Kollege Eddie Holmes nannte den Ursprung im Tiermarkt eine „falsche Fährte“. Eine kleine Gruppe von Fachleuten, binnen weniger Tage mit erheblicher Deutungsmacht über die Pandemie ausgestattet, war sich intern also fast einig, dass ein Labor die naheliegendste Erklärung sei. Dennoch veröffentlichten dieselben Wissenschaftler vier Wochen später in Nature Medicine ein Papier, das genau diese Möglichkeit für ausgeschlossen erklärte.
Bevor das Papier eingereicht wurde, ging es noch an Jeremy Farrar, damals Chef des Wellcome Trust, und an Collins, beide reagierten zustimmend. Kurz darauf unterschrieb zudem Peter Daszak, dessen Organisation EcoHealth Alliance Fördergelder aus Faucis NIAID an das Wuhan-Institut weiterleitete, einen offenen Brief im Fachjournal The Lancet, der jede Laborthese als Verschwörungstheorie verurteilte, versehen mit der Erklärung, es bestünden keine Interessenkonflikte. Fauci selbst hatte frühe Fassungen des Papiers gelesen und bewarb es öffentlich als wissenschaftlichen Beleg, ohne die eigene Nähe zu seiner Entstehung zu erwähnen.
Von jenem Dutzend Virologen in der Konferenz am 1. Februar 2020 hielten laut Faucis eigenem Tagebuch nur zwei die natürliche Ursprungsthese für gesichert. Zehn von zwölf teilten also intern den Zweifel, den Fauci später bei drei anderen Wissenschaftlern zur Häresie erklärte. Die Epidemiologen Jay Bhattacharya von der Stanford University, Sunetra Gupta von der University of Oxford und Martin Kulldorff von der Harvard University hatten im Oktober 2020 mit der Great-Barrington-Erklärung dafür plädiert, Risikogruppen gezielt zu schützen und den Rest der Bevölkerung von Lockdowns auszunehmen. Fauci notierte in seinem Tagebuch, es handle sich um Hanswürste, und arbeitete daran, sie aus politikrelevanten Positionen fernzuhalten.
Die Buchhaltung des eigenen Ruhms
Wie sehr sich Fauci als Machtzentrum der Pandemie erlebte, ist gerade das Herzstück seiner Tagebücher. Er beschreibt, wie ihm beim Verlassen des Weißen Hauses, als er die Pennsylvania Avenue überquerte, mehrere Autos zuhupten und Menschen ihm aus den Fenstern Dank zuriefen. Der Secret Service ließ ihn ohne Ausweiskontrolle durchlaufen. Er brüstete sich, New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio zur Schließung sämtlicher Bars und Restaurants der Stadt bewegt zu haben. Gouverneur Andrew Cuomo rief ihn persönlich an, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Eine Mitarbeiterin von Gouverneur Gavin Newsom habe sich, schrieb er, auf seinen Vorschlag hin entschieden, Kaliforniens Schulen, Bars und Restaurants ebenfalls dichtzumachen.
Amerikanische Schüler verloren über Monate hinweg Unterrichtszeit, Hunderttausende kleine Betriebe schlossen für immer, gestützt auf Empfehlungen, die ein einzelner Mann in Telefonaten mit Bürgermeistern und Gouverneuren durchsetzte und deren wissenschaftliche Grundlage er selbst, wie sein Tagebuch zeigt, keineswegs für so gesichert hielt, wie er es öffentlich darstellte. In späteren Interviews behauptete er, er habe mit den Schulschließungen nichts zu tun gehabt. Doch das Tagebuch, geschrieben in Echtzeit, ohne Publikum, kennt diese Erinnerungslücke nicht. Es kennt nur einen Mann, der sich an jedem einzelnen Tag notierte, wessen Leben er gerade neu geordnet hatte, und der Jahre später, unter Eid vor Kameras, so tut, als wäre er dabei nur Zuschauer gewesen.
Ein Schweigerecht ohne Not
Als einer von Faucis sechs Anwälten am Mittwoch ungefragt das Wort ergriff, ließ Senator Paul ihn von der Kapitolspolizei entfernen, und kündigte für die kommende Woche eine Abstimmung an, Fauci wegen Missachtung des Kongresses zu belangen. Fauci besitzt durch Bidens Begnadigung Immunität vor strafrechtlicher Verfolgung für seine gesamte Zeit an der Spitze des NIAID. Er habe sich eigentlich gar nicht hinter dem fünften Verfassungszusatz verstecken müssen. Ob das die Vorsicht eines Mannes ist, der um mögliche neue Ermittlungen weiß, die eine Begnadigung nicht abdeckt, oder schlicht die Gewohnheit eines Lebens, in dem er nie eine Frage beantworten musste, die ihm nicht passte, kann letztlich nur Fauci selbst wissen.
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Was hier auf keinen Fall passieren darf? Verantwortlichkeiten aufarbeiten, Fehler von vorsätzlichen Fehlentscheidungen zu unterscheiden und dann Verantwortliche identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen? Wer dich das Wirken der deutschen Enquete-Kommission ansieht, weiß, daß er einer Farce zusieht.
Grillen können die Amerikaner besser als wir;)!Da müssen sich die Delinquenten in den Verhören auf einiges mehr gefasst machen als bei uns.Da gibt's, wie man schon mal im TV einzelne Ausschnitte aus solchen Befragungen mitbekam keine Samthandschuhe.McCarthy lässt grüßen!Davon abgesehen,ist das einzig positive an der "Aufarbeitung",dass man sich als Bürger daran erinnert was es heißt seine Grundrechte auf Befehl von solchen mit zu viel Macht und Narzissmus ausgestatteten Gestalten an der Garderobe abgibt.Sowie in meinem Fall die schwache Genugtuung,dass ich mit der Laborthese richtig lag.Weswegen so einige meiner Kommentare ebenfalls als Verschwörungsgeschwurbel abgetan o. abgelehnt wurden.Man kann nur hoffen,beim nächsten "Labor-Forschungs-Unfall" ist man schlauer!Und verfolgt genauer auch die Wege von Geld,Macht u. möglichen Abhängigkeiten o. geopolitischen Interessen.MfG
Frage: Kann es sein, dass die extremen Massnahmen mancher Regierungen darauf beruhten, dass sie den Laborursprung kannten? Um die Bevölkerung nicht zu verunsichern, getreu Lothar de Maiziere, aber das Gegenteil behaupteten?
die Frage, was das Ausgangsvirus war, wenn man einzelne Bestandteile des Virus evtl. einmal als nicht natürlich möglich identizifieren würde und ob eine Impfung gegen und gewissermaßen mit teils dem Ausgangsvirus nicht verträglicher wäre und auch besser schützen würde?
Ich bin nicht wirklich "glücklich" mit den Coronaimpfungen, bemerke aber schon eine Art Schutzwirkung.
Was weiss die Medizin über die langfristigen Auswirkungen von Coronaviren im Körper?
Sie gelten doch gemeinhin als harmlos?
Sind sie das wirklich?
Für die Pockenimpfung reichten irgendwann banale Kuhpocken?
Wie auch immer.
Evtl. möglich, dass Informationen zurückgehalten wurden, um eine Panik zu vermeiden, aber eine Zwangsimpfung, ohne alle Informationen zugänglich zu machen, hielte ich für höchst problematisch.
Wir haben doch nun wirklich alles mögliche mitgetragen aus Solidarität.
Ich möchte Klarheit.
Ich bin nun mal keine Ärztin und vielleicht deshalb ein wenig unverständlich,
aber auch Laien dürfen fragen!
Allerdings bekommen Sie das wohl nicht von offizieller Seite..., und das hat auch gute Gründe... ...
Die verfügbaren BBC-Reportagen im Netz bilden mMn eine gute Grundlage ums sich unabhängig diesbezüglich zu informieren... -- Suchen müssen Sie aber selber... 😉
Überlegung gleich unter Ihren freundlichen Kommentar:
Wenn ein natürliches Ausgangs-Virus verträglicher wäre, dann aber evtl. nicht erfolgreich gegen das, was mit einem evtl. Gain-of-Function-Virus auf den Weg gebracht wurde?
Was aber, wenn die angestoßene Richtung auf längst schon vorhandene Viren hindeuten würde?
Deshalb meine Idee einer Kombi-Impfung gegen Adeno-, Rhino- und Coronaviren auf Basis natürlicher Virenvorkommen.
Unser jetziges Virus könnte auch deshalb BEI IMPFUNG so "stark ausschlagen", weil es nicht komplett vorhanden ist, der Körper aber komplett reagiert, also evtl. sehr schnell überreagiert?
Nicht, weil das Virus so gefährlich wäre, sondern weil es nicht komplett wäre?
Liest sich wie "wilde Spekulation"?
Der mir wichtige Punkt ist, DASS ALLE INFORMATIONEN OFFENGELEGT WERDEN MÜSSEN, damit Wissenschaft adäquat reagieren und verbessern kann.
Je mehr ich über die Politik der letzten Jahrzehnte nachdenke, desto weniger wundert mich der AfD-Erfolg.
ÜBERLEGT KONSOLIDIEREN
"damit Wissenschaft adäquat reagieren ... kann"
Wissenschaft ist aber leider heute! auch nicht mehr politisch und ideologisch unabhängig, außer in der Genderforschung... ... /😉🤣 - letzteres...
Im Ernst: wissenschaftlich ist die Quelle und wohl auch die Entstehung des C19 wohl weitestgehend 'durchleuchtet', was NICHT heißt 'eindeutig geklärt und offiziell bestätigt'... ... - wie gesagt aus 'guten Gründen'... ... 🤔
Der 'Gain-of-Function' Hinweis ist zumal wohl nicht falsch, soweit ich informiert bin... (bin aber KEIN Virologe!!)
Das 'die Sache/Covid19' BIS HEUTE angeblich nicht eindeutig geklärt werden konnte... ... 🤔, bei DER globalen Auswirkung welche C19 hatte..., spricht alleine schon für sich... ...
Ihrem letzten Absatz kann ich nur zustimmen..., vor 2022 hätte ich auch nicht daran gedacht viellleicht! mal die AfD zu wählen (zu müssen...).
für einige das Fass zum Überlaufen brachten und die evtl. begleitende Idee, man sei in toto verantwortlich für das Wohlergehen des Anderen, schwächeren?
Auch der Andere kann sich schützen, gerade wenn er der schwächere ist.
Dafür eine ganze Gesellschaft "festzusetzen", war evtl. keine gute Idee.
Wenn dann eine Impfung überhaupt nur Eigenschutz bietet, was ja ausreicht, dann verstehe ich erst recht nicht, warum gesunde Menschen mit einem noch unerprobten Impfstoff geimpft werden, die Schwachen eher nicht?
Die hätten ihn benötigt zuallererst.
Wenn das eingehalten wurde, wäre ich allerdings teils versöhnt.
Das rechtfertigt aber keine Zwangsimpfung.
Ich nehme an, dass einige Menschen das als Angriff auf Leib und Leben gesehen haben.
Sie sprechen von einer "ideologischen Medizin"?
Der Gedanke, der mich schaudern lässt, wäre, dass es sich schlicht um "Nicht-Können" handelt, denn böse Absichten will ich nicht unterstellen.
Die Profis mögen jetzt sprechen.
Sie können nicht alle verstorben sein
Ich meine z.B. damit, dass Masken für Erkrankte und Empfindliche evtl. ausgereicht hätten, nicht aber für die Masse der Gesellschaft sinnvoll war?
Das Atmen fiel schwer und der Argwohn bei jedem Hüsterchen wuchs?
Nehmen wir die Hitze.
Eine sinnvolle Massnahme für den Moment wären finanzielle Hilfen für den Einbau bei Klimaanlagen für Ältere und Kranke, "anstatt" das Klima zu retten durch Deindustrialisierung ausgerechnet dort, wo am wenigsten CO2 in die Luft geblasen wird?
Wieviel CO2 entsteht durch Abbrennen von Ernteabfällen?
Manchmal sind kleine Schritte da sinnvoll, wo die "Plage" verursacht wird und das auch teils durch überkommene Produktionsformen.
Ich bin ganz sicher nicht in Gefahr, die AfD zu wählen, weil ich bewußt für die Demokratie sensibilisiert wurde, durch Zuhause, Schule und Gesellschaft.
Ich habe derzeit Probleme mit den Grünen, die ich solange bewundert habe.
Es klingt ganz gut, aber wenn die Umsetzung kommt?
Ja, politische Beteiligung entzaubert.
Bitte dazulernen
Das ist hier eine Frage liebe Frau Sehrt-Irrek,die sich damals wie heute zumindest mir als Laie ebenso stellt Handelte es sich um einen dem menschlichen Organismus fremden und damit unberechenbaren Virus,der wo o. wie die Barriere überwinden konnte,was man glaube ich als Zoonose? bezeichnet?Und egal ob von z.B. Fledermäusen stammende Mutationen auf den Speiseplan der Menschen auf einen Markt in Wuhan oder in ein zufällig nah liegendes Hochsicherheitslabor gelangen konnten um dort einer gewünschten Form o.Funktion zugeführt zu werden,wobei es sich nicht unbedingt um Impfstoffe handeln muss,bin ich mir ziemlich sicher,dass man an allzu neugierigen Nachfragen oder Bohren in Dunkelfeldern dieser Art politisch und der von den Geldgebern abhängigen Forschung wenig bis kein Interesse hat.Zum Einen könnte es den gemeinen Bürger beunruhigen;) u. zum Anderen habe ich mich eben gerade wieder der Verschwörung o.war es Querdenkerei? schuldig
gemacht.Ausgerechnet ich,mit meinen zig Impfungen!LG
mein Profi ist tot und wer weiss, was sie jetzt sagen würde.
Ich hangele mich an den zutagetretenden Widersprüchen entlang und hoffe auf unsere wissenschaftliche Intelligenz.
Wie ich oft schrieb, Intelligenz ist sozial, sonst ist sie nicht.
Als ich zu diesem Schluss kam, habe ich mich weniger an "Gutmenschentum" orientiert, das natürlich auch, dafür mehr an menschlicher Intelligenz.
...und ich habe hier in diesem Forum neben sehr viel verärgerten Meinungen doch auch diese Intelligenz gefunden und wenn es nur zu klugen Fragen reichte.
Wie heisst es doch, "die Ersten werden die Letzten sein"?
Sie haben nicht "quer" gedacht, Sie haben wahrscheinlich überhaupt gedacht.
Das muss nicht stimmen, aber seien Sie gewiss, dass ich Sie dafür nicht schelten würde.
Das tue ich doch auch nicht.
Nach wie vor suche ich das Gespräch und auch ich lerne viel hinzu.
Gepräche sind möglich und zuletzt gemeinsames Handeln auch!
Ich mache mich als Laie nicht selten lächerlich, trotzdem ist mir Debatte wichtig
NOCH möchte man manches Mal meinen liebe Frau Sehr-Irrek! Denn sowas wie ich zu Corona-Zeiten erleben musste an teils ungesunden zwischenmenschlichen Auswüchsen in Reaktion auf einen Staat, welcher die von mir immer wieder monierten sogenannten Petzportale, also Anlaufstellen um Mitbürger zu "melden" aus welchem auch immer Verdachtsmomenten heraus, bis scheinbar heute noch nicht neutralisiert hat. Und es einem jeden echten Demokraten den Rücken herunter laufen müsste, dass es wieder auch durch solche "Steuerelemente" befördert darauf ankommt, wer was denkt und sagt ohne politische und/oder soziale Ausgrenzung fürchten zu müssen! Mag sein, dass sich meine Erinnerung an z.B. die Bonner Republik etc. dahingehend etwas im Trüben bewegt, aber wenn ich die Befragungen ernst nehme, dass mittlerweile mehr als die Hälfte unserer Mitbürger/innen lieber schweigen, als "Schwierigkeiten zu bekommen", setzt es meine Neuronen immer noch in Gang. Und Sie dürfen mich gern jederzeit schelten;)! LG
hat da Lauterbach nichts zu befürchten...
„Die Idee der Annäherung an die Wahrheit ist meiner Meinung nach eine der wichtigsten Ideen der Wissenschaftstheorie. Das hängt damit zusammen, dass die k r i t s c h e Diskussion von konkurrierenden Theorien […..] für die Wissenschaftstheorie so wichtig ist“.(Popper 2002,39). In der Coronafrage wurde genau dieses Prinzip der kritischen Diskussion konkurrierender Theorien missachtet! Schlimmer noch: diejenigen, die eine kritische Diskussion einforderten, wurden diffamiert.
Man kann dem Senatskommitee nur dankbar sein, dass wenigstens in den USA dies nun aufgearbeitet wird.
Hier wird aber auch ein anderes Problem manifest: wie konnte es geschehen, dass in einem demokratischen, pluralistischen System eine einzelne Person lange unangefochten eine solche Wirkmächtigkeit entfalten konnte? Das ging nur mit Unterstützung von Politik und Medien. Wo waren deren Realitätssinn und Redlichkeit?
Die gleichen Mechanismen verhindern übriges auch eine kritische Diskussion der Klimafrage.
...ist festzustellen>>daß dieser Auftritt von Fauci entweder erkenntnisreich, bizarr, peinlich oder auch der verzweifelte Versuch eines nachweislich, widersprüchlichen Lügners in Formatsgröße eines Christian Drosten oder Karl Lauterbach, sich seinen kriminellen Verantwortlichkeiten, Empfehlungen und Forderungen glaubwürdig zu stellen.<< Das mediale Resümee in Deutschland, >>mit nachweislich weltweit den rigidesten, härtesten politischen "Corona-Vorgaben" an die Bürger<<, verläuft, nicht anders erwartbar. Taz, N-tv, Spiegel voll auf regierungshöriger Linie. Bleiernes Schweigen im Regierungsviertel. Soweit es Lauterbach betrifft, den sonst so besonders eifrigen Verlautbarer auf X oder im TV-Studio: Nichts zu hören. >>Charakterlos, berechenbar und unangenehm, wie man ihn eben seit Jahren ertragen muss.<< Vielleicht, in 40 Jahren, wenn alle damals Handelnden das zeitliche gesegnet haben werde, wird es Dokumentationen geben die keinen mehr interessieren. Konsequenzen hier zu Lande?
Dass die Verantwortlichen sich in Festungen des Leugnens und Schweigens zurückziehen, ist insofern ein gutes Zeichen. Denn diesen Informationsgeist kriegen sie nicht mehr in die Flasche zurück, die Menschen begreifen mittlerweile, dass der Desinformationsfisch vom Kopf her stinkt. So wird auch klar, warum etwa die EU immer panischer versucht, mit Chatkontrolle & Co. freie Informationsflüsse zu dämmen: die Flut könnte bis Brüssel ansteigen.
"Immerhin kommt schrittweise alles ans Licht!" -- bedeutet aber nicht, dass es im nächsten ähnlich gelagerten Falle anders wäre..., bzw. verlaufen würde... - oder?
ist ein gutes Beispiel für meine Aussage/Frage oben..., wenn auch nicht von der Dimension wie das C19-Debakel...
... wird bei unterschiedlichen Themen natürlich mit unterschiedlicher Intensität betrieben, insofern werden manche Festungen länger standhalten als andere. Der Kampf gegen »Desinformation« und »Verschwörungstheorie« kann aber nur noch Einfluss auf das Overton-Fenster des journalistisch Sagbaren nehmen, nicht mehr auf das Feld der Alternativmedien. Auch dort muss zwar das Metall von der Schlacke getrennt werden, aber wo dies geschieht, kann der Stahl gehärtet werden, der durch den Panzer der offiziellen Verleugnung sticht. Ich hege sogar verhaltene Hoffnung, dass auch die Mutter aller perhorreszierten »Verschwörungstheorien«, nämlich die vom 9/11-Insidejob, wieder von Narsil zu Anduril geschmiedet werden kann.
"...dort muss zwar das Metall von der Schlacke getrennt werden, aber wo dies geschieht, kann der Stahl gehärtet werden, der durch den Panzer der offiziellen Verleugnung sticht." -- Chapeau!!
