Merz und Macron
Frankreich hat wenig Vertrauen in die neue deutsche Führungsfähigkeit: Friedrich Merz und Emmanuel Macron / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Leon Neal

Angestrebte Führungsrolle - Deutschland ist unfähig zur Weltpolitik

Friedrich Merz möchte Deutschland zur Führungsmacht Europas machen. Unbedarfte Äußerungen, auch aus den Reihen der CDU, kommen allerdings vor allem bei unserem Nachbarn Frankreich alles andere als gut an.

Autoreninfo

Jacob Ross ist Experte für Frankreichs Sicherheitspolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin.

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Die deutsche Zeitenwende wird sich hoffentlich nicht in Mehrausgaben für Verteidigung erschöpfen. Die Gefahr, dass die Regierung aus ihren neuen finanziellen Spielräumen eine unmittelbar gesteigerte deutsche Handlungsfähigkeit ableitet, ist aber groß. Dabei beweist die EU gerade eindrucksvoll, dass Zahlen in der Außen- und Verteidigungspolitik relativ sind: Mit 27 Mitgliedstaaten, die gemeinsam ein Vielfaches des russischen Verteidigungshaushalts ausgeben, spielt die Union weder in der Ukraine noch in einem anderen Krieg oder Konflikt rund um das Unionsgebiet eine entscheidende Rolle. Um abzuschrecken, wird es mehr als massive Neuverschuldung brauchen, diese Erkenntnis bleibt auch mehr als drei Jahre nach der Zeitenwende zentral.

Mehr Geld ausgeben, das kann jeder. Diesen Satz dürften deutsche Politiker in Brüssel zukünftig in allen möglichen Varianten hören, gerade in Verhandlungen mit EU-Partnern, die selbst nicht über entsprechende fiskalische Spielräume verfügen. Zu diesen Ländern gehört Frankreich, wo angesichts der katastrophalen Haushaltslage zunehmend in Frage steht, ob die Mittel für Modernisierungsprogramme der Streitkräfte ausreichen. Eigentlich soll zum Ende der 2030er Jahre ein neuer Flugzeugträger gebaut sein, das Nukleararsenal bedarf der Erneuerung. Doch die Finanzierung, auch für das Fünf-Prozent-Ziel der Nato, ist offen.

Geld allein macht nicht strategisch 

Gerade weil das Geld in Paris knapp ist, wird deshalb gerne auf eine Qualität verwiesen, die man den Deutschen voraushat: strategisches Denken und ein eingeständiger Blick auf die Weltpolitik. Tatsächlich waren es in den vergangenen Jahren meist französische Ideen, die europäische Debatten geprägt haben. Vor allem Präsident Macron hat Akzente gesetzt und seinen Wunsch, die EU aus der US-Abhängigkeit zu lösen, wiederholt neu formuliert: vom „Hirntod“ der Nato, 2019, über den „Hamilton-Moment“ und EU-Schulden, 2020, sowie die Gründung der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG), 2023, bis zum Konzept der strategischen Souveränität, das sich heute überall durchgesetzt hat.

Deutsche Bundesregierungen haben im gleichen Zeitraum versucht, politische Probleme in Europa mit mehr Geld zu lösen. Statt sich strategisch Gedanken zu machen und die EU zu reformieren, wurden viele kostspielige Kompromisse ausgehandelt: Die Euro-Rettung, die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen und Asylbewerbern und auch die Energiewende werden im Ausland, auch in Frankreich, als Ausdruck einer politischen Kultur gesehen, die zwar kurzfristig Lösungen präsentieren kann, langfristig aber keinerlei überzeugende Strategie verfolgt. Entsprechend groß ist nun die Sorge, dass der verteidigungspolitische Führungsanspruch Deutschlands Europa in eine Sackgasse führt.

Frankreich vor den Kopf gestoßen

Diese Sorge wurde in den vergangenen Jahren immer wieder neu genährt. 2019 etwa war in Deutschland der Eindruck entstanden, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe nicht auf die Ideen reagiert, die Macron seit 2017 zur Debatte gestellt hatte. Also antwortete statt der Kanzlerin Annegret Kramp-Karrenbauer, zu diesem Zeitpunkt CDU-Parteivorsitzende. Unter dem Titel „Europa jetzt richtig machen“ schlug sie zu Beginn des Europawahljahrs vor, Frankreichs Sitz im UN-Sicherheitsrat zu europäisieren. Der Vorschlag war nicht nur vollkommen unrealistisch, sondern führte in Frankreich zu einem Sturm der Entrüstung und erwies der Macron-Partei im beginnenden Wahlkampf einen Bärendienst.

Zweieinhalb Jahre später sorgte ein weiterer prominenter CDU-Politiker für Aufsehen in Frankreich. Norbert Röttgen, damals der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, äußerte sein Unverständnis über die heftigen französischen Reaktionen auf die „AUKUS-Affäre“, in deren Rahmen Paris einen milliardenschweren Rüstungsvertrag mit Australien an die USA verlor. Röttgen sprach von „rein wirtschaftlicher Betroffenheit“, denn weder die EU noch einzelne Mitgliedstaaten würden im Indo-Pazifik eine relevante Rolle spielen. Dass Frankreich als wichtigster EU-Verbündeter Deutschlands mehrere Staatsgebiete, die Verantwortung für 1,5 Millionen Staatsbürger und riesige Hoheitsgewässer verteidigt, hatte Röttgen offenbar einfach vergessen.

Wieder ein deutscher Luftikus 

Jüngst hat nun der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn an die unrühmliche Tradition deutscher Spitzenpolitiker angeknüpft, unüberlegte Vorschläge zu internationaler Politik in den Raum zu werfen. Spahn, der in den vergangenen Wochen für seine Entscheidungen als Gesundheitsminister während der Covid-Pandemie stark in der Kritik stand, schlug vor, eine gemeinsame europäische nukleare Abschreckung aufzubauen. So weit nichts Neues, immerhin hat Bundeskanzler Merz bereits im Mai einen entsprechenden Dialog mit Präsident Macron begonnen. Für Aufmerksamkeit in Frankreich sorgte jedoch, dass Spahn eine solche Abschreckung wie selbstverständlich unter „deutscher Führung“ ins Auge fasste und vorschlug, die Zuständigkeit über den Einsatz der Waffen nach dem Zufallsprinzip rotieren zu lassen.

Die Äußerungen Spahns, der bisher nicht als Verteidigungspolitiker in Erscheinung trat, sorgen nun seit Tagen für Diskussionen in Frankreich. Dort schwanken die Reaktionen zwischen Ungläubigkeit und offenem Entsetzen. Schließlich hat sich hier nicht irgendein Hinterbänkler geäußert, sondern der Fraktionsvorsitzende der CDU, dem für die Zukunft große Ambitionen nachgesagt werden. Spahn hat mit seinen unbedachten Äußerungen, die man hierzulande wohlwollend als den Versuch deuten kann, den Fokus der Berichterstattung von den Masken-Geschäften wegzulenken, nachhaltig das ohnehin schon nicht immense Vertrauen erschüttert, das französische Beobachter in die neue deutsche Führungsfähigkeit setzen.

Konsequenzen der Bedenkenlosigkeit

Das allein wäre schlimm genug. Hinzu kommt aber, dass Äußerungen wie die von Spahn, Röttgen oder Kramp-Karrenbauer auch jenen Stimmen in Frankreich Auftrieb verleihen, die darin nicht nur deutsche Weltpolitikunfähigkeit sehen, sondern bewusste Angriffe auf die eigene Souveränität vermuten oder konstruieren. Die unmittelbaren Reaktionen auf die Vorschläge Spahns zur europäischen nuklearen Abschreckung waren meist belustigt bis hämisch ob der Unkenntnis des deutschen Spitzenpolitikers, der die Entscheidung über Nuklearwaffen rotieren lassen wolle wie einen europäischen Wanderpokal. Hier und da war auch die Sorge zu lesen, dass der CDU-Fraktionssitzende mit seinen Äußerungen die Nichtverbreitungsverträge für Nuklearwaffen unterminiere.

Doch schnell folgten auch ganz andere Töne. Die deutsche Regierung gehe nach Jahren der systematischen Angriffe auf die zivile Nuklearindustrie Frankreichs (eine sehr beliebte Theorie einiger Oppositionsparteien) nun zu der offenen Infragestellung der souveränen nuklearen Abschreckung über. Hinter dem Einwurf Spahns stehe, wie schon hinter dem Vorschlag AKKs von 2019, ein Angriff auf Frankreichs Status als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats. Die Europäisierung dieser Attribute der nationalen Unabhängigkeit Frankreichs geistere seit Jahren durch deutsche Debatten und die Köpfe der politischen Eliten in Berlin. Kurzum: Aus der unbedarften Äußerung Spahns ist ein innenpolitisches Argument gegen die Annäherung an Deutschland geworden.

Führungsqualitäten zeigen

Die Episode wird vorübergehen, die Aufregung über Spahns Äußerungen wird sich legen. Mittelfristig zählt, dass der Bundeskanzler und der französische Präsident einen Dialog zur Frage der nuklearen Abschreckung in Europa begonnen haben, den die Vorgänger von Merz, trotz wiederholter Angebote Macrons, immer wieder ausgeschlagen haben. Um aber im Inland echte Führung zu zeigen, sollte der Kanzler den Mut haben, die Debatten um deutsche Verantwortung für die Sicherheit Europas von Finanzierungsfragen zu lösen. 

Denn entscheidend für den neuen deutschen Führungsanspruch sind andere Fragen. Dort, wo deutsche Ansprüche sich nicht über eine Neuverschuldung erkaufen lassen und Mehrausgaben keine Probleme lösen, werden Partner und Gegner der Bundesrepublik in den kommenden Jahren wesentlich genauer hinschauen als bei den Haushaltsdebatten. Ob die deutsche Zeitenwende fortschreitet, wird sich an Fragen wie der Wehrpflicht oder der Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine nach einem Waffenstillstand entscheiden. Ein guter Gradmesser ist bis dahin die Frage, ob Spitzenpolitiker aller Parteien es sich zukünftig zweimal überlegen, bevor sie mit unüberlegten Aussagen in die Öffentlichkeit gehen.

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Stefan | Do., 10. Juli 2025 - 18:12

Als ob das zentralistische Frankreich und vor allem sein Präsident und die, die noch folgen, sich von den besiegten Deutschen das Zepter aus der Hand nehmen lassen würden.
Weder Polen, noch Frankreich haben die einstige Schmach des Überfalls und der eigenen Niederlage wirklich vergessen.
Wovon träumt Friedrich Merz eigentlich nachts ???
Der Katzentisch ist oft für ihn und seine Entourage noch nicht einmal gedeckt.
Die Querelen an der polnischen Grenze zeigen deutlich auf, was man von deutscher Asylpolitik hält.
Frankreich unter Marine Le Pen's Partei, was noch immer nicht auszuschließen ist, würde dem Kanzler der zweiten Wahl zudem bezüglich solcher Ambitionen gehören die Suppe versalzen.
Also, wovon träumt Friedrich Merz eigentlich nachts ???
Das Europa was den deutschen Politikern von CDU und SPD vorschwebt ist wie ein Prototyp der niemals in Serie gehen wird.
Deutschland und eine Führungsrolle ... das kennen die Nachbarn und genau davor geht ihnen die Klammer.

und sogar im Cicro bestätigt, dass Merz in der Aussenpolitik brilliert (mit was genau ist mir eine Rätsel). Er, also Merz, hat doch auch ganz schneidig betont, dass er eine Führungsrolle in der EU anstrebt wofür sonst hat er das "Sondervermögen" geschaffen. Allerdings muss er das mit dem derzeitigen EU Führer Selenskyi noch absprechen dem eigentlichen Herrscher über die EU Milliarden. Nun man wird sehen wieweit wir uns noch mehr zum Deppen machen in unserem neuen GröFaZ-Wahn.

Christa Wallau | Do., 10. Juli 2025 - 18:43

Wichtige Fähigkeiten u. Kenntnisse, die bei einem guten Politiker vonnöten sind, besitzt keineswegs jeder, der es im partei-politischen Gerangel nach oben geschafft hat.
Im Gegenteil: Ich behaupte, daß unter den führenden Leuten in den deutschen Parteien kaum jemand Geschichte studiert (aus der man sehr viel über polit. Prozesse erfahren kann) und diplomatischen (!) Umgang miteinander geübt hat, vor allem aber auch - Menschenkenntnis u. Lebenserfahrung von außerhalb der Politik mitbringt.
Stattdessen laufen bei uns jede Menge unbedarfter "Trampeltiere" (Beispiel: Baerbock) auf dem politischen Parkett herum, die nichts anderes können, als mit freundlichem Gesicht in jedes sich bietende Fettnäpfchen zu treten, aber dabei i m m e r sehr großzügig das Steuer-Geld ihrer Bürger zu verteilen, damit die jeweiligen ausländischen Verhandlungspartner auf diese Weise zufriedengestellt werden.

Wer glaubt, daß man sich mit solcher Attitude Achtung u. Respekt in der Welt erwerben kann, der irrt!

Ich bin immer wieder entzückt ob ihrer Unermüdlichkeit für Aufklärung zu sorgen. Bleiben sie uns im Forum und nicht nur in diesem, erhalten.
Beste Grüße
Rainer Mrochen

Wolfgang Borchardt | Do., 10. Juli 2025 - 18:58

mehr zu erwarten. Die CDU ist Links-Grün gleich, eine liberale Opposition gibt es nicht mehr. Altparteien verteidigen "ihre" Demokratie gegen Andersdenkende. Die SPD erschöpft sich darin, eine gegnerische Partei verbieten zu wollen, nachdem der VS zwar schon viel Belangloses zusammengetragen hat, sie aber hofft mehr zu finden Aber mit eimem linken BVerfG wird es viel einfacher, Gegner auszuschalten. Und mehr Schulden sind auch prima, weil aus der nachfolgenden Inflation eine Schuldenreduzierung und Erhöhung der Steuereinnahmen folgt. Die wirklichen Herausforderungen werden nicht gelöst. Mehr Verwaltung, weniger Industriearbeitsplätze. Mehr alimentierter Müßiggang. Und Parteien sind nicht mehr unterscheidbar.

Wolfgang Borchardt | Do., 10. Juli 2025 - 19:22

heuchlerischer EU-Propaganda. Aber das ist nicht neu in der deutschen Geschichte. Und selbstverständlich wird man das für die eigene here Ideologie gern in Kauf nehmen. D ist ja schließlich Vorbild. Das hat man schon im Kaiserreich geglaubt.

Rainer Mrochen | Do., 10. Juli 2025 - 19:55

Aus eigener Berufserfahrung kann ich sagen: Franzosen neigen zur Überheblichkeit (sind überheblich), alte Tradition. Sie sind genauso wenig im Stande napoleonische Zeiten zu überwinden, wie die Briten nicht in der Lage sind ihren Weltschmerz für den Verlust ihres "Weltreichanspruch" zu verkraften. Warum sollte Deutschland darauf verzichten eigene Ansprüche anzumelden? Dieses "gemeinsame Europa" ist keines und wird es nicht sein. Es ist die systemimmanente Heterogenität die sozusagen, als natürliche Barriere, dem entgegensteht. Das ist gut so! Warum? Der Unterschied macht es, denn nur so ist der Mensch in der Lage Gedanken frei zu entwickeln. Die Menschheit wäre nicht an dem heutigen Punkt ihrer Entwicklung ohne Diversität. Ich konstatiere an dieser Stelle gerne das viele Entwicklungen falsch laufen, dennoch, die Lösung kann nicht in einer Brüsseler Autokratie liegen. Fazit: Lasst die Menschheit Mensch sein. Wenn nicht, bricht sich der Lauf der Dinge Bahn, auch ohne Politiker.

Dieser Ansicht bin ich auch.
Europa besteht aus verschiedenen Ländern und ihren Volksgemeinschaften, die - trotz vieler Gemeinsamkeiten mit a l l e n Europäern - über ganz bestimmte, durchaus berechtigte, liebenswerte und weniger liebenswerte kulturelle Ausprägungen verfügen, vor allem auch über eigene S p r a c h e n.
Auf diese Diversität ist die "Brüsseler Autokratie" die absolut falsche Antwort!
Das sage ich seit langem - ebenso wie Sie.

Wir Europäer sollten nur dort g e m e i n s a m agieren, wo wir alleine zu schwach sind, also vor allem im Bereich der Wirtschaft und der Verteidigung.
Alles andere muß in der Selbstbestimmtheit der einzelnen Völker verbleiben, damit Demokratie und kulturelle Vielfalt in den einzelnen Staaten erhalten bleiben.

Herzlichen Dank für Ihre lobenden Worte zu meiner langjährigen Kommentartätigkeit hier beim CICERO. lieber Herr Mrochen.
Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Ich grüße zurück und wünsche Ihnen alles Gute!

Urban Will | Do., 10. Juli 2025 - 21:30

politik. Nur dass man früher keine andere Wahl hatte, da es in den erten Jahrzehnten nach WK II einfach zu viele Ressentiments gegenüber D gab und wir militärisch, aber auch diplomatisch nur kleine Brötchen backen durften.
Und trotzdem hatte D trotz dieser ihr zugefallenen Rolle Außenpolitiker, die ihre Kunst beherrschten.
Mit Fischer und Steinmeier kann ich nichts anfangen, für mich waren sie Durchschnitt bis schlecht. Ab dann hatten wir noch noch Totalausfälle. An Maas wird sich keiner mehr erinnern, aber über die Dummheit und Tolpatschigkeit Baerbocks wird man noch Jahre lachen oder sich die Haare raufen, je nach Anlass.
Für mich ist und bleibt Genscher der beste, den es je in diesem Amt gab. Und – so meine Meinung – mit Genscher endete die Phase wirklich guter, einflussreicher deutscher Außenpolitik.
Und heute: Polit-Clowns, wo man hinschaut. Fritzel stolpert über die Weltbühne wie schlaksiger Schulbube. Große Sprüche, nichts dahinter.
D's Rolle bleibt die des Zahlkaspers.

Christoph Kuhlmann | Do., 10. Juli 2025 - 23:22

Solange sich Deutschland ein paar tausend Tonnen Co2 Milliarden kosten lässt, hat es nicht das Zeug zur Führung- Man hat weder Waffen noch eine florierende Wirtschaft und spuckt große Töne, obwohl man nicht bereit ist ein paar tausend Mann über dir Klinge springen zu lassen und auch mal Krankenhaus als Kollateralschaden zu akzeptieren. Insofern sollten wir es besser lassen. Schwerter zu Pflugscharen!

Ernst-Günther Konrad | Fr., 11. Juli 2025 - 08:45

Er leidet unter dem "Pinocchio-Syndrom", das wie folgt lt. Wiki erklärt wird: Das Pinocchio-Syndrom jedoch ist eine Art krankhaftes Lügen. Meist steckt ein geringes Selbstwertgefühl und Angst hinter einer Person mit einem Pinocchio-Syndrom. Und Merzel hat Angst. Täglich muss er damit rechnen, das seine Koalition auseinander fliegt. Und da macht er das, was Merkel auch immer getan hat. Er zückt das "Scheckbuch" und wirft verschwenderisch mit Geld um sich. Nur haben sich die Zeiten geändert. Geld allein, dass muss auch der Großkotz erkennen, Geld allein macht nicht glücklich und löst auch nicht jedes Problem. Und obwohl ihn die Msm streicheln und versuchen den großen Staatsmann aus ihm zu machen, sehen viele inzwischen die Marionettendrähte aus seinem Körper kommen und über ihm die SPD, die an den Fäden zieht. Und im Ausland nimmt ihn eh keiner mehr ernst. Wer glaubt schon einem notorischen Lügner und Umfaller. Und jeder Staat ist sich am Ende des Tages selbst am nächsten, außer wir.

Walter Bühler | Fr., 11. Juli 2025 - 09:59

... regierenden Parteifunktionäre sind unfähig zur Weltpolitik.

Und nicht nur das: Diese deutschen "Berufspolitiker" sind in Wahrheit untauglich zur Politik insgesamt.

Die Erfolge der deutschen Bildungspolitik haben sich nämlich inzwischen bis tief in die "Elite" hinein ausgewirkt, bis in die erlauchte Gruppe der Berufspolitiker, Politikwissenschaftler und Journalisten hinter der Brandmauer, all die Promis, die die TV-Sendungen und Massenmedien beherrschen.

In dieser Gruppe kann man keine diplomatische Klugheit oder historische Bildung mehr erwarten. Sie konzentrieren sich auf die Organisation ihrer privaten politischen Karriere, wozu ideologisch getarnte Netzwerke dienen.

Egal, um welche öffentliche Posten es geht. Es geht niemals um die Kompetenz eines Kandidaten, sondern um die Befriedigung der Ansprüche von Funktionären aus den Netzwerken.

Das Resultat ist deutlich sichtbar.

Frau Wallau hat es in ihrem Kommentar treffend beschrieben.