- Was die US-Operation in Venezuela über moderne Kriegsführung verrät
Die USA haben in Venezuela gezeigt, wie schnell KI-gestützte Systeme staatliche Handlungsfähigkeit aushebeln können. In Grönland könnte es eine ähnliche Verschiebung geben: strategische Dominanz durch Daten, nicht durch Truppen. Eine Analyse des Militärexperten Ralph Thiele.
Zeigt die US-Operation in Venezuela, dass die USA ein Maß an „technologischer Souveränität” erreicht haben, dem Europa (und Russland) nichts entgegenzusetzen haben? Es ist offensichtlich, dass die USA ihren Konkurrenten und Partner in Bezug auf die praktische, integrierte Nutzung von Algorithmen und Daten über das gesamte Spektrum weit voraus sind. Allerdings verfügen sie nicht über eine absolute „Souveränität”.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Im Unterschied zur auch viele Daten sammelnden Bürokratie Europas und speziell Deutschlands ist die Datenwelt der USA nicht nur voll digital und zunehmend KI-gesteuert, sie dient vor allem klaren Zielen und ist nicht Selbstzweck, sondern stößt tatsächliches Handeln an. Das ist gleichermaßen pragmatisch wie effektiv.
Ob deswegen Trump darauf verzichtet, das Sternenbanner über ganz Grönland zu ziehen, ist allerdings eine andere Frage.
