Mann malt Bild zum Gedenken an Charlie Kirk
Ein Mann malt ein Bild zum Gedenken an Charlie Kirk / picture alliance/dpa/AP | Rajanish Kakade

Reaktionen auf den Mord an Charlie Kirk - Zwischen Häme und Anteilnahme

Nach dem Tod von Charlie Kirk branden die Reaktionen auf. Über Parteigrenzen hinweg zeigen sich Politiker bestürzt über die sinnlose Gewalttat an dem konservativen Aktivisten. Doch auch weniger rühmliche Kommentare, ob der Tod nicht irgendwie gerechtfertigt sei, machen Furore.

Autoreninfo

Mirjam Epstein studiert Soziologie und hat redaktionelle Stationen an der Axel Springer Akademy (Welt), dem österreichischen Exxpress und bei Cicero absolviert.

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Der Gründer der konservativen Jugendorganisation Turning Point USA wurde am 10. September 2025 bei einer Veranstaltung an der Utah Valley University erschossen. Von Donald Trump bis Barack Obama verurteilten führende Politiker die Tat als abscheuliches Verbrechen. Gleichzeitig sorgten Entgleisungen für Aufsehen: Ein MSNBC-Analyst verlor seinen Posten, nachdem er in einer Livesendung Kirks Rhetorik mitverantwortlich gemacht hatte. Und eine Comic-Autorin verlor ihren Verlag nach hämischen Kommentaren in sozialen Netzwerken.

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Stefan | Do., 11. September 2025 - 17:24

Hass und Häme egal von wem ist in dieser Sache voll daneben.
Wer allerdings jetzt noch nichts begriffen hat, was die westlichen Spaltungen überhaupt bedeuten, der begreift weder hierzulande noch in den USA wahrscheinlich gar nichts mehr.

Ernst-Günther Konrad | Fr., 12. September 2025 - 10:59

Als hätten gerade auch wir Deutschen icht scho ngenug Beispiele in unserer Geschichte. Manche fragten sich, wie konnten die Menschen in der Hitlerzeit so unmenschlich mit anderen umgehen? Wie konnte man soviele Juden und Systemkritiker umbringen oder sonstwie drangsalieren. Ich habe mich das immer gefragt, was kann ganze Völker so infizieren, dass man das "Mensch sein" vergisst.
Wie konnte das SED-Regime mit seinen "Bürgern" so umgehen, sie auf der Flucht gar erschießen oder andere unmenschliche Dinge tun. Und jetzt sind wir genau wieder dort, wie etliche Generationen vorher auch. Ideologen diesmal hauptsächlich von links preißen Gewalt an, finden gar den Tiod von einem Andersdenkenden "gut" und machen ihn dafür verantwortlich, das es ihn gibt und es wagt, abweichend von linker Ideologie offen zu diskutieren. Und diejenigen, die ihn dafür verurteilen beweisen damit nur, nicht er war der Antidemokrat, sondern sie sind es. Es ist und war ein Angriff auf -unsere- Meinungsfreiheit

Klaus Funke | Fr., 12. September 2025 - 11:40

Kirk war ein Polittalent, er konnte begeistern und mitreißen. Er stand besonders unter der amerikanischen Jugend für Trumps Politikwende und er war ein scharfer Kritiker des ukrainischen Regimes unter Selensky. Er gehörte in die Politikergeneration und die politische Linie eines J.D. Vance. Das gefällt den "Linken", von Obama bis zur dt. SPD ganz und gar nicht. Ja, es war ein politischer Mord, von der beabsichtigten Wirkung mit dem Mord an JFK zu vergleichen. Wer da konkret dahinter steckt, werden wir wohl nie erfahren. Wem dieser Mord nützt, das ist schon offensichtlicher. Man kann es auch an den Reaktionen ablesen. Dem ukr. Geheimdienst ist alles zuzutrauen, auch dem Mossad. Nun will man für den Bundesstaat, in dem der Mord geschah, die Todesstrafe wieder einführen. Symbolpolitik. Der Geist dieser Mordtat spukt indes auch in Europa. Es ist die gewalttätige Intoleranz linksgrüner Aktivisten. Warum werden besonders AfD-Politiker angegriffen, warum stört man Fernsehinterviews? Turning!