- Bestenfalls ein Pyrrhussieg
Der Ukrainekrieg wirkt wie ein Pyrrhussieg für den Kreml: Während Verhandlungen Stärke suggerieren, beschleunigt der Krieg Russlands geopolitischen Abstieg. Moskau verliert Einfluss in Europa, im postsowjetischen Raum und global – und bleibt dennoch gefährlich.
Die laufenden Verhandlungen zwischen Vertretern der russischen und der amerikanischen Führung über eine Beendigung des Ukrainekriegs verstellen den Blick auf geopolitische Verschiebungen – die weltweit und im postsowjetischen Raum auf Kosten Russlands erfolgen. Zwar hat dessen Machthaber Wladimir Putin es geschafft, dass sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump ihn als wichtigen Führer anerkennt und auf Augenhöhe mit ihm verhandelt. Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew hat sogar erreicht, dass die US-Verhandler unter Führung des Immobilienmaklers Steve Witkoff russische Maximalforderungen mit in den 28-Punkte-Plan aufnehmen. Damit scheint Putin seinem Ziel, die Ukraine zur Unterschrift unter ein Kapitulationsabkommen zu setzen, einen Schritt näher gekommen zu sein. Jedoch wird immer deutlicher, dass dieser sogenannte Friedensplan keine Grundlage für einen nachhaltigen Frieden bildet und man sich nicht nur in Europa, sondern auch in Teilen der Trump-Administration selbst sowie im Kongress gegen dieses Abkommen wendet.
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nach dem Lesen der ersten Absätze habe ich aufgehört. Werde später nochmal die Kommentare anschauen, ob ich mich getäuscht habe. Sein neues Buch werde ich mir wohl nicht kaufen. Oder schreibt Herr Urban neuerdings unter einem Pseudonym?
Hier klingt einer wie unser allseits bekannter Russenhasser Urban. Indes, wahrer wird es dadurch nicht. Es ist wie mit allen Texten, die sich aus reiner Russenphobie speisen. Das mag im Baltikum oder in der Ukraine beliebt sein, oder vielleicht auch noch in Polen, aber im übrigen Europa und in der Welt erzeugt so ein Text nur ein müdes Arschrunzeln. Aber es gibt für sowas Auftraggeber und Beifallklatscher, wie Herrn Wadephul zum Beispiel oder auch unseren Kanzler, der seit den Zeiten seines Großvaters, dem sie in Russland den Pelz verbrannt haben, ein strammer Russlandhasser ist. Eine Schande, dass Merz, dieser großmäulige Feigling, der es bis heute nicht fertiggebracht hat, mal ein Wort mit dem russischen Präsidenten zu reden - übrigens, der einzige deutsche Kanzler mit einer derartigen Sprachhemmung. Solange Merz nicht mit Putin gesprochen hat, solange hat er für mich seine Hausaufgaben nicht gemacht. Das gehört sich einfach nicht. Wiewohl Merz weiß, gegen den Putin hat er kein Wort
Mag alles so sein im Einzelnen, die schwindenden Einflusszonen, wirtschaftliche Probleme etc..
Was jedoch dagegen spricht, dass dieser Abstieg ein tiefer Fall wird sind nach wie vor die imensen und in der Zukunft immer wertvoller werdenden Bodenschätze dieses Landes, ein Fakt der bei aller EU-Sanktioneritis und den besten Wünschen des (europäischen) Westens für einen Untergang Russlands als 'Gegengewicht' zu all den auch hier im Artikel genannten Negativpunkten immer objektiv unterschlagen wird.
Auch die Beziehung Russlands zu China sollte bzw. muss eher auch unter diesem Aspekt betrachtet werden, und nicht nur unter der (Wunsch-) Dominanz Chinas gegenüber Russlands aus westlicher Sicht. China braucht Russland annähernd genau so dringend - fast zumindest - wie Russland China, will es resilient gegen westliche 'Angriffe' sein, wirtschaftlich und/oder militärisch.
Der Umstand der Bodenschätze, unabhängig von Putin, wird von systemnahen Analysten des Westens (bewusst?) unterschätzt.
...und im Übrigen ist 'Abstieg' allgemein ja auch ein relativer (Gummi-) Begriff... - schließlich befindet sich Europa/EU auch 'im Abstieg' was globale Bedeutung angeht..., und zwar seit Jahrzehnten, wirtschaftlich wie politisch..., unsere/EUs Einflusszonen sind bereits fast gegen Null geschrumpft in den letzten 20 Jahren... - das ist offensichtlich...
Im Bezug auf Einflusszonen stimmt der Begriff sicher im Falle Russlands, aber im Bezug auf die globale Bedeutung sehe ich das noch nicht 'als eindeutig ausgemacht'..., denn Rußland kann durchaus nach Kriegsende durch eine Wirtschaftspartnerschaft mit Trump-USA sogar einen Wirtschaftsaufschwung erleben - Anzeichen beiderseitigen Interesses gibt es ja ganz klar..., und Russland würde Trumps Kooperatiosofferten sicher nicht ausschlagen, so sie wirtschaftliche Vorteile UND gleichzeitig mehr Unabhängigkeit von China brächten (Bsp. Trumps Vorschlag NS2 GEMEINSAM! wieder in Betrieb zu nehmen...!! -- das sind reale Gedanken eines D.T.!?
Und nicht vergessen: Russland und China brauchen sich (sagte ich bereits...) UND können sich vertrauen, wie man gegenwärtig gut am Verhalten Chinas in der Ukrainefrage sehen kann, im Gegenteil zum (alten) Westen mit den USA als alles westliche dominierenden Hegemon, wirtschaftlich und politisch.
Der (alte) Westen kann sich ja selbst nicht mehr vertrauen..., wie eigentlich bereits seit Obama klar sein sollte, in Brüssel und Berlin/Paris etc., aber erst durch Trump besiegelt wurde.
Dagegen haben Russland und China nach dem 'Dreitagetreffen mit gemeinsamen Kocherlebnis' von Putin und Xi (März 2023) eine für zumindest die erste Hälfte dieses Jahrhunderts - so meine bereits mehrfach bestätigte Küchentischprognose... 😉 - strategische Partnerschaft geschlossen, unter dem großen erklärten Ziel Chinas bis 2050 die führende Weltmacht ☝ zu werden... ...
Alleine deshalb wird China im eigenen Interesse (Rohstoffe) Russland nicht 'fallen' lassen, und sie vertrauen sich offensichtlich... - real.
Und VERTRAUEN ist bei den Russen wie bei den Chinesen essentiell für strategische Beziehungen..., ein Überbleibsel aus kommunistischen Zeiten, vermutlich.
DAS hat der Westen, der alte und der neue..., nie richtig verstanden, ausgenommen Gerhard Schröder, welcher weiß was Vertrauen für Russen bedeuten kann...
Es gilt: für einen Russen gilt ein Vertrauensbruch wesentlich schwerer als ein Vertragsbruch...! Und bei den Chinesen ist es ähnlich, deshalb 'können sie auch miteinander', strategisch.
DAS hat der arrogante und global belehrend auftretende Westen stets bewusst 'als postkommunistische Folklore' abgetan und belächelt..., und sich auf 'seine überlegenen gleichnamigen Werte' regelbasiert verlassen..., und das obwohl doch im globalen Spiel der Kräfte ECHTES VERTRAUEN (nicht gespieltes!) EINE UNBEZAHLBARE POLITISCHE RESSOURCE darstellt!!
Vertrauen auf Augenhöhe wurde und wird vom Westen maßgeblich unterschätzt, insbesondere im Verhältnis zu Russland und China.
Ganz schlecht...! ☹
Der Krieg in der UA wird keinen Sieger kennen , nur Verlierer, deshalb gibt es auch keinen Phyrrussieg. Der Einzige, der es begriffen hat, ist Trump, der so schnell wie möglich aus der Katastrophe raus will und es auch tut.
Die Verlierer sind die UA, RUS und die EU.
Die EU deswegen, weil sie auf den Kosten sitzen bleibt und mit Selensky oder dessen Nachfolger ein Kuckuckskind im Nest hat, das sämtliche Ressourcen auffrisst. Ob UvdL dabei ihr Kampflächeln behält, wage ich zu bezweifeln. Russland ist bleibt weiterhin unser Nachbar und die europäischen Hauptstädte sind weiterhin Ziele der russischen Raketen. Wir haben uns von den Amis in die Situation rein ziehen lassen und heulen jetzt wie verlassene Kinder rum.
Zu Ländern wie Moldawien und Georgien ist nur zu sagen, die EU kann keinen Ersatz für deren wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland bieten, georgische und moldavische Weine kennt man nur in Russland und nicht in der EU.
"Wir haben uns von den Amis in die Situation rein ziehen lassen und heulen jetzt wie verlassene Kinder rum." - exakt!
Putins Reden - 2001 im Bundestag und 2007 auf der MSC - waren klar und eindeutig..., und ernst gemeint - beide!
Die USA haben teils ganz offen mittels konkreter Drohungen eine Kooperation der EU mit Putin-Russland auf Augenhöhe verhindert und sabotiert wo sie es konnten, zuletzt durch die Sprengung von NS2, von Biden öffentlich ein Jahr vorher 'angekündigt': "Wir können das jederzeit tun." - muss man/Frau sich mal vorstellen..., und alle wissen es..., außer die 'Vollverstrahlten', die es nicht wissen wollen/dürfen...
2007 war die letzte Chance friedlich mit Russland auszukommen auf unserem Kontinent. 2008 auf der Nato-Konferenz in Budapest erfolgte unabgedtimmt mit den Partnern die INITIATIVE DER USA zur Einbindung der Ukraine in die NATO, gegen den Widerstand Frankreichs und Deutschlands..., und natürlich Russlands.
Wer hat jetzt hier welchen Anteil... ...??? 🤔
Die 'Behandlung' der Rede Putins auf der MSC 2007 durch den USA-dominierten Westen, d.h. deren VÖLLIGE IGNORANZ im Wortsinne - es wurde in keinster Weise auf dieser MSC über diese Rede diskutiert oder selbige im Nachgang in irgendeiner Weise inhaltlich aufgegriffen o.ä. - obwohl diese Konferenz (MSC) ja genau dafür überhaupt existiert, um solche 'Probleme' die letztendlich auch zu Kriegen führen können zu vermeiden...!? Man hat Putin de facto 'mit völliger Ignoranz gestraft' und ihm seine/RUSSLANDS BEDEUTUNGSLOSIGKEIT VORGEFÜHRT. Selbst in der Presse wurde diese Schlüsselrede als 'schlechter Tag Putins' nebenläufig dargestellt..., obwohl Russland auch damals die größte Atommacht der Welt war und die 'Bauchschmerzen' Putins bezüglich der Einkreisung Russlands durch die NATO hinlänglich bekannt waren, ob gerechtfertigt oder nicht sei dahingestellt.
Eine 'Sicherheitskonferenz' die die klar vorgetragenen Sicherheitsbedürfnisse der größten Atommacht der Welt ignoriert... ...!?!? 🤔🤔🤔
Der Artikel klingt doch sehr nach dem Wunschdenken des „Wertewestens“ bzw. nach einer Rechtfertigung eines „Experten“ für die verfehlte Russlandpolitik der deutschen und EU- Politiker.
Ja, Russland verliert die Vorrherrschaft im postsowjetischen Raum, na und?
Als Weltmacht bleibt es bestehen, und fordert ebenso wie China wie auch die USA heraus.
Nur weil die EU mit unüberlegten EU-Erweiterung ihre "Einflusszonen" besiegeln gedenkt, aber ihre eigene bereits bestehende Überforderung nicht wahrhaben will?
Durch diese Politik droht den Westeuropäern ein weiterer wirtschaftlicher und sozialer Abstieg, gepaart mit Überregulierung und Überbyrokratisierung, was naht dann?; am ehesten das Ende dieser EU-Märchenerzählung.
Ach, Herr Meister, da haben Sie sich Russland und seine Rolle in der Welt so richtig zusammengeschustert, es klingt, als ob Sie zuvor mit Herrn Wadephul palavert hätten. Natürlich stimmt das Meiste nicht, was Sie da zusammenphantasieren. Lesen Sie eigentlich die Zeitung, ich meine die richtigen Blätter, nicht die SZ oder den Spiegel (ach, das ist ja ein Magazin, keine Zeitung) oder den Tagesspiegel oder so... Auf alle Fälle wird Herr Lawrow, wenn er Ihren Artikel liest (ich glaube nicht, dass er das tut), seinen gewaltigen Schaljapin-Bass lachend erdröhnen lassen. Ist auch zu komisch. Oder fragen Sie mal in China, Indien oder in Brasilien nach, den großen Ländern, nicht etwa in Litauen, Großbritannien oder den Niederlanden oder auch mal in Afrika, um zu hören, was die so von den Russen denken. Nein, Herr Meister, Sie faseln. Ihr Artikel hat nichts mit der Realität zu tun. Aber sicher wird er im deutschen Auswärtigen Amt in der Kantine gelesen oder im Parteivorstand von SPD und Linken.
Der Autor verkündet den wirtschaftlichen und militärischen Niedergang Russlands, während unsere Polit-Elite dem Wahlvolk einbläut, dass „der Russe“ in zwei Jahren am Atlantik steht. Was stimmt denn nun?
Der Schaden, den Deutschland durch diesen Krieg erleidet, ist enorm und dem Autor offenbar ziemlich schnuppe. Die Amerikaner lachen sich mal wieder scheckig über die Ahnungslosigkeit der „stupid germans“. Einem professionellen Politik-Beobachter müsste jedoch klar sein, dass dieser Krieg im Interesse der USA geführt wird - aus geostrategischen Gründen. Europa, damit auch Deutschland, müssen von Russland getrennt werden. George Friedman hat das vor Jahren in aller wünschenswerten Offenheit gesagt. Vielleicht sollte man das in Berlin mal zur Kenntnis nehmen.
Jetzt zeigt sich: Der „Wertewesten“ hat sich verkalkuliert, und es fällt ihm schwer, diese Niederlage einzugestehen. Das ist der Grund, weshalb der Autor den Niedergang Russlands herbei phantasiert.
