- Signale gegen Putin und seine Legenden über den Krieg
Zum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit versammelt sich die westliche Führung in Kiew. Die Feier erinnert daran, wie deutlich die Ukrainer 1991 für ihre staatliche Souveränität votierten – und wie viele Mythen über ihre Geschichte die russische Propaganda bis heute verbreitet.
Großer Auftrieb in Kiew: Der neue britische Premier Andy Burnham und der Präsident des Europäischen Rates, der frühere portugiesische Regierungschef António Costa, sind in der Metropole am Dnjepr eingetroffen, nicht nur, um an den Feiern zum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeitserklärung teilzunehmen, sondern auch am Gipfeltreffen der „Koalition der Willigen“. Angereist sind auch die Staatsoberhäupter der beiden ehemaligen Sowjetrepubliken Moldawien und Estland, Maia Sandu und Alar Karis, deren Länder allen Grund haben, sich besonders von Russland bedroht zu sehen.
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Ukraine, Ukraine über alles! Gehören wir zur Ukraine oder ist die unser neues Bundesland? Was sagen die Ukrainer selber zu all dem. Wann sehen wir mal eine echte Umfrage. Das würde mich mal interessieren. Die Ukrainer, das denke ich, haben von Selensky und dem Krieg genauso die Schn... voll wie wir von unserem Merz. Dies wird aber nichts daran ändern, dass Putin diesen Krieg für sich entscheidet. Etwas anderes ist für mich nicht vorstellbar. Und zumindest die USA wissen das auch. Und die Ukraine ist für die Westeuropäer und die USA das Opferlamm. Eine ganze Generation junger Männer wurden hingeschlachtet, dem Schlachtfeldtod geopfert. Hüben wie drüben. Wann kommen die Verantwortlichen vor Gericht? Sicherlich nie. Und nicht nur die aktiv Beteiligten, sondern auch die Kriegshetzer und Unterstützer müssten bestraft werden. Ein Tribunal a la Nürnberg wäre angezeigt. Aber, es ist naiv, zu hoffen, dass irgendwas in dieser Richtung passiert. Nichts wird passieren.
Auf welcher Synode wurde das Credo beschlossen, das Sie hier mit völliger Hingabe und tiefer Gläubigkeit verkünden?
So so, Sie möchten also die am Krieg "aktiv Beteiligten" bestrafen, womöglich mit dem Tode (sonst ist Ihnen eine Klarstellung bei der Erwähnung von Nürnberg sehr anzuraten).
Das ist, unabhängig vom aktuellen Krieg in der Ukraine, ein ziemlich ungewöhnlicher Gedanke, Der Verweis auf Nürnberg ändert das nicht: Denn dort standen bei Weitem nicht alle Abermillionen aktiver Kriegsteilnehmer vor Gericht, sondern die höchsten Entscheidungsträger _einer_ Kriegspartei. (Dass es in Nürnberg bei Weitem nicht nur um den Weltkrieg ging, übergehe ich an dieser Stelle.)
Um Ihren Kommentar besser zu verstehen, wüsste ich gern:
Wer ist aus Ihrer Sicht am Krieg Russlands gegen die Ukraine "aktiv beteiligt"?
Wer hat Ihrer Vorstellung nach den Krieg begonnen?
Und wer könnte ihn wie beenden?
Wenn nicht 2014 die USA genau das getan hätten, wovor sie 1991 noch gewarnt hatten: einen selbstmörderischen Nationalismus gefördert, der auf ethnischem Hass basierte. Dass die Scharfschützen aus dem Hotel Ukraina (unter Kontrolle des Maidan) geschossen haben, hat Ivan Katchanovski analysiert, dass die Einweisung vor Ort durch einen Angehörigen der 101. Airborne erfolgte und vorsätzlich auf beide Seiten geschossen wurde, haben drei Georgier 2017 in Italien ausgesagt.
Den Pravy Sektor, vertreten durch Gestalten wie Saschko Bily, konnte jeder beim Hitlergruß beobachten, der damals Youtube-Videos verfolgt hat. Die Svoboda-Partei, die in der ersten Post-Maidan-Regierung drei Minister stellte, hatte sich noch wenige Jahre zuvor mit der deutschen NPD getroffen, um über völkische Kulturpolitik zu reden. Entsprechend sah die ukrainische Kulturpolitik dann auch aus.
Ich könnte noch ein Weilchen fortsetzen.
Das will in Europa aber keiner mehr wissen, am allerwenigsten der Herr Urban!
Natürlich ist der Casus Ukraina ein globales Spiel, in dem die USA die Lunte gelegt haben. Und Nationalismus. die dümmste Karte von allen, wird in solchen Fällen immer gespielt. Schlimm, dass niemand Vernunft annehmen will. Sie sind wie die ungezogenen Kinder. Am Ende wird die USA verlieren wie sie überall verloren haben. Die ganz Dummen aber sind die Deutschen, die noch immer davon träumen, Revanche für die Niederlage von 1945 üben zu können, und, wenn es gut läuft, ein Stücklein von dem russischen Kuchen abzubekommen hoffen. Und vergessen wir nicht, die Rolle des Trojanischen Pferdes Gorbatschow, der dafür gesorgt hat, dass Russland, respektive die Sowjetunion in diese Schieflage geraten ist. Putin will das zurückdrehen. Es wird ihm nicht gelingen. Das Gift des Nationalismus ist in die ehemaligen Sowjetrepubliken gefahren und wird sie weiter zerstückeln und zerstören. Und Uncle Sam schaut zu und versucht noch den Rahm abzuschöpfen. Fazit: die Menschen bleiben dumm und eitel.
…dass in so vielen unserer Politiker, gerade vorneweg bei den ehemals grünen Friedens-Idealisten, aber auch in der CDU, insbesondere aber beim jetzigen CDU-Kanzler, dermaßen starke Revanchegelüste vorhanden zu sein scheinen. Da kommt offenbar immer noch das 1972 gegen Brandt und dessen versöhnende Ostpolitik gerichtete aber verlorene Misstrauensvotum zum Vorschein.
... deren Standpunkte ich voll teile. Dennoch erlaube ich mir, auch Herrn Urban dafür zu danken, dass er diese "Vor-Zeit" des eingetretenen Schlamassels (sorry für diesen flapsigen Ausdruck) auch einmal benennt.
Was "die Faschisten in der Ukraine" angeht, halte ich zwar die Maidan-Inzenierung dieser Clique für nachgewiesen, aber ohne die massive Unterstützung und Mitinszenierung durch die USA (ich sage nur Sondergesandte Victoria Nuland mit ihrem offenherzigen "Fuck the EU!" 2014!) hätten die alleine das Dingen nicht gewuppt.
Deshalb ist für mich die Putin-Behauptung von einer "faschistischen Ukraine" so blöd wie die von Mainstreampolitikern in Bezug auf DIE AfD. Da hätte ich zumindest ihn für cleverer gehalten.
Wie das Ganze ausgeht, werde wohl sogar ich mit 80 noch erleben - bei einem GUTEN Ausgang der weltweiten Großkrise des Kapitalimus und der zumeist vernunftbasiert ratlosen Politik dagegen bin ich mir da nicht so sicher (siehe meinen Beitrag zu Herrn Krischkes Artikel).
An Ihrem Kommentar ist wieder mal das meiste hanebüchener Unsinn. Als ob irgendwelche Deutschen Revanche für die Niederlage 1945 nehmen wollten! Und Gorbatschow als Trojanisches Pferd zu bezeichnen, ist ein selten schiefes Bild. Das klingt ja so, als ob die USA oder ein anderer Michail Gorbatschow den Russen aufgeschwätzt hätten! Daß Gorbatschow aus dem Innersten des Systems kam, aber an seiner Reform gescheitert ist, scheint Sie nicht zu interessieren. Und wenn ein Kolonialreich zerfällt, dann bei den befreiten Völkern vom Gift des Nationalismus zu sprechen, ist schon fast kriminelle Rabulistik.
Nehmen wir den Gorbatschow. Ja, er ist trauriger Held. Innenpolitisch gescheitert und außenpolitisch naiv, weil er den Versprechungen des Westens Glauben schenkte. Es gibt aber auch andere Leute, die mir schon Ende der Achtziger Jahre sagten, den Gorbatschow haben sie in England umgedreht. Und wenn man dann noch Leute hört, die es genauer wissen müssten, dann gibt es ganz konkrete Details und Hinweise, die sagen, den Fall der Sowjetunion und den der "sozialistischen Bruderländer" verdanken wir nur einem Mann "Gorbatschow". Im gegenwärtigen Russland, und jenseits von Putin, frage man mal die Leute nach Gorbatschow. Da werden Sie kaum ein gutes Wort hören. Am Ende seines Lebens gab er zu Protokoll, dass er sich fatal im Westen getäuscht habe. Und was dt. Positionen angeht in Sachsen Revanche an Russland, da fängt er ganz oben an, der alte verbohrte Russenhass. Kein Scheiß: Merz will seinen Großvater rächen. Andere kalte Krieger denken ebenso. Und es gibt scharfe Trennlinien: Ost - West!
in Sachen Revanche - und nicht in Sachsen Revanche. Ein "s" zu viel.
Gleich nach dem Herrn Urban komme ich. Ich will es auch nicht wissen. Ich beschäftige mich nämlich lieber mit der Realität als mit Schauergeschichten. Wenn ich dazu wirklich einmal Lust bekomme, nehme ich mir lieber meinen Edgar Allan Poe in die Hand.
Die Ukraine hat Rußland nicht angegriffen, sondern Rußland die Ukraine. Seit 2014 führt Rußland Krieg gegen die Ukraine, erst durch Truppen, die als Freischärler getarnt aus Rußland kamen, seit 2022 mit der regulären Armee. Der Krieg könnte sofort enden, wenn Rußland seine Truppen zurückzöge. Die Ukraine begehrt keinen Quadratmeter russischen Territoriums. Doch in Moskau sitzt der Schmerz über den Verlust des Imperiums tief. Der Kriegsherr in Moskau kann nicht mehr zurück. Er sitzt in der Falle. Was fünf Jahre lang nicht geklappt hat, wird auch die nächsten Jahre nicht klappen. Putin wird jedoch bis zum bitteren Ende weitermachen. Es ist der Zerfall Rußlands, der folgen wird.
sitzen wir. Sie und ich. Organisiert und durchgeführt durch eine vollkommen unseriöse, hochgradig unverantwortlich handelnde Bundesregierung. Sie scheinen das für gut zu befinden. Ich nicht. Wo genau nehmen Sie Ihre unsinnige Behauptung her, dass der Schmerz über das verlorene Imperium in Moskau tief sitzen würde? Das von Ihnen bezeichnete Imperium war schlicht pleite, niemand will das wieder errichten. Ich kann nicht verstehen, warum Hinz und Kunz glauben, Putin oder die Russen zu kennen. Aber klar, Herr Hechinger, das bittere Ende wird kommen. Aber nicht für Moskau. Bis dahin werden noch sehr viele junge Männer durch den Fleischwolf gedreht. Dank unserer finanziellen und milit. Unterstützung. Bitte sparen Sie sich den Hirnschmalz: ich bin definitiv kein Putinversteher und auch kein Russlandkenner! Aber ich sehe die Realitäten (ja, ich weiß, Putin hat auch etwas Ähnliches gesagt). Das ist nicht mein Krieg!
So argumentieren Sie auch. »My mind is made up, don't confuse me with facts!« Es ist halt bequemer, sich auf den Fiktionen auszuruhen, die man sich mit »Long Tagesschau« einfängt, auf den über Jahre hinweg eingeschlichenen Glaubenssätzen zu insistieren und alles, was damit nicht kongruent ist, als »russische Propaganda« abzutun.
Das können Sie halten, wie Sie wollen! Gefährlich ist diese Einstellung darum, weil sie sich bei denen verfestigt hat, die über die politische Zukunft unseres Landes (und anderer Länder) entscheiden. Die Dynamik ist die einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, bei der man 90 Prozent der Vorgeschichte aus dem Gedächtnis verdrängt.
Es ist Europa, das nicht mehr zurückkann, weil es in der Falle seiner narzisstischen Selbstwahrnehmung gefangen ist. Wie in anderen Politikfeldern auch handelt es sich bei der sogenannten »Solidarität mit der Ukraine« um politische Insolvenzverschleppung. Das ukrainische Volk würde Selenskyi heute zum Teufel jagen, wenn es könnte!
Wir werden einseitig und unvollständig informiert und alle, die das nicht wollen, werden verdammt und für Idioten erklärt. Ich staune auch darüber, wie lange sich die Ukrainer dies alles gefallen lassen. Nun, die Intelligenzia ist ausgewandert, der Rest wird psychisch unterjocht. Die Ukraine ist längst aus sich selbst nicht mehr lebensfähig. Insolvenzverschleppung! Ja, das ist es, wobei es den ganzen Staat und nicht nur die Wirtschaft betrifft. Doch, das interessiert den Westen und die USA nicht. Kanonenfutter wird gebraucht, in dem Wahn, den Russen zur Aufgabe zu zwingen. Doch der Russe gibt nicht auf. Da kennen sie die Russen schlecht. Putin hat immer noch haushohe Zustimmungswerte. Warum wohl? Manipulierte Zahlen? Mitnichten. Ich wiederhole mich: Putin gewinnt den Krieg. Die USA werden das Schlachtfeld verlassen, wie in Afghanistan, wie in Vietnam, wie überall. Und die Europäer? Die gehen an ihren internen Differenzen kaputt. Frankreich wird unter Le Pen von der Fahne gehen.
Nur in welche Richtung? Russland hat seinen Botschafter aus London abgezogen. Mal schauen, wann die aus Berlin und Paris folgen. Die Leiter der Eskalation wird immer weiter beschritten, Diplomatie spielt bei den Dreien von der Tankstelle und der obersten Sozialistin im EU Sowjet keinerlei Rolle. Putin hat angekündigt, auf die Piraterie der EU mindestens synchron zu antworten. Wadephul war gerade unerwartet beim ukrainischen Diktator, da gibts wohl wieder Probleme mit der Korruption dort, die unter amerikanischer Führung stehende Antikorruptionsbehörde lanciert z.Zt. für Selenski unpassende Informationen. Davon abgesehen größte Unstimmigkeiten mit den Polen wegen der Staatsbegräbnisse von Nazischergen, die zigtausende Polen ermordet hatten, in der Folge mit Entzug poln. Orden. Luftabwehrraketen Patriot gibts zur Zeit auch nicht, weder von den Amis, noch den anderen "Freunden", die noch welche besitzen, so weit geht die Freundschaft dann doch nicht. Wann kracht es bei uns, Herr Urban?
Man kann Urbans Einseitigkeit nur schwer ertragen. Er kritisiert die Mythen des Kremls und verbreitet selbst immer wieder neue, u.a. die, dass Putin behaupte, es gäbe keine ukrainische Nation, obwohl der Widerstand, auf den seine Invasionstruppen stoßen, genau das Gegenteil belegt. Ob Putin recht hat oder auch nicht, ohne den Westen, mit dessen psychologisch einmal aufzuarbeitenden russophoben Militärpolitikern, gäbe es jedenfalls schon längst keine Ukraine mehr.
Sie werfen Herrn Urban vor, er würde neue Mythen verbreiten, nennen dann aber als Mythos, daß Putin die Existenz einer ukrainischen Nation bestreite. Richtigerweise weisen Sie darauf hin, daß der Widerstand der Ukraine das Gegenteil beweise. Wie Sie jetzt darauf kommen, daß Putins Mythos auch Urbans Mythos sei, erschließt sich mir nicht. Alles ein wenig konfus.
argumentiert da rhetorisch aber wesentlich besser und konzilianter.
Leider wurde vergessen zu erwähnen, dass die Ukraine seinerzeit ausdrücklich als neutraler Staat gegründet wurde und sich vor 2014 nur eine sehr kleine Minderheit in der Ukraine für eine NATO Mitgliedschaft ausgesprochen hat.
2008 schlugen die USA in einer Alleininitiative die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine auf der Nato-Konferenz in Budapest vor...
Frankreich, Deutschland (Merkel) und auch Großbritannien und andere Europäer waren seinerzeit ausdrücklich DAGEGEN...! ! Die USA haben sich aber durchgesetzt... (alles historisch belegt, selbstredend)
>> DANKE USA...!! 🇺🇲 /Ironie
Brandrede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007... ... - aber da hat ja eh niemand hingehört..., warum auch? 🤔
wenn "Joe" Wadephul nach Moskau gefahren wäre und sich kundig gemacht hätte, wie es doch noch mit dem Frieden klappen könnte Das er im Waffengang nicht zu erreichen ist, dürfte ihm auch klar sein, aber am Ende will niemand der Jenige sein, der das "rien de va plus " verkünden muss.
Die Hinweise von Herrn Orban auf die Volksabstimmungen sind einfach nichtzu treffend, die Zeiten ändern sich und wenn die russische Sprache, u.a. die Muttersprache von Herrn Selenski, nicht mehr offiziell anerkannt wird kommt einfach Missstimmung auf.
Herr Johnson hat 22 in Kiew gesagt, "..wenn ihr euch mit den Russen einigt, gibt es keine "Kredite" mehr" und von denen blieb immer an dieser und jener Hand was kleben. Deshalb wurde weitergemacht und jetzt wird die ganze Ukraine geopfert. Putin ist kein Teufel, aber Krieg ist dazu da, dem Gegner seinen Willen aufzuzwingen, dann ist der Zweck erreicht. Das wird Selenski und der "Westen" einsehen müssen.
"aber am Ende will niemand der Jenige sein, der das "rien de va plus " verkünden muss." -- solange genug Geld da ist... ...!?? /😉
selbst Patriot-Raketen in Lizenz herstellt... - Stückpreis 1,7 Millionen und 5 Millionen Euro - muss das auch irgendjemand bezahlen am Schluss... ... /🤔
Aber falls die Ukraine eines Tages die gesamte EU-Nato mit Patriot-Raketen versorgt..., können Sie damit vielleicht auch noch Gewinn machen..., abzüglich der Lizenzgebühr an die USA... ... ☝🤔
Wie gesagt: solange genug Geld da ist... ...!?? Ist doch - oder? /Ironie
kommt von uns. Da ist immer genügend da, wenn man bei uns genügend einspart. Man sollte die Damen und Herren mal an ihren Amtseid erinnern.
WIR ham' aber genug doch noch... ... 😉🤣👎
Mal sehen..., wie's weiter geht...
Ohne Betreiben der USA wären Maidan, die hirnrissige Aufnahme eines NATO-Beitritts in die ukrainische Verfassung und das Verbot der russischen Sprache nicht passiert. Damit war die rote Linie für Moskau bekanntlich überschritten. Schäbig das Verhalten der USA, die nun von allem nichts mehr wissen wollen.
Die trotteligen Europäer bleiben auf den gigantischen Folgekosten nolens volens sitzen
und lassen sich mit den frechen Lügen des korrupten Kiews von der Verteidigung der Freiheit und Demokratie Europas abspeisen.
Ein Europa der friedlich kooperierenden Staaten im Rahmen einer gesamteuropäischen Friedensordnung wäre ein Europa, das die USA nicht mehr politisch kontrollieren können. Das war für die außenpolitische Elite der USA, deren Einfluss von der Wolfowitz-Doktrin Anfang der 1990er bis zum Rücktritt Victoria Nulands 2024 reicht, eine geopolitische Horrorvorstellung.
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gab es jedoch nur ein Land, in dem man Europa spalten konnte, weil eine Spaltungslinie durch dieses Land selbst lief – die Ukraine wies dieselben Merkmale wie das ehemalige Jugoslawien auf: sprachliche und religiöse Zweiteilung sowie Nazi-Parteinahme eines Teil des Landes zwischen 1941 und 1945. Die Methode war simpel: man musste nur diejenigen Extremisten in Kiev an der Regierung beteiligen, für die »Moskali töten!!« ein erstrebenswerter Lebenszweck war.
So etwas geschieht nicht versehentlich, und die gesamte hieraus folgende Eskalation war daher kein Versehen, sondern Mittel zum Zweck.
Ebenfalls... ...
>> "Die USA verhalten sich schäbig, die Europäer trottelig..." -- wie immer halt... ... (z.B. auch in Afghanistan...)
https://www.arte.tv/de/videos/116084-001-A/die-letzten-tage-von-kabul-1…
>> die letzte Folge ist besonders bezeichnend (🇺🇲)... ...!!
