Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Mai: Nichts klappt, alle lieben sie: Das Geheimnis der verschlunzten Hauptstadt

Babel Berlin
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > Was ist vom Volkskongress zu erwarten?

Weltbühne

ChinaWas ist vom Volkskongress zu erwarten?

Von Benedikt Voigt6. März 2013
picture alliance
Schrift:

In China hat die Mammutsitzung des Volkskongresses begonnen. Selbst zu entscheiden hat er nichts. Aber formal leitet er eine neue Ära ein

Seite 1 von 2

Selbst in China wissen nicht alle über den Nationalen Volkskongress in Peking Bescheid. Die 20 Jahre alte Chinesin Tie Feiyan musste erst im Internet recherchieren, um zu lernen, was die Delegierten zu tun haben. Dieser Bericht der „South China Morning Post“ ist insofern kurios, als Tie Feiyan zu den 2987 Abgeordneten zählt, die seit Dienstag 13 Tage lang in der Großen Halle des Volkes in Peking zusammensitzen und über die Zukunft Chinas „entscheiden“. Die junge Frau hatte erst vor wenigen Wochen von ihrer Aufgabe erfahren, ausgewählt worden war sie von der Kommunistischen Partei aufgrund ihrer „Heldenhaftigkeit“: Sie hat einem Menschen das Leben gerettet sowie ein Kind adoptiert.

Dieses politisch ungewöhnliche Auswahlkriterium und Tie Feiyans Unwissenheit unterstreicht nur den Charakter des Nationalen Volkskongresses: Es ist ein Scheinparlament.

Warum gilt der Volkskongress als Scheinparlament?
Offiziell ist der Kongress das höchste politische Organ Chinas, tatsächlich aber weist die Präambel der Verfassung die führende Rolle im Land der Kommunistischen Partei zu. Die Entscheidungen des Parlaments sind von der Partei beschlossen worden und werden im Volkskongress nur noch abgenickt. Entsprechend unbedeutend ist das Engagement der Abgeordneten, die oft während der eintönigen Sitzungen einschlafen oder mit ihren Mobiltelefonen spielen. Noch nie in seiner seit 1954 währenden Geschichte hat der Volkskongress ein Gesetzesvorhaben abgelehnt. Auch die wichtigsten Personalentscheidungen der diesjährigen Sitzung stehen seit langem fest: Parteichef Xi Jinping wird Hu Jintao als Staatspräsident beerben, Li Keqiang, Nummer zwei der Partei, wird Wen Jiabao als Premierminister folgen.

Mit welcher Bilanz verabschiedet sich die bisherige chinesische Führung?
Der scheidende Premierminister Wen Jiabao konnte am Dienstag einen beeindruckenden Arbeitsbericht der vergangenen fünf Jahre vorlegen. Die wirtschaftliche Entwicklung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist enorm: Das Bruttoinlandsprodukt hat sich von 26,6 Billionen Yuan auf 51,9 Billionen Yuan verdoppelt; 58,7 Millionen neuer Jobs in den Städten wurden geschaffen; China veranstaltete 2008 die Olympischen Spiele in Peking und 2010 die Expo in Schanghai; rund 20 000 Kilometer neue Eisenbahntrassen wurden in Betrieb genommen; die Finanzkrise hat China sehr erfolgreich überwunden und, was in Deutschland von besonderem Interesse sein könnte: 31 neue Flughäfen wurden in Betrieb genommen.

Trotz einer Vielzahl von Leistungen der scheidenden Regierungsspitze hat die Unzufriedenheit in der chinesischen Bevölkerung enorm zugenommen. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter, in der herrschenden Parteielite ist Korruption weit verbreitet und die Umweltverschmutzung nimmt im gesamten Land dramatische Züge an. „Manche Menschen leben ein hartes Leben“, gab Wen Jiabao zu und nannte insbesondere die Umweltverschmutzung. „Der Zustand der Umwelt betrifft das Wohlbefinden der Menschen und der Nachwelt und damit die Zukunft unserer Nation.“

 

  • 1
  • 2
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort
Die Frage das Tages stellt Cicero online in Kooperation mit
Der Tagesspiegel

Weiterführende Links

Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

Reporter Christoph Zürcher
Durchs wilde Absurdistan
von
04.04.2013
Mo Yans „Frösche”
Ein-Kind-Politik, Zweitfrau und Samenraub
von
22.03.2013
Cyberattacken auf US-Firmen
Die Spuren führen nach China
von
22.02.2013
Chinas Patentamtschef Tian Lipu
Pekinger Original
von
13.02.2013
Neujahrsrede
„Kim Jong-un plant keine Versöhnung mit Südkorea“
Interview mit
Hanns Günther Hilpert
04.01.2013

Mehr Fragen des Tages finden Sie beim Tagesspiegel.

Twitter
zum Ressort
Die Frage das Tages stellt Cicero online in Kooperation mit
Der Tagesspiegel

Weiterführende Links

Diese Artikeln könnten Sie auch interessieren:

Reporter Christoph Zürcher
Durchs wilde Absurdistan
von
04.04.2013
Mo Yans „Frösche”
Ein-Kind-Politik, Zweitfrau und Samenraub
von
22.03.2013
Cyberattacken auf US-Firmen
Die Spuren führen nach China
von
22.02.2013
Chinas Patentamtschef Tian Lipu
Pekinger Original
von
13.02.2013
Neujahrsrede
„Kim Jong-un plant keine Versöhnung mit Südkorea“
Interview mit
Hanns Günther Hilpert
04.01.2013

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • politik
  • Tourismus
  • Moral
  • Urheberrecht
  • favs
  • Digitalisierung
  • A Nachlesen
  • A Nachlesen
  • internet
  • Film
  • Literatur
  • Literatur
  • NH
  • Polemik
  • Praktische Philosophie
  • diethart
  • Steinbrück
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • MILANKO
  • Entwicklungspolitik
  • Gunter Hofmann
  • dudelfunk
  • pit
  • Material-SK
  • Steuern
  • Antisemitismus
  • Intellektuelle
  • Türkei
  • Jan von Alen
  • Autoren
  • Autoren
  • Autoren
  • Doppelte Staatsbürgerschaft
  • Test
  • Hyperkorrekte
  • Stasi
  • Fernsehen Qualität
  • Kretschmer
  • Kretschmann
  • Politik
  • Pressegleichschaltung
  • NSU
Neues Dossier anlegen:

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

20 Gründe, auf den Mars umzuziehen

zur Bildergalerie
Anzeige

Marie Amrhein

Sonntagskolumne: Mein Sozialstaat

Angie, gib' die Wohnung frei

Deutschland ächzt unter akutem Wohnungsnotstand

In Deutschland herrscht akuter Wohnungsmangel. So zumindest wirkt es für die Menschen in den Ballungsräumen der Republik. Und dabei geht es nicht nur um den schönen Altbau mit Balkon im Prenzlauer Berg, Mitte oder Kreuzkölln


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Eric Bonse - Lost in EUrope
Hollandes Offensive kommt zu spät

Frankreichs Staatschef Hollande will eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone. Auf einer…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

Klone der Schöpfung
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Sollte die Bundeswehr Drohnen kaufen?
Das Cicero-Meinungsbild

Das Verteidigungsministerium will unbemannte Flugkörper kaufen. Ist das ethisch zu vertreten?

Umfrage
Die Türkei muss in die EU, fordert Gerhard Schröder im Cicero. Hat er Recht?
Ja, ein Beitritt ist dringend nötig, um die Region zu stabilisieren
16%
Nein, die EU wäre heillos überfordert
84%
Gesamtstimmen: 686
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Dossier

Nordkorea zündelt

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang