Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Mai: Nichts klappt, alle lieben sie: Das Geheimnis der verschlunzten Hauptstadt

Babel Berlin
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > Romney macht den Kuschelkandidaten

Weltbühne

Rede-DuellRomney macht den Kuschelkandidaten

Von Malte Lehming23. Oktober 2012
picture alliance
Obama,Romney,Mitte-Kurs,TV-Debatte,Presidential Debate
Obama kämpfte, Romney ruhte sich aus: Bei den Umfragen sind beide gleichauf
Schrift:

Eine ungewöhnliche Situation: Der Herausforderer gab sich präsidial, während der Amtierende kräftig kämpfte. Mitt Romney hat auf seinem Weg in die Mitte viel Kreide geschluckt. Das bewies er beim dritten Rededuell

Seite 1 von 2

Nanu, wer spricht denn da? „Wir wollen einen friedlichen Planeten.“ – „Wir wollen starke Verbündete.“ – „Krieg darf immer nur das letzte Mittel sein.“ – „Wir kommen aus dem Schlamassel nicht durch weiteres Töten heraus.“ – „Ich will mehr Frieden, Menschenrechte und Menschenwürde verteidigen.“

Ja, genau, das sagt Mitt Romney, jener konservative, knallharte Wiedererwecker der neokonservativen Interventions-Ideologie, der die Welt in Gut und Böse scheidet und die Kriegstrommeln gen Teheran schlägt. Doch von diesem Romney war am Montagabend in der Lynn University in Boca Raton nichts zu sehen und zu hören. Wieder einmal zeigte sich der Republikaner als schamloser Meister in der Kunst, negative Zerrbilder von sich in weichgezeichnete David-Hamilton-Poster zu verwandeln. Bei jedem zweiten Romney-Satz fühlte man sich an die Kandidatinnen im Schönheitswettbewerb aus dem Film „Miss Congeniality“ erinnert, die reflexartig auf die Frage, was sie sich am meisten wünschen, „Weltfrieden“ antworten.

Folglich saß da ein fast verzweifelt wirkender Präsident, der immer wieder versuchte, den Gegensatz zwischen klugem Diplomaten (er selbst) und unberechenbarem Rambo (Romney) zu inszenieren. Doch das klappte nicht. Stoisch lächelte sich der Herausforderer durch jede Attacke hindurch. Barack Obama stieß auf den Widerstand eines glitschigen Aals, der sich jedem Zugriff entwand.

Obama griff an, Romney spielte Präsident. Ruhig, resolut und durchaus kenntnisreich hatte er den Amtsinhaber in einen Rollentausch gedrängt. Als dieser ihm rhetorisch gekonnt vorhielt, eine Außenpolitik der achtziger Jahre zu verfolgen, eine Sozialpolitik der fünfziger Jahre und eine Wirtschaftspolitik der zwanziger Jahre, entgegnete Romney nur: „Mich anzugreifen, ist noch kein Programm.“ Damit verstärkte er den Eindruck, Obama sei der ewige Mahner, Warner und Miesmacher, während er, Romney, über allem Zwist schwebt und lieber Amerika als Nation definiert, „die die Hoffnung der Erde verkörpert“.

Seite 2: Wer steht China näher

  • 1
  • 2
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort

zurück zum Dossier
Zu diesem Artikel gibt es
1 Kommentar

Weiterführende Links

Political Correctness: Kein Tanz mehr mit Papa

US-Wahlkampf: Die Twitterisierung der Wahl

 

Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

Obama im Nahen Osten
Die Hoffnung zu Besuch
von
20.03.2013
Wahlkampf
Was die deutschen Parteien von Obama lernen können
von
15.02.2013
Republikaner Boehner
Der Gegner ist nicht Obama, sondern die eigene Partei
von
04.02.2013
Vorbild USA
Wird Deutschland zur präsidentiellen Republik?
von
11.12.2012
USA im Nahen Osten
Netanjahu hat aufs falsche Pferd gesetzt
von
22.11.2012

zum Dossier Der Countdown zur US-Wahl
Twitter
zum Ressort

zurück zum Dossier

Weiterführende Links

Political Correctness: Kein Tanz mehr mit Papa

US-Wahlkampf: Die Twitterisierung der Wahl

 

Diese Artikeln könnten Sie auch interessieren:

Obama im Nahen Osten
Die Hoffnung zu Besuch
von
20.03.2013
Wahlkampf
Was die deutschen Parteien von Obama lernen können
von
15.02.2013
Republikaner Boehner
Der Gegner ist nicht Obama, sondern die eigene Partei
von
04.02.2013
Vorbild USA
Wird Deutschland zur präsidentiellen Republik?
von
11.12.2012
USA im Nahen Osten
Netanjahu hat aufs falsche Pferd gesetzt
von
22.11.2012

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • politik
  • Tourismus
  • Moral
  • Urheberrecht
  • favs
  • Digitalisierung
  • A Nachlesen
  • A Nachlesen
  • internet
  • Film
  • Literatur
  • Literatur
  • NH
  • Polemik
  • Praktische Philosophie
  • diethart
  • Steinbrück
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • MILANKO
  • Entwicklungspolitik
  • Gunter Hofmann
  • dudelfunk
  • pit
  • Material-SK
  • Steuern
  • Antisemitismus
  • Intellektuelle
  • Türkei
  • Jan von Alen
  • Autoren
  • Autoren
  • Autoren
  • Doppelte Staatsbürgerschaft
  • Test
  • Hyperkorrekte
  • Stasi
  • Fernsehen Qualität
  • Kretschmer
  • Kretschmann
  • Politik
  • Pressegleichschaltung
  • NSU
Neues Dossier anlegen:

Hintergründe

Was ist dran an der Behauptung von der Columbus Free Press? Hier nach besitzt die Familie Romney und insbesondere Mitt, Ann G. Scott und Tagg Romney zusammen mit Mitts »sechstem Sohn« und Wahlkampf-Finanzchef eine geheimnisvolle Beteiligungsgesellschaft mit dem Namen Solamere Capital Partners. Ein Ableger dieser Beteiligungsgesellschaft steht im Zusammenhang mit einem finanziellen Pyramidensystem. Das betreffende Pyramidensystem wird seit Langem in Verbindung mit Geldwäsche für lateinamerikanische Drogenkartelle und dem Iran-Contra-Skandal gebracht.

  • Antworten
J.Rdg25.10.2012 | 11:21 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

20 Gründe, auf den Mars umzuziehen

zur Bildergalerie
Anzeige

Marie Amrhein

Sonntagskolumne: Mein Sozialstaat

Angie, gib' die Wohnung frei

Deutschland ächzt unter akutem Wohnungsnotstand

In Deutschland herrscht akuter Wohnungsmangel. So zumindest wirkt es für die Menschen in den Ballungsräumen der Republik. Und dabei geht es nicht nur um den schönen Altbau mit Balkon im Prenzlauer Berg, Mitte oder Kreuzkölln


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Eric Bonse - Lost in EUrope
Hollandes Offensive kommt zu spät

Frankreichs Staatschef Hollande will eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone. Auf einer…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

Klone der Schöpfung
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Sollte die Bundeswehr Drohnen kaufen?
Das Cicero-Meinungsbild

Das Verteidigungsministerium will unbemannte Flugkörper kaufen. Ist das ethisch zu vertreten?

Umfrage
Die Türkei muss in die EU, fordert Gerhard Schröder im Cicero. Hat er Recht?
Ja, ein Beitritt ist dringend nötig, um die Region zu stabilisieren
16%
Nein, die EU wäre heillos überfordert
84%
Gesamtstimmen: 684
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Dossier

Nordkorea zündelt

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang