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Weltbühne
Untergang der Weltreiche

Wir sind als nächstes dran

von 
Niall Ferguson
15. Januar 2012
picture alliance
Neigt sich unsere wirtschaftliche und technische Vorherrschaft dem Untergang ent
Neigt sich unsere wirtschaftliche und technische Vorherrschaft dem Untergang entgegen?

Stehen wir nach über 500 Jahren am Ende der westlichen Vorherrschaft? Nicht, wenn der Westen sich auf die Werte besinnt, die ihn einst stark machten. Unser System braucht dringend ein Update
 

Seite 1 von 4

Ich bin kein „Untergangsprophet“, glaube auch nicht, dass sich die USA oder der westliche Kulturkreis insgesamt in einem unaufhaltsamen Niedergang befinden. Doch ebenso wenig gehöre ich zu jenen unbelehrbaren Optimisten, die, wie einst Winston Churchill, der Meinung sind, die USA werden schon das Richtige tun, wenn sie erst mal alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

Weder der Aufstieg noch der Zusammenbruch beziehungsweise langsame Niedergang von Kulturen und Zivilisationen folgen den unausweichlichen und absehbaren Regeln vom Wechsel der Jahreszeiten. Geschichte vollzieht sich nicht in einer sanften parabolischen Kurve nach der anderen, sondern ähnelt eher den exponentiellen Grafiken, wie sie der Physiker Geoffrey West zeichnet, um darzustellen, wie Städte wachsen – und dann, ganz plötzlich, zusammenbrechen.

Blickt man auf vergangene Zivilisationen, dann ist das Auffälligste die Geschwindigkeit, mit der die meisten von ihnen zusammenbrachen, ganz unabhängig von der jeweiligen Ursache: etwa das römische Imperium, die Ming-Dynastie und jüngst die Sowjetunion. Sollten Sie zweifeln, dass sich Zusammenbrüche plötzlich vollziehen, denken Sie daran, wie unvermittelt die postkolonialen Diktaturen Nordafrikas und des Nahen Ostens in diesem Jahr zusammenbrachen. Noch vor zwölf Monaten schienen die Herren Ben Ali, Mubarak und Gaddafi sicher in ihren protzigen Palästen. Heute sind sie tot oder entmachtet.

Allen diesen Mächten und ihren Zusammenbrüchen gemeinsam ist, dass die komplexen sozialen Systeme, die sie stützten, plötzlich nicht mehr funktionierten. Eben noch besaß ein Herrscher in den Augen seines Volkes Legitimität, im nächsten Augenblick war es damit vorbei. Daher ist es an der Zeit zu fragen, wie nahe die USA und der Westen als Ganzes dem Absturz sind.

Seit dem Jahr 1500 hat sich der Westen an die Spitze des Restes der Welt gesetzt, weil ihm eine Reihe von institutionellen Neuerungen gelungen ist, die ich die „Killerapplikationen“ nenne:

Lesen Sie, welche sechs Apps gemeint sind

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Musterschüler

Ich liebe dieses umfangreiche Vorbereiten von ganzen welterklärenden epischen Denkfäden, nur um dann wie ein einfacher Schuljunge in kürzester Auseinandersetzung die Schlussfolgerungen als gottgegeben bzw. in der vorausgegangenen Analyse als gegeben zu betrachten.

Am besten finde ich die Einschätzung, dass Amerika sich an Arbeitethik hielte.

Sagt dem Kerl mal, dass es uns Europäer - und uns gibt es schon ein wenig länger, samt all der Pracht - dünkelhaft provinziell anmutet, wenn Amerika sich selbst zum Musterschüler erklären will, und das kritisch-differenzierte Denken, wegen der Treuherzigkeit und Naivität zu irgendwelchen amerikanscihen Werten, eingeschmolzen wird.

Vielleicht solltet Ihr euer DOS-Mac-Dual-System einfach mal loslassen und auf Menschen achten, etwa eure Arbeiter samt Gesundheitsveersorgung. Unsere Hoffnung ist die immer klarer werdende Realität, dass auf amerkianische Werte kein substantieller Verlass ist.
Immerhin sind es amerikanische Apllikationen, die sicht leicht kopieren und nachmachen lassen, während Amerika nicht lernfähig scheint, und wüst mit islamistischer Terror-Paranoia rumballert, Homeland-Security-Gesetze erlässt, noch nicht einmal Datenschutz-Applikationen zum laufen bringt, Todesstrafen mit einer großen Fehlertoleranz am laufen hält, Krieg führt und sich über pinkelnde Soldaten entrüstet, ohne VErantwortung dafür zu übernehmen...

Amerika ist der unlernfähige, von schnödem Reichtum verwöhnte Bengel, der sich nicht zusammenreißen kann, und gerne Krieg spielt, und dann unschuldig zur Mamma läuft und sich bei der Weltgemeinschaft aushäult, dabei kulturellen Krieg stiftet, und sonst keine eigene Kultur auf die Reihe bringt.

Im übrigen greift das MAC Design auf einen deutsches Design zurück. Da hackt dann die ganze schnöde Analogie. Mir sind Beethoven, Mozart, Bach lieber als eure zwei verlorenen Türme samt Vergeltungswahn.

  • Antworten
Karl Langen15.01.2012 | 16:28 Uhr

Weltreich

Beständigkeit im Wandel ist hier maßgäblich. Die welche schnell emporklimmen, fallen dementsprechend. China hat es, aus meiner Sicht beinnahe hellseherisch bzw. instikntiv gemacht. Die haben sich zurückgezogen und urplötzlich ist aus einer Weltmacht ein niemand geworden um nun wieder aufzutauchen. Sie können dominieren, nur müssen Sie es richtig machen, in für Sie überlebenswichtige Projekte investieren und das sind Europa und Russland (wieso: der Beständigkeit wegen). Und es heißt Weltreich und nicht Weltreiche, da es Eins ist. Weltreiche kann man als nacheinanderfolgende Aufzählung betrachten, mehr nicht.

  • Antworten
plüschio16.01.2012 | 05:49 Uhr

Niall Fergusons Kulturpessimismus

ist ja ganz aufschlussreich, schon anhand der Beispiele. Nehmen wir Japan, das Land mit der ersten Implantation der "Killerapps". Dieses Land übertrifft selbst Europa an sklerotischer Verkrustung und verliert, was die Marktanteile betrifft in zahlreichen Bereichen gerade sein Führungsposition. China hat noch zwanzig Jahre, dann ist diese Gesellschaft ebenso überaltert wie Europe, wenn nicht noch mehr. Bis fahin müssen sie den Wohlstand auf eine breite Basis gestellt haben und das geht nicht mit Niedriglöhnen. Auch andere asiatische Nationen, wie Vietnam und Kambodscha oder Laos, Thailand, die Phillipinen und und und könnten was die Arnutsbekämpfung angeht gerne ein bisschen zügiger vorankommen, ohne das sich der Westen irgendwelche Sorgen machen müsste. Wir sind nun mal nur eine Minderheit auf dem Planeten und wir waren nie ein Weltreich. Brasilien hat Portugal längst überholt, genau wie die USA das mit England gemacht haben. Ich glaube als Europäer sieht man das alles wesentlich gelassener, zumal es ja auch in Süd- und Osteuropa noch sehr viel Arbeit gibt. Von der Integration dutzender Völker mit eigenständigen Sprachen in ein suprastaatliches Gebilde ganz zu schweigen. Die Welt entwickelt sich und das bietet uns Chancen auf Jahrzehnte hinaus. Wer die Welt nicht beherrschen will, der sieht goldene Zeiten kommen.

  • Antworten
Christoph Kuhlmann16.01.2012 | 20:39 Uhr

Etwas oberflächlich.

Mal generell: Die Hauptkillerapplikation des Westens ist/war der unbedingte Wille zur gesellschaftlichen wie persönlich-individuellen (Umwelt-)Autonomie. Beispiel: In zB. Papua-Neuguinea passen sich die dort lebenden Menschen perfekt der Umwelt/Natur an. In zB. den USA passen die Menschen die Natur/Umwelt perfekt an sich an. "Mache dir die Erde untertan." Soll heissen: Pass die Umwelt deinen Bedürfnissen an. Sprich: "Bau dir ein Haus, fälle Holz und baue Feldfrüchte im Sommer an, damit du im Winter nicht frieren und hungern musst." Handele also antizyklisch, denn antizyklisches Verhalten macht dich AUTONOM!!! von deiner Umwelt, bzw. von der Natur. Das hat "der Westen" am Besten von allen Weltregionen internalisiert und daher ist/war er auch am erfolgreichsten. Das birgt letztendlich den Unterschied zwischen Arm und Reich. Wer arm ist, der ist auch meist abhängig, wer reich ist allermeist autonom und frei. Im Übrigen kann auch Bildung unanhängig und frei machen. Das erkennen gerade die Asiaten am allermeisten.

"Um 1500 noch war der Durchschnittschinese reicher als der durchschnittliche Nordamerikaner."

Um 1500 n.Chr. war der durchschnittliche Nordamerikaner ein Sioux, Apache, Cheyenne, Comanche, Irokese, Mohawk oder ein Navaho. Der lebte als Normade vom Jagen und Sammeln oder auch als Bauer von der Subsitionswirtschaft. Kann man also in keinster Weise mit einer Hochkultur wie die des chinesischen Kaiserreiches zu der selbigen Zeit vergleichen.

"Ende der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren die Amerikaner über 20-mal reicher als die Chinesen."

Ende der Siebziger, also direkt nach der chin. Kulturrevolution war der Durchschnittsamerikaner locker 200-mal bis 2000-mal reicher. In China waren die Leute zu der Zeit froh, dass sie nicht verhungerten. Ein einziger Dollar wäre damals ein Vermögen für einen Chinesen gewesen.

Ps. Sorry, aber Gunnar Heinsohn hätte besser ob dem Thema referiert.

@Karl Langen

Was wollten sie uns eigentlich mit ihren launingen Beitrag sagen?

  • Antworten
Medley17.01.2012 | 02:02 Uhr

Europa und der Rest

noch gestern hieß es Deutschland ist Exportweltmeister. Keiner kam auf die Idee zu sagen, dass es jene Konzerne sind, die in Deutschland zwar ansässig sind, aber ihre Gewinne in Richistan lassen.
Was mit beidem verdeckt wird, ist dass EUROPA nach wie vor Exportweltmeister und Weltmarktführer oder Globalisierungsgewinner mit Abstand ist. Kolonialismus wie eh und je, bloß heißen sie jetzt nicht mehr Ostindische Handelsgesellschaft oder dergleichen, sondern es sind die europäischen Konzerne, gesteuert von jenen Bewohnern von Richistan (den Eignern der "Kapitalwirtschaft"), die eben in China oder sonstwo "fertigen lassen". Ob die fleißig aufgezählten Killerapplikationen daran was ändern, ist schon deshalb fraglich, weil für jene aus Richistan Märkte entscheiden und 1,2 Milliarden Chinesen rund 1 Milliarde Inder eben mehr sind als 500 Tausend Europäer. Rund 56 % aller Verbrauchsgüter werden von multinationalen Konzernen produziert, deren Gewinne in Richistan landen. Davon haben wir eh nie was gehabt, außer Konsum.
Der vom Autor bedauerte dahinschwindende Erfolg der Westlichen Welt ist nur eine Folge der Tatsache, dass die Kühe (=Heuschrecken) jener aus Richistan hier nicht mehr genug Gras finden. Aber wie gesagt: Die EUROPÄischen Konzerne sind der eigentliche Weltmarktführer und das mit Abstand. Nachzusehen ganz einfach bei http://de.wikipedia.org/wiki/Welthandel/Tabellen_und_Grafiken
Bedienungshandbuch: Addiere die Daten der Europäischen Länder und siehe da es ist so.
Desweiteren: die nach wie vor konkurrenzlose Organisationsdichte und die Organisatonsstrukturen dieser Konzerne fordern Charaktere wie sie den europäischen Leistungsträgern eigen sind. Die wenigen, welche dort als human ressources ihre Dienste verrichten, geben die europäischen Schulen und Unis, locker auch die kommenden hundert Jahre her. Aller Unterwürfigkeit der Chinesen und Inder und der anderen Asiaten fehlt es eben an der in EUROPA domenstizierten Perfektion. Dieser Prozess der Zivilisation hat rund 1000 Jahre gedauert, unbeschadet von der so genannten Aufklärung.
Wenn das Wirtschaftswachstum sich etwas von Europa weg verlagert (China 8 %, etc.) bedeutet das doch bloß, dass es hier etwas ruhiger wird. Wem sollte das schaden?
Nichts für ungut.

  • Antworten
Martin Sigl17.01.2012 | 23:59 Uhr

Die Macht des Fortschritts

[….] denn alles was entsteht, ist wert dass es zu Grunde geht [….] ließ uns schon Altmeister Goethe im Faust wissen. Offenbar eine ewige, notwendige Forderung im Kreislauf des Werdens und Vergehens um einen Fortschritt zu bewirken.

Warum sollten Europa und Amerika vom Prozess des Vergehens ausgenommen sein. Schließlich sind alle staatlichen Systeme dazu bestimmt dem Fortschritt zum Opfer zu fallen. Dafür sorgen schon die Denkprozesse ihrer Menschen, deren Konsequenzen sie hilflos ausgeliefert sind. Denn wer konnte ahnen welche wirtschaftlichen und politischen Folgen zum Beispiel die Entdeckung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Otto Motors auslösten, um nur einige zu nennen. Tritt so ein Feuerwerk brillanter wissenschaftlicher Grundlagen konzentriert in einzelnen Ländern auf so bleiben andere weniger begünstigte Staaten zwangsläufig zurück. Ihnen werden die neuen Wachstumsimpulse vorenthalten und der Ausleseprozess beginnt sich in Gang zu setzen.

In diesem Ausleseprozess sind jedoch Rückkoppelungen eingebaut, die jedes System zu Fall bringen. Es ist die Hybris besser zu sein als alle anderen. Sie hat in der jüngeren Geschichte die englischen oder deutschen Allmachtfantasien beflügelt, die zu brutalem Herrschaftsgebaren der Eliten geführt haben. Der Erfolg fördert bekanntlich die Selbstüberschätzung und lässt bei den begünstigten Staaten einen Wettbewerb nach mehr Macht und Reichtum entstehen, teilweise enden sie in kriegerischen Auseinandersetzungen. Zurück bleiben neue Verlierer und Gewinner mit neuen Einkommens- oder Machtpyramiden.

Je mehr Menschen in der Erfolgspyramide nach oben gelangen wollen umso stärker beginnt der Ausleseprozess zu wirken, denn ganz oben finden nur noch wenige einen Platz. So gehören viele, die sich für berufen halten nicht zu den Auserwählten und fühlen sich ungerecht behandelt. Sind sie gut ausgebildet so beginnen sie den unliebsamen Staat zu zerdenken. Zum Schluss gehört der Staat nicht mehr den Menschen mit dem größten Gemeinsinn, sondern den Pfiffigen. Der kluge Feigling verachtet den Dummkopf, der sich für andere einsetzt.

Diese leidvolle Erfahrung mussten selbst die bulligen Römer machen. Erfolgsverwöhnt ließen sie zum Schluss andere für sich kämpfen und wurden behäbig und faul. Am Ende verloren sie jeden Gemeinsinn. Immerhin ein Wir-Gefühl, das sie stark gemacht hatte. Jeder war sich selbst der Nächste. Ähnlichkeiten mit unseren westlichen Systemen sind unverkennbar und nicht zufällig. Es sind die ersten Zeichen eines staatlichen Zerfallsprozesses.

Noch muß die Erfolgsgeschichte Europas nicht zu Ende sein. Noch stehen Ost und West beide fest auf den Schultern der westlichen geistigen Riesen. Aber wie lange noch? Noch liegen die Denkprozesse im Osten mehr im Nachahmen der technischen Errungenschaften des Westens, als in eigenen schöpferischen Leistungen von der Qualität europäischer Denker.
Bald werden auch im Osten neben der Kunst der Nachahmung eigene schöpferische Leistungen von Güte des alten Europas entstehen? Spätestens dann ginge alles sehr schnell und das alte Europa würde dem asiatischen Fortschritt geopfert.

Dann gilt: Wer meteorgleich in der Weltgeschichte aufsteigt, kann genau so schnell wieder verschwinden. Vor allem wenn die Kette der Nachfolger begabter politischer Führungspersönlichkeiten reißt.

  • Antworten
Heinz Pelzer18.01.2012 | 12:01 Uhr

Gemeinwesen und Staat

Herr Pelzer, Sie haben einen sehr schönen Satz geschrieben, in dem ein Wort vorkommt, das rar geworden ist: "Gemeinwesen". Sie schreiben:

"Sind sie gut ausgebildet so beginnen sie den unliebsamen Staat zu zerdenken. Zum Schluss gehört der Staat nicht mehr den Menschen mit dem größten Gemeinsinn, sondern den Pfiffigen. Der kluge Feigling verachtet den Dummkopf, der sich für andere einsetzt."

Ich meine, dass der Staat noch nie den "Menschen mit dem größten Gemeinsinn gehörte", sondern von Anfang an ein Produkt der Pfiffigen war. Dieses beginnt bereits mit Gilgamesch und findet seinen ersten Höhepunkt in der Welt der alten Ägypter. Ich fürchte, dass der Staat ein erklärter Gegner aller echten Gemeinwesen ist und auch sein muss, denn Gemeinwesen sind "face to face-communities" ob bei den Ostfriesen oder in Niederbayern oder wo sonstwo auf dem Globus. Gemeinwesen haben eine selbstreproduktive Kraft (regionale Kreislaufwirtschaft) Diese Subsistenzwirtschaft ist ein Gegner des "freien Mehrwertsteuermarktes", von dem der Staat lebt. und damit ein Gegner der Konzern- und vor allem der Finanzwirtschaft. ... usw., usw., usw. Der Staat wie die Konzernwirtschaft entziehen den Gemeinwesen in den Regionen ihre Ressourcen ob das die Menschen sind, die als Nebenerwerbslandwirte Autos zusammenschrauben oder ihr Geld ist, das sich gierig in den Filialen der Lebensmitteldiscounter lassen, verblendet sind sie alle, entfremdet von ihren eigenen Potentialen und schon fast nicht mehr gemeinschaftsfähig.

  • Antworten
Martin Sigl25.01.2012 | 09:28 Uhr

Untergang durch immer mehr Weltbeherrschungs -Pläne der USA

Der so genannte COX - REPORT wurde im Januar 1999 als Top Secret klassifiziert und er ist es im Kern bis heute geblieben. Nachdem allerdings im Mai 1999 Teile dies COX - REPORTS enthüllt wurden, entschlossen sich die Mächtigen in Washington eine Kurzfassung freizugeben. Diese „stark überarbeitete“ Fassung fürs Volk ist im Internet teilweise noch frei zugänglich.

Einfach nur COX - REPORT „googeln“ - und Schwupps sind Sie schon im amerikanischen Repräsentantenhaus.

Dann brauchen Sie nur noch auf „ENTER“ zu drücken und werden sofort von der NSA als „GERMAN - USER“ erfasst.

Verzichten Sie aber auf die deutsche Übersetzung, denn dieser unglückliche Versuch mit der deutschen Sprache zu hantieren, ist misslungen. Nachdem Sie die englische Fassung gelesen haben werden Sie die aktuellen Vorgänge „MIT und UM“ den Iran sowie das Agieren der Ratingagenturen mit vollkommen anderen Augen sehen.

Zeile für Zeile ist im COX - REPORT nachlesbar, warum, weshalb und wieso die USA quasi schon damals am Ende der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit angekommen waren. Mit deutschen und europäischen Geldmassen konnte das in sich verfaulte, das in sich zusammenfallende amerikanische Wirtschaftsmodell bis heute noch mühsam am Leben erhalten werden.

Insbesondere zu Lasten der abhängig Beschäftigten und der aktuellen Rentenbezieher in unserer Heimat, die ihre Spargroschen bereits verloren haben oder noch um sie fürchten müssen [ BAD - BANK - SYNDROM ].

Wer den COX - REPORT liest, analysiert und richtig versteht, der wird danach nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn er die großsprecherischen Töne von Barack Obama aus dem Weißen Haus hört. Die Situation ist so verfahren, dass leise, freundliche, verbindliche und liebe Töne aus dem Weißen Haus viel eher angebracht erscheinen. Denn die USA haben eine enorme US - Dollarakkumulation im Reich der Mitte verursacht und sich dadurch auf Gedeih und Verderb in die Abhängigkeit ihres ärgsten Rivalen auf der Weltbühne gegeben.

Der COX - REPORT legt lediglich schonungslos offen, dass die Chinesen durch fleißige Arbeit und systematische Spionage militärisch mit den USA gleichgezogen haben und der einstigen Supermacht nicht nur auf Augenhöhe begegnen können. Die chinesischen Streitkräfte hinken keinesfalls technologisch zwanzig Jahre hinterher. Dieses überhebliche amerikanische Märchen führt bei Chinesen schon zu Lachanfällen. Die Bodentruppen dürften sogar dem amerikanischen Heer um ein mehrfaches überlegen sein.

Schon vor nunmehr zwölf Jahren war das den Mächtigen in Washington glasklar.

Mit einem geschätzten jährlichen Handelsdefizit in der Höhe von 80 bis 120 Milliarden US - Dollar zugunsten der Chinesen hat das Reich der Mitte nicht nur in Russland, in Westeuropa, in Deutschland, sondern auch im Iran mit einem hoch ausgefeiltem Einkaufssystem fremde Hochtechnologie erworben. Kombiniert mit äußerst beachtlichen Eigenentwicklungen haben nach der Ansicht der Berichterstatter im COX - REPORT die Chinesen die USA bereits vor der Jahrtausendwende überflügelt. Da der neoliberale Professor Milton Friedman [ Chicagoer Schule ] bereits verstorben ist, hat er nicht mehr die Möglichkeit die Trümmer seiner Fehllehren [ Schocktherapie ] zu betrachten.

Ganz neu sind deshalb die Befürchtungen in Bezug eines oder mehrerer großer Währungs- und Wirtschaftskriege nicht mehr. Denn schon der amerikanische Überfall auf den Irak im Jahr 2003 fand ausschließlich zum Schutz des so genannten Petro - Dollars statt. Wer sich also für Geo- und Handelspolitik und Militärabenteuer der besonderen Art und deren Auswirkungen interessiert, dem empfehle ich das Buch von Professor George Friedmann und seiner Co - Autorin Meredith LeBard zu lesen. Der im Jahr 1991 erschienene US - Bestseller mit dem Titel

The Coming War with Japan

beschreibt quasi eine Spielart von Pearl Harbor mit umgekehrten Vorzeichen. Diesmal überfallen die USA mit den gesamten High - Tech - Kriegsgerätschaften das japanische Kaiserreich. Special Forces besetzen im Handstreich Tokio und andere japanische Städte. Quasi über Nacht ist Japan wieder in der Hand der USA.

Die Studie ist wie so viele amerikanische Analysen wenig diplomatisch formuliert und warnt in dramatischer Form vor einer kommenden japanischen Bedrohung.

„Japan 2000 DEFCON 1“

geht davon aus, dass die Japaner im Gegensatz zu Amerikanern intolerant, rassistisch, brutal, überheblich und wie Ameisen gewillt sind, ihr Leben der Arbeit für ihre Firmen sowie für ihr Land zu opfern. Darüber hinaus hält Japan mehr als ein Viertel aller US - Staatsanleihen und ist damit der größte Geldgeber der USA. Die Studie kommt zu dem Fazit, dass die USA ohne Japan den Irak - Krieg nicht finanzieren könnten.

  • Antworten
GWalter21.01.2012 | 12:48 Uhr

Hassadeure in den Kriegsministerien - Hunde an der Leine

Die weltweite Vernetzung der Konzern- und auch der Finanzwirtschaft, das Blut Richistans, schließt große Kriege aus. Die Hassadeure in den Kriegsministerien, die sich Verteidigungsministerien nennen, hängen an der Leine der großen Kapitaleigner aus Richistan. China kann gegen die USA keinen Krieg führen, weil China ein zu großer Teil der USA bereits gehört. Umgekehrt gilt das auch für die US-Konzerne wie analog für alle Konzerne weltweit.
Einige Herrschaften des großen Deutschen Geldes haben Hitler, als dessen Kriegsabsichten unübersehbar wurden gesagt: "Aber Herr Hitler, wir brauchen doch keinen Krieg führen, wir können die Welt doch kaufen!" Dass Hitler dennoch den Krieg führen musste, um seine Macht noch eine Weile aufrecht erhalten zu können war eine andere Sache.
Inzwischen ist das Kaufen der Welt weitgehend abgeschlossen, bis auf regionale Scharmützel (mit irrsinnigen Zahlen an Toten) um Ressourcen.
Die Leute aus Richistan werden also einen Hassadeur wie Hitler an die Leine nehmen zu wissen.
Nichts desto trotz ist das System China modellgebend für die Herren aus Richistan, genießt dieses System von des Kaisers neuen Kleider abgesehen, doch schon eine rund zwei Jahrtausende währende "Stabilität" dass wir eher chinesische Verhältnisse bekommen werden, ist die eigentliche Gefahr.

  • Antworten
Martin Sigl25.01.2012 | 09:47 Uhr

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