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Weltbühne

Kampf der KulturenDas Problem ist die Befindlichkeit der Provozierten

Von Hamed Abdel-Samad19. September 2012
picture alliance
Abdel-Samad, Mohammed, Mohammed-Video, Deutschlandsafari
Einfache Gleichungen schüren Hass und Gewalt
Schrift:

Die arabische Welt erlebt eine Welle der Gewalt. Doch das Problem ist nicht die Provokation durch das Mohammed-Video, sondern die Befindlichkeit der Provozierten. Die ewige Suche nach einem Sündenbock hat weite Teile der islamischen Welt Jahrhunderte lang gelähmt

Seite 1 von 2

Am Rande der Dreharbeiten für die Sendereihe „Deutschlandsafari“, in der ich zusammen mit Henryk M. Broder zurzeit in Polen unterwegs bin, treffe ich in Krakau zwei alte Freunde aus Ägypten. Beide leben mittlerweile nicht mehr dort, weil sie die "religiösen Gefühle" der Muslime verletzt haben. Die 21-jährige Aliaa Magda Elmahdy musste ihr Land verlassen und floh ins schwedische Exil, nachdem sie viele Morddrohungen erhalten hatte. Ihr Verbrechen war, dass sie, als Protest gegen die zunehmende Islamisierung Ägyptens, Nacktfotos von sich ins Internet stellte. In Krakau besucht sie zurzeit ihren Freund Kareem Amer (28), der ebenfalls durch ein Asylprogramm für bedrohte Schriftsteller nach Polen kam, nachdem er vier Jahre in einem Gefängnis in Ägypten verbracht hatte. Kareem wurde damals vom Gericht beschuldigt, den Propheten Mohammed und Präsidenten Mubarak beleidigt zu haben.

Der Struktur und der Dynamik nach, gleicht Kareems Geschichte der Geschichte des Mohammed-Schmäh-Videos aus Amerika. Im Jahre 2005 führten christliche Kopten in Kareems Heimatsstadt Alexandria ein Theaterstück in einer Kirche auf, in dem sie dem Islam Intoleranz und Terrorismus vorwarfen. Als Reaktion darauf wüteten aufgebrachte Muslime durch das Christenviertel, plünderten Geschäfte und schlugen auf die Menschen ein. Es gab mehrere Tote und Verletzte. Kareem, der damals an der religiösen Universität Al-Azhar studierte, schrieb auf seinem Blog, der Prophet Mohammed sei das Vorbild der Muslime bei diesen Gewaltexzessen, denn genauso sei er mit seinen Gegnern umgegangen.

Kareem gefällt das Mohammed-Video aus Amerika nicht, die Reaktionen darauf seien allerdings symptomatisch für die „muslimische Krankheit“. Er würde heute keine Beispiele aus dem Leben des Propheten suchen, um Argumente gegen den Islam zu finden, denn Mohammed und sein Verhalten können nicht mit den Maßstäben von heute beurteilt werden. Aliaa widerspricht: „Aber Mohammed und seine Maßstäbe beurteilen mich heute.“

[gallery:Von Salman Rushdie bis zum Mohammed-Video – der Zusammenprall der Kulturen]

Aliaa, früher rebellisch und dynamisch, wirkt heute schüchtern und introvertiert. Der Nervenkrieg in den vergangenen Monaten hat bei ihr Spuren hinterlassen. Ich frage sie, ob sie ihre Internet-Aktion bewusst durchführte, um Muslime zu provozieren. Sie wird unruhig und sagt: „Ich wollte niemanden provozieren. Ich wollte nur sagen, dass mein Körper mir alleine gehört. Aber viele Muslime fühlen sich sowieso provoziert, egal ob ich mit freiem Haar herumlaufe oder während des Ramadan vor ihnen ein Sandwich esse.“ Sie fragt zu Recht: „Und warum interessiert sich keiner dafür, dass ich mich provoziert fühlte, als sie mich als Nutte beschimpften und mir mit dem Tode drohten, und dass ich nun mein Land verlassen müsste, nur weil ich von meinem Recht auf individuelle Freiheit Gebrauch machte?“

Die Geschichte von Kareem und Aliaa zeigt, dass das Problem nicht in der Art der Provokation liegt, sondern in der Befindlichkeit der Provozierten.

Nakoula Basseley Nakoula war ein betrügerischer Drogendealer. Seinen billigen Mohammed-Film wollte in Amerika niemand sehen. Als er ihn in einem Mietkino in Hollywood vorführte, war nicht einmal ein Dutzend Menschen im Saal. Die besten Promoter des Films waren Muslime, die sich provoziert fühlten. Ihre wütenden Reaktionen verliehen Nakoula und seinem Film Weltruhm.

Die muslimischen Wellen des Protests, der Empörung und auch der Gewalt, kommen und gehen in regelmäßigen Abständen. Erinnern wir uns an die Mohammed-Karikaturen, die Papstrede in Regensburg, an die nicht durchgeführte Koranverbrennungsaktion durch den amerikanischen Pastor Terry Jones. Und natürlich sind es nicht „die“ Muslime, die jedes Mal auf die Straße gehen. Es ist eine kleine Minderheit, die es aber immer wieder schafft, die Bilder zu produzieren, die das Bild des Islam in der Welt prägen.

Seite 2: Alte Konflikte brechen auf

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Provozierte Muslims und provozierte Juden

Seit Jahren werden Juden von islamischen Karrikaturisten und Filmemachern provoziert. Mit antijüdischen und antiisralischen Comics und Filmen. Dabei wird vor Nichts haltgemacht, es gibt für die Muslims kein Tabu und als Vorbild dient das 3. Reich. Der Iran zB hat sogar einen Wettbewerb über Holcaust Comics veranstaltet. Die islamischen und arabischen Karrikaturisten und Filmemacher werden von ihren Behörden und Regierungen politisch und finanziell gestützt. Ich möchte speziell darauf hinweisen, dass deswegen noch nie ein einziger Tropfen islamischen Blutes vergossen wurde.

  • Antworten
Susya Bar Dror19.09.2012 | 13:33 Uhr

Artike: lDas Problem ist die Befindlichkeit der Provozierten

Danke fuer diesen Artikel. Koennte ich so schreiben, haette ich ihn geschrieben.
Und waehrend ich diesen ersten Satz schreibe meldet sich meine innere Stimme und sagt: Nein. Haettest du nicht! Du wuerdest auf die verbindenden Elemente aufmerksam machen, den Leser liebevoll mit einer Anekdote einhuellen und mitnehmen auf die Reise des Verstaendnisses. Du liessest ihn schmunzeln beim Ein- und Mitfuehlen und ihn anders erwachen aus diesem Zustand. Er wuerde sich nicht bestaetigt fuehlen, in dem was der kollektive Gerechtigkeitssinn fordert.
Mein Leser wuerde diesen Artikel mit einem Gefuehl der Verbundenheit oder eines anderen Verstaendnisses integrieren. Interessant , vielen Dank dafuer. Jetzt bin ich mir einen Schritt naeher gekommen

  • Antworten
Madhurima19.09.2012 | 18:08 Uhr

Es wirkt

Ich hatte heute bei der Arbeit eine hitzige Diskussion mit einem muslimischen Kollegen, der aus der verfassungsmäßigen Wahrung der Würde des Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken wollte und ich verliere langsam jedes Verständnis für Frau Merkel oder diesen CDU Innenminister, die die Aufführung dieses Drecksfilms verbieten wollen. Das so ein Verbot sowieso wieder von den Gerichten kassiert wird, steht für mich außer Frage. Demokratische Politiker die in dieser Frage keine Klare Kante zeigen, ohne sich vor den Karren rechter Provokateure spannen zu lassen, werden sich wundern.

  • Antworten
Christoph Kuhlmann19.09.2012 | 18:53 Uhr

"Latente Erziehung des Hasses?"

Ich finde den Artikel im Allgemeinen gut. Aber manche relativierende Sätze hätte man sich sparen können. Ich finde nicht, daß es im Westen eine "Latente Erziehung des Hasses" gibt, höchstens auf uns selbst. Und wer sind die Hardliner hier im Westen? Die einzigen, die man wirklich so nennen könnte, sind die Neonazis, die aber politisch keinerlei Rolle spielen. Bestehen CSU und CDU, die immer politisch korrekter, ängstlicher und politisch linker werden, aus Hardlinern? Sind die sogenannten "Islamophoben" Hardliner, nur weil sie den Islam für viele seiner Ansichten kritisieren? Sind Webseiten wie "PI" Hardliner, die Menschen wie Necla Kelek, Ayaan Hirsi Ali oder die in diesem Artikel genannte Aliaa regelmäßig feiern und alles in allen für nichts anderes als einen gemäßigten Islam plädieren? Oder ist Mitt Romney ein Hardliner, nur weil er der Realität ins Auge sieht und ausspricht, was eh alle wissen, nämlich daß die Palästinenser die Israelis eher heute als morgen wieder übers Meer jagen wollen? Ich sehe kaum Hardliner und ich sehe keine latente Erziehung des Hasses. Ich sehe eher das Gegenteil, eine Situation der Paralyse, in der man Errungenschaften wie Meinungsfreiheit nach und nach relativiert und damit aufgibt.

  • Antworten
Paul Mittelsdorf19.09.2012 | 19:35 Uhr

Ein Filmchen auf YouTube - Was (auch) mal gesagt werden muss

Ein Filmchen auf YouTube

1988:
Die Satanischen Verse erscheinen als Buch.
Für Ajatollah Khomeini ist das Grund genug,
die Muslime der Welt auf den Autor zu hetzen
und 3 Millionen Dollar für dessen Kopf auszusetzen.

2005:
In Dänemark wird Mohammed mal karikiert,
wie es mit Papst oder Rabbis tagtäglich passiert.
Aus islamischen Ländern tönt als Antwort: Gewalt!
Viele Menschen haben dafür mit dem Leben bezahlt.

2012:
Ein Filmchen auf YouTube - der Ärger ist groß -
„verletzt“ die Muslime. Schon wieder geht‘s los!
Im Fernsehen: erste Tote. Und Autos, die brennen.
Tausende (Männer) demonstrieren - ob die den Film alle kennen?

Und bei uns: 
Gar viele höre ich all das mit für-und-wieder beklagen,
doch viel zu wenige höre ich laut und klar sagen:
Die Freiheit der Rede ist mit das höchste Recht!
Und geht sie verloren - dann geht es uns schlecht!

Ja:
Die Freiheit der Rede gehört von allen verteidigt,
selbst, wenn‘s dazu führt, dass man auch mich selbst mal beleidigt!
Denn Dialog und Leben erblühen nur dann,
wenn JEDER OHNE ANGST sich FREI äußern kann.

© Creative Commons, Bernd Gast, 2012

  • Antworten
Bernd Gast19.09.2012 | 19:47 Uhr

Gewalt - Angst - Zensur ?

Das im Artikel angesprochene Gefühl der Minderwertigkeit kann durchaus zu solchem gewalttätigem Verhalten führen, hier wie dort.

Menschen die sich fühlen als hätten sie nichts, verhalten sich dann auch als hätten sie nichts zu verlieren.

Wie Autor bemerkt, gibt es auch in unseren Demokratien Minderheiten die hassen und zu allem bereit sind.
Die Stärke der Demokratie zeigt sich allerdings nur in Toleranz auch abwegigen, meinetwegen verrücken Meinungen gegenüber.
Die momentane Debatte über ein Verbot des Films, stellt deshalb eine Probe für uns dar. Werden wir die vorauseilende Zensur verstaatlichen?
Ich hoffe nicht. Ich hoffe das wir, d.h. unsere Demokratien nicht einknicken werden und aus Angst grundlegende Werte aufgeben. Denn wenn diese Werte nur gelten wenn die Sonne scheint, sind sie nichts wert.

  • Antworten
Giotto19.09.2012 | 19:48 Uhr

Wann werde ich endlich in

Wann werde ich endlich in einer intelligenten Welt (IQ > 200) leben ohne diesen jahrtausendealten messianisch-beschnitten-traumatisierten Terror überall, d.h. ohne diesen jüdisch-christlich-muslimisch-kapitalistisch-kommunistisch-faschistisch-nationalsozialistisch--hypersozial-hypermedialen Schwachsinn überall?

  • Antworten
sam bacile19.09.2012 | 21:33 Uhr

IQ

Sobald Ihr IQ entspricht.

  • Antworten
Susya Bar Dror21.09.2012 | 09:51 Uhr

Die Maske des Neides ist die Scham

Camus hat es gut formuliert: Die Kunst ist der Schamhaftigkeit ähnlich. Sie kann die Dinge nicht direkt aussprechen.
Psychoanalytiker haben sich seit Jahrzehnten mit dem Phänomen der Scham und des Neides beschäftigt. Sie haben versucht, die Zusammenhänge zwischen diesen beiden Phänomenen herzustellen. Sie haben Bücher dazu geschrieben und doch nicht den gordischen Knoten lösen können, der beide verbindet.
Die Moslems wurden durch einen billigen Film zutiefst in ihren Empfindungen getroffen, die Bilder, die ihren Propheten zeigen, beschämen sie. Aber sie können sich nicht adäquat wehren, zu viel Wahres steckt im Film. Sie können diese Wahrheiten nicht ansprechen, ohne den Propheten zu verletzen. Sie können die Wahrheiten, die auch ihnen bekannt sind, nicht aussprechen. Sie können nicht aussprechen, was ihnen so zusetzt.
Kunst ist der Schamhaftigkeit ähnlich. Sie schämen sich.
Schön, und wo ist der Neid? Der Neid ist subtiler, er wird kaum einmal seinen Weg nach außen finden. Es ist der Neid auf das Mehr an Geschichte, dass Christen und Juden haben, in Europa, in der Levante, überall, wo Moslems versuchten, dem Westen ihren Stempel aufzudrücken.

  • Antworten
esther scheiner19.09.2012 | 22:29 Uhr

Schon vor Jahren habe ich den

Schon vor Jahren habe ich den Vorschlag in den Raum gestellt, ein Buch herauszubringen, in dem antijüdische Karikaturen aus der Nazizeit (vorwiegend aus dem "Stürmer") anti-israelischen und antizionistischen Zeichnungen aus arabischen und iranischen Periodika gegenübergestellt werden. Der Titel dieses Werkes könnte lauten: "Wie sich die Bilder gleichen..."

  • Antworten
Engkong20.09.2012 | 08:16 Uhr

Herr Samad, eigentlich finde

Herr Samad, eigentlich finde ich es sehr schade, dass Sie in Ihren Artikeln nicht über Ihr Assimilationseifer oder gar Geltungssucht (?) springen können.

Die Gefahren eines kulturellen Auseinanderdriftens können nicht mit kollektiven Vorwürfen und Schuldzuweisungen gebannt werden.
Sie jedoch geizen damit nicht. Erst kürzlich haben Sie in einem Ihrer Artikel der kompletten muslimischen Welt (damit also ca. 1,5 Milliarden Menschen!) eine "kollektive Erziehung zum Hass" vorgeworfen. Der gleiche Vorwurf -allerdings etwas abgemildert, da nur "latente" Erziehung zum Hass- taucht hier nun wieder auf.
Wo soll das hinführen, wenn Sie die extremistischen Randgruppen im Orient und Okzident als Repräsentanten der beiden Kulturen servieren und gemeinsame Werte beider Kulturen vollkommen unter dem Tisch fallen lassen?

  • Antworten
Weißichgarnicht20.09.2012 | 13:45 Uhr

Spirale

Pauschalierungen helfen nicht, dem ist absolut zu zu stimmen. Trotzdem steht einerseits die Frage im Raum, warum sich gemäßigte Muslime so wenig von der Gewalt (die SalmanRushdi. nicht zu unrecht barbarisch nennt) die distanzieren - auch hier in Deutschland nicht? Vielleicht aus Sozialem Druck/Angst? Andererseits ist es nahe liegend, doch zu mindestens Frage zu stellen, welche Elemente einer Kultur und/oder sozialen Situation Gewalt fördern, Religion hat schon oft Gewalt legitimiert - auch wenn das Anliegen der jeweiligen Religion vorgeblich ein anderes ist. Sicher ist, dass autoritäre patriachalische Strukturen Angst und Gewalt* fördern - und nicht zur Lösung bestehender Probleme beitragen, sie her vergrößern. Es besteht eine nicht unbeträchtliche Gefahr, dass daraus eine sich verselbstaendigen Spirale wird. Dessen sollte an sich bewusst sein, und nicht höflich drüber wegsehen -um nicht zu provozieren.
*Gewalt in Familien, die kulturell/religioes legitimiert ist, ist auch hierzulande ein Problem, das viel zu lange ignoriert wurde.

  • Antworten
kathrin siebert07.10.2012 | 12:05 Uhr

Hardliner im Westen und anderswo

Hardliner im Westen gibt es sehr wohl und die fallen auch nicht einfach vom Himmel. Deshalb ist Deutschland auch als "wehrhafte Demokratie" gegründet worden. Das ist aber das was gerade nicht in der arabischen Welt so ist. Mich erinnert das dort eher an die Weimarer Demokratie, wo die Extremisten sich gegenseitig bekämpften und der Staat heimlich und auch nicht so heimlich auf der einen Seite (der rechten Seite) stand. Heute geht es darum, ob die islamistische Seite, weil von Saudi Arabien und anderen reichen Staaten (und durch private Organisationen) gestützt, einen zweiten Umsturz erreichen können. Erst fallen die Diktaturen (bei uns seinerzeit der Kaiser), dann fallen die Demokratien und dann ist die Diktatur (die salafistische oder wahabistische, heute) errichtet. Der Iran kämpft übrigens um sein überleben, da ist man in dieser Reihe schon eine Stufe weiter. Übrigens, der Aufruhr wird sicher nicht zu mehr Unterstützung der demokratischen arabischen Staaten führeen und sie so noch mehr in Abhängigkeit führen. Strategisch leider sehr geschickt gemacht.

Ansonsten stimme ich zu, dass Samuel Huntington nicht mit seinem "Kampf der Kulturen" recht hatte. Es ist eher ein Bürgerkrieg, also ein Kampf um die Vorherschaft innerhalb einer Kultur. Der "Tarir-Platz" war jedenfalls nicht repräsentativ für die Stimmung in Ägypten. "Nützliche Idioten", hätte Lenin gesagt.

  • Antworten
Robert20.09.2012 | 14:34 Uhr

Hardliner im Westen und anderswo

Was wollen Sie uns eigentlich sagen?
Dass Deutschland eine wehrhafte Demokratie ist? Haben Sie noch mehr von solchen Witzen auf Lager? Haben Sie nicht mitbekommen, dass Herr Buschkowsky gerade ein Buch über die Wehrlosigkeit der BRD geschrieben hat und das Auswärtige Amt im vorauseilenden Gehorsam Botschaften in islamischen Ländern geschlossen hat, um die Gläubigen dort im Anschluss an das Freitagsgebet bei guter Laune zu halten?
Im übrigen geht es nicht um den Bürgerkrieg in islamischen Ländern a la Weimarer Republik bei Huntington, sondern um den Krieg zwischen den verschiedenen Kulturschattierungen von Wüstenvölkern und den verschiedenen Kulturen der Völker Europas, Russlands(!), Chinas(!), Amerikas und Japans, mit einem Wort: zwischen den islamischen Kulturen und dem Rest der Welt.
Das Problem ist, dass es in diesem weltweiten Kulturkampf Frontabschnitte in den USA und in Europa gibt, die bereits große Lücken aufweisen, weil dort Kräfte am Werk sind, die ihre eigene westliche Kultur aufgegeben haben bzw. nie Kultur besaßen und auf den Islam wie das Kaninchen auf die Schlange starren. Mag sein, dass die Euphorisierten des Tahrirplatzes nützliche Idioten der Muslimbrüder waren. Fest steht, dass es in Europa genügend Leute gibt, auf die diese Bezeichnung zutrifft

  • Antworten
Johann Stein20.09.2012 | 17:54 Uhr

Wehrhafte Demokratie

Natürlich gibt es eine wehrhafte Demokratie bei uns. Seit 2001 haben unsere Sicherheitsbehörden bis auf den Anschlag am Flughafen alle Pläne verhindern können. Ich zähle übrigens die gekauften Steuerdaten aus der Schweiz auch als Erfolg der wehrhaften Demokratie. Die Finanzkrise zeigt momentan sehr deutlich, dass die Demokratie nicht nur durch politische Extremisten gefährdert werden kann, sondern auch durch die eigenen Eliten. Dass der "deutsche Arm" nicht bis nach Pakistan, Sudan, etc. reicht, während die Medien das sehr wohl können, ist ein Problem. Aber wäre ein weltweiter Einsatz zur Verbreitung unserer Werte wirklich besser?

Dass Huntington den "Krieg der Kulturen" so definierte wie Sie das schreiben, ist war. Ich glaube aber, das es nicht zutreffend ist. Die Muslimbrüder in Ägypten, vereinen bsw sowohl salafistische, als auch demokratische Gedanken (Ägypten ist der Nachbar von Saudi-Arabien, was oft vergessen wird, und, ich glaube demnächst per Autobahnbrücke über den Golf von Akaba erreichbar). Bei der Wahl, bei der Mursi knapp gewann, hatte neben einem Militär auch ein ehemaliger Muslimbruder mit ganz vorne gelegen, der stärker demokratisch orientiert war. Es gibt also neben den Islamisten auch noch ein ziviles Lager (ein Drittel der ägyptischen Bevölkerung) und genau das wird von den Islamisten ständig attakiert. Im Iran gab es einen richtigen Bürgerkrieg zwischen diesen Lagern und selbst in Saudi-Arabien soll hinter den Mauern und verborgen vor der Religionspolizei wild gefeiert werden. Diese Extremisten sind imho Scheinriesen, aber mit terroristischen Mitteln können selbst nur wenige Leute großen Schaden anrichten. Die RAF in Deutschland ist da ein gutes Beispiel. Meiner Ansicht nach gilt es das von den Extremisten und unseren Medien gezeichnete Bild zu dekonstruieren. Was denkt die "schweigende Mehrheit" der Muslime in den arabischen Staaten? Die Salafisten in Ägypten bekamen durch den Wahlkampf Probleme. Ich denke, die Demokratie ist genau die richtige Politikform um Extremisten zu entzaubern. Wenn sie unter den Problemen nicht zusammen bricht. U-Boote sollte man aber trotzdem nicht an Ägypten verkaufen und bei deutschen Panzern für Saudi-Arabien bin ich auch skeptisch (Das der Westen alles was gut und teuer ist in die arabischen Staaten verkauft, halte für einen Fehler. Ich glaube es gibt auch ein Lenin-Zitat, wonach die Kapitalisten an den Stricken aufgehängt werden, die sie vorher verkauften. Bin mir da aber nicht sicher)

  • Antworten
Robert21.09.2012 | 14:52 Uhr

Verständnis

" Wenn die arabische Welt den Weg ins 21. Jahrhundert schaffen will, dann muss sie anfangen, gesund mit dem Rest der Welt zu kommunizieren. "

Was soll das eigentlich bedeuten? Zeit ist keine qualitative Maßeinheit, und einer Kultur zu unterstellen, sie lebe in einem anderen Jahrhundert, bedeutet zunächst einmal, dass man die Universalität der eigenen Zeitrechnung anzweifelt.
Unabhängig davon, dass Muslime sich denn auch nicht als im 21. Jahrhundert lebend empfinden, offenbart dieser Satz eine fast schon rassistische Grundhaltung. Er zeigt, dass der Autor der Meinung ist, dass sich jede Gesellschaft zwangsläufig ähnlich entwickeln muss, und dass einige Kulturen im Vergleich zu anderen unterentwickelt sind, jedoch unter großem Kraftaufwand in den selben Entwicklungsstand vordringen können, in dem sich die entwickelteren Kulturen befinden.

Ausgerechnet Herr Samad, geboren im für seine immerhin 4500 Jahre alten Pyramiden bekannten Städtchen Gizeh, sollte sich doch mit solchen Sätzen schwer tun; geforscht bzw. erforscht hat er das Judentum, dessen Anhänger Anfang der Woche das Neujahr 5773 gefeiert haben. Wird es also nicht auch für die christliche Welt langsam Zeit, im 58. Jahrhundert anzukommen? Sollte denn nicht auch Westeuropa mittlerweile erkannt haben, dass wir heutzutage im 26. Jahrhundert leben, zumindest buddhistischer Rechnung nach, und die Jahrtausendwende längst hinter uns gelassen haben?

Selbstverständlich aber ist es vorrangige Aufgabe der islamsichen Welt, anzufangen, gesund mit der restlichen(/westlichen) Welt zu kommunizieren, um, sich assimilierender Weise, endlich den Weg ins 21. Jahrhundert zu schaffen, in dieses großartige Jahrhundert, geprägt nicht durch humanitären oder intellektuellen, sondern durch technischen Fortschritt. Diesen technischen Fortschritt, aka das Internet, nun aber nutzen zu wollen, ohne all die kulturhistorischen Errungenschaften des 18.,19. und 20.(!) Jahrhunderts ebenfalls übernehmen zu wollen, grenzt doch nun wirklich an Blasphemie, nicht wahr Herr Samad?
Wie war das doch gleich mit der Dampfmaschine des Taqi ad-Din?

  • Antworten
Frank21.09.2012 | 05:51 Uhr

Verständnis

So ist es auch im Artikel vom Herrn Abdel-Samad nicht gemeint. Vielmehr geht es bei der Erwähnung des 21. Jahrhunderts als Gradmesser für die Entwicklung einer Gesellschaft nicht um eine Zeitspanne, sondern um die Werte, die bereits vor dem 21. Jahrhundert in Europa und generell in der westlichen Welt hervorgebracht und nun behütet werden. Zu solchen gehört auch die Meinungsfreiheit. Es wurde schon vielmals betont, dass die christlichen, jüdischen, buddhistischen religiöse Symbole und Figuren ständig karikiert werden. Aber die Mehrheit der Menschen in unserer westlichen Gesellschaft reagiert darauf ganz gelassen. Im arabischen Raum ist das Gegenteil der Fall. Wichtig ist es hervorzuheben, dass das Problem in der Auslegung vom Islam durch die arabischen Imame liegt. Denn in Indonesien z.B. wird ein friedlicher Islam gepredigt und da geht keiner auf die Straße mit Ausrufen "Tod den Amerikanern und Europäern!". Wir als abendländische Zivilisation haben durch friedliche aber meistens gewaltsame Prozesse wie Renaissance, Reformation, Aufklärung, verschiedene und unterschiedliche Arten von Revolutionen unseren Wohlstand und das hohe Niveau gerade an Zivilkultur erarbeitet. Vielleicht braucht der Islam einfach Zeit für seine Aufklärung und Reformation. Denn er ist mit seinen knapp 1400 Jahre immerhin die jüngste Weltreligion. Wir haben auf unsere Reformation 1500 Jahre gewartet und auch danach ist vieles passiert. Herrn Abdel-Samad gebührt aber auf jeden Fall ein großer Respekt, denn er als Vertreter arabischer Kultur gehört zu den Wenigen, die die Aufklärung in ihrer von Gewalt und Hass dominierten Gesellschaft voranzutreiben in der Lage sind.

  • Antworten
Georg24.09.2012 | 00:55 Uhr

Pyramiden..

Das Morgenland war mal gut drauf und uns sogar überlegen (Mathematik,Medizin,Astronomie), das war aber vor dem Propheten. Seitdem ist nicht mehr viel Entwicklung zu erkennen. Leider im Gegenteil...
(die Pyramiden sind auch nicht von den Arabern)

  • Antworten
Ralf Kappmeier21.09.2012 | 18:51 Uhr

Wehrhafte Demokratie

@ Robert
"Die Muslimbrüder in Ägypten, vereinen bsw sowohl salafistische, als auch demokratische Gedanken"
Solche Vorstellungen sind heute Mainstream. Allerdings sind sie weder wahr noch zutreffend. Davon abgesehen, dass demokratische Gedanken nicht viel helfen in Ägypten, sondern vielmehr demokratische Politik. Aber ein Moslem, der ein wirklicher Moslem, d.h. gläubig ist, kann gar kein Demokrat sein. Ein gläubiger Moslem hat sein festumrissenes Glaubensgebäude, das seit jeher feststeht und in dessen Mittelpunkt der islamische Gottesstaat steht, in dem die religiösen, moralischen, rechtlichen und finanztechnischen Vorgaben des Korans und anderer islamischer Überlieferungen in praktische Politik gegossen sind. An diesem Gebäude bauliche Veränderungen vorzunehmen oder gar fremde Gäste einzulassen ist schier unmöglich, es sei denn, es fänden Ereignisse in der islamischen Welt statt, die dem Dreißigjährigen Krieg und der Französischen Revolution in unseren Breiten entsprächen. Der "Arabische Frühling" gehört nicht in diese Kategorie von Auseinandersetzungen. Hier wurde lediglich eine Diktatur durch eine andere ersetzt. Die da auf dem Tahrirplatz tanzten waren, Ihren eigenen Worten zufolge, nur die nützlichen Idioten.

  • Antworten
Johann Hartmann22.09.2012 | 10:58 Uhr

Kulturkampf

Schauen Sie sich mal das historische Thema "Kulturkampf" an, etwa bei Wikipedia. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob ein gläubiger Katholik loyaler Deutscher (konkret: evangelsch wie Bismarck) und loyaler Katholik (Untertan des Papstes??) sein kann. Damals war es so, dass der Prister im Ort eine sehr große Machtstellung hatte und was er von der Kanzel predigte, zählte. Die Ähnlichkeit ist doch erstaunlich! Natürlich war die Kanzel damals eine starke Konkurenz zum Staat und das dürfte heute so bei den Moslems auch sein. Ich meine, dass dies ein Wettbewerb zwischen Staat und Kanzel ist, den der Staat gewinnen oder verlieren kann. Die Diktatoren in der arabischen Welt haben diese Konkurenz klar verloren, bei den neuen arabischen Demokratien weiß man es noch nicht. Zum Thema Islam bleibt Islam: Die Salafisten behaupten, dass der "Islam die Lösung sei", aber sich wie im Mittelalter zu kleiden und zu verhalten, bringt einem kein Essen auf den Tisch. (Ausser man ist islamistischer Funktionär, Profidemonstrant oder Abhängiger von islamistischer Sozialhilfe). Sie sehen, ich glaube, dass da handfeste Gründe den Ausschlag für den Sieg der Islamisten bei den letzten Wahlen gegeben haben und keine religösen Aufwallungen. Natürlich kann es sein, dass diese Meinung mehr über mich selbst aussagt, als über die Araber. PS: Es gibt noch einen Punkt in Bezug zum Islam, der imho häufig unterschätzt wird. Die meisten Moslems können den Koran gar nicht lesen und die in hocharabisch gesprochenen Worte verstehen sie nicht, weil sie einen arabischen Dialekt sprechen. Man murmelt also nur unverständliche Silben und interpretiert die so wie es einem gesagt wurde. Sorry, aber das funktioniert nur, wenn man ein ahnungsloser Bauer ist. Die gebildete arabische Jugend wird man so nicht überzeugen können. Ägypten und das Hinterland von Tunesien, scheinen mir aber heute noch sehr hinterwäldlerisch zu sein. Jedenfalls nach den Zeitungsberichten, die ich im Zuge der Arabelion gelesen habe. Meiner Meinung nach sollte deshalb eine gute Strategie die wirtschaftliche Anbindung dieser Gegenden an den Weltmarkt sein. Bisher haben aber die neuen arabischen Regierungen, so weit ich das verfolgen konnte, keine wirtschaftlichen Impulse gesetzt. Persönlich halte ich deshalb die Chancen der arabischen Demokratien für sehr gering. Eventuell ist Lybien eine Aussnahme. Nur ist das islamistisch schon halb eroberte Mali gleich nebenan.

  • Antworten
Robert23.09.2012 | 17:32 Uhr

Kein Kotau vor dem Islam

Der Westen kuscht vor dem Islam, da keine Mittel erkennbar sind, wie der instrumentalisierte Straßenmob zu bändigen wäre. Sukzessive übernimmt der Islam das Zepter, indem er die Deutungshoheit bestimmen will. Was in dem Video gezeigt wurde, entspricht weitgehend historischer Erzählungen, die will aber keiner hören. Herr Mazyek warnt vor Straßenschlachten in Deutschland und fordert eine Kultur des Respektes gegenüber dem Islam. Wie sieht es in seiner islamischen Welt damit aus? Wo ist dort der Respekt der Muslime gegenüber anderen Religionen oder Gesellschaftsformen? Dieser Islam aber kann nur soviel Respekt verlangen, wie er gegenüber anderen Kulturen oder Religionen selbst aufbringt. Hier sieht es aber düster aus, da der Islam selbst keine Skrupel in seinem Hoheitsbereich hat, jedwede Kritik zu ersticken. Wer andere Menschen und Religionen so unterdrückt, verfolgt und auch tötet, hat nicht das Recht, Eingriffe in unsere Gesellschaftssystem zu fordern. Dem muss Einhalt geboten werden. Eine offene Gesellschaft muss ihre Werte verteidigen und nicht der Gewalt weichen. Gemütszustände aufgebrachter Islamisten sind kein Maßstab für unsere Gesellschaft. Beleidigte Muslime sind ein Thema, tote Christen kaum. Warum beschäftigt sich der Islam nicht selbst kritisch mit der eigenen Geschichte, wie es andere auch schon getan haben? Hier zeigt sich aber die Unfähigkeit des Islam mit Kritik an der eigenen Religion und Tradition umzugehen, aufgrund vorgegebener Dogmen und den Umgang mit allem, was nicht dem Islam entspricht. So sind ihm demokratische Grundwerte fremd, da diese nicht vorgesehen, sondern nur religiöser Kadavergehorsam, wo die eigene religiöse Gesellschaft höher steht wie unsere freiheitliche und demokratische Grundordnung. Quo vadis Freiheit, so ein Islam gehört so nicht in die westliche Welt.

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AlterSack22.09.2012 | 14:47 Uhr

Kein Kotau vor dem Islam?

Leider haben Sie ziemlich recht. Der Islam jedoch, der hat immer 100% recht. Es ist unmöglich zu widersprechen, es steht nämlich entweder alles bereits im Koran, oder, der Muslim handelt genau so, wie Mohammed tatsächlich gehandelt hat, oder gehandelt hätte. Und Mohammed war unfehlbar, immer. Widerspruch oder Zweifel kann deshalb den Kopf kosten.

Wie können wir im demokratischen, liberalen und aufgeklärten Westen damit leben? Ich weiss es nicht. Was ich weiss ist, dass die arabische Welt vom Westen tägtäglich Milliarden erhalten, für das Oel.

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Susya Bar Dror23.09.2012 | 13:54 Uhr

Worum geht es überhaupt?

Ein zentraler Vorwurf bezüglich der Mohammedkarikaturen und dieses "Schmähvideos" ist die Verletzung der religiösen Gefühle der Gläubigen. Der Zentralrat der Muslime sieht darin eine Verletzung der Würde des Menschen, die in der Präambel als unantastbar bezeichnet wird. Im Folgenden führt das GG dann aus, wie diese Würde gewahrt wird. Dem Menschen werden eine ganze Azahl an Rechten zugesprochen, durch die seine Freiheiten, seine Ansprüche und daraus resultierend zumindest indirekt auch seine Pflichten gegenüber anderen definiert werden. Das Recht auf Freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Kunst umfassen ohne jeden Zweifel auch die satirische Auseinandersetzung, mit dem, was anderen Menschen heilig ist. Ich muss mich keinem religiösen Gebot unterwerfen und darf die Götter durch den Kakao ziehen. Dieses Recht hat seinen guten Grund, denn die Religion war schon immer ein schlechter Ratgeber in Fragen der Demokratie und der Menschenrechte. Ja ich gehe sogar soweit zu sagen, jede monotheistische Religion ist vom Anspruch her totalitär. Diesem totalitären Machtanspruch kann nur die volle Geltung der Meinungsfreiheit und der Freiheit der Kunst auch in Bezug auf Rekigionen begegnet werden. Alles andere führt nach aller historischen Erfahrung zur Missachtung der Menschenrechte und zur Entdemokratisierung der Gesellschaft. Gerade wenn Religionen ihrem totalitären Machtanspruch in hochpolitischen Kontexten Geltung verschaffen wollen, darf kein in dieser Frage kein handbreit Boden aufgegeben werden. Wer glaubt, die Würde des Menschen durch den Schutz seiner religiösen Gefühle vor Hohn und Spott erweitern zu müssen, der verkennt, dass die Freiheit eine notwendige Grundlage dieser Würde ist. Er raubt also dem Menschen die Würde, die er zu schützen vorgibt.

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Christoph Kuhlmann22.09.2012 | 15:13 Uhr

Ich bin nicht bereit meine Freiheiten

Aufzugeben weil es Menschen aus einem anderen Kulturkreis nicht gefaellt.Erst durch die gewalttaetigen Krawalle
in islamischen Laendern bekam dieser obskure Videostreifen an die Oeffentlichkeit obwohl das Ding schon seit laenger Zeit im Internet vorhanden war.Deswegen muss ich annehmen dass irgendwelche Fanatiker täglich das Internet durchforken um Gruende zu finden ihre Hassaktionen auf die westliche Kultur zu begründen.Wie armselig.

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Lill-Karin Bryant24.09.2012 | 00:51 Uhr

lasst die saudis bzw araber fallen das sind keine freunde

ich als iranischer christ kann nur sagen ..macht doch bitte frieden mit dem iran --und das sage ich als christ--die menschen im iran sind weiter als die araber --diesel verkaufen ihre rückständigkeit als religion
das ist gift für jeder freie gesellschaft

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asxa26.09.2012 | 20:58 Uhr

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