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 > Capriles Radonski, der Anti-Chávez

Weltbühne

Wahl in VenezuelaCapriles Radonski, der Anti-Chávez

Von Karen Naundorf5. Oktober 2012
picture alliance
Henrique Capriles Radonski,Venezuela,Chávez,Opposition,Kandidat,Wahlkampf
Ein aussichtsreicher Herausforderer: Henrique Capriles Radonski
Schrift:

Hugo Chávez will am Sonntag zum vierten Mal wiedergewählt werden. Doch diesmal könnte es eng für ihn werden: Der Aufsteiger und Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski hat gute Chancen, den Staatssozialismus in Venezuela abzulösen

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Es geht um die Zukunft Venezuelas, doch das Land streitet sich über eine Baseballkappe. „La prohibida“, „die Verbotene“, heißt die umstrittene Schirmmütze in den Nationalfarben Gelb, Blau, Rot – und verkauft sich prächtig. Eigentlich darf in Venezuela während einer Wahlkampagne niemand mit den Landesfarben werben.

Doch Henrique Capriles Radonski, der Herausforderer des amtierenden Staatspräsidenten Hugo Chávez, trägt „die Verbotene“ bei jeder Rede und macht sie so zu einem Symbol der Opposition: Er, bis vor kurzem Gouverneur des Bundesstaats Miranda, wolle das polarisierte Land einen, „der Präsident aller Venezolaner sein“. Da kommen die Nationalfarben gelegen. Die Androhung des Nationalen Wahlrats (CNE), eine Geldstrafe festzusetzen, scheint ihm egal zu sein. Er twitterte: „Jeden Tag werden 50 Venezolaner ermordet. Und die Regierung sorgt sich darum, welche Kappe ich trage.“

Nach fast 13 Jahren Chávez-Regierung hat es das Oppositionsbündnis „Mesa de Unidad Democrática“ („Tisch der demokratischen Einheit“) geschafft, sich auf einen Kandidaten zu einigen. Ausgerechnet Capriles, der gemäßigtste von allen, gewann die Vorwahlen im Februar. Seine Wählerschaft ist konservativ, doch er selbst gibt an, die Mitte-Links-Regierung des ehemaligen brasilianischen Präsidenten von „Lula“ da Silva sei sein Vorbild.

Capriles ist der Anti-Chávez schlechthin: Der 40-jährige Anwalt stammt aus einer der reichsten Familien Venezuelas, wurde schon mit 28 Jahren Bürgermeister von Baruta, einem wohlhabenden Bezirk in Caracas. Und bietet damit eine Angriffsfläche für den Amtsinhaber: „Es ist der Kampf des Kandidaten der Bourgeoisie gegen das Volk, des Imperiums gegen das venezolanische Vaterland“, sagt Chávez. Capriles’ volksnaher Diskurs sei aufgesetzt. Tatsächlich darf man sich fragen, wie demokratisch der Kandidat der Opposition wirklich ist: Seine Rolle bei einem Putschversuch gegen Chávez im Jahr 2002 ist umstritten. „Capriles war an der Gefangennahme des Innenministers beteiligt“, sagt der Chávez zugewandte Journalist Roberto Malaver. „Und er war unfähig, der ihm unterstellten Polizei zu befehlen, die Aktionen der Putschisten vor der kubanischen Botschaft zu beenden.“

Was passierte damals wirklich? Vielleicht ist das in diesem Wahlkampf, den ein Meinungsforscher unlängst als „Krieg der Pinocchios“ bezeichnete, gar nicht mehr wichtig – denn ohnehin glaubt keiner dem anderen auch nur ein Wort. Kein Wunder, setzen doch beide Seiten regelmäßig Gerüchte in die Welt, um den Gegenkandidaten zu diffamieren.

Seite 2: Chávez-Anhänger erklären ihn für schwul

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Henrique Capriles Radonski wäre die Chance für Venezuela

aber, er hat einen Gegner, der in den letzten zwei Wochen fünf politische Gegner ermorden liess.

Mit Capriles würde wieder in Venezuela investiert und die Bürger dürfen sich wieder sicher fühlen.

Mit Chavez werden Zustände wie im Iran & Mexico herrschen.

  • Antworten
Susya Bar Dror05.10.2012 | 16:22 Uhr

Tiefgestapelt?

"Wer gewinnt am 7. Oktober? Klar ist nur: Es wird eng. Und damit ziemlich ungemütlich auf den Straßen, wenn die Wahllokale schließen. „Beiden Seiten wird es schwerfallen, ein knappes Ergebnis anzuerkennen“, befürchtet Vásquez."

Ach ja. "Beide Seiten". - Wer wird denn versuchen zu betrügen und trägt die Maske des Anti-Demokraten. Nun?

  • Antworten
Thomas Oberhäuser06.10.2012 | 17:07 Uhr

Gedankenverbrecher Banken und Konzerne

Wie umfassend und unterschwellig , ja Tiefenpsychologisch
wir manipuliert werden sehen wir am Beispiel der Wahlen
in Venezuela. Sozialistische Marktwirtschaft darf in den
Köpfen der Menschen nicht funktionieren . Realität
muss ausgeblendet werden. Chavez kam in den Medien
nicht vor oder wurde uns als kranker Clown präsentiert.
Henrique Capriles Radonski war der strahlende Gewinner
und ist es in den Köpfen der Menschen, die all dies nur
am Rand wahrnehmen. Wer ist Henrique Capriles Radonski?
Die Frage wird nicht beantwortet. Er ist ein Mitglied
der internationalen Finanzmafia, ein Anwalt und aktiv in
der International Fiscal Association. Das ist die Organisation
die all die Schweinereien im Abzocken der Staaten den Weg
frei machen. Ein Anwalt der Ausbeutung.
Südamerikanische Umfragen haben den Gewinn der Wahlen und das
Ergebnis exakt vorausgesagt.
Woher kommen unsere Umfragen und wer betreibt diese Manipulation.
Ist es Reuters? Woher hatte Cicero seine Umfragen?
"Danke mein geliebtes Volk" eine Omage an Kommunistische
und andere Diktatoren.
Chavez ist aber in einer demokratischen Wahl mit doppelter
Sicherheit(Elektronisch und Handzählung) gewählt.
In den Wahlbüros waren wie in Deutschland Menschen aller
Parteien und haben sich auf die Finger geschaut.

[B][U][I]Dagegen sind die Wahlen in den USA eine Farce[/I][/U][/B].

  • Antworten
licht der aufrechten08.10.2012 | 09:01 Uhr

"licht der aufrechten" 08.10.2012 / 09:01

Chavez wurde erneut für sechs Jahre gewählt, leider. Damit wird er seine für Land und Leute mörderische Politik fortsetzen. Was Sie über Henrique Capriles Radonski schreiben, stimmt nicht. Sie verbreiten leider Unwahrheiten, Lügen und Verleumdungen über diesen Mann. Schämen Sie sich.

  • Antworten
Susya Bar Dror09.10.2012 | 07:31 Uhr

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