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  Wolfram Weimer ist Chefredakteur von Cicero.


Wir sind dann mal fort
Wolfram Weimer
Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem einzelnen Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr.
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Rettet die Klimapanik!
Wolfram Weimer
Ausgerechnet zum Klimagipfel in Kopenhagen verstrickt sich die Klimaforscherszene in einen spektakulären Datenfälschungsskandal.
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Guttenbergs Feuerprobe
Wolfram Weimer
Der Tanklaster-Skandal erschüttert das politische Berlin, der oberste Bundeswehr-General wird gefeuert, Minister Franz Josef Jung tritt in den politischen Ruin und der ganze Afghanistan-Krieg gerät immer tiefer in den Schatten eines moralischen Desasters.
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Schaumküsse und Blutnasen
Wolfram Weimer
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen steckt in der Krise. Nicht in einer wirtschaftlichen. Denn unsere GEZ-Zwangsbeiträge spülen den reichen Staatssendern auch im Krisenjahr mehr als sieben Milliarden Euro in die Kassen. Die Krise ist inhaltlicher Natur. D
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Politische Insolvenz
Wolfram Weimer
Beim Debakel um Opel sind sich plötzlich alle einig: Der Mutterkonzern General Motors ist „hinterhältig“, „abgezockt“, „verantwortungslos“.
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FDP wird CDU wird SPD
Wolfram Weimer
Die Parteienlandschaft hat sich in Deutschland nachhaltig verschoben, diagnostiziert Cicero-Chefredakteur Wolfram Weimer. Gerade der Raum rechts von Angela Merkel wird von Wahl zu Wahl größer.
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Eine Koalition mit der Stasi
Wolfram Weimer
20 Jahre nach dem Mauerfall werden die Verbrechen der DDR kaum noch thematisiert. Davon profitiert vor allem die Linke.
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Der Lothar Matthäus der Politik
Wolfram Weimer
Es gibt Aufgaben, die wünscht man nicht einmal seinem Feind: Trainer bei Hertha BSC, Fliege bei Obama, Zahnarzt beim Weißen Hai oder Vorsitzender der SPD.
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Die gelbe Welle
Wolfram Weimer
Der langweiligste Wahlkampf aller Zeiten geht zu Ende. Er wirkte wie entkoffeinierter Kaffee, ein Blutdrucksenker oder eine Yoga-Entspannung. Es gab weder Spektakel noch Drama, keine Helden, keine Überraschungen, nicht einmal große Debatten.
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Gewinner des Wahlkampfs
Wolfram Weimer
In Wahlkämpfen werden Karrieren gemacht und vernichtet: Eine personelle Bilanz des Bundestagswahlkampfes 2009.
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Die Schleusen sind auf
Wolfram Weimer
Die Linkspartei stürmt in den Umfragen zu neuen Rekorden, und Oskar Lafontaine schwadroniert auf allen Sendern die Sozialdemokratie nieder. Über den Höhenflug der Linkspartei.
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Schwarz-grüne Überraschung
Wolfram Weimer
In der Schlussphase wird der Wahlkampf zum schillernden Farbenspiel. Es geht nicht mehr um Programme und Positionen, nicht mehr um Deutschlandpläne und Dienstwagen, sondern nur noch um eines: Koalitionen.
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Nahles will was werden
Wolfram Weimer
Während die SPD verzweifelt Wahlkampf führt, schreibt Andrea Nahles ein Buch. Der Titel: „Frau, gläubig, links“. Die SPD-Spitzenpolitikerin will ihr Buch aber erst drei Wochen nach der Wahl präsentieren. Andrea Nahles hat offensichtlich eine eigene Agenda
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Warum ist die FDP so stark?
Wolfram Weimer
Fragt man Demoskopen nach der politischen Überraschung im Wahljahr 2009, dann vermelden sie offiziell den Niedergang der SPD. Intern aber verblüfft die Experten etwas anderes noch mehr: der erstaunliche Höhenflug der FDP.
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Steinmeier ist nicht schuld
Wolfram Weimer
Die Umfragen für die SPD sind nicht mehr schlecht, jetzt sind sie katastrophal. Der ARD-Deutschlandstrend meldet in der Sonntagsfrage nur noch 22 Prozent, Forsa gar unglaubliche 21 Prozent für die Sozialdemokratie.
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Linksaußen, rechtsaußen und der liberale Libero
Wolfram Weimer
Die Bundesligasaison startet mitten in den Wahlkampf hinein. Wer aber glaubt, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun, der kennt die politische Dimension des Fußballs schlecht.
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Angela Adenauer
Wolfram Weimer
Während die SPD dienstwagensicher und mit lautem Getöse von einem Wahlkampfunglück ins nächste steuert, hört man von der CDU nichts, gar nichts, nicht einmal sommerliches Zirpen im Unterholz.
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Die Klartext-Sympathen
Wolfram Weimer
Zu Guttenberg (CSU), Steinbrück (SPD) und Westerwelle (FDP) haben drei Dinge gemeinsam. Erstens: Sie sind kantige Klartexter. Sie haben deshalb - zweitens - lange als "nicht-mehrheitsfähig" gegolten. Und sind jetzt - drittens - doch so beliebt, dass sich
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Die Wehrpflicht wankt
Wolfram Weimer
Der Wahlkampf wirkt müde, Sachthemen gibt es kaum. Doch hinter den Kulissen von Berlin wird leise, aber lustvoll eine kleine Sachrevolution vorbereitet: Die Wehrpflicht soll fallen.
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Abschlusszeugnisse für das Kabinett
Wolfram Weimer
Wenn das Schuljahr zu Ende geht, warten alle gespannt auf die Zeugnisse. So ist es auch in der Politik. Da die Legislatur endet, ziehen Medien Bilanz und bewerten die Minister. Dabei gibt es diesmal quer durch politische Lager einhellige Urteile.
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Merkels Dauerkarte im Schlafwagen der Macht
Wolfram Weimer
Nicht einmal in Berlin grassiert das Wahlkampffieber. Obwohl in wenigen Wochen Bundestagswahl ist, scheint die Politik in diesem Sommer so interessant wie Fußpilze oder Autobahnstaus. Deutschland wirkt entpolitisiert wie selten zuvor.
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Personale Planspiele in Berlin
Wolfram Weimer
Je näher der Wahltermin kommt, desto lauter hört man im politischen Berlin das Stühlerücken. Einige schieben sich in Position, andere wippen munter zum Nachbarn, knüpfen Seilschaften und verhandeln über etwaige Posten. Dabei scheint im Moment nur ein Job
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Schwarz-grüne Flirts
Wolfram Weimer
Es rumort im politischen Berlin. Plötzlich merken Grüne, dass eine rot-grüne Machtperspektive 2009 nicht existiert – eine schwarz-grüne aber sehr wohl. Und die Merkel-Union findet Gefallen daran, das Konservative an den Grünen zu loben und sie strategisch
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Saloon-Schießerei in der SPD
Wolfram Weimer
Über Frank-Walter Steinmeier politische Witze zu machen, ist derzeit so billig wie Österreich-Scherze im Weltfußball. Beim großen Abgesang auf Steinmeier übersehen manche, dass das Problem der SPD tiefer reicht. Denn während die Sozialdemokraten über die
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Milliarden-Weitwurf
Wolfram Weimer
Berlin hat eine neue Show auf den Wahlkampf-Spielplan gesetzt: Deutschland sucht den Super-Retter. Politiker überbieten sich in Aktionismus, wenn es um die „Rettung“ von maroden Unternehmen geht.
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Lob der Bonner Republik
Wolfram Weimer
Zu Unrecht sei die Bonner Republik heute so ungebeliebt meint Wolfram Weimer. In Wahrheit gehöre sie zum Besten, was die deutsche Geschichte überhaupt zu bieten hat.
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Die Stasi wählt mit
Wolfram Weimer
Gesine Schwan attackiert, die Parteistrategen sind nervös, Berlin fiebert: Die Wahl des Bundespräsidenten entwickelt sich zu einem politischen Krimi erster Güte, denn die Mehrheiten in der Bundesversammlung sind so knapp wie der Punktestand im Bundesliga-
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Die Welt als Geisterbahn
Wolfram Weimer
Als sei unsere Welt eine riesige Geisterbahn, leben wir in immer kürzeren Zyklen kollektiver Panikmache.
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Raus aus Afghanistan
Wolfram Weimer
Der Krieg in Afghanistan wird immer blutiger. Beim Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Afghanistan sind deutsche Soldaten jetzt wieder kaltblütig in einen Hinterhalt gelockt und mit schweren Waffen beschossen worden.
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Eine Kaiserin für die Stasi
Wolfram Weimer
Deutschland feiert zwanzig Jahre Mauerfall. Doch an das Grauen der DDR-Diktatur erinnert niemand mehr. Ostalgie ist in Mode, die DDR wird verklärt, und die alten SED-PDS-Linkspartei-Kader reiben sich über die kollektive Amnesie die Hände.
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Warum punktet Steinmeier nicht?
Wolfram Weimer
Er ist sympathisch, seriös und kompetent dazu. Doch als Bundeskanzler wollen ihn nur noch 22 Prozent der Deutschen haben. Frank-Walter Steinmeier stürzt in den Umfragen ab wie ein Hagelkorn im Aprilgewitter.
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Der Osterhase ist nicht links
Wolfram Weimer
Es ist die Osterüberraschung der Demoskopie: Die Linke fällt in den Umfragen auf die magische Marke von zehn Prozent zurück.
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Gipfelmonopoly
Wolfram Weimer
Der G-20-Gipfel hat 1.000.000.000.000 Dollar locker gemacht. Die kommen zu den 5.000.000.000.000 Dollar obendrauf, die in den einzelnen Ländern schon als Konjunkturprogramme aufgelegt worden sind.
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Abwrackpolitik
Wolfram Weimer
Die Abwrackprämie wird bejubelt wie Freibier. Doch droht auch hier der Kater nach dem Rausch. Die Prämie ist nur auf den ersten Blick ein Erfolg.
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Zehn gute Nachrichten
Wolfram Weimer
In diesen Tagen wird die Finanzkrise genau zwei Jahre alt. Im März 2007 häuften sich erstmals Meldungen, dass kleine amerikanische "Mortgage Lenders" (Hypothekenhändler) reihenweise pleite gegangen waren.
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Grün wird grau
Wolfram Weimer
Während die FDP den Höhenflug probt, sacken die Grünen immer weiter ab. In einigen Umfragen haben die Liberalen mittlerweile doppelt soviel Zuspruch wie die Ökologen.
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Eine Krise für die Armen
Wolfram Weimer
Aldi ist einer, McDonalds ist einer, Autofahrer sowieso. Krisengewinner. Während die Öffentlichkeit noch mit schlechten Nachrichten den Rausch der Tiefe erprobt, zeigen sich immer häufiger positive Überraschungsgeschichten der Wirtschaftskrise.
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Der nächste SPD-Putsch kommt
Wolfram Weimer
Die Bundestagswahl naht, und hinter den Kulissen von Berlin werden neue Messer gewetzt, die keiner sehen soll. In der SPD bereitet sich ein Triumvirat für das große Morgengrauen nach der Wahl am 27. September vor.
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Guido statt Oskar
Wolfram Weimer
Mit Guido Westerwelle und Oskar Lafontaine ist es wie im Puppentheater. Der eine gibt den Kasper, der andere das Krokodil. Das Publikum sieht sie als größte Kontrahenten auf der politischen Bühne. Und wenn der eine oben ist, geht es dem anderen schlecht.
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Merkel allein zu Hause
Wolfram Weimer
Noch liegt sie in den Umfragen vorne. Doch ihre Sympathiewerte schmelzen dahin wie Altschnee im Fönwind. Angela Merkel ist in eine Krise geraten, die man vor wenigen Wochen noch für unmöglich gehalten hätte.
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Obamas Monopoly
Wolfram Weimer
Er legt los wie das tapfere Schneiderlein. Sieben Riesenthemen erledigt Barack Obama gleich zum Amtsantritt auf einen Streich. Obama regiert erst ein paar Tage, doch die Geschwindigkeit, mit der er sich an die Arbeit macht, ist atemberaubend.
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Krisengewinner Westerwelle
Wolfram Weimer
Guido Westerwelle ist der neue Liebling der deutschen Politik. Plötzlich finden ihn alle gut. Linksliberale, die ihn jahrelang als "neoliberale Kaltschnauze" niedergemacht haben, preisen ihn plötzlich als "erfrischenden Querdenker".
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Merkels Linkskurve
Wolfram Weimer
Angela Merkel ist beliebt, sehr beliebt sogar, ihr derzeitiger Spitzname im politischen Berlin lautet daher „Mutti“. Doch Mutti bekommt plötzlich Probleme mit ihrer eigenen CDU-Familie.
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Sie spielen Schuldenmonopoly
Wolfram Weimer
Nun überbieten sich alle mit Milliardenprogrammen. Im Gestus von Feuerwehrleuten will die Politik den lodernden Brand der Rezession löschen. Dabei werden große bis riesige Geldschläuche gelegt und es steht zu befürchten, dass man wild umherspritzt.
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Wann kommt der Aufschwung?
Wolfram Weimer
Die Zeit nach der Rezession wird kommen. Fraglich ist nur, wie sie aussehen wird. Drei Wege stehe zur Wahl: Uns erwartet entweder eine L-, eine V- oder eine U-Rezession.
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Die normalste Rezession aller Zeiten
Wolfram Weimer
Alle überbieten sich an Dramatik: „Schlimmste Rezession aller Zeiten“. „Größter Einbruch seit dem Weltkrieg“. Ob Wirtschaftsforschungsinstitute, Bundesregierung oder Massenmedien – es grassiert eine fiebrige Lust an der ökonomischen Apokalypse.
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Ypsilanti und Nietzsche
Wolfram Weimer
Andrea Ypsilanti hat hessisch Roulette gespielt und verloren. Ihr grimmiger Versuch, über den offenen Bruch eines Wahlversprechens an die Macht zu kommen, ist spektakulär gescheitert.
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Die linke Fehlzündung
Wolfram Weimer
Eine fiese Finanzkrise, arrogante Amerikaner, miese Manager, böse Banken – nie schien die Lage so günstig für linke Gemüter. Darum kamen sie auch wie Dinosaurier aus den ideologischen Museen gestampft und spielten für einige Wochen noch einmal Revoluzzer.
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Krisengewinner und Verlierer
Wolfram Weimer
Max Frisch wusste es schon vor Jahrzehnten: Jede Krise ist eine fruchtbare Zeit, man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Vor allem diejenigen, die das können, gehören zu den ersten Gewinnern jeder Krise.
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Die Krise des Krieges
Wolfram Weimer
Während die Öffentlichkeit noch über Banker und Börsen lästert, wird immer deutlicher was der wahre Verursacher dieses Sturms gewesen ist: George Bushs Irakkrieg, seine gewaltigen Kosten und die Abwälzung derselben in die Schuldenindustrie.
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Die Brandstifter rufen Feuer
Wolfram Weimer
Jede Krise braucht ihre Sündenböcke. Die Finanzkrise hat sie schon auserkoren: die Banker. Neben der klassischen Ablenkung vor eigenem Fehlverhalten gibt es aber auch andere Motive für das kollektive Sündenbockspiel.
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Die nächste Kreditblase: Staatsverschuldung
Wolfram Weimer
Plötzlich sind sich alle einig. Der Kapitalismus ist Schuld. Der Finanzkapitalismus ganz besonders. Ein Riesen-Sündenbock springt durch alle Köpfe. Dass er aus der Politik so eifrig gefüttert wird, hat einen guten Grund: Ablenkung.
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Der Versager-Komplex
Wolfram Weimer
Mit der Finanzkrise an den Weltbörsen wird der Ton zwischen Wirtschaft und Politik laut und aggressiv. Der aus den Fugen geratene Diskurs verrät immerhin etwas über die neuen Machtverhältnisse im Land: Die Politik ist wieder da.
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Merkels Schlafwagen der Macht
Wolfram Weimer
Die negativen Schlagzeilen in letzter Zeit häufen sich, der Druck auf Politik und Wirtschaft wächst. Einen Entscheidungsträger bringt das nicht aus dem Konzept: Bundeskanzlerin Merkel bleib gelassen.
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Der Neo-Nationalismus ist da
Wolfram Weimer
Der Nationalismus erlebt eine Renaissance. Die Russen überfallen Kaukasusvölker, die Chinesen prahlen chauvinistisch wie zu Kaisers Zeiten, die Amerikaner denken so national als seien sie allein auf der Welt. Jetzt ist die EU als Friedensstifter gefragt.
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Laptops statt Holzspielzeug
Wolfram Weimer
Angela Merkel bläst zur deutschen Bildungsoffensive. Die Organisation des Bildungssystems braucht Reformen - doch die eigentliche Problematik liegt in der bildungs- und technikfeindlichen Alltagskultur. Unseren Fortschritt behindern wir selbst am meisten.
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Eine Frau sieht rot
Wolfram Weimer
Erneut hat Andrea Ypsilanti einen Anlauf genommen, in Hessen mit Hilfe der Linkspartei eine Regierung zu bilden. Dabei schadet sie nicht selbst und der Hessen-SPD, sondern auch der Bundes-SPD. Gefährlich, vor der Bundestagswahl 2009.
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Not und Spiele
Wolfram Weimer
China beginnt die Olympischen Spiele als himmlisches Spektakel. Doch die Lage der Menschenrechte bleibt höllisch brutal. Entgegen aller Versprechen führt sich das Regime in Peking auf wie alle Diktaturen.
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Jakobinertum in der SPD
Wolfram Weimer
Im deutschen Trauerspiel „So vernichte ich eine Volkspartei“ hat die SPD den nächsten Akt eröffnet. Der Partei-Ausschluss von Wolfgang Clement ist ein Fanal. Er offenbart einen dramatischen Zustand innerer Zerrüttung und Selbstzerfleischung in der SPD.
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Obamodern oder alt-deutschig?
Wolfram Weimer
Barack Obama tritt auf wie ein Lewis Hamilton der Weltpolitik. Als Popstar erobert er die Sympathien der Deutschen in Formel-1-Geschwindigkeit. Denn Obama verkörpert nicht nur den Gegen-Bush, das gute Amerika, den schwarzen Kennedy. Vor allem hat er etwas
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Der Merkelstaat wächst
Wolfram Weimer
In Deutschland geht es geordnet zu. Kein Land scheint so viele Regeln und Richtlinien zu besitzen: von neuen Rechtschreibreformen über Mindestlohnbegrenzungen hin zu Erbschaftssteuern. "Liberalismus" gehört nicht zum aktiven Wortschatz der Bundesregenten.
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Tor Obama
Wolfram Weimer
Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Barak Obama will am 24. Juli Deutschland besuchen und am Brandenburger Tor eine Wahlkampsrede halten. Berlins Partybürgermeister Klaus Wowereit findet das toll. Das ist es auch: Toll.
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Schafft die Mineralölsteuer ab
Wolfram Weimer
Der Ölpreis steigt von Rekord zu Rekord, der Weltkonjunktur droht ein Schock, und wir Deutschen nähern uns den Tankstellen mit einer Gefühlslage von Kälbern vor der Schlachtbank. Bei einer derart dramatischen Lage sollte die Politik handeln – mit der Abs
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Schafft die Wehrpflicht ab
Wolfram Weimer
Die Bundesregierung will das Afghanistan-Mandat ausweiten und weitere 1000 Soldaten an den Hindukusch schicken. Der Einsatz geht ins siebte Jahr, und ein Ende ist nicht abzusehen.
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Die Ein-Bildungsrepublik
Wolfram Weimer
Hört, hört! Angela Merkel ruft die Bildungsrepublik Deutschland aus. Doch weiß sie auch, wohin sie da ruft? Denn unser Land ist inzwischen von einem Land der Dichter und Denker zu einem Jahrmarkt der Spieler und Sender degeneriert.
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Frauen-Apartheid
Wolfram Weimer
Von Angela Merkel bis Andrea Nahles, von Ursula von der Leyen bis Claudia Roth und Gesine Schwan erobern die Frauen bei uns immer mehr politische Macht. In unserem Nachbarkulturkreis passiert jedoch das glatte Gegenteil.
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Gesine Schwanilanti
Wolfram Weimer
Um Gesine Schwan zur Bundespräsidentin zu machen, muss die SPD mit der Linken paktieren. Die Sozialdemokraten unter Kurt Beck versinken im Linksstrudel. Erinnerungen an Hessen werden wach.
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Beck up
Wolfram Weimer
Es gibt Missionen, die sind ehrenvoll, aber doch so heikel, dass man sie keinem wirklich wünscht: Frauenbeauftragter bei Beate Uhse, Zahnarzt beim Weißen Hai oder auch Vorsitzender der SPD. Kurt Beck, die brave Seele, hat sich für Letzteres entschieden.
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Der Rechtsruck
Wolfram Weimer
Erst gewannen die Konservativen in Frankreich, dann in Italien, jetzt in England. Und wenn die Umfragen nicht trügen, dann dürfte zu aller Überraschung sogar der Republikaner Mc Cain der neue US-Präsident werden und nicht die medialen Stars der Linken.
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Merkels Stuhlbeinsäger
Wolfram Weimer
Es gärt in der CDU. Während noch alle Welt über die Selbstzerfleischung der SPD räsoniert, braut sich auch in der anderen Volkspartei etwas zusammen. Denn hinter einer glänzenden Kanzlerin brechen plötzlich Machtrivalitäten und Richtungskämpfe auf.
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Der Schuldenskandal
Wolfram Weimer
Die Bundesregierung hat damit begonnen, Wahlgeschenke zu verteilen. Einige Minister wollen nun für 2009 das ganz große Füllhorn auspacken. Peer Steinbrück wehrt sich wie ein Deichgraf. Doch die Flut kommt.
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Vorsicht Tandem!
Wolfram Weimer
Immer wenn in der deutschen Politik ein Führungstandem losradelt, kann man auf den baldigen Sturz wetten.
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Oswald Merz
Wolfram Weimer
Der Grüne Oswald Metzger wechselt zur CDU. Auf den ersten Blick kann sich Angela Merkel freuen, denn ihre schwarz-grüne Machtoption bekommt ein neues Gesicht.
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Sigmar und Lothar
Wolfram Weimer
Der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel macht eine unglückliche Figur. Ein Fehltritt hier, ein Skandälchen da, Poltersprüche dort und eine verwegene Politik gegen deutsche Wirtschaftsinteressen.
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Wir verraten das Private
Wolfram Weimer
Der Schwarzgeldskandal ist ein Fest für alle Etatisten. Sie malen grelle Bilder von gierigen Reichen hier und einem armen, hintergangenen Staat da. Selten wurden Sündenböcke so gnadenlos an den Pranger gestellt.
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LKW aus Mainz oder Cabrio aus Berlin
Wolfram Weimer
Michael Naumann hat Recht. Mit Kurt Beck ist es tatsächlich wie mit einem LKW. Er brummt ziemlich mächtig vor sich hin, man braucht ihn irgendwie, aber sobald es geht, will man ihn doch überholen.
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Kant siegt gegen Nietzsche
Wolfram Weimer
Andrea Ypsilanti hat hessisch Roulette gespielt und verloren. Ihr spektakulärer Versuch, über den Bruch eines Wahlversprechens an die Macht zu kommen, ist erst einmal gescheitert.
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Die Eichenschränke der SPD
Wolfram Weimer
Die SPD steckt in der Krise. Doch warum eigentlich? Das Land nimmt endlich Aufschwung, die Schlüsselminister vermelden Erfolge, innerparteilicher Kampf ist kaum zu sehen. Ein Blick auf die Führungsgarde verrät die eigentliche Schwäche der Partei.
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Schafft die Wehrpflicht ab!
Wolfram Weimer
Deutsche Tornados überm Hindukusch, die Marine vor Libanon, Heerestruppen auf dem Balkan und im Kongo. Der Bundeswehr wird viel zugemutet, zu viel wahrscheinlich. Und das mit einer völlig antiquierten Organisation.
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