Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Mai: Nichts klappt, alle lieben sie: Das Geheimnis der verschlunzten Hauptstadt

Babel Berlin
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite
 > Sollte die Beschneidung von Jungen gesetzlich erlaubt werden?

Umfrage

Sollte die Beschneidung von Jungen gesetzlich erlaubt werden?

Ja. Die Religionsfreiheit ist ein hohes, freiheitliches Gut
14% (315 Stimmen)
Nein, denn die körperliche Unversehrtheit von Kindern wiegt schwerer
86% (1985 Stimmen)
Gesamtstimmen: 2300



Zurück zur Startseite

Abschneiden von Vorhäuten

Was hat eigentlich Religionsfreiheit mit dem Abschneiden von Vorhäuten bei männlichen Babies und /oder minderjährigen Jungen mit Religionsfreiheit zu tun?
Da könnte ich doch genauso gut fragen was hat Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen mit Sexualfreiheit zu tun?
Das Kultur und Traditionsargument kann ich auch nicht gelten lassen: Ich bin gegen den "kulturellen" und "traditionellen" heute noch praktizierten Infantizid bei bestimmten Indiostämmen, bei dem Mißgeburten, Zwillingsgeburten und Babies mit unerwünschten Geschlecht (meistens Mädchen) nach der Geburt getötet werden, indem sie lebendig begraben werden, meist mit Hilfe des Schamanen (religiöse Gründe?). Ich bin der Meinung, Menschenrechte sind universal, Menschenrechte gelten auch für die männlichen Babies und Jungen von religiösen Eltern!

  • Antworten
Klaus Ewinger16.07.2012 | 17:46 Uhr

Einfach lachhaft wie schnell

Einfach lachhaft wie schnell die politiker, ohne diskussion, einknicken

  • Antworten
Gast17.07.2012 | 01:22 Uhr

beschneidung

Es muss endlich Schluss sein mit krankhaftem Glaubenswahn!Die Beschneidung muss verboten bleiben und sein!!

  • Antworten
olejnik herbert16.07.2012 | 18:18 Uhr

Beschneidung

21tes Jahrhundert und die Menscheit schlägt sich immer noch gegenseitig den Schädel ein. Warum? Entweder aus materiellen oder aus religiösen Gründen. Das erste kann man noch nachvollziehen. Wenn jemand auf der Müllhalde lebt, will er überleben, egal wie. über das zweite sollte die Menschheit hinausgewachsen sein.

  • Antworten
Guido Gerold19.07.2012 | 14:11 Uhr

Das Grundgesetz gilt auch für Religionsgemeinschaften

Wer das Abschneiden von Körperteilen ohne medizinischen Grund erlauben möchte, der kann als nächstes die Züchtigung von Frau und Kind - eine alte christliche Tradition, die in der Bibel verankert ist - oder die Scharia einführen.

In einem säkularen Staat haben sich Religionsgemeinschaften dem Grundgesetz zu beugen und müssen ihre Bräuche verfassungskonform ausgestalten. Es kann nicht angehen, dass man sich von willfährigen Politikern passende Gesetze machen lässt.

Es ist nicht erkennbar, wie ein solches Gesetz verfassungskonform gestaltet werden könnte. Ich glaube man will einfach Juden und Muslimen einen Gefallen tun und lässt dann anschließend das Gesetz von Karlsruhe kassieren. Der gute Wille war ja da.

Armseliges Politikerpack

  • Antworten
Klaus Minhardt16.07.2012 | 18:53 Uhr

Grundgesetzänderung

Nach dem was bisher im Bundestag geschehen ist, fürchte ich das Schlimmste: Die machen eine GRUNDGESETZÄNDERUNG, in dem mit entsprechender Mehrheit ein "LEX VORHAUT" mit folgendem Inhalt verabschiedet wird: "Abweichend von allen anderen Bestimmungen des Grundgesetzes ist die Beschneidung von Knaben erlaubt und straflos, wenn ein Erziehungsberechtigter religiöse Gründe anführt." Dann hat auch Karlsruhe keine Chance. Das ist der Horror!

  • Antworten
Dr. Bodo Zimmermann20.07.2012 | 07:10 Uhr

Heuchelei angesichts der Abtreibungen

Angesichts von 100.000 Abtreibungen jährlich die schwerer wiegen als ein bisschen Vorhaut, dass laut WHO sogar noch hilft, nicht so leicht an AIDS zu erkranken, erscheint diese deutschlandweite Empörung als HEUCHELEI. Zum Vergleich: Es kann in Deutschland nicht mehr als 30.000 Beschneidungen jährlich geben (Geschätzte Anzahl männlicher Neugeborener bei 4200000 Juden und Muslimen)

  • Antworten
Peer16.07.2012 | 19:13 Uhr

zu "Heuchelei"

Es ist bezeichnend, in welcher Art einer der wenigen die Beschneidung befürwortenden Kommentare verfasst ist. Es kann doch nicht Ihr Ernst sein, Probleme wie das der Abtreibung ins Feld zu führen, um eine so wichtige Diskussion auszuhebeln! Wenn wir damit begännen, dürften wir uns angesichts der massiven Staatsverschuldung auch nicht um das minderwertige Problem der Niedriglöhne beschäftigen. Und es kann doch keinesfalls Ihr Ernst sein, von "ein bisschen Haut" zu sprechen! Und was soll die Zahl von 30000 Beschneidungen pro Jahr besagen? Etwa, dass die Anzahl zu geringfügig ist als dass man sich damit beschäftigen müsse?
Die zahlreichen Kommentare machen es doch sehr deutlich: Hier handelt es sich um die Frage, ob das in unserem Grundgesetz verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit (welches Sie als Opfer einer Körperverletzung sicher in Anspruch nehmen würden) höher einzustufen ist als das Recht auf die Freiheit der Religionsausübung. Diese Frage ist schwerwiegend und wird von den Rechtsexperten entschieden werden.
Noch ein Wort zu dem ewigen Argument der "Vorbeugung gegen AIDS": Die entsprechende Studien, auf die sich auch die WHO bezieht, sind an erwachsenen sexuell aktiven Männern durchgeführt worden. Säuglinge, Kleinkinder und Kinder haben höchst selten Geschlechtsverkehr. Und die vergleichsweise wenigen Fälle von Pädophilie dürften nach Ihrer Argumentationsschiene ja kaum ins Gewicht fallen... Jeder Mann, ob Jude, Moslem, Christ oder Andersgläubige, hat das Recht sich beschneiden zu lassen. Aber Hände weg von Säuglingen und Kleinkindern! Und ja, das gilt auch für die fragwürdige Mode, Babies und Kleinkindern Ohrlöcher zu stechen, um sie lange vor der Zeit wie jugendliche oder erwachsene Frauen auszustaffieren. Ein Bauchnabelpiercing könnte den Anblick beim Windelwechseln auch hübscher machen, nicht wahr?

  • Antworten
Holger17.07.2012 | 11:11 Uhr

"Heuchelei"

Siehe den Aufsatz "Männliche Beschneidung oder: Wie halten Sie es mit der Abtreibung?" http://dawitrichter.wordpress.com/2012/07/20/mannliche-beschneidung-oder-wie-halten-sie-es-mit-der-abtreibung/

Abtreibung ist ein dreifacher Eingriff in die körperliches Unversehrtheit. Die Religionsfreiheit ist laut Verfassung eindeutig genauso wichtig wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Nur: Die Abtreibung greift in dessen Kernbereich ein und die männliche Beschneidung nicht. Wer Beschneidung verbietet, muss auch die Fristenlösung verbieten, sonst ist er inkonsequnt und misst mit zweierlei Maß.

  • Antworten
Peer20.07.2012 | 16:07 Uhr

Abtreibungen sind ein Strohmann-Argument

Außerdem: Eine aktuelle Studie belegt, dass unter Deutschen ohne Migrationshintergrund etwa dreißig mal mehr Beschneidungen durchgeführt werden, als medizinisch tatsächlich zu rechtfertigen sind. "Phimose" ist vor der Pubertät KEINE zulässige Diagnose!

Wir haben es also mit einer das gesamte System durchdringenden Verachtung für die Grundrechte von Männern zu tun. Dies betrifft keineswegs nur religiöse Minderheiten.

  • Antworten
Martin1217.07.2012 | 12:13 Uhr

Haha AIDS

Was das mit dem AIDS angeht solltest du doch wirklich nochmal in den Sexualkundeunterricht.

  • Antworten
Gast22.07.2012 | 16:02 Uhr

Schluss mit der Diffamierung der Religionen!!!

Gesetzlich erlaubt sein müsste die Beschneidung, wenn sie von einem Facharzt durchgeführt wird. Man kann doch nicht allen ernstes dieses Thema losgelöst vom Glauben der Muslime und Juden sehen!!! Es muss also einen praktikablen Kompromiss geben, der den Familien ihr Recht auf diesen wichtigen Punkt ihrer Religionsausübung zugesteht. Es handelt sich ja schließlich nicht um die Beschneidung von jungen Frauen!!!!!

Noch eine eher banale Anmerkung: Jeden Tag erhalten in Deutschland tausende kleiner Mädchen (selten Jungen) im Baby- bzw. Kleinkindalter Ohrlöcher. Des Weiteren werden sog. "Wunschkaiserschnitte" immer häufiger durchgeführt, obwohl diese eine Gefahr für Mutter und Kind darstellen können.

In unserer Gesellschaft steht das Wohl und die Unversehrtheit des Kindes eben NICHT immer an oberster Stelle.

Wir sollten aufhören, das Thema Beschneidung zu benutzen, um den uns vielleicht nur fremden Religionen mal ordentlich die Meinung zu sagen und dadurch die eigene christliche Religion bzw. den Atheismus zu überhöhen...

  • Antworten
Katharina D.16.07.2012 | 19:39 Uhr

zu "...Diffamierung..."

Abermals lese ich Argumente, die nachdenklich stimmen: Diffamierung von Religionen? Die Rechtsprechung diffamiert keine der betroffenen Religionen, im Gegenteil - sie schützt sie davor, ein Gesetz zu brechen und die Religionsangehörigen straffällig werden zu lassen. In der jüdischen Religion geht es in erster Linie um den Bund des Mannes (!) mit Gott (Frauen stehen von Geburt an in diesem Bund); einer der Gründe für die Beschneidung im Islam stammt ebenfalls aus alter Zeit: die gefallenen Krieger (!) sollen nach einer Schlacht vom Gegner zu unterscheiden sein, damit sie ihrem Glauben gemäß geehrt und bestattet werden können. Die deutsche Rechtsprechung wird keinem heranwachsenden/erwachsenen Juden oder Moslem die Beschneidung verbieten, um diesen Gründen gerecht zu werden. Diese Sichtweise ist nicht losgelöst von den Religionen, sondern achtet sie eher.

Eine Bitte an Sie und die vielen anderen, die es so sehen wie Sie: Beschneidung bei Jungen und die weibliche Genitalverstümmelung sind sehr wohl vergleichbar! In beiden Fällen handelt es sich um einen Eingriff am Sexualorgan, der aus nicht medizinischen Gründen erfolgt. In beiden Fällen werden innervierte, höchst empfindsame Teile des Geschlechts entfernt. In beiden Fällen erleiden die Kleinstkinder und Kinder heftigste Schmerzen, und in beiden Fällen sind posttraumatische Schäden bekannt. In beiden Fällen empfinden sich die Betroffenen als "normal", da in ihrer Gesellschaft "alle so sind". Gründe und Argumente sind für beide Traditionen nahezu identisch; ebenso die "Zelebrierung" mit anschließendem gemeinschaftlichen Fest und Geschenken für die Kinder. In beiden Fällen sind es (nicht immer!) die Eltern, die in bester Absicht über das Wohl ihres Kindes bestimmen.

Niemand stellt außer Frage, dass der Leidendruck für die Mädchen und Frauen weitaus höher und die lebenslange Auswirkung in den meisten Fällen schwerwiegender ist! Doch verstoßen beide Traditionen gleichermaßen gegen die Menschenrechte. Und müssen beide gleichermaßen behandelt, diskutiert und nach Möglichkeit beendet werden.

Geht es den Aktivisten, die gegen die weibliche Genitalverstümmelung kämpfen, Ihrer Meinung nach auch nur darum, fremden Kulturen mal gehörig die Meinung zu sagen und die eigene Zivilisation zu überhöhen? Doch sicher nicht. Und ebenso sicher nutzt nur eine verschwindend geringe Anzahl Ungebildeter diese, um fremden Religionen "die Meinung zu sagen". Die meisten scheinen sich um das Wohl der Kinder zu sorgen, welches leider - und da haben Sie Recht - in unserer Gesellschaft nicht immer an oberster Stelle steht.

Mit freundlichen Grüßen, ein (aus medizinischen Gründen) beschnittener Anti-FGM Aktivist

  • Antworten
Holger17.07.2012 | 11:50 Uhr

Es ist keine Diffamierung der Religionen

Wir leben in einem Säkularstaat, religiöse Bräuche sind so zu gestalten, dass sie gesetzeskonform sind, mindestens die Verfassung, die Basis unserer Gesellschaft, ist zu achten

Im Islam ist die Beschneidung kein Gesetz, lediglich eine Empfehlung

Im modernen Judentum gibt es Rabbiner, die einen Aufnahmeritus ohne Beschneidung anbieten.

http://www.jewsagainstcircumcision.org/

  • Antworten
Marie P.18.07.2012 | 05:09 Uhr

"Wichtiger Punkt der Religionsausübung"

Wenn sich eine Religion vor allem dadurch definiert, dass sie kleinen Kindern an den Penis gibt, dann finde ich das ziemlich schwach. Beten, Selbstkasteiung, Soziales Engagement, Armen helfen, Bildung für Arme bieten - toll. Aber Genitalverstümmelung als zentraler Teil einer Religion? Das ist traurig und inakzeptabel.

  • Antworten
Harald19.07.2012 | 21:47 Uhr

Keine Religion

Dann sollten sie in ihr Land zurück gehen! Da können sie abschneiden was sie wollen - hier nicht!

  • Antworten
Paul10.01.2013 | 23:01 Uhr

Komiker-Nation

Was macht das denn für einen Eindruck, wenn wir mit der Vorhaut in der einen und dem Gesetzbuch in der anderen Hand dem Islam erklären, wie wichtig Toleranz ist.

  • Antworten
Alfred Vomberg16.07.2012 | 20:50 Uhr

beschneidung

die beschneidung ist der zweite versuch die gerichtskompetenz in deutschland aufzuweichen.betreiber, der islam mit seinen eigenen interessen.wenn die kanzlerin meint,soll das gericht gefällig hören.so auch der irrglaube schäubles.B.V.G.schnell noch die eigenen schulden im gesamttopf verstreuen.vor einem tolalitären staat,alias ddr, sollten wir uns schnell trennen.sie hat als leiterin von fdj, und IM nichts dazuglernt.nur eins,die macht über alle mittel zu erhalten.ihre gefolgsmänner hat sie aussortiert.das kennen wir doch irgendwo her.lieb kind machen im ausland,im inland leider von nichtswissenden omas unterstützt.schlagzeilen in "bild"sagen alles.
eine undurchsichtige figur.in keiner tv sendung.

  • Antworten
bauer- it l. hessen a.d.16.07.2012 | 21:56 Uhr

Beschneidung / Konflikt der Grundrechte

Zur Religionsfreiheit gehört auch das Recht auf keine Religion. Warum dürfen Kinder dieses Recht und das der körperlichen Unversehrtheit nicht selbst leben, ohne vorher irreparabel in ein religiöses Gerüst gezwungen worden zu sein. In einem Deutschland ohne Staatsreligion muss religiöse Tradition vor den persönlichen Grundrechten zurückstehen. Das mutige Gerichtsurteil wird hoffentlich auch vor dem Verfassungsgericht ein positives Echo finden !! Und was für ein "jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland" soll das denn sein, wenn es nur durch Körperverstümmelung möglich ist ?! Auf so ein Mitleben sollte man leicht verzichten können !

  • Antworten
M.T. Klüner16.07.2012 | 23:14 Uhr

Beschneidung

Die rituelle Verstümmelung unterhalb der Gürtellinie gehört nicht zu Deutschland. Sie ist eine Barbarei aus der Steinzeit und alternativlos abzulehnen!

  • Antworten
JosephBreitenbach17.07.2012 | 00:47 Uhr

Wie Zivilisation gemacht wird

Es ist einfach immer noch so, dass Kinder nicht als vollwertige Menschen (nicht mal so vollwertig wie manche Tiere) gesehen werden. Das war früher bekanntlich noch mehr so und die Sache verändert sich in einem langsamen Prozess. Erst seit wenigen Jahrzehnten ist das Schlagen und Züchtigen von Kindern verboten. Und noch vor wenigen Jahrhunderten wurden ganze Kinder geopfert. Kinderschutz und Kinderrechte sind eben eine relativ junge Entwicklung in unserer Zivilisation. Anders kann man sich die momentane Diskussion nicht erklären. Und eben erleben wir mit, wie auf diesem Weg ein weiterer kleiner Schritt gegangen wird. Dabei ist es relativ unerheblich, ob die Lage im Falle der religiös motivierten Beschneidung von Kindern (oder auch nur Knaben) schon jetzt offiziell rechtlich entschieden wird oder erst in 50 Jahren. Wichtig ist, die Richtung zu erkennen. Die ganze aktuelle Argumentation über Recht, Politik und Religion ist dabei recht oberflächliches Geplänkel (und darum oft so irrational und nicht lösbar). Im Grunde geht es nur um die Anerkennung und Wertschätzung von Interessen und Gefühlen von Kindern. Und wie immer in einem solchen Prozess kommt der Antrieb aus der Bevölkerung, welche Parteienvertreter und Funktionäre in der Entwicklung voraus ist. Bei der gegenwärtigen Kluft zwischen der Meinung des Volkes und seiner Vertreter ist es vor allem wichtig, den Volksvertretern diese Kluft ersichtlich werden zu lassen. Das geht nur mit Zahlen und z.B. über Petitionen. Seit 5 Tagen läuft hier http://www.avaaz.org/de/petition/Stoppt_die_Beschneidung_von_Kindern_aus_religiosen_Grunden//?tta ein neuer Anlauf zu einer öffentlichen Petition. Wenn die Zahl der Unterzeichner groß ist, wird das auch die Wählerstimmen suchenden Funktionäre entsprechen orientieren.

  • Antworten
Stefan Meditz17.07.2012 | 06:14 Uhr

Irrenhaus

Der harmlose Brauch weiblicher Muslime Kopftücher zu tragen wird zum Teil eingeschränkt, das archaische und perverse Ritual der ZWANGSBESCHNEIDUNG wehrloser Kleinkinder soll dagegen legaliert werden?

Ja bin ich denn im Irrenhaus?

  • Antworten
Frank Neumann17.07.2012 | 11:01 Uhr

Koran

Es gibt keine Sure im Koran, keinen begleitenden Text und auch keine Fatwa, die eine Beschneidung kleiner Kinder vorschreibt.

  • Antworten
Frank Neumann17.07.2012 | 11:04 Uhr

Am deutschen Wesen...

...wird die Welt genesen - oder "Was hat die Staatsschuldenkrise mit der Beschneidung gemeinsam?"
Die Antwort lautet: In beiden Fällen spielen sich die Deutschen als Oberlehrer und Besserwisser auf. Aber während Deutschland sich in der Schuldenkrise zumindest (bis jetzt) noch der Zustimmung der anderen Eurogewinner (wie z.B. die Niederlande) erfreuen kann, steht nun einmal fest, dass es zumindest in Europa kein Land gibt, dass auch nur in Erwägung ziehen würde, die religiös begründete Beschneidung verbieten zu wollen.

  • Antworten
ingwersen17.07.2012 | 14:49 Uhr

Respekt fuer Religion. Religion ist wichtig

....schlimmer ist es, wenn im Namen der Religion Koepfe abgetrennt, oder eingehauen werden.
Solche lange und alten Traditionen, sollten aber keinem Zeitgeist unterliegen.

  • Antworten
SMRunner17.07.2012 | 15:48 Uhr

Beschneidung

Gott ist allmächtig, Gott ist allwissend, Gott ist unfehlbar, Gottes Wille ist unergründbar - so heißt es doch in allen Religionen. Und daran, rsp. an Gott, zu zweifeln ist Gotteslästerung, was in jeder Religion mehr oder minder hart bestraft wird.
Wenn Gott nun den Jungs eine Vorhaut gegeben hat, hat er sich sicher etwas dabei gedacht und der Mensch nicht das Recht, daran etwas zu ändern.
Die Beschneidung ist also Gotteslästerung, und es gehören jene schon aus den Regeln ihrer eigenen Religion heraus an den Pranger, die so etwas machen, abgesehen davon, dass diese Beschneidung ein unverantwortbarer Eingriff in das Menschenrecht des Kindes auf Unversehrtheit seines Körpers ist. Was steht einer religiösen Beschneidung im Erwachsenenalter, wenn der Betreffende es selbst möchte eigentlich entgegen?
Angesichts der Äußerung von jüdischer Seite, das Urteil sie dass Schlimmste seit dem Holocaust, würde ich mir als Politiker diese Demagogie verbitten. Und wenn diese Herren der Meinungs sind, sie müssten Deutschland verlassen, dann sollen sie doch gehen.
Ich halte das Kölner Urteil für richtig. Bin übrigens überzeugter Atheist.

  • Antworten
Jürgen17.07.2012 | 16:25 Uhr

Beschneidung

Die Entscheidung des Kölner Landgerichts ist verfassungskonform und genau richtig. Die Vorhaut schützt die Eichel, Sie hat ihre biologische Berechtigung. In den heißen Regionen des nahen Ostens, wo Judentum und Islam ihren Ursprung haben, mag die Beschneidung von Jungen ihren Sinn haben. Ihre Gründe liegen im Bereich der Hygiene. Später erhielt sie im Rahmen der Religion rituellen Charakter. Heutzutage erhält sie ihren Sinn fast ausschließlich durch die Fortschreibung der religiösen Praxis. Darüber hinaus ist sie überflüssig und ein unzulässiger Eingriff in die Rechte der Person. Ich sage es mal ganz deutlich: Auch "da unten" kann und soll man sich täglich waschen.

  • Antworten
Pitter17.07.2012 | 16:53 Uhr

Körperliche Unversehrtheit

Es behauptet ja niemand, dass dies das wichtigste Thema seit wannauchimmer sei, aber durch das Gerichtsurteil steht das Problem im Raum und will gelöst sein. Und da gibt es eben nur eine Möglichkeit, die mit dem Grundgesetz und mit einem säkularen, aufgeklärten Staat vereinbar ist: eine nicht medizinisch indizierte Beschneidung von Kindern egal welchen Geschlechts aus egal welchem Grund kann und darf nicht legal sein. Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit (GG Art. 2, 2). Da steht zwar auch, dass die freie Religionsausübung gewährleistet wird, aber da dies kaum als freie Religionsausübung seitens des Kindes betrachtet werden kann, fällt dies nicht ins Gewicht. Die Interessen der Eltern sind dabei bei weitem nicht so relevant wie die des Kindes, und die hat der Staat zu schützen (selbst wehren oder eine Meinung äussern können sie, abseits von Schmerzensschreien wenn ein Körperteil unnötigerweise entfernt wird, ja nicht)! "Das haben wir schon seit der Bronzezeit so gemacht" kann und darf dabei kein Argument sein. Religionsfreiheit darf keinen Vorrang vor wichtigeren Grundrechten haben, da begibt man sich ganz schnell auf eine schiefe Ebene. Aber wenn man sich die aktuelle (Nicht-)Diskussion in der Politik darüber anschaut, hat die Aufklärung noch einen langen Weg vor sich.

  • Antworten
Jonas17.07.2012 | 17:49 Uhr

Jahrtausende alte Taditionen

Religionen und Kulturen scheinen einigen fremd zu sein, benehmen sich wie die letzten und versuchen Religionsgemeinschaften mit Milliarden Mitgliedern "Islam und Judentum", mit Jahrtausende alten Traditionen auf einmal in frage stellen! Öhm, Ich sage nur, das euch dafür die Befugnis fehlt und ihr weißt nicht was glaube bedeutet! Außerdem würden die Gläubigen solch ein Entschluss sowieso nicht befolgen und das könnte durch die Unzufriedenheit der Gläubige fatale folgen mit sich herbeiführen.

Die uneinsichtige Christen, die sich sorgen um die zukunft des Christentums machen (anscheinend braucht es menschliche Hilfe um überleben zu können) oder Atheisten die sich gegenüber andere Religionen behaupten wollen.

Lässt die Schwänze der Juden und Muslime und kümmert euch um eure eigentlichen probleme!

  • Antworten
Muhammet Ali17.07.2012 | 23:52 Uhr

Grundgesetz???!!!

Kennt diese Kanzlerin und die restlichen Kasper-Politiker nicht unser Grundgesetz????
Das Grundgesetz ist geschaffen worden um in Deutschland Recht und Ordnung herzustellen!!!
Wenn unsere Kasperle-Partei-Politiker für jeden noch so Lobbyisten das Grundgesetz ändern wollen “dann Gnade uns Gott“.
Will diese Kanzlerin dann auch noch die Steinigung, das Hand-abhacken (zB. bei Diebstahl), Kinderehe ab 12 Jahre, Ehrenmorde, Christenmorde usw. usw..
Was für Grausamkeiten wurden schon unter dem Deckmantel einer Religion ausgeführt???
Die Kanzlerin sollte, wenn sie das Beschneidungs-Gesetz will, doch mit gutem Beispiel vorangehen und nicht das Grundgesetz nach gut Düngen ändern, wo kommen wir den da hin!!!
Armessss Deutschland, armessss Deutsches Volk!!!
Wo führen uns diese Kasperle- Politiker CDU/CSU/FDP usw. noch hin???
Außer in den Totalen Bankrott bei der EURO-Rettung!!!

  • Antworten
Gandalf18.07.2012 | 08:32 Uhr

Beschneidung: Lust und Gefühle

Als beschnittener Mann, der aus einer christlich-muslimischen Familie stammt, bin ich ein klarer Gegner von Beschneidung - es sei denn es gibt eine tatsächliche medizinische Indikation, die sie notwendig macht.

Es geht sowohl um das Recht von körperlicher Unversehrtheit als auch um das Recht auf Selbstbestimmung. Wie darf ich Lust und Gefühle empfinden? Da durch die Entfernung der Vorhaut die Empfindsamkeit der Eichel nachweislich abnimmt, ist sie auch meiner Sicht nicht zu befürworten.

Meine Beschneidung wurde zwar aus "religiösen Gründen" im Kindesalter durchgeführt. Ich fühle mich jedoch weder zum Christentum noch zum Islam zugehörig. Weder wurde ich besonders religiös erzogen. Die Beschneidung war umsonst. Sie wurde jedoch von meinen Eltern durchgeführt, weil sie der Meinung waren, es tun zu müssen. Aus religiösen, traditionellen oder sonstigen Gründe.

  • Antworten
Cicero18.07.2012 | 19:58 Uhr

religiöse Beschneidung von Kindern

Das Kindeswohl sollte endlich in den Religionen höher gestellt sein,als die Religionsfreiheit,denn mit dem Beschneiden stellen nur die Eltern ihr Gewissen ruhig.Den Kindern würd ein körperlicher und seelischer Schaden zugefügt.

  • Antworten
M.G:18.07.2012 | 22:45 Uhr

Eindeutig Contra

Wenn Hunde vor dem Kupieren geschützt werden durch das Tierschutzgesetz, brauchen wir wohl die Diskussion gar nicht weiterführen oder? ;-)
Wer im Alter beschnitten sein möchte kann das am 18 Geburtstag unter den Schmerzen etc. gerne nachholen.
Mein Sohn hatte seinerzeit eine Hodenoperation im Alter von 2 Jahren ambulant - ich kann mich noch an die Beschwerden von 2 kleinen Jungs erinnern, die ebenfalls im Aufwachraum waren - Zitat "Mami mein Penis tut so weh!".
Ich weiss nicht wie deren Beschneidungen motiviert waren, aber man sollte Ärzte und Chirurgen nur bemühen wenn deren Einsatz auch tatsächlich geboten ist und nicht aus religiöser Eiferei und nichts anderes ist dieser Akt aus meiner Sicht!

Oder sollen wir Christen uns wieder auf die Riten und Gesetzmässigkeiten des alten Testamentes berufen ? Darüber sollten wir hier in einem säkularen Staat hinweg sein.

Übrigens wie steht es um die Frage des rituellen Schächtens? ;-)

  • Antworten
CK19.07.2012 | 09:45 Uhr

Archaische Rituale

Es ist schon längst überfällig, über die Sonderrechte, die „Religionsgemeinschaften“ inne haben, mögen sie nun im Grundgesetz verankert sein oder nicht, gründlich öffentlich zu diskutieren.

Ich danke Ihnen für den Hinweis auf die Schächtung, da dies ein weiteres Beispiel dafür ist, wie uralte, von jedem aufgeklärten Menschen als barbarisch zu bezeichnenden Rituale, in einer Gesellschaft, die sich doch um ethisches Verhalten bemühen sollte, in anachronistischer Weise aufrechterhalten werden.

Das Herumschnipseln an Welpen ist genauso und zu recht verboten wie das Quälen und grundlose Töten von Tieren. Dagegen stehende Rieten haben sich in einer Welt, zumindest in unserem Staat, der über eine demokratisch legitimierte Verfassung verfügt, überholt. Dass Regentänze überflüssig und sinnlos geworden sind, ist in unserer Kultur angekommen, für die obsoleten Rituale, wie Beschneidung, Schächten, Verschleierung, wird dies ebenfalls bald so sein. Wir brauchen eine undogmatische und ethisch orientierte Diskussion um diesen Prozess zu beschleunigen.

Und es muss auch noch einen Schritt weiter gehen. Der soziale Umgang in den „Religionsgemeinschaften“ ist genauso reformbedürftig. Der „dritte Weg“ im Arbeitsrecht, auch wenn er im Grundgesetz verankert ist, kann so nicht länger bleiben.

Übergreifend geht es doch, wie auch schon geschrieben, um die Unterordnung religiöser und kirchlicher Bestimmungen und Überlieferungen unter das staatliche und weltliche Recht. Wenn im Zusammenhang mit der Diskussion über die Finanzen in Europa auch darüber nachgedacht wird, das Grundgesetz zu erneuern bzw. die Meinung geäußert wird, es weitreichend zu ändern und in eine deutsche Verfassung zu überführen, bin ich gespannt, wie dabei mit den „Religionsgemeinschaften“ verfahren wird.

  • Antworten
Reinhard19.07.2012 | 11:34 Uhr

Genitalbeschneidung bei Jungen

Eine hervorragende Stellungnahme und Einordnung des stellvertretenden Direktor des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie:
http://idw-online.de/pages/de/news488890

  • Antworten
Cicero19.07.2012 | 12:03 Uhr

Ich hoffe dass dieser Streit

Ich hoffe dass dieser Streit vor das Bundesverfassungsgericht kommt!

Wie kann es sein, dass die Politik bewusst die Grundrechte von Kindern verletzt nur weil religiöse Führer dies wünschen?!
Das ist eigentlich ein Skandal! Kennt denn keiner der Politiker die elementaren Grundrechte der Menschen!!!
Vor allem ein unmündiges Kind hat ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit.
Wenn ein religiöser Ritus die Beschneidung fordert, so ist das zu akzeptieren. Jedoch nur an mündigen Personen, die sich selbst dazu entschließen können!

  • Antworten
Niko B.19.07.2012 | 12:03 Uhr

Unfassbar

Es ist mehr als unerträglich, wie Abgeordnete mit dem Grundgesetz umgehen. Überall im web(auf deutschsprachigen (medien-)Portalen mit Kommentarfunktion) ist die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung nur für eine kleine Gruppe nicht nachvollziehbar: für die Marionetten aus Berlin. Dabei spielen die Themen eine untergeordnete Rolle: VS, ESM, Beschneidung usw.

Ich bin es einfach leid, tausende Empörtheitskommentare der wählenden Mehrheit zu lesen. Es nutzt nichts, Buchstaben in das Internet (beliebige Forenformulare) zu tippen. Damit wird es keinen Protest und/oder öffentlichen Widerstand geben. Er wird sich höchstens aufstauen. Wenn´s dann aber knallt, isses zu spät.

  • Antworten
RingelRangel19.07.2012 | 21:41 Uhr

Zweierlei Maß

Kopftuch und Burka (Stichworte: Religion, Frauen) verbieten?
Beschneidung Schutzbefohlener (Stichworte: Religion, Männer) erlauben?
Warum?
Weil nicht nur Muslime sondern vor allem Juden betroffen sind?

  • Antworten
Pipkin20.07.2012 | 15:00 Uhr

Aufregung der Religionsvertreter

Die Empörung, die hier von jüdischen und moslemischen Religionsvertretern teils in sehr harschen Worten und mit wieder einmal unpassenden Vergleichen gezeigt wird, hängt sich tatsächlich an diesem einen kleinen Stück Vorhaut auf!

Jetzt noch mal: Ist die Identität einer Religion bzw. die Ausübung dieser Religion wirklich nur von diesem Hautstück abhängig? Ich kann das einfach nicht glauben! Das würde im Umkehrschluss bedeuten, die Verbreitung der jeweiligen Religion ist vom Zuwachs der Beschnittenen abhängig, die für diese Operation keine Zustimmung geben konnten, also von den Kindern. Diese Religionen müssten also Angst haben, von Erwachsenen keine Zustimmung und Unterstützung und Anhänger mehr zu finden! Ist das richtig?

Wenn ja, wäre das Verbot allemal notwendig. Wenn nein, kann man die Aufregung darüber nicht verstehen!

  • Antworten
gerolfh 20.07.2012 | 15:13 Uhr

Mir liegt nicht so sehr die

Mir liegt nicht so sehr die körperliche Unversehrtheit der Kinder, als dass die Kinder ihren Willen nicht äußern können. Selbst wenn diese Kinder in ihrem späteren Leben der Beschneidung positiv gegenüberstehen, dann ist es trotzdem nicht unbedingt ihr eigener Standpunkt, da sie so erzogen wurden, und daher dazu, womöglich, unkritisch sind. Aber ist denn ausgeschlossen, dass ein Jugendlicher total gegen die Entscheidung seiner Eltern steht? Vor allem kann dieser Prozess nicht rückgängig gemacht werden, also ist in einem solchen Fall eher das Kind der Verlierer.

Was ich damit sagen möchte: hier geht es nicht um die Religionsfreiheit der Person (des Babys), die beschnitten werden soll, da diese die Religionsfreiheit noch nicht begreifen können, daher diese auch noch nicht besitzt. Es geht eher darum, dass die Eltern ihren freien Lauf haben. Nur was lässt sich tun, wenn die Person ihre Freiheit nicht verwenden kann?

Das optimale Kompromiss wäre, meines Erachtens, das Kind erst wachsen und es schließlich selbst entscheiden zu lassen. Das Problem ist, dass viele Eltern das einfach nicht akzeptieren können.

  • Antworten
Thomas20.07.2012 | 15:37 Uhr

Religiöse Gründe?

Vergeblich habe ich im Internet nach den "religiösen Gründen" für eine Beschneidung gesucht. Wo steht, dass Gott das will? Wieviel Unheil ist in die Welt gekommen, weil die Menschen etwas getan haben, "weil Gott es will". Gott ist bedingungslose Liebe. Gott will gar nichts, er ist alles was ist, er hat alles.

  • Antworten
lichtbote22.07.2012 | 10:33 Uhr

Beschneidung= Körperverletzung+ priviligierter Kindesmissbrauch

Eine Körperverletzung ist eine Körperverletzung ist eine Körperverletzung. Und nur weil es schon immer seit tausenden von Jahren so gemacht wurde, ist es nicht weniger eine Körperverletzung! Beschneidung ist einfach nur abstoßend, barbarisch und widerwärtig, schmerzvoll und auch nicht ohne Risiken. Ausserdem erfüllt dieser anachronistische Ritus m.E. nicht nur den Tatbestand der Körperverletzung sondern ebenso den des Kindesmissbrauchs. Es ist an der Zeit, dass Religionen ihre Riten endlich einmal weiter entwickeln! Ansonsten könnte ja auch irgendeine Religion auf die Idee kommen im Namen der Religionsfreiheit jeden Sonntag ein Kind auf dem Altar ihrem Gott als Opfer darzubringen oder weiter Hexen auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Dass wir nicht mehr im Mittelalter oder in der Steinzeit leben, kommt manchen ewiggestrigen Religionen nicht in den Sinn. So werden auch heute noch Menschen gesteinigt, Dieben Hände abgehackt und Jungs beschnitten. omg!

Wer Beschneidungen erlaubt, der muss konsequenterweise auch die physische Züchtigung von Kinder durch ihre Eltern, also die Prügelstrafe wieder erlauben. Hunde haben hierzulande dann mehr Rechte, als minderjährige Jungen. Das Dekupieren von Hundeschwänzen steht zurecht unter Strafe; die Beschneidung kleiner Jungen nicht, wenn man das eiligst verkündete Statement der Kanzlerin liest. Um des lieben Friedens mit dem Zentralrat der Juden willen wollen wir natürlich nicht zu einer Komiker-Nation verkommen! Wäre doch gelacht, wenn vorsintflutliche und barbarische Riten im 21. Jahrhundert einmal als das betrachtet würden, was sie sind, nämlich "überholt"! Aber das kommt bei der Debatte niemandem so schnell in den Sinn. Sobald die Nazikeule geschwungen wird, reagieren unsere Politiker nur im gedankenlosen Reflex. Es geht nicht darum, irgend jemandem seinen Glauben zu nehmen und schon gar nicht um Antisemitismus. Es geht einfach darum, alte Zöpfe abzuschneiden, weil sie nicht mehr zeitgemäß, weil sie inhuman sind.

  • Antworten
Joachim Baum23.07.2012 | 12:43 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Bildergalerie

20 Gründe, auf den Mars umzuziehen

zur Bildergalerie
Anzeige

Petra Sorge

Die Medienkolumne am Donnerstag

Erosion der investigativen Recherche?

Merkel und Dagmar Wöhrl (r.) im Bundestag. Politiker kritisch zu beobachten, ist Aufgabe der freien Presse

Wer Ziel einer kritischen Berichterstattung ist, versucht sich natürlich auf allen Kanälen zu wehren. Die Betroffenen haben mit dem Internet sogar eine echte Waffe in der Hand: Sie können die Fragen von Journalisten inklusive eigener Antworten einfach früher veröffentlichen – Pech für langsame Printmedien


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Eric Bonse - Lost in EUrope
Hollandes Offensive kommt zu spät

Frankreichs Staatschef Hollande will eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone. Auf einer…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

Klone der Schöpfung
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Sollte die Bundeswehr Drohnen kaufen?
Das Cicero-Meinungsbild

Das Verteidigungsministerium will unbemannte Flugkörper kaufen. Ist das ethisch zu vertreten?

Umfrage
Die Türkei muss in die EU, fordert Gerhard Schröder im Cicero. Hat er Recht?
Ja, ein Beitritt ist dringend nötig, um die Region zu stabilisieren
16%
Nein, die EU wäre heillos überfordert
84%
Gesamtstimmen: 653
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Dossier

Nordkorea zündelt

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang