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Deutsche lehnen Steuersenkungen ab Die Mehrheit der Deutschen lehnt die für das nächstes Jahr geplanten Steuersenkungen ab. Einer Umfrage des ARD-DeutschlandTrends zufolge stimmten 58 Prozent der 1000 Befragten gegen die im Koalitionsvertrag festgehaltenen Steuersenkungen. Die Ablehnung zieht sich dabei durch alle politischen Lager. Der Wunsch nach Steuererleichterungen steht hingegen im direkten Zusammenhang mit dem Einkommen: 45 Prozent der Geringverdiener befürworteten Steuersenkungen. |
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Schwellenländer gewinnen an Bedeutung Laut einer KPMG-Umfrage unter 200 Autoherstellern und Zulieferern gewinnen Schwellenländer wie China, Russland oder Indien in Zukunft als Automobilmärkte an Bedeutung. 58,5 Prozent der befragten Konzerne beabsichtigt in den nächsten 5 Jahren verstärkt in den chinesischen Markt zu investieren. 43 Prozent wollen es in Indien versuchen. Ein Drittel der Befragten wolle ihr Engagement in Russland und Brasilien verstärken. |
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Deutsche sehen Nacktscanner-Einsatz positiv Laut einer Meinungsumfrage des Forsa-Institus stehen Deutsche dem Einsatz von Nacktscannern positiv gegenüber. Eine deutliche Mehrheit von 63 Prozent der 1006 befragten Personen sprach sich für die neue Sicherheitsmaßnahme vor Flügen aus. 31 Prozent der Befragten waren gegen diese Methode. Lediglich 6 Prozent hatten keine Meinung dazu. Besonders groß war die Zustimmung in Ostdeutschland, wo sich 72 Prozent für Nacktscanner aussprachen, in den westlichen Ländern waren es 61 Prozent. |
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Ältere Menschen suchen Halt im Glauben Einer repräsentativen Umfrage des Apothekermagazins "Senioren Ratgeber" zufolge finden ältere Menschen im Glauben zunehmend Trost und Halt. 33,5 Prozent der über 70-jährigen gab an, die Religion gäbe ihnen Kraft mit schweren Schicksalsschlägen umzugehen. Bei den Befragten unter 30 spielt dagegen der Glaube eine kleinere Rolle: Nur 10,8 % messen Religion eine große Bedeutung bei. Unter den 1992 Befragten suchen drei von vier (73, 9%) Rückhalt vor allem in ihrem Freundeskreis. Die Umfrage wurde von der GfK Marktforschung durchgeführt. |
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Mittelstand erwartet Aufschwung für 2010 Aus einer Umfrage des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) geht hervor, dass jeder dritte Klein- und Mittelbetrieb im kommenden Jahr mit einer wirtschaftlichen Erholung rechnet. Dazu wurden im gesamten Bundesgebiet 1500 Unternehmen befragt. Im vergangenen Jahr wurden laut einer Hochrechnung der Bonner Wissenschaftler 410.000 mittelständische Unternehmen neu gegründet, 397.000 mussten im Gegenzug Insolvenz anmelden. Somit wurde im Jahr der schlimmsten Wirtschaftskrise ein positiver Saldo bei den Unternehmensgründungen erreicht. |
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Jeder fünfte Berliner fürchtet Jobverlust Einer Forsa-Umfrage unter 1.005 Berlinern zufolge fürchtet jeder fünfte Hauptstädter, seinen Arbeitsplatz in 2010 zu verlieren. Vor allem Geringverdiener haben große Angst vor einem Jobverlust. Nichtsdestotrotz gehen die meisten Berliner gelassen ins neue Jahr: 32 Prozent der Befragten rechnen mit einem höheren Einkommen, die Hälfte geht davon aus, dass ihre Lage in Sachen Geld unverändert bleibt. |
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Deutsche freuen sich auf 2010 Die Deutschen starten mit einer ordentlichen Portion Optimimismus ins neue Jahr. Laut einer aktuellen Umfrage der "Lepziger Volkszeitung" erwarten 38 Prozent der Befragten, dass es 2010 für sie persönlich besser wird als 2009, darunter 36 Prozent im Osten und 39 Prozent im Westen. Demzufolge erwarten nur 17 Prozent, dass es 2010 schlechter läuft als 2009. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise bewerten die Mehrheit der Deutschen die Entwicklung in 2009 positiv. |
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Rekordzuwächse für FDP und Grüne Die klassischen Volksparteien CDU und SPD verloren im Superwahljahr Mitglieder, die kleinen Parteien verzeichneten Rekordzuwächse: Laut einer Umfrage der "Frankfurter Rundschau" gewannen die Liberalen fast zehn Prozent und haben nun 71.996 Mitglieder. Die Grünen verzeichnen nun 48.163 Mitglieder, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Die CDU verlor 6.000 Mitglieder und zählt nun noch 522.944, die SPD 513 .340 Mitglieder (minus 9.300). |
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Polen skeptisch gegenüber EURO-Einführung Laut einer Umfrage des Instituts TNS OBOP unter 1.000 polnischen Staatsbürgern stehen die Polen einer EURO-Einführung skeptisch gegenüber. 53 Prozent der Befragten befürchten, dass sich die Währungsumstellung negativ auf ihren Geldbeutel auswirken würde; an einen positiven Effekt glauben im Gegenzug lediglich 15 Prozent, 32 Prozent sind unschlüssig oder haben keine Meinung dazu. Dass die EURO-Einführung positive Auswirkungen für die polnische Gesamtwirtschaft haben könnte, glauben immerhin 36 Prozent der Befragten; zugleich rechnen aber mit 31 Prozent fast ebenso so viele mit dem Gegenteil; neun Prozent erwarten überhaupt keine Veränderungen, 24 Prozent haben keine Meinung zu diesem Thema. Der polnische Regierungschef Donald Tusk gab als nächstmöglichen Zeitpunkt für den Beitritt zur EURO-Zone das Jahr 2015 an. |
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Nur noch knapper Vorsprung für Schwarz-Gelb Eine aktuelle Forsa-Umfrage sieht die schwarz-gelbe Koalition nur noch mit einem minimalen Vorsprung gegenüber der Opposition. Union und FDP kommen drei Monate nach der Bundestagswahl zusammen auf 47 Prozent und liegen somit in der Wählergunst nur noch einen Punkt vor Rot-Rot-Grün. CDU/CSU liegen unverändert bei 35 Prozent, ebenso verharrt die FDP bei 12 Prozent. SPD (22 Prozent) und Die Linke (12 Prozent) konnten sich jeweils um einen Punkt verbessern. Die Grünen kommen ebenfalls auf 12 Prozent. |
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Deutsche Dax-Firmen streichen 116.000 Jobs Wie eine Umfrage von „Spiegel-Online“ ergab, haben die im Deutschen Aktienindex (Dax) vertretenen 30 größten Unternehmen Deutschlands in 2009 weltweit 116.000 Arbeitsplätze abgebaut. Von diesen Stellenstreichungen war Deutschland selbst mit 45.354 eingesparten Jobs betroffen. So fielen bei der Allianz rund 21.000 Stellen weg, was vor allem am Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank lag. 4200 Stellen baute der Automobilkonzern Daimler ab, 3800 Stellen der Handelskonzern Metro sowie 3200 Stellen der Stahlkonzern ThyssenKrupp. Zugleich haben trotz der Wirtschaftskrise einige Unternehmen die Zahl der Arbeitsplätze erhöht: So stellte der Medizinkonzern Fresenius 3000 neue Mitarbeiter ein, der Chemieriese BASF 1300 und der Energiekonzern RWE 1000 neue Mitarbeiter. |
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Mit Zuversicht ins neue Jahr Die Bundesbürger erwarten das neue Jahr hoffnungsvoll. Sie sind, wie eine Umfrage des Emnid-Instituts ermittelte, so optimistisch wie seit Jahren nicht mehr. 37 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass 2010 für sie persönlich besser wird als 2009. Das ist der höchste Wert seit neun Jahren. 41 Prozent erwarten keine Veränderung, und nur jeder Fünfte befürchtet eine Verschlechterung seiner persönlichen Situation in 2010. Bestätigt wird dieser Trend durch eine weitere Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Polis-Sinus für den "Focus", nach der 20 Prozent der Bundesbürger eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation erwarten und nur noch 18 Prozent glauben, dass 2010 für sie schlechter sein wird. |
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Kompromiss im Hamburger Schulstreit möglich Eine Umfrage im Auftrag des Hamburger Abendblattes zeigt eine mögliche Einigung zur Frage der Primarschule auf: Wenn das Elternwahlrecht erhalten bliebe, würde eine Mehrheit von 54 Prozent der Hamburger die sechsjährige Primarschule befürworten. Allerdings ohne diesen Kompromiss wäre das Projekt der Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) zum scheitern verurteilt: 45 Prozent der Befragten würden dann bei einem Volksentscheid "Sicher dagegen" stimmen, nur 34 Prozent wären "sicher dafür". 15 Prozent sind unentschlossen, sechs Prozent machten keine Angabe. |
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Kurt Beck ohne Mehrheit Rund ein Jahr vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz steht SPD-Ministerpräsident Kurt Beck ohne Mehrheit da. Laut einer aktuellen Psephos-Befragung liegen Union und SPD jeweils bei 36 Prozent. Danach folgt die FDP mit 11 Prozent. An vierter Stelle liegen die Grünen mit 7 Prozent. Die Linkspartei würde derzeit 4 Prozent erreichen und den Einzug in den Landtag somit verfehlen. Schwarz-Gelb hätte also auch in Rheinland-Pfalz derzeit eine Mehrheit. |
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Kein Geschenk für Schwarz-Gelb Denkzettel für den Fehlstart? Schwarz-Gelb würde die Mehrheit verlieren, wäre dieses Wochenende Bundestagswahl: Emnid sieht die CDU bei 34 Prozent, die FDP bei 12 Prozent. SPD und Grüne könnten sich mit 24 bzw. 12 Prozent um jeweils einen Prozentpunkt Zuwachs seit der Bundestagswahl freuen. Die LINKE bleibt stabil bei 12 Prozent. |
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Jedem Sechsten ist die Familienfeier nicht genug Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ermittelte, dass viele Menschen den Heiligabend nicht nur im Familienkreis feiern, sondern darüber hinaus Freunde treffen oder ausgehen. 17,2 Prozent gaben an, nach der Zeremonie zu Hause noch Bars, Kneipen oder Clubs zu besuchen. Gerade den Jüngeren reicht die Runde in der eigenen Familie am 24. Dezember nicht aus. Fast vier von zehn der 14- bis 29-Jährigen (38,8 Prozent) nutzen den späten Heiligabend, um sich mit Freunden zu treffen und Partys zu besuchen. |
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Bessere Stimmung bei Mittelständlern Einer Umfrage der Union Mittelständischer Unternehmen (UMU) nach gehen mittelständische Unternehmen zuversichtlich ins neue Jahr. 29,5 Prozent der Befragten rechnen in den kommenden 9 Monaten mit einer Verbesserung der ökonomischen Situation. 17,8 Prozent glauben dagegen an einer Verschlechterung. Vor einem Jahr noch waren nur 6,3 Prozent der Mittelständler von einer wirtschaftlichen Erholung überzeugt, während 59,2 Prozent an eine Verschlechterung glaubten. |
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Bürger gegen Guttenberg-Rücktritt Trotz der Debatte um den Luftangriff auf zwei Tanklaster im afghanischen Kunduz genießt Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nach wie vor hohes Ansehen in der Bevölkerung. Nach einer "Stern"-Umfrage unter 1.011 Bundesbürgern lehnen 75 Prozent der Befragten einen Rücktritt zu Guttenbergs ab, nur 14 Prozent der Umfrageteilnehmer würden einen solchen Schritt befürworten. Sogar 58 Prozent der Linken-, 71 Prozent der SPD- und 81 Prozent der Grünen-Wähler sprachen sich für einen Verbleib des CSU-Politikers in der Regierung aus. |
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Ein Drittel der Ostdeutschen sind unzufrieden Eine Umfrage des Leipziger Instituts für empirische Forschung „Leif“ hat ergeben, dass auch 20 Jahre nach dem Mauerfall ein Drittel der Ostdeutschen unzufrieden mit der eigenen wirtschaftlichen Situation ist. Positiv sehen ihre Lage hingegen 27 Prozent. Der Rest der Befragten sieht sich im Mittelfeld. Für die Umfrage hatte das Institut rund 1200 Ostdeutsche befragt. Am wenigsten unzufrieden mit ihrer Situation sind mit 23 Prozent die Berliner. Den Hauptstädtern folgen mit 28 Prozent die Thüringer. Der höchste Anteil an Unzufriedenen wurde mit 39 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern ermittelt. Die anderen Plätze teilen sich Sachsen-Anhalt (37 Prozent), Brandenburg (35 Prozent) und Sachsen (34 Prozent). |
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Vorschusslorbeeren für den Gesundheitsminister Eine Umfrage unter 440 niedergelassenen Ärzten hat ergeben, dass dem neuen Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) großes Vertrauen entgegengebracht wird. 77 Prozent der befragten Mediziner setzen darauf, dass Rösler das Amt besser bewältigen wird, weil er selbst Arzt ist. Auf die Frage nach seiner Leistung gaben ihm die Ärzte eine 2,75. Röslers Vorgängerin, Ulla Schmidt, dagegen erhielt eine Bewertung von 4,48. Nach Meinung der Befragten steht Rösler vor schwierigen Aufgaben: Jeder dritte Arzt betrachtet den Bürokratieabbau bei der Arzneimittelversorgung als wichtigste Aufgabe. Jeder Vierte wünscht sich eine Reform der Krankenkassenfinanzierung. Als weitere Herausforderungen wurden mit 14 Prozent die Sicherung der Kassenärztlichen Vereinigung und mit 8 Prozent die Sicherung der Kassenärztlichen Vereinigung und des Kollektivvertragsystems genannt. Die Umfrage wurde vom Gesundheitsmonitor erstellt, einer gemeinsamen Initiative des eHealth-Unternehmens Compugroup, der Rhein-Zeitung und der Medical Tribune. |
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Vorsätze für 2010: Mehr Gesundheit, weniger Stress Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenversicherung DAK wünschen sich die Deutschen für das neue Jahr weniger Stress und mehr Zeit für die Familie. 59 Prozent der Befragten gaben an, Stress abbauen, 51 Prozent sich mehr um Familie und Freunde kümmern, und 50 Prozent mehr Sport treiben zu wollen. Laut Studie möchte sich jeder zweite der insgesamt 3.010 befragten Bundesbürger in 2010 gesünder ernähren. Mehr Männer als Frauen wollen dabei dem Fernseher, Alkohol und Nikotin den Kampf ansagen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gab an, dass sie immerhin länger als drei Monate ihren Vorsätzen aus dem vergangenen Jahr treu geblieben sind oder diese noch heute einhalten. |
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Mehrheit für Sonderabgabe auf Bonuszahlungen Einer aktuellen Umfrage des Magazins „Stern“ zufolge ist die Mehrheit der Deutschen für eine Besteuerung von Bonus-Zahlungen an Banker. 56 Prozent sprechen sich für eine Sonderabgabe auf Boni aus, 36 Prozent lehnen eine solche Steuer ab, und 8 Prozent haben keine eindeutige Meinung dazu. In der vergangenen Woche hatte Großbritannien eine solche Bonus-Besteuerung beschlossen. Demnach werden Boni ab einer Höhe von umgerechnet 27.700 Euro mit einer einmaligen Steuer von 50 Prozent belegt. Frankreich denkt ebenfalls über die Einführung einer solchen Steuer nach. In Deutschland wird es dagegen nicht so schnell zu einer solchen Entscheidung kommen, da die Bundesregierung steuerrechtliche Bedenken hat und auf die Selbstverpflichtung der Banken hofft. |
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Vertrauensverlust nach schlechtem Regierungsstart Nach den ersten Monaten ihrer Amtszeit hat die neue Bundesregierung einer Allensbach-Umfrage zufolge die Erwartungen von Managern enttäuscht. Von 549 repräsentativ ausgesuchten Spitzenkräften aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind 63 Prozent vom Start der schwarz-gelben Koalition enttäuscht. Nur 29 Prozent äußerten ihre Zufriedenheit. 60 Prozent der befragten Führungskräfte sind der Überzeugung, dass die Bundesregierung genug Stärke zum Handeln besitzt, aber nur 48 Prozent meinen, dass ihre derzeitige Politik zukunftsweisend für Deutschland ist. Allensbach-Chefin Renate Köcher nennt als Grund für das sinkende Vertrauen in die Bundesregierung die andauernden Kontroversen zwischen Union und FDP. Die Bundeskanzlerin selbst ist von diesem Vertrauensverlust nicht betroffen: 69 Prozent der Befragten stellten Angela Merkel ein gutes Zeugnis aus. Neben der „starken Kanzlerin“ gilt Finanzminister Wolfgang Schäuble mit 91 Prozent Zustimmung als weiterer Hoffnungsträger. FDP-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle kommt dagegen nur auf 26 Prozent Zustimmung. Vor allem die geplanten Steuersenkungen sehen 49 Prozent der befragten Führungskräfte kritisch. |
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Deutsche zu Einschränkungen für das Klima bereit Die Deutschen sind mehrheitlich skeptisch, dass in Kopenhagen tatsächlich Erfolge für den Klimaschutz erzielt werden. Das geht aus einer neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die „Bild am Sonntag“ hervor. 71 Prozent der Befragten glauben nicht, dass sich die Teilnehmer der Konferenz auf Maßnahmen gegen den Klimawandel einigen werden. Nur 23 Prozent gehen von einem Erfolg des Klimagipfels aus. 80 Prozent der Deutschen sind jedoch bereit, Einschränkungen im Alltag zu akzeptieren, wenn diese helfen, die Erderwärmung einzudämmen. Sie würden, so die Umfrage, beim Autoverkehr, dem Fleischkonsum oder bei Flugreisen Verzicht üben wollen. Dagegen sind 19 Prozent zu keinerlei Einschränkungen bereit. Immerhin meinen 58 Prozent der Befragten, dass in Deutschland nicht genug für den Klimaschutz getan werde. 40 Prozent halten die bisherigen Maßnahmen für ausreichend. |
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Politbarometer: Grüne legen zu Der Klimawandel gehörte Anfang Dezember zu den wichtigsten und am häufigsten diskutierten Themen in Deutschland. Den Grünen wird hier mit Abstand die höchste Kompetenz zugeschrieben. Folglich können sie laut aktuellem ZDF-Politbarometer bei der politischen Stimmung am stärksten von allen Parteien zulegen: Die CDU/CSU kommt danach auf 37 Prozent (plus eins), die SPD auf 28 Prozent (plus eins), die FDP auf zehn Prozent (minus eins), die Linke auf neun Prozent (minus eins) und die Grünen verbessern sich auf zwölf Prozent (plus zwei). Wenn bereits am nächsten Sonntag gewählt werden würde, kämen CDU/CSU auf 35 Prozent (unverändert), die SPD erhielte 25 Prozent (plus eins), die FDP zwölf Prozent (minus eins), die Linke elf Prozent (minus eins) und die Grünen elf Prozent (plus eins). Die sonstigen Parteien würden zusammen sechs Prozent (unverändert) erreichen. |
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Sorgen der Deutschen um Expansion des Islam Nach einer telefonischen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap unter 1.000 Bundesbürgern machen sich 39 Prozent der Deutschen große Sorgen um eine Expansion des Islam in Deutschland. Lediglich 22 Prozent der Teilnehmer sehen im Islam und seiner Ausbreitung kein Problem. Einem Verbot von Minaretten, wie jüngst in der Schweiz nach einer Volksabstimmung beschlossen, stehen zumindest die Bewohner der Bundeshauptstadt kritisch gegenüber. In einer Infratest-dimap-Umfrage unter 1.000 Berlinern lehnen 53 Prozent der telefonisch Befragten es ab, Moscheen den Bau von Minaretten grundsätzlich zu untersagen. 40 Prozent sprachen sich dafür aus, sieben Prozent wollten sich nicht äußern. |
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Mittelstand für die Region von zentraler Bedeutung Wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in einer Umfrage unter 1200 Firmen ermittelte, bleibt für den kleinen Mittelstand der regionale Bezug unverzichtbar. 70,1 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, ausschließlich Mitarbeiter einzustellen, die im nahen Umkreis des Unternehmens leben. Damit bleiben Einzelhändler, Dienstleister, das Gastgewerbe ebenso wie das verarbeitende Gewerbe die wichtigsten Arbeitgeber der Regionen. Besonders viel regionales Personal wird im Handel (78,7 Prozent) und im Baugewerbe (73,6) beschäftigt. Mit 63,9 Prozent gaben fast zwei Drittel der befragten Mittelständler an, im lokalen Umfeld ihrer Firmen genügend qualifizierte Fachkräfte zu finden. |
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Mehr Ämter für junge Politiker In einer aktuellen Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ finden 78 Prozent der Befragten es richtig, dass hohe politische Ämter auch von jungen Politikern, wie der erst 32jährigen Bundesfamilienministerin Kristina Köhler, bekleidet werden. Unter den 18- bis 29-Jährigen begrüßen 87 Prozent den Einzug junger Politiker in Spitzenämter, unter den Rentnern und Pensionären sind es 72 Prozent. Der Vertrauensvorschuss für Köhler resultiert auch aus einer „Sehnsucht nach frischen, unverbrauchten Gesichtern, die nicht so gestanzt und ritualisiert daherreden wie die etablierten Politiker“, so Forsa-Chef Manfred Güllner über das Ergebnis der Befragung. Dabei spiele der private Hintergrund der politischen Funktionäre keine Rolle mehr. Ob ein Politiker Familie hat, ledig oder homosexuell ist, sei den Menschen egal. |
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Menschen nehmen Klimawandel ernst Einer Umfrage des britischen Senders BBC zufolge sorgen sich immer mehr Menschen weltweit um das Klima. Zwei Drittel der Befragten sehen den Klimawandel und seine Folgen als ein „sehr ernstes“ Problem an. Im Auftrag der BBC hat das Institut GlobeScan zwischen Juni und Oktober 24 071 Menschen aus 23 Ländern befragt. Vor elf Jahren, als die letzte Umfrage durchgeführt wurde, waren es noch ca. zwei Fünftel, die den Klimawandel als ernstes Problem anerkannten. Die geringsten Sorgen machen sich, wie die aktuelle Umfrage zeigt, Menschen aus den USA, Russland und Indien. Dort war weniger als die Hälfte der Befragten um das Klima besorgt. Dagegen nehmen in Brasilien, Chile, Mexiko und in der Türkei vier Fünftel das Problem sehr ernst. Die Europäer liegen im Durchschnitt. |
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Obama: Begeisterung lässt nach Einer Umfrage des US-Nachrichtensenders CNN zufolge fiel die Zustimmungsrate für Barack Obama erstmals unter 50 Prozent. Demnach bescheinigten lediglich 48 Prozent der Befragten dem US-Präsidenten, dass er gute Arbeit verrichte. Dies waren sieben Prozentpunkte weniger als noch im Vormonat. Ursächlich hierfür sei vor allem, so CNN-Umfragenexperte Keating Holland, die hohe Arbeitslosenrate und die schlechte Wirtschaftslage. Hingegen stieß Obamas Entscheidung, 30.000 weitere Soldaten nach Afghanistan zu schicken und dann von 2011 an mit dem Rückzug zu beginnen auf eine 60-prozentige Zustimmung unter den Umfrageteilnehmern. |
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Deutsche gegen einen Baustopp von Minaretten Ein Bauverbot für Minarette, wie es das Ergebnis einer Volksabstimmung in der Schweiz gewesen ist, lehnt eine Mehrheit der Deutschen ab. Das ergab eine Umfrage, die Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ durchgeführt hat. 48 Prozent der Befragten lehnen einen Baustopp für Minarette ab, nur 38 Prozent stimmten für ein solches Verbot. Allerdings bestehen in dieser Frage Unterschiede zwischen den Bürgern in den alten und den neuen Bundesländer. Im Westen wenden sich 51 Prozent gegen einen Baustopp von Minaretten, wohingegen es im Osten nur 37 Prozent sind. Für ein Verbot sprachen sich vor allem Befragte über 65 Jahre sowie SPD-Anhänger aus. Dagegen gab es die größte Mehrheit gegen ein solches Verbot bei den Anhängern der Grünen. |
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Aufwind für die SPD Dem neuen ARD-„Deutschlandtrend“ nach konnte sich die SPD von ihren herben Verlusten bei der letzten Bundestagswahl leicht erholen. Im Vergleich zum Vormonat hat sie 2 Punkte hinzugewonnen und kommt jetzt auf 24 Prozent. Die Union verharrt auf 35 Prozent, während ihr neuer Koalitionspartner FDP zwei Punkte verliert und bei nur noch 12 Prozent liegt. Die Grünen sind mit 1 Punkt an der FDP vorbeigezogen und kommen auf 13 Prozent. Die Linke verliert 1 Punkt und erzielt 11 Prozent. Eine Mehrheit von 60 Prozent der Befragten ist mit der Arbeit der neuen Bundesregierung unzufrieden. Nur 33 Prozent dagegen gaben an, mit der Arbeit von Schwarz-Gelb einverstanden zu sein. Im Auftrag der ARD hatte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap 1500 wahlberechtigte Bürger befragt. |
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Mittelstand: Stellenabbau in 2010 erwartet Laut "Financial Times Deutschland" rechnet fast ein Viertel der Mittelständler mit einem Stellenabbau im kommenden Jahr. Lediglich neun Prozent der Befragten beabsichtigen neue Arbeitnehmer einzustellen. Als vorrangige Probleme wurden in der Umfrage unter 2.300 kleineren und mittleren Firmen Bürokratie und staatliche Regulierungswut sowie eine hohe Steuer- und Abgabenbelastung angeführt. Auch die persönliche Zufriedenheit mittelständischer Unternehmer habe in den letzten Jahren abgenommen. Zudem wollen immer weniger Firmenchefs potenziellen Nachfolgern aus der Familie zur Übernahme der Firma raten. Stattdessen steige die Bereitschaft zum Firmenverkauf. |
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Spanien bleibt deutsches Urlaubsziel Nr.1 Einer Umfrage des Reiseportals Zoover zufolge ist Spanien das Urlaubsziel Nummer 1 für die Deutschen. 18 Prozent von 2500 abgegebenen Stimmen sprachen sich für das Land auf der Iberischen Halbinsel aus, wobei nicht nur schöne Strände, Sangria und Stierkämpfe den Ausschlag für dieses Votum gaben, sondern vor allem die Gastfreundschaft der Spanier. Mit 17 Prozent kamen die Türkei auf Platz 2 und mit 13 Prozent Thailand auf Platz 3 der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Auch in diesen Fällen war die Gastfreundlichkeit der Einheimischen aussschlaggebend. Auf dem letzten Platz landete England mit 3 Prozent. Überraschender Weise errang auch Frankreich nur einen der hinteren Plätze (4 Prozent). |
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Hoffnung auf Umsatzwachstum Das auf Turnarounds und Ertragsteigerungsprogramme spezialisierte Unternehmen AlixPartners führte während des Deutschen Handelskongresses am 18. und 19. November 2009 in Berlin eine Umfrage unter großen Einzelhandelsunternehmen durch und befragte sie nach ihren Aussichten auf das kommende Jahr. 79 Prozent der befragten Firmen gaben an, 2010 mit steigenden Umsätzen zu rechnen. 31 Prozent gehen sogar davon aus, ihre Umsätze um mehr als 10 % steigern zu können. Mit einem Wachstum des Umsatzes um 5 bis 10 % rechnen immerhin noch 28 Prozent. Nur 5 Prozent der befragten Unternehmen fürchten für 2010 einen Rückgang ihrer Umsätze. Als schwierig bewerten die Firmen die Finanzierung des Wachstums. Lediglich 3 Prozent der an der Umfrage beteiligten Unternehmen erwarten, dass das Wachstum über zusätzliche Bankkredite finanziert werden kann. Als realistischer werden der Umfrage zufolge die Finanzierungsmöglichkeiten durch Kostensenkungen (41 Prozent) und andere Maßnahmen des Liquiditätsmanagements (62 Prozent) bezeichnet. Ein qualifiziertes Lieferantenmanagement und Lageroptimierung werden hier als konkrete Punkte genannt. Zusätzlich sollen Preissenkungen und Sortimentserweiterungen die Nachfrage verbessern. |
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Christmas Shopping Online Einer repräsentativen Online-Umfrage der Deutschen Bank zufolge kaufen 80 Prozent der Deutschen dieses Jahr ihre Weihnachtsgeschenke im Internet. In der Gruppe der über 50jährigen Befragten waren es immerhin noch 68 Prozent, die sich für Weihnachtseinkäufe online entscheiden wollen. Ein Untertschied zwischen Männern (81 Prozent) und Frauen (80 Prozent) lässt sich dabei nicht ausmachen. Am häufigsten werden Bücher, CDs und DVDs sowie elektronische Geräte online erworben. Beliebteste Zahlungsart im Internet ist die klassische Überweisung. |
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Politbarometer: SPD im Aufwind Zwei Monate nach ihrem Debakel bei der Bundestagswahl haben sich die Umfragewerte für die SPD deutlich verbessert. In der aktuellen politischen Stimmung kommen die Sozialdemokraten auf 27 Prozent (plus sieben im Vergleich zu Ende Oktober), CDU/CSU auf 36 Prozent (minus fünf), die FDP verharrt bei elf Prozent, die Linke verliert auf zehn Prozent (minus zwei) und auch die Grünen erreichen nur noch zehn Prozent (minus eins). Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, erhielten CDU/CSU 35 Prozent (minus eins), die SPD 24 Prozent (plus zwei), die FDP käme unverändert auf 13 Prozent, die Linke auf zwölf Prozent (minus eins) und die Grünen auf zehn Prozent (minus eins). Auf die sonstigen Parteien entfielen zusammen sechs Prozent (plus eins). |
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Deutsche sind besorgt angesichts der wachsenden Schuldenlast Laut einer Umfrage des Hamburger Magazins "Stern" gaben 62 Prozent der Befragten an, dass ihnen die immense Staatsverschuldung inmitten der Finanz- und Wirtschaftskrise große Angst bereite. An zweiter Stelle steht die Sorge um eine zunehmende Arbeitslosigkeit. Hier brachten 59 Prozent der Befragten ihre Unsicherheit zum Ausdruck. Die Umweltzerstörung steht mit 56 Prozent an dritter Stelle der Sorgenskala der Deutschen. Bei anderen wirtschaftlichen Aspekten dagegen äußerten sich die Befragten optimistischer. Während bei der letzten Umfrage vor vier Monaten noch 46 Prozent einen Anstieg der Lebenshaltungskosten fürchteten, waren es dieses Mal nur noch 39 Prozent. Weniger Sorgen machen sich die Menschen ebenfalls vor einem Konjunktureinbruch. Hier gaben nur noch 36 Prozent an, pessimistisch zu sein, was einem Rückgang von 8 Punkten entspricht. |
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Deutsche Firmen schauen hoffnungsvoll in die Zukunft Laut einer Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft von 1800 deutschen Unternehmen erwarten 34 Prozent im kommenden Jahr einen Anstieg ihrer Produktion, während 21 Prozent mit einem Rückgang rechnen. Anlass für Optimismus gibt es insbesondere in der Vorleistungs- und Konsumgüterindustrie. Die Baubranche dagegen bleibt nach wie vor skeptisch. Auch der Export ist von Hoffnung getragen: Hier rechnen 27 Prozent der Firmen mit einem Aufschwung und nur 18 Prozent fürchten einen Rückgang der Exporte. Für die Arbeitnehmer bleiben die Aussichten trist, denn 28 Prozent der befragten Firmen planen einen Stellenabbau und nur 17 Prozent kündigen die Schaffung neuer Arbeitsplätze an. |
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Labour holt auf Laut einer am gestrigen Sonntag veröffentlichten Umfrage für die Zeitung "The Observer" hat die britische Labour-Partei in der Wählergunst zugelegt. 31 Prozent der Befragten sprachen sich für die Partei des amtierenden Premierministers Gordon Brown aus. Die Konservativen mit David Cameron kamen auf 37 Prozent. Die Liberaldemokraten liegen laut Umfrage bei 17 Prozent. Die Konservativen bräuchten bei den Parlamentswahlen im kommenden Jahr voraussichtlich eine Mehrheit von etwa neun Prozentpunkten, um allein regieren zu können. |
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Deutsch-türkische Wertewelten Nach einer erstmals erhobenen internationalen Vergleichsstudie der Meinungsforschungsinstitute INFO GmbH (Berlin) und Liljeberg Research International Ltd. Sti. (Antalya/Türkei), für die 1.000 Personen befragt wurden, fühlt sich knapp die Hälfte der in Deutschland lebenden Türken immer noch unerwünscht. Gerade unter den 15-29-jährigen Deutschtürken ist dabei eine stärkere Rückbesinnung auf traditionelle Wertvorstellungen zu beobachten als noch bei ihren Eltern. |
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Bürgermisstrauen gegenüber schwarz-gelben Steuerplänen Laut einer Forsa-Umfrage misstraut eine Mehrheit der Bundesbürger den Steuerversprechen der schwarz-gelben Bundesregierung. Zwei Drittel der Befragten sagten, die Koalition werde es nicht schaffen, ein einfacheres Steuersystem zu gestalten. 71 Prozent meinten gar, dass die Steuern unter der CDU-FDP-Regierung nicht gerechter werden würden. Und fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) schlossen aus, dass es in dieser Legislaturperiode eine Steuersenkung geben wird. |
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Abnehmendes Interesse an Altersvorsorge Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Forsa im dritten Quartal 2009 nimmt die Bereitschaft, sich mit privater Altersvorsorge zu beschäftigen, weiter ab. Nur 68 Prozent der Befragten sahen die Notwendigkeit, sich dem Thema zuzuwenden. Im Vorjahresquartal waren noch 75 Prozent dieser Ansicht. Mit 90 Prozent bleibt die "Riester-Rente" die bekannteste Form privater Vorsorge. Trotz ihrer Bekanntheit bevorzugen jedoch nicht alle Deutschen diese Form: Lediglich 41 Prozent der Befragten sorgen laut Umfrage mit einer Riester-Rente fürs Alter vor. Die Umfrage wurden unter 500 Deutschen im Alter von 20 bis 59 Jahre durchgeführt, die mindestens eine Geldanlage besitzen. |
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Kinder profitieren nicht vom Kindergeld Nach einer Forsa-Umfrage planen 48 Prozent der Väter und Mütter, das erhöhte Kindergeld für den täglichen Bedarf zu nutzen, zu sparen oder für Urlaub, Schuldentilgung oder Renovierung zu verwenden. Lediglich 49 Prozent der Befragten wollen das Geld für ihre Kinder ausgeben.Vergangene Woche hatte die neue Bundesregierung eine Erhöhung des Kindergelds um je 20 Euro beschlossen. Gewerkschaften und Sozialverbände kritisierten die Erhöhung als unzureichend. |
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Schweinegrippe-Impfung: Bundesbürger unentschlossen Nach wie vor gehen die Meinungen zur Schweinegrippe-Impfung auseinander. Einer Umfrage von Infratest dimap unter 1.000 Bundesbürgern für den Deutschlandtrend des ARD-”Morgenmagazins” zufolge, hält derzeit lediglich jeder vierte Deutsche die Impfung gegen den A/H1N1-Virus für nötig. Circa 43 Prozent der am 10. und 11. November Befragten lehnen diese gänzlich ab. |
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Mehrheit der US-Bürger gegen Truppenaufstockung in Afghanistan Laut einer am gestrigen Tage veröffentlichten CNN-Umfrage bei 1.000 US-Bürgern sprachen sich 56 Prozent der Befragten gegen die Entsendung zusätzlicher Soldaten für den Afghanistan-Einsatz der US-Streitkräfte aus. Mitte Oktober stimmten noch 59 Prozent gegen weitere Kampftruppen. |
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SPD weiter im Stimmungstief Kurz vor dem am kommenden Freitag beginnenden Parteitag in Dresden befindet sich die SPD trotz neuer Führungsspitze weiter im Stimmungstief. Nach dem aktuellen Wahltrend liegen die Sozialdemokraten bei 20 Prozent und verloren damit im Vergleich zur Vorwoche einen weiteren Punkt. Zudem glaubt nur jeder fünfte Bundesbürger, dass das neue Führungsduo Gabriel und Nahles die SPD-Krise wird überwinden können. Für den Wahltrend befragte Forsa in der vergangenen Woche 2.500 Bundesbürger; nach der neuen SPD-Führung wurden 1.000 Menschen um ihre Meinung gebeten. |
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Mehrheit will keine Staatshilfe für Opel Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid lehnt die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger staatliche Hilfe für den angeschlagenen Autobauer Opel ab. Lediglich 28 % der 502 Befragten befürworten weitere staatliche Kredite für den von der Insolvenz bedrohten Autokonzern; 66 % sprachen sich dagegen aus. |
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Deutsche bewerten die Einheit positiv 86 Prozent der Deutschen bezeichnen die deutsche Wiedervereinigung als richtige Entscheidung. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen. Im Osten liegt die Zustimmung zur Einheit mit 91 Prozent noch etwas höher als im Westen (85 Prozent). Trotz der positiven Bewertung sehen sowohl Ost- als auch Westdeutsche noch mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Teilen des Landes. Für 56 Prozent in West- und 61 Prozent in Ostdeutschland überwiegen derzeit noch die Unterschiede. |
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FDP mit großen Zuspruchsverlusten In der aktuellen Forsa-Umfrage verlieren die Liberalen gleich 3 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche und kommen nur noch auf 12 Prozent. Leichte Gewinne können Union und SPD verzeichnen, sie kommen auf 36 bzw. 21 Prozent (jeweils plus 1). Linkspartei und Grüne bleiben beide unverändert bei 12 Prozent. |
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