9,7 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften Verlage aus Deutschland vorwiegend auf dem hiesigen Büchermarkt. Auf der am Dienstag eröffneten 62. Frankfurter Buchmesse preisen sie ihre Publikationen gekonnt an. Cicero hat die Insider der Branche gefragt, wer die Gewinner und Verlierer unter den.
Zweieinhalb Jahre sind seit der letzten Cicero-Verlagsumfrage vergangen. Welche Buchverlage genießen heute das größte Renommee?
Ich hasse solche Rankings“, schrieb eine bekannte Literaturkritikerin auf die Anfrage, ob sie als Jurymitglied bei der diesjährigen Cicero-Verlagsumfrage teilnehmen wolle. „Was ist der Unterschied zwischen Hanser und Wagenbach, Suhrkamp und Kunstmann? Alle sind gleich wichtig.“ Der sympathische Ausbruch sorgte für Erheiterung, doch die Redaktion musste widersprechen: Die Programme der deutschsprachigen Verlage könnten unterschiedlicher kaum sein. Zahlreiche Literaturkritiker, Radio-, Fernseh- und Printredakteure, Literaturhausdirektoren, Festivalleiter, Buchhändler, Übersetzer und Literaturagenten sahen das ebenso und machten bei der Umfrage mit. Von Nina Hugendubel bis zum Geschäftsführer der kleinen Frankfurter Buchhandlung Ypsilon, von Kritikern großer Zeitungen bis zum bekannten Amazon-Rezensenten.










