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 > Wie Ayaan Hirsi Ali Breiviks Massenmord erklärt

Salon

Springer-Ehrenpreis Wie Ayaan Hirsi Ali Breiviks Massenmord erklärt

Von Stefan Buchen18. Mai 2012
picture alliance
Ayaan Hirsi Ali,Henri-Nannen-Preis,Springer Verlag,Breivik,Grass
Die niederländische Publizistin und Politikerin Ayaan Hirsi Ali
Schrift:

Ayaan Hirsi Ali erhielt vom Springer-Verlag einen Ehrenpreis. Im Dankesvortrag sprach sie über „Anwälte des Schweigens“, eine „informelle Zensur“ und machte sich die Argumentation des norwegischen Massenmörders Breivik zu eigen. Ein Skandal, der beinahe unbemerkt blieb

 

Seite 1 von 2

Schlagzeilen machte vergangene Woche die diesjährige Verleihung des Henri-Nannen-Preises in Hamburg. Drei Journalisten der Süddeutschen Zeitung sorgten für einen Eklat. Sie lehnten einen der Preise ab, weil sie nicht zusammen mit zwei Journalisten der Bildzeitung ausgezeichnet werden wollten. Zeitgleich, aber unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich im Verlagshaus der Bildzeitung in Berlin ein Skandal, bei dem nicht zwei Springer-Journalisten diffamiert wurden, sondern Springer der Diffamierung eine große Bühne bot. Dieser Skandal reicht weiter, weil es dabei um Leben und Tod geht.

Anlässlich des 100. Geburtstages des Verlagsgründers vergab die Jury des Axel-Springer-Preises für junge Journalisten einen Ehrenpreis an die aus Somalia stammende islamkritische Publizistin und Politikerin Ayaan Hirsi Ali. Friede Springer, die Witwe Axel Springers, spendierte der Geehrten ein Preisgeld von 25.000 Euro.

Man habe eine Haltung auszeichnen wollen, die von Mut geprägt sei, begründete Jury-Mitglied Marc Thomas Spahl die Entscheidung. Laudator Leon de Winter hob Hirsi Alis unerschrockenen Einsatz für die Freiheit und ihr Verdienst hervor, ohne Unterlass vor der islamischen Bedrohung zu warnen. Hirsi Ali wurde als eine Frau auf den Schild gehoben, die für die Werte des Westens und gegen den gewalttätigen intoleranten Islam einsteht.

Dann hält Ayaan Hirsi Ali einen Dankesvortrag, der es in sich hat. Ihre englischsprachige Rede richtet sich gegen die „advocates of silence“, die Anwälte des Schweigens, die sich zu den stillen Verbündeten der ungebremsten Ausbreitung des freiheitsbedrohenden Islams in Europa machen würden. Wer die Anwälte des Schweigens sind, definiert Hirsi Ali nicht näher. Deren Identität verschweigt sie. Aber die Anwälte des Schweigens seien so mächtig, dass sie eine „informelle Zensur“ über Europa verhängt hätten, die verhindere, dass das Problem des Islams öffentlich angesprochen wird.

Ausdrücklich macht Hirsi Ali sich in ihrem Vortrag die Argumentation des norwegischen Massenmörders Anders Breivik zu eigen, der im Juli vergangenen Jahres 77 Menschen, meist junge Mitglieder der norwegischen Sozialdemokraten, niedermetzelte, um gegen den Vormarsch des Islam in Europa zu protestieren.

Die Ehrenpreisträgerin beruft sich direkt auf Breiviks politisches Manifest. Darin schreibe er, dass die Anwälte des Schweigens ihn zum Morden inspiriert haben. „Er (Breivik, Anm. der Redaktion) sagt, weil alle Möglichkeiten, seine Ansichten öffentlich kundzutun, zensiert worden seien, habe er keine andere Wahl gehabt als zur Gewalt zu greifen,“ trägt Hirsi Ali vor.

„Träume ich oder passiert das gerade wirklich?“, fragt raunend Daniel Gerlach, Chefredakteur der Zeitschrift Zenith, der im Publikum sitzt. „So reden rechtsradikale Verschwörungstheoretiker. Das ist der Gipfel, den Massenmord durch Breivik damit zu erklären, dass die islamische Gefahr in Europa von dunklen Mächten verschwiegen worden sei.“ Gerlach scheint einer der wenigen Zuhörer im vollbesetzten Festsaal zu sein, die über die Rede entsetzt sind. Das Publikum, darunter notorische Warner vor der islamischen Gefahr wie Henryk M. Broder, erhebt sich und klatscht der Preisträgerin anhaltend Beifall.

Standing Ovations für die Relativierung des Massenmordes im Namen der Freiheit Europas vom Islam? „Im harmlosesten Fall verdirbt die Islamkritik die Stimmung zwischen Alteingesessenen und Zugewanderten,“ schrieb der Publizist Stefan Weidner bereits vor Breiviks Tat. „Im schlimmsten Fall lässt sie sich als Rechtfertigung zum Mord verstehen.“ Hirsi Ali exerziert das nach, wovor Weidner gewarnt hat und der Springer-Verlag verleiht ihr dafür einen hoch dotierten Ehrenpreis.

„Den Diskurs über den Islam, den sie einfordert, gibt es ja längst“, sagt Daniel Gerlach. Es sei empörend, „dass der Springer-Verlag sie auszeichnet im Rahmen einer Preisverleihung an junge Journalisten, die sich mit ihrer unvoreingenommenen Neugier und ihren professionellen Recherchen hervorgetan haben.“  

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Springer und Ayaan Hirsi Ali auf nachfrage erklären

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Also ist nicht der Mörder

Also ist nicht der Mörder Schuld am Mord von The van Gogh, sondern der Westen, der mit der friedlichen Religion des Islams nicht vereinbar ist? Nicht Islamisten sind Schuld, dass Ayaan Hirsi Ali an einem unbekanntem Ort unter Polizeischutz leben muss, sondern der Westen? An Steinigungen, Zwangsehen und Auspeitschungen für Vergewaltigungsopfer ist auch der Westen schuld? Dass Salafisten auf Polizisten mit Messern einstechen, liegt am Westen? Und die Konsequenzen sind jetzt welche? Westen abschaffen, für den globalen Frieden?

  • Antworten
tanja schmidt19.05.2012 | 10:40 Uhr

Danke für diese Klarstellung!

Danke für diese Klarstellung, liebe Tanja Schmidt. Hier wird etwas künstlich gegen Hirsi hochgeschaukelt. Das ist unter dem Niveau von Cicero!

  • Antworten
Martin Kugele19.05.2012 | 21:54 Uhr

Nein, natürlich ist der

Nein, natürlich ist der Mörder schuld. Es muss aber erlaubt sein, nach den tieferen Ursachen zu fragen und zu forschen.
Kein vernünftig denkender Mensch behandelt heutzutage ein Magengeschwür nur mit Schmerzmittel. Schließlich weiß man, dass die tiefergreifende Ursache ein Bakterium ist, welches grundlegend und besser mit Antibiotikum bekämpft werden kann.
Ebenso verhält es sich hier um man muss schon unterscheiden zwischen Glaubensrichtungen und radikalen Kämpfern in ALLEN Lagern.
Die Ursache all dessen erscheinen mir die sozialen Ungleichgewichte und wer davor die Augen verschließt wird eines Tages in einer Welt leben die er niemals wollte.

  • Antworten
Yopi Mueller21.05.2012 | 13:57 Uhr

bitte den Artikel nochmal

bitte den Artikel nochmal lesen, und versuchen zu verstehen! und dann kritisieren!!

  • Antworten
richie21.05.2012 | 19:14 Uhr

Was für intellektuell

Was für intellektuell herausfordernde Fragen, liebe Tanja. Der "Westen" trägt seit Jahrhunderten seine Vorstellungen und Weltbilder in die weite Welt hinaus. Er diskutiert über Menschenrechte, politische Systeme oder Moralvorstellungen ohne die politische Kultur der jeweiligen einzubeziehen. Kolonialisierung war es zuerst, nun sprechen wir, laut einem Professor für Entwicklungspolitik, von "mentaler Kolonialisierung". Die meisten dieser Kriege wurden bzw. werden vom Westen begonnen und sind meist gegen die südlichen Länder gerichtet. Insgesamt können wir also Ihre letzte Frage damit beantworten, dass der Westen nicht abgeschafft werden muss, um den globalen Frieden, den es so an sich auch bisweilen gar nicht gibt, zu bewahren, sondern dass der Westen im Grunde nicht entscheidend für den globalen Frieden gekämpft hat. Der Westen ist zumindest auch dafür verantwortlich, dass es Wohlstandsgesellschaften gibt und unterentwickelte Länder noch ärmer werden. China begeht permanent Verstöße gegen die Menschenrechte, aber da es mittlerweile wirtschaftlich zu sehr mit Europa verflochten ist, übergehen europäische Führer mit einem Mal intensivere Kritiken an die VR. Was ist mit den USA, mit Abou Ghraib und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Was ist mit der friedlich lebenden Ägypterin, die mit ihrem Mann zusammen in der BRD promoviert hat und aufgrund ihres Glaubens erstochen wurde? Zählt das nicht? Zählen nur die Opfer, die von islamistischen Tätern angefallen werden? Sie sprechen von Zwangsehen und Vergewaltigungen - haben Sie eine Ahnung, wie hoch die Vergewaltigungsrate allein in Deutschland ist? Und wie hoch die Rate, die eingeschüchtert wird und nicht einmal Anzeige erstattet? Wie viele Kinder wurden in den letzten Jahren von ihren Eltern ermordet aufgefunden? Sie sehen nur die eine Medaille. So wie viele auch. Wenn sie sich etwas mit der Historie auseinandersetzen würden, dann wüssten Sie auch, dass der internationale Terrorismus eine europäische Genese hat und der politische Islam dieser erst wesentlich später für sich entdeckt hat. Wenn Salafisten auf Polizei, damit auf den deutschen Sicherheitsapparat, einstechen, dann ist das zu verurteilen und durch die Rechtsstaatlichkeit anzuprangern. Genauso im Übrigen wie ProNRW und ähnliche Parteien, die unsere Sicherheit gefährden. Es waren ZWEI extremistische Parteien involviert. Über ProNRW wird kaum geredet. Wir sollten uns lieber darüber den Kopf zerbrechen, wie wir zueinander finden und unsere Gesellschaft verbessern können. Muslimische Einwanderer sind nun mal mittlerweile ein Bestandteile dieser Gesellschaft. Das nehmen wir hin und arbeiten daran, dass jeder seinen Platz findet. Dann hat extremistische Ideologie auch keine Chance.
Und wenn Sie über Diskriminierung sprechen wollen: Deutschland ist zum Teil ein diskriminierendes Land. Das ist nun mal Fakt. Also, lieber erstmal vor der eigenen Türe fegen und dann woanders putzen gehen.

  • Antworten
Martina Zan22.05.2012 | 11:25 Uhr

China hat die meisten

China hat die meisten Menschenrechtsverletzungen zu einer Zeit begangen, als alle Linken Europas mit Maos roten Buch in der Hand herumgelaufen sind. Diese Verbrechen geschahen im Namen von Antifaschismus, Antiimperislimus, Antikapitalismus und den restlichen kommunistischen Phrasen. Jetzt wo China nur noch pro forma ein kommunistischer Staat ist, kriechen alle Linken aus ihren Löchern und prangern an, was sie einige Jahrzehnte vorher noch verschwiegen oder befürwortet haben. Denken Sie mal darüber nach.

  • Antworten
Bernd01.06.2012 | 21:18 Uhr

Danke!

@tanja: Vielen Dank für die klaren Fragen!

@Stefan Buchen
zunächst einmal vielen Dank für den Link auf YouTube, damit jeder die Rede selbst anhören kann (ohne lange danach zu suchen). Das ist zumindest Professionell.

Wie Sie allerdings auf die Idee kommen
"Ausdrücklich [sic!!!] macht Hirsi Ali sich in ihrem Vortrag die Argumentation des norwegischen Massenmörders Anders Breivik zu eigen"
das ist mir äußerst schleierhaft. Sie hat ja gerade die Argumentation der Islamkritiker in Schutz genommen, weil sich Breivik nicht auf sie bezogen hätte. Sie hat sich also ausdrücklich (auch an anderen Stellen) von Breivik distanziert.
Außerdem - nachdem es offensichtlich zu Missverständnissen gekommen ist - hat sie es hinterher klar gestellt, sie wolle die Tat Breiviks "natürlich weder entschuldigen, noch seine Tat in irgendeiner Art rechtfertigen". Damit es auch jeder versteht! Damit sollte eigentlich alles klar sein.

Warum Sie es immer noch falsch verstehen, liegt wahrscheinlich daran, dass sie es falsch verstehen wollen.

Vielleicht sind sie aber auch nur des Englischen nicht wirklich mächtig. Dann wäre Ihr Artikel eher Dummheit als Gemeinheit.
Allerdings gibt es auch hier Warner: "Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit, weil Bosheit immer den Keim der Selbstzersetzung in sich trägt" (Bonhoeffer)

Mit Journalismus hat Ihr Geschreibsel jedenfalls nichts zu tun!

Und das auf Cicero! seufz

MfG
Dr. T. W.

  • Antworten
T. W.24.05.2012 | 19:13 Uhr

Wie Springers Ehrenpreisträgerin Breiviks Massenmord erklärt |

Wo gibt es denn noch weitere Infos zum elektrisch Rauchen?

  • Antworten
Elektrische Zigaretten22.07.2012 | 07:03 Uhr

Relativierung überall.

Ich schliesse mich dem Kommentar Tanja Schmidt komplett an.

Ein mieser Artikel, rundum. Der Bauch, auf den die Messer der Salafisten und andere islamische Eiferer zielen, ist sehr weich. Die Aufklärung und das klare Eintreten dafür scheinen sich im Westen zu verabschieden. Menschen wie Hirsi Ali verdienen für ihren unglaublichen Mut allen Respekt. Es gibt leider viel zu wenige davon. Dafür viel zu viele Relativierer.

  • Antworten
Stephan M.-B.19.05.2012 | 12:24 Uhr

Rassismus der sich seiner selbst nicht bewusst ist

Ja, genau das betreibt Ayaan Hirsi Ali. Wer gibt ihr das Monopol auf die Wahrheit, das Recht über alle Muslime und den Islam an sich zu urteilen? Sie wirft der Mehrheit der Muslime Intoleranz usw... vor, bedient sich aber selber intoleranter Argumentationsmuster. Da darf es auch nicht fehlen gegen die Flüchtlinge auf Lampedusa (siehe Interiwe Welt Online) zu polemisieren, als wäre Hirsi eine waschechte Niederländerin. Sie will den Flüchtlingen das verweigern, wovon sie profitiert hat - den Zugang zu Europa. Geile Sache, und da werden die Flüchtlinge auch noch alle als Moslems über einen Kamm geschoren, sind ja alles schwarzköpfe.

@Tanja Schmidt:
Ja genau Frau Schmidt, die Welt ist so einfach gestrickt. Dualismus pur, West gegen Ost, Christentum gegen Islam, gut gegen böse. Wo leben sie eigentlich???
Schuld am Tod von van Gogh ist ein Mensch und nicht der Islam, nicht Religion oder der Orient tötet, sondern Menschen tun dies. Auch Salafisten stechen keine Polizisten nieder, sondern ein Mensch hat dies getan. Erst kommt der Mensch, und irgendwann mal der Glaube. Sie tun mir echt leid, sie sind wahrscheinlich eine von den Sarazin Liebhabern.

Die Tatsache, dass Broder & Co. ihr applaudieren zeigt doch...ach ich lass es lieber. Soll sich Frau Schmidt ruhig daran aufgeilen.

  • Antworten
Max Mustermann19.05.2012 | 14:17 Uhr

Warum sachlich, wenns auch persönlich geht.

Was sind sie denn für penetrant-untergriffiger Zeitgenosse? Gehts noch?
Mal abgesehen davon, dass ihr Geschreibsel vor Unsinn nur so trieft ("Auch Salafisten stechen keine Polizisten nieder, sondern ein Mensch hat dies getan. Erst kommt der Mensch, und irgendwann mal der Glaube."), wie kommen sie eigentlich dazu Mitforisten dummdreiste Unterstellungen zu machen bzw. diese anzüglich zu beleidigen ("Soll sich Frau Schmidt ruhig daran aufgeilen.")
Vielleicht schnaufen sie sich in Zukunft VOR dem Auskotzen im Kommentarbereich erstmal richtig aus (übrigens...chronische Schnapp-Atmer zählen wegen ihres deutlich überhöhten Kohlendioxidausstosses nach Rindviechtern zu den grössten Umweltsäuen!), dann klappts auch mit der Diskussionskultur.

  • Antworten
A.Bundy01.06.2012 | 18:40 Uhr

Stark, selber statt Argumente

Stark, selber statt Argumente nur Polemik liefern aber von anderen "Diskussionskultur" einfordern. Schöne Realsatire.

  • Antworten
ads06.08.2012 | 20:21 Uhr

Danke Max

Erschwerend kommen noch die fabrizierten Lebenslauefe mancher sogenannter Islamkritiker hinzu: "Das zurechtbasteln passender, als auch profitabler ‘Lebenslauefe hat unter sogenannten Islamkritikern durchaus Methode.
Diesbezueglich ein paar Profis, deren zusammengelogenen Geschichtlein nahezu an ihrem gesunden Geisteszustand zweifeln lassen, welche auch umfangreich aufgedeckt wurden. (nicht dass sie nicht weiterhin darauf herumreiten wuerden)

Schaebigst!"

  • Antworten
Jake02.06.2012 | 17:26 Uhr

Nicht die Religion.......sondern der Mensch?!?

"Schuld am Tod von van Gogh ist ein Mensch und nicht der Islam, nicht Religion oder der Orient tötet, sondern Menschen tun dies. Auch Salafisten stechen keine Polizisten nieder, sondern ein Mensch hat dies getan. Erst kommt der Mensch, und irgendwann mal der Glaube."

Analog solte also auch gelten:

Nicht der NSU ist für die ausgeführten Morde verantwortlich. Es waren die beiden Menschen, die diese ausführten.
Nicht der Nationalsozialismus ist schlecht. Es sind vereinzelte Menschen, die Andersdenkende ermordeten.
Also: Nicht gegen Nazis demonstrieren. Nicht gegen Faschismus. Nicht gegen den Islam.
Sondern gegen die, die Religion und Ideologie - ja was denn? - missverstehen? anwenden? missbrauchen?

Was Sie schreiben, kommt mir seltsam substanzlos vor. Den Zeitgeist finde ich zwar darin wieder, mehr aber auch nicht. Dies reicht mir nicht.

Wenn Sie das beziehen einer Position gegen diejenigen, die mit Mordaufrufen gespickten Handlungsanweisungen unter dem Arm unterwegs sind, nur lauter finden, wenn diese Schriftwerke nicht zur Kenntnis genommen werden, leben wir zwei in unterschiedlichen Realitäten.

Stirnrunzler

  • Antworten
Stirnrunzler03.06.2012 | 14:11 Uhr

Das ist doch wieder mal

Das ist doch wieder mal typisch, wenn die Dame so Argumentiert dann müsste sie sich auch auf die Seite der Iraker und Palastinänser stellen die gegen die Besetzung kämpfen.

  • Antworten
Sems19.05.2012 | 16:27 Uhr

Aufpassen!

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Gut merken.

  • Antworten
A.Bundy01.06.2012 | 18:54 Uhr

Ein Tabubruch!

Ein interessanter Beitrag, den wir gerade diskutieren. Mir geht es jetzt vor allem um die Aufklärung, muss diese gegen den Islam verteidgt werden, so wie man sie gegen das Christentum durchgesetzt hat, also notfalls auch mit Gewalt und Guillotinen? Oder verrät man die Ideale der Aufklärung, die Menschenrechte mit einer politischen Konfrontation gegen die antidemokratischen Elemente des Islam, ja bereitet man die Verfolgung einer religiösen Minderheit vor indem man dem Islam die Demokratiefähigkeit abspricht? Kann man im Eifer des Gefechtes überhaupt das eine vom anderen Unterscheiden?

Zur musikalischen Untermalung empfehle ich Falscher Heiland von Subway to Sally auf Youtube.

  • Antworten
Christoph Kuhlmann19.05.2012 | 16:53 Uhr

Ayan Hirsi Ali

Dass Breiviks Morde durch seine Analyse der gesellschaftlichen Zustände der norwegischen und westlichen Welt motiviert waren, ist sehr wahrscheinlich. Ob er bei einer restriktiveren Einwanderungspolitik seines Landes zur Abschlachtung seiner Landsleute hätte hinreißen lassen, morden um des Mordens willen, bezweifle ich.
Wenn Ayan Hirsi Ali dies feststellt, heißt es jedoch nicht, dass dies die Taten Breiviks rechtfertigt. Im Geschichtsunterricht lernen wir doch auch, was beispielsweise Hitlers Judenhass steigerte, welche Rolle der Versailler Vertrag für den Weltkrieg II spielte, ohne damit die Nazi-Verbrechen zu relativieren.
Ich kann mich nur dem Kommentar von Tanja Schmidt anschließen.

  • Antworten
Alb Traum19.05.2012 | 19:24 Uhr

tja, nicht jeder schafft es

tja, nicht jeder schafft es Opfer zu bleiben. Einige werden leider auch zu Tätern. (H)

  • Antworten
Harry F.19.05.2012 | 19:52 Uhr

Aber in welcher Hinsicht war

Aber in welcher Hinsicht war Breivik jetzt ein Opfer? Und warum ausgrechnet diejenigen jungen Menschen erschießen, die wahrlich wenig dafür können?

Es gibt Fälle, wo die Tat als Verteidigung ausgelegt werden kann. Breiviks Tat gehört aber nicht dazu.

  • Antworten
Dombo20.05.2012 | 17:56 Uhr

Die Vorteile des Islam: Dschizya und Charadsch ...

Herr Buchen, einfach ein unerträglicher Artikel der Massenverblödung, auch wenn Sie es vielleicht "gut gemeint" haben. Sie sind offensichtlich ein Kind des z.Zt. im 21. Jh. real existierenden Märchens "Des Kaisers neue Kleider", in dem nicht sein kann, was nicht sein darf, Frau Hirsi Ali stört wohl Ihr Wohlgefühl des Ausblendens von unbequemen Realitäten. Die "political correctness", welche heute eine faktische "Luftüberlegenheit" gegenüber der Vernunft hat, insoweit geht es um "die Anwälte des Schweigens", wird in einer
potentiellen Zukunft, in welcher die Vernunft obsiegt, worauf ich doch noch hoffe, zu den bösen "-ismen" des 20.Jh. gezählt werden und
vermutlich sogar als deren "Vollendung" gelten.
Frau Hirsi Ali zeigt beharrlich eine Realität auf, die Sie "eines falschen 'Friedens' wegen" nicht akzeptieren wollen, feige, wie fast
alle 68-er "Friedensapostel" werden Sie final Ihre Frauen im Ganzkörpersack (Burka) ausführen (ist doch für uns Männer ganz reizvoll, oder doch nicht?) und dem Propheten Muhammad nachfolgen. Gehen Sie doch ganz sachlich der Frage nach, was der Prophet Muhammad doch besseres (gegenüber dem Judaismus und dem Christentum) in die Welt gebracht hat - die Antwort ist einfach: "Ein Doppelsalto zurück in die Steinzeit".
Denjenigen, die "...die Wahrheit suchen, wo sie auch immer gefunden werden kann..." kann ich nur raten, sich mit der Geschichte des
real existierenden Islam zu befassen, hilfreich dabei ist der Koran selbst, die Hadithe (z.B. von Sahih al-Buhari) und die erste
Biographie des Propheten von Ibn Ishaq, alles in deutscher Übersetzung erhältlich. Bedenken Sie dabei auch, dass es aktuell mehr
Übersetzungen ins Griechische (ca. 10 Millionen potentielle Leser) als ins Arabische (ca. 1 Milliarde potentieller Leser) gibt. Lies!
der salafistischen (wahrscheinlich durch das Haus Saud finanzierten) Koranverteilung bekommt somit eine neue Bedeutung...
Lies! kann ich allen noch vernunftbegabten, auch "fortschrittlich-westlichen" Zeitgenossen raten, und zwar ohne Berührungsängste,
achtet jedoch darauf, "... dass ein kleiner Fehler am Anfang am Ende ein grosser ist ..." und vertraut sonst Euren Sinnen und Eurer Vernunft!

  • Antworten
AJMazurek20.05.2012 | 02:20 Uhr

Neben der Spur?

Sarensema, beste Frau Tanja Schmidt, irgendwie ist Ihnen der Clou ein wenig entgangen, nicht wahr? Die Frau Ayaan Hirsi (ihr schweres Schicksal sei ihr unbenommen) hat strotzend vor Selbstgerechtigkeit in den Saal hinein trompetet, dass der Killer Anders Breivik "jedes Recht" zu seinem Massenmord gehabt hätte, selbst wenn auf dieser Ferieninsel eben keine 'erschröcklichen' Muslims und Muslima für seine Metzelfantasien zu finden waren, sondern zumeist biedere norwegische Jungs und Deerns christlichen Glaubens. Dieses Recht resultiere daraus, dass er sich angeblich nicht hätte äußern können, obwohl doch die Islamophoben jeder Couleur täglich das halbe Internet mit ihrem Schwachsinn vollkotzen. Und zu solchen Ansichten erhob sich ein Henryk M. Broder von der 'Achse des Guten' und klatschte beifällig. Das ist das, was dort an Irrsinn vor allem anderen vorgefallen ist ...

  • Antworten
Klaus Jarchow20.05.2012 | 08:29 Uhr

Die Position des Gegner verfälschen und dann drauf einschlagen

Sehr geehrter Herr Jarchow,
ich habe mir die Verleihung des Springerpreises heute in seiner ganzen Länge angehört. Dass, was Sie Frau Ali vorwerfen, hat sie nie gesagt. Weder "trompetete" sie (sie ist eine Frau der leisen Töne), noch billigte sie Breivik ein Recht zum Töten zu. Sie sagte lediglich, dass Breivik in seinem 1400 Seiten "Manifest" nicht die Warner vor dem Islam als Ursache für seine Verbrechen sieht(meine Wortwahl, seine wäre wohl "Notwehr", was ich nicht teilen kann, denn der Zweck darf nicht die Mittel heiligen, besonders wenn es um die Ermordung von Menschen geht), sondern das Schweigen der Appeaser.
Dass im Internet auch andere Auffassungen vertreten werden, ändert nichts an der Tatsache, dass Islamkritik in den Medien ein sehr rares Pflänzchen ist. Statistiken über Kriminalität werden nicht mehr veröffentlicht, bzw. dürfen gar nicht mehr erhoben werden. Ali führte in ihrem Vortrag aus, dass die muslimischen Zuwanderer sowohl bei den Transferleistungen, als auch bei den Gefängnisinsassen überrepräsentiert sind. Ein Schwerpunkt ihrer Rede waren auch die Befürchtungen der "Verschweiger", dass durch die Benennung der Konflikte rechtspopulistische Parteien Aufwind bekämen, dass die friedlichen Muslime verfolgt würden, usw. Sie ist gleichwohl der Meinung, dass ein Verschweigen die Situatation nicht beruhigen kann, sondern dass den vielen, die unser Gesellschaftsmodell attraktiver finden und sich aus ihren stregen Communities lösen wollen, Schaden zugefügt wird.
Jemand, der wie Sie Herr Jarchow zu Ausdrücken greift wie "das Internet mit ihrem Schwachsinn vollkotzen", stellt sich selbst kein gutes Zeugnis aus. Immerhin sollte man dem politischen Gegner unterstellen, dass er kein Idiot ist, sondern ein denkender Mensch, der zu anderen Schlüssen gekommen ist.

  • Antworten
Alb Traum20.05.2012 | 10:56 Uhr

Damit eines klar ist: Vor die

Damit eines klar ist: Vor die Wahl zwischen Islamismus und Henryk M. Broder gestellt, würde ich in absoluter Äquidistanz verhungern wie Buridans Esel. Giddel hier, Giddel da, riechen beide streng nach Methusalems Wunderquacksalbe ...

  • Antworten
Klaus Jarchow21.05.2012 | 13:19 Uhr

Ach Papperlapapp,

kurieren sie ihren veritablen Broder-Knacks doch bitte woanders aus.
Ist ja finster sowas.

  • Antworten
A.Bundy01.06.2012 | 18:51 Uhr

@klaus

>> Und zu solchen Ansichten erhob sich ein
>> Henryk M. Broder von der 'Achse des Guten'
>> und klatschte beifällig.

Dazu fiel mir spontan ein, daß nach 45 sich die Alt-Nazis gegenseitig ja auch "Persilscheine" ausstellten und betrachte das ganze als "Übersprungshandlung" resultierend aus einem gut verdrängten schlechten Gewissen.

Über Broder muss man ja nichts mehr sagen. Wir erinnern uns an seine Reaktion auf den Vorwurf, daß er von Breivik als Rechtfertigung zitiert wurde: Ihn interessierte das nicht, er war auf der Suche nach Ersatzteilen für sein Auto ...

Naja.

  • Antworten
hardy21.05.2012 | 09:16 Uhr

Allein dass sie den politisch

Allein dass sie den politisch korrekten Neologismus "Muslima" verwenden, disqualifiziert Ihren gesamten Beitrag. Ich verzichte mal darauf, den Außenminister zu zitieren, aber es heißt Moslemin oder Mus­li­min.

  • Antworten
Bernd01.06.2012 | 21:28 Uhr

Der Diskurs über den Islam in

Der Diskurs über den Islam in Deutschland ist nicht herrschaftsfrei und somit nichtig:

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36618/1.html

Die Folge ist, dass eine ehrliche Diskussion und eine Linie, auf die man sich einigen könnte, ferner denn je sind.

  • Antworten
Kristopher Geisenheimer20.05.2012 | 11:38 Uhr

Anwälte des Schweigens

@ Max Mustermann
"Schuld am Tod von van Gogh ist ein Mensch und nicht der Islam, nicht Religion oder der Orient tötet, sondern Menschen tun dies. Auch Salafisten stechen keine Polizisten nieder, sondern ein Mensch hat dies getan. Erst kommt der Mensch, und irgendwann mal der Glaube."
Ihre Argumentation ist genial. Sind Sie MItglied der NPD? Denn wenn Sie den Täter so strikt von seinen Beweggründen trennen, haben es die Nazis und die Sozis bei Ihnen leicht. Da gibt es keine Verbrechen im Namen und im Auftrag des Nationalsozialismus oder des Sozialismus Stalin-scher, Mao-Tse-Tung-scher oder Polpot-scher Prägung? Nur Menschen, die Menschen umbrachten? Warum dann der ganze Rummel um den Kampf gegen Rechts(extremismus)? Ist das der Preis, den Leute Ihres Schlags zu zahlen bereit sind, um den Islam blütenweiß und porentief rein in dieses Land hereinzulassen? So stelle ich mir vor, wie Anwälte des Schweigens arbeiten.

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Cephalin Blum20.05.2012 | 14:11 Uhr

Und immer lustig weter,

bis der Nächste austickt.
Die gutmenschelnden Linken haben mit den Mohammedanern u.a. das wiederliche Gefühl der moralischen Überlegenheit gemein.

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Theo2320.05.2012 | 18:02 Uhr

Es ist schön wie scheinbar

Es ist schön wie scheinbar hochintelektuelle Personen ihren Verstand nicht benutzen können um einfache Dinge zu analysieren. Politik und Interessen fördern auch nicht das "normale" denken mit dem vorhandenen Hirn. Versucht das mal auf Kindersprache zu klären, das gibt dann eine 100% Lösung >.< nur mal so, für die die zu schlau sind um die Realität zu erkennen

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Herr Von Verstandslos21.05.2012 | 14:38 Uhr

Grotesk missverstanden

Stefan Buchen hat Hirsi Ali grotesk missverstanden. Hirsi Ali zitierte Ferdinand Lassalle: „Alle große politische Aktion besteht in dem Aussprechen, was ist und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und dem Bemänteln, was ist.“

Darum ging es in ihrem Vortrag: dass Probleme benannt werden müssen, Bemänteln und Verschweigen bringt Verbrecher wie Anders Breivik hervor. Hier ist Ayaan Hirsi Alis Vortrag:

http://www.citizentimes.eu/2012/05/11/the-advocates-of-silence/

@ Max Mustermann:
Nicht Salafisten haben die Polizisten niedergestochen, sondern „ein Mensch“, schreiben Sie, „erst kommt der Mensch, und irgendwann mal der Glaube“ – der Messerstecher selbst, Murat K. aus Eschwege, sieht das ein bisschen anders, der macht nämlich zwischen „Mensch“ und „Muslim“ keinen Unterschied. Der Bonner Staatsanwalt Faßbender: „Er macht den Staat dafür verantwortlich, dass Muslime durch das Hochhalten der Mohammed-Karikatur beleidigt werden und da die Beamten Teil des Staates seien, habe er geglaubt, diese angreifen zu dürfen.“

Und dass der HR uns sogar den Vornamen des Manns mitgeteilt hat, „hier geboren, türkischer Pass“, fanden wir sensationell, heißt es doch in solchen Fällen immer „der Mann“, „der Jugendliche“, „der 28-Jährige“, siehe oben: Bemänteln und Verschweigen.

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Heta21.05.2012 | 15:43 Uhr

Also mit Verlaub

Ayan Hirsi Ali ist da möglicherweise über das Ziel hinausgeschossen. Aber man kann nicht leugnen, dass Mohammed nicht nur Prophet, sondern auch Feldherr war und dass sich der Islam durch militärische Expansion in Nordafrika und Asien ausgedehnt hat. Gewalt gehört seit seinen Anfängen zum Islam. Das heißt nicht, dass es nicht möglich wäre, den Islam von der Gewalt zu lösen. Aber die Beziehung des Islams zur Gewalt auf die Moderne zu reduzieren, wie es der Autor hier tut und dann auch noch quasi als Reaktion auf die westliche Kultur quasi zu entschuldigen, ist schlicht geschichtsblind.

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S.Vetterle22.05.2012 | 09:42 Uhr

Eigene Weltaanschauung umgekehrt auf den Islam projiziert.

Es ist genau umgekehrt, als wie es die Haßpredigerin Ayaan darstellt: Das Abendland ist nicht blind gegenüber einer vermeintlichen islamischen Gefahr, sondern weitgehend blind der Gefahr gegenüber, die von Hetzern wie Ayaan und der Springerpresse ausgehen: Haß schüren und ungerechtfertigte Ängste wachrufen und steigern, anstatt ein friedliches Zusammenleben anzustreben und zu fördern.
Nach Breiviks Manifest sollen zunächst alle „Gutmenschen“ und „Kulturmarxisten“ (auch physisch) ausgeschaltet, danach alle Muslime aus Europa vertrieben und dann von einem wiedererstarkten und „gereinigten“ Europa aus ein militärischer Kreuzzug gegen die Kernländer der Islamischen Welt geführt werden, um letztlich den Islam völlig zu vernichten und gänzlich auszulöschen. Diesem Programm scheint auch Frau Hirsi zuzustimmen.

Es wird immer wieder der Fehler gemacht, die Demokratie – oder das, was man dafür hält – als einen „Wert“ anzusehen oder gar zu einem Glaubensdogma zu erheben. Nach dem griechischen Philosophen Platon ist die Demokratie nicht die beste der Regierungsformen, da sie dazu neigt, in Ochlokratie (= „Herrschaft des Pöbels“) und zur Tyrannei auszuarten. Letzteres können wir am Beispiel der BRD derzeit gut beobachten, wo gewisse Massenmedien bspw. bestimmen, ob der Bundespräsident in seinem Amt bleiben darf oder nicht, indem sie solange auf ihm herumhacken, bis er aufgibt und zurücktritt. Vermutlich war sein wirkliches „Vergehen“ nicht, was ihm offiziell zur Last gelegt wurde, sondern seine Aussage, daß der Islam zu Deutschland gehört.
An dieser vorgeblichen Demokratie und der „Aufklärung“, die eine für das christlich geprägte Abendland besondere historische Entwicklung und nicht auf andere Kulturkreise oder Religionen übertragbar ist, wird nun in egozentrischer abendländischer Sichtweise der Islam gemessen. Tatsächlich schreibt die islamische Religion keine bestimmte Regierungsform vor, sondern nur, daß das Land von den moralisch Besten und Hochstendensten und Gottesfürchtigsten gelenkt werden soll, die durchaus auch in „freien und demokratischen“ Wahlen vom Volk bestimmt werden können.
Der Islam trägt den Realitäten der menschlichen Natur Rechnung, wozu (leider) auch Gewaltanwendung zählt, indem der Koran u. a. auch Regelungen für kriegerische Auseinandersetzungen enthält, in die die Muslime verwickelt werden. Wer das für ein Programm zur Welteroberung im Sinne der Unterdrückung und Ausbeutung anderer Völker und der Ausrottung der Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften hält, hat nichts verstanden, sondern projiziert vielleicht seine eigene Ideologie und Denkweise bewußt oder unbewußt umgekehrt auf den Islam und dessen Anhänger.

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Lynx23.05.2012 | 15:19 Uhr

"als wie", aber sicher doch, weisst ganz doll Bescheid.

Ansonsten das übliche antiwestliche Propagandageschwätz vermischt mit dummdreisten Unterstellungen ("Diesem Programm scheint auch Frau Hirsi(sic!) zuzustimmen."), garniert mit einem kräftigen Schuss Taqiyya. Dolle Show!

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A.Bundy01.06.2012 | 19:08 Uhr

seriös?

Ist ein solcher Stil mit dem Cicero kompatibel?
Wer einen Preis "spendiert" und die so Ausgezeichnete "auf ein Schild hebt", "obskure Rituale" einer "verschworenen Gemeinschaft" beschreibt und nach dem ausführlichen Schwingen der Breivikkeule die Preisträgerin als Covergir
persifliert, hat in einer Zeitschrift nichts zu suchen, die sich um eine niveauvolle Berichterstattung bemüht.
Alternativ hat eine solche Zeitschrift in meiner Einkaufsliste nichts mehr zu suchen.

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bba25.05.2012 | 14:00 Uhr

@bba der eine geht, der

@bba der eine geht, der andere entdeckt Cicero.
Für solches Klientel ist eine Seite von Rechtsextemen Foren die bessere Wahl. Dort seid Ihr unter Euch und belästigt andere mit eurem geistreichen Müll nicht andere

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Stefmex31.05.2012 | 23:42 Uhr

Noch 'n Schnapp-Atmer! LOL

"Für solches Klientel ist eine Seite von Rechtsextemen Foren die bessere Wahl. Dort seid Ihr unter Euch und belästigt andere mit eurem geistreichen Müll nicht andere"
Alter was??
Vielleicht erstmal den Schaum vom Mund wischen, dann klappts auch in Zukunft mit der Hirn-Hand-Koordination.
Oder ist dieser Buchstabensalat tatsächlich ein 1:1 Abild dessen, was ihnen kurz vorher durchs Oberstübchen rauschte? :D
Und wer, zur Hölle, ist "ihr"?

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A.Bundy01.06.2012 | 19:19 Uhr

Ja aber was ist mit der

Ja aber was ist mit der Meinungsfreiheit? Können Sie Ihnen widerstrebende Meinungen sind ertragen, sodass sich diese in "rechtsextreme Foren" zurückziehen sollen? Mein Herr, Sie brauchen wohl etwas Nachhilfe in Demokratie.

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Bernd01.06.2012 | 21:22 Uhr

Rechtsextreme Tendenzen wie

Rechtsextreme Tendenzen wie Rassismus, Fremdenhass, Diskriminierung, Denunzierung, ... werden nicht von demokratischem Recht wie zB. Meinungsfreiheit abgedeckt.
Auffaellig, dass unaufhoerlich Islamhasser&Co auf allen Ebenen die Freiheit ihrer rein destruktiven Meinungen einfordern.

Bigots

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Jake02.06.2012 | 18:05 Uhr

Ein starkes Stück Breivik als

Ein starkes Stück Breivik als armes Opfer von dubiosen Dunkelmännern, "Anwälten des Schweigens" eben, darzustellen. Breivik hätte mehr als genug Möglichkeiten gehabt sich Gehör zu verschaffen.

Und im Übrigen, in welcher Welt muss man leben um von einer Zensur der Islamkritik zu sprechen? Die Zeitungen sind doch voll von Artikel über die Probleme die Europa mit dem Islam hat. Diese Probleme zu thematisieren ist ja auch wichtig, sie aber zum "Krieg der Kulturen" aufzuputschen, wie es die Spingerpresse mit Vorliebe tut, ist aber nicht redlich und eine gefährliche Technik mit Lügen und Halbwahrheiten Geld zu machen.

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ads06.08.2012 | 20:10 Uhr

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