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 > „Ich begrüße Acta“

Salon

„Mr. MoMA“ Raue zum Urheberrecht„Ich begrüße Acta“

Interview mit Peter Raue8. Juni 2012
picture alliance
Acta, Proteste, Guy Fawkes Maske, Netzzensur, Urheberrechtsabkommen
Am 9. Juni wollen Acta-Gegner wieder europaweit gegen das umstrittene Urheberrechtsabkommen protestieren (Archivfoto: Demo in Bremen im Februar)
Schrift:

Ohne ihn hätte es die berühmte MoMA-Ausstellung in Berlin nicht gegeben: Der Jurist Peter Raue kämpft für Künstler und Urheberrechte – sogar für das umstrittene Vertragswerk Acta. Dass Deutschland sich weigert, das Abkommen zu ratifizieren, hält er im Cicero-Online-Interview für „äußerst problematisch“

Seite 1 von 3

Peter Raue ist Honorarprofessor für Urheberrecht an der Freien Universität Berlin. Als Mitbegründer des Vereins der Freunde der Nationalgalerie holte er 2004 bedeutende Werke der Kunstgemäldesammlung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) nach Deutschland. Wegen des großen Erfolgs der Ausstellung galt Raue in der Öffentlichkeit als „Mr. Moma“

 

Herr Raue, wie viele Abmahnungen haben Sie in diesem Jahr schon verschickt?
Gar keine. Ich bin kein Freund dieser Schnellabmahnungen, auf gar keinen Fall bei minimalen Urheberrechtsverletzungen.

Sie vertreten doch die Verlage und Inhalteanbieter.
Ja. Ich kann Ihnen auch von meinem Lieblingsfall berichten: Ein Galerist, den ich vertrete, veröffentlichte auf seiner Webseite einen berühmten Satz von Karl Valentin: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ Der Galerist wurde dafür abgemahnt mit hoher Anwaltsrechnung und Schadensersatzforderung. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Sie haben aber einen Urheberrechts-Appell des Handelsblattes unterstützt.
Das stimmt.

Warum haben Sie dann nicht auch den jüngsten Appell der Abertausend Urheber unterschrieben?
Weil ich kein Urheber bin. Ich hätte den Aufruf mitgezeichnet,  ich stehe auf der Seite der Urheber.

Die dortigen Künstler und Autoren wehren sich damit gegen die Urheberrechts-Ideen der Piraten. Was halten Sie von deren Forderungen?
Man muss ihnen ja dafür dankbar sein, dass sie die Debatte um das Urheberrecht geradezu dramatisiert haben. Denn diese Diskussion wäre selbst dann nötig, wenn es die Partei nicht gäbe.  Wir haben in der Tat mit dem Urheberrecht im digitalen Zeitalter ein Riesenproblem.

Sie haben die Piraten als kriminell bezeichnet. Deren Forderungen seien „Irrsinn“ und „geistiges Kidnappen“.
Ja, dabei bleibe ich auch. Wenn sich eine Angestellte in einem Lebensmittelladen einen kleinen Pudding für ihr Kind einsteckt, dann fliegt sie raus. Die Piraten wollen den Urhebern erhebliche Gelder, die ihnen nach dem Gesetz zustehen, entziehen. Das ist eine subtile Form des Raubes oder Betruges.

Wie sollte das Urheberrecht denn aus Ihrer Sicht an das Internet angepasst werden?
Die Lösung ist sicher nicht ganz einfach. Man muss sich zunächst überlegen, wie man das von den Piraten uneingeschränkt geforderte kostenlose Filesharing bekämpft. Filesharing ist der Panzerknacker des Urhebers.

Bildergalerie: Vergesst das Urheberrecht! Acht Lektionen kreativer Geldgewinnung

Eine Legalisierung, wie sie die Piratenpartei fordert, halten Sie also nicht für richtig?
Nein. Das halte ich nicht nur für nicht richtig, sondern für geradezu abartig. Wenn rechtswidriges Verhalten nicht mehr mit Strafe bedroht werden kann, ist doch ein Verbot nichts mehr als eine stumpfe Waffe – oder eigentlich, gar keine Waffe mehr. Wir Juristen sprechen dann von einem lex imperfecta. Auch die Erklärung, Filesharing soll nur für den Privatgebrauch erlaubt sein, ist unsinnig. Denn wenn ich Filme illegal aus China herunterladen kann, dann gehe ich nicht mehr ins Kino.

Seite 2: Warum Raue das Filesharing gern verboten sehen würde

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Wenn man 30 Jahrer Geseltschftliche entwiklung verpennt!

Filesahring und P2P ist nicht auf das Illegale herunterladen und Anbieten von Musik und Filmen beschränkt. Es gibt sehr viele Nützliche dinge die man damit Anfragen kann. z.B bei World auf Tanks ist Bittorent ein fester Bestandteil des Update Systems, Auch legale Musik und Film Dinste könne von P2P FS genaues Profitieren da es teure Bandbreite Spart. Und es geht noch weiter Der Traum vom Server ist schon lange Tod. Nicht nur das US Militaär Träumt vom Dezentralen Netzwerk/Sever. Der Berühmteste Dezentrale Server ist das Seti at home Projekt. Oder die Derzeitigen Klimerprognosen ist über einen Dezentraler Server gelaufen. Weil es keinen Computer gibt der schnell genug ist um so eine Aufgabe zu erfühlen.

Das ACTA weltweit etwas Weltweit regelt ist falsch, gerade Indien und China haben es und werden es nicht Unterzeichnen und hatten auch nie die Absicht gehabt es zu Unterzeichen.

Er selbst hat schon eine Abmahnung gelesen wo er sich am Kopf langt. Es gibt Abmahnung die sind noch viel Absurder wie kein Computer kein wlan kein Modem Trotzdem für FS über P2P haften. Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

Und eins ist klar sollte ACTA durchkommen wird das erst richtig schlimm, Den die Idee hinter ACTA ist es so was zu Automatisieren, Sprich man wird für die Absurdesten sanktioniert und kann dann nur noch im nach trägllich einen Symbolischen Sieg eringen. Den was kann man als Schadessersatz fordern wenn einen 160 selbstgedrehte Filme zu unrecht vernichtet wurden?

Die Mobs gab es auch schon vor dem Internet. Und besonderst bei solchen Taten Dezentes vorgehen ist hir der Schüssel. Und Interessant finde ich das setze wie" Man wartet derzeit auf das Geständnis" die in den Fernsehnachrichten zu hören wären scheinbar keine Hätze sind. Anonym das Mittel jemanden fertig zu machen? Die kommende Bundestags Wahl ist auch anonym, und wer so da jetzt fertiggemacht werden? In Zeitungen werden Anonym Leserbriefe veröffentlicht ohne da jemanden fertig zu machen.

wo bei zugegen das Piraten Programm Pentateuch Häte mir mehr gegen Unseriöses Abmahnungen gewünscht als Privates FS. Und eine Besser Definition von Ab wann ist was Privat und ab wann Comenziel.

  • Antworten
Darkerer09.06.2012 | 00:23 Uhr

Der Fall. Vor einiger zeit

Der Fall. Vor einiger zeit wurde eine Statement von Microsoft gefunden die belegte das es nicht nur eine Lücke in Windows gab, sonder auch das sie über ein Jahr bekannt war Ohne was dagegen zu tuhen. Jeder der aus diesen Statement Zitiert hate um darüber zu berichten, wurde sofort wegen Verletzung des Uhrhebelrechtes verklagt. Und die Viele Politiker Verlagen vorgehen gegen Uhrhebelrechts Verletzung. Frage an die an ein 100% Einhaltung des Urheberrechts verlangen, wie genau nehmt ihr es? Was wie könnt ihr es wagen euren Gebieter zu hinterfragen Pöbel! Die frage Ob ich bei der ein oder anderen Arbeit das Zitat nicht ganz eingehalten habe. Das ist doch eine Hexen jagt so was kann man doch nicht den Imperator fragen! Wichtig ist ob ihr 250% Korrekt arbeitet. Was sich nur diese Pöbel dabei!

Das Absurde ist, er selbst sagt das die Abmahnpraxies zu Kopfschütteln ist. Aber das Fundament für so Absurde Praxis will er Stärken.

Man merkt einfach das dieser Mann nicht in der Lage ist zusammenhänge im Internet zu erkennen. Denn dieser Hexenjagt wie er es so schön nennt ist die Antwort auf diese Korteske Abmahnpraxis. Weil sich die leute nicht länger gefallen lassen wollen das Urheberhecht für Politiker scheinbar nicht gilt.

  • Antworten
Darkerer09.06.2012 | 14:47 Uhr

Für selbsterstellte Landkarten gilt der Rechtsweg nicht?

Herr Raue sagt so einfach:
"Ich würde nur nicht abmahnen, wenn jemand einen Quadratzentimeter aus einer Landkarte abbildet, damit man weiß, wie man zum Arzt kommt."

Naja, wenn man Kartenhersteller ist, diese mühevoll erstellt und anschließend Tausende von Webseitenbetreibern meinen man könne diese "zum Dank" umsonst verwenden dann hat man bestimmt (und verständlicherweise) eine andere Sichtweise.

  • Antworten
Stefan10.06.2012 | 15:22 Uhr

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