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Die Heiterkeit der Städter auf dem Lande

Von Tobias Lehmkuhl24. Juni 2010
Schrift:
Was steckt dahinter? Klimawandel? Wirtschaftskrise? Bürgerliche Renaissance? Obwohl nie ganz aus der Mode gekommen, ist eine Urlaubsform heute beliebter denn je: die Sommerfrische. Stadtbewohner packen ihre Koffer und ziehen sich für ein paar Wochen aufs Land zurück. Eine kleine Geschichte von Datschen und Damen, die in Badekleidern wandeln.
Insgeheim denkt vielleicht jeder an seine Kindheit, wenn er als Erwachsener seinen Sommerurlaub plant, seine Hütte am Plattensee sucht, sein Haus am Ostseestrand oder seine Villa in Brandenburg. Denn nichts senkt sich so in unser Gedächtnis wie die frühen Urlaube mit der Familie, die sinnlichen Eindrücke, die wir dort erstmals aufnehmen konnten, die Bilder, Gerüche und Geräusche – Erinnerungen, die in ganzer Fülle bei uns bleiben. Auch wenn es oft Erinnerungen an im Grunde recht unspektakuläre Orte sind, sie üben eine lebenslange Anziehung auf uns aus. Nicht die Karibik-Pauschalreise, nicht die Ballermann-Olympiade oder der Shoppingurlaub in Manhattan sind es, die uns atmosphärisch bis ins Erwachsenenleben begleiten, es sind zumeist jene Sommerwochen, die wir an Badeseen, am Meer oder in den Bergen verbringen. Diese Erfahrungen sind so tief in uns verwurzelt, dass wir uns ihrer auch lesend immer wieder vergewissern wollen. Schon bei einem nur kursorischen Blick auf das Bücherregal erkennt man das. Einige der am meisten gefeierten, deutschen Bücher der vergangenen Jahre handeln davon, sei es Judith Hermanns literarischer Dauerbestseller „Sommerhaus, später“ oder Esther Kinskys lyrischer Ungarn-Ferien-Roman „Sommerfrische“. Auch in den nächsten Monaten erscheint eine Reihe von Titeln, in denen der Sommerurlaub in einer Hauptrolle auftritt: das nachgelassene Meisterwerk „Dem neuen Sommer entgegen“ der legendären Britin Janet Frame etwa, Hanns-Josef Ortheils heiß erwarteter autobiografischer Roman „Die Moselreise“, Bernhard Schlinks neuer Erzählband „Sommerlügen“ oder Richard Russos atmosphärische Familienerzählung „Diese alte Sehnsucht“. Vermutlich ist das schon immer so gewesen. Schon 1807 überschrieb Ludwig van Beethoven den ersten Satz seiner berühmten sechsten Sinfonie, der „Pastorale“, mit „Heitere Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande“. Und nirgendwo sonst gewinnt die Prosa der großen Schriftsteller aus dem 19. Jahrhundert, heißen sie nun Marcel Proust oder Leo Tolstoi, eine derartige Leuchtkraft wie in den Beschreibungen ihrer frühen ländlichen Aufenthalte. Nicht nur die Sommerwerke der heutigen Schriftsteller gehen auf die Erzählsituationen dieser Titanen zurück, auch unsere Urlaubsgewohnheiten in der warmen Jahreszeit haben ihre Wurzel in jener Ära. Denn damals gab es nicht nur eine richtiggehende Kultur des sommerlichen Landaufenthalts, man hatte sogar ein Wort dafür: die Sommerfrische. Erste Hinweise auf das sommerliche Ritual finden sich schon 1802 in der von Christoph Martin Wieland herausgegebenen Weimarer Literaturzeitschrift Neuer Teutscher Merkur. Der Bremer Senator Arnold Gerhard Deneken machte da auf die schon seit einigen Jahren populäre Sitte aufmerksam, dass „Familien, die keine Gärten oder Landgüter besitzen, sich zu ihrem ländlichen Aufenthalte irgendeine angenehme, nahe gelegene Gegend auswählen, wo sie in einem geräumigen Bauernhause einige Zimmer mieten und darin den Sommer über ihre eigene Ökonomie führen“. Er selbst, gestand Deneken, habe die letzten zwei Sommer in einer solchen ländlichen Wohnung zugebracht und mit seinem „kleinen Haushalte eine wahrhaft göttliche Muße genossen“. Was Deneken so sehr begeisterte, dass er eine Denkschrift darüber verfasste, wird manchem Leser des Teutschen Merkur wie eine bloße Mode vorgekommen sein, eine exzentrische Anwandlung, wie sie nur überspannten, städtischen Geistern einfällt. Tatsächlich aber entwickelte sich die Sommerfrische alsbald zu einer weitverbreiteten Art, seinen Urlaub zu verbringen. Wenngleich von Urlaub im eigentlichen Sinn – das Wort leitet sich schließlich vom Verb „erlauben“ ab – erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Rede sein kann. Zuvor hatten Beamte und Angestellte keinen Anspruch auf bezahlte Auszeiten, von einfachen Arbeitern ganz zu schweigen. Sommerfrische – das war nicht zuletzt Zeichen einer gewaltigen Zeitenwende. Zum einen war es noch im 18. Jahrhundert, von wenigen Ausnahmen abgesehen, allein adeligen Männern vorbehalten, auf Reisen zu gehen. Anders als Geschäftsreisen, die es in der einen oder anderen Form schon immer gegeben hat, unterstanden ihre auch „Grand Tour“ genannten Kavalierstouren keinem unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzen. Von den kleinen Lords, den zukünftigen Lenkern des Staates, wurde erwartet, dass sie sich auf ihren Reisen bildeten, Kontakte knüpften und sich überhaupt eine gewisse soziale Gelenkigkeit erwarben. Die daraus später entstehende Bildungsreise sollte zwar auch im Bürgertum ihre Anhänger finden, aber es war vor allem der dem familiären Zusammenhalt und der Muße gewidmete sommerliche Landaufenthalt, der sich als Reiseritual durchsetzte und den Jahresablauf eines bürgerlichen Haushalts zu prägen begann. Zum anderen hatte die politische Situation in Europa solcherart sommerliche Mobilität lange verhindert: Viele Wege waren gefährlich, und wer es trotzdem wagte, auf Reisen zu gehen, dem wurde es spätestens am nächsten Schlagbaum verleidet. Im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation herrschte bis zur Gründung des deutschen Zollvereins 1834 übelste Kleinstaaterei: alle paar Kilometer wurden die Koffer durchwühlt, die Währungen wechselten, Steuern und Schmiergelder waren zu zahlen. Glaubt man dem Schriftsteller Giuseppe Tomasi di Lampedusa, war es in Italien noch im Jahre 1860 selbst für hochgestellte Persönlichkeiten eine schwierige Angelegenheit, vom Stadt- zum Sommerhaus zu reisen. Die Titelfigur seines Romans „Der Leopard“, der in Palermo ansässige Don Fabrizio, Fürst von Salina, will mit seiner Familie für die Sommermonate auf seine Güter in Donnafugata fahren, einem kleinen Ort ganz im Süden Siziliens. Es bedurfte allerdings nicht nur einiger amtlicher Passierscheine, um durch das Hoheitsgebiet der Mafia zu reisen, sondern auch einiger „Verhandlungen mit ‚einflussreichen Personen‘ – Verhandlungen, die mit Lächeln, Händedruck und dem Geklingel von Münzen endeten“. Zudem galt es, einen kompletten Haushalt umzupflanzen: „Man musste Berge von Gepäck und Vorräten aufstapeln und drei Tage früher einen Teil der Köche und Diener vorausschicken.“ Ein Fürst durfte auch in der Sommerfrische nicht seinen Stand vergessen – und das fällt Don Fabrizio besonders schwer: Die bürgerliche Revolution erschütterte nicht nur die großen Städte, selbst in der tiefsten Provinz drohten wohlhabende Plebejer mehr Einfluss zu erlangen als er, der Erbe jahrhundertealter Privilegien. So muss der „Leopard“ den neuen Zeiten Tribut zollen und seinen edlen Neffen schließlich mit der Tochter des aufstrebenden Großunternehmers verheiraten. Auch wenn es ein sehr deutsches Wort ist, „Sommerfrische“ ist keineswegs ein deutsches Phänomen. Auch und vor allem in Russland hat es eine lange Tradition. Dort entwickelte sich, ebenfalls zu Beginn des 19. Jahrhunderts, das Leben auf der Datscha zum Sommerritual. Von Anton Tschechows „Kirschgarten“ über Maxim Gorkis „Sommergäste“ bis Iwan Turgenews „Erste Liebe“: Eine Vielzahl von Romanen, Erzählungen und Theaterstücken legt Zeugnis ab von der engen Bindung, die viele Russen an ihre Sommervilla oder, je nachdem, ihr Ferienhüttchen haben. Selbst im Exil noch wird diese Tradition weitergepflegt. Vladimir Nabokov etwa berichtet in seinem Roman „Pnin“ von 1957, wie sich eine Gruppe von Russen, die vor der Revolution in die USA geflüchtet sind, auf einem Landsitz in Neuengland trifft: „Auf dem ganzen Anwesen wimmelte es von russischen Emigranten – Liberalen und Intellektuellen, die Russland um 1920 verlassen hatten. Man fand sie an jedem Fleck scheckigen Schattens; sie saßen auf rustikalen Bänken und diskutierten über Exilautoren – Bunin, Aldanow, Sirin; lagen in Hängematten, zur Abwehr von Fliegen nach bewährtem Brauch die Sonntagsausgabe einer russischsprachigen Zeitung auf dem Gesicht; schlürften auf der Veranda Tee mit Marmelade; gingen im Wald spazieren und grübelten über die Essbarkeit der örtlichen Pilze nach.“ Die Unterhaltungsmöglichkeiten während der Sommerfrische sind in der Literatur wie im Leben naturgemäß weiter gefächert als in Nabokovs Skizze: Man spielt Krocket oder Schach, geht baden oder angeln und man knüpft zarte Liebesbande zu den Frauen und Töchtern, zu den Männern und Söhnen anderer Sommerfrischler. Im Vordergrund aber steht immer das Erlebnis der Natur. Wenn das Grimmsche Wörterbuch schon 1905 kurz und knapp formuliert, die Sommerfrische sei nichts weiter als der „Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit“, so trifft es damit den Kern der Sache: Bis heute entflieht der Städter, ob Madrilene, Römer oder Berliner, der Hitze der Stadt, ihrem sommerlichen Dreck und Staub. Zwar braucht sich niemand mehr vor Typhus- und Dysenterie-Epidemien zu fürchten, die sich bei wärmeren Temperaturen noch im 19. Jahrhundert rasant ausbreiteten, aber die gesunde und reine Landluft wird nach wie vor mit Leidenschaft gesucht. Natur statt Kultur, das gilt auch in einem anderen Sinn. Im Sommer pausieren die Theater, im Sommer finden keine Bälle statt, im Sommer findet der Städter, kurz gesagt, daheim kaum Möglichkeiten zur Zerstreuung. Er entflieht neben der staubigen und stinkigen Luft auch der drohenden Langeweile. So war es vor hundert Jahren, und auch heute noch ist es der Fall. Was heute allerdings die Regel ist, dass der Hausherr von Anfang an mit in die Sommerfrische fuhr, war früher die Ausnahme. Viele Familienväter kamen lange nur am Wochenende zur übrigen Familie aufs Land und arbeiteten unter der Woche weiter in der Stadt. Ununterbrochen zu arbeiten hatte um 1900 gleichwohl die Hausfrau. Gehörten die Sommerfrischler nicht zu den glücklichen Menschen, die über ein Heer von Dienern und Köchen geboten, so musste die Mutter auch im Urlaub tagtäglich dafür sorgen, dass das Essen auf dem Tisch stand und die Wäsche sauber war. Als Keimzelle der Sommerfrische übrigens gilt der Wochenendausflug, und tatsächlich strahlt in einigen Erzählungen von Wochenendexkursionen die Sonne derart, dass es für einen ganzen Sommer reichen könnte, in Kurt Tucholskys „Rheinsberg“ etwa, jenem „Bilderbuch für Verliebte“, wie die Erzählung im Untertitel heißt. Liebevoll und mit feiner Ironie schildert Tucholsky hier die Begegnung des Ausflüglers mit der Natur: „Wie alle Großstädter bewunderten sie maßlos einen einfachen Strauch, überschätzten seine Schönheit, und ohne das Praktische aller sie umgebenden ländlichen Verhältnisse zu ahnen, sahen sie die Dinge vielleicht ebenso einseitig an wie der Bauer von der anderen Seite.“ Eines darf man schließlich nicht vergessen: Auf dem Land ist man keineswegs allein. In der Regel nämlich steht dem Sommerfrischler kein eigenes Häuschen zu Gebote, er muss vielmehr bei der Landbevölkerung Unterschlupf suchen, und dabei trafen – und treffen – immer wieder Welten aufeinander. Herman Bang, der großartige dänische Romancier der vorletzten Jahrhundertwende, hat als vielleicht einziger Schriftsteller dieses Zusammentreffen aus der Warte der Landbewohner beschrieben, jener Menschen, die eben noch Bauern waren und nun im Tourismus ihr Glück versuchen. Obwohl in seiner Erzählung mit dem fast schon sarkastischen Titel „Sommerfreuden“ die klammen Pensionswirte in einem kleinen jütländischen Küstenort sehnsüchtig auf wohlhabende Sommergäste warten, sind sie, als endlich die Kutschen voller Gäste eintreffen, völlig überfordert. Nicht nur die schnell plappernden und anspruchsvollen Stadtmenschen setzen ihnen zu, auch der Gegenwind aus dem eigenen Dorf macht ihnen das Geschäft schwer. Die Einflüsse der Stadt, sie werden nicht nur von den Städtern als Gefahr für die Urtümlichkeit der Sommerfrische erkannt, sondern auch vom Dörfler selbst als bedrohlich empfunden. Fontanes Spruch: „Und sind auch verschieden der Menschheit Lose / Gleichmacherisch wirkt die Badehose“ gilt somit nur für die Sommerfrischler unter sich. Das lässt sich wunderbar in dem 1911 erstmals erschienenen Roman „Wellen“ von Eduard von Keyserling nachvollziehen. Keyserling, den man auch den „baltischen Fontane“ nennt, wenngleich mit Recht auch von Fontane als dem „märkischen Keyserling“ gesprochen werden könnte, erzählt von der jungen Doralice, die ihren Mann, einen alten Grafen, verlassen hat, um mit einem Maler zusammenzuleben. In der Sommerfrische nun, an der Ostseeküste, treffen Doralice und ihr Maler auf die Familie der Baronin von Buttlär und werden von ihr erst einmal geschnitten. Die Schönheit Doralices, ihre auratische Anziehungskraft aber machen ein Kennenlernen unausweichlich, und irgendwann dann unternimmt man gemeinsam Ausflüge und scheut sich auch nicht mehr, am selben Strandabschnitt die gleichmacherische Badehose auszupacken. Die Sommerfrische ist immer auch eine Zeit der gesellschaftlichen Experimente. Sie bildet einen Freiraum, in dem Dinge möglich werden, die im Alltag mit all seinen Konventionen undenkbar sind. Die Sommerfrische als eine Folge von Reifröcken, Berliner Weiße und Landpartien abzubuchen, als ein Phänomen glanzvoller Vorkriegsbürgerlichkeit, wäre zu kurz gegriffen. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts spielt sie wieder eine große Rolle – als individuell gestaltete Naherholung in all ihren milieuspezifischen Facetten. Das begann in den fünfziger Jahren, als längst noch nicht jeder Deutsche von den Folgen des Wirtschaftswunders profitierte und in den Süden flog, sondern, wo es ging, nach Auszeiten suchte. Von einer solchen zweiwöchigen Auszeit erzählt etwa Arno Schmidt in „Seelandschaft mit Pocahontas“. Der Roman, ein Beispiel überraschender Nachkriegsunverkrampftheit, spielt im Jahr 1953. Zwei ehemalige Soldaten treffen sich am niedersächsischen Dümmersee, um ihre alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen – und ein wenig mit den Damen zu poussieren. Gleich am ersten Tag begegnen sie zwei jungen Sekretärinnen aus Osnabrück, und so ist denn für Erotik gesorgt, auch wenn so etwas wie Sonnenmilch noch nicht erfunden zu sein scheint: „Sonnenbrand: Arme und Beine, meine, waren nur rosenrote Feuerrohre mit abgesenkten Nervenenden. Wir wimmerten beim Waschen und zitterten vor Fieber, wenn unsere Härchen sich streiften.“ Pocahontas aber, die spindeldürre Osnabrücker Schreibkraft, ist verlobt, und auch der Erzähler, ihr sonnenverbrannter Liebhaber scheint kein Interesse an weiter gehenden Verbindungen zu haben. So wird das Verhältnis nach zwei Wochen, mit ein paar Tränen, ansonsten aber klaglos gelöst. Was die Sommerfrische aber nun über alle Zeiten hinweg vor allem auszeichnet, lässt sich gar nicht genau sagen: Jeder verfügt über sein ganz eigenes Bild. Sie ist, und darin allein liegt wohl ihr Hauptcharakteristikum, ein Erinnerungs-, ein Sehnsuchtsort. Ein Ort, den viele von uns jeden Sommer aufs Neue aufzufinden suchen, ein Ort vielleicht der immerwährenden Kindheit. Reist man dann mit den eigenen Kindern an, wird es einem möglicherweise ergehen wie dem amerikanischen Essayisten E. B. White, der im August 1941 mit seinem Sohn an einen See nach Maine an der Ostküste der Vereinigten Staaten fuhr, auf den Spuren der Sommerfrischen, die er selbst ein knappes halbes Jahrhundert zuvor mit seinem Vater unternommen hatte: „Es drängte sich mir der Eindruck auf, dass er ich war, und ich also, durch schlichte Umkehrung, mein Vater. Ich betrachtete den Jungen, der ganz ruhig auf seine Angelschnur schaute, und da waren es meine kindlichen Hände, die seine Angelrute hielten, meine Augen, die schauten. Mir wurde schwindelig, und schließlich wusste ich nicht mehr, an welchem Ende der Rute ich mich befand.“ In der Sommerfrische ist einmal noch die Zeit aufgehoben, einmal noch dürfen wir hier von der Illusion zehren, unsterblich zu sein – bevor wir irgendwann endgültig unseren Koffer packen müssen.
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Ein wunderschön geschriebener und auch inhaltlich sehr interessanter Text. Vielen Dank.
Viele Grüße
Jutta Heuner

  • Antworten
Jutta Heuner10.08.2010 | 00:00 Uhr

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