Frankreichs Staatschef Hollande will eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone. Auf einer…
„Einige von uns wurden sexuell missbraucht“
Der sexuelle Kontakt mit Kindern galt in manchen 68er-Kreisen als gesund und politisch fortschrittlich. Die Schriftstellerin Sophie Dannenberg hatte das in ihrem Roman „Das bleiche Herz der Revolution“ thematisiert. Bei Cicero Online lässt sie sie ihre eigenen Kinderladenerfahrungen Revue passieren
Erosion der investigativen Recherche?
Wer Ziel einer kritischen Berichterstattung ist, versucht sich natürlich auf allen Kanälen zu wehren. Die Betroffenen haben mit dem Internet sogar eine echte Waffe in der Hand: Sie können die Fragen von Journalisten inklusive eigener Antworten einfach früher veröffentlichen – Pech für langsame Printmedien
Plädoyer für den Traditionsbruch in der Klassik
Zeitgenössische klassische Musik leidet unter Liebesentzug. Wer daran etwas ändern will, sollte neue Pfade beschreiten. Aus einem Konzert bei den Dresdner Musikfestspielen lässt sich ein Vier-Punkte-Programm ableiten
Zeiten der Präventionshysterie?
Angelina Jolie hat sich die Brüste abnehmen lassen. Aus Angst vor Krebs. Kumuliert hier übertriebene Risikominimierung mit einem Gesundheitswesen, das von Aktionismus geprägt ist?
Anklage auf Mord in zehn Fällen
Im NSU-Prozess in München könnte am dritten Verhandlungstag die Vernehmung der Anklagen beginnen. Zuvor wurde Beate Zschäpe die Mittäterschaft an allen Verbrechen der Terrorzelle vorgeworfen. Was geschah im Gericht?
Immer den Geldscheinen nach
Gestern noch „Tagesschau“-Sprecher, heute schon das neue Gesicht des Bällchensenders. Der Wechsel von Marc Bator zu Sat.1 zeigt, dass der Bekanntheitsgrad eines Moderators inzwischen fast jeden Fehlgriff legitimiert. Eine kleine Typologie der Auf- und Absteiger.
Die falsche Muttergottes
Das Kölner Museum Schnütgen präsentiert seit 2009 eine falsche Madonna. Nun tritt der zuständige Kulturdezernent ab, ohne für Aufklärung gesorgt zu haben
Die Entdeckung der Unarten
Was Kinder heute von und mit Darwin lernen können
Die Entdeckung der Grausamkeit
Henning Ritters Versuch über die Grausamkeit erschüttert unser Vertrauen in die Moral
Sterben, ein Scheißdreck
Die Autorin Sibylle Berg verbringt ihre letzten 24 Stunden im Tessin, in einem Waldstück über Tegna, von der Sonne beschienen, und ärgert sich noch einmal tüchtig über sich selbst
Professor Störenfried
Als Chef der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist Peter Strohschneider Herr über Milliarden Euro
Künstlergenies: Ein Judas, viele Opportunisten
Das „Letzte Abendmahl“ aus dem Mailänder Dominikanerkloster verbindet nicht nur Leonardo da Vinci und Andy Warhol. Anekdoten und Hintergründe von der Pop-Art bis zur Entstehung des berühmten Wandbildes.
Die Klapperschlange im Streichelzoo
Angst und Schrecken und Sprechblasen: Die Comic-Biografie des legendären amerikanischen Reporters Hunter S. Thompson
Kein Hitler mehr auf deutschen Bühnen
Die Ereignisse an der Rheinoper Düsseldorf sind kein Einzelfall: Sobald Regisseuren nichts einfällt, greifen sie zur nationalsozialistischen Bilderwelt. So wird Geschichte missbraucht und das Publikum mit Verachtung gestraft. Schluss damit!
„Jeder braucht einen Menschen, der ihn ruiniert“
In seinem Roman „Untitled“ schreibt Joachim Bessing über eine digitale Liebe. In Berlin sprach er mit Cicero-„Salon“-Chef Alexander Kissler über Afrika und die Liebe im Zeitalter der Smartphones, über einen weinenden Helden und warum Sex überschätzt wird
Auch Pinguine müssen schwimmen lernen
Doch was machen sie mit ihrer Angst, bevor es losgeht? Ein Schwimmring hilft, aber ...
Heerschau aller Weinerlichen und Betroffenen
„Schon die Losung 'Soviel du brauchst', ließ keinen Zweifel daran, dass auch das diesjährige evangelische Kirchentreffen einmal mehr zu einem Hochfest der Rührseligen und Empörten werden würde.“ Eine Polemik zum Kirchentag in Hamburg
Das Leben durch ein Spiegelkabinett
In dreizehn Episoden schickt Eva Menasse ihre Protagonistin durch ein Spiegelkabinett, das die asymmetrischen Strukturen des Lebens schonungslos widerspiegelt – und am Ende viel mehr als das bloße Bild einer Frau unserer Gegenwart offenbart
Reisefreudig, wendig, radikal
Im deutsch-französischen Jahr 2013 bildet sich bei unseren Nachbarn ein neuer Typus des Intellektuellen heraus: reisefreudig, wendig, radikal
Als Deutschland die Demokratie verlor
Vor 80 Jahren besiegelte das Ermächtigungsgesetz das Ende der Weimarer Republik. Allein die SPD hatte versucht, sich dagegenzustemmen. Dritte Folge einer Serie
Bildnis einer Verlorenen
Delphine de Vigan erzählt die Geschichte ihrer Mutter – und schreibt große Literatur
Mord ist die Fortsetzung der Politik ...
... mit anderen Mitteln! Die besten Krimis des Frühjahrs loten die Grauzone zwischen Politik und Verbrechen aus.
Farbe und Form verbindet die Künstler
Johannes Itten und Paul Klee waren nie besonders befreundet. Vieles haben sie aber gemeinsam. Beide wuchsen im schweizerischen Kanton Bern auf, beide Künstler beschäftigen sich mit Farben und Formen. Die stehen auch im Mittelpunkte der im Berliner Martin-Gropius-Bau eröffneten Ausstellung „Itten - Klee. Kosmos Farbe“
Kreativität zwischen Krieg und Krisen
Seit jeher ist Kreativität ein Mysterium, dem Wissenschaftler nachspüren. Krisen wirken sich auf sie unterschiedlich aus: Während sie den einen lähmen, beflügeln sie den anderen. Im Werk Ludwig Wittgensteins, der seine Erkenntnisse als Soldat gewann, spielte der Erste Weltkrieg eine große Rolle
Die Hälfte der Deutschen sieht den Islam als Bedrohung
Die Religiosität der Bevölkerung geht in Deutschland seit Jahrzehnten zurück. Das belegt auch der neueste „Religionsmonitor“ der Bertelsmann-Stiftung. Was bedeutet das für den Zustand der Gesellschaft?
Uli Hoeneß und das psychopathische Moment
Der Psychologe Kevin Dutton beschreibt in seinem neuen Buch die Psychopathen unserer Gegenwart und fragt, was wir von ihnen lernen können. Einiges davon trifft auf Uli Hoeneß zu
Ein grässlich ordinärer Sport
Seid ihr eigentlich noch bei Trost, ruft Christoph Schwennicke den Fußballbegeisterten dieses Landes zu. Fußball sei unappetitlich und mache schlechte Laune, weiß der Cicero-Chefredakteur
Diese geilen Kreuzberger Außenklos!
Drei Autoren versuchen sich an Berlin. Einer erzählt die wahre Geschichte. Einer kriecht ganz hinein. Und einer lässt es in Ruhe.
Im Labyrinth der Literatur
Péter Esterházy lässt die Postmoderne ziemlich lustig noch einmal aufleben
Ich bin der Jude aus der Vitrine
Das Jüdische Museum Berlin sorgt für Aufregung: Die Kuratoren stecken Juden in eine Vitrine – als lebendiges Exponat. Es saßen dort schon Madeleine Albright oder auch der Holocaust-Überlebende Alexander Fried
Frage des Tages
Thema der Woche





































