
| Historische Wahl: Was bedeutet der Sieg für die Demokratie? |
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Das Wunder ist tatsächlich geschehen. In der Nacht des 4. November 2008 wurde der Demokrat Barack Obama mit überwältigender Mehrheit zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Das Ergebnis bedeutet einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der amerikanischen Demokratie: Mit dem 47-jährigen Senator aus Illinois wird erstmals ein Afroamerikaner ins Weiße Haus einziehen. |
| Obamas Allstars - Seine Regierungsmannschaft |
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Das Grundgerüst steht, einzelne Säulen fehlen aber noch. US-Präsident Barack Obama hat sein Kabinett einen Monat nach seiner Vereidigung noch nicht komplett beisammen. Gesucht werden ein Handelsminister und ein Gesundheitsminister. Das bestehende Team ist eine Mischung aus neuen Hoffnungsträgern und erfahrenen Kräften. |
| Bush 2.0 - Fortsetzung der alten Wirtschaftspolitik? |
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Bei aller Faszination für die Rückkehr des Pathos in die Politik, für Inszenierung und Glamour – das Herzstück der Obama-Politik ist reines Monopoly. Dieser Präsident spielt Vabanque, weil er die Überschuldungsprobleme seines Landes mit einer gigantischen Zusatzverschuldung erledigen will. Was bei Bush noch nach texanischer Wurstigkeit einer Finanzpolitik nach Gefahrenlage aussah, droht unter Obama zur Staatsdoktrin zu werden. |
| Von Harvard nach Washington: Neue Eliten in D.C. |
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Mit jedem Regierungswechsel werden in Washington knapp 8000 Stellen neu besetzt. Dieses Mal mit dabei: dutzende Führungspersonen der US-Kaderschmiede Harvard. Mit Obama gewinnen die liberalen Eliten der Ostküste wieder deutlich an Einfluss. Ein Bericht aus der Bastion der Demokraten. |
| Was hat er, was deutsche Politiker nicht haben? |
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Barack Obama tritt auf wie ein Lewis Hamilton der Weltpolitik. Als Popstar erobert er die Sympathien der Deutschen in Formel-1-Geschwindigkeit. Denn Obama verkörpert nicht nur den Gegen-Bush, das gute Amerika, den schwarzen Kennedy. Vor allem hat er etwas, was in Deutschland fast verloren scheint: Modernität. |
| Sein Wahlkampf in Bewegtbildern |
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Was die Nutzung des Internets für den Wahlkampf angeht, haben die US-Amerikaner den deutschen Parteien einiges voraus. Insbesondere wenn es um das Medium Video geht: Jede Ansprache, jedes TV-Interview und Streitgespräch kann man innerhalb weniger Stunden nach Austrahlung auf dutzenden Seiten finden, meist von den Parteien selber in Umlauf gebracht. Doch auch die Bevölkerung und Prominenten wissen das Internet für politische Zwecke zu nutzen. |
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