Heute feiert die SPD ihren 150. Geburtstag. Doch ein 2. Parteijubiläum steht bevor: Im Tivoli…

Der schwierige Umgang mit Hitlers Hetzschrift
Die Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“ ist in Deutschland verboten – bisher. Ab 2016 könnte es jeder nachdrucken. Wie soll der Staat mit dieser Hetzschrift umgehen?
Kein Hitler mehr auf deutschen Bühnen
Die Ereignisse an der Rheinoper Düsseldorf sind kein Einzelfall: Sobald Regisseuren nichts einfällt, greifen sie zur nationalsozialistischen Bilderwelt. So wird Geschichte missbraucht und das Publikum mit Verachtung gestraft. Schluss damit!
Nicht nur Gorleben, auch Hitler ist überall
Er ist das Symbol des Bösen: Adolf Hitler. Wie das Beispiel Angela Merkel zeigt, ist seine Fratze als Knüppel für und gegen alles verkommen. Über anhaltende Probleme mit diesem Menschen, der am 20. April Geburtstag hatte
Man muss über Hitler lachen
Charly Chaplin, Ernst Lubitsch und Walter Moers wussten es längst. Nun kommt Timur Vermes mit dem Buch „Er ist wieder da“ auf den Markt. Und wieder diskutiert das Land: Darf über Adolf Hitler gelacht werden?
Unser Kampf statt „Mein Kampf“
Mit den Mitteln der Kunst: Die Französin Linda Ellia bat 600 Menschen aus 17 Ländern, eine Seite aus der französischen Fassung von Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf” künstlerisch zu verfremden und sie so zu „Unserem Kampf” zu machen. Cicero Online zeigt zehn Seiten aus Ellias Projekt
„Man hätte es viel früher erlauben sollen“
Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, über die kritische Edition von „Mein Kampf“, seine erste Lektüre und eine klaffende Lücke in der Hitler-Forschung
Copyright auf ein Tabu
2016 läuft der Urheberrechtsschutz für Adolf Hitlers „Mein Kampf ” aus. Höchste Zeit, dieses Machtwerk bei Tageslicht zu sezieren, um ihm endlich seine scheinbar dämonische Macht zu nehmen
Warum „Mein Kampf“ freigegeben werden muss
Bis heute darf man Hitler nicht lesen. Warum eigentlich? Eine Rundreise zu Leuten, die diese Frage angeht
„Vollstrecker des Bösen“
Vor 75 Jahren sprach Adolf Hitler auf einer Geheimkonferenz. Eigentlich war das Jahr 1937 ein ruhiges Jahr. Aber Hitler wäre nicht Hitler gewesen, hätte er nicht erneut die Eskalation gesucht
Es gibt kein Argument für eine Zensur
Hitlers „Mein Kampf“ ist das Pamphlet eines Besessenen. Es trägt wohl zum Verständnis der Ideologie ihres Autors bei, erklärt aber nicht dessen Aufstieg zur Macht. Die restriktive Haltung Bayerns gegenüber Hitlers Hetzschrift ist ein sinnloses Unterfangen angesichts der vielfältigen Präsenz des ominösen Textes
„Das ist eine verlogene Debatte“
Als Comedian hat er jahrelang aus „Mein Kampf" vorgetragen. Über den Führer-Overkill, Hitler als frühen Plagiator und die unreife Auseinandersetzung mit dem Nazi-Erbe
„Hausmaus zu Hausmaus“
Insgesamt 1428 Mal hat Serdar Somuncu aus "Mein Kampf" vorgelesen. Die Tagebücher eines Massenmörders, wie er sie selbst bezeichnet, haben ihn einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Als besonders amüsant haben sich Hitlers Tiervergleiche erwiesen
„Mein Kampf“ wird den Judenhass weltweit schüren
Der gebürtige Litaue Uri Chanoch wurde während des Holocausts deportiert. Die Nazis ermordeten Mutter, Vater und Bruder. Dass Bayern 2016 eine editierte Version von Hitlers „Mein Kampf“ herausgeben will, beobachtet er mit Grausen. Chanoch plädiert für ein Verbot des Buches
„Bayern betreibt ängstliche Verhinderungspolitik“
Er hat die Satirefigur „Storch Heinar“ mitentwickelt, um damit ein in der rechtsextremen Szene beliebtes Modelabel zu karikieren, jetzt ist er der oberste Chef aller Geschichtslehrer: Der Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Brodkorb, fordert im Cicero-Interview die Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“
„Das Buch verstößt gegen kein Strafgesetz“
Ab 2016 könnte in den Buchläden Hitlers „Mein Kampf“ neben Ratgebern des Dalai Lama liegen. Der Experte für Staatsschutzdelikte, Nikolaos Gazeas, erklärt, warum sich eine Veröffentlichung der Nazi-Schrift strafrechtlich nicht mehr aufhalten lässt
Knobloch will Veröffentlichung verhindern
Die Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“ ist in Deutschland verboten – bisher. Ab 2016 könnte es jeder nachdrucken. Wie soll der Staat mit dieser Hetzschrift umgehen?
Vom Traum, Hitler zu verteidigen
Der Pariser Anwalt Jacques Vergès verteidigt Diktatoren und Massenmörder – und gefällt sich in dieser Rolle. Ein Porträt
„Wir brauchen eine kommentierte Ausgabe“
Eine Münchner Forschergruppe arbeitet an einer kommentierten Gesamtausgabe von Hitlers "Mein Kampf". CICERO ONLINE sprach mit der Leiterin des Projektes Dr. Edith Raim über die Schwierigkeiten ihrer Arbeit. Der Streit um die Freigabe des Buches wird schon länger geführt
Der ewige Krampf um Hitlers „Mein Kampf“
Hitlers „Mein Kampf“ am Kiosk? Die Sammeledition „Zeitungszeugen“ wollte Originalauszüge in einer kommentierten Version in den Handel bringen. Das Land Bayern hatte etwas dagegen – so wurden die Zitate kurzerhand unleserlich gemacht. Doch der bayerische Verbotsreflex ist nicht mehr zeitgemäß und verhindert eine kritische Auseinandersetzung
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Mein Kampf
Die Kommentieren-Woller und Verhindern-Woller leben geistig alle noch in der Zeit der Vergangenheitsbewältigung. Wahrscheinlich meinen sie, sie würden zum Grismäs-Fest ein extra großes Care-Paket von ihrem reichen Onkel aus Ämärrikä bekommen, wenn sie sich derart benehmen.
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