Heute feiert die SPD ihren 150. Geburtstag. Doch ein 2. Parteijubiläum steht bevor: Im Tivoli…

Der Streit um ein Stück Vorhaut
Die Bundesregierung will die Beschneidung gesetzlich regeln. Doch die Gegner der religiösen Praxis geben sich damit nicht zufrieden.
Gleiche Regeln für alle
Das geplante Beschneidungsgesetz der Bundesregierung stößt auf Widerstand. Cicero-Autor Philipp Blom sieht rechtlich keinen Zweifel: Beschneidung bei einem Kind sei Körperverletzung. Ein Plädoyer für eine konsequente Säkularisierung der Werte
Ja, ich habe beschnitten!
Vor Wochen kochte die Debatte hoch und immer noch wird in Deutschland über die Beschneidung muslimischer und jüdischer Jungen gestritten. Doch was denken jene, die es eigentlich angeht? Einblick in die Seele einer Mutter
Kompromiss bei der Beschneidung?
Baden-Württemberg und Berlin setzen beim Thema Beschneidung auf eine Kompromisslösung. Wie könnte sie aussehen?
Religion braucht kein Messer
Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit gilt nicht ein bisschen oder manchmal oder immer dann, wenn wir es gut finden und es uns passt. Es gilt immer und zu hundert Prozent, deswegen muss Beschneidung verboten bleiben. Ein Kommentar
„Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
Seit ein Kölner Gericht im Mai die religiös motivierte Knabenbeschneidung als strafbar eingestuft hat, diskutiert die ganze Republik. Die Politik hat bereits angekündigt, ein Gesetz für die Straffreiheit der Beschneidung zu verabschieden. Ein fataler Schnellschuss, meint Irmingard Schewe-Gerigk, Vorsitzende von Terre des Femmes
Was die Politik tun sollte
Die Kriminalisierung der Beschneidung ist kein juristischer Betriebsunfall: Bleibt es bei der Entscheidung des Kölner Landgerichts, stünden Judentum und Islam im Zwielicht – doch das ist nicht der Ort, den ihnen das Grundgesetz zuweist, argumentiert Strafrechtler Alexander Ignor
Zwischen Vorhautmarsch und Religionsmythen
Zum Jahreswechsel zeigen wir Ihnen noch einmal die erfolgreichsten Artikel aus dem Jahr 2012. Im Juli:
Die Beschneidung von Jungen trennt nicht nur ein Stück Haut ab, sondern scheidet auch die Geister. Ob auf dem Gebiet der Medizin, der Erotik oder der Religion: vieles ist umstritten
„Beschneidung ist keine Verstümmelung“
Im Kölner Landesgericht ist ein wegweisendes Urteil für religiös motivierte Beschneidungen gefallen: Das Recht eines Kindes auf körperliche Unversehrtheit übertrifft die Religionsfreiheit und Erziehungsrechte der Eltern. Kein gutes Urteil, meint Ethikprofessor Michael Bongardt
Religionsfreiheit in Gefahr?
Das Landgericht Köln hat die Beschneidung aus religiösen Gründen als Körperverletzung bezeichnet. Juden und Muslime sehen nun ihre religiöse Handlungsfreiheit bedroht. Was folgt aus der Entscheidung?
Die traurige Nomadin
Mit „Wüstenblume“ schrieb Waris Dirie einen Welt-Bestseller, ihr Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen brachte ihr weltweite Anerkennung. Heute irrt das somalische Ex-Topmodell rast- und ziellos umher – ihre Projekte scheitern, einstige Unterstützer wenden sich ab.
Die verlorene Vorhaut
Darf man überhaupt Jude sagen? Will er wirklich wissen, dass Sie Schindlers Liste auf DVD haben? Und warum wäscht er am Sabbat seinen Wagen, statt in der Synagoge zu beten? Cicero Online veröffentlicht exklusiv Auszüge aus Michael Wuligers Knigge für den entkrampften deutsch-jüdischen Dialog. Im fünften Teil lüftet er Geheimnisse der Beschneidung.
Eine beschädigte Frau
Sie ist reich, sie ist schön – und sie ist beschnitten. Als Topmodel feierte Waris Dirie Erfolge und konnte doch nicht das Verstümmelungstrauma ihrer Kindheit vergessen. Ihre Popularität nutzt sie, um die Genitalverstümmelung von jungen Frauen anzuprangern.
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Der Streit um ein Stück Vorhaut
Die Glaubenskrise, Bankenkrise und Gesellschaftskrise sind verwoben!
Was ist es, das Unbeschreibbare, das alles schuf, das die Gleichung uns gab: „Energie ist Materie, Materie ist Energie“, lange bevor Einstein sie entdeckte, unendlich lange bevor die Blaualgen die Weltenbühne betraten. Wir alle können das Wort fühlen, das vom Anfang an war und bis zum Ende sein wird. Wenn wir in einer sternenklaren Nacht die Unendlichkeit des Sternenmeers betrachten, uns der Größe anvertrauen, mit dem Wissen, dass wir eigentlich fast nichts sehen, von dem was da wirklich ist.
Dieses alles schaffende Wort ist Mathematik in der reinsten Form. Wo wir Menschen in dem kleinen uns zugänglichen Teil der Schöpfung uns umschauen, mathematische Regeln und Gleichungen, kein Zufall und kein Spiel, alles System und Gesetz, auf das man sich absolut verlassen kann. Diese mathematischen Regeln waren unendlich lange vor der ersten Sekunde (Urknall) in Kraft, sie unterliegen keiner Evolution, sie leiteten die Schöpfung ein, an und werden sie einst beenden. Dieses Wort betrügt sich auch nicht selbst durch Wunder, wie wir Menschen es gerne hätten und es uns vorgaukeln lassen von den Theologen.
Ein großer Physiker sagte einmal bei dem ungeklärten Vorgang des Elektronenspin: „Der ALTE würfelt nicht, es gibt überall Gesetze, nur wir erkennen sie noch nicht.“ (A. Einstein) Das ist ehrfürchtiges Erkennen und Bekennen. Doch was setzen die Profit-Theologen den Menschen heute als Glauben vor? Moder aus der Gruft! Beispielweise neue Ausbildungszentren für Exorzisten gegen das zweite Vatikanische Konzil. Welchen Teufel wollen die wohl austreiben?
Auf den nächsten Punkt, die Bankenkrise, übergehend:
Die meisten Religionen verbieten die Zinses-Zinswirtschaft. Genauer, das Nehmen von exponentiellem Zins. Warum verboten sie diese Zinswirtschaft und jetzt nicht mehr?
Als vor langer Zeit ein Bibliothekar und Mathematiker den Durchmesser der Erde aus dem schattenfreien Stand der Sonne, an einem bestimmten Tag des Jahres errechnete, kam um diese Zeit auch die Erkenntnis über die Menschen, dass die Zinses-Zins-Berechnung ein exponentieller Vorgang ist.
Die Priester dieser Zeit wussten und erkannten, dass wer solche Verzinsung von seinen Schuldigern begehrt, dieser eigentlich die ganze Welt zu seinem Eigentum gemacht haben möchte.
Er möchte größer sein, wie das nicht nennbare Wort, er möchte der Einzige sein. (Max Stirner)
Aus diesem Grunde schrieben die Priester das Verbot von Zins vom Zins in die Religionsregeln. Nur die jetzt gläubigen Völker und deren Priester scheren sich nichts darum. Sie können nicht die Größe der Erde aus dem Schatten den die Sonne auf die Erde wirft errechnen, sie erkennen auch nicht die Größe der Schöpfung, denn sie stehen im Schatten des Goldenen Kalbs und schreien gierig nach Geld.
Ein geisteskranker Kapitalist sagte: „Die Zinses-Zins-Wirtschaft ist das achte Weltwunder.“ Das war bewusste Gotteslästerung in der höchsten Form. Sigmund Freud sagte: „Wo die Scham verloren geht, ist der Irrsinn nicht mehr weit.“
Mit Abscheu sagte ein Atheist: „Der Letzte verkauft für den Vorletzten den Strick.“ Dabei meinte er den richtigen zum Erhängen.
Doch die Theologen sagen heute, das Wichtigste in unserem Glauben an Gott sei die Beschneidung der Vorhaut. Dass dieser von Menschen zurecht geschnitzte Fantasie-Gott auch das Beschneiden der vom Geld gekauften Sklaven forderte, um seine Gunst dem wandernden (Hebräer) Hirtenstamm zu schenken, verschweigt man. Denn so steht es in dem jugendgefährdenden Buch der Bücher, wie die Bibel genannt werden müsste. Das heißt, wer sich die Vorhaut entfernt und auch seinen Knechten und Sklaven (sofern er welche hat), die Vorhaut abschneidet, hat eine bessere und direkte Verbindung, er ist online zu diesem Fabel-Gott, der sich beschnittene Sklaven wünscht und es unter schrecklicher Strafandrohung fordert. So hat er es dem 99 Jahre alten, kranken Wanderhirten angeblich gesagt und nicht gemerkt, dass der an Tinnitus litt. Nur das Bescheidensein lehnen die Nachkommen der beschnittenen, gläubigen Sklavenhalter ab. Ihre goldenen Kutten und Gerätschaften blenden sie und jetzt auch noch ihre goldenen Scheckkarten (seither Platin). Vielleicht riecht dieser erdachte Gott mit dem Vorhauttick auch Napalm verbranntes Menschenfleisch gerne. Doch das schweigende Sternenmeer spricht dagegen.
Man kann glauben, diese Menschen möchten es erzwingen, gleich wie Judas etwas erzwingen wollte, dass ihnen wieder germanisch entgegen gerufen wird:
„ Der Gott der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,
Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
Dem Mann in seine Rechte.“
Was für eine gerechte Religion der Barbaren, ihr Gott will keine Knechte!
Diese beschnittenen Sklavenhalter wollen und werden dann gespielte Empörung heucheln und sich die Asche ihrer verbrannten Gegner aufs Haupt streuen. Um gleich darauf den eigenen Kindern und wenn möglich auch den vom Geld gekauften Sklaven die Vorhaut abzuschneiden. Sie wagen zu erklären, der Schöpfer des Universums und damit der Evolution, die diese Haut wachsen lies, will, dass sie von Menschenhand abgeschnitten wird, weil „der Alte“ gepfuscht hätte. - Pervers, pervers, pervers....
Auf die heutige Zeit übertragen: Warum haben wir die permanente Gesellschaftskrise? Es ist das Verdrehen und Verfälschen. Beispiel: 40 Jahre latschte das Bibelvolk durch die Wüste und mampfte sich die Bäuche voll mit Manna, das ihnen angeblich ihr Gott täglich schickte. Aber in diesen 40 Jahren beschnitten sie grundlos nicht mehr ihre Kinder und das, obwohl die Strecke des Wegs in einem Monat zu Fuß leicht zu bewältigen gewesen wäre (max.450 km). Also Zeit hätten sie genug gehabt. Es ist das Vergessen. Jetzt wollen sie acht Tage alte Kinder grundlos beschneiden und reden von 3000 Jahre alter Tradition.
Ein anderes Vergessen der Theologen liegt in der verbotenen Zinswirtschaft. Sie muss als Ursache der Bankenkrise und Finanzkrise betrachtet werden. Natürlich möchte der Geldverleiher einen Gewinn haben und das soll er auch. Dieser Zinsgewinn darf aber nicht exponentiell errechnet werden. Der Geldgeber muss das Objekt begutachten wofür das Geld benötigt wird. Er schätzt das Risiko, er erkennt den Gewinn, den das Objekt erbringen wird und verhandelt daraus seinen Anteil. Aber nur aus dem erwirtschafteten Gewinn, der auch ein Verlust sein kann. Und schon sind die Probleme der Finanzwirtschaft für alle Zeit geregelt.
Lassen Sie uns einen Versuch machen. Gehen Sie zu einem bekannten, schlauen Banker oder zu dem Politiker oder gar Theologen Ihres Vertrauens und geben Sie im die mathematische Aufgabe:
Am Ort A - Syene - ist ein Brunnen, bei dem sich einmal im Jahr an einem Tag, mittags die Sonne in der Tiefe des Brunnens spiegelt. In der Mitte der Wasserfläche kann die Sonne gesehen werden. Am Ort B - Alexandria - ist ein Obelisk, dessen Höhe bekannt ist. Dieser wirft einen Schatten der Länge C an dem selben Tag, an dem sich die Sonne in Syene mittags, in der Tiefe des Brunnens spiegelt. Dieser Obelisk ist von dem Brunnen 850 km entfernt und jetzt soll der Befragte Ihnen sagen, wie er es anstellt, dass er den Durchmesser der Erde daraus ableiten kann. Er kann es nicht!
Der von Ihnen Erkorene kann es nicht berechnen. Aber er weiß ganz genau, dass er Aktien, die er sich virtuell, betrügerisch ausleiht, obwohl deren Besitzer nichts davon wissen und sicher nicht wollen, dass er ihre Aktien gegen ihren Willen auf den Markt wirft, weil sie dadurch an Wert verlieren, und weil er letztendlich er diese Aktien dann günstig erwerben kann. Wer dies macht ist ein Räuber und Betrüger. Wer so etwas erlaubt ist der Helfer und Hehler dieser Räuber und Betrüger. Beide stehen außerhalb der menschlichen Gesellschaft. Solches Handeln muss geächtet werden. Leider es ist bereits ein Volkssport geworden. Pervers, pervers, pervers….
Denken Sie auch daran, wenn der Verräter des in Bethlehem geborenen Nazareners, der zum Tod am Kreuz verurteilt wurde, einen Silberling von den 30 Silberlingen, die er für den Verrat an dem Nazarener erhielt, zur Deutschen Bank gebracht und nur drei Prozent Zins ausgehandelt hätte, wäre dieser Silberling bereits jetzt zu einem Kapital angewachsen, das 26 Stellen vor dem Komma ausmachen würde. Die Schulden aller Nationen zusammen machen eine Zahl aus, die nur 14 Stellen vor dem Komma aufweist.
Die gesamten Weltschulden (81 Billionen = 81.000.000.000.000) sind eine Zahl von 14 Stellen. So könnte Judas, heute der Welt die Schulden nehmen aber, aber, aber...
Das praktizierte Zinssystem ist darauf angelegt, ja ausgelegt, dass in gewissen Abständen Krieg, Zerstörung, Mord, Raub, Vertreibung und Totschlag über die Menschen unabänderlich kommen muss. Der letzte Kapitalist will verhindern, dass andere auch reich werden und letztlich dann für ihn den Strick kaufen. Beugen wir uns nicht mehr der Zinsknute und erkennen wir, dass wir die Macht und die Pflicht haben diese Kette zu zerreißen und verbannen jeglichen exponentiellen Verzinsungsvorgang aus unserem Wirtschaftsleben. Denn er ist pervers, pervers, pervers und der dritte Punkt die Gesellschaftskrise erfasst uns.
Setzen wir weltweit jenen, die das Vermehrung des Geldes ohne Arbeit und Schweiß betreiben, unüberwindbare Schranken und die großen Probleme der Völker und auch die Kriege werden von der Erde verschwinden. Auch das ist eine Forderung aus dem Buch der Bücher, denn dort steht geschrieben: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen.“ und man jagte die Menschen aus dem Paradies. Ist das vergessen? Keiner wird sich heute noch für zweihundert Vorhäute seine Frau vom Schwiegervater kaufen, wie es der biblische David tat. Um diese Vorhäute zu erhalten erschlug er rasch 200 Philister, pervers, pervers, pervers.... Er konnte dann auch dieser mit 200 Menschenleben gekauften Frau nicht treu sein, denn es war nicht Liebe die sie verband. 200 tote Menschen standen dazwischen und warfen ihre Schatten auf das biblische Paar.
Schauen Sie sich bitte um, was jetzt alles zwischen den Menschen und Völkern steht und für wie viel Elend wir unser vermeintliches Glück zu kaufen versuchen, und die Zukunft der Menschheit dafür verkaufen. Geld ist die Brechstange des Kapitalismus, sie zerstört alles.
Beispiel:
Da kauft ein privilegierter junger Mann aus einem Volk, das sehr arbeitsam und genügsam ist, das die Knechtschaft des Opiumkriegs gerade erst abschüttelt, ein Auto für 500000€ mit 500PS. Er setzt sich mit zwei Freundinnen nackt in das Auto und alle Drei fahren in den Tod. Wie wirklich arm war der junge Mann und wie arm sind seine angeblich reichen Eltern? Es ist traurig, traurig, traurig... Konfuzius war nicht beschnitten und ich glaube er weint.
Übrigens: Einsteins Söhne und der Sohn von Theodor Herzel waren auch nicht beschnitten. Manchem Juden war es die Rettung vor den Naziverbrechern, dass er nicht beschnitten war. Wird die Geschichte des Stammvaters der Araber betrachtet: Ismael, das Kind einer Magd, wurde beschnitten als er sechs war, und dann von dem Vater der mit Gott viel korrespondierte, nach einem Jahr, als auch noch seine Frau einen Sohn gebar, verjagt, weil die Ehefrau es so wollte. Diese Beschneidung dürfte eigentlich die erste und die letzte bei diesem Volkstamm, das uns die Zahlen schenkte, gewesen sein, man muss nur logisch darüber nachdenken.
Beschneidet und reformiert die Religionen, die Banken, und die menschliche Gesellschaft und das Salz der Tränen wird zur Mangelware.
Antonius Theiler. 17.11.2012
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