Im September wird in Norwegen ein neues Parlament gewählt. Fünf Monate vor der Wahl stehen die…

Die Piraten: Korsaren ohne Kompass?
Mit dem Saarland haben sie das zweite Landesparlament erobert, bundesweit liegen sie in Umfragen bei bis zu sieben Prozent. Doch besitzen die Piraten politisch überhaupt die Kraft, sich im etablierten Politikbetrieb durchzusetzen?
Parteitag ohne Weichenstellung
Die Piraten stehen vor dem Parteitag. Es warten strukturelle Herausforderungen und interne Probleme auf die Partei, die bei den Mitgliedern für Unsicherheit sorgen und an einer erfolgreichen Bundestagswahl zweifeln lassen
Weisbands Weisheiten
Die ehemalige Spitzen-Piratin Marina Weisband verspricht in ihrem aktuellen Buch „Ideen für eine neue Politik”
Weniger Transparenz wagen
Die Mitgliederbefragung bei den Piraten, die sich gegen den Geschäftsführer Johannes Ponader richtet, ist ein Machtspiel von Nebeneliten. Der Vergleich mit den Anfängen der Grünen zeigt: Ein Festhalten an der Basisdemokratie ist gefährlich
Wem der Untergang der Piraten nützt
Die demokratische Welt wird von einer Wende erfasst. Dem Höhenflug der Ego-Parteien folgt eine Renaissance der Volksparteien. Das ist eine gute Nachricht für die Demokratie. Ein Kommentar
„Der permanente Neustart ist bei uns eingebaut“
Nach dem Bundesparteitag mahnt Piraten-Geschäftsführer Johannes Ponader seine Partei, jetzt zügig ein Wahlprogramm aufzustellen. „In dem Antragstempo wie in Bochum kriegen wir das jedenfalls nicht hin.“ Im Cicero-Online-Interview zeigt er sich aber auch optimistisch
Die große Chance der Piraten
Ja, dieser Parteitag war chaotisch. Und nein, er bedeutet nicht das Ende des Schwarms. Nicht einmal einen neuen Tiefpunkt: Die Piratenpartei könnte sogar wegen, nicht trotz Bochum bei der Bundestagswahl 2013 Erfolg haben
„Das ist nicht meine Partei“
Der Bundesparteitag der Piraten hat sie krank gemacht: Wahlleiter Stephan Urbach und der stellvertretende Versammlungsleiter Philip Brechler sind am Sonntagabend aus Gesundheitsgründen vorzeitig aus Bochum abgereist. Über den Ablauf der Programmdebatte sind sie frustriert. Bei Cicero Online erklären sie warum – exklusiv.
Wie sich die Piraten anpassen
Die grüne Göring-Eckardt-Partei biedert sich Konservativen an, die Steinbrück-SPD befreit sich vom Bescheidenheits-Dogma. Nicht so die Piraten: Sie sind als einzige noch vom System unbefleckt. Glauben sie. Oder auch nicht: Tatsächlich richtet sich auch die Piratenpartei in den politischen Strukturen ein. Cicero Online erklärt, wie...
Offline-Parteitag gibt sich Wirtschaftsprogrämmchen
Kein WLAN, dafür Wirtschaft: Die Piraten wollten auf ihrem Bundesparteitag in Bochum die Löcher in ihrem Programm stopfen. Doch so richtig ist daraus nichts geworden. Zu den wesentlichen Fragen konnten sie sich nicht einigen
Oligarchie der Zeithaber
Die piratische Basisdemokratie ist vordergründig zwar für jeden offen. Doch sie bevorteilt eine Gruppe von Mitgliedern, die die Geschicke und Inhalte der Partei lenken: diejenigen, die Zeit haben. Sehr viel Zeit. Und das ist nicht förderlich für die Demokratie
Sind die Piraten reif für die große Bühne?
Sie wollen nicht nur Netzpartei sein. Und sie möchten im Bund mitmischen. Sind die Piraten reif für die große Politik?
Wer in den Ring steigt, darf sich nicht wundern
Die Piraten reagieren trotzig auf manche Medienberichte. Das hat nicht zuletzt der Streit zwischen dem Spiegel und Marina Weisband über ein mögliches Comeback der früheren Piraten-Geschäftsführerin gezeigt. Doch wer sich freiwillig anschickt, das politische System zu verändern, darf dort keine Schonung erwarten
„Die Verantwortung verpufft in den Strukturen“
Als erster Pirat hat er das Entscheidergremium eines öffentlich-rechtlichen Senders von innen gesehen: Der saarländische Fraktionschef Michael Hilberer sitzt im Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks. Im Interview erklärt er, warum er der CSU „ein absurdes Menschenbild“ bescheinigt und warum es in Ordnung ist, dass Parteien die Sender beaufsichtigen
Niemand braucht eine Mobbing-Partei
Ohne Sekundärtugenden kommt keine Partei aus – schon gar nicht eine solche mit dürftigen Inhalten. Die Rücktritte der Bundesvorstände Julia Schramm und Matthias Schrade sollten die Piraten zum Anlass nehmen, von der FDP zu lernen
Warum haben die Piraten keinen Erfolg mehr bis 2013?
Die Piraten stecken ein knappes Jahr vor der Bundestagswahl im Umfragetief. Welche Probleme muss die Partei bis 2013 lösen?
„Parlamentsarbeit geht nicht mit lauten Frontsäuen“
Die Piraten casten gerade ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2013. Andreas Popp, Urheberrechtsexperte und Ex-Parteivize, bewirbt sich um einen vorderen Listenplatz im mitgliederstärksten Landesverband Bayern. Im Cicero-Online-Interview spricht er über den perfekten Kandidaten und mögliche Bündnispartner der Piraten
Tschüss, Piraten!
Organisationschaos, thematische Inkompetenz, Mitglieder-Mobbing: Viele engagierte Piraten haben nicht die politische Alternative gefunden, von der sie immer geträumt haben. Die ersten Mitglieder kehren ihrer Partei entnervt den Rücken. Cicero Online sprach mit ihnen
Ein Update für Europa
Die Piraten und Europa: Bislang war wenig bekannt über dieses Verhältnis. Doch zur Bundestagswahl 2013 will die Partei auch mit EU-Themen antreten. Auf der EuWiKon, der Europa- und Wirtschaftskonferenz an diesem Wochenende in Essen, basteln sich die Piraten ein Programm. Die Ex-Vorsitzende der Jungen Piraten, Julia Reda, beschreibt ihre Visionen für ein erneuertes Europa
Jetzt sind Menschen zum Abschuss frei
Erst der Abmahn-Skandal um die Oberpiratin Julia Schramm, jetzt der illegale Download von Bettina Wulffs Buch „Jenseits des Protokolls“: Der Streit ums Urheberrecht im Netz ist zu einer veritablen, persönlichen Kampagne geworden und hat jedes Maß verloren
Profane Partei oder oligarche Truppe?
Für die Entwicklung der Piratenpartei wirkte der Wahlerfolg vor einem Jahr als Katalysator. Wie aber sieht die Situation ein Jahr später aus? Ein Beitrag von Alexander Hensel und Stephan Klecha vom Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen
Ein verpufftes Wunder
Alternative Politik? Frischer Wind in der Politik? Das war einmal. Die Piraten gleichen sich immer mehr den etablierten Parteien an, um 2013 Jahr den Bundestag zu stürmen. Aus demütigen Nerds sind mittlerweile ehrgeizige Politplaner geworden. Die ersten wenden sich enttäuscht ab
Das Piraten-Konjunkturprogramm
Ob Grüne, SPD, FDP, CDU: Die etablierten Parteien tun mit ihren gleichzeitigen Personaldebatten alles dafür, dass sich das Publikum mit Grausen abwendet - und spielen damit den Piraten in die Hände
Piratenpartei: volle Fahrt, Hauptsache nach vorne
Wie geht es den Parteien ein Jahr vor der Bundestagswahl im Herbst 2013? In unserem Parteiencheck blicken wir voraus, benennen Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken und wagen eine Prognose
Die Piratisierung Deutschlands droht
Führende Politiker setzen jetzt auf Plebiszite - mit nicht absehbaren Folgen. Denn die Masse ist leicht beeinflussbar, sie starrt auf die Gegenwart ohne auf die Konsequenzen von Entscheidungen zu berücksichtigen
„Friss oder stirb“
Sie ist der Lieblingsfeind von Netzgemeinde und Piraten: die GEMA. Cicero Online brachte erstmals beide Seiten zu einem Streitgespräch zusammen. GEMA-Justiziar Alexander Wolf und Anke Domscheit-Berg, die vor Kurzem von den Grünen zu den Piraten übertrat, diskutieren über Urheberrechte im digitalen Zeitalter
Piratische Basisdemokratie auf dem Prüfstand
Die wichtigste Abstimmungssoftware der Piratenpartei steht vor dem Neustart: Bis Mitte August soll „Liquid Feedback 2.0“ kommen. Technische Probleme vermag das neue System zwar zu lösen, wohl aber nicht den Grundsatzstreit: Wie will die Partei die Basisdemokratie verwirklichen?
Lieferservice für Piraten
Auch auf den Speisekarten ihrer Zeit hinterlässt die Politik bekanntlich ihre Spuren – man denke nur an die Fresswelle der Adenauer-Ära oder die Nouvelle-Cuisine-Faszination der Regierung Schröder. Werden die Piraten bald für eine Revolution der Imbissbude sorgen?
„Es ist an der Zeit, demütig zu sein“
Statt laut nach einem härteren Urheberrecht zu rufen, sollten die Künstler sich wieder mehr für ihr Publikum interessieren, schreibt Tom Bohn. Der Autor, Regisseur und Produzent trat vor einem Jahr der Piratenpartei bei. In einem Beitrag für Cicero Online mahnt Bohn mehr Bescheidenheit an
Entschuldigung, ich bin Schriftsteller!
Der Schriftsteller Thomas Brussig hält die Behauptungen der Piraten zum Urheberrecht für „zynisch“. Als einer von mehreren tausend Autoren unterstützt er den Aufruf „Wir sind die Urheber“, der sich „gegen den Diebstahl geistigen Eigentums“ richtet. Bei Cicero Online verteidigt er seine Position
In NRW für Kraft, im Bund für Merkel
Es gab schon SPD-Ministerpräsidenten, die in Nordrhein-Westfahlen ein besseres Wahlergebnis hatten als Hannelore Kraft. Die CDU hingegen hat bei keiner Kommunal-, Landtags-, Bundestags- oder Europawahl je schlechter abgeschnitten als unter Norbert Röttgen 2012. Das alles heißt aber nichts für die Bundestagswahl 2013. Eine Nachlese zur Wahl in NRW
Werden die Piraten zur Partei der Eurogegner?
Die Piraten in Nordhrein-Westfalen lehnen den permanenten Euro-Rettungsschirm ESM ab. Doch damit sind sie nicht alleine: In der Partei gibt es starke Kräfte, die sich gegen weitere Eurohilfen stellen – bis hin zur Ablehnung der Gemeinschaftswährung. Die Piraten könnten sich als Partei der Eurogegner entpuppen
Wirklichkeitsfremde Gratis-Konsumenten
Bedingungsloses Grundeinkommen, allgemeine Verfügbarkeit von Wissen und Kultur - das Programm der Piratenpartei präsentiert eine marxistische Idee von Eigentum, vor allem von geistigem Eigentum. Solch ein Gratiskonsum hätte weitreichende Konsequenzen. Ein Kommentar
Die Analog-Parteien und der Populismus der Piraten
Die Anhänger der Piratenpartei erklären, die neue Truppe aus Enttäuschung über andere Parteien zu wählen. Doch in der Demokratie geht es genau darum: Um die Verhinderung der Selbsttäuschung des Bürgers. Korrupt, faul, abgehoben? Von wegen! Wir sollten den Parteien dankbar sein
Sind die Piraten verkappte Postdemokraten?
Sind die Piraten eine Commonspartei oder Vorboten der Postdemokratie? Der Ende Mai erscheinende Sammelband „Unter Piraten“ nähert sich der jungen, erfolgreichen Partei aus wissenschaftlicher Perspektive. Mit teils gewagten Thesen
„Die Grünen sind angepasst“
In ihrer Struktur und Arbeitsweise ähneln die Grünen den anderen Parteien sehr stark, sagt der stellvertretende Parteichef der Piraten, Sebastian Nerz. Im Cicero-Online-Interview erklärt er außerdem, welche Hausaufgaben die Partei noch bis zur Bundestagswahl 2013 erledigen muss
„Wir brauchen ein Fukushima beim Euro“
Was ist konservativ? CICERO ONLINE fragte den früheren Industrieboss und heutigen Eurokritiker Hans-Olaf Henkel, wie er diesen Begriff versteht. Im Interview bewertet er die Gesinnungen von Merkel, Gauck sowie den Piraten – und spricht über Szenarien, wie Deutschlands aus dem Euro aussteigen könnte
„Öko ist mehr, als nur Joghurtbecher zu sortieren“
Die Piraten haben „null Bock auf Öko“ und würden die Umweltbewegung gefährden, schrieb Vera Gaserow jüngst in einem Kommentar. Stimmt nicht, entgegnet der Berliner Umweltpolitiker Philipp Magalski in einem Beitrag für CICERO ONLINE. Grüne Themen hätten bei den Piraten den gleichen Stellenwert wie die Freiheitsagenda der Partei
Wer ist der neue Parteichef der Piraten?
Bernd Schlömer ist Regierungsdirektor im Verteidigungsministerium - und entspricht so gar nicht dem Bild, das man von einem Piraten hat. Was ist von dem neuen Parteichef zu erwarten?
Piraten suchen ihren Weg in die analoge Welt
Die Piraten werden älter, gesitteter und opportuner. Auf dem Bundesparteitag gelingt ihnen zudem ein wichtiger Schlag gegen rechts. Sind das Anzeichen dafür, dass nicht sie das System verändern, sondern das System sie?
Wird Parteichef Nerz wiedergewählt?
In Umfragen erleben sie einen Höhenflug, nach vielen Querelen bangen die Piraten aber um ihr Image. Auf dem Parteitag wird eine eine neue Führung gewählt. Wie gehen die Piraten mit dem Erwartungsdruck um?
„Die Piraten sind nicht das Netz“
Internet gleich Piraten gleich Nerds gleich Facebook? Piratin Julia Schramm plädiert für einen differenzierteren Blick auf das Internet und seine Nutzer. Das Netz als Spiegel der Gesellschaft - ein Kommentar
Eine Ein-Generationen-Partei?
Daten aus der ganzen Bundesrepublik zeigen, dass immer weniger junge Wähler sich für die Grünen entscheiden. Was wählen sie stattdessen?
Partei ohne Plan
Die Piraten mischen derzeit das politische Gefüge auf, haben aber inhaltlich nur wenig zu bieten. Daran wird auch der kommende Bundesparteitag mit seinen Vorstandswahlen nicht viel ändern. Seit Monaten zerfleischen sich die Piraten selbst jenseits der Extremismusdebatten in Grabenkämpfen und Intrigen – und pflegen einen konsequenten Anti-Intellektualismus
Piraten scheitern an der Systemfrage
Die Schlagzeilen über Piraten am rechten Rand reißen nicht ab. Im Clinch mit sich selber, treibt der Umgang mit den „bedauerlichen Einzelfällen“ die junge Partei nun in die Schizophrenie und offenbart eine alarmierende politische Haltungslosigkeit. Ein Kommentar
Wie gehen andere Parteien mit Extremismus um?
Der Berliner Fraktionsgeschäftsführer der Piraten, Martin Delius, hat sich mit einem Nazi-Vergleich ins politische Abseits befördert. Wie gehen andere Berliner Parteien mit extremen Ansichten um?
„Wir müssen uns wehren gegen Schnodderigkeit“
Ein Professor, der sich zu den Piraten verirrt hat: Martin Haase gilt als mächtigster Pirat im parteieigenen „Liquid Feedback“. Im CICERO-ONLINE-Interview kritisiert er digitale Stammtisch-Diskurse in seiner Partei und fordert die Mitglieder auf, sich gegen verbale Entgleisungen zur Wehr zu setzen
Warum der Klimawandel an den Piraten vorbeigeht
Erstmals haben die Piraten die Grünen auf der Umfrageskala überholt. Ausgerechnet die jüngste Partei lässt die Zukunftsthemen Umwelt- und Klimaschutz nun altbacken aussehen. Für die Öko-Bewegung ein ernstes Problem – für Schwarz-Gelb ein willkommener Trend. Ein Kommentar
Die Alt-Parteien verstehen die Piraten nicht
Die Reaktionen der etablierten Parteien auf das Phänomen „Piratenpartei“ zeugen nicht selten von Unverständnis und Ahnungslosigkeit. Oft schätzen Vertreter der „Alt-Parteien“ die Ursache des Erfolgs der Piraten falsch ein. Denn: Mit „ein bisschen mehr Internet“ ist es nicht getan
Die Piraten schaffen das Vertrauen ab
Die Piratenpartei vollendet das Projekt der Moderne konsequent im Politischen. Alles soll klar beweisbar sein. Doch wer vollständige Transparenz fordert, beseitigt dadurch das Vertrauen. Eine Welt ohne Vertrauen aber ist zutiefst unmenschlich
Piratischer Lebenssaft
Es ist braun, klebt, sprudelt und schmeckt bitter auf der Zunge: Die Rede ist von „Club-Mate“, der hippen Tee-Limonade der Piratenpartei. Doch es geht längst nicht mehr nur um Genuss – für viele Piraten sind Mategetränke das ökonomische Äquivalent ihrer politischen Philosophie
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