Heute feiert die SPD ihren 150. Geburtstag. Doch ein 2. Parteijubiläum steht bevor: Im Tivoli…

Linkspartei
Wohin rudert die neue Linke?
Tschüss, Herrenclub!
Katja Kipping muss die Linkspartei retten. Ihr Trick: Die alten Chefs sind nur so wichtig, wie man sie nimmt
Das Gysi-Dilemma
Die Stasi-Debatten um Gregor Gysi haben der Linken wie zuvor auch der PDS nie geschadet. Im Gegenteil, Angriffe von außen schweißen die Genossen zusammen. Das Problem, das die Partei mit ihrem Frontmann hat, ist ein ganz anderes
Gregor Gysi – ein Leben mit der Stasi
In Deutschland werden linke Verfehlungen milder beurteilt als rechte. Das zeigte sich am vergangenen Wochenende mit besonderer Deutlichkeit, als der Bundestag Gregor Gysis Immunität aufhob
„Steinbrück ist keine Alternative zu Merkel“
Sie ist das Gegenmodell zum wutmächtigen Oskar Lafontaine. Die neue Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, über die leisen Töne in der Politik, das Bedingungslose Grundeinkommen und mögliche Telefonjoker bei „Wer wird Milionär?“
Die Linke: Die gespaltene Partei
Wie geht es den Parteien ein Jahr vor der Bundestagswahl im Herbst 2013? In unserem Parteiencheck blicken wir voraus, benennen Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken und wagen eine Prognose
Der Vulgärmarxist der Linkspartei
Wenige kennen Bernd Riexinger – und die ihn kennen, reden nicht gut über ihn. Wer ist dieser neue Chef der Linkspartei, der sich nur mit Lafontaines Hilfe auf dem vergangenen Parteitag durchsetzen konnte? Ein Porträt
Unbekannte Führung, neue Sollbruchstelle
Die Linke hat zwei neue Vorsitzende. Doch Katja Kipping und Bernd Riexinger stehen nicht für einen Neuanfang, sondern für den tiefen Konflikt in der Partei. Eine Spaltung, vor der Gregor Gysi seine Genossen in Göttingen eindringlich warnte, droht weiter. Ein Kommentar
Klartext trifft Problemverdrängung
Lafontaine und Gysi traten auf dem Göttinger Parteitag rhetorisch gegeneinander an. Während Gysi Klartext sprach, versuchte Lafontaine die Probleme einfach wegzubrüllen. Die unterschiedlichen Analysen zeigen, wie schlimm es um die Partei wirklich steht
Droht der Linken das Aus?
Fast ein Dutzend Kandidaten aus den zerstrittenen Flügeln der Linken rangelt um die Führung – eine Zerreißprobe für die Linkspartei. Kann sie die Krise überwinden?
West-östliche Diven
Einstiger SPD-Chef verliebt sich in Ex-Kommunistin aus der ehemaligen DDR – eine Liaison mit Zukunft? Sie beide teilen nicht nur Tisch und Bett, sondern auch auch eine tief sitzende Abneigung gegen die SPD, doch politisch möchte sich die exotische Halbiranierin nicht mit dem 62 Jährigen paaren. Eine „echte Lovestory“ sei das zwischen den beiden, keine Zweckbeziehung
Spaltung als Chance
Die Geschichte wiederholt sich doch. Die Linke ist tief zerstritten, wieder einmal. Aber was ist eigentlich so schlimm daran, wenn die beiden Parteiflügel zukünftig getrennte Wege gehen. Für die linken Realos wäre es eine Chance
Kann dieses Frauen-Duo die Linke retten?
Der Zoff um die Spitze in der Linken offenbart eine tiefe Krise. Ein junges Frauen-Duo hat nun seine Kandidatur erklärt. Doch Parteichef Klaus Ernst spricht sich für eine Kandidatur von Sahra Wagenknecht aus - und diese schließt das nicht aus.
Hoffnungslos, aber nicht ernst
Mit seinem Verzicht auf die Vorstandskandidatur hat Oskar Lafontaine die Linke in eine schier ausweglose Situation manövriert. Es ist die beleidigte Niederlage eines ebenso ehrgeizigen wie hochbegabten politischen Talents, die für die Partei Folgen haben wird. Ein Kommentar
In NRW für Kraft, im Bund für Merkel
Es gab schon SPD-Ministerpräsidenten, die in Nordrhein-Westfahlen ein besseres Wahlergebnis hatten als Hannelore Kraft. Die CDU hingegen hat bei keiner Kommunal-, Landtags-, Bundestags- oder Europawahl je schlechter abgeschnitten als unter Norbert Röttgen 2012. Das alles heißt aber nichts für die Bundestagswahl 2013. Eine Nachlese zur Wahl in NRW
Mit Willy Brandts „Oberenkel“ hat die Linke keine Zukunft
Die Linke streitet, die Westausdehnung droht zu scheitern. Als Retter bietet sich nun einmal mehr Oskar Lafontaine an. Doch dieser verrennt sich in den Gedanken, nur er könne die Partei retten. Dabei wird mit dem Napoleon von der Saar aus der Linken kein Zukunftsprojekt mehr.
Das Projekt Linkspartei droht zu scheitern
Nach Schleswig-Holstein könnte die Linkspartei am kommenden Wochenende auch den Einzug in den nordrhein-westfälischen Landtag verpassen. Die Partei taumelt im Westen dem Abgrund entgegen
Gaucks Positionen sind nicht meine
Als einzige Partei hat Die Linke einen Gegenkandidaten für das Bundespräsidentschaftsamt aufgestellt. Linken-Abgeordneter Stefan Liebich aus Berlin erklärt, warum
Die Kamikaze-Kandidatin
Die Suche nach einem geeigneten Gegenkandidaten zu Gauck wurde zur Farce. Am Ende wurde die Journalistin und einstige Nazijägerin Beate Klarsfeld zur Siegerin erkoren. Dabei will sie doch eigentlich gar keine „Anti-Gauck“ sein
Der Herausforderer
Ein Reformer als Vorsitzender der Linkspartei? Das täte dieser vielleicht gut. Doch der Graben zwischen dem gelassenen Ostdeutschen Bartsch und dem bissigen Westler Lafontaine trennt noch immer die gesamte Partei entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze
Verfassungsschutz beobachtet die Linke zu Recht
Die Linke verherrlicht und verharmlost den real existierenden SED-Sozialismus samt seiner Marx- und Murks-Wirtschaft. Hugo Müller-Vogg zur Debatte über die Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz
Mutti Merkel und die Gefahren des Cannabis
Cannabis ist eine fiese Droge. Sie wiegt zuerst in Sicherheit. Dann aber, wenn sie täglich konsumiert wird, mausert sie sich zur Gefahr. Zu einer Gefahr für Lunge und Lebenslauf. Deswegen sollte man sie legalisieren, doch die Bundeskanzlerin will davon nichts wissen.
Rote Frontfrau
Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine sind jetzt auch privat ein Paar. Zuvor hatte der Ex-Parteichef der Linken die politische Karriere der Edelkommunisten intensiv begleitet. Unter seinem politischen Einfluss wandelte sich Wagenknecht von einer DDR-Apologetin in der PDS zur führenden Fundamentalistin der Linkspartei.
Die innere Parteigründung ist geschafft
Anderthalb Jahre oft erbitterter Diskussionen und Streitereien scheinen in Erfurt durch Kompromisse zwischen den Flügeln ein Ende gefunden zu haben. Sören Messinger berichtet vom Parteitag der Linken in Erfurt
Hoffnungsträger oder Bürgerschreck?
Der Job als Fraktionschef der saarländischen Linken reicht ihm nicht: Oskar Lafontaine will offenbar wieder in der großen Politik mitspielen. Doch in Umfragen beobachtet die Bevölkerung den einstigen Aufsteiger mit Argwohn, schreibt Manfred Güllner in seiner CICERO-ONLINE-Kolumne „Was Deutschland bewegt“.
Die Linke zwischen Stabilität und Gefährdung
Ost-Nostalgie und linke Gesellschafts- und Kulturkritik ist gegenwärtig der Kitt der Linkspartei. Ob das auf Dauer allerdings ausreicht, die Ost- und West-Linke zusammenzuhalten, muss abgewartet werden.
Die Linke und ihr Narrensaum
Mit ihrem neuen Grundsatzprogramm verpasst die Linke eine Chance. Die innerparteiliche Debatte trägt sektenhafte Züge. Erst wenn sie mit den Ideologen und Fundis in den eigenen Reihen keine Kompromisse mehr sucht, wird sie politisch wieder interessant.
„Die DDR war kein Rechtsstaat“
Einst ging sie mit ihrem Hintern auf Wählerfang, mittlerweile gilt sie als Reformerin innerhalb ihrer Partei DIE LINKE – Halina Wawzyniak. CICERO ONLINE besuchte sie in ihrem Parteibüro und stieß auf eine junge, meinungsstarke Stimme.
Mit alten Helden in die Zukunft
Vier Jahre hat es gebraucht bis sich die Linke zumindest auf einen Grundsatzprogrammentwurf einigen konnte. Doch das Papier bleibt ein Papier, verwässert mit Kompromissformeln, die die tief zerstrittene Partei nicht wird einigen können.
Der Sozialdemokrat der Linkspartei
Helmut Holter gilt als „lupenreiner Sozialdemokrat“. Von einem Wechsel zur SPD will der Spitzenkandidat der Linken in Mecklenburg-Vorpommern dennoch nichts wissen. Aber mit den Sozis regieren möchte er nach den Landtagswahlen am 4. September schon.
Wie der Antisemitismus in die Linke kam
Nun also doch: Die Linkspartei nimmt die Anerkennung des israelischen Existenzrechtes in ihr Grundsatzprogramm auf. Doch das Antisemitismus-Problem ist mit diesem Beschluss nicht gelöst, denn der antizionistische Antisemitismus ist tief in der Linken verankert, reicht bis hinein in die Ideologie.
Für eine gute Pointe würde ich zum Islam übertreten
CICERO ONLINE schaut zurück auf ein Jahr voller interessanter, bewegender, nachdenklicher oder einfach schöner Texte. Zum Jahreswechsel präsentieren wir Ihnen noch einmal die meistgelesenen Artikel aus 2011. Im Juli: Er kritisiert, spitzt zu und polemisiert wie kein Zweiter – Henryk M. Broder. Mit Cicero Online spricht er über eine Kloschüssel auf dem Obersalzberg, über Mainstream und über das Phänomen des Antisemitismus in der Linken.
Ein Gespenst namens Antisemitismus
Antisemitismus in der Linken? Gibt es nicht? Es gibt ihn. Nicht nur die Linkspartei hat damit zu kämpfen. Antizionistischer Antisemitismus ist in Teilen des linken Spektrums generell zu Hause. Dabei ist das Phänomen relativ lange bekannt und speist sich aus einer gewissen Tradition.
Die Linke am Boden
Das Bild, das die Linke derzeit abgibt, könnte chaotischer nicht sein. Die inhaltliche, strategische und auch die personelle Ausrichtung stehen auf dem Prüfstand. Während das Führungsduo im Bremer Wahlkampf bemüht ist, Geschlossenheit zu demonstrieren, brodelt es hinter den Kulissen gewaltig.
„Es wäre absurd, alle Unternehmen zu verstaatlichen“
Über lächelnde Politiker, die Krise der Linken und über einen wettbewerbsorientierten, kreativen Sozialismus, jenseits von planwirtschaftlichem Zentralismus. Sahra Wagenknecht im Interview.
Gesine Lötzsch, Barack Obama und ein linkes Trauerspiel
Auf einer Veranstaltung in Berlin sprach die Vorsitzende der Linken, Gesine Lötzsch, über „Wege zum Kommunismus“. Im Vorfeld gab es heftige Kritik, vor Ort viel Beifall. Dabei offenbarte sie vor allem ein rückwärtsgewandtes Weltbild, das den Ausstieg aus der linken Geistesgeschichte bedeutet.
Wege zum Kommunismus - Wege ins Fundbüro der Geschichte
Die Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch, reflektiert öffentlich über Wege zum Kommunismus und belegt damit einmal mehr, die Linke ist keine Partei, die in unsere Zeit passt und auch nicht in die nächste.
Wolfgang Thierse über die Linke: Springt nicht über SED-Schatten
Anlässlich des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung hat Cicero bekannte Politiker darum gebeten, ihre ganz persönliche Sicht auf die politische Konkurrenz zu schildern: Wie haben sich die Parteien in dieser Zeit gewandelt. Lesen Sie hier, was der SPD-Politiker und Vizepräsident des Bundestages, Wolfgang Thierse, über Die Linke denkt:
Gregor Gysi über die FDP:"Ein streitbarer Kontrahent"
Anlässlich des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung hat Cicero bekannte Politiker darum gebeten, ihre ganz persönliche Sicht auf die politische Konkurrenz zu schildern: Wie haben sich die Parteien in dieser Zeit gewandelt. Lesen Sie hier, was der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Gregor Gysi, über die FDP denkt:
Die SED ist tot, es lebe die SED-PDS-Linkspartei-Linke
Am 4. Februar vor zwanzig Jahren glückte dem Vorsitzenden der SED-PDS Gregor Gysi ein Coup, der Geschichte machen sollte. Er rettete die regierende Partei der DDR, indem er ihren Namen entsorgte. Aus SED - PDS wurde schlicht PDS.
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