Die EU-Kommission ist in der Defensive. Nach der umstrittenen Konzessionsrichtlinie zum Wasser…

Es grünt so grün
Die Grünen sind auf dem Vormarsch. Während die FDP nicht aus dem Umfragetief herauskommt, steht den Grünen die Politikwelt offen. Schwarz-Grün, Rot-Grün? In welche Richtung wird es gehen? Der Schwerpunkt in der März-Ausgabe des Cicero
Fetischisierung der Sexualität über die Grenzen hinaus
Kisslers Konter: Die Grünen geraten aufgrund früherer Positionen zur Pädophilie unter immer heftigeren Druck. Sicher ist: Das Thema wird die Partei noch lange beschäftigen
Cohn-Bendit und ein unappetitliches Plädoyer von links
Der grüne Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit hat sich in der Kinderschänder-Frage längst von seiner früheren Fehlaussage distanziert. Jetzt erhält er ungebetene Rückendeckung von Jakob Augstein – peinlich für die beiden und für die Linken
Eine Partei als Mahnmal
Steuerpolitik und Straßennamen: Wo grüne Ideologen wüten, wächst kein Gras mehr
Wie viel Steuern akzeptiert die Mittelschicht?
Mit der Ankündigung, die Steuern nicht nur für Reiche, sondern auch für die Mittelschicht erhöhen zu wollen, ziehen die Grünen in den Bundestagswahlkampf. Das ist riskant, vor allem dann, wenn die Wähler jetzt anfangen zu rechnen
Wer muss zahlen?
Falls sie die Wahl gewinnen, wollen SPD und Grüne eine „gerechtere Gesellschaft“ formen. Die gibt es nicht umsonst. Wer wird zahlen?
Die Schöne und der Biest
Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin sollen im Wahljahr als grünes Spitzenduo die Mitte abräumen und obendrein schön links wildern. Klappt das? Eine politische Stilkritik
Keine Lust auf Merkels „Schlafwagenpolitik“
Agnieszka Brugger von den Grünen ist die jüngste weibliche Abgeordnete im Bundestag und stand anfangs vor allem wegen ihrer Piercings im Rampenlicht. Mittlerweile hat sich die 28-jährige Politikstudentin in der Sicherheits- und Abrüstungspolitik etabliert und macht aus ihrer Ablehnung für Merkels Politik keinen Hehl
Begrenzt mich, ihr Besserwisser
Warum ich darüber nachdenke, die Grünen zu wählen, obwohl das nicht unbedingt gut für mich ist
Der grüne Ekel vor bildungsfernen Discount-Deutschen
Für die Grünen bedeutet Politik vor allem Umerziehung. Und dafür soll ich sie auch noch wählen? Alexander Marguier erklärt, warum er auf keinen Fall die Grünen wählt
Mythen in der energiepolitischen Debatte
Keinem wichtigen Vorhaben dichten Lobbyisten so viel an wie der Energiewende: Sie kommt überstürzt! Macht uns arm! Zerstört die deutsche Industrie! Reißt uns ins dunkle Chaos! Höchste Zeit, mit den Mythen über ein gutes Projekt aufzuräumen
Wursteln statt wandeln
Es soll der große Wurf werden, ein Projekt für den Wandel: Die Grünen haben einen Entwurf für ein Wahlprogramm vorgelegt. Darin findet sich zwar viel Visionäres, Fragen allerdings, die die Partei spalten könnten, werden ausgeklammert
Zwölf Thesen für eine grüne Revolution
Mehr Menschen, mehr Mobilität, mehr giftige Klimagase: Die globale Gemeinschaft steht in den kommenden Jahrzehnten vor riesigen Herausforderungen. Doch es ist noch nicht zu spät, sagt Ralf Fücks, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung. In einem neuen, durchaus optimistischen, Buch plädiert er für ein intelligenteres Wachstum
Die SPD und die Kollateralschäden der Öko-Ideologie
Benzin, Lebensmittel, Strom: Moral hat ihren Preis. Die Grünen sind die Partei der Besserverdienenden und können es sich leisten. Auf der Strecke bleiben dabei diejenigen, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Die SPD sollte deshalb aufhören zu vergrünen und sich wieder ihrem klassischen Klientel zuwenden
Ein Hirngespinst nimmt Gestalt an
Offiziell wollen Union und Grüne vor der Bundestagswahl im Herbst von einer schwarz-grünen Koalition nichts wissen. Das muss für die Zeit danach nichts heißen; beide Seiten haben längst begonnen, sich an den Gedanken zu gewöhnen
„Mit Merkel habe ich keine Probleme“
Sollen Grüne über Schwarz-Grün reden? „Grün oder Merkel“, sagen Göring-Eckardt und Trittin. „Mit Angela Merkel habe ich keine wirklichen Probleme“, sagt Winfried Kretschmann im Cicero-Interview
Grünen-Anhänger sehen Bündnis mit der Union positiv
Cicero exklusiv: Auch die Mehrheit der Bevölkerung wäre mit Schwarz-Grün einverstanden. Das geht aus einer neuen Umfrage hervor
Kein Ausweg aus dem rot-grünen Gefängnis
Ganz gleich, wie die Landtagswahl am Sonntag in Niedersachsen ausgeht, die Grünen sind gefangen in einem strategischen Dilemma. Gewinnt Rot-Grün müssen sie mit Steinbrück in die Wahl ziehen, verliert Rot-Grün kommt die unpopuläre Debatte um Schwarz-Grün
Wem der Untergang der Piraten nützt
Die demokratische Welt wird von einer Wende erfasst. Dem Höhenflug der Ego-Parteien folgt eine Renaissance der Volksparteien. Das ist eine gute Nachricht für die Demokratie. Ein Kommentar
Warum die CDU am Ende allein dasteht
Eine rechnerisch fehlende rot-grüne Mehrheit, Katrin Göring-Eckart als bürgerlich-mittiger Brückenkopf – und fertig ist Schwarz-Grün: Was simpel und auf den ersten Blick plausibel klingt, erweist sich auf den zweiten Blick als Illusion
„Die Grünen blasen zum Angriff auf die CDU“
Das Bürgertum des 21. Jahrhunderts ist kritisch, sozial und lebt umweltbewusst. Doch nicht allen steht das trendige Mäntelchen gleich gut, meint Parteienforscher Lothar Probst. Über die neue Mitte, Verschiebungen im Parteiensystem und den Wählerklau der Grünen
Autoritär, etatistisch, regelungsverliebt
Zum Jahreswechsel zeigen wir Ihnen noch einmal die erfolgreichsten Artikel aus dem Jahr 2012. Im November:
Landauf landab wird die Geburt eines neuen grünen Bürgertums gepriesen. Dabei handelt es sich lediglich um das alte Kleinbürgertum – nur besser verdienend und im grünen Gewand
Die neue C-Partei
Katrin Göring Eckardt steht weniger für einen Rechtsruck der Grünen als vielmehr für eine Veränderung gesellschaftlicher Werte. Dieter Rulff über kirchliche Wurzeln der Grünen
Gerne zahlen, aber nicht mitreden
Die Mitglieder werden in den Parteien immer nur dann gefragt, wenn die Parteispitze nicht mehr weiter weiß. Ein Kartell der Funktionäre schirmt ihre Interessen vor den Mitgliedern ab. Und die Basis wird kaltgestellt
Der neue Sound des Vollkorn-Bürgertums
In schnellem Tempo erfinden sich die Grünen neu, sie werben um bürgerliche Wähler und wollen (offiziell) von Schwarz-Grün nichts wissen, sie rücken sozialpolitisch nach links und emanzipieren sich von Rot-Grün. Das kann man widersprüchlich nennen oder auch neue grüne Dialektik. Ein Kommentar
Bonbons für Königinmutter
Die eigene Basis hat sie abgewatscht. Gerade deshalb werden die Grünen Claudia Roth am Wochenende zur Königinmutter der Herzen küren. Es dürfte das letzte Mal sein, dass diese Partei-Logik funktioniert. Denn die Signale stehen auf Wechsel: Die grüne Basisdemokratie frisst ihre Mütter
Das wahre Wesen der Grünen
Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt übernehmen die Spitze bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr. Mit der Urwahl ging bei den Grünen eine Inventur ihrer Grundwerte, ihrer Überzeugungen, ihres politischen Standorts und ihrer strategischen Perspektiven einher
Das neue grüne Traumduo
Überraschung bei der grünen Urwahl: Zwar wurde der Favorit Jürgen Trittin mit großer Mehrheit als Spitzenkandidat bestätigt, aber ihm stellte die Basis mit Katrin Göring-Eckardt eine Frau zur Seite, die im Vorfeld nur als Außenseiterin gehandelt wurde. So sendet die Partei ein Signal an bürgerliche Wähler und macht Schwarz-Grün wieder denkbar
Außen FDP, innen Grünen-Fundi
Der Grünen-Abgeordnete Sven-Christian Kindler ist einer Jüngsten im Bundestag und gilt schon als Krisenexperte. So stimmte er gegen seine eigene Fraktion. Doch ihm klebt ein nerviges Etikett an. Ein Porträt
Vom hohen Preis der Demokratie
Ein wenig mag die Urwahl der Grünen die Gemüter beseelt haben. Endlich durfte man einmal mitreden. Vor einer Selbstadelung aber sei gewarnt
Ökopartei in der Rot-Grün-Falle
Der Wahlsieg von Fritz Kuhn in Stuttgart wird den Grünen im Bund nur wenig Rückenwind geben. Dort setzen sie noch immer auf die falsche Strategie – eine Juniorpartnerschaft mit der SPD
Aufstieg eines Verstoßenen
Am Sonntag könnte in Stuttgart erstmals ein Grüner zum Regierungschef einer Landeshauptstadt gewählt werden. Fritz Kuhn dürfte seiner Partei ihr zweites grünes Wunder bescheren. Dabei ist es die Geschichte eines Düpierten
Basisdemokratie geht anders
Während die Grünen ihre zwei Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2013 noch suchen, glauben sie, die Basisdemokratie schon gefunden zu haben: mit dem Format „Urwahl“. Das begünstigt aber nur wieder die alten Eliten. Und so richtig ernst nimmt es auch niemand
Neue deutsche Farbenlehre
Nicht nur das Programm und die Kandidaten entscheiden die Bundestagswahl, sondern auch die Bündnisfrage: Wer regiert mit wem? Doch die Parteien stehen im Vielparteiensystem vor einem schier unlösbaren Dilemma
Weder Vision, Option noch Koalition
Die Kanzlerin geht siegesgewiss ins Wahljahr und die rot-grünen Granden beschwören eine Koalition aus SPD und Grünen. Rot-Grün hat schon jetzt seinen Zenit überschritten. Warum ist die Opposition so schwach?
Basisdemokratie im Dschungelcamp
Vier obergrüne Anwärter für zwei Spitzenkandidatenposten – eigentlich eine prima Sache. Blöd daran ist allein, wie sich die Grünen damit in eine Medienfalle manövriert haben. So droht die Kandidatenkür zum Dschungelcamp zu geraten
Grüne: „Nein danke“? Nein danke!
Wie geht es den Parteien ein Jahr vor der Bundestagswahl im Herbst 2013? In unserem Parteiencheck blicken wir voraus, benennen Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken und wagen eine Prognose
Ein Treppenwitz namens Grünen-Partei
Die Grünen nennen sich Programmpartei, doch was sich in ihren Reihen derzeit abspielt, ist eine Farce. Statt Sach- gibt es Personalpolitik. Wahlen wird man so aber nicht gewinnen können.
„Koch und Kellner? Das war mal!“
Gipfeltreffen: Der SPD-Chef und der Fraktionsvorsitzende der Grünen setzen ein gutes Jahr vor der Bundestagswahl den Grundstein für eine Neuauflage von Rot-Grün im Bund. Sigmar Gabriel und Jürgen Trittin über die Ursachen der Krise, den marktradikalen Neoliberalismus und zu sparsame Friseurbesuche
Nicht mehr Koch und Kellner
Die Atmosphäre ist eine ganz andere, als seinerzeit, ein gutes Jahr vor der Bundestagswahl 1998. Die Kollegen des Sterns hatten damals kaum die Aufnahmegeräte in Stellung gebracht, da blaffte Gerhard Schröder ansatzlos in Richtung Joschka Fischer, in einer rot-grünen Koalition müsse schon klar sein, „wer Koch und wer Kellner ist“
Steuererhöhungen für Reiche bei Wahlsieg von Rot-Grün
Ein gutes Jahr vor der Bundestagswahl und nach dem Debakel der CDU bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen geht Rot-Grün gemeinsam in die Offensive gegen Kanzlerin Angela Merkel und kündigt einen Wahlkampf der Steuererhöhungen für Reiche an.
In NRW für Kraft, im Bund für Merkel
Es gab schon SPD-Ministerpräsidenten, die in Nordrhein-Westfahlen ein besseres Wahlergebnis hatten als Hannelore Kraft. Die CDU hingegen hat bei keiner Kommunal-, Landtags-, Bundestags- oder Europawahl je schlechter abgeschnitten als unter Norbert Röttgen 2012. Das alles heißt aber nichts für die Bundestagswahl 2013. Eine Nachlese zur Wahl in NRW
Genügsamkeit auf dem Beifahrersitz
Nach den Wahlen in Nordrheinwestfalen und Schleswig-Holstein richten sich die Grünen in rot-grüner Lagerbehaglichkeit ein. Selbstgenügsam, kampfesmüde, ideenarm setzen sie auf schwarz-gelbe Agonie – und lassen den Schwung ihres Popularitätshochs ungenutzt austrudeln
„Die Grünen sind angepasst“
In ihrer Struktur und Arbeitsweise ähneln die Grünen den anderen Parteien sehr stark, sagt der stellvertretende Parteichef der Piraten, Sebastian Nerz. Im Cicero-Online-Interview erklärt er außerdem, welche Hausaufgaben die Partei noch bis zur Bundestagswahl 2013 erledigen muss
„Die Piraten sind nicht unsere Nachfolger“
Der Fraktionschef der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Rainer Priggen, sieht deutliche Unterschiede zu den Piraten. Diese Partei habe einen „albernen Namen“, sagt er im CICERO-ONLINE-Interview. In Bundesumweltminister Norbert Röttgen sieht er einen „Bremsklotz“ für die Energiewende
Eine Ein-Generationen-Partei?
Daten aus der ganzen Bundesrepublik zeigen, dass immer weniger junge Wähler sich für die Grünen entscheiden. Was wählen sie stattdessen?
Warum der Klimawandel an den Piraten vorbeigeht
Erstmals haben die Piraten die Grünen auf der Umfrageskala überholt. Ausgerechnet die jüngste Partei lässt die Zukunftsthemen Umwelt- und Klimaschutz nun altbacken aussehen. Für die Öko-Bewegung ein ernstes Problem – für Schwarz-Gelb ein willkommener Trend. Ein Kommentar
Urwahl ja oder nein?
Die Grünen wollen ihr Spitzenduo für die Bundestagswahl per Urwahl bestimmen. Das ist in der Partei umstritten. Denn die Basisdemokratie könnte mit dem Flügel- oder Geschlechter-Proporz kollidieren.
„Da bieten die Piraten bisher nichts“
Bei den kommenden Wahlen an Saar, Ruhr und Schleswig-Holstein müssen die Grünen mit einem neuen Gegner im eigenen Lager rechnen: den Piraten. Im CICERO-ONLINE-Interview erklärt Grünen-Geschäftsführerin Steffi Lemke, dass die Piraten bereits „eine parteipolitische Konkurrenz wie jede andere Partei auch“ sind
Ein Kraft-Akt für Rot-Grün
Es ist eine schwere Entscheidung, die SPD und Grünen aber zu weiterem Aufwind verhelfen könnte: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat Neuwahlen angekündigt. Zuvor war der Haushalt der rot-grünen Minderheitsregierung gescheitert. Dabei hat auch die Opposition an Glaubwürdigkeit gewonnen
Letzte Chance der Generation Fischer
Der interne Machtkampf bei den Grünen ist in vollem Gange. Die Big Four – Trittin, Roth, Künast und Özdemir – beanspruchen die Führungsrolle und die jüngere Generation fürchtet auf der Strecke zu bleiben. Der Machtkampf bei den Grünen ist eben auch das: Ein Kampf der Generationen
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