Heute feiert die SPD ihren 150. Geburtstag. Doch ein 2. Parteijubiläum steht bevor: Im Tivoli…
Was macht die Kanzlerin heute?
Ab August begibt sich CICERO ONLINE Tag für Tag auf die Spuren der Bundeskanzlerin dokumentiert, reflektiert und kommentiert ihre Aktivitäten.
Merkels Pyrrhussieg
Mit Kanzlermehrheit stimmte der Bundestag am Donnerstag dem Eurorettungsschirm zu. Merkel hat gekämpft und gesiegt, für einen Moment über ihre Kritiker triumphiert. Doch nun zeigt sich, dass sie diesen Erfolg teuer erkauft hat.
Stille Post im Kanzleramt
Schweigen ist Gold? Von wegen, sagen die Kritiker Merkels und sparen nicht mit ihren Vorwürfen, den rätselhaften Kanzlerstil betreffend. Doch Merkel ist mehr als die schweigende Opportunistin, sie ist der Prototyp eines modernen Politikers.
Was kommt nach dem Rettungsschirm?
Frage des Tages: Das Parlament hat mehrheitlich im Sinne der Kanzlerin gestimmt – doch der Weg aus der Krise ist lang. Welche weiteren Prüfungen muss Schwarz-Gelb bestehen?
Die Koalition bebt
Der neue Europakurs der FDP gefährdet die Koalition. Der Stimmungsumschwung kann das Ende der Kanzlerschaft von Angela Merkel bedeuten. Ein Kommentar
Wer sind Merkels Euro-Abweichler?
Bei kaum einem Thema sind die Unionsparteien so zerstritten wie bei den milliardenschweren Euro-Rettungspaketen. Bei einer Probeabstimmung in der Fraktion hatten insgesamt 19 CDU-/CSU-Abgeordnete Kanzlerin Merkel ihre Zustimmung verweigert. Wer sind diese Kritiker?
Das Phantom im Kanzleramt
Auch nach inzwischen fast sechs Kanzlerjahren ist immer noch unklar, was Angela Merkel eigentlich will und warum sie es will. Porträt einer Rätselhaften.
"Merkel sollte in Kohls Worten eine Ermutigung sehen"
Im Interview mit CICERO ONLINE erklärt Horst Teltschik, warum er die Sorgen des Ex-Kanzlers Helmut Kohls um die Europapolitik von Angela Merkel und Kollegen verstehen kann. Teltschik war einer der engsten Berater Helmut Kohls während dessen Amtszeit.
Vor genau zehn Jahren, am 1. Januar 2002, konnten die Menschen die ersten Euro-Banknoten von den Automaten abheben. Auch Kanzlerin Merkel erinnerte in ihrer Neujahrsansprache an das Jubiläum und bekräftigte ihr Bekenntnis zur Gemeinschaftswährung. "Heute nun können Sie darauf vertrauen, dass ich alles daran setze, den Euro zu stärken", sagte sie.
Bei der Mode gilt die Devise von Angela Merkel: keine Experimente. Die Bayreuther Schweißfleck-Affäre von 2008 sei der Bundeskanzlerin eine Lehre gewesen, schreiben Andrea Dernbach und Ulrike Scheffer auf CICERO ONLINE. Eine kleine Stilkritik der Politiker
Mit großer Sicherheit wird die Wahl die Zusammensetzung der Bundesversammlung verändern. Bleiben die Umfragen für Schwarz-Gelb so ungünstig, verlieren Union und FDP dort ihre ohnehin knappe Mehrheit. Sollten die Diskussionen um private Verfehlungen im früheren Leben von Bundespräsident Christian Wulff bis dahin nicht beendet sein, könnten SPD und Grüne neuen Antrieb bekommen, es doch auf den Sturz Wulffs und die Neuwahl eines Kandidaten aus den eigenen Reihen anzulegen. Das wiederum würde die Autorität von Kanzlerin Angela Merkel angreifen, ein gutes Jahr vor der Bundestagswahl möglicherweise ein reizvoller Ansatz für die Opposition. Die SPD dürfte sich gegen Ende des Jahres endlich auf einen Herausforderer Merkels festlegen, was noch einmal ein ansehnliches Spektakel geben könnte.
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister fordert im neuen Jahr deutlich mehr Engagement des Bundes beim Ausbau der Windenergie – und vor allem eine bessere Koordinierung. In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel plädiert der Regierungschef für einen „Masterplan Offshore-Windenergie“ und für eine Bündelung der Kompetenzen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist von einer Vereinigung großer lateinamerikanischer Zeitungen zur internationalen Persönlichkeit des Jahres gewählt worden. Für das Ranking wurden führende Politiker und Experten der Region befragt, wie die Grupo de Diarios América mitteilte.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Deutschen angesichts der Schuldenkrise auf ein schwieriges Jahr 2012 eingestimmt und die Europäer zum Zusammenhalt aufgerufen. Der Weg, die Krise zu überwinden, "bleibt lang und wird nicht ohne Rückschläge sein", sagte Merkel in ihrer Neujahrsansprache. Merkel betonte, Deutschland gehe es gut, auch wenn das neue Jahr ohne Zweifel schwieriger werde als 2011. Mit Blick auf die Schuldenkrise sicherte die Kanzlerin zu, alles zur Stärkung des Euro zu tun. "Darauf können Sie vertrauen." Am Ende des Weges werde "Europa stärker aus der Krise hervorgehen, als es in sie hineingegangen ist"
Blogger wie Jacob Jung (http://jacobjung.wordpress.com/) und Gerd Buurmann (http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/) kritisieren den fehlenden Zusammenhang der Merkelschen Neujahrsrede mit dem Heine Zitat aus seinem Pariser Exilwerk. "Wäre die Kanzlerin literarisch und historisch beschlagen, dann wüsste sie, dass Heines Satz sich ebenfalls auf afrikanische Verhältnisse bezog, als er ihn 1832, angesichts einer dramatischen Auswanderungswelle, notierte, während seine Schriften in Deutschland unter strenger Zensur standen. Von einer Naturwissenschaftlerin kann man solche Kenntnisse wohl nicht erwarten." Buurmann zitierte das Originalwerk Heines, um zu demonstrieren, wie sehr es aus dem Kontext gerissen wurde: „Deutschland, das sind wir selber. Und darum wurde ich plötzlich so matt und krank beim Anblick jener Auswanderer, jener großen Blutströme, die aus den Wunden des Vaterlands rinnen.“
Bundespressekonferenz in Berlin mit dem Mitglied des Syrischen Nationalrates, Ahma, dem Sprecher des Netzwerks Local Coordination Committees of Syria und Mitglied im Generalsekretariat des Syrian National Councils, Ibrahim, und dem Initiator von Adopt a Revolution - "den syrischen Frühling unterstützen", Perabo.
Gegenüber dem Handelsblatt Online erhebt der ehemalige Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) schwere Vorwürfe gegen Merkel. Sie „eine entscheidende Mitschuld“ an der Causa Wulff, denn "ihre kalte Machtpolitik hätte einen geachteten und erfahrenen Bundespräsidenten aus dem Amt hinaus- und einen offenbar menschlich und politisch unreifen Karrierepolitiker in das Amt hineingedrängt."
Die Bundesregierung hat eine neue Internetseite. Auf der Plattform www.bundesregierung.de gebe es neben tagesaktuellen Meldungen zur Politik der Bundesregierung noch umfangreiche Angebote zu Schwerpunktthemen der Regierungsarbeit, wie Vize-Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch mitteilte. Viele Themen seien multimedial aufbereitet.
Presseschau zur Affäre Wulff
Was machen die Medien nach der Scheidungsdrohung des Präsidenten, fragt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, so er doch zuvor mit gleich mehreren den Walzer tanzte? Die Antwort: "Ihre Arbeit." Spiegel Online zitiert den Adressaten der telefonischen Drohungen, Springer-Chef Mathias Döpfner: "Wer mit der Bild-Zeitung 'im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten, [...] dem Blatt zu drohen, wie es Wulff getan hat, ist dabei mit Sicherheit die schlechteste Strategie." Obwohl die Mehrzahl der Kommentare einen baldigen Rücktritt Wulffs herbeispekuliert, geht es auch anders: Die Frankfurter Neue Presse meint, "all das bisher vorliegende zumindest führt nicht zwingend zum Rücktritt. Wenn Wulff nicht will, kann ihn ohnehin keiner zwingen. Er ist von der Bundesversammlung gewählt und kann nur aus eigenem Antrieb demissionieren. Es wäre zwar kaum vorstellbar, dass er trotz anhaltenden Medienfeuers und vielleicht irgendwann eintretenden Distanz seines politischen Lagers ein starker Präsident bliebe"
Internationaler Pressespiegel zur "Causa Wulff"
Die Affäre Wulff sei auch ein Problem für Bundeskanzlerin Merkel, analysiert DE TELEGRAAF. Die politische Klasse freilich lechze nicht gerade nach einer Neuwahl und die Masse möge den Bundespräsidenten noch immer, was Merkel berücksichtigen werde, ergänzt die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG. Gerade auch die SPD habe kein Interesse an einer vorgezogenen Wahl für einen neuen konservativen Präsidenten, führt LE MONDE aus, der im Prinzip bis 2017 amtieren könnte. Für eine Volkswahl des Bundespräsidenten bringen die österreichischen Blätter DIE PRESSE und DER STANDARD Argumente vor. "Der Kreditskandal um den Bundespräsidenten verstärkt den Druck auf Merkel" titelt THE NEW YORK TIMES. Während Deutschland zur Führungsrolle bei der Lösung der Schuldenkrise gedrängt werde, strauchele seine politische Führung. Die ausführliche Berichterstattung über das Zögern der Bundeskanzlerin werde nun verdrängt vom Aufruhr über Präsident Wulff.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Sternsänger in Berlin. Die Kinder kommen nach Angaben der Main-Post aus der Pfarrei St. Laurentius in Zell und vertreten die Diözese Würzburg. Das Motto der Aktion lautet „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ und soll Waisenhäusern in Nicaragua zugute kommen. Die Sternsinger symbolisieren die heiligen drei Könige. An den zwölf Weihnachtstagen zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar sammeln sie traditionell Geld für wohltätige Zwecke.
Konservative Revolution in Ungarn. Bei ihren Vorbereitungen auf den EU-Gipfel werden Merkel und Sarkozy nächste Woche auch über den ungarischen Premier Orban unterhalten müssen. Unter seiner Ägide entwickelt sich das Land zunehmend zurück in eine Autokratie alten Zuschnitts, rechte Parteien blühen auf, umstrittene Mediengesetze beschneiden die Pressefreiheit. Jetzt könnte die EU-Kommission das Land unter wirtschaftlichen Druck setzen
Regierungspressekonferenz mit Staatssekretär und Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin
Bundeskanzlerin Merkel gibt zusammen mit dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy eine Pressekonferenz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sendet der Premierministerin von Jamaika, Portia Simpson Miller, folgendes Glückwunschschreiben
Sehr geehrte Frau Premierministerin,
zu Ihrer Ernennung zur Premierministerin Jamaikas gratuliere ich Ihnen herzlich.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen die guten und freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern weiter zu entwickeln und zu vertiefen.
Für Ihr verantwortungsvolles Amt wünsche ich Ihnen viel Erfolg und eine glückliche Hand.
Mit freundlichen Grüßen
Angela Merkel
Abschluss der Winterklausur der CSU-Landesgruppe in Kreuth. Thema der Klausur unter anderem: Einen Verbotsantrag gegen die Linkspartei erörtern.
Merkels Koalitionspartner FDP trifft sich zum traditionellen Dreikönigstreffen im Stuttgarter Hotel "Schlossgarten". Anschließend sollen auf einer öffentlichen Kundgebung im Opernhaus Parteichef Philipp Rösler, Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, der neue Generalsekretär Patrick Döring sowie die baden-württembergische Landesvorsitzende Birgit Homburger zu Wort kommen. Rösler hatte Fraktionschef Rainer Brüderle überraschend von der Rednerliste gestrichen, was CICERO ONLINE als Zeichen der Rivalität zwischen den Politikern auslegte.
Nach dem Rücktritt des Generalsekretärs Christian Lindner und den Verwerfungen um den Mitgliederentscheid sind die Erwartungen an Parteichef Rösler, der Partei neues Selbstbewusstsein zurückzugeben, sehr hoch.
Einem aktuellen STERN-Politikerranking zufolge ist Angela Merkel so beliebt wie seit anderthalb Jahren nicht mehr, mit dem Vertrauen für FDP-Politiker geht es weiter bergab. Der Wert von Parteichef Philipp Rösler im STERN-Ranking brach regelrecht ein. http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-politikerranking-die-frau-der-die-deutschen-vertrauen-1769519.html
Der französische Staatspräsident Sarkozy ist zu Vorbereitungen des EU-Rates in Berlin
09.01.2012: Die Industrie- und Handelskammer Düsseldorfs gibt einen Jahresempfang, bei dem auch Bundeskanzlerin Merkel eine Rede halten wird.
10.01.2012: Nachdem sich Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Wolfgang Schäuble traf, führte sie am Abend ein Gespräch mit der Bundeskanzlerin. Besprochen wurden dabei die Lage Griechenlands und Ungarns sowie der Euro-Rettungsschirm und der "Fiskalpakt".
Das Statistische Bundesamt Deutschlands hat heute Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt und zur staatlichen Defizitquote 2011 veröffentlicht. Demnach ist das Bruttoinlandsprodukt nun wieder auf einem höheren Stand als vor dem Einbruch zwei Jahre zuvor. Im Wirtschaftskrisenjahr 2009 „hatte Deutschland die stärkste Rezession der Nachkriegszeit mit einem historischen Rückgang des BIP von – 5,1 % erlebt“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti zu einem Antrittsbesuch. Bei dem Gespräch geht es um die Lage in der Eurozone und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Im Anschluss an das Treffen stellen sich die beiden Regierungschefs den Fragen der Presse.
11.01.2012: Im Berliner Axel-Springer Haus lädt die "Welt"-Zeitung zum Wirtschaftsgipfel. Um 16:00 Uhr hält auch Kanzlerin Merkel dort eine Rede.
Nachdem die Kanzlerin am Montag bereits äußerte, dass sich die FDP gegen die Pläne sperren würde, die Finanztransaktionssteuer nur für Euro-Länder einzuführen, wurde sie nun durch Rösler bestätigt. Der Frankfurter Rundschau gegenüber äußerte der FDP-Vorsitzende: „Eine solche Steuer muss für alle EU-Staaten gelten, nicht nur für die Euro-Staaten“.
12.01.2012: Der Bundespräsident gibt einen Neujahrsempfang für Repräsentanten des öffentlichen Lebens sowie Bürgerinnen und Bürger alles Bundesländer. Teilnehmen wird neben Außenminister Westerwelle auch Kanzlerin Merkel.
Parteichefin Angela Merkel unterstützt den Landtagswahlkampf der CDU in Schleswig-Holstein mit Kräften. Auf einer "Jetzt geht's los" Auftaktaktion wird sie heute in Kiel eintreffen. Die Wahlen finden am 6. Mai statt.
13.01.2012: Bei der Klausurtagung des CDU-Bundesvorstands gibt Angela Merkel als CDU-Parteivorsitzende ein Eingangsstatement.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt die EU-Staaten nach der Abstrafung durch die Bonitätswächter zu schnellen Entscheidungen über den neuen Rettungsschirm ESM und zu Sparpaketen in allen Euro-Staaten. Um den Einfluss der Agenturen zu mindern, kann sich Merkel auch Gesetzesänderungen vorstellen.
In der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff sieht Angela Merkel noch Klärungsbedarf.
„Wenn sich neue Fragen stellen, müssen neue Fragen beantwortet werden”, sagte sie am Sonntag im Deutschlandfunk. Das sei es, was die Menschen mit Recht erwarteten. „Der Bundespräsident wird, wenn neue Fragen auftreten, auch die beantworten und diejenigen, die gestellt wurden, sind ja zu einem großen Teil beantwortet. Und wo noch Klärungsbedarf ist, muss das eben erfolgen.“
Zum Umgang der Presse mit der Affäre sagte Merkel, Medien hätten in einem freien Land das Recht, Fragen zu stellen.
"Wir sind ein freies, demokratisches Land. Zu dem gehören vielfältige Medien, die ein Recht darauf haben, Fragen zu stellen", sagte sie dem Deutschlandfunk. Merkel versteht die Presse "letztlich auch als Mittler zwischen den Politikern und der Bevölkerung". Daraus leitet sie die Verpflichtung ab, dass Politiker die an sie gerichteten Fragen auch beantworten.
Text…
Am Vormittag nimmt die Kanzlerin an der Sitzung des Deutschen Bundestages teil.
Kanzlerin Angela Merkel empfängt den bulgarischen Ministerpräsidenten Boyko Borisov mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt.
Bei ihrem Gespräch werden die bilateralen Beziehungen sowie europapolitische, wirtschafts- und regionalpolitische Fragen im Mittelpunkt stehen.
Angela Merkel nimmt gemeinsam mit Staatsministerin Maria Böhmer am Neujahrsempfang der Deutschlandstiftung Integration teil und wird dort eine Rede halten.
Am Nachmittag trifft sich die Bundeskanzlerin in kleiner Runde zum Gespräch über die Umsetzung des Energiekonzepts und des im Sommer 2011 beschlossenen energiepolitischen Maßnahmenpakets mit den Chefs deutscher Unternehmen.
Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf einem Empfang der FDP anlässlich des 50. Geburtstages von Bundesaußenminister Guido Westerwelle.
Das Bundeskabinett trifft sich heute zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Im Mittelpunkt steht die Mordserie einer Neonazi-Terrorzelle. Merkel und ihre Minister wollen ein Gesetz erlassen, mit dem Rechtsextremismus besser bekämpft wird.
Außerdem stellt Wirtschaftsminister Philipp Rösler den Jahreswirtschaftsbericht 2012 vor. Seine Kabinettskollegin, Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) stellt zudem den Fortschrittsbericht zur Entwicklung ländlicher Räume vor. Schließlich berät das Regierungskabinett über die Änderung der BAFöG-Bedarfssätze.
Mahmoud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, ist zu Besuch im Kamzleramt. Themen der Unterredung mit Merkel sind der Nahostfriedensprozess, die Entwicklung in den palästinensischen Autonomiegebieten und die Entwicklungen in der Region. Am Abend empfängt Merkel den portugiesischen Ministerpräsidenten Pedro Passos Coelho, den schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt und den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann im Schloss Meseberg.
Am Abend begrüßt die Bundeskanzlerin den portugiesischen Ministerpräsidenten Pedro Passos Coelho, den schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt und den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann im Schloss Meseberg.
Am Vormittag nimmt die Kanzlerin an der Sitzung des Deutschen Bundestages teil.
Bei der Plenumssitzung im Bundestag werden heute unter anderem die Ergebnisse der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" vorgestellt und der Mindestlohn debattiert.
Das ursprünglich für Freitag geplante Treffen von Italiens Regierungschef Mario Monti mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy wurde auf Februar verschoben. Wie Monti mitteilte, wollen die drei Spitzenpolitiker im kommenden Monat zusammenkommen. Ein Datum sei noch nicht festgelegt. Merkel, Monti und Sarkozy wollen sich außerdem am Morgen des 30. Januars vor dem dann anstehenden EU-Gipfel treffen. Der französische Präsident hatte wegen dringender Termine um eine Verschiebung des europäischen Mini-Gipfels gebeten.
Nach dem Empfang der FDP zum 50. Geburtstag Guido Westerwelles und der Rede von Bundeskanzlerin Merkel, in der sie bewundernde Worte für ihn fand und unter anderem erzählte, wie sie Westerwelle das erste Mal begegnet sei, sagte der Beehrte, er habe die schmeichelnden Worte genossen, werde sie aber nicht überbewerten.
Am Sonntag trifft Bundeskanzlerin Merkel erneut mit IWF-Chefin Christine Lagarde zusammen. Während das zweite Hilfspaket für Griechenland geschnürt wird, hilft dieses Treffen der Abstimmung zwischen dem IWF und der Bundesregierung.
Mit militärischen Ehren empfängt die Bundeskanzlerin um 11:30 Uhr den belgischen Premierminister im Bundeskanzleramt.
Nachdem die Bundeskanzlerin in den letzten Wochen die Einführung der Finanztransaktionssteuer auch ohne Großbritannien für möglich hielt, fordert die FDP nun eine Einführung nach britischem Vorbild.
Treffen der Euro-Trias. Kanzlerin Merkel im Gespräch mit EU-Kommissionspräsident José-Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman van Rompuy
Nach dem Treffen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas erwähnte Merkel die Dringlichkeit ernsthafter Friedensverhandlungen, bei der als Ziel eine zwei-Staaten-Lösung angestrebt werden müsse.
Die Delegation des Bundes Deutscher Karneval und Abordnungen mit "Prinzenpaaren" werden von Kanzlerin Merkel im Kanzleramt begrüßt
Nach ihrem Treffen mit Belgiens Ministerpräsidenten Elio Di Rupo bekräftigte Merkel, dass den Euro-Rettungsmaßnahmen EFSF und ESM ausreichend Kapital zur Verfügung stünde. Deutschland sei bereit, die Zahlungen in den künftigen Rettungsschirm ESM schneller vorzunehmen.
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Um 12:30 Uhr empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Im Rahmen eines Mittagessens werden sich beide Regierungschefs über die bilateralen Beziehungen, wirtschafts- und europapolitische Fragen sowie aktuelle internationale Themen austauschen.
Auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos warf Hedgefondsmanager George Soros Deutschland schlechtes Krisenmanagement vor. Er frage sich, wann sich die Erkenntnis durchsetze, "dass die Währungsunion auf einem selbstzerstörerischen Kurs ist". Merkel betonte jedoch, dass Schuldenabbau und Haushaltsdisziplin nicht ausreichten, es gehe jetzt um Wachstum und Beschäftigung. Erneut stellte sich die Kanzlerin gegen eine Ausweitung des Rettungsschirms und lehnte Forderungen nach einem größeren deutschen Beitrag ab.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt um 17:00 Uhr das Diplomatische Corps zum traditionellen Jahresempfang im Bundeskanzleramt. Eingeladen sind die Botschafterinnen und Botschafter aller in Deutschland akkreditierten Staaten sowie internationaler Organisationen. Bundeskanzlerin Merkel wie auch der Nuntius, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, als Doyen des Diplomatischen Corps, werden eine kurze Ansprache halten.
Bundeskanzlerin Merkel wird einen zweitägigen Besuch in Peking abstatten und in das südchinesische Kanton Guangzhou aufbrechen. Ministerpräsident Wen Jiabao will Merkel mit militärischen Ehren begrüßen.
Presseschau, Obamas Rede zur Lage der Nation
In seiner Rede zur Lage der Nation verschweigt Barack Obama die Staatsschulden, Einsparungen, die erforderlich zur Verringerung des Haushaltsdefizits erforderlich wären. Dies reiche vermutlich aus, um sich als Verteidiger der Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zu profilieren, schreibt die französische Tageszeitung LE FIGARO. Obama könne es mit seinem Populismus schaffen, wiedergewählt zu werden, besonders wenn ihm ein Kandidat des radikalen Randlagers der konservativen Finanzwelt gegenübersteht - auch wenn dies die Finanzprobleme der größten Wirtschaftsmacht der Welt nicht löst.
Zwischen den Zeilen lese sich seine Rede daher wie ein Anti-Romney-Manifest, steht ergänzend in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG. Während Obama sich als Vorkämpfer der Mittelklasse zu positionieren versuche, mache er seinen Gegenspieler implizit zum Repräsentanten eines ungerechten, herzlosen Systems.
Der britische GUARDIAN verteidigt den Tonfall Obamas, da ihm keine Alternative bliebe. "Man muss klarstellen", schreibt GUARDIAN, "dass Obama sich jetzt in einem ideologischen Kampf befindet. Er hat es sich nicht ausgesucht, aber zwei vollkommen unterschiedliche Strömungen haben sich aufgetan, und Amerika muss sich entscheiden. So zögerlich er auch dabei ist, seinen akademischen Talar abzulegen, Obama ist nicht länger ein überparteilicher Pragmatiker. Dies ist ein Kampf der Parteien, den er gewinnen muss."
Anlässlich der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus werden Bundespräsident Wulff und Bundeskanzlerin Merkel, weitere Regierungsmitglieder heute im Bundestag einer Rede des Literatren Marcel Reich-Ranicki beiwohnen.
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe kündigte für das Frühjahr mehrere gemeinsame Wahlkampfauftritte Merkels mit dem französischen Präsidenten an. In der CDU herrsche Konsens darüber, dass Sarkozy "der richtige Mann im Elysée ist - und es auch künftig sein wird", sagte Gröhe laut Redemanuskript auf einer Konferenz von Sarkozys Partei UMP in Paris. Das Zweigespann Merkel/Sarkozy müsse weiter die Führungsrolle bei der Beilegung der Schuldenkrise spielen. Grund für die öffentliche Wahlhilfe: Sarkozy liegt in den Umfragen seit Monaten hinter dem Sozialisten Francois Hollande.
"Ich erwarte von Kanzlerin Angela Merkel, dass sie beim Rat am Montag der Einführung der Finanztransaktionssteuer innerhalb der Eurozone zustimmt und gegenüber ihrem Koalitionspartner FDP von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch macht", sagte Schulz der "Bild am Sonntag". Und so geschah es...
„Es geht nicht um das deutsche Vorbild“, sagt ein Merkel-Berater, „sondern um die Situation in den jeweiligen Ländern.“ Die Deutschen wollten keine Vorschriften machen, was die anderen zu tun oder zu lassen hätten. „Die Regierungen wissen sehr gut, wo die Schwächen und wo die Stärken liegen.“ Unverblümt preist sie das deutsche Modell - und kennt dabei auch keine Parteien mehr. Überall lobt sie jetzt Gerhard Schröders Agendapolitik, beim Weltwirtschaftsforum in Davos oder nach dem Treffen mit Rajoy. „Als ich im Jahre 2005 Bundeskanzlerin wurde, hatte mein Vorgänger sehr kontroverse Arbeitsmarktreformen durchgesetzt“, sagte sie in Berlin. „Nach zwei bis drei Jahren haben diese Reformen gewirkt, und heute haben wir unter drei Millionen Arbeitslose. Das ist ganz klar mit diesen Reformen verbunden.“ Bis vor kurzem war das noch ein Erfolg von Schwarz-Gelb gewesen
Wie isoliert Deutschland unmittelbar vor Beginn des EU-Krisengipfels ist, wurde in Davos noch deutlicher: Der IWF, die EU-Kommission, der engste Partner Frankreich, die Nicht-Euro-Staaten USA, Großbritannien und Mexiko - sie alle forderten eine noch viel höhere Brandschutzmauer um die Eurozone. Es müsse so viel Geld aufgeschichtet werden, dass ein Angriff der Finanzmärkte von vornherein aussichtslos erscheine. Dagegen hatte Merkel in ihrer Eröffnungsrede durchblicken lassen: Noch mehr Geld aus Deutschland zur Krisenbekämpfung will sie nicht in Aussicht stellen. Ihr Argument: Wenn Deutschland Versprechungen mache, die am Ende vielleicht nicht zu halten seien, hätte die Eurozone erst recht "eine offene Flanke".
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat das Management der europäischen Schuldenkrise durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gelobt. "Sie hat in den vergangenen Monaten entscheidend dazu beigetragen, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind", sagte Hundt der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Superillu", die am Montag erscheint. Beim Management der Schuldenkrise sei er "insbesondere mit der Arbeit von Frau Merkel äußerst zufrieden".
Die Bundeskanzlerin reist am Nachmittag zum informellen Treffen der Mitglieder des Europäischen Rates. Schwerpunktthemen sind die kurz- und mittelfristige Förderung von Wachstum und Beschäftigung sowie der Fiskalvertrag
Glückwunschtelegramm an den neuen slowenischen Ministerpräsidenten Janez Jansa
Sehr geehrter Herr Jansa,
zu Ihrer Wahl zum slowenischen Ministerpräsidenten gratuliere ich Ihnen herzlich.
Sie treten Ihr Amt in einer Phase an, in der wir in der Europäischen Union vor
wirtschaftlichen und finanzpolitischen Herausforderungen stehen, die wir nur in enger
vertrauensvoller Abstimmung lösen können. Ich freue mich daher darauf, unsere Zusammenarbeit
fortzusetzen und mit Ihnen die schon heute ausgezeichneten Beziehungen zwischen unseren beiden
Ländern weiter zu entwickeln.
Bei der Erfüllung Ihrer verantwortungsvollen Aufgabe wünsche ich Ihnen Erfolg und eine
glückliche Hand.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Angela Merkel
Gegen Mittag lädt die Bundeskanzlerin zum 5. Integrationsgipfel in das Bundeskanzleramt ein
Kanzlerin Merkel traf sich am Freitag abend mit weißrussischen Politikern der Opposition. Die Lage würde sie "nicht sehr optimistisch" stimmen, wie Spiegel Online berichtet. Weißrusslands Präsident Lukaschenko sagte kurzfristig seine Teilnahme am Gipfeltreffen an, und kritisierte "die Einmischung der EU in innere Angelegenheiten Weißrusslands. Dieser Vorgang überschattete den EU-Ost-Gipfel, bei dem die Erleichterung der Handelsbeziehungen und die wirtschaftliche Entwicklung der Oststaaten im Vordergrund stehen sollte.
Zusammen mit Bundespräsident Wulff und weiterer politischer Prominenz wird die Kanzlerin zum Festakt der Deutschen Einheit am Montag morgen nach Bonn reisen.
Angela Merkel beschreibt einem Studenten in ihrem Video-Podcast wie sie die Wiedervereinigung erlebt hat.
Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) versucht der Kanzlerin den Rücken freizuhalten und ihre Position in der EU-Schuldenkrise gegenüber der CDU-Fraktion zu verteidigen. Die Verbalattacken gegen den erklärten Abweichler bei der Rettungsschirm - Abstimmung Wolfgang Bosbach sorgen nun für Schlagzeilen. Die Süddeutsche findet Pofallas Ausfälligikeiten gegenüber Bosbach wie "Lass mich mit deiner Scheiße in Ruhe" inakzeptabel, und empfiehlt der Kanzlerin sich nach einem neuen Kanzlerminister umzuschauen.
Bei der CDU-Regionalkonferenz in Magdeburg sah sich die Kanzlerin mit heftiger Kritik von der Parteibasis konfrontiert. Dabei ging es vor allem um Merkels Euro-Politik, den Atomausstieg und den rauen Umgang miteinander innerhalb der Fraktion. Merkel verteidigte den Euro-Rettungsschirm und warnte vor einer Umschuldungsdebatte. Ostdeutschland könne bei der Bewältigung der Krise ein Vorbild für Griechenland sein, berichtete Zeit Online. Angesichts der harschen Beleidigungen von Ronald Pofalla gegen den CDU-Innenexperten Wolfgang Bosbach, habe laut Stern.de ein Parteimitglied sogar die Entlassung des Kanzleramtsministers gefordert.
Merkel trifft am Mittag den Präsidenten der EU-Komission, Jose Manuel Barroso, und anschließend den Präsidenten des Europäsichen Parlamentes, Jerzy Buzek. Dabei werden die Differenzen von Merkel und Barroso in der Frage der EU-Schuldenkrise im Vordergrund stehen. Barroso warb in Vergangenheit für die Einführung von Euro-Bonds und gegen die Einrichtung einer EU-Wirtschaftsregierung, die besonders von Merkel und Sarkozy forciert wird.
Die Verhandlungen zwischen SPD und Grünen über eine gemeinsame Regierung in Berlin sind gescheitert. Damit ist nun der Weg geebnet für Koalitionsverhandlungen mit der CDU. Wie die Badische Zeitung schreibt, bedeutet das Scheitern von Rot-Grün, dass es auf absehbare Zeit keine Blockade-Mehrheit im Bundesrat geben wird. Hätte Klaus Wowereit in Berlin mit den Grünen paktiert, wäre eine Blockade-Mehrheit im Falle eines Bündnisses von Rot-Grün nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein im kommenden Jahr zustande gekommen.
Die Bundeskanzlerin reist nach Leipzig und trifft sich dort mit den Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer zu einem Gespräch. Das Treffen ist Teil der 40. Regionalkonferenz der ostdeutschen Länderchefs.
Angela Merkel kündigte bei ihrem Besuch in Brüssel an, europäische Banken im Notfall auch mit weiteren Finanzspritzen vor dem Bankrott zu retten. „Die Politik muss endlich begreifen, dass sie dem Steuerzahler nicht alle Lasten aufbürden darf" beschwerte sich Vize-Verbandschef Reiner Holznage im Handelsblatt. Zeit Online sieht in der Ankündigung Merkels ein falsches Signal. Dies würde entgültig die Investoren vertreiben und die Rechnung in die Höhe treiben.
Gespräche über die Lage an den Finanzmärkten - Die Kanzlerin und Wolfgang Schäuble empfangen die Leiter der wichtigsten internationalen Finanzinstitutione, u. a. Christine Lagarde Präsidentin des IWF, Jean-Claude Trichet, Präsident der EZB und Weltbank-Präsident Robert Zoellick.
Am Sonntag wird in Polen das Parlament gewählt. Kurz vor dem Gang zur Wahlurne hat Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski nun Deutschland als Wahlkampfthema entdeckt. Welt Online zitierte ihn aus seinem zur Wahl erschienenen Buch: "Ich glaube nicht, dass die Kanzlerschaft Angela Merkels das Ergebnis reinen Zufalls war" und "wir könnten eines Tages in einem kleineren Polen aufwachen". Er unterstelle der Kanzlerin eine strategische Kooperation mit Moskau und die Verfolgung einer "weichen Unterordnung" Polens unter deutsche Großmachtinteressen.
Beim gestrigen Treffen mit den Vetretern der wichtigsten internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen, Weltbank, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) in Berlin, hätten diese sich grundsätzlich für die bereits in Deutschland geltende Schuldenbremse ausgesprochen, schrieb das Handelsblatt. Des Weiteren warnten sie vor einer drohenden Bankenkrise, die Staaten dürften Banken im Ernstfall nicht alleine lassen und müssten diese unbedingt finanziell unterstützen, sollte es ihnen an Kapital fehlen. Damit bestätigten sie den Kurs der Kanzlerin. Das Hamburger Abendblatt zitierte die Kanzlerin mit den Worten: "Ich glaube, wenn die Notwendigkeit dafür besteht, dann ist es vernünftig investiertes Geld, und dann sollten wir nicht zögern, weil die Schäden, die sonst auftreten, um Größenordnungen höher sind."
Anlässlich des CDU-Parteitags in Nürnberg hält die Bundeskanzlerin eine Rede.
Am Sonntag nachmittag empängt die Kanzlerin den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zu einem Gespräch Kanzleramt. Sarkozy will mit Merkel darüber beraten wie Sparmaßnahmen für Griechenland schneller auf den Weg gebracht werden können.
Bundeskanzlerin Angela Merkel fliegt in den fernen Osten. Vom 10. bis 13. Oktober 2011 wird sie Vietnam und die Mongolei besuchen. Im aktuellen Podcast erklärt sie, was sie da macht . Unter anderem möchte sie die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Vietnam ausbauen, aber auch menschenrechtliche Fragen stehen auf dem Programm. In der Mongolei freut sie sich vor allem auf den Rohstoffreichtum.
Bei Ihrem Treffen in Berlin haben Kanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ihre Einigkeit in der Schuldenkrise beschworen und angekündigt bis Ende Oktober eine dauerhafte Lösung für die Rettung des Euro vorzulegen, berichtet Spiegel Online. Beide sind sich offenbar darin einig, dass eine Rekapitalisierung der Banken gewährleistet werden muss. Griechenland solle in der Euro-Zone bleiben. Zu einem möglichen Schuldenschnitt für Griechenland äußerte man sich nicht. Laut Zeit Online sehen beide Staatschefs auch "bedeutende" Änderungsvorschläge für die europäischen Verträge von Nöten. So werde eine"verbindlichere Zusammenarbeit in Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik der Euro-Mitgliedstaaten" angestrebt. Was das in Klartext bedeuten soll, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.
In einem Interview mit der BILD-Zeitung kritiserte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Euro-Regierungen. Die Aufnahme Griechenlands in den Euroraum sei eine politische Entscheidung gewesen. Die EU-Kommission habe 1998 in einem Bericht ausdrücklich erklärt, "dass Griechenland die Kriterien für den Euro noch nicht erfüllt hatte", so Barroso. Dennoch habe es massiven politischen Druck der Mitgliedsländer für eine Aufnahme gegeben. Zudem warf Barroso den EU-Ländern vor, wirksame Sanktionen gegen Schuldensünder-Länder "bisher immer wieder durch politische Verhandlungen verhindert" zu haben.
Der Diskussion um einen angeblichen Bundestrojaner konnte sich Bundeskanzlerin Merkel auch auf ihrer Vietnam-Reise nicht entziehen. Die Bundesregierung nehme die Enthüllungen des Chaos Computer Club (CCC) "sehr ernst", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Der Bund müsse nun auf allen Ebenen untersuchen, ob die Spionagesoftware eingesetzt wurde. Merkel habe auch die Bundesländer aufgefordert, zügig und gründlich zu klären, "was los ist".
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit dem Premierminister der Sozialistischen Republik Vietnam, Nguyen Tan Dzung, eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit vereinbart. Beide Seiten unterzeichneten mehrere Abkommen zu Wissenschaft und Handel. Deutschlands habe zudem 400 Millionen Dollar für Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungsprojekte in Vietnam zugesagt, erklärte Nguyen laut Protokoll.
Merkel besichtigt das Werk der Firma B. Braun Vietnam in Hanoi.
Bundeskanzlerin Merkel trifft am Nachmittag in Hanoi den Vorsitzenden der Nationalversammlung, Nguyen Sinh Hung. Anschließend stehen Gespräche mit Religionsvertretern auf dem Programm.
Der Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin geht in diesem Jahr an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Jury begründete die Verleihung mit dem Engagement der Kanzlerin für Menschenrechte und Menschenwürde, insbesondere ihren persönlichen Einsatz dafür, dass der Wille zum Dialog auch an kommende Generationen vermittelt wird. Der Preis wird am 24. Oktober anlässlich des 10. Jubiläums des Jüdischen Museums vergeben.
In Ho-Chi-Minh-Stadt trifft Merkel auf den Vorsitzenden des örtlichen Volkskomitees, Herrn Le Hoang Quan. Anschließend spricht sie mit Lehrenden und Studenten der Deutsch-Vietnamesischen Universität und nimmt an der Wirtschaftskonferenz „Gemeinsame Chancen durch eine nachhaltige Entwicklung“ teil.
Noch nie hat ein deutscher Kanzler den Fuß des mongolischen Riesenreichs betreten. Merkel macht den Anfang - und spricht am Nachmittag auch mit Präsident Tsakhia Elbegdorj. Natürlich stehen auch hier die Geschäfte im Vordergrund. Welt Online zufolge interessiert sich Deutschland besonders für die seltenen Erden, die in Mobiltelefonen und bald auch in jedem Auto mit Elektro- oder Hybridantrieb verwendet werden.
Anschließend kommt sie mit dem Präsidenten des Parlaments der Mongolei, Damdin Demberel, zusammen. Am Nachmittag stehen Treffen mit Soldaten und deutschen Ausbildern des mongolischen ISAF-Kontingents sowie mit Vertretern der Zivilgesellschaft auf dem Programm.
Quark macht stark: Merkel ist am Flughafen in Ulan Bator mit einer Schale Aruul, einem traditionellen Trockenquark aus der Mongolei, empfangen worden, wie die Bild-Zeitung berichtet. In dem drei Millionen Einwohner zählenden Land will die Kanzlerin wirtschaftliche Kontakte voranbringen. Insbesondere die seltenen Erden interessieren sie dabei.
Die Kanzlerin wird am Gewerkschaftstag der IG-Metall in Karlsruhe teilnehmen und dort eine Rede halten. Das Motto des Tages ist "Kurswechsel - Gemeinsam für ein gutes Leben".
In ihrem neuen Podcast erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel, wozu der Frankfurter Flughafen eine weitere Landebahn braucht. Mit ihrer Rede wird sie die neue Nordwest-Landebahn eröffnen. Mit 50 Millionen Passagieren im Jahr ist der Frankfurter Flughafen eines der wichtigsten Drehkreuze Europas.
Die Bundeskanzlerin äußerte tiefes Verständnis für die kapitalismuskritischen Protestler. Diese würden eine tiefe Sorge und berechtigtes Gerechtigkeitsverlangen ausdrücken, so Merkels Sprecher Steffen Seibert.
Von dem Euro-Gipfel, der kommenden Sonntag in Brüssel stattfindet, versprechen sich viele Menschen umfassende Lösungen. Nun hat Angela Merkel diese Erwartungen gedämpft. Auch im nächsten Jahr werde die Euro-Krise noch Thema sein.
Die Bundeskanzlerin empfängt heute den uruguayischen Staatspräsidenten José Alberto Mujica Cordano im Bundeskanzleramt. Bei den Gespräche soll es unter anderem um die Wirtschaftsbeziehungen und um umwelt- und energiepolitische Projekte gehen.
In Athen wird heute Abend über das nächste Sparpaket abgestimmt. Seit dem Morgen läuft in ganz Griechenland jedoch die größte Streik- und Protestaktion seit Beginn der Finanzkrise, die sich gegen Sparpaket und Regierung richtet. Die Zustimmung zum Sparpaket ist Voraussetzung für die Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds, ohne die Griechenland seine Schulden nicht mehr bedienen kann. Eine zweite Abstimmung über einzelne Artikel folgt am Donnerstag.
Die Kanzlerin nimmt an der offiziellen Verabschiedung des Chefs der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet teil und wird eine Rede bei der Veranstaltung in der alten Oper in Frankfurt am Main halten.
Das Handelsblatt führt diese Woche einen Kalender der Kanzlerin, der ihre Vorbereitungen auf den EU-Gipfel am Sonntag thematisiert. Seltsam vertraut, dieses Konzept und sein Design...
Die Kanzlerin besucht zusammen mit dem Kultusministerkonferenzpräsidenten Althusmann, Bildungssenator Zöllner und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Böhmer die Erika-Mann-Grundschule in Berlin.
335. Kultusministerkonferenz
Am Mittwochabend flog der französische Präsident Nicholas Sarkozy für ein Gespräch mit Angela Merkel nach Frankfurt, um dort Ungereimtheiten zum Einsatz des Rettungsschirmes zu klären. Zur gleichen Zeit brachte Carla Bruni-Sarkozy das erste gemeinsame Kind auf die Welt.
Zum Tod von Muammar al-Gaddafi erklärte die Bundeskanzlerin, Deutschland sei erleichtert und sehr froh darüber, dass jetzt der Weg für einen freidlichen Neuanfang in Libyen geebnet sei. Zudem wolle Deutschland das Land beim Aufbau der Demokratie so gut es geht untertsützen.
Die Kanzlerin wird mit der Landung ihres Flugzeugs die neue Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens eröffnen. Beim anschließenden Festakt hält sie eine Rede.
Auf dem Bundesdelegiertentag der Frauen Union, der am 22. und 23. Oktober in den Rhein-Main-Hallen (Wiesbaden) stattfindet, wird auch Angela Merkel eine Rede halten.
In Braunschweig hält die Junge Union ihren Deutschlandtag ab. Auch Angela Merkel wird dabei eine Rede halten.
Merkel reist nach Brüssel und nimmt am Europäischen Rat und am Eurozonen-Gipfel teil. Es sollen wirtschaftliche Themen diskutiert werden wie wachstumsfördernde Reformen und die Außendimension der EU-Wirtschaftpolitik. Zudem werden Vorbereitungen für den in Cannes am 3. und 4. November stattfindenden G20-Gipfel und den Ende November in Durban angelegten Klimagipfels getroffen werden.
Bis zum 07. November können youtube-Nutzer schriftlich oder per Video Themen einreichen und Fragen stellen. Ab dem 16. November erscheinen des Kanzlerins Antworten dann auf dem youtube-Channel der Bundsregierung.
Die Kanzlerin sendete ihre Beileidsbekundungen an den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan angesichts des schweren Erdbebens im Osten des Landes.
In ihrem Podcast vom Wochenende sprach die Kanzlerin über die Chancen des Internets und sprach sich dafür aus, dass jeder Bundesbürger Zugang zum Internet haben müsse. Die Bundesregierung verfolge daher eine so genannte Breitbandstrategie. Anlass ist die neue youtube-Offensive der Bundesregierung.
Vor den Verhandlungen zum Euro-Gipfel am Sonntag in Brüssel überreichte Kanzlerin Merkel Frankreichs Ministerpräsidenten Sarkozy einen Steiff-Teddybären für sein neugeborenes Baby Giulia.
Die Kanzlerin hält heute eine Rede auf dem Fachkongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Thema "Rio+20: Klima, Biologische Vielfalt, Wüsten - und die Meere. Chancen für Ökologie und Ökonomie nutzen?". Im nächsten Jahr wird in Rio de Janeiro der UN-Gipfel Rio+20 über Nachhaltige Entwicklung stattfinden. Merkel konzentriert sich in ihrer Rede auf Meeresschutz und Fischereipolitik.
Der Streit um Steuersenkungen zwischen CSU und CDU ist wieder neu entfacht. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer unterstellte den Koalitionspartnern in Berlin, seine Partei in der vergangenen Woche bei der Präsentation geplanter Steuersenkungen bewusst übergangen zu haben, berichtet Zeit Online. Der Kanzlerin warf er in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung gar politisches Kalkül vor: "Die Bayern werden das schon schlucken - das war das Kalkül. Und das war grob falsch."
Das Jüdische Museum Berlin vergibt den Preis für Verständigung und Toleranz Berlin an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Verleihung findet am Abend anlässlich des 10. Jubiläums des Jüdischen Museums in der Philharmonie statt. Die Jury begründete die Verleihung mit dem Engagement der Kanzlerin für Menschenrechte und Menschenwürde, insbesondere ihren persönlichen Einsatz dafür, dass der Wille zum Dialog auch an kommende Generationen vermittelt wird.
Der Euro-Gipfel in Brüssel am vergangenen Wochenende, an dem Kanzlerin Merkel und Nicolas Sarkozy die Hauptrolle spielten, brachte immer noch keine konkreten Beschlüsse zu Tage, berichtete Focus Online. Die Kanzlerin unterrichtete am Montag Partei- und Fraktionsvorsitzende über die Ergebnisse des wenig ertragreichen Treffens. Der Folgegipfel der EU- und Euro-Spitzen am Mittwoch soll nun eine endgültige Einigung bringen.
Beim Euro-Gipfel in Brüssel am vergangenen Wochenende haben Sarkozy und Merkel den italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi ermahnt, am kommenden Mittwoch, bei der Folgesitzung des Euro-Gipfels, konkrete Pläne für die Haushaltskonsolidierung vorzulegen. Italiens Gesamtschuldenstand müsse abgebaut werden, sagte die Kanzlerin laut Hamburger Abendblatt.
Angela Merkel empfängt die Ministerpräsidentin von Bangladesch, Sheikh Hasina Wajed, im Bundeskanzleramt. Dabei wird es vor allem um die wirtschaftlichen Beziehungen gehen, aber auch Klimawandel und die Beziehungen der EU zu den ASEAN-Staaten stehen auf der Agenda.
Das Bundeskabinett wird sich nach Regierungsangaben unter anderem mit der Neuausrichtung der Bundeswehr befassen. Außerdem steht der Bericht der Bundesregierung zur demographischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes auf der Tagesordnung. Das Kabinett berät zudem über das CCS-Gesetz, das im Bundesrat gescheitert ist. Die Regierung möchte nun den Vermittlungsausschuss anrufe. Ein ähnliches Schicksal droht auch dem "Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden".
Der Bundestag wird heute erneut über den Euro-Rettungsschirm abstimmen. Ein Wagnis für Schwarz-Gelb?
Heute findet in Brüssel die Fortsetzung des Eurogipfels vom Wochenende in Brüssel statt.
Nachdem die Mehrheit gestern im Bundestag für die Ausweitung des Rettungsschirms gestimmt hatte, reiste die Kanzlerin am Abend nach Brüssel. Die ganze Nacht wurde beraten. Nach zehn Stunden haben die Euro-Staaten einen neuen Rettungsplan für die europäische Währung ausgeklüngelt. Die Bild-Zeitung spricht von "Merkels Triumph". In der Tat konnten sich die Politiker gegenüber den Banken durchsetzen. Die privaten Gläubiger werden Griechenland die Hälfte seiner Schulden erlassen, eine stolze Summe von 100 Milliarden Euro. Nach dem Einlenken der Banken einigten sich die 17 Euro-Länder darauf, den Rettungsfonds des EFSF auf eine Billion Euro auszuweiten. Damit könnte Folgewirkungen auf andere Länder abgewehrt werden. In allen Eurostaaten sollen zudem Schuldenbremsen eingeführt werden. Auch Italien gab sich einsichtig, Berlusconi verpflichtete sich zu umfassenden Reformen für sein Land. Schuldenbremsen würden in allen Eurostaaten eingeführt. Die FAZ zitierte Merkel als „sehr zufrieden mit den Ergebnissen“.
Die Bundeskanzlerin begrüßt heute den NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zu einem Gespräch im Kanzleramt. Dabei soll es um aktuelle sicherheitspolitische Fragen gehen und um den Nato-Gipfel im Mai 2012 in Chicago.
Bei der 10. Bundesdelegiertenversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU in Deggendorf hält Kanzlerin Merkel eine Rede zum Thema der Versammlung "aktiver Mittelstand - verlässliche Politik".
Sonderzug aus Istanbul ist in München angekommen. Er symbolisiert das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei vor 50 Jahren. Merkel ermutigt bei dieser Gelegenheit Einwanderer zum Deutschlernen.
Neun vor kurzem zu einem Geheimgremium ernannte Abgeordnete, die sich mit Maßnahmen des Euro-Rettungsfonds befassen sollten, dürfen nicht am Parlament vorbei Entscheidungen treffen. Dies entschieden die Karlsruher Verfassungsrichter am Donnerstag. Eine wichtige, demokratische Entscheidung, die allerdings die Euro-Rettung verzögern könnte.
Die SPD-Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, Hannelore Kraft und Kurt Beck, haben sich in einem offenen Brief gegen die Umstrukturierungen beim Verteidigungsministerium ausgesprochen. Das Ministerium, das seinen Erstsitz in Bonn hat, soll dort zukünftig nur noch 500 Mitarbeiter beschäftigen, in Berlin werden es dann 1500 sein. Die Ministerpräsidenten kritisieren vor allem die "massiven Schwerpunktverlagerungen im Verhältnis der Dienstorte Bonn und Berlin", welche die Berlin-Bonn Gesetze verletzen würden.
Griechenlands Ministerpräsident Giorgios Papandreou hat angekündigt, sein Volk über den Euro-Rettungsschirm in einem Referendum abstimmen zu lassen. Damit droht das Land, Europa zu zerreißen, fürchtet CICERO-Chefredakteur Michael Naumann in seinem Kommentar.
Das Kabinett berät über den weiteren Einsatz deutscher Soldaten in Bosnien. Die Bundeswehr ist bislang an der EU-geführten Operation "Althea" beteiligt. Außerdem geht es in der Sitzung um die Reform der Sozialversicherung für die selbstständigen Land- und Forstwirtschaftler in Deutschland.
Die Bundeskanzlerin nimmt gemeinsam mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan am Festakt anlässlich des 50. Jahrestages des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei teil.
Wegen der Entscheidung des griechischen Ministerpräsidenten Giorgios Papandreou, das Volk zum Euro-Rettungsschirm zu befragen, treffen sich die Spitzen der EU und des IWF in Cannes zu einem Sondergipfel. In den Koalitionen mit Griechenland sollen die Euro-Rettungspläne vor dem G-20-Gipfel am 3. und 4. November besprochen werden. Das haben Merkel und Sarkozy in einem Telefonat vereinbart, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Eigentlich stand ein Empfang der Expertengruppe "Neue Finanzmarktarchitektur" mit Bundesfinanzminister Schäuble im Kanzleramt auf Merkels Terminkalender. Der wurde jetzt gestrichen.
Rainer Brüderle (FDP) erhält den Deutschen Elite-Mittelstandspreises 2011. Bundeskanzlerin Merkel wird bei der Verleihung die Laudatio auf ihn halten.
Laut einer Forsaumfrage wollen die deutschen Wähler Angela Merkel kein drittes mal wählen.
Mehrheit gegen Merkels neue Amstzeit
Presseschau
Papandreous Ankündigung über ein Referendum zur Milliardenstütze.
Die Frankfurter Allgemeine befindet, wer den Ausgang eines Plebiszits oder eines noch ausstehenden Parlamentsbeschlusses nicht wahrhaben will, der muss sich die Frage nach seinem Demokratieverständnis gefallen lassen. Man könne der griechischen Regierung in der jetzigen Lage viele Vorwürfe machen, nicht aber den, dass sie nicht versucht, das Volk hinter ihrer Politik zu vereinen. Auf Augenhöhe, gar als Herr des Verfahrens darf sich fühlen, wer Tempo und Ton der Finanzakteure kontert und übertrifft, polemisiert der Tagesspiegel Aber so könne das Primat der Politik nicht zurückgewonnen werden. Bild kommentiert frei nach de Maistre, Griechenland habe nichts und wolle offensichtlich auch nichts. Denn die Milliardenkredite gäbe es nur im Doppelpack mit harten Sparauflagen. In Griechenland sieht das Hamburger Abendblatt ein Volk, das sich nun als Projektionsfläche aller Hoffnungen, der Weltwirtschaftskrise beizukommen, verwährt. Merkel und Sarkozy seien nicht nur überrascht, sonder verärgert über Papandreou, so die Tagesschau.
Presseschau
Griechenland vor Austritt aus der Eurozone?
Bild fordert, dass Griechenland auf Zeit die Eurozone verlassen solle, die Welt spricht von den "Chaostagen der griechischen Politik".
Merkel und Sarkozy stellten Griechenland ein Ultimatum, das die bisherige Geschäftsgrundlage der Währungsunion über den Haufen werfe, meint die Frankfurter Allgemeine. Dies markiere deshalb eine historische Wende in der Geschichte des Euro. Griechenlands Abgang sei verkraftbar, der Blick müsse aber nach Italien gehen, so die SZ. Das Vorgehen von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy in Cannes wird tendenziell begrüßt.
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Auf dem Koalitionsgipfel in Berlin einigt sich Schwarz-Gelb auf eine Anhebung der Steuerfreibeträge in zwei Stufen. Im Gegenzug steigt der Pflege-Beitrag.
Heute ist der Einsendeschluss für Fragen und Themen, die youtube-Nutzer beim Channel der Bundesregierung einreichen durften. Ab dem 16. November erscheinen dann ebenda des Kanzlerins Antworten.
Die Bundeskanzlerin nimmt am Festakt der Nord Stream AG zur ersten Gaslieferung durch die neue Ostsee-Pipeline teil. Sie hält ein Grußwort.
Bundeskanzlerin Merkel nimmt das Jahresgutachten vom Sachverständigenrat zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung entgegen.
Am Mittag empfängt Kanzlerin Merkel den rumänischen Staatspräsidenten Traian Básescu zu einem Gespräch im Kanzleramt.
Am Abend nimmt die Bundeskanzlerin an einer weiteren Festveranstaltung teil. Anlass ist der 70. Geburtstag des Präsidenten des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser.
Am Vormittag nimmt die Bundeskanzlerin an der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages teil. Darüber hinaus hat sie am Freitag keine öffentlichen Termine.
Am 13. und 14. November tagt der CDU Parteitag in Leipzig. Was Diskussionsgegenstand sein wird? Mehr Infos zum Parteitag hier.
Heute und morgen findet der Bundesparteitag der CDU statt. Ein mögliches Streitthema: Lohnuntergrenze.
Auf dem Leipziger Parteitag der CDU verurteilte die Bundeskanzlerin die rechtsextremistische Mordserie als "Schande für Deutschland".
Die Bundeskanzlerin Merkel gratulierte dem neuen Ministerpräsidenten Griechenlands, Loukas Papademos, zum Amtsantritt mit einem Brief.
Am Vormittag des 16. Novembers empfängt Bundeskanzlerin Merkel den irischen Ministerpräsidenten Enda Kenny. Sie wird sich mit ihm über die Beziehungen der beiden Staaten sowie über Europa-, Wirtschafts- und Finanzpolitik unterhalten.
Heute findet der Deutsche Handelskongress 2011 statt. Die Bundeskanzlerin hält dort eine Rede, in der sie die Bedeutung des Einzelhandels als drittgrößte Wirtschaftsbranche in Deutschland würdigt und auf die aktuellen Entwicklungen und die künftigen Herausforderungen in dieser Branche eingeht.
Ab jetzt erscheinen auf dem youtube-Channel der Bundesregierung Angela Merkels Antworten auf Fragen, die von den Nutzern bis zum 07. November eingereicht werden durften.
Beim "Führungstreffen der Wirtschaft 2011" der Süddeutschen Zeitung im Berliner Hotel Adlon hält Bundeskanzlerin Merkel heute die Eröffnungsrede.
Die neue dänische Ministerpräsidentin, Helle Thorning-Schmidt, macht ihren Antrittsbesuch bei der Bundeskanzlerin. Dazu empfängt Merkel die Ministerpräsidentin mit militärischen Ehren. Nach dem gemeinsamen Gespräch findet eine Pressebegegnung statt.
Die Bundeskanzlerin spricht bei den Zeitschriftentagen 2011 in Berlin. In diesem Jahr stehen die Zeitschriftentage des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger unter dem Motto "Zeitschriftenverleger - Gestalter der neuen Medienwelt".
Gegen Mittag wird der britische Premierminister David Cameron bei der Bundeskanzlerin zu Gast sein. Im Mittelpunkt ihres Gesprächs stehen die bilateralen Beziehungen sowie europa-, wirtschafts- und finanzpolitische Fragen. Im Anschluss ist eine gemeinsame Pressebegegnung vorgesehen.
Bundeskanzlerin Merkel beantwortet 10 wichtige Fragen, die aus über 1800 Einsendungen ausgewählt wurden. Im Laufe der Woche werden die Videoantworten unter http://www.youtube.com/user/bundesregierung veröffentlicht.
Bundeskanzlerin Merkel spricht auf dem Arbeitgebertag 2011. Es treffen sich die Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
In dieser Woche wird im Deutschen Bundestag über den Haushalt beraten. Neben Kanzlerin Merkel ist auch Bundeswirtschaftsminister Rösler dabei.
Am Morgen hält die Kanzlerin als erste eine Rede zu dem Einzelhaushalt „Bundeskanzlerin und Bundeskanzleramt“. Anschließend nimmt sie weiter an den Beratungen des Bundestages zum Haushaltsgesetz 2012 teil.
Bundeskanzlerin Merkel zu Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Nicholas Sarkozy und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti in Straßburg
Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt am Abend drei Weihnachtsbäume der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer entgegen. Die Tannen werden in der Adventszeit das Kanzleramt schmücken.
Merkel nimmt weiterhin an den Beratungen des Bundestags-Haushaltsausschusses teil. Es geht hoch her: Sollen Euro-Bonds eingeführt werden? Die EU will das, Merkel weigert sich strikt dagegen.
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Kanzlerin Angela Merkel ist glücklich über den Ausgang des Volksentscheids zum Bahnhofsprojekt Stuttgart 21. "Das Votum der Baden-Württemberger gestern zeigt, dass die Mehrheit der Bürger es auch so sieht. Insofern freut sich die Kanzlerin über das Ergebnis, und sie freut sich auch über die rege Wahlbeteiligung", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in einer Pressekonferenz am Montag. Allerdings seien Volksentscheide am Ende einer jahrelangen Projektplanung fragwürdig. seien und die Bundesregierung eine Bürgerbeteiligung gleich zu Beginn anstrebe.
Abends empfängt die Bundeskanzlerin den Kronprinzen von Bahrain, Prinz Salman bin Hamad bin Isa Al Khalifa im Bundeskanzleramt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die innenpolitische Lage in Bahrain, sowie die Lage in der Region.
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück ist laut einer EMNID-Umfrage für den Focus der aussichtsreichste Herausforderer von Bundeskanzlerin Merkel. 32 Prozent der Befragten sprachen sich für den SPD-Politiker aus. Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier erhielt 27 Prozent der Stimmen. Mit neun Prozent landete SPD-Chef Sigmar Gabriel abgeschlagen auf dem dritten Platz.
CICERO-ONLINE-Redakteur Timo Stein hielt eine Kanzlerkandidatur Steinbrücks allerdings nur für ein "Visiönchen".
Die Finanzminister der Eurozone wollen in Brüssel heute das Milliarden-Rettungspaket für kriselnde Mitgliedsstaaten beschließen. Damit sollen ab Januar mindestens 750 Milliarden bereitstehen. Offen ist, wie stark die Hebelung des Fonds ausfallen wird. Merkel hatte das Rettungspaket vor dem Bundestag verteidigt und sich auch für die Hebelung eingesetzt.
Gegen Mittag empfängt die Bundeskanzlerin den jordanischen König Abdullah II. im Bundeskanzleramt. Bei ihrem Gespräch und einem anschließenden Mittagessen erörtern die Bundeskanzlerin und der jordanische König die bilateralen Beziehungen sowie regionale Fragen wie den Nahost-Friedensprozess, die Lage in Ägypten und Syrien sowie die aktuelle Lage in Jordanien.
Nachmittags nimmt die Bundeskanzlerin erst an der Verleihung des „Deutschen Lehrerpreises – Unterricht innovativ“ im Axica Forum am Pariser Platz teil und im Anschluss an einer von Petra Gerster moderierten Gesprächsrunde zum Thema „Was ist gute Bildung?“.
Abends trifft die Bundeskanzlerin um 19.00 Uhr mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg in Schloss Meseberg zusammen. Im Rahmen eines Abendessens besprechen beide bilaterale, wirtschaftspolitische und weitere aktuelle Themen.
Angela Merkel nimmt an der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages teil. Das Bundeskabinett wird sich in seiner 83. Sitzung am 30. November u. a. mit der Änderung des Börsengesetzes und der Alterung der Gesellschaft befassen.
Im Anschluss nimmt die Bundeskanzlerin an einer Sitzung des Bundestags-Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung teil, Anlass ist der 50. Jahrestag der Gründung. Sie hält dort eine Rede, die einen Überblick zu aktuellen entwicklungspolitischen Ereignissen geben soll.
Die Kanzlerin nimmt an der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages teil.
Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich mit dem österreichischen Kanzler Werner Faymann, um über die Euro-Krise zu beraten.
Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel zu wenig Engagement beim Ausbau der Windenergie vor. In einem persönlichen Brief forderte er eine bessere Koordinierung durch den Bund, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet. McAllister fordere demnach einen „Masterplan Offshore-Windenergie“ und einen Sonderbeauftragten, der die Aktivitäten bündele und steuere.
Bis zum Jahr 2020 sollen nach derzeitigen Plänen rund 10.000 Megawatt Offshore-Windenergieleistung in der Nord- und Ostsee installiert werden.
Thema des aktuellen Video-Podcast in Kürze hier...
Laut einer aktuellen Emnid Studie im Auftrag der BILD am Sonntag traut die Mehrheit der Bundesbürger Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eher als ihren potenziellen SPD-Herausforderern zu, Deutschland durch die Eurokrise zu führen. Torsten Schneider-Haase von Emnid sagte dazu: "Wer an der Regierung ist, muss handeln. Gerade in der turbulenten Eurokrise hat Angela Merkel deshalb einen Amtsbonus." Emnid befragte Anfang Dezember insgesamt 501 Personen.
Die Bundeskanzlerin reist nach Bonn zur Internationalen Afghanistan-Konferenz. Sie eröffnet die Konferenz gemeinsam mit VN-Generalsekretär Ban Ki Moon und dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai.
Direkt im Anschluss an die Afghanistankonferenz bricht die Kanzlerin nach Paris auf. Dort bereitet sie mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy den bevorstehenden Europäischen Rat vor.
Die Bundeskanzlerin trifft im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks erneut mit Präsident Karzai im Bundeskanzleramt zusammen. Inhalt der Unterredung werden eine Nachlese zur Afghanistan-Konferenz sowie die allgemeine Lage in der Region sein.
Kleine Presseschau nach dem Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy am Montag in Paris:
Die Pressestimmen begrüßen nach dem Gipfeltreffen mehrheitlich die neue Entscheidungskraft der beiden Politiker, Zauderlichkeit wird nur noch vereinzelt abgestraft. In der Bild versöhnlich: "Deutschland lernt Führung in Europa. Wird auch Zeit. Viel von der Kritik, die deswegen auf Angela Merkel niederprasselt, ist ziemlich billig. Und widersprüchlich: Wenn die Kanzlerin die Füße stillhält, heißt es: Führungsschwäche! Und wenn sie (gemeinsam mit Frankreich) das Heft in die Hand zu nehmen versucht, heißt es: Kraftmeierei!" Die neuen deutsch-französischen Vorschläge zu einer Änderung des EU-Vertrags seien ein weiterer Schritt auf dem Euro-Schwebebalken, schreibt dagegen die Welt. Die Süddeutsche mahnt, Deutschlands und Frankreichs Entschlossenheit solle nicht leichtfertig zerredet werden. Europas Politiker wären gut beraten, wenn sie alle das Modell Monti beherzigten: Planen, Handeln, Schweigen. Denn nur so "wird die eigentliche Währung stabilisiert, die Europa in diesen Tagen braucht: Vertrauen." Das Handelsblatt mit einer treffenden Analyse: "Deutschland und Frankreich stehen vor einer ähnlichen Aufgabe wie beim Lissabon-Vertrag: Sie müssen eine wesentliche Änderung der europäischen Geschäftsgrundlage verwirklichen und dabei so tun, als gehe es um eine Petitesse. Damals hat es nur geklappt, weil Merkel und Sarkozy zusammenhielten."
Am Nachmittag nimmt die Bundeskanzlerin am sechsten Nationalen IT-Gipfel in München teil. Nach einem kurzen Rundgang hält sie dort eine Rede.
Am Vormittag leitet die Kanzlerin wie üblich die Kabinettssitzung.
Nachmittags eröffnet Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit Bundesbauminister Ramsauer das "Effizienzhaus Plus" in Berlin. Das Modellhaus des Bundesbauministeriums produziert wesentlich mehr Energie, als es selbst für Heizung, Warmwasser und Elektrogeräte benötigt.
Gemeinsame Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy vom 05.12.2011:
Deutschland und Frankreich nehmen zur Kenntnis, dass Standard & Poor's ankündigt, die Kreditratings mehrerer Euro-Mitgliedsstaaten zu überprüfen.
Deutschland und Frankreich bekräftigen ihre Überzeugung, dass die heute von beiden Regierungen gemeinsam gemachten Vorschläge die haushalts- und wirtschaftspolitische Koordinierung der Eurozone stärken und so Stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum fördern werden.
Deutschland und Frankreich sind solidarisch in ihrer Entschlossenheit, gemeinsam mit ihren europäischen Partnern und den europäischen Institutionen alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die Stabilität der Eurozone zu gewährleisten.
Die Kanzlerin nimmt am Europäischen Rat teil. Er beginnt mit einem informellen Abendessen. Dort stehen der Bericht des ER-Präsidenten van Rompuy zur Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion inklusive möglicher Vertragsänderungen sowie der Euro-Plus-Pakt im Mittelpunkt.
Die große Lösung zur Euro-Rettung droht zu scheitern. Beim EU-Gipfel in Brüssel schien eine Einigung aller 27 Mitgliedsstaaten nach einem Dreiertreffen Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens am Donnerstagabend unwahrscheinlich: Premier David Cameron äußerte weitreichende Forderungen zum Schutz der britischen Finanzwirtschaft, auf die sich Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nicht einließen.
Angela Merkel ließ sich 2007 noch als Klimakanzlerin feiern, doch von ihrer Begeisterung ist nicht mehr viel übrig. Die Klimakonferenz in Durban nahm sie von Anfang an genauso wenig ernst wie ihr Umweltminister Norbert Röttgen. Für die Kanzlerin zählt nur eines: die Euro-Rettung.
Die Kanzlerin in Brüssel. Beginn der regulären Sitzung des Europäischen Rates. Themen sind die Lage in der Wirtschafts- und Währungsunion sowie der Euro-Plus-Pakt. Des weiteren sprechen die Mitglieder auch über die Europa 2020-Strategie für mehr Wachstum und Beschäftigung sowie über Energiefragen und die von der Bundeskanzlerin angeregten Stresstests für europäische Kernkraftwerke. Traditionell steht auf der Tagesordnung des Europäischen Rates im Dezember auch das Thema Erweiterung. Am Rande des Europäischen Rates unterzeichnen die Staats- und Regierungschefs den Beitrittsvertrag mit Kroatien.
Pressespiegel nach der UN-Klimakonferenz in Durban.
Innerhalb der deutschen Presselandschaft wird der Gipfel unterschiedlich bewertet. Die Einschätzungen reichen von "mageres Ergebnis" (FAZ) und "knapp an der Pleite vorbei" (Frankfurter Rundschau) bis zu "Durban war ein Erfolg" (Rheinische Post). Wenn ein Klimaabkommen 2020 glücken würde, so urteilt die Sueddeutsche, sei das immerhin ein Schritt nach vorn. Dass allerdings die beiden größten Emmitenten von Treibhaus-Gasen, USA und China, erst 2020 mit einer Absenkung der gefährlichen Gase beginnen wollen, sei ein weiterhin ungelöstes Problem (Tagesspiegel).
Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger von der österreischen Volkspartei (ÖVP) trifft Angela Merkel in Berlin. Er könne sich ein Votum Österreichs gegen die Rettungsmaßnehmen nicht vorstellen, so Spindelegger.
Frankreichs Premierminister Francois Fillon nimmt Bundeskanzlerin Merkel vor Kritikern in Schutz. "Es ist unverantwortlich, ja unanständig, mit nationalistischen Formen zu spielen, die der Vergangenheit angehören, und die wir nicht zurück haben wollen", sagte Fillon dem Nachrichtenmagazin "Focus". Er nahm damit Bezug auf Vergleiche der französischen Opposition, die Kanzlerin Merkel wegen ihres Führungsstils bei EU-Verhandlungen mit Reichskanzler Bismarck verglichen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt heute im Kanzleramt mit führenden Gewerkschaftern zusammen. Sie trifft sich mit dem Chef des Gewerkschaftsbundes Michael Sommer und den Vorsitzenden der Mitgliedsgewerkschaften, nachdem Sommer zuvor die EU-Beschlüsse hart kritisierte. Diese brächten die Euro-Zone an den Rand des Zusammenbruchs
Kanzlerin Merkel ist auf dem Titel des US-amerikanischen Magazins Newsweek. Sie wird als eigennützig und kühl, als Gefahr für Europa beschrieben. Ein Beispiel: 1981 habe sie ihren damaligen Ehemann über Nacht verlassen, dann heimlich den Kühlschrank abgeholt. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13764760/US-Magazin-warnt-die-EU-vor-Bundeskanzlerin-Merkel.html
Merkels Europapolitik findet Zuspruch unter zahlreichen Publizisten. In der WDR-Sendung von Frank Plasberg "Hart aber fair" am Dienstagabend lobten die Gäste das Vorgehen der Regierungschefin in der Krise. Der frühere Cicero-Chefredakteur Wolfram Weimer lobte, "sie ist wirklich eine Führungsgestalt geworden." Und in Anspielung auf ihren Spitznamen "Mutti": "Jetzt sehen wir keine Mutti-Kanzlerin mehr. Das T und das I fällt weg, wir sehen zum ersten Mal eine Mut-Kanzlerin." Auch Stern-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges und der Philosoph Daniel Goeudevert fanden positive Worte. Das eigentliche Thema der Sendung "Angst um den Wohlstand – wohin führt uns die Kanzlerin?" geriet damit etwas aus dem Blick.
Nach Berichten von "Welt am Sonntag" und "Bild" ist eine konservative Gruppe der CDU aufgeflogen. Der selbsternannte "Berliner Kreis" plante vermutlich einen harten Kurs gegen die Regierung.
Welt-Online: Der Anti-Merkel-Kreis der Christdemokraten
FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat den Rücktritt von seinem Amt erklärt. Die Nachrichtenagentur dpa zitierte Lindner aus einer persönlichen Erklärung: "Es gibt den Moment, in dem man seinen Platz frei machen muss, um eine neue Dynamik zu ermöglichen." Die Ereignisse der vergangenen Tage und Wochen hätten ihn in dieser Einschätzung bestärkt.
weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/deutschland/828j8pm-fdp-general-li...
Bundeskanzlerin Angela Merkel legte vor dem Bundestag erneut Rechenschaft über ihr Vorgehen in der Euro-Schuldenkrise ab. Mehr dazu lesen Sie bei der Frage des Tages: Was denkt Merkel über die Briten?
Damit gab Merkel zum dritten Mal in nur acht Wochen eine Regierungserklärung zur Europa-Politik vor den Parlamentariern ab. Bei dem Spitzentreffen hatten sich alle EU-Staaten bis auf Großbritannien für eine engere Zusammenarbeit und eine mögliche Änderung der EU-Verträge ausgesprochen. Damit waren sie Merkels Vorschlag weitgehend gefolgt. Der neue Vertrag soll nun bis März vorliegen.
Bundeskanzlerin Merkel empfängt Angehörige von SoldatInnen und PolizistInnen, die bei Einsätzen im Ausland für Deutschland unterwegs sind.
Das Bundeskabinett unter Führung von Kanzlerin Angela Merkel will am Vormittag den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan einleiten. Das neue ISAF-Mandat sieht vor, bis 1. Februar 2012 die Zahl der Soldaten um 450 auf höchstens 4900 zu verringern. Zudem soll die Verantwortung für die Sicherheit schrittweise an die Afghanen übergeben werden. Verteidigungsminister Thomas de MaizIère stellt dafür einen Fortschrittsbericht vor.
Außerdem will das Bundeskabinett Gesetzentwürfe zum Energiesparen auf den Weg bringen (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und Anreizregulierungsverordnung) sowie die Wirtschaft von Bürokratiekosten entlasten. Die Ministerrunde berät zudem über den Haushalt des Bundesarbeitsministeriums, das traditionell über die höchsten Ausgaben verfügt. Schließlich will Innenminister Wolfgang Schäuble den Migrationsbericht und einen Aktionsplan zur Integration vorstellen.
Der Politikwissenschaftler Jürgen Falter spekuliert, dass eine Koalition mit der FDP nach der Bundestagswahl 2013 nicht mehr möglich sei.
Heute weitere Gespräche zwischen Angela Merkel und dem Präsidenten von Tadschikistan, Emomali Rahmon
Merkel empfängt sämtliche Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder zum halbjährlichen Gespräch im Bundeskanzleramt. Auf der Tagesordnung: Themen des Europäischen Rates, Demografie-Strategie der Bundesregierung, Bundeswehrstrukturreform und Qualifizierungsinitative für Deutschland. Zudem der "Nationale Aktionsplan Integration".
"Die Bundeskanzlerin hat volles Vertrauen in die Person und die Amtsführung von Christian Wulff", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Er ist ein guter Bundespräsident", fügte Seibert hinzu. Die Kanzlerin sehe keinen Grund, an den Angaben Wulffs zu zweifeln.
Am Tag nach dem Rücktritt des FDP-Generalsekretärs Christian Lindner beschäftigt sich die Presse auch mit den Folgen auf die Koalition. Es gebe "nicht wenige in der Union, die bereits heftig über eine Große Koalition nachdenken", schreibt das Handelsblatt. "Es kann passieren, dass auch die schwarz-gelbe Koalition vorzeitig liquidiert werden muss", mutmaßt die Süddeutsche Zeitung. Auch die Lausitzer Rundschau sieht die Koalition "inhaltlich am Ende". Dagegen mutmaßt CICERO ONLINE, dass der Zerfallsprozess der FDP auch ein "Glücksfall für die Union" sein könne, da die nun ungestört regieren könne.
Eröffnung des Gemeinsamen Abwehrzentrums Rechtsterrorismus mit Innenminister Hans-Peter Friedrich in Berlin
Pressespiegel Auslandsmedien
Wichtigstes und einziges Ergebnis des EU-Russland-Gipfels sei das Abkommen über den kleinen Grenzverkehr, während der Streit um das dritte Energiepaket ungelöst bleibe, resümiert die Zeitung Gaseta.
Putins Projekt einer eurasischen Union könne mit China oder der EU nur konkurrieren, wenn die Produktivität erhöht und Exporte diversifiziert würden, so die US-Expertin Angela Stent.
Die Union von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in der Gunst der Wähler leicht zurückgefallen während SPD und Grüne zulegen. Quelle: ZDF-Politbarometer.
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus nicht nur eine Aufgabe der Behörden, sondern auch der ganzen Zivilgesellschaft. "Deshalb möchte ich am Jahresende auch allen danken, die sich in diesem Bereich engagieren. Das sind viele, viele Menschen, die mit Courage allen extremistischen Tendenzen entgegentreten", sagt Merkel in ihrem neuen Video-Podcast.
Darin ruft sie zudem den Uno-Sicherheitsrat auf, Maßnahmen gegen das syrische Staatsoberhaupt Baschar al-Assad durchzusetzen. "Es ist ganz wichtig, dass möglichst bald auch eine Verurteilung der Gewalttaten von Herrn Assad im Weltsicherheitsrat stattfindet", sagt sie.
Für Joachim Löw ist Bundeskanzlerin Angela Merkel der Mensch des Jahres 2011. In einem exklusiven und sehr persönlichen Interview mit der ARD-Sportschau nahm sich Löw viel Zeit, um nicht nur über Fußball zu reden. Angela Merkel sei für ihn der Mensch des Jahres, da sie "unglaublich viele Aufgaben zu bewältigen hatte und mit einer unglaublichen Energie vorangeht, um Europa zu retten und voran zu treiben." (ots)
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den verstorbenen Ex-Präsident Tschechiens, Vaclav Havel, in einem Kondolenzschreiben als "großen Europäer" gewürdigt. "Sein Einsatz für Freiheit und Demokratie bleibt ebenso unvergessen wie seine große Menschlichkeit. Gerade auch wir Deutsche haben ihm viel zu verdanken", schrieb Merkel nach Angaben des Bundespresseamtes an Havels Nachfolger Vaclav Klaus.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff sind der Comicsendung "South Park" zu sehen. In der heutigen Folge der 15. Staffel haben die beiden Politiker einen Gastauftritt - natürlich nicht in echt, sondern als bunte Figuren. Der Grund: Deutschland wird in der zweiten Folge der neuen Staffel noch vor den Konkurrenten Japan und Nordpol zum humorlosesten Land der Welt erklärt, wie Comedy Central mitteilte. Für diesen unschönen Titel soll es auch einen Preis geben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Kosovo Reformen zur Stabilisierung des Landes und zur Lösung des Grenzkonflikts mit Serbien angemahnt. Sie forderte Ministerpräsident Hashim Thaci zu weiteren Anstrengungen bei der Schaffung rechtstaatlicher Prinzipien und beim Kampf gegen die Korruption auf. Mit Serbien müsse es "zu gemeinsamen Formen des Umgangs kommen", erklärte sie mit Blick auf den Grenzkonflikt im Norden des Kosovos. Bei den Zusammenstößen im Norden des Landes wurden Ende November Dutzende Soldaten verletzt, zwei deutsche wurden sogar angeschossen.
Thaci stand im vergangenen Jahr in der Kritik, Anführer einer Organ- und Drogenhandelsmafia gewesen zu sein. Die Vorwürfe hatte der Europaratsabgeordnete Dick Marty erhoben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die rund 1.300 deutschen im Kosovo stationierten Soldaten für ihre Leistungen im Rahmen der Kfor-Mission gewürdigt. Merkel sprach "von ganzem Herzen" ihren Dank auch im Namen "der vielen, vielen Menschen in Deutschland" aus. Diese sollten daran erinnert werden, "dass unsere Sicherheit, unser Frieden zu Hause damit zusammenhängen, dass sie hier ihren Dienst tun und Deutschland dienen". Sie dankte auch den deutschen Polizisten im Kosovo, den Fachleuten der Rechtsstaatsmission Eulex und insbesondere allen Angehörigen. Die Bundeskanzlerin führte auch Gespräche mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, und Kfor-Kommandeur Generalmajor Erhard Drews.
Die Bundeswehr ist seit dem 12. Juni 1999 im Kosovo präsent.
Die Kritik Deutschlands an Israel mehrt sich – insbesondere nachdem Israel den Siedlungsbau weiter vorantreibt. Die Bundesregierung hat Israel in äußerst scharfen Worten aufgefordert, die angekündigte Ausschreibung von mehr als 1000 Wohneinheiten im besetzten Ostjerusalem und dem Westjordanland zurückzunehmen. „Die israelische Regierung muss sich bewusst sein, dass die anhaltenden Ankündigungen neuer Siedlungen eine verheerende Botschaft für die Aufnahme von Friedensverhandlungen sind“, warnte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin.
«Der Bundespräsident macht eine hervorragende Arbeit, und das, was im Raume steht, wird von ihm persönlich aufgeklärt», sagte Merkel am Montag am Rande eines Besuchs der Bundeswehrsoldaten im Kosovo. «Deshalb glaube ich, dass es wichtig ist und richtig ist, dass heute auch bestimmte Dokumente eingesehen werden können, und dass alles für die Aufklärung getan wird.» Die Kanzlerin ergänzte: «Ansonsten hat der Bundespräsident mein vollstes Vertrauen.»
Politiker der FDP geben Rückendeckung , die SPD verlangte vom Bundespräsidenten persönlich vollständige Aufklärung über dessen frühere enge geschäftliche Beziehungen und sprach von einem «merkwürdigen Amtsverständnis».
Die erneuerbaren Energien sollen stärker gefördert, die Energieeffizienz verbessert und die Stromnetze ausgebaut werden. Doch ein knappes halbes Jahr nach dem Beschluss von Bundesrat und Bundestag ist dieses Pionierkonzept ins Stocken geraten. Mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung steckt eines der wesentlichen Gesetze der Energiewende seit Monaten im Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern fest - derzeit ohne Aussicht auf Kompromiss. Vor allem die Kosten sind umstritten. Und auch der Anschluss der geplanten Windparks in der Nordsee kommt nicht richtig in die Gänge. Bis 2030 soll die Meeres-Windleistung auf 25 Gigawatt ausgebaut werden. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (Dena) befinden sich 63 Windparks im Genehmigungsverfahren, tatsächlich bewilligt sind 27. In Betrieb sind derzeit jedoch gerade einmal sechs. Röttgen räumte zuletzt "zeitliche Verzögerungen" ein. "Wir brauchen einen Masterplan für eine 'neue Energieversorgung", verlangte der Umweltminister.
Die Trauer um den verstorbenen früheren Präsidenten Tschechiens, Vaclav Havel, hat auch das Kanzleramt erreicht. Angela Merkel und ihr Lebensgefährte Joachim Sauer trugen sich am Mittwoch in der tschechischen Botschaft in Berlin in das Kondolenzbuch für den Held der „Samtenen Revolution” ein. „In großer Verehrung und mit Bewunderung verneigen wir uns vor Vaclav Havel”, schrieben sie. „Er hat den Menschen die Freiheit nahe gebracht mit seinen Worten und Taten.”
Im Kabinett soll unter anderem ein verbindlicher Mindestlohn für die Zeitarbeits-Branche festgelegt werden: Vorgesehen sind 7,01 Euro in Ostdeutschland sowie 7,89 Euro im Westen. Darüber hinaus sollen die Mindestlöhne von Gebäudereinigern und Dachdeckern angehoben werden. Ferner geht es im Kabinett um die Energieskala, die bereits bei Haushaltsgeräten über deren Verbrauch informiert. Diese Skala soll künftig auch auf zahlreichen anderen Produkten zu finden sein.
In der Privatkredit-Affäre erhält Bundespräsident Christian Wulff Rückendeckung aus dem Kanzleramt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, Wulff habe weiterhin Merkels "vollstes Vertrauen". Die beiden stünden "in sehr regelmäßigem und intensivem Kontakt zu einer Vielzahl von Fragen".
Wulff steht wegen seiner Beziehungen zu reichen Unternehmerfreunden in der Kritik.
Bundeskanzlerin Angela Merkel führt ein Ranking der wichtigsten 100 Menschen in der Bundesrepublik des Magazins WirtschaftsWoche an. die mächtigste Entscheiderin in Deutschland. Auf Merkel folgen Volkswagen-Chef Martin Winterkorn auf Platz zwei und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf Platz drei. Eine Expertenjury wählte die Sieger aus 400 Kandidaten aus.
Die Stellungnahme des Bundespräsidenten Christian Wulff zur Kredit-Affäre will Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht weiter kommentieren. "Die Worte des Bundespräsidenten stehen für sich. Ihnen ist nichts hinzuzufügen", sagte Regierungssprecher Seibert der dpa am Donnerstag. Die Kanzlerin hat Wulff seit Beginn der Kreditaffäre damit bereits zum zweiten Mal ihr Vertrauen ausgesprochen.
In seiner täglichen Kolumne hat der BILD-Kolumnist Franz-Josef Wagner Bewunderung für Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgedrückt. Sie trage keine Bulgari-Kette, keine Rolex-Uhr und mache nicht in Millionärsvillen Urlaub, schreibt er in der Rubrik „Post von Wagner“. „Ich mag, wie Sie leben, bescheiden. Wir haben eine spröde Kanzlerin, die nicht mit Milliardären tanzt.“
Wagner spielte damit auf die Kreditaffäre um Bundespräsident Wulff an, dem seine Beziehungen zu reichen Unternehmern vorgeworfen werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will tschechischen Medienberichten zufolge zur Trauerfeier für den verstorbenen früheren Präsidenten Vaclav Havel nach Prag fliegen. Auch Bundespräsident Christian Wulff, Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, Israels Präsident Schimon Peres und US-Außenministerin Hillary Clinton würden erwartet.
Tschechien trauert drei Tage lang um Havel, Held der "Samtenen Revolution", die zum Fall des kommunistischen Regimes führte. Um 12 Uhr am Freitag ist eine Schweigeminute geplant.
Merkel hat dem neuen kroatischen Ministerpräsidenten Zoran Milanovi zu seiner Wahl gratuliert. "Sie treten Ihr Amt in einer Zeit an, in der sich Kroatien anschickt, Vollmitglied in der Europäischen Union zu werden. Hierfür hat sich Deutschland mit Nachdruck eingesetzt. Wir hoffen, dass der Beitritt Kroatiens wie geplant Mitte 2013 erfolgen kann", schrieb sie in ihrem Glückwunschbrief.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will mit Förderfonds der EU die Wirtschaft ankurbeln. Damit soll das Wachstum in Europa gesteigert und die Konjunktur in der Euro-Krise gestützt werden, berichtet der Spiegel. Die sogenannten Kohäsionsfonds werden bislang dafür eingesetzt, die Wohlstandskluft zwischen armen und reichen Regionen zu verkleinern.
Thomas Oppermann, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, wünscht der schwarz-gelben Koalition eine "Krisenpause zu Weihnachten". Das Jahr 2011 sei für Angela Merkel ein "annus horribilis" (schreckliches Jahr) gewesen, sagte Oppermann in einem dapd-Interview. Die Bundesregierung habe sich in diesem Jahr "nur noch mit täglichem Krisenmanagement beschäftigt".
Kanzlerin Merkel und Kanzleramtschef Pofalla zur Übergabe der Weihnachtsbäume im Ehrenhof des Kanzleramtes
Heute jährt sich zum siebten Mal das Erdbeben im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra, das einen der größten Tsunamis der Geschichte auslöste. Bei der Katastrophe am 26. Dezember 2004 starben mindestens 231.000 Menschen in acht asiatischen Ländern.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache um Zuversicht geworben. "Deutschland geht es gut, auch wenn das nächste Jahr ohne Zweifel schwieriger wird als dieses." Sie dankte den Bürgern für ihre "Unermüdlichkeit". Mit Blick auf die Taten eines Neonazi-Terrortrios appellierte sie daran, die Werte der offenen und freiheitlichen Gesellschaft entschlossen gegen jede Form von Gewalt zu verteidigen. "Aber ihnen und uns gemeinsam sind wir es schuldig, die Taten umfassend aufzuklären und alle Beteiligten, auch die Helfershelfer, zur Rechenschaft zu ziehen."
Merkel betonte zudem, alles daran zu setzen, den Euro zu stärken. Eine gemeinsame Währung könne erst dann wirklich erfolgreich sein kann, "wenn wir mehr als bisher in Europa zusammenarbeiten".
Bundeskanzlerin Angela Merkel reist einem Bericth der Nachrichtenagentur dapd zufolge Anfang Februar nach China. Reisetermin ist der 1. bis 4. bis Februar, wie aus einem Papier des Asien-Pazifik-Ausschusses hervorgeht, das von der IHK Hannover ins Internet gestellt wurde. Eine offizielle Bestätigung des Termins gab es am Mittwoch in Berlin nicht.
Ende Juni hatten in Berlin die ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen stattgefunden. Merkel nahm dabei eine Einladung des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao an.
China freut sich über den Besuch von "Ouzhou Nüshi" (Madame Europa). Bei ihrem Besuch in der Volksrepublik will sie um Investitionen und Vertrauen in Europa werben. Ob sie daneben noch auf die Forderungen von Aktivisten eingehen und Menschenrechtsverletzungen wie die Unterdrückung der Tibeter ansprechen kann, ist fraglich. Immerhin sind es ja nur "Meinungsverschiedenheiten in einigen Bereichen".
Bundesinnenminister Hand-Peter Friedrich hält ein Grußwort bei der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Durchführung der Kampagne "Deutsch lernen, Deutschland kennen lernen" in München
Presseschau Vorwahlsieger der Republikaner Mitt Romney
Mitt Romney habe als Kandidat der Republikaner die besten Chancen, im November die Wahl gegen US-Präsident Barack Obama zu gewinnen, berichtet die spanische Tageszeitung El Pais. Das linksliberale Blatt Politiken aus Dänemark gibt zu bedenken, dass Romney zu den letzten Politikern auf dem gemäßigten Flügel mit einst so einflussreichen Figuren wie Gerald Ford und George Bush gehöre. Dass er nun auf der Siegerstraße ist, liege vor allem daran, dass er bei umstrittenen ethischen Fragen wie Abtreibung und Rechte Homosexueller nach rechts gerückt ist. In den Salzburger Nachrichten heißt es dagegen, die republikanische Partei liebe Romney nicht, sondern sehe in ihm einfach nur das kleinere Übel.
Bundeskanzlerin Merkel ist am Vormittag mit Präsident Hu zusammengetroffen. Der Besuch Merkels verstärke "das Vertrauen und Verstehen" in den deutsch-chinesischen Beziehungen, sagte Hu.
Merkel hob hervor, dass in Deutschland das Kulturjahr China begonnen habe, und China auch Partnerland der diesjährigen Hannovermesse sei. Dies demonstriere die gute Qualität der deutsch-chinesischen Beziehungen, sowohl im kulturellen als auch im wirtschaftlichen Bereich.
Presseschau
Kein anderes Land sei so gut durch die Wirtschaftskrise gekommen wie Deutschland, schreibt die BILD-Zeitung. "Mehr Menschen als jemals zuvor haben Arbeit. Deutsche Produkte sind in aller Welt gefragt." Das alles sei kein Wunder, sondern das Ergebnis harter Arbeit.
In der Frankfurter Allgemeinen der Brennpunkt Griechenland, Land und Menschen "werden unausweichlich vor sehr schwierigen Jahren stehen. An den Finanzmärkten hat man Hellas längst aufgegeben. Die wichtigere Frage lautet, ob der griechische Niedergang auf andere Länder in der Euro-Peripherie ausstrahlen kann." Die griechische Abkehr von Europa ist in der Süddeutschen problematisiert. Das ehere Gesetz "Griechenland
gehört zu Europa" werden aufgebrochen. "Als Urmutter der Demokratie ist Hellas gleichermaßen unverzichtbarer Teil der EU. Ein Blick in griechische Massenmedien vermittelt in diesen Tagen ein anderes Bild. Da erscheint Europa in der Rolle des Erpressers und Halsabschneiders, der die Griechen in die Enge treibt. Die Wut richtet sich vor allem auf Deutschland, das Athen jüngst noch einen Sparkommissar verpassen wollte. Aber der Furor geht über ein Berlin-Bashing längst hinaus." In der Berliner Morgenpost die entscheidende Frage: "Haben die griechischen Politiker die Bereitschaft, die Reformen durchzuziehen?" Es bedürfe tiefgreifender Reformen, unter anderem auf dem Arbeitsmarkt.
Heute reist die Bundeskanzlerin nach Paris und nimmt am 14. deutsch-französischen Ministerrat teil
Bei der Preisverleihung „Großer Stern des Sports“ wird auch Bundeskanzlerin Merkel teilnehmen.
Bundeskanzlerin Angela empfängt den Präsidenten von Botsuana, Seretse Khama Ian Khama, zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt
Am Donnerstag, den 09.02. spricht die Bundeskanzlerin mit Steffen Wenzel (Mitbegründer von politik-digital.de) über das Thema "Online-Bürgerbeteiligung". Das Gespräch wird live auf www.dialog-ueber-deutschland.de, www.bundesregierung.de und politik-digital.de gesendet.
Das Gespräch können alle Bürgerinnen und Bürger mitgestalten, indem sie ihre Fragen zum Thema „Online-Bürgerbeteiligung“ bis Dienstag, den 7. Februar, um 18 Uhr auf diesen drei Webseiten stellen. Am 8. Februar, von 0.00 Uhr bis 24:00 Uhr können sie die Fragen bewerten. Die drei am höchsten bewerteten Fragen fließen in das Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Steffen Wenzel am 9. Februar ein.
Bei der Veranstaltung der BELA-Foundation „Europas Weg in die Zukunft“ wird Bundeskanzlerin Merkel eine Rede halten. Anschließend gibt es eine Diskussionsrunde mit Studentinnen und Studenten.
Das deutsch-französische Interview von Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy, über das CICERO ONLINE berichtet, ist in Deutschland überwiegend als "Wahlkampfhilfe" aufgefasst worden.
Die Süddeutsche Zeitung hält die Parteinahme für "bedenklich". Die Frankfurter Allgemeine Zeitung indes lässt Verständnis für solche "Europa-Innenpolitik" erkennen, hätte ein Wahlsieg des Herausforderers Hollande doch erhebliche Folgen: "Die Europa-Politik stünde vor einem Scherbenhaufen." Die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische hält es für das "gute Recht" Merkels, Partei zu ergreifen, sieht darin aber auch ein "hohes Risiko".
Beim Deutschland-Besuch des Präsidenten der Republik Kasachstan, Nursultan Abischewitsch Nasarbajew, wird dieser auch von Bundeskanzlerin Merkel empfangen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in Paris betroffen über den Misserfolg der politischen Anstrengungen für Syrien gezeigt. Gemeinsam mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy sagte sie, man werde keine Blockaden akzeptieren. Internationale Versuche, der Gewalt des Assad-Regimes mit einer Resolution des UN-Sicherheitsrates entgegenzuwirken, waren zuvor am Widerstand Russlands und Chinas gescheitert. (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)
Bei der Präsentation der 2-Euro-Gedenkmünze "Bayern" im Bundeskanzleramt wird Bundeskanzlerin Merkel eine Anpsrache halten.
Die Bundeskanzlerin spricht mit dem Mitgründer von politik-digital.de, Steffan Wenzel, darüber, was sie sich vom Online-Bürgerdialog erhofft und welchen Einfluss das Internet auf demokratische Meinungsbildung haben kann. Das Gespräch kann am 18:00 Uhr live auf www.dialog-ueber-deutschland.de, www.bundesregierung.de oder auf politik-digital.de mitverfolgt werden.
Bei der Verleihung des DFB-Mercedes-Benz-Integrationspreises 2011 im Hotel Intercontinental wird auch Bundeskanzlerin Merkel eine Rede halten.
Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble treffen die Expertenkommission "Neue Finanzmarktarchitektur"
Kanzlerin Merkel empfängt die drei nordeuropäischen Regierungschefs Thorning-Schmidt aus Dänemark, den estnischen Premier Ansip und den niederländischen Ministerpräsidenten Rutte auf Schloss Meseberg zu Gesprächen über die europäischen Währungsraum. Dänemark hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft.
Presseschau Proteste gegen das ACTA-Abkommen
Nach massiven Protesten gegen das internationale Anti-PIraterie-Abkommen ACTA am Wochenende, beschwichtigt die Süddeutsche, dass "dieser Vertrag nicht akut gefährlich" sei, allenfalls potentiell. "Erstens, weil er so unklar formuliert ist, dass auch Befürchtungen in ihm Platz haben, die der Wortlaut nicht hergibt. Zweitens würden diese Befürchtungen genährt werden von der Heimlichkeit, mit der dieser Vertrag zwischen EU, USA, Japan und acht weiteren Staaten ausgehandelt wurde. Wenn wirklich die Gefahr bestünde, dass mit den Paragraphen, Mitteln und Methoden des Urheberrechts der freie Zugang zur Information behindert würde, dann wäre ein demokratischer Aufstand fällig, lautet die Schlußfolgerung. Die Rhein-Neckar-zeitung schlägt die Alternative der Kulturflatrate vor, denn Acta mache "den Surfer im Kinderzimmer zum Kriminellen". Deshalb sei der Weg einer Kultur-Flatrate nicht nur der "komfortablere, um Autoren und Künstler zu ihrem Recht zu verhelfen". Es wäre auch der Weg, der einen halblegalen Zustand rechtssicher machen würde.
Bundeskanzlerin Merkel trifft den Generalsekretär der arabischen Liga, Nabil al-Arabi, in der Skylobby des Bundeskanzleramtes.
Staatskulturminister Neumann wird der Vorführung des Films "Was bleibt" von Hans-Christian Schmid im Berlinale-Palast beiwohnen.
Kanzlerin Merkel hält Festrede beim Empfang der Hilfestelle für Familien nach der Geburt, "wellcome", zum 10jährigen Bestehen
Merkel besucht das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und wird mit dem Richterkollegium zu Abend speisen
Bundesminister und Vizekanzler Rösler wird sich vor dem "hohen grobgünstigen Narrengericht zu Stockach" verantworten müssen. Seit 1351 verhören die Richter in Narrenkappe bei dieser Fastnachtveranstaltung einen politischen Vertreter.
Die Delegationsreise der Parlamentariergruppe ASEAN ist weiterhin in Thailand und Singapur unterwegs, Bundestasgpräsident Lammert in Warschau, der Bundestagsausschuss Neue Medien in San Francisco, Umweltminister Niebel in Laos, Verteidigungsminister de Maizière in Nordamerika, Außenminister Westerwelle in Australien und Neuseeland.
Presseschau Europapolitik
Allzu lange wird man es sich nicht leisten können, einfach nur besser dazustehen als andere europäische Länder, meint die Neue Zürcher Zeitung im Bezug auf Merkels politischen Kurs. Die gegenüber dem Euro-Ausland so eifrige Reformerin Merkel sollte auch im eigenen Land ans Werk gehen. Denn das Prestigeprojekt Europa könnte scheitern. Laut KURIER senkt nach Standard & Poor's auch Moody's den Daumen über der Eurozone - und über Österreich gleich mit. Griechenland selbst könne nicht entscheidend sein für die Zukunft der Währungszone, heißt es in der FINANCIAL TIMES . Doch die Tatsache, dass dieses kleine, wirtschaftlich schwache und unter chronischem Mismanagement leidende Land in der Lage gewesen wäre, solche Probleme zu verursachen,sei ein Anzeichen für die Zerbrechlichkeit der Struktur.
Bundespräsident Christian Wulff gibt in einer eilig anberaumten Pressekonferenz seinen Rücktritt bekannt. Er habe nicht mehr das nötige Vertrauen einer breiten Mehrheit der Bevölkerung, sagt Wulff. Zugleich sagt er, die Medienberichterstattung habe ihn und seine Frau "verletzt".
Am Vorabend hatte die Staatsanwaltschaft Hannover angekündigt, beim Bundestag die Aufhebung von Wulffs Immunität zu beantragen. Die Staatsanwaltschaft sieht wegen des Sylt-Urlaubs einen Anfangsverdacht für Vorteilsnahme im Amt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft am Freitag in Rom mit Ministerpräsident Mario Monti und Staatspräsident Giorgio Napolitano zu politischen Gesprächen zusammen. Im Mittelpunkt des Meinungsaustauschs stehen bilaterale, wirtschafts- und europapolitische sowie internationale Themen.
Merkel hat ihre Italien-Reise für eine Stellungnahme zum Rücktritt Christian Wulffs unterbrochen. Sie sagt, es sei eine Stärke des Rechtsstaates, "dass er jeden gleich behandelt, welche Stellung auch immer er einnimmt". Wulff habe seine Überzeugung, rechtlich korrekt gehandelt zu haben, hinter das Amt und hinter den Dienst an den Menschen zurückgestellt, ergänzte Merkel.
Nach dem Rücktritt von Christian Wulff kommen die Spitzen von CDU, CSU und FDP in Berlin zusammen, um über einen Nachfolger zu sprechen.
Am Tag nach der Nominierung von Joachim Gauck als Kandidaten für das Bundespräsidialamt ist die Presse sich uneinig, ob das eher einen Erfolg oder eine Niederlage für Merkel war.
Nach dem Alleingang der FDP in der Frage der Präsidentenkandidatur Joachim Gaucks, kündigt die Union an, in Zukunft auch weniger Rücksicht auf den kleineren Koalitionspartner zu nehmen.
Am Vormittag nimmt die Bundeskanzlerin an der Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin teil und hält dort eine Rede. Die Veranstaltung soll an die Opfer erinnern. Zugleich soll sie ein Zeichen des Zusammenhalts setzen und des Einstehens gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.Abends empfängt Angela Merkel die Regierungschefs aus Irland, Enda Kenny, Tschechien, Petr Ne?as, und Lettland, Valdis Dombrovskis, zu einem Abendessen in Schloss Meseberg. Die Bundeskanzlerin setzt mit diesem dritten Treffen ihren informellen Gedankenaustausch mit europäischen Regierungschefs fort. Es geht auch diesmal wieder um Fragen zur Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion sowie zur Europäischen Union allgemein.
Die Bundeskanzlerin kommt nach Nürnberg: Merkel-Double Marianne Schätzle wird die Ausstellung „Who is Who“ im Nürnberger Galeriehaus Nord eröffnen, wie die Nürnberger Nachrichten berichteten. Darin geht es um Doppelgänger – und in dieser Rolle kennt sich die Frau bestens aus. Schätzle, die Angela Merkel in ihren Hosenanzügen und der typischen Handhaltung wirklich sehr ähnlich sieh, hält auch die Eröffnungsrede.
Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft am 24. Februar 2012 mit dem luxemburgischen Premierminister und Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, in Stralsund zusammen.
Im Anschluss an die Begrüßung gegen 16.00 Uhr werden beide Regierungschefs einen Stadtrundgang durch die Hansestadt unternehmen.
Im anschließenden Gespräch stehen die Lage in der Eurozone und die Vorbereitung des Europäischen Rats am 1./2. März in Brüssel im Mittelpunkt.
Vor Beginn des Gesprächs, gegen 17 Uhr, geben Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Juncker ein Statement ab.
Merkel empfängt im brandenburgischen Schloss Meseberg die Regierungschefs aus Irland, Enda Kenny, Tschechien, Petr Ne?as, und Lettland, Valdis Dombrovskis, zu einem Abendessen. Es ist nach den Treffen im Januar und am 13. Februar die dritte Zusammenkunft der vier. In dem Gespräch soll es um die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion und die Zukunft der Europäischen Union gehen.
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) kam am 24. Februar 1973 in Khánh H?ng in Südvietnam auf die Welt.
Bundesfinanziminister Wolfgang Schäuble und Staatssekretär Steffen nehmen am 25. und 26. Februar am G20-Finanzministertreffen in Mexiko teil.
Bundesfinanziminister Wolfgang Schäuble und Staatssekretär Steffen nehmen am 25. und 26. Februar am G20-Finanzministertreffen in Mexiko teil.
Noch vor der Abstimmung im Bundestag lässt Angela Merkel durch ihren Regierunssprecher Steffen Seibert klarstellen, dass sie anders als Innenminister Hans-Peter Friedrich nicht für einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ist.
Am 27. Februar 2012 findet um 15 Uhr eine Sondersitzung des Bundestages zu den Ergebnissen der Eurogruppe zu Griechenland mit anschließender Presseerklärung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.
Am 27. Februar 2012 trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Teilnehmern von wirtschaft und Wissenschaft zu einem Innovationsdialog.
Am 28. Februar 2012 um 10 Uhr wird das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein Urteil zu den Beteiligungsrechten des Bundestages am EFSF bekannt geben.
Begrüßung des Kronprinzen des Emirats Abu Dhabi, General Sheikh Mohammad bin Zayed Al-Nahyan durch Bundeskanzlerin Merkel
Am Mittwoch, dem 29. Februar, empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel den Kronprinzen von Abu Dhabi, General Scheich Mohammed bin Zayed al Nahyan, um 12.00 Uhr im Bundeskanzleramt.
In ihrem Gespräch wird es neben den bilateralen Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten auch um Kooperationsmöglichkeiten auf wirtschaftlichem Gebiet sowie in den Bereichen Energie, Umwelt sowie Bildung und Forschung gehen.
Darüber hinaus werden die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten, insbesondere die Auseinandersetzung um das iranische Nuklearprogramm und die aktuelle Lage in Syrien, erörtert werden.
Bundeskanzlerin Merkel diskutiert am 29. Februar 2012 ab 18:00 Uhr im Kaisersaal in Erfurt mit rund 100 Bürgerinnen und Bürgern über Deutschlands Zukunft. Dieser Bürgerdialog ist ein wichtiger Bestandteil des Zukunftsdialogs, den die Bundeskanzlerin im Frühjahr 2011 angestoßen hatte.
In der Diskussionsveranstaltung in Erfurt werden Ideen und Vorschläge zu der Fragestellung „Wie wollen wir zusammenleben?“ besprochen. Unter dieser Hauptüberschrift sollen die Themen: „Das Zusammenleben der Generationen“, „Sicherheit im öffentlichen Raum“ und „Selbstbild und Fremdbild der Deutschen“ näher beleuchtet werden.
Die eine Hälfte der Bürgerinnen und Bürger wurde von zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort vorgeschlagen. Die zweite Hälfte wurde über ein offenes Bewerbungs-und Losverfahren in der regionalen Presse – in Erfurt die Thüringer Allgemeine – ermittelt. Ziel ist es, mit Menschen aus ganz verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, wie z. B. Handwerkern, Krankenschwestern, Schülern, Studenten, Lehrern, Ärzten, wichtige politische Handlungsfelder für unser Land zu erörtern und konkrete Handlungsvorschläge für die politische Arbeit zu erarbeiten. Insgesamt werden im Rahmen des Zukunftsdialogs drei solche Bürgerdialoge mit der Bundekanzlerin stattfinden. Auf den Termin in Erfurt folgt am 14. März in Heidelberg die Veranstaltung zu dem Thema „Wie wollen wir lernen?“. Am 28. März sollen in Bielefeld Vorschläge zu der Frage „Wovon wollen wir leben?“ diskutiert werden.
In Karlsruhe verabschiedet Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am 2. März 2012 um 11 Uhr die beiden Richter am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Udo di Fabio und Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff. Gleichzeitig werden die beiden Amtsnachfolger Dr. Sibylle Kessal-Wulf und Peter Müller, ehemaliger Ministerpräsidenten des Saarlands, begrüßt.
Am 3. März 2011 folgte Thomas de Maizière auf Karl-Theodor zu Guttenberg im Amt des Verteidigungsministers, nachdem dieser zurückgetreten war.
Am Sonntag, den 4. März 2012 finden in Russland Präsidentschaftswahlen statt. Zur Wahl steht auch der derzeitige Ministerpräsident und ehemalige Staatspräsident (2000-2008) Wladimir Putin.
Die Bundeskanzlerin reist zur CeBIT nach Hannover und wird die Eröffnungsrede halten. Merkel trifft dort die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff. Brasilien ist in diesem Jahr Partnerland der Cebit.
Wie das Bundespresseamt mitteilte hat Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 5. März 2012 mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin telefoniert und ihm ihre guten Wünsche für seine kommende Amtszeit als Staatspräsident übermittelt. Die Bundeskanzlerin versicherte Putin, sie wolle die engen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland im Rahmen der strategischen Partnerschaft fortsetzen. Sie drückte ihre Überzeugung aus, dass der russischen Zivilgesellschaft bei der Modernisierung des Landes eine wichtige Rolle zukommen solle. Thema war auch die aktuelle Lage in Syrien. Die Bundeskanzlerin und Ministerpräsident Putin vereinbarten, über diese und andere Fragen im Gespräch zu bleiben.
Am Abend treffen Kanzlerin Merkel und Präsidentin Rousseff im Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung zu einem Abendessen und einem gemeinsamen Gespräch zusammen.
Gemeinsam mit der brasilianischen Staatspräsidentin macht Bundeskanzlerin Merkel ihren traditionellen Eröffnungsrundgang über die CeBIT.Anschließend treffen die Kanzlerin und die Präsidentin zehn brasilianische Stipendiaten, die über das brasilianische Mobilitätsprogramms „Wissenschaft ohne Grenzen“ erstmals in Deutschland studieren. Danach ist ein gemeinsames Mittagessen mit der brasilianischen Präsidentin und deutschen und brasilianischen Unternehmern geplant.
Angela Merkel bei ihrem Rundgang auf der CeBIT in Hannover.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble war in die Kritik geraten, weil er während der Diskussionen über weitere Griechenlandhilfen im Bundestag Sudoku spielte.
Nachmittags besucht sie gemeinsam mit Bildungsministerin Schavan und der Integrationsbeauftragten, Staatsministerin Böhmer, die Kultusministerkonferenz. Es geht bei dem Treffen um das Thema Integration durch Bildung. Anschließend empfängt die Kanzlerin den Sprecherrat des Deutschen Behindertenrates zu einem Gespräch. Themen werden voraussichtlich unter anderem die aktuelle Entwicklung im Bereich Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen sein.
Am Abend nimmt Merkel am Großen Zapfenstreich zur Verabschiedung von Bundespräsident a.D. Christian Wulff im Park von Schloss Bellevue teil.
Vom US-Magazin Forbes hat Angela Merkel auch 2011 wieder den Titel "Mächtigste Frau der Welt" erhalten. In den vergangenen fünf Jahren hatte Merkel diesen Titel vier Mal erhalten. Nur 2010 kam ihr die US-amerikanischen Präsidenten-Gattin Michelle Obama zuvor.
Am 9. März 2012 ist Angela Merkel im Saarland auf Wahlkampftour in St. Wendel und Völklingen.
Am 11. März 2011 lösten ein Erdbeben und ein Tsunami im japanischen Fukushima eine Nuklearkatastrophe aus. Auch die Politik in Deutschland musste reagieren und beschloss den Atomausstieg.
Am 12. März 2012 reist Bundeskanzlerin Merkel für einen Tag nach Afghanistan. Sie besucht die Soldaten in Masar-i-Scharif und gedenkt zum Auftakt am Ehrenhain der in Afghanistan getöteten Soldaten.
Regierungssprecher Steffen Seibert auf dem zehnten Business Angels Tag zum Thema "Neue Impulse zur Gründungsfinanzierung aus Luxemburg und Berlin"
Kulturstaatsminister Neumann wird in Lübeck das Günter-Grass-Haus, das Willy-Brandt-Haus und das Buddenbrookshaus besichtigen.
Bundesfinanzminister Schäuble wird an der Sitzung des Rates für Wirtschaft und Finanzen teilnehmen, abgekürzt ECOFIN. Entgegen eines geringen öffentlichen Interesses gilt der Ecofin-Rat gilt als eines der mächtigsten Entscheidungsgremien der EU.
Bundeskanzlerin Angela Merkel fliegt am Dienstag, dem 13. März 2012, zu Gesprächen mit Ministerpräsident Mario Monti und Staatspräsident Giorgio Napolitano nach Rom. Gegen 17:00 Uhr trifft sie mit Ministerpräsident Monti zu einem Meinungsaustausch über europa- und wirtschaftspolitische, bilaterale sowie internationale Themen zusammen. Im Anschluss an das Gespräch mit Ministerpräsident Monti ist für ca. 18:15 Uhr eine Begegnung beider Regierungschefs mit der Presse vorgesehen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel fliegt am Dienstag, dem 13. März 2012, zu Gesprächen mit Ministerpräsident Mario Monti und Staatspräsident Giorgio Napolitano nach Rom. Den Abschluss des Besuchs der Bundeskanzlerin bildet ein Abendessen auf Einladung von Präsident Napolitano, an dem auch Ministerpräsident Monti teilnimmt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Mittwoch, den 14. März 2012, um 12:30 Uhr den tunesischen Ministerpräsidenten Hammadi Jebali mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Im Mittelpunkt des anschließenden Gesprächs stehen die bilateralen Beziehungen, vor allem die Transformationspartnerschaft, der Beschäftigungspakt und die Energiepartnerschaft. Weitere Themen sind der Transitionsprozess in Tunesien und außenpolitische Themen, insbesondere die Lage in Syrien.
Auf das Bürgergespräch in Erfurt am 29. Februar folgt am 14. März in Heidelberg die Veranstaltung zu dem Thema „Wie wollen wir lernen?“.
Am Donnerstag wird der Gründer der Microblogging-Plattform Twitter, Jack Dorsey, zu Gesprächen mit Kanzlerin Merkel in Berlin eintreffen. Begleitet wird dies von Regierungssprecher Steffen Seibert, der via Twitter ein mehrstündiges Interview mit den Nutzern angekündigt hat.
Am Vormittag reist die Kanzlerin nach München und nimmt dort am jährlichen Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft teil. Die Spitzengespräche dienen dem Austausch über aktuelle Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Anschließend stattet Merkel der Internationalen Handwerksmesse einen kurzen Besuch ab.
Empfang zum 65. Geburtstag von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Peter-Harry Carstensen.
Beim Festakt zum 60. Jubiläum des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU in Siegeg, Nordrhein-Westfalen, hält die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Rede.
Am 18. März 2012 findet die 15. Bundesversammlung zur Wahl eines Bundespräsidenten statt. Union, FDP, SPD und Grüne haben sich auf die Wahl Joachim Gaucks geeinigt. Die Linke hatte Beate Klarsfeld als Gegenkandidatin aufgestellt.
Egon Bahr wurde am 18. März 1922 in Treffurt geboren. Er ist Mitglied der SPD und war von 1972-74 unter Bundeskanzler Helmut Schmidt Bundesminister für besondere Aufgaben, sowie von 1974-76 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Bundespräsident Joachim Gauck erscheint zu einem Fototermin mit seiner Lebensgefährtin für die Amtseinführung am Schloss Bellevue. Danach kommt er mit dem Bundesratspräsidenten Horst Seehofer und dem Bundespräsidenten a.D. Christian Wulff zusammen, um die Übergabe der Amtsgeschäfte zu besprechen.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet die Ausstellung „Friedrich der Große – verehrt, verklärt, verdammt ...“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin.
Angela Merkel nimmt am 20. März um 19 Uhr im Kronprinzenpalais Berlin am Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen teil. Dazu gehört in diesem Jahr die Eröffnung einer Ausstellungstriologie HeimatWEH.
Wie Mittwochs üblich, leitet die Kanzlerin das Kabinett
Am 21. März redet Angela Merkel mittags auf einem Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Arbeitsplatzstandort Deutschland.
Am Abend nimmt die Kanzlerin an der 7. Integrationsministerkonferenz teil. Neben den 16 Vertretern der Bundesländer werden gemeinsam mit der Kanzlerin auch Bundesinnenminister Friedrich, Staatsministerin Böhmer und die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer teilnehmen. Schwerpunktthemen des Gedankenaustausches sind das Gesetz zur Verbesserung der Feststellung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen und der Nationale Aktionsplan Integration.
Am 22. März 2012 nimmt die Kanzlerin an der Plenarsitzung des Bundestages teil.
Am Nachmittag des 22. März 2012 trifft sich Angela Merkel mit dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, und hochrangigen Gewerkschaftsvertretern aus europäischen Ländern im Bundeskanzleramt.Die Bundeskanzlerin wird mit den Gewerkschaftsvertretern über die Ursachen der Schuldenkrise und mögliche Lösungsansätze diskutieren.
Anlässlich der Vereidigung des neuen Bundespräsidenten nimmt die Bundeskanzlerin an der gemeinsamen Sitzung des Bundestages und Bundesrates teil.
Im Saarland findet der Wahlkampfabschluss der Union mit der CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.
Cicero-Kolumnist Manfred Güllner macht deutlich: Weder Saarland, NRW noch Schleswig-Holstein sind Testwahlen für den Bund.
Gipfel zur nuklearen Sicherheit in Seoul, Südkorea. Bis zum 27. März.
Der Bundestagsausschuss Neue Medien richtet ein Expertengespräch zum Thema "Netzpolitische Agenda der Europäischen Kommission" aus. Ein thematischer Brennpunkt wird die Inpflichtnahme zur Vorratsdatenspeicherung sein.
Finanzminister Schäuble nimmt am „Treffpunkt Gendarmenmarkt“ zum Thema „Folgen aus der Krise - Möglichkeiten und Grenzen eines vereinten Europas“ teil
Nach der CDU-Präsidiumssitzung gibt die Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit der ehemaligen und vermutlich zukünftigen Ministerpräsidentin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, eine Pressekonferenz.
Bundesministerin Ilse Aigner bei der Konferenz „Zu gut für die Tonne – Strategien gegen Lebensmittelverschwendung“ im Umweltforum Berlin
Am Vormittag besucht die Bundeskanzlerin das GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Bei ihrem Besuch wird sie begleitet vom Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Carstensen, und dessen Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, de Jager.
Auslandsreise des Bundespräsidenten Joachim Gauck. Zum Abschluss Abendessen mit dem polnischen Präsidenten Komorowski und ein Treffen mit dem Ministerpräsidenten Tusk.
Nach den Gesprächsterminen am 29. Februar in Erfurt und am 14. März in Heidelberg sollen in Bielefeld Vorschläge zu der Frage „Wovon wollen wir leben?“ diskutiert werden.
Die Ministerrunde von Bundeskanzlerin Merkel wird sich mit der Reform der Pflegeversicherung beschäftigen, die Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) voranbringen will. Außerdem stellt Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eine Neuausrichtung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen vor.
Weitere Themen des Kabinetts sind die Energiewende, ein Bericht zur Hightech-Strategie des Bundes, das Arbeitsprogramm "Bessere Rechtsetzung" sowie ein Gesetzentwurf zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit bei der Suche nach Terrorverdächtigen nach dem 11. September 2001. Schließlich berät das Kabinett darüber, wie die Rechtslage für Soldaten im Ausland verbessert werden soll.
Am 29. März 2012 gibt die Bundesagentur für Arbeit um 10 Uhr die Arbeitsmarktzahlen für März 2012 bekannt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den Staatspräsidenten der Mongolei, Tsakhia Elbegdorj zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt.
Inhalt der Unterredung werden die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Beziehungen der EU zur Mongolei sowie regionale Entwicklungen sein.
Am 30. März 2012 nimmt die Bundeskanzlerin an der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages teil.
Presseschau zur „Steuer-CD-Affäre“
Die Schweiz hat im Zusammenhang mit der Beschaffung einer Steuersünder-CD mit Bankdaten der Credit Suisse (CS) Haftbefehle gegen drei Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen erlassen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bemerkt, dass der Kauf von Datenträgern durch die deutschen Finanzbehörden einige Steuerhinterzieher veranlasst habe, sich selbst anzuzeigen, der wachsende Druck aus dem Ausland habe in der Schweiz zu einem Umdenken geführt. Der deutsche Staat hingegen habe mit Datendieben Geschäfte gemacht, so dass er sich den Vorwurf der Hehlerei gefallen lassen müsse. Die Süddeutsche Zeitung streut ein, dass Bern nach der Androhung harter Klagen von amerikanischer Seite das Bankgeheimnis für US-Bürger fallen gelassen hat. Zu dieser Brutalo-Politik habe Deutschland keine Neigung, das Abkommen mit der Schweiz sei zwar nicht perfekt, es solle aber nicht scheitern.
Der tschechische Ministerpräsident Petr Ne?as wird die Bundeskanzlerin um 11:30 Uhr mit militärischen Ehren begrüßen. Anschließend werden beide Regierungschefs den Stand der bilateralen Beziehungen 20 Jahre nach Abschluss des Nachbarschaftsvertrags und 15 Jahre nach Unterzeichnung der deutsch-tschechischen Erklärung erörtern. Außerdem werden aktuelle europa- und außenpolitische Themen sowie Fragen der Energie- und Umweltpolitik im Mittelpunkt ihres Gesprächs stehen.
Auf ihrer Reise in die Tschechische Republik wird Bundeskanzlerin Merkel zunächst durch den tschechischen Ministerpräsidenten Ne?as mit militärischen Ehren begrüßt,
anschließend ein Gespräch mit dem tschechischem Präsidenten Klaus führen. Anschließend wird sie mit Ne?as eine studentische Veranstaltung der Karls-Universität über die künftige Gestalt Europas besuchen.
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl kam am 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein zur Welt.
Sitzung des Rates der europäischen Zentralbank in Frankfurt, Pressekonferenz um 14.30.
Bundestagspräsident Norbert Lammert wird heute von seiner Ägyptenreise zurückkehren. Staastsekretärin Grundmann nimmt am deutsch-vietnamesischen Rechtsdialog in Hanoi teil. Die deutsche Parlamentariergruppe ist auf Delegationsreise in Washington.
Bundesminister Dirk Niebel und die Vorsitzende der Bill und Melinda Gates Stiftung, Melinda Gates, werden gemeinsam vor die Presse treten. Im Mittelpunkt steht dabei die Intensivierung der Kooperation zwischen BMZ und der Bill und Melinda Gates Stiftung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auch dieses Jahr die Osterfeiertage mit ihrem Ehemann Joachim Sauer auf der italienischen Insel Ischia im Golf von Neapel verbracht. Schon in den Jahren 2006, 2007, und 2009 ist sie dort gewesen, dazwischen waren Merkel und ihr Ehemann Sauer die Osterfeiertage 2008, 2010 und 2011 auf La Gomera.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auch dieses Jahr die Osterfeiertage mit ihrem Ehemann Joachim Sauer auf der italienischen Insel Ischia im Golf von Neapel verbracht. Schon in den Jahren 2006, 2007, und 2009 ist sie dort gewesen, dazwischen waren Merkel und ihr Ehemann Sauer die Osterfeiertage 2008, 2010 und 2011 auf La Gomera.
Deutschland und Tschechien teilen die Ziele des europäischen Fiskalpakts. Auch eine bessere Wettbewerbsfähigkeit der Eurostaaten streben beide Länder an. Diese Übereinkunft hat Bundeskanzlerin Merkel mit dem tschechischen Ministerprädsident Petr Ne?as während ihrer Pragreise erreicht.
Eine kontroverse Presseschau zum israelischen Einreisverbot für Günther Grass.
Auch heute wieder ist das Grass-Gedicht sowie die Reaktionen darauf das auf den Meinungsseiten am stärksten beachtete Thema. Dabei steht die Reaktion Israels im Mittelpunkt der Betrachtung. Leitartikler und Kommentatoren sehen die Erteilung eines Einreiseverbots für Grass durch den israelischen Innenminister mehrheitlich als zumindest fragwürdig. Die Süddeutsche Zeitung findet die die Antwort der israelischen Regierung gar „albern“, gibt zu bedenken, dass man so „Mythen und Märtyrer schafft“. Zwar habe Grass „massiv überzogen“ und die politischen Sachverhalte „verdreht“, dennoch sei Israels „Reaktion falsch“ und zeuge "nicht von Souveränität", meint die Rheinische Post. Die Berliner Zeitung sieht Grass mit dem gegen ihn verhängten Einreiseverbot durch die israelische Regierung „in guter Gesellschaft“ und nennt das Beispiel des jüdisch-amerikanischen Professors Chomsky, einem „beißenden Kritiker der israelischen Besatzung in den Palästinensergebieten“, dem die „Missbilligung seiner Person sogar in den Pass gestempelt“ wurde.
Die Frankfurter Rundschau sieht Israel „beunruhigt“, weil „in Umfragen die meisten Deutschen Grass recht geben“. Das bestärke die Israelis in ihrem unguten Gefühl, „nur sich selbst vertrauen zu können“. Einzelne Kommentare legen ihren Schwerpunkt noch einmal auf die inhaltliche Bewertung der Grassschen Äußerungen.
Am Mittwoch sind Parlamentswahlen in Südkorea. Sie gelten gemeinhin als Stimmungsabfrage für die Präsidentenwahl im Dezember, momentan schwindet die Rückendeckung für den konservativen Präsident Lee Myung Bak.
Bis zum 12. April 2012 befindet sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle zu einem G8-Außenministertreffen in Washington D.C., USA.
Die Senioren Union in Waldkirch ist zufrieden mit Angela Merkel und meint: "Sie ist die Härteste, die wir je hatten!".
Beim Internetauktionshaus Ebay wird derzeit womöglich das erste West-Auto von Angela Merkel (CDU) in den Kleinanzeigen von Ebay angeboten.
Zum dritten Mal lädt Staatsministerin Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, rund 100 Jugendliche aus ganz Deutschland zum Jugendintegrationsgipfel ein. Bei dem Treffen am 16. und 17. April 2012 werden die 16 bis 25-jährigen Jugendlichen in vier Workshops zu den Themen „Bildung und Integration“, „Medien und Integration“, „Bürgerschaftliches Engagement und Integration“ sowie „Konflikte zwischen den Generationen“ diskutieren und gemeinsam Aktionspläne erarbeiten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was gerade Jugendliche für eine bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund leisten können.
Den Auftakt bildet ein Empfang bei Bundeskanzlerin Merkel. Am Nachmittag des 16. April gibt sie gemeinsam mit Staatsministerin Böhmer im Kanzleramt den Startschuss für den 3. Jugendintegrationsgipfel. Nach einem Grußwort der Kanzlerin folgt eine Diskussionsrunde zur thematischen Einstimmung. Mitri Sirin vom ZDF moderiert.
Die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, redet auf dem Wahlkampfauftakt der CDU Nordrhein-Westfalen am 16. April 2012 im Münster.
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Buchvorstellung „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ von Bundesministerin Schröder in der Backfabrik Berlin.
Bundeskanzlerin Merkel und Staatsministerin Böhmer nehen am dritten Jugendintegrationsgipfel in Berlin teil. An dem zweitägigen Treffen nehmen etwa 100 Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren teil.
Westerwelle bei Treffen der NATO-Außen- und -Verteidigungsminister in Brüssel, die Delegation des Bundestag-Haushaltsausschusses in Japan, der Bundestag-Ausschuss für Menschenrechte in Jordanien, Delegationsreise des Ausschusses für Arbeit und Soziales nach Norwegen, Parlamentariergruppe in Sambia, Bundesforschungsministerin Schavan in Namibia.
Am Nachmittag nimmt Angela Merkel an der Preisverleihung des Wettbewerbs "startsocial" teil. Die Bundeskanzlerin ist Schirmherrin dieses Wettbewerbs, in dem es um die Zusammenführung des bürgerschaftlichen Engagements und des unternehmerischen Sachverstandes geht
Wahlkampfauftakt Schleswig-Holstein in Kiel mit Rede der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am kommenden Donnerstag, 19. April, 11:45 Uhr, den nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt begrüßen. Während eines gemeinsamen Mittagessens werden insbesondere bilaterale Themen wie die deutsch-nigerianische Energiepartnerschaft im Mittelpunkt stehen.
Im Anschluss an das Mittagessen ist eine gemeinsame Pressebegegnung vorgesehen.
Angela Merkel übt Druck aus: Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Innenminister Hans-Peter Friedrich sollen sich endlich einigen und die EU-Vorgaben schnell umsetzen. Eine Woche haben sie noch Zeit, dann endet die Frist für die Neuregelung.
Der Präsident der Bundesrepublik Nigeria, Goodluck Ebele Jonathan ist am 19. und 20. April 2012 in Berlin zu Besuch und trägt sich am 20. April bei einem Besuch bei Bundespräsident Gauck im Schloss Bellevue ins Gästebuch ein.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle besucht am 20. April 2012 vormittags die Europäische Schule in Karlsruhe.
Vom 20.-22. April 2012 findet die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank und das Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankgouverneure in Washington D.C.
Vom 20.-22. April 2012 findet die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank und das Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankgouverneure in Washington D.C.
Auf der Eröffnungsveranstaltung der Hannover Messe 2012 hält Bundeskanzlerin Angela Merkel die Eröffnungsrede. Anschließend wird sie ein Gespräch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao führen.
Am 22. April 2012 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Der Termin für eine mögliche Stichwahl wäre der 6. Mai 2012.
Am 23. April 2012 findet der Eröffnungsrundgang über die Hannover Messe durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao statt. Auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan nimmt daran teil. anschließend nehmen Merkel und Wen Jiabao am deutsch-chinesischen Wirtschaftsforum teil.
Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht am 23. April 2012 zusammen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao die Volkswagen AG in Wolfsburg.
Wahlkampfveranstaltung mit der CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Wahl in Nordrhein-Westfalen auf dem Aachener Markt am Rathaus.
Auf dem Marktplatz in Bonn findet am 23. April eine Wahlkampfveranstaltung mit der CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am 24. April 2012 um 09:15 Uhr Großherzog Henri von Luxemburg zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt. Im Mittelpunkt der Unterredung stehen die bilateralen Beziehungen und die Entwicklung in Europa. Großherzog Henri von Luxemburg hält sich vom 23. bis 25. April 2012 zu einem Staatsbesuch in Deutschland auf.
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet am Dienstag, 24. April 2012, von 11:00 bis etwa 11:45 Uhr eine Tagung zum demografischen Wandel im Bundeskanzleramt. Die Veranstaltung steht in engem Zusammenhang mit der Demografiestrategie, die das Kabinett am 25. April beschließen wird.
Nach der Eröffnungsrede der Bundeskanzlerin finden parallel zwei Fachforen statt. Themen sind dort „Wohlstand sichern – Betriebe der Zukunft“ und „Gewonnene Jahre nutzen – Generationenzusammenhalt stärken“.
Dem schließt sich ein Podiumsgespräch mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zum Thema „Lebenswerte ländliche Räume und integrative Stadtpolitik“ an. Die Veranstaltung endet mit einem Schlusswort von Bundesinnenminister Friedrich.
Die Tagung ist Auftakt zu einem Dialogprozess, den die Bundesregierung mit Ländern und Kommunen, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen führen will. Rund 160 Vertreter aus diesen Bereichen sind zu der Tagung eingeladen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am 25. April 2012 um 12 Uhr Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Girls' Day.
Am 25. April um 14 Uhr findet sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Thema "Werte und Wertschöpfung - Rohstoffsicherheit für Deutschland und Europa" im Sitzungssaal zusammen. Angela Merkel wird um 14.30 eine Rede dazu halten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am 25. April 2012 beim Festakt der genossenschaftlichen Verbände zum "Jahr der Genossenschaften" eine Rede.
Am 26. April 2012 findet in Flensburg eine Open Air Kundgebung mit Rede der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel statt. Zwei Stunden später spricht die Kanzlerin auch in Mölln.
Am 26. April 2012 sitzt Angela Merkel mit im Plenum des Bundestages.
Am 27. April 2012 hält Bundeskanzerlin Angela Merkel auf dem Filmempfang der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Rede.
Auch am 27. April 2012 nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Sitzung im Bundestag teil.
Als CDU-Vorsitzende beteilitgt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am 28. April an Wahlkampfveranstaltungen und einer Open Air Kundgebung in Heide und Norderstedt jeweils mit einer Rede.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält anlässlich der Preisverleihung zum Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2012" eine Rede.
Am 2. Mai 2012 trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Vertretern und Vertreterinnen aus der Energiewirtschaft und Wissenschaft zu einem Gespräch über die Zukunft des Kraftwerkbaus.
Am 2. Mai 2012 findet anlässlich des 100. Geburtstags von Axel Springer ein Festakt statt, an dem Bundespräsident Joachim Gauck teilnimmt.
In Hamburg hält Bundespräsident Joachim Gauck zur Eröffnung des 10. Deutschen Seniorentages 2012 eine Ansprache. Das Motto ist "Ja zum Alter!"
Am 3. Mai 2012 nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende an einer Wahlkampfveranstaltung in Hamm teil.
Am 3. Mai 2012 nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende an einer Wahlkampfveranstaltung in Arnsberg teil.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Freitag, 4. Mai 2012, um 11:00 Uhr den Generalsekretär der NATO, Anders Fogh Rasmussen, zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Vorbereitung des NATO-Gipfeltreffens am 20./21. Mai in Chicago. Weitere Themen werden der Afghanistan-Einsatz sowie die militärischen Fähigkeiten und Partner-schaften des Bündnisses sein.
Am 4. Mai 2012 hält Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hamburg um 16 Uhr iene Rede auf dem 10. Deutschen Seniorentag zum Thema "Ja zum Alter!".
Wahlkampfabschluss mit der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Tornesch, Schleswig-Holstein.
Am 6. Mai 2012 findet in Frankreich die Stichwahl der Präsidentschaftswahl statt. Gegen den Amtsinhaber Nicolas Sarkozy tritt der Sozialist Francois Hollande an.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat François Hollande gestern Abend angerufen und ihm zu seinem Wahlsieg gratuliert. Die Bundeskanzlerin hat den gewählten französischen Präsidenten Hollande eingeladen, möglichst bald nach seiner Amtseinführung nach Berlin zu kommen.
Bundeskanzlerin Merkel besucht das Bildungszentrum der Siemens AG anlässlich des Tages des Ausbildungsplatzes 2012.
Am 7. Mai 2012 nimmt Angela Merkel als CDU-Vorsitzende bei einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Paderborner Domplatz teil.
Merkel trifft sich im Bundeskanzleramt mit Vertretern international tätiger Nichtregierungsorganisationen.
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, in Berlin. Er wird von der Kanzlerin begrüßt, anschliessend führen die beiden ein Gespräch.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Abend den scheidenden französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy angerufen und ihm für die Jahre einer besonders engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit herzlich gedankt. Die Bundeskanzlerin sprach dem Präsidenten ihre Anerkennung dafür aus, was er für Frankreich und bei der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise auch für Europa insgesamt getan habe.
Angela Merkel empfängt den slowenischen Ministerpräsidenten Janez Jansa mit militärischen Ehren im Kanzleramt. Anschließend findet eine gemeinsame Pressebegegnung statt.
Am 9. Mai 2012 um 17 Uhr nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende an der Wahlkampfveranstaltung in Gelsenkirchen teil.
Am 9. Mai 2012 nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende an einer Wahlkampfveranstaltung in Mönchengladbach teil.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem russischen Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedew ein Glückwunschschreiben. Sie gratuliert ihm darin zur Übernahme der Aufgaben des Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation.
Angela Merkel gibt eine Regierungserklärung im Plenum des Deutschen Bundestages ab. Themen sind der G 8-Gipfel und das NATO-Gipfeltreffen Mitte Mai.
In ihrer Regierungserklärung warnte Bundeskanzlerin Merkel davor, das Wachstum in der Euro-Krise durch neue Schulden zu ermöglichen.
Die deutsche Beteiligung an der Anti-Piraterie-Mission Atalanta wird erweitert. Bundeswehrsoldaten sollen künftig in einem Streifen von zwei Kilometer am Strand der Küste Somalias gegen Piratenlogistik vorgehen.
Am 11. Mai 2012 nimmt Angela Merkel in Düsseldorf am Wahlkampfabschluss teil.
Bundeskanzlerin Merkel nimmt heute am Plenum des Bundestags teil.
Am Abend besucht die Kanzlerin das DFB-Pokalfinale der Herren.
Am 13. Mai 2012 finden in Nordrhein-Westfalen vorgezogene Landtagswahlen statt. Für die CDU tritt Umweltminister Norbert Röttgen an, Kandidatin der SPD ist die bisherige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
Anlässlich des 6. EU-Projekttages besucht Bundeskanzlerin Merkel die Friedensburg-Oberschule und trifft Schülerinnen und Schüler.
Am 15. Mai 1955 erblickte in Ulm Claudia Benedikta Roth das Licht der Welt. Seit 2004 ist sie Teil der Bundesdoppelspitze der Partei Bündnis90/Die Grünen.
Bundeskanzlerin Merkel diskutiert mit rund 50 Jugendlichen über Duetschlands Zukunft. Die Jugendkonferenz ist Teil des Zukunftsdialoges, den die Kanzlerin im Frühjahr 2011 angestoßen hatte.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 15. Mai 2012 um ca. 18:30 Uhr den neuen französischen Präsidenten François Hollande mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt empfangen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 12:00 Uhr den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai im Bundeskanzleramt. Im Rahmen des Besuchs werden die Bundeskanzlerin und der afghanische Präsident ein bilaterales Kooperationsabkommen unterzeichnen.
Als sich Bundeskanzerlin Merkel und der französische Präsident François Hollande das erste Mal begegneten, begrüssten sie sich mit einem Händedruck. Fünf Jahre zuvor gab es bei der Begrüssung von Nicolas Sarkozy noch Küsschen und eine Umarmung.
Text…
Kanzlerin Merkel nimmt am 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim teil und hält dort eine Rede.
Bundeskanzlerin Merkel nimmt am G8-Gipfel in Camp David und am NATO-Gipfel in Chicago teil.
Der russische Präsident Wladimir Putin bleibt dem G8-Gipfel in Camp David fern. Er schickt seinen Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedjew.
Die Gruppe der acht Industriestaaten den Vereinigten Staaten, Russland, Japan, Kanada, Frankreich, Italien, Großbritannien und Deutschland (G8) kommt am 18./19. Mai in Camp David zusammen.
Der NATO-Gipfel findet am 20./21. Mai in Chicago statt, an dem Merkel und Außenminister Guido Westerwelle teilnehmen. Die Kanzlerin sicherte den Verbündeten in ihrer Regierungserklärung eine gemeinsame Strategie für Afghanistan zu.
Angela Merkels Plädoyer für ein "Wachstum ohne Pump" stieß am G8-Gipfel auf mehr Verständnis als vorausgesagt. Entgegen den Erwartungen haben sich die weltgrößten Wirtschaftsnationen nicht für neue Konjunkturpakete ausgesprochen.
Bundespräsident Gauck überreicht Bundesumweltminister Norbert Röttgen die Entlassungsurkunde und Peter Altmaier die Ernennungsurkunde zum Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die Bundeskanzlerin wird anwesend sein.
Die Bundeskanzlerin trifft die Ministerpräsidenten der Länder. Thema ist die Umsetzung der Energiewende. Es wird dabei unter anderem um die Aspekte Netzausbau, erneuerbare Energien und Kraftwerksausbau gehen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt die Präsidentin der Republik Costa Rica, Laura Chinchilla Miranda, zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt. Themen der Unterredung werden die bilateralen Beziehungen, Umwelt- und Energiepolitik sowie
die Entwicklung in Lateinamerika sein.
Bundeskanzlerin Merkel nimmt in Brüssel am informellen Abendessen der EU-Staats- und Regierungschefs teil. Das Treffen dient der Vorbereitung des Europäischen Rats am 28. und 29. Juni.
Angela Merkel nimmt am Jahreskongress des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie teil. Sie hält die Abschlussrede des zweitägigen Kongresses und würdigt dabei die Bedeutung der Branche für Wachstum und Beschäftigung.
Die Kanzlerin nimmt an der Sitzung des deutschen Bundestags teil.
Aktuelle Stunde auf Verlangen der BT-Fraktion Die Linke zum Thema "Demonstrationsfreiheit sichern - Occupy-Proteste nicht kriminalisieren" in der Sitzung des Bundestags
Bundespräsident Gauck nimmt am Festgottesdienst in Dom anlässlich der Gründung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland teil.
Angela Merkel besucht mit Philipp Rösler und Peter Altmaier die Bundesnetzagentur in Bonn.
Die Kanzlerin besucht mit Peter Altmaier die Netzwarte Brauweiler des Übertragungsnetzbetreibers Amprion in Pulheim.
Anlässlich des 20. Jubiläumsjahres des Bestehens des Ostseerates besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Teilnehmern des Ostseeratsgipfels ein Festkonzert des Baltic Youth Philharmonic Orchesters.
Heute wird das DIW-Konjunkturbarometer veröffentlicht.
Die Bundeskanzlerin nimmt am neunten Ostseeratsgipfel im Ozeaneum Stralsund teil. Themen sind die internationale Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, Fragen der Energiesicherheit im Ostseeraum und der demographische Wandel.
Angela Merkel verleiht den Walther-Rathenau-Preis an den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Sie hält die Laudatio.
Der russische Staatspräsident besucht Berlin. Er wird von Merkel mit militärischen Ehren empfangen. Zu einem Treffen brachte Putin mal seinen Labrador mit, obwohl er wusste, dass die Kanzlerin Angst vor Hunden hat.
Über Mittag treffen sich die Parteichefs von CDU, CSU und FDP zu einer Spitzenrunde treffen. Sie werden Themen wie das Betreuungsgeld, Mindestlöhne und Vorratsdatenspeicherung besprechen.
Am frühen Nachmittag diskutiert die Kanzlerin mit dem britischen Premierminister Cameron, dem norwegischen Premierminister Stoltenberg und 100 Studentinnen und Studenten zum Thema "Voneinander lernen. Neue Wege im Verhältnis von Bürger und Staat". Diese internationale Diskussion ist Teil des Zukunftsdialoges. Sie wird live gestreamt auf www.bundesregierung.de und www.dialog-ueber-deutschland.de.
Am Mittag empfängt Angela Merkel den neuseeländischen Premierminister Key mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Im Anschluss an das Gespräch findet eine gemeinsame Pressebegegnung statt.
Frau Merkel erhält Besuch mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt vom neuseeländischen Premierminister Key.
Am 9. Juni 2012 um 20:45 findet das erste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft während der EM 2012 in der Ukraine und Polen statt. Die Deutschen spielen gegen die Mannschaft aus Portugal.9
Miroslav Klose, Spieler der Deutschen Nationalmannschaft, feiert am 9. Juni 2012 seinen 34. Geburtstag. Er ist damit der älteste Spieler im Nationalkader.
Kanzlerin hält eine Rede auf Petra Roth in der Frankfurter Paulskirche um die Frankfurter Oberbürgermeisterin und Präsidentin des Deutschen Städtetages von ihrem Amt zu verabschieden.
Mit militärischen Ehren besucht Ollanta Humala Tasso, der Staatspräsident von Peru, die Kanzlerin im Bundeskanzleramt.
Wirtschaftstag 2012 "Deutschland und Europa neu denken: Wege aus der Staatsverschuldung"
Im zweiten Spiel der Vorrunde spielt die Deutsche Nationalmannschaft am 13. Juni 2012 gegen die Niederlande.
Wie jeden Mittwoch leitet die Bundeskanzlerin das Bundeskabinett.
Halbjahrestreffen aller Regierungsoberhäupter der Bundesländer im Kanzleramt. Hauptthema: Energiewende
Bundeskanzlerin ist im Plenum des Deutschen Bundestags.
Im Hotel Adlon hält die Kanzlerin eine Rede auf kleine und mittlere Unternehmen und Familienbetriebe, welche den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands mit verantworten.
Am 17. Juni 2012 spielt die Deutsche Nationalmannschaft gegen das Team aus Dänemark. Es ist das letzte Spiel Deutschlands in der Gruppenphase.
Endlich präsentiert sich CICERO ONLINE in neuem Design. Nur die Kanzlerin fragt sich: Was steckt hinter dem Merkel-Projekt. Sie muss sich noch bis August gedulden und kann in aller Ruhe erst nach Bayreuth und dann in den Urlaub fahren.
Angela Merkel wurde am 17. Juli 1954 als Angela Dorothea Kasner in Hamburg geboren.
Angela Merkel trauert um ihren Vater. Horst Kasner starb am Freitag im Alter von 85 Jahren. Alle Termine hat die Kanzerin an diesem Samstag abgesagt. Lesen Sie hier noch einmal ein Porträt von Gerd Langguth aus dem Magazin Cicero vom November 2007.
Schon wieder ein Treffen, zwischen der Bundeskanzlerin und dem französischen Präsidenten in Sachen Euro-Rettung. Offiziell sind Eurobonds kein Thema, schreibt der Tagesspiegel. Aber alle reden drüber. Und vor allem in den eigenen Reihen gerät die Kanzlerin unter Druck.
Merkel populär? ..... zumindest in Frankreich! 46 Prozent der Franzosen, glauben, dass Merkel die Finanzmärkte beruhigen kann, sagt eine Umfrage, die die Zeitschrift "Le Parisien" veröffentlicht. Der eigene Präsident Nicolas Sarkosy schneidet deutlich schlechter ab!
Auf dem Programm stehen u.a. ein Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesverfassungsschutzgesetzes sowie die Verlängerung der Anti-Terrorgesetze.
Die CDU verharrt in den Umfragen bei 32 Prozent. Der Stern sieht da schon ein Stimmungstief aufziehen. Der Koalitionspartner FDP erreicht vier Prozent und bleibt damit weiter unter der Fünf-Prozent-Hürde. Wenn am Sonntag Wahl wäre, würden SPD (26 Prozent) und Grüne (21 Prozent) gemeinsam eine absolute Mehrheit im Bundestag erreichen.
Die Journalisten sind sich mal wieder nicht einig, wie die Beschlüsse des deutsch-französischen Krisentreffens zum Euro in Paris zu bewerten sind. "Große Worte, kleine Taten" schreibt Spiegel Online und die Forderung nach Eurobonds ist nach dem Treffen zwischen Merkel und Sarkozy nicht verstummt, berichtet die FAZ. Aber auch Zustimmung ist zu lesen, von einem "Hauch von Führung" spricht die Rheinische Post. Eine Übersicht über Pressestimmen ist auch bei der Deutschen Welle zu lesen. Cicero-Online-Redakteurin Petra Sorge kritisiert die Beschlüsse vor allem deshalb, weil die geplante Wirtschaftsregierung die demokratischen Kompetenzen der Mitgliedsstaaten und der Gemeinschaft beschneidet.
Merkel hat den Geheimdienstlern und Kriminalbeamten zum BKA-Geburtstag ein schönes Geschenk mitgebracht: Das Bundeskabinett verlängerte am Mittwoch die Anti-Terror-Gesetze um weitere vier Jahre. Zugleich verurteilte sie die Brandanschläge auf Autos in Berlin.
Zum zweiten Mal binnen weniger als zwei Wochen stürzt der Dax an einem Tag um sieben Prozent ein. Und die Wirtschaftsjournalisten wissen bald auch nicht mehr, wie sie ihre Videos noch illustrieren sollen, siehe dazu die Berichte auf Spiegel Online vom 10. August und von heute. Schön, dass das Handelsblatt der Panik da auch mal mit etwas Optimismus begegnet.
Kaum in Paris verabredet, rückt daheim in Berlin die FDP schon von der Finanztransaktionssteuer ab. Der Stutgarter Zeitung sagte der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler, "unsere Zustimmung zu einer Transaktionssteuer gibt es, wenn überhaupt, nur dann, wenn diese in allen 27 EU-Ländern erhoben wird. Die Eurozone darf gegenüber den anderen EU-Partnern nicht benachteiligt werden." Wenn als Großbritannien nicht mit macht, wäre das Projekt von merkel und Sarkozy schon gescheitert.
In drei Wochen sind in Niedersachsen Kommunalwahlen, da sehnt sich die CDU des Landes nach Rückenwind und klaren Worten aus Berlin. Auf dem Landesparteitag in Hameln bekräftigte die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende einmal mehr ihr "Ja" Europa und ihr "Nein" zu Eurobonds. Ob das reicht, um die Basis für den Straßenwahlkampf zu motivieren, muss sich noch erweisen.
Einen rührende Fotogalerie über die Arbeit des Bundespresseamtes ist schon jetzt im Internet zu sehen.
O-Ton Bundespresseamt:
Geplante Bildpositionen beim Rundgang der BK’in:
Bildposition Ehrenhof
Konzert von Musikern des Luftwaffenmusikkorps 4 in Anwesenheit der BK’in
Bildposition Kanzlergalerie
BK’in mit Besuchern an der Kanzlergalerie, Foyer Nord, 1. OG
Bildposition Kanzleramtsgarten
BK’in beim Hubschrauber der Bundespolizei
Bildposition Kanzleramtspark (1), (mit Splitbox)
Bühne: Moderiertes Gespräch mit der BK’in
Bildposition Kanzleramtspark (2)
BK’in beim Projekt „Discover Football“
Bildposition Kanzleramtspark (3), (Einblicke)
BK’in im Informationszelt
Deutschland hat sich bei der Libyen-Resolution im Sicherheitsrat der Vereinigten Nationen enthalten, will nun aber beim Wiederaufbau des Landes ganz vorn dabei sein. Das versicherte Bundeskanzlerin Merkel am Rande ihrer Balkanreise: „Jetzt beginnt der Wiederaufbauprozess in Libyen und der Prozess der Bildung demokratischer staatlicher Strukturen.“
Was es da wohl wieder zu diskutieren gibt?
Der von schwarz-gelb beschlossene Atomausstieg hat für einige Braunkohleorte in der Lausitz ein finanzielles Nachspiel. Der örtliche Energiekonzern Vattenfall will wegen der höheren Kosten für die Stilllegung von Kernkraftwerken die Gewerbesteuern reduzieren. Die betroffenen Gemeinden würden bis zu 80 Prozent weniger Steuereinnahmen erhalten. Die Verluste könnten in die Millionen gehen. Für die Gemeinden eine Katastrophe - ohne das Geld könnten sie die Infrastruktur nicht aufrecht erhalten.
Der Kreis Görlitz in Sachsen hat deshalb einen Brandbrief an Kanzlerin Angela Merkel geschrieben und fordert Entschädigung. Der Bund müsse für die Verluste aufkommen, fordern die Verfasser. Eine Antwort Merkels steht noch aus.
Er schenkte uns das Knollennasenmännchen, den "Ödipussi" oder den Quietscheenten-Sketch mit Herrn Müller-Lüdenscheidt und Herrn Doktor Klöbner in einer Badewanne: Der Tod des als "Loriot" bekannten Komikers Vicco von Bülow hat Trauer und Bestürzung hervorgerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel schloss sich den Beileidsbekundungen an. Von Bülow habe "Generationen mit seinen Sketchen, Zeichnungen, Texten und Filmen begeistert", erklärte sie am Dienstag. Sein Werk werde Jung und Alt noch sehr lange zum Lachen bringen - und zu mancher Erkenntnis über das Wesen der Deutschen beitragen. "Loriots einmalige Fähigkeit, uns liebevoll den Spiegel vorzuhalten, wird uns fehlen", hieß es weiter aus dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.
Noch bevor es in Berlin wieder richtig losgeht, trifft sich die Bundestagsfraktion von CDU und CSU zu einer Sondersitzung. Das Thema sind der Euro und die Rettungspläne, die die Kanzlerin mit den EU-Staaten und Frankreichs Präsident Sarkozy verabredet hat. Merkel hat viel zu erklären. Denn der Unmut in den eigenen Reihen ist groß. Selbst gestandene CDU-Politiker, die bislang treu zur Regierung standen, drohen damit, das Euro-Rettungspaket im Bundestag scheitern zu lassen. Die Welt nimmt dies zum Anlass in einem Leitartikel über die Probleme der Konservativen nachzudenken. Um der parteiinternen Kritik zu begegnen, hat Merkel eigens eine Kommission eingesetzt, die den eigenen Mitgliedern Europa und den Euro wieder näher zu bringen. Ob das reicht? Vielleicht bis zum nächsten Krisengipfel.
Bei ihrer Reise nach Serbien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Unterstützung für eine EU-Mitgliedschaft des Balkanlandes bekräftigt. Bei einem Treffen mit dem serbischen Präsident Boris Tadic betonte sie jedoch, dass das Land das unabhängige Kosovo anerkennen müsse. Belgrad müsse zudem Parallelstrukturen in Justiz und Verwaltung im Kosovo abbauen. Tadic betonte dagegen: „Die Unabhängigkeit des Kosovo akzeptieren wir nicht." Serbien hofft dennoch, bald den Status des Beitrittskandidaten in die Europäische Union verliehen zu bekommen. In ihrem Kommentar schlägt Cicero-Online-Autorin Petra Sorge für die Lösung der Kosovo-Frage das Modell Südtirol vor.
Die Kanzlerin traf sich am Morgen auch mit der Witwe von Zoran Djindjic, dem ersten frei gewählten serbischen Regierungschef. Djindjic wurde 2003 ermordet.
In den serbischen Medien wurde der Besuch Merkels mit großem Interesse verfolgt. Der unabhängige, oppositionelle Fernsehsender B92 veröffentlichte als Hauptnachricht eine ganze Batterie an Fotos des Staatsempfangs.
Die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg erinnert mit dem Kaiser-Otto-Preis alle zwei Jahre an die Verdienste Ottos des Großen und würdigt Persönlichkeiten, "die sich um den europäischen Einigungsprozess besonders im Hinblick auf die ost- und südosteuropäischen Staaten und die Förderung des europäischen Gedankens verdient gemacht haben." Ob da die Kanzlerin die Richtige ist?
Erst in Greifswald, dann in Stralsund. Reden, reden, reden und die Leute hören doch nicht richtig zu.
Die Wellen in der Union schlagen auch nach der Sondersitzung der CDU-Fraktion am Dienstagabend hoch. Sogar ihre Stellvertreterin Ursula von der Leyen musste Merkel massregeln, weil sie von Griechenland mehr Sicherheiten gefordert hatte. Vor allem der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach profiliert sich derzeit als Gegner von Merkels Europlänen und er weiß viele Fraktionskollegen hinter sich. Für ihn gehe es um eine Gewissensfrage, betonte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Er könne einem weiteren Rettungspaket derzeit nicht zustimmen. Vier Wochen hat die Kanzlerin noch Zeit, die Lage zu geruhigen, dann muss ihre Mehrheit im Bundestag stehen.
Auf der heuitgen Seite Drei der Süddeutschen Zeitung beschreibt Stefan Braun die Wandlung der Bundeskanzlerin in der Euro-Krise. Eine technisch, fachlich, sachlich und etwas müde wirkenden Merkel, die ohne große Gefühle auskommt, verändert plötzlich ihr Gesicht im Kampf um Europas Solidarität im Euro-Rettungsdrama:
"Merkel redet plötzlich viel und laut übers große Ganze. Also über Deutschland, Europa, die Welt - und wie das alles zusammenwirkt. Sie berichtet aus persönlichen Gesprächen mit dem indischen Präsidenten; sie erzählt, was dieser und andere in der jetzigen Krise von Europa, von Berlin, von ihr selbst erwarten würden." Und sie kenne keine Angst, "nicht vor der aktuellen Krise, nicht vor den Kritikern in den eigenen Reihen, nicht vor einem Scheitern."
Leider stellt die Süddeutsche ihre Seite Drei nicht online zur Verfügung, so dass wir nicht verlinken können.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die mächtigste Frau der Welt. In dem aktuellen Ranking des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" verdrängte sie Michelle Obama, die First Lady der USA. Von 2006 bis 2009 hatte Merkel bereits viermal hintereinander den Spitzenplatz in der Liste der mächtigsten Frauen inne. Der Jury zufolge ist sie die "unbestrittene" Führerin der EU und der Schlüssel für die Lösung der Eurokrise.
Die Liste spiegelt den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen und Einfluss von Frauen in allen Lebensbereichen wider.
Dumm gelaufen. Weil Kanzlerin Merkel sich um die Rettung des Euros und ihre Mehrheit im Bundestag kümmern muss, hat sie eine geplante Reise ins russische Jarolslawl abgesagt. Die Konferenz "Der moderne Staat im Zeitalter der sozialen Vielfalt" muss ohne sie stattfinden. Präsident Medwedew, der sie eingeladen hatte, wird enttäuscht sein.
Wie jede Woche hat Merkel wieder ein Podcast aufgenommen Thema: Unser duales Ausbildungssystem hat sich bewährt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Samstag Dirk Nowitzki und das deutsche Basketball-Nationalteam im Kanzleramt empfangen. Anlass war die bevorstehende Europäische Meisterschaft in Litauen vom 31. August bis 18. September, für das sie der Mannschaft viel Glück wünschte. Nowitzki hatte für die Kanzlerin auch ein Mitbringsel in der Tasche: ein Trikot des Nationalteams mit Merkels Namen und der Nummer 2015 auf der Rückseite. Mit dabei war auch die National-Rollstuhlbasketballerin Edina Müller.
In einem Interview mit der BILD am Sonntag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Sturz des libyschen Diktators Gaddafi begrüßt und dem Militäreinsatz der NATO begrüßt. Im UN-Sicherheitsrat hatte sich Deutschland noch enthalten und so bei seinen Bündnispartnern für Irritationen gesorgt. Vor allem Äußerungen von Außenminister Westerwelle waren zuletzt auf Kritik gestoßen.
"Der Euro muss eine stabile Währung bleiben." So sprach Angela Merkel im Interview mit der "Bild am Sonntag". Weitere Wünsche: Die EU soll wettbewerbsfähiger werden, als sie vor der Krise war. Außerdem spricht Merkel über das Ende der Herrschaft Gaddafis und die Nato, für deren Einsatz sie tiefen Respekt habe.
"Phantom im Kanzleramt", lesenswertes Merkel-Porträt von Gunter Hofmann bei CICERO ONLINE
Die Bundeskanzlerin hat am Sonntag den Nato-Verbündeten gemeinsam mit Außenminister Westerwelle ihren Respekt für deren Libyen-Einsatz ausgesprochen. Die diesbezüglich vielfach umstrittene Enthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat im März verteidigte sie dennoch. Am Wiederaufbau Libyens werde sich die Bundesregierung selbstverständlich beteiligen.
Guido Westerwelle kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Sein verspätetes Lob für den Einsatz der Nato im Kampf gegen Gaddafi wird ihm mal wieder als Schwäche ausgelegt. Wie lange hält sich der Außenminister wohl noch im Sattel?
Der französische Außenminister Alain Juppé ist auf Staatsbesuch in Deutschland. In Gesprächen mit Außenminister Guido Westerwelle (FDP) geht es um die Zukunft Libyens, der Vereinten Nationen, die Europapolitik und den Nahost-Friedensprozess. Mit dem Treffen eröffnet Westerwelle eine viertägige Botschafterkonferenz in Berlin zur Zukunft der UN. Anschließend empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel Juppé im Kanzleramt. Ob Merkel dort erneut über die geplante europäische Wirtschaftsregierung reden wird?
Angesichts der Landtagswahlen am 4. September in Mecklenburg Vorpommern reist Merkel nach Schwerin und Rostock, um die Werbetrommel für die CDU zu rühren. Die jüngsten Umfragewerte der Partei muten nicht gerade zur Freude an.
Die Bundeskanzlerin reist heute nach Laibach in Slowenien, wo sie auf den Präsidenten und Ministerpräsidenten und den Oppositionsführer trifft. Auf der Tagesordnung steht neben den Beziehungen zwischen Deutschland und Slowenien auch die finanzielle Lage der Euro-Staaten.
"Die Kanzlerinnendämmerung ist unübersehbar. Schafft Merkel es nicht, im Bundestag die eigene Mehrheit für die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF hinzubekommen, sind ihre Tage als Bundeskanzlerin gezählt." Sogar den Altkanzler Helmut Kohl bemüht Jürgen Trittin in seinem Plädoyer "Kanzlerinnendämmerung" für das Handelsblatt.
In der Kabinettssitzung bespricht die Regierung die neuesten Pläne für den Euro-Rettungsfonds. Es geht nun um 211 Milliarden Euro statt der bisher geplanten 123 Milliarden Euro. Danach wir die Kanzlerin die Partei- und Fraktionschefs informieren.
Ursula von der Leyen spricht plötzlich sehr enthusiastisch von der Idee der Vereinigten Staaten von Europa. "Es wirkt, als wolle sie auf einen Schlag all das zum Ausdruck bringen, was viele, auch in den eigenen Reihen, bei Angela Merkel immer vermissen, wenn es um Europa geht", schreibt Spiegel Online.
Um die "Zukunft des neuen Libyens" geht es heute in Paris. Die Kanzlerin ist dabei. Der Krieg ist zwar noch nicht vorbei, von Muammar al-Gaddafi fehlt jede Spur, Deutschland will Libyen vor allem bei der Errichtung demokratischer Strukturen helfen. An Geld mangele es dem Land nicht, sagt Merkel in einem Interview mit der Berliner Morgenpost.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich hinter den ihren Kritik geratenen Außenminsiter gestellt. „Wir treffen außenpolitische Entscheidungen gemeinsam, und wir vertreten sie auch gemeinsam“, sagte sich in einem Gespräch mit der "Berliner Morgenpost“. Sie arbeite mit Guido Westerwelle vertrauensvoll zusammen.
Angel Merkel hält die Festrede zur Eröffnung des neuen Ausbildungsjahres 2011/2012 und besucht dazu das Ausbildungszentrum der ABB AG in Berlin, einen der führenden Technologiekonzerne für Energie- und Automationstechniken.
Angesichts der Landtagswahlen in Mecklenburg Vorpommern, nimmt die Kanzlerin heute an Wahlkampfveranstaltungen der CDU in Neubrandenburg und Neustrelitz teil.
In ihrem neuen Podcast anlässlich des 10. Jahrestages der Terroranschläge zum 11. September in New York hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Freiheit und Demokratie als "beste Antwort auf Terrorismus und Bedrohung" bezeichnet.
Text…
Im Alter von 85 Jahren ist der Vater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Horst Kasner, gestorben. Kasner war Pfarrer in Merkels Heimatort Templin.
Die Bild am Sonntag berichtet über den Tod von Horst Kasner, Vater von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Pfarrer Kasner habe im "Kirchlein im Grünen" bis zuletzt gepredigt, obwohl er längst in den Ruhestand versetzt worden war.
Nach Kohl und Schröder hat sich nun auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in der Euro-Debatte zu Wort gemeldet und Angela Merkel in einem Spiegel-Interview gegen Kritik an ihrer Euro-Rettungspolitik in Schutz genommen. Dass die Kanzlein das noch erleben durfte.
Die SPD hat die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Die CDU und ihr Spitzenkandidat Lorenz Caffier haben mehr als 5 Prozentpunkte verloren und sind im Heimatland von Kanzlerin Merkel auf 23,2 Prozent und das schlechteste Eegebnis seit der Wiedervereinigung abgestürzt. Der Richtungsstreit in der CDU wird durch diese Niederlage neue Nahrung erhalten.
In Mecklenburg-Vorpommern wird heute der Landtag gewählt. Die SPD liegt in den Umfragewerten vorne. Eine Neuauflage der großen Koalition mit der CDU gilt als wahrscheinlich.
Nach der Präsidiumssitzung wird Merkel, zusammen mit Lorenz Caffier, Spitzenkanditat der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, vor die Presse treten und den Bürgern die Wahlniederlage erklären.
Merkel versucht das Ansehen der Bundespartei zu retten und will Schuld des Wahldebakels in "landesspezifischen Aspekten" sehen. Caffier beschwört den Wert "politischer Kontinuität" und hofft, dass SPD sich für ein Weiterregieren mit der CDU entscheidet
Die Kanzlerin trifft am Abend EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy zu einem Vier-Augen-Gespräch im Bundeskanzleramt. Van Rompuy soll die neue EU-Wirtschaftsregierung leiten, die sich Merkel und Sarkozy wünschen
Die CDU geht mit dem schlechtesten Ergebnis der Landesgeschichte aus den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Und so kommentieren es die Zeitungen: Die Welt findet, dass Sellerings Kuschelwahlkampf die SPD zum Sieg geführt hat und hofft auf das Versprechen des Landeschefs seinen Konsolidierungskurs fortsetzen zu wollen. Die Stuttgarter Zeitung glaubt, das Regieren auf Bundesebene wird nun noch schwerer. Die Nervosität im Regierungsbündis wird zunehmen. Spiegel Online findet, die bürgerliche Parteien seien gelähmt und wenig kampfeslustig, und erklärt sich so die Niederlage von CDU und FDP in Meck-Pomm.
Die Bundeskanzlerin hat sich gegen Forderungen gewandt, Griechenland aus der Euro-Zone auszuschließen. . "Ich glaube, dass wir damit einen Domino-Effekt einleiten könnten, der außerordentlich gefährlich für unser Währungssystem ist", sagte Merkel am Montagabend in Berlin. Doch die Kritik an dem mangelnden Sparwillen der Griechen reißt nicht ab. Politiker der Regierungsparteien fordern bereits einenZahlungsstopp für Griechenland, berichtet das Handelsblatt.
Am Dienstag nimmt Angela Merkel an der ersten Lesung zum Haushaltsgesetz 2012 im Bundestag teil.
Finanzminister Wolfgang Schäuble hat seine Rede zum Haushaltsgesetz 2012 gehalten. Er kündigte an, den Konsolidierungskurs rigoros fortsetzen zu wollen. Neuen Konjunkturprogrammen und Steuersenkungen zur Nachfragestimulierung erteilte er eine Absage. Man müsse wegkommen von der Mentalität des "Pumpkapitalismus". Von der FDP gab es für seine Rede verhaltenen Beifall. Schäuble hat wieder demonstriert, dass er die Zügel in der Finanzpolitik fest in seinen Händen hält.
Die Bundeskanzlerin muss weiterhin um eine eigene Mehrheit bei der Verabschiedung des Eurorettungsschirm im Bundestag bangen. 14 Abgeordnete von Union und FDP wollen gegen das Gesetz stimmen, elf haben sich in Probeabstimmungen enthalten. Vor Merkel steht noch viel Überzeugungsarbeit.
Höhepunkt der Haushaltswoche. Merkel hält ihre Haushaltsrede im Bundestag. Eine gute Gelegenheit ihre Kritiker in den eigenen Reihen und die skeptischen Wähler zu überzeugen.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die vom Bundestag verabschiedeten Gesetze zur Rettung Griechenlands verfassungskonform sind. Angela Merkel betrachtet dies als Bestätigung ihrer Europa-Politik. Auch die Kompetenzen des Bundestages wurden gestärkt. Bei zukünftigen Maßnahmen darf der Haushaltausschuss mitentscheiden.
Merkel liefert eine starke Rede bei der traditionellen Generaldebatte im Bundestag. Gestärkt durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Griechenlandhilfe, verteidigt sie die EU-Politik der Bundesregierung. Sie erteilt der Forderung von Eurobonds eine Absage und verschärft den Ton gegen die von Schulden gebeutelten EU-Staaten.
Am Mittwoch Vormittag wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil über das Hilfspaket für Griechenland und den Euro-Rettungsschirm (EFSF) verkünden. Dabei steht die Frage im Vordergrund, ob das Parlament an der Entscheidung ausreichend Mitspracherecht hatte und ob das Parlament in Zukunft stärker bei finanzpolitischen Programmen dieser Größenordnung mitentscheiden darf. Das Urteil des Gerichts könnte laut der FAZ auch Einfluss auf die Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm haben. Merkels Kritiker in ihren eigenen Reihen könnten ihre Zustimmung von zusätzlichen Mitspracherechten des Bundestages in der EU-Schuldenpolitik abhängig machen.
Das Gesetz über die erweiterten Kompetenzen des Rettungsfonds EFSF wird am Donnerstag im Bundestag eingebracht. Neue Kompetenzen wie der Ankauf von Staatsanleihen soll beschlossen werden und der Garantierahmen auf 780 Milliarden Euro angehoben werden.
Angela Merkel hat mit ihrem klaren Bekenntnis zu Europa ein Ausrufezeichen gesetzt. Sie habe die Rettung Europas und damit auch ihre eigene Zukunft an den Erfolg des Europäischen Rettungsfond gebunden und sei damit ein hohes Risiko eingegangen, findet die Süddeutsche. Die Badische Zeitung findet, Merkel habe die Auflösungserscheinungen ihrer Koalition durch ihr souveränes Auftreten und einer schwachen Opposition erfolgreich überspielen können. Die Taz findet Merkel habe die "positive Erzählung Europas" gefunden, die schmerzlich vermisst worden sei.
Angela Merkel wird am Donnerstag Nachmittag eine Rede beim Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung halten.
Angela Merkel hält am Nachmittag eine Rede zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik bei der 50-Jahres-Jubiläumsveranstaltung des Bergedorfer Gesprächskreises der Körber-Stifung. Hier lässt sich die Rede noch einmal anschauen.
Arbeitsministerin, Ursula von der Leyen, wird am Freitag an der Bundespressekonferenz teilnehmen. Dort wird sie sich unter anderem den Fragen der Journalisten zu ihrer Mini-Reform im Rentensystem stellen. Geringverdiener sollen bezuschusst werden. Opposition und Gewerkschaft bezeichnen die Reform als Mogelpackung.
Horst Kasner, der Vater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wird heute in Templin in Brandenburg beerdigt. Nach einem Gedenkgottesdienst in der Maria-Magdalenen-Kirche soll der ehemalige Pfarrer unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf einem Waldfriedhof beigesetzt werden. Kasner war vor acht Tagen im Alter von 85 Jahren gestorben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht bei einer Gedenkfeier anlässlich des 10. Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September in New York. An der Veranstaltung in der American Church in Berlin (Dennewitzplatz) nimmt auch Bundespräsident Christian Wulff teil. Schon zuvor hatte Merkel in ihrem Podcast von einem "Ereignis, das unsere Welt des 21. Jahrhunderts verändert hat wie kaum ein anderes" gesprochen.
Am Vormittag ist Angela Merkel zu einem Gespräch mit EU-Kommisionspräsdient Barroso zusammengekommen, um über die Euro-Krise zu beraten. Merkel nutzte den Termin,um den Druck auf Griechenland zu erhöhen. Deutschland werde kein Geld mehr geben, wenn der Sparkurs von den Griechen nicht umgesetzt würde. Auch Barroso mahnte die sogenannten Schuldenländer dazu auf ihre Hausaufgaben zu machen und ihre Sparvorgaben umzusetzen.
Kurz nach den Gedenkfeiern zum 11. September hält Angela Merkel auf dem Münchner Friedenstreffen einen Vortrag. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bundespräsident Christian Wulff werden bei der dreitägigen Veranstaltung sprechen. Am Internationalen Friedenstreffen von Sant’Egidio nehmen neben deutschen Spitzenpolitikern auch Hunderte von Religionsführern aus aller Welt teil, um sich gegen die Vereinnahmung der Religion für Gewalt und Terror auszusprechen. Für das Treffen unter dem Motto "Zusammen leben - Unsere Bestimmung. Religionen und Kulturen im Dialog" werden in der bayerischen Landeshauptstadt bis zu 10.000 Gäste erwartet.
Angela Merkel und ihre Kabinettskollegin, Forschungsministerin Annette Schavan, besuchen das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin in Berlin. Nach einem Rundgang durch verschiedene biomedizinische Forschungseinrichtungen wird die Kanzlerin bei einer Podiumsdiskussion mit Wissenschaftlern sprechen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt um 12.45 Uhr den finnischen Ministerpräsidenten Jyrki Katainen mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Im Rahmen eines Mittagessens werden sich beide Regierungschefs über die bilateralen Beziehungen sowie über aktuelle außen- und europapolitische Fragen austauschen.
Angela Merkel zeigte sich am Dienstag im rbb radio verärgert über einen Beitrag des Wirtschaftsministers Philipp Rösler in der Welt. Dort hatte Rösler offen die Möglichkeit einer griechischen Insolvenz angesprochen. Der Dax rutschte anschließend unter 5000 Punkte. Die Kanzlerin will um jeden Preis eine weitere Beunruhigung der Finanzmärkte vermeiden und mahnte in Richtung Rösler die "Worte vorsichtig zu wägen." Es stehe viel auf dem Spiel.
Angela Merkel trifft sich mit Vertretern der Zivilgesellschaft, um über das Thema "Beschleunigte Umsetzung des Energiekonzepts" zu sprechen. Wie es auf Ihrer Webseite heißt, ist das Ziel die "ganz konkrete Umsetzung der zentralen Maßnahmen des beschlossenen Energiepakets". Dabei könnte der geplante Umbau des Energiesystems in den nächsten Jahrzehnten bis zu 1,5 Billionen Euro kosten, warnt Cicero-Autor Til Knipper.
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet gemeinsam mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann eine neue Dauerausstellung zur deutsch-deutschen Teilung. Die Schau "GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung" wird im Berliner "Tränenpalast" (Friedrichstraße), der ehemaligen Abfertigungshalle für die Ausreise von Ost- nach West-Berlin, gezeigt. Mit biografischen Beispielen, Originalobjekten und Zeitzeugeninterviews veranschaulicht sie das Leben angesichts von Teilung und Grenze. Die Ausstellung ist ab 15. September für Besucher geöffnet.
CICERO ONLINE ist live dabei, denn aus der Redaktionsräumen blicken wir direkt auf und in den Tränenpalast. Wir arbeiten sozusagen an einem historischen Ort!
In einer Telefonkonferenz am Abend hatten Sarkozy und Kanzlerin Merkel Griechenlands Ministerpräsident Papandreou noch einmal zu einer strikten Durchführung der vereinbarten Reformen aufgerufen. Einen Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone lehnten beide konsequent ab. Die Aktienmärke dankten es und verzeichneten ein deutlichen Plus.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main eröffnet. Sie nutzte den Anlass, um ihre Europapolitik zu verteidigen: Deutschland sei zwar Wachstumsmotor in Europa und für Europa, aber Deutschland werde es auf Dauer nur gutgehen, wenn die Europäische Union insgesamt stark und wettbewerbsfähig sei. Ein Großteil der deutschen Exporte ginge an EU-Länder, weshalb die zentrale Aufgabe jetzt sei, den Euro um jeden Preis zu sichern und den Standort Europa zu stärken.
Die Messe dauert noch bis zum 25. September. Insgesamt werden rund 900 Aussteller, darunter 75 Autohersteller, erwartet.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will Vertreter der deutschen Wirtschaft von der "beschleunigten Umsetzung des Energiekonzepts" überzeugen. Dazu trifft sie sich mit den Firmenchefs im Kanzleramt.
Merkel hält eine Rede auf der Vollversammlung des Zentralverbands des deutschen Handwerks in Berlin.
Die Kanzlerin unterstützt Berliner CDU-Spitzenkandidat Frank Henke bei der Wahlkampfabschlussveranstaltung in Berlin-Lichterfelde.
In Berlin werden die Hochrechnungen der Wahlen zum Abgeordnetenhaus bekanntgegeben. In den letzten Umfragen von infratest dimap kam die SPD mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit auf 29,5 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft wäre demnach die CDU von Spitzenkandidat Frank Henkel mit 22 Prozent und hätte damit Renate Künast von den Grünen (20 Prozent) überholt. Die Linkspartei käme auf elf Prozent. Auch die Piratenpartei (bei 6,5 Prozent) hat gute Chancen auf einen Einzug ins Landesparlament.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für einen fairen Wettbewerb zwischen den Medien ausgesprochen. "Schränken die Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender den Spielraum der privaten Anbieter zu sehr ein, gerät unser bewährtes duales System ins Wanken, und das kann niemand wollen", sagte sie am Montag vor 600 Verlegern, Chefredakteuren und Verlagsmanagern auf dem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).
Eine freie und unabhängige Presse verdiene zudem jede Unterstützung. Im Internetzeitalter und in der Konkurrenz mit Bloggern dürften Zeitungen nicht in einen Schnelligkeitswettbewerb eintreten. "Zeitungen behaupten ihre Existenz als Bezahlmedium gegenüber den elektronischen und meist noch kostenlosen Angeboten nur durch gründliche Recherche und kluge Analyse", ergänzte Merkel.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich gehörte ebenfalls zu den Gastrednern des Zeitungskongresses.
Für die CDU war die Berlin-Wahl ein versöhnlicher Abschluss eines insgesamt erfolglosen Superwahljahr. Die CDU Spitze freue sich über die Klatsche für die FDP, glaubt SPIEGEL ONLINE. Denn nun sei ein erneuter Rückwärtssalto des Koalitionspartners in der Europapolitik wahrscheinlich. Die SÜDDEUTSCHE sieht Schwarz-Gelb auf Bundesebene vor dem Aus. "Schwarz-Gilb" sei nicht mehr regierungsfähig. ZEIT ONLINE findet, Frank Henkel sei es gelungen, die Berliner CDU rundum zu erneuern, was auch der Bundespartei Aufwind geben würde.
Die Kanzlerin hat im Vorfeld des Papst-Besuches für eine Annäherung der katholischen und evangelischen Kirche geworben. Da 2017 500 Jahre Luthertum in Deutschland gefeiert werden, ist die Ökumene auch für den Papst zentrales Thema bei seinem Besuch.
Angela Merkel wird am Nachmittag in Alsfeld mit ihren Parteikollegen Christine Lieberknecht, CDU-Ministerpräsidenten in Thüringen, und Volker Bouffier, Landesvater von Hessen, teilnehmen. Die Konferenzen dienen der Vorbereitungen auf den Bundesparteitag der CDU im November. Die Kanzlerin will auf der Konferenz vor allen Dingen die Themen Euro-Stabilität und Schulreform ansprechen, die in der CDU umstritten sind, wie der Fokus berichtet.
Angela Merkel hat am Dienstag den türkischen Präsidenten Abdullah Gül empfangen. Schon im Vorhinein hatte er angekündigt, dass er über die Weigerung der deutschen Regierung, die Visumsbedingungen für Türken zu verbessern, verärgert sei. Er verstehe die Visumspflicht als Botschaft der Ablehnung an die Türken, berichtet der Tagesspiegel. Laut dem Hamburger Abdenblatt habe er beim Treffen mit Angela Merkel erneut den Wunsch der Türkei geäußert, volles EU-Mitglied zu werden. Kanzlerin Merkel sie jedoch bei ihrem üblichen Kurs geblieben und habe ihm nur eine "strategische Partnerschaft" angeboten. Immerhin war man sich darüber einig, dass das Erlernen der deutschen Sprache als wesentliches Integrationsmittel unabdinglich ist.
Beim Empfang der Mitglieder des Normenkontrollrats im Kanzleramt, hat dieser seinen Abschlussbericht der Kanzlerin vorgestellt. Der Normenkontrollrat überwacht die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Gesetzen und berät die Bundesregierung beim Bürokratieabbau. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, sei, trotz der in den letzten fünf Jahren verzeichneten Einsparungen von 10,5 Milliarden Euro durch Bürokratieabbau, die Freude des Rates eher verhalten gewesen. Das ursprüngliche Ziel, die Kosten für Unternehmen bei den Informations- und Berichtspflichten von jährlich 50 Milliarden Euro um 25 Prozent bis Ende 2011 zu senken, konnte nicht erreicht werden. Der Kampf gegen die Bürokratie geht also weiter.
Angela Merkel versprach gestern auf dem Zeitungskongress der deutschen Zeitungsverleger die Einführung eines Leistungsschutzrechtes und für das gleiche auch auf gesamt-europäischer Ebene zu kämpfen. Sie zeigte auch Verständnis für den Ärger einiger Verlage über das expandierende Angebot der Öffentlich-Rechtlichen wie durch den "tagesschau-app". Private Medienunternehmen bräuchten genug Spielraum, damit Investitionen sich rechnen, so die Kanzlerin.
Kanzlerin Merkel wurde in China für den Konfuzius-Preis nominiert wegen ihrer "Verdienste um den Frieden in Europa". Der von den chinesischen Nationalisten im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Friedenspreis ist ein Protest gegen den Friedensnobelpreis, den zuletzt der inhaftierte Demokratie-Aktivist Liu Xiaboo erhalten hatte. Neben Merkel stehen auch Vladimir Putin und Kofi Annan auf der Nominierungsliste.
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Anlässlich der Ermordung des ehemaligen Präsidenten der Islamischen Republik Afghanistan, Burhanuddin Rabbani, teilte die Kanzlerin dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai ihre Kondolenz mit und versicherte Deutschlands weitere Unterstützung für den Aufbau des Landes.
Am Mittwoch nachmittag empfängt Angela Merkel die Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend forscht" im Kanzleramt.
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Angela Merkel hat heute zehn neue Mitglieder in den Normenkontrollrat berufen. Mit deren Hilfe möchte sie den Bürokratieabbau und die Modernisierung in Deutschland auch zukünftig voranbringen. Erst am Dienstag hatte der letzte Normenkontrollrat seinen Abschlussbericht vorgestellt.
Angela Merkel trifft am Donnerstagvormittag Papst Benedikt XVI. in der Repräsentanz der Deutschen Bischofskonferenz. Am Nachmittag hält der Papst im Deutschen Bundestag eine Rede. Über 80 Abgeordnete wollen seinem Auftritt nicht beiwohnen. Die Kanzlerin wird am Abend gemeinsam mit Bundespräsident Wulff an der Heiligen Messe im Berliner Olympiastadion teilnehmen.
Die Kanzlerin nimmt an einem ökumenischen Wortgottesdienst mit dem Papst in der Kirche des Erfurter Augustinerkonventes teil.
Frau Dr. Merkel hält eine Rede in Halle auf der Jahresversammlung der Lepoldina,der Deutschen Akademie der Naturforscher. Die Versammlung steht im Zeichen der Frage "Was ist das Leben?".
Beim Treffen mit dem Papst Benedikt XVI. in der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin habe die Kanzlerin, laut Hamburger Abendblatt, mit dem Heiligen Vater, über Europa gesprochen, die Unverzichtbarkeit der europäischen Einigung für Deutschland zur Garantie von Wohlstand und Freiheit. Des Weiteren sei es um die Gestaltung der Globalisierung und um die Finanzmärkte gegangen. Der Papst betonte dabei, dass der Mensch im Mittelpunkt der Politik stehen müsse.
Angela Merkel wird als einziger Gast in der neuen ARD-Talkshow von Günther Jauch auftreten. Laut Berliner Kurier wird das Thema vor allem die aktuelle Euro-Krise sein sowie der Bestand der schwarz-gelben Koalition und möglichen Neuwahlen.
In ihrem Videopodcast macht die Kanzlerin Vorschläge, um dem Fachkräftemangel beizukommen. Wenn es nicht anders geht, seien auch Fachkräfte aus dem europäischen Ausland willkommen: "Dann ist es ganz wichtig, dass wir auch in den Ländern der Europäischen Union sagen: Deutschland ist ein offenes Land, Fachkräfte werden hier gebraucht."
Stern.de hatte keinen Gefallen an dem Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der ARD-Talkshow und findet, sie sei mit ihrer "Werbeveranstaltung ohne Botschaft" gescheitert. Die Welt ist von Jauchs braver Art gelangweilt. Er vergesse, dort nachzuhaken, wo es nötig sei. Die FAZ sah ein bemerkenswertes Gespräch und empfieht der Kanzlerin wieder, das Beten zu lernen.
Anlässlich des Tags der Deutschen Industrie, hält Kanzlerin Merkel bei der Veranstaltung des BDI im Berliner Congress Center eine Rede.
Angela Merkel stellt die Biographie von Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler Philipp Rösler in der Katholischen Akademie in Berlin vor: "Philipp Rösler - Ein Porträt. Glaube. Heimat. FDP".
Die Kanzlerin telefonierte gestern abend mit Palästinenserpräsident Abbas. Sie drängte ihn dazu, wie Regierunssprecher Seibert per twitter mitteilte, Verhandlungen mit Israel aufzunehmen. Basis der Verhandlungen müsse der Fahrplan des Nahost-Quartetts sein. Das Quartett besteht aus den Vereinigten Staaten, Russland, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.
Angela Merkel empfängt Griechenlands Ministerpräsidenten Papandreou im Kanzleramt, um über die wirtschaftliche Lage Griechenlands und die Bemühungen um Haushaltskonsolidierung sowie die Umsetzung des griechischen Reformprogramms zu beraten.
Die Bundeskanzlerin nimmt am Festakt zum 60jährigen Bestehen des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe teil.
Barack Obama wirft den Europäern in einer Rede vor, sich nicht ausreichend um die Sanierung des Bankensystems gekümmert zu haben und dadurch die Weltwirtschaft zu bedrohen. Während dem wochenlangen Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern musste sich Obama von der chinesischen Führung den selben Vorwurf gefallen lassen.
Der ehemalige bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat zum Empfang geladen. Er feiert seinen 70. Geburtstag. Die Kanzlerin wird die Festrede halten.
Der Deutschlandfunk hat den Auftritt des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou vor der deutschen Industrie als "gutes Signal" bezeichnet, verlangt von ihm aber, Griechenland besser zu führen. Die Rheinische Post feierte den leidenschaftlichen Auftritt: Papandreou habe sich demütig ("schlecht gemanagtes Land") und selbstbewusst ("jeder Grieche will Veränderung") gezeigt und sogar jenen Schlachtruf ("yes, we can"), der Barack Obama ins Weiße Haus geführt hatte, kopiert.
Die Bundeskanzlerin reist nach Warschau zum Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft. Zweck des Treffens ist die weitere wirtschaftliche Annäherung zwischen der EU und den Partnerländern Weißrussland, Ukraine, der Republik Moldau, Georgien, Aserbaidschan und Armenien.
Der Bundestag hat die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms gebilligt. Von den 620 Abgeordneten des Parlaments gaben 611 ihre Stimme ab, 523 votierten für, 85 gegen das Gesetz. Drei Abgeordnete enthielten sich. Die Abstimmung ergab sogar die Kanzlermehrheit. Aus dem Regierungslager haben 315 Mandatsträger für den EFSF gestimmt, das waren vier mehr als nötig. 13 Koalitionäre stimmten mit Ja, zwei enthielten sich.
Die Abstimmung wurde von den Medien weitgehend als Erfolg für die schwarz-gelbe Koalition bewertet. CICERO ONLINE wertete das Ergebnis als kurzfristigen Sieg für Kanzlerin Merkel. Spiegel Online sieht einen "brüchigen Frieden" hergestellt. Auch die Süddeutsche Zeitung im Internet sieht die Koalitionskrise vorerst abgewendet. Aus Sicht der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen ist das Rettungspaket nur durchgekommen, weil niemand ein tragfähiges Gegenprogramm zum Regierungskurs vorgelegt habe.
Der Bundestag stimmt morgen Vormittag über den erweiterten Euro-Rettungsschirm ab. Der Kanzlerin scheint eine Mehrheit sicher. Allerdings gibt es neue Verunsicherungen unter den Abgeordneten. Die Gerüchte mehren sich, dass der Rettungsschirm nicht ausreichen könnte.
Der Bundestag stimmmt heute Vormittag über den erweiterten Euro-Rettungsschirm ab. Der Kanzlerin scheint eine Mehrheit sicher. Allerdings gibt es neue Verunsicherungen unter den Abgeordeten. Die Gerüchte mehren sich, dass der Rettungsschirm nicht ausreichen könnte.
Die Knazlerin hat den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu in einem Telefonat dazu aufgefordert, mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, Verhandlungen über eine Zweistaaten-Lösung aufzunehmen gemäß der von der UN verienbarten Quartett-Erklärung. Merkel warf Israel die Provokation Palästinas vor durch die Genehmigung neuer Bauplanungen in Gilo, in der Umgebung von Jerusalem. Diese Aktion hätte Zweifel geweckt, ob die israelische Regierung überhaupt Interesse an der Aufnahme der Verhandlungen hätte.
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