Netzgemeinde? Digitaler Graben, gesellschaftliche Kluft? Unfug - tatsächlich handelt es sich…
Sie sind hier: Startseite > Magazin
> Der Fall Drygalla - Berechtigte Kritik oder Hysterie?
Berliner Republik
Der Fall Drygalla - Berechtigte Kritik oder Hysterie?
Über die Beziehung der Olympionikin zu einem NPD-Funktionär ist eine Diskussion entbrannt
Ja, rechtsextreme Gesinnung ist mit dem olympischen Ideal unvereinbar
Nein, es die Beziehung zu einem NPD-Funktionär ist Privatsache
Ja, die Debatte verläuft nicht mehr rational
Nein, sie verläuft nüchtern und kritisch begleitend
War es richtig, dass sie das Olympische Dorf vorab verlassen hat?
Ist die Debatte um Najda Drygalla reflexhaft und hysterisch?
Bitte beachten Sie, dass Sie nur eine Stimme abgeben können.
Meinung abgeben!
|
| ||
Ihr Kommentar zu diesem Artikel
Anzeige
Frage des Tages
Thema der Woche
Umfrage
Die Türkei muss in die EU, fordert Gerhard Schröder im Cicero. Hat er Recht?
Ja, ein Beitritt ist dringend nötig, um die Region zu stabilisieren
15%
Nein, die EU wäre heillos überfordert
85%
Gesamtstimmen: 729
Anzeige
Anzeige
Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren
Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.Anzeige









Irrational
Nicht der Fall als solcher ist irrational, sondern dies hysterische Bedürfnis allerorten, sich mit der Frau unbedingt solidarisieren zu wollen.
http://schwarzoderweiss.wordpress.com/2012/08/04/kleine-stichworte-zur-blonden-maid-als-aufreger/
Drygalla
Die derzeitigen obersten Politikwächter sind a) Heuchler, b) einseitig und c) nicht mehr ganz sauber im Oberstübchen. Wir schlittern immer mehr in ein geistiges Terrorsystem - siehe Orwell 1984!
De.
Sie haben eine Wahrnehmungsstörung
In diesem Land stellten sich sehr viele Politiker hinter der Nadja Drygalla. Darunter politische Schwergewichte wie der Bundesverteidigungsminister und der bekannte EU-Abgeordnete Cohn-Bendit, der Ministerpräsident Sellering etc.
Daher weiss ich nicht, wen Sie mit den obersten "Politikwächter" meinen. Falls Sie die Medien meinen, dann leben Sie auf dem Mond, wenn Sie den Nachrichtenwert der Story nicht erkennen. Zeitungen sind Privatbetriebe, und es ist ihre Aufgabe zu berichten.
Wenn Sie eine Person des öffentlichen Lebens sind, erwarten Sie mal keinen Rabatt wegen einer Liebschaft mit Rechtsextremen. Nadja Drygalla wusste also sehr gut, dass ihre langjährige Beziehung mit einem NPD Kader das Karriereaus bedeuten kann.
George Orwell 1984 ist übrigens eine Science Fiction Story über eine perfekte, glückselige Gesellschaft, die man mit Drogen und einer schönen neuen Konsumwelt erreicht. Menschen werden aufgefordert wechselnde Sexualpartner zu haben. Ihr Vergleich mit dem Roman "1984" hinkt sehr stark. Wir haben in diesem Land einen massiv ausgeweiteten Niedriglohnsektor, dass keine schöne neue Konsumwelt erlaubt. Und niemand hat Sie, mich oder auch die Nadja Drygalla aufgefordert mal häufiger den Sexualpartner auszuwechseln.
Wie kommen Sie auf den Gedanken wegen der Drygalla die Werbe- und Sponsorenverträge des deutschen Rudersportes in Gefahr zu bringen ? Was ist mit dem sportlichen Nachwuchs, der mit Drygallas Freund überhaupt nichts zu tun haben und in Mitleidenschaft gezogen werden ? Die Sache wird noch die Umsätze der Touristikindustrie in der Heimat der Drygalla beeinflussen.
All diese Menschen werden in Geiselhaft genommen wegen der Liebschaft mit einem NPD Kader, und Sie meinen sich mit Nadja Drygalla solidarisieren zu müssen. Ein rationaler Mensch hätte den Schluss gezogen, dass eine Minderheit wie die NPD nicht der Mehrheit auf der Nase rum tanzen darf.
Orwell 1984 - Huxley Schöne neue Welt
Sie haben hier wohl die beiden Werke durcheinander gebracht.
Hysteria um Drygalla
Ich habe die Sache unter "Armes Deutschland" abgelegt. Diese Akte wird immer dicker als Hardcopy waere kein Platz mehr.
Und wieder…
"Und wieder schläft das deutsche Volk in seinem stumpfen, blöden Schlaf weiter und gibt diesen faschistischen Verbrechern Mut und Gelegenheit, weiterzutöten -, und diese tun es." - Im II. Flugblatt der Weißen Rose