Politik am Pranger
Wie Medienmacht und Elitenverachtung die Demokratie gefährden


Literaturen
Literaturen – Das Journal für Bücher – erscheint seit Oktober 2011 in Kooperation mit dem Magazin Cicero. Es ist das meistgelesene Literaturmagazin im deutschsprachigen Raum und auch zukünftig wird es heißen: Literaturen fängt da an, wo das Feuilleton aufhört. Alle zwei Monate am Kiosk, im Online-Shop und täglich auf Cicero Online.
Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Dezember-Ausgabe finden Sie hier.
Klopskörper in Kardinalskutte
Thomas Bernhards „Alte Meister“ in einer Comic-Fassung? Dem Zeichner Nicolas Mahler gelingt das mit Bravour. Er eröffnet damit die erste Comic-Reihe des ehrwürdigen Suhrkamp Verlags.
zum ArtikelFelicitas Hoppe erfindet sich ein neues Leben
Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe hat genug von fremden Geschichten und widmet sich deshalb nun ihrer eigenen. Statt aber einfach eine schlichte Autobiografie zu veröffentlichen, erfindet sie ihre Lebensgeschichte lieber neu
zum ArtikelLoyal bis hin zu Verrat und Mord
Ein Meisterdieb aus Bagdad gerät im neuen Roman von Sherko Fatah unter die NS-Schlächter im Warschauer Aufstand. Eine Rezension
zum ArtikelErinnerungen an die Kindheit in Zagreb
Bora Ćosić erzählt voller Sinnlichkeit und durchaus nicht ohne Selbstironie von seiner Kindheit im Zagreb der dreißiger Jahre. Eine Rezension seines Buches „Eine kurze Kindheit in Agram“
zum ArtikelLyrik auf dem Weg ins Versicherungsbüro
Das Paradies auf Erden zu schaffen, ist eine enorme Aufgabe für die Poesie. Wallace Stevens, Vizepräsident einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft und daneben einer der wortgewaltigsten Dichter der USA, ist dies im vergangenen Jahrhundert bewundernswert gelungen
zum ArtikelWie ein Betrunkener auf dem Heimweg
Einiges kann niemand verstehen, anderes aber jedes Kind: Der Philosoph und Fondsmanager Georg von Wallwitz hat ein ebenso informiertes wie amüsantes Buch über die Finanzmärkte geschrieben
zum ArtikelAuch der Paranoiker hat Feinde
Karl-Heinz Ott hat einen mitreißend poetischen Roman über das geniale Scheusal Jean-Jacques Rousseau geschrieben
zum ArtikelSchwärmen, Irren, Seufzen und Eifern
In Jeffrey Eugenides’ Roman „Die Liebeshandlung“ wird eine schon totgesagte Erzählform wieder quicklebendig: der viktorianische Liebesroman. Eine Rezension
zum ArtikelFutter für die Dinomania
Zwitter zwischen Natur und Technik: In Alexis Dworskys „Dinosaurier! Die Kulturgeschichte“ gelten die prähistorischen Echsen als Schlüsselfigur unserer Kulturgeschichte
zum ArtikelDas Wunder
Tunguska, Sibirien, 1908: Ein gleißendes Licht, Bäume knicken um wie Streichhölzer. Für Michael Hampe eine Parabel: Was ist, so fragt er, die Natur?
zum ArtikelEin früher Paparazzo auf der Weltbühne
Leo Rosenthal, der lettische Jurist und Gerichtsreporter, war ein früher Paparazzo auf der Weltbühne. Seine eher zufälligen Schnappschüsse sind wichtige Zeitdokumente der Weimarer Republik. Über ein unbekanntes Bildnis Robert Musils, aufgefunden im Archiv Leo Rosenthals
zum ArtikelDie schlimmste Reise der Welt
Was treibt Menschen ins Eis? Wie glaubhaft sind die Berichte derer, die dort zu Helden geworden sind? Vor 100 Jahren pflanzte Roald Amundsen seine Flagge am Südpol. Vom Überleben im Extrembereich
zum ArtikelEinkaufen als Therapie
Zwischen den Feiertagen bieten viele Geschäfte noch einmal Schnäppchen an. Kolumnist Jochen Schmidt ist da völlig überfordert: "Ich möchte etwas kaufen, wer kann mir helfen? Sollte ich eine Verkäuferin fragen? Oder müsste ich eher eine Therapie machen? Vielleicht bei ihr?"
zum ArtikelEin Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Leben und Literatur
Absolut subjektiv: Die Amerikanerin Elif Batuman schreibt über Bücher – und über sich selbst. Ihr eigenes Lese-Glück überträgt sich mühelos auf die Leser ihres Romans. Nur Anton Tschechow muss leider draußen bleiben
Müssen Charlotte und Kevin getrennt lernen?
Erbittert wird hierzulande über die richtige Bildungspolitik gestritten. Der Soziologe Heinz Bude analysiert in „Bildungspanik. Was unsere Gesellschaft spaltet“ die Lage – und bleibt dabei ein Advokat der Mittelschicht
zum ArtikelTerzinen über Vergänglichkeit
Die Terzinen über Vergänglichkeit von Hugo von Hofmannsthal wurden ausgewählt und kommentiert von Roger Willemsen
Nikolaus Lenau: Himmelstrauer
Ein Gedicht und seine Interpretation: Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke...
zum ArtikelEin Roman für die iPod-Generation
Douglas Coupland füllt viele Seiten seines neuen Romans „JPod“ mit allerhand Zahlen, Pornos und Datenmüll, um zu zeigen, was im digitalen Leben so abgeht
zum ArtikelDie Bücher der Kritiker zu Weihnachten
Das Fest naht, die Panik steigt: Was soll man nur den Liebsten schenken? Die Zeitschrift LITERATUREN, die in Kooperation mit dem Magazin CICERO erscheint, hilft Ihnen bei der Weihnachtswunschliste: Die Redaktion hat 13 führende Literaturkritiker gefragt, welches Buch 2011 ihr Favorit war.
zum ArtikelOben, unten und retour
Die Schriftstellerin Annett Gröschner ist eine der besten Kennerinnen der Hauptstadt. In ihrem Roman "Walpurgistag" baut sie ihr ein literarisches Denkmal aus irrlichternden, absonderlichen und abenteuerlich normalen Lebensgeschichten
Nachrichten aus der Todeszone
Er war auf dem Mount Everest, am Nord- und am Südpol. Nun hat Reinhold Messner über einen tragischen Polar-Helden geschrieben: Hjalmar Johansen
zum ArtikelSo cool wie „Mad Men“
In „Frühstück bei Tiffany“ verkörperte Audrey Hepburn einen völlig neuen Frauentypus. Eine Hommage von Sam Wasson
zum ArtikelEine sehr deutsche Geschichte
Barbara Honigmann erlebt eine amour fou in Ost-Berlin. Eine Rezension ihres neuen Romans „Bilder von A.“
zum ArtikelWarum wir die Welle schon immer geliebt haben
Ein Fest für Fetischisten und eines der wunderbarsten Sachbücher der letzten Jahrzehnte: Der Museumsdirektor Neil MacGregor erweckt unsere Geschichte zum Leben – anhand von heiligen und profanen Objekten
zum ArtikelKinderbücher über Kunst können auch gelingen
Große Häuser, wichtige Werke: Es muss nicht immer gutgehen, wenn Verlage und Museen gemeinsam versuchen, junge Leser an die Kunst heranzuführen
zum ArtikelWo bleibt die Extrawurst?
Ein Wort geht verloren und mit ihm die Dinge, die es bezeichnete. Nur die Literatur bewahrt das Verschwundene – extraterrestrisch gewissermaßen
zum ArtikelDepeschen aus der Herzkammer der Unvernunft
Aus Sicht der Generalstäbe ist der Erste Weltkrieg schon oft erzählt worden. Peter Englund interessiert sich aber für die Schicksale der Einzelnen. Ein Kriegstagebuch von unten
zum ArtikelVerloren für diese Welt
Der junge französische Star-Autor Mathias Énard zeichnet das Porträt des Künstlers und zugleich das zauberhafte Bild einer ganzen Epoche: faszinierend und rätselhaft, in leuchtenden Farben
zum ArtikelEin Kopfsprung in die amerikanische Hochkultur
Frühjahr 1976 in New York, Sigrid Nunez lernt Susan Sontag kennen: eine grandiose Mentorin, die das Unterrichten von Herzen verabscheute
zum ArtikelAlles irre komplex
Thomas Meinecke schlägt sich mit seinem neuen Roman durch einen Dschungel an Verweissystemen
zum ArtikelIn der K-Frage gar nicht nett
Philipp Lahms Fußballbuch ist der Sachbuchbestseller des Herbstes. Der Kapitän der Nationalmannschaft verteidigt darin vor allem den schönen Schein seines Sports
zum ArtikelPhönix aus der Flasche
Feridun Zaimoglu hat einen sprachmächtigen Ruhrpott-Roman geschrieben
zum ArtikelDie Anmut einer Politik ohne Moral
Er ritt auf den Wellen der Geschichte, um nicht von ihnen verschlungen zu werden: Charles Maurice de Talleyrand, ein Virtuose der Macht – aber auch ein Patriot
zum ArtikelEin Spiel wie Elvis Presley
Ein Kind der Wirtschaftskrise und der Horror aller Kommunisten: Mit Monopoly ließ sich der Raubtierkapitalismus üben. Andreas Tönnesmann hat es jetzt in „Monopoly. Das Spiel, die Stadt und das Glück"
zum ArtikelRoms Niedergang begann bei den Straßen
Gerade Straßen gehören zum Empire, kurvige in die Provinz. Am Beispiel der Via Amerina erzählt Arnold Esch vom Untergang des Römischen Reiches. Eine Rezension seines Buches „Zwischen Antike und Mittelalter“
zum ArtikelDie Welt jenseits von Brüssel
Andrzej Stasiuk schickt zwei polnische „Könige des Plunders“ dorthin, wo der Osten besonders wild ist
zum ArtikelSo ist die Welt
Weltnähe statt klimaktischer Übersteigerung. Nur auf den ersten Blick bedient sich Marlene Streeruwitz mit ihrem neuen Roman bei Thrillern amerikanischen Vorbilds.
zum ArtikelWie viel Bullshit steckt in Ihrem Text?
Narzissmus im Netz: Mit dem «BlaBlaMeter» kann jeder Normalschreiber mit Sloterdijk, Heidegger oder Schnitzler in den Ring steigen.
zum ArtikelWarum die Literatur Krisen braucht
Banken machen Verluste, die Politik versucht, den Euro zu retten – und selbst die Buchbranche klagt über Verkaufsrückgänge. Doch für die Literatur ist die Krise auch eine Chance. Warum, das erklärt Julia Schoch in ihrer Kolumne.
zum ArtikelDas Grelle und das Tragische
Die Filme des spanischen Filmemachers Pedro Almodóvar handeln von menschlichen Obsessionen und den letzten Fragen. Pünktlich zum Kinostart seinens jüngsten Films „Die Haut, in der ich wohne“ ist jetzt ein Bildband erschienen, der das ganze Panorama seines faszinierenden Werks eröffnet
zum ArtikelDer Schattenkönig der phantastischen Literatur
Walter Moers hat «Käpt’n Blaubär», «Das kleine Arschloch» und den schreibenden Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz erfunden. Sein neuer Roman heißt «Das Labyrinth der Träumenden Bücher». Und darin geht es vor allem um – Literatur
zum ArtikelHier leben die Löwen
Von besonderen Menschen und wilden Tieren, vom Glauben, Denken und Erkennen: Sibylle Lewitscharoff erschließt ihren Lesern auch in ihrem jüngsten Werk "Blumenberg" neue Wirklichkeits-Dimensionen
zum ArtikelWo bleibt die Literatur über die Elenden?
Das Versprechen, im Himmelreich werde alles gut, gilt nicht mehr. Arme und Reiche gibt es hienieden nach wie vor. Aber wo ist die Literatur, die das Bild der Armut in unseren reichen Gesellschaften zeichnet?
zum ArtikelKrach, Kloß und Kommunismus
Eugen Ruge hat für seinen Debüt-Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" den deutschen Buchpreis 2011 erhalten. Das Buch ist eine deftige Burleske über eine DDR-Musterfamilie
zum ArtikelDie Insel der Geschichtenerzähler
Kristof Magnusson (geb. 1976), Sohn deutsch-isländischer Eltern, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. 2005 erschien sein Debutroman «Zuhause», 2010 sein zweiter Roman «Das war ich nicht», beide bei Antje Kunstmann. Mehrere Jahre Aufenthalt in Island und zahlreiche Übersetzungen aus dem Isländischen, darunter Romane und Prosatexte von Autoren wie Einar Kárason und Steinar Bragi sowie isländische Theaterstucke und Lyrik, machen ihn zu einem der besten Vermittler und ausgewiesensten Kenner isländischer Literatur in Deutschland. Im März dieses Jahres erschien im Piper Verlag sein Buch «Gebrauchsanweisung fur Island». Magnussons Neuubersetzung der «Saga von Grettir» erscheint im Herbst in der funfbändigen Ausgabe der «Isländersagas» im S. Fischer Verlag.
zum ArtikelBriefe aus den Bergen
Musik machen, botanisieren, wandern, schreiben: Mit dem Flüchtling Jean-Jacques Rousseau im Val de Travers
zum Artikel«La Patria – bene o male»
Italien feiert das 150. Jubiläum seiner nationalen Einheit. Wie aber funktioniert diese so junge und komplizierte Nation? Welche Autoren haben unser Italien-Bild geprägt? Eine historische und literarische Spurensuche
zum ArtikelLesen Sie fern?
Die avancierteste Form des Erzählens findet heute im Fernsehen statt. Dass sich die Literatur dennoch nicht fürchten muss, beweist der US-Autor Richard Price, der sowohl Romane als auch Drehbücher für TV-Serien schreibt
zum ArtikelDie jüngsten und ältesten Gesichter Russlands
Auf Anna Skladmanns Fotografien posieren die Kinder der russischen Oligarchen
zum ArtikelDieser Hund kann sprechen
Die Comics von Joann Sfar und Christophe Blain sind rührend, klug und anspielungsreich. Und zeigen, dass menschenähnliche Tiere in keinem Medium besser aufgehoben sind.
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