Seit dem heißen Stuttgarter Sommer des Jahres 2010 meint man, dass in Deutschland Proteste aller…


Literaturen
Literaturen, die Zeitschrift für Leser, ist seit Oktober 2011 Teil des Ringier Verlags. Literaturen fängt da an, wo das Feuilleton aufhört. Viermal im Jahr erscheint Literaturen als "Magazin im Magazin" gemeinsam mit Cicero am Kiosk, im Online-Shop und täglich auf Cicero Online.
Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Literaturen-Ausgabe finden Sie hier.
Angst vor der Einsamkeit
Die amerikanische Star-Essayistin Joan Didion denkt über ihr Leben nach. An dessen Ende steht: Verlassenheit
zum ArtikelAuf der Suche nach dem verlorenen Paris
In Patrick Modianos neuem Roman "Im Café der verlorenen Jugend" beschwören vier Stimmen eine rätselhafte Frau mit Namen Jaqueline, genannt Louki
zum ArtikelDie Porno-Blase
Wie Hugh Hefner das runde Bett erfand und der "Playboy" unsere Kultur veränderte
zum ArtikelLamento über postmoderne Gängelung
Christoph Bartmann begegnet der alltäglichen Gegenwart des Büros in seinem Buch "Leben im Büro. Die schöne neue Welt der Angestellten" kritisch. Über Mobbings, fiese Chefs und Versagensängste
zum ArtikelDas Papier war mein Revier
Zurück zur Natur: Einen Text mit der Hand zu schreiben hat seit dem Einziehen des Computers in so gut wie jeden Haushalt Seltenheitswert. Wie es sich anfühlt, wieder einmal einen Stift in der Hand zu halten
zum Artikel
Von Müttern und Töchtern
Die Ich-Erzählerin leidet unter der Distanziertheit ihrer Mutter, die auf dem Sterbebett liegt. Ein letztes Mal rückt sie ihr auf die Pelle, indem sie die Biografie der Mutter zu Geschichten formt. Annette Pehnt entwirft in ihrem Roman „Chronik der Nähe“ eine Genealogie weiblicher Verhaltensweisen
zum ArtikelIm Labyrinth des Minotaurus
Arne Dahls Erzählen betört und verstört mit kristalliner Kälte und analytischer Schärfe. In seinem neuen Roman schickt er die besten Köpfe seines famosen A-Teams zum Ermitteln von Kapital-Verbrechen nach Brüssel
zum ArtikelEin Pferd namens Joey
Die Adaption von Michael Morpurgos Jugendbuch „Gefährten“ ist vielleicht Steven Spielbergs bester Film geworden. In einem märchenhaften Drama erzählt er die Leidensgeschichte eines zwangsrekrutierten Kriegspferdes
Das Leben ist eine Verlustanzeige
Der Israelin Zeruya Shalevs neuer Roman „Für den Rest des Lebens“ erweist sich als angewandte Philanthropie. Die Geschichte von Chemda Horovitz und ihrer Familie handelt von Abwesenheit und hat etwas zutiefst Fatalistisches
zum ArtikelKleine Helden unter großem Druck
In Michael Endes „Momo“ gab es die Zeitdiebe, heute herrscht die „Qualitätszeit". Ein kleiner Hase, Leander und Kurt wehren sich gegen abwesende Eltern, Leistungsdruck und einen üblen Lurch
zum ArtikelWoran schreibt eigentlich Ulrike Draesner?
Ulrike Draesner lebt in Berlin. Als Lyrikerin, Erzählerin und Essayistin ist sie vielfach preisgekrönt. Zuletzt erschien „Richtig liegen. Geschichten in Paaren“
zum ArtikelDer Ingenieur als Hypnotiseur
Es ist Abenteuergeschichte und Krimi zugleich, eine Feier der Selbstständigkeit sowie der Macht von Freundschaft und Liebe: Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch"
zum ArtikelDas Schicksal der weißen Pferde
Auch so kann man Weltgeschichte erzählen: Frank Westerman folgt in seinem Roman "Das Schicksal der weißen Pferde" den Spuren der Lipizzaner und zeichnet eine spannende Chronik Europas im 20. Jahrhundert
zum ArtikelVon Welteroberung und dem Glauben an Rohkost
Das deutsche Kolonialreich als Tummelplatz von Gesundbetern und anderen Spinnern: Christian Krachts Roman "Imperium" porträtiert sie genüsslich
zum Artikel
Liebe ist sterblich
Javier Marías ist ein Großmeister des spanischen Romans. Nun schreibt er mit "Die sterblichen Verliebten" zur Abwechslung einen Thriller, in dem er die Schwierigkeit reflektiert, als Lebender mit dem Tod umzugehen. Dabei bleibt jedoch auch einiges auf der Strecke
Früher war alles besser!
Lenkt die Kanzlerin mit einem Joystick den Verkehr? Weshalb sieht man die Oberkörper der Nachrichtensprecher so aufdringlich groß auf dem Bildschirm? Und was ist eigentlich mit dem Tatort? Jochen Schmidt meint: Früher war alles besser
zum ArtikelUngarische Literatur in Gefahr
Viktor Orbáns rechtsgerichtetes Parteienbündnis Fidesz beherrscht die Politik Ungarns. Publizist János Szegö erklärt, wie sich die ungarischen Schriftsteller gegenüber dem zunehmend autoritär agierenden Staat verhalten
zum Artikel„Ich verehre Péter Nádas“
Sexualität ist ein Leitmotiv im Werk von Péter Nádas. Wir sprechen mit Carolin Emcke, die gerade ein Buch über das Begehren geschrieben hat
zum ArtikelDer Sog der Mittelmäßigkeit
Mit dem „Kulturinfarkt“ fordern vier Autoren, Kultursubventionen zu überdenken und umzuverteilen. Eine jakobinisch-revolutionäre Attitüde, die alles mal platt machen und dann wieder aufbauen will. Doch dafür gibt es nicht den geringsten Grund
zum ArtikelDie Belletristik-Tipps der Kritiker
Vom 15. bis 18. März dreht sich in Leipzig wieder alles um Bücher. Wir präsentieren die Bestenliste des Magazins „Literaturen“.
zum ArtikelDie Sucht nach fettleibigen Büchern
Auch auf der Buchmesse in Leipzig am kommenden Wochenende wird er zu beobachten sein: der Trend zum 1000-Seiten-Wälzer. Dicke Bücher sind international ganz groß in Mode: Denn mehr noch als ihre schmalen Artgenossen bieten sie eine Flucht aus dem alltäglichen Leben an
zum Artikel„Ach was, ich scheiße auf den Künstler"
Ein Welt-Autor ist zu entdecken: Aus einem extrem zurückgezogenen Leben erwächst hier der einzigartige literarische Kosmos eines Ausdauerkünstlers. Péter Nádas im Portrait
Lustvolle Versklavung
Péter Nádas’ neuer Roman „Parallelgeschichten“ ist eine Geschichte der Sinnlichkeit – und der Gewalt
zum ArtikelKlopskörper in Kardinalskutte
Thomas Bernhards „Alte Meister“ in einer Comic-Fassung? Dem Zeichner Nicolas Mahler gelingt das mit Bravour. Er eröffnet damit die erste Comic-Reihe des ehrwürdigen Suhrkamp Verlags.
zum ArtikelFelicitas Hoppe erfindet sich ein neues Leben
Für ihre „sensible und melancholische Erzählkunst" hat die Schriftstellerin Felicitas Hoppe von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung den Georg-Büchner-Preis erhalten. Weil sie genug von fremden Geschichten hatte, widmete sie sich in ihrem aktuellen Werk ihrer eigenen. Statt aber einfach eine schlichte Autobiografie zu veröffentlichen, erfindet sie ihre Lebensgeschichte lieber neu
zum ArtikelLoyal bis hin zu Verrat und Mord
Ein Meisterdieb aus Bagdad gerät im neuen Roman von Sherko Fatah unter die NS-Schlächter im Warschauer Aufstand. Eine Rezension
zum ArtikelErinnerungen an die Kindheit in Zagreb
Bora ?osi? erzählt voller Sinnlichkeit und durchaus nicht ohne Selbstironie von seiner Kindheit im Zagreb der dreißiger Jahre. Eine Rezension seines Buches „Eine kurze Kindheit in Agram“
zum ArtikelLyrik auf dem Weg ins Versicherungsbüro
Das Paradies auf Erden zu schaffen, ist eine enorme Aufgabe für die Poesie. Wallace Stevens, Vizepräsident einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft und daneben einer der wortgewaltigsten Dichter der USA, ist dies im vergangenen Jahrhundert bewundernswert gelungen
zum ArtikelWie ein Betrunkener auf dem Heimweg
Einiges kann niemand verstehen, anderes aber jedes Kind: Der Philosoph und Fondsmanager Georg von Wallwitz hat ein ebenso informiertes wie amüsantes Buch über die Finanzmärkte geschrieben
zum ArtikelAuch der Paranoiker hat Feinde
Karl-Heinz Ott hat einen mitreißend poetischen Roman über das geniale Scheusal Jean-Jacques Rousseau geschrieben
zum ArtikelSchwärmen, Irren, Seufzen und Eifern
In Jeffrey Eugenides’ Roman „Die Liebeshandlung“ wird eine schon totgesagte Erzählform wieder quicklebendig: der viktorianische Liebesroman. Eine Rezension
zum ArtikelFutter für die Dinomania
Zwitter zwischen Natur und Technik: In Alexis Dworskys „Dinosaurier! Die Kulturgeschichte“ gelten die prähistorischen Echsen als Schlüsselfigur unserer Kulturgeschichte
zum ArtikelDas Wunder
Tunguska, Sibirien, 1908: Ein gleißendes Licht, Bäume knicken um wie Streichhölzer. Für Michael Hampe eine Parabel: Was ist, so fragt er, die Natur?
zum ArtikelDie Sprache der gezeichneten Körper
Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, eine ungerechte Welt und den Widerstand gegen eine patriarchale Gesellschaft. Comic-Zeichner Craig Thompson hält die Geschichte von Dodola und Zam in seinem einzigartigen Stil fest. Die schönste Liebesgeschichte, die je mit einem Comic erzählt wurde
zum ArtikelEin früher Paparazzo auf der Weltbühne
Leo Rosenthal, der lettische Jurist und Gerichtsreporter, war ein früher Paparazzo auf der Weltbühne. Seine eher zufälligen Schnappschüsse sind wichtige Zeitdokumente der Weimarer Republik. Über ein unbekanntes Bildnis Robert Musils, aufgefunden im Archiv Leo Rosenthals
zum ArtikelDie schlimmste Reise der Welt
Was treibt Menschen ins Eis? Wie glaubhaft sind die Berichte derer, die dort zu Helden geworden sind? Vor 100 Jahren pflanzte Roald Amundsen seine Flagge am Südpol. Vom Überleben im Extrembereich
zum ArtikelEinkaufen als Therapie
Zwischen den Feiertagen bieten viele Geschäfte noch einmal Schnäppchen an. Kolumnist Jochen Schmidt ist da völlig überfordert: "Ich möchte etwas kaufen, wer kann mir helfen? Sollte ich eine Verkäuferin fragen? Oder müsste ich eher eine Therapie machen? Vielleicht bei ihr?"
zum ArtikelEin Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Leben und Literatur
Absolut subjektiv: Die Amerikanerin Elif Batuman schreibt über Bücher – und über sich selbst. Ihr eigenes Lese-Glück überträgt sich mühelos auf die Leser ihres Romans. Nur Anton Tschechow muss leider draußen bleiben
Müssen Charlotte und Kevin getrennt lernen?
Erbittert wird hierzulande über die richtige Bildungspolitik gestritten. Der Soziologe Heinz Bude analysiert in „Bildungspanik. Was unsere Gesellschaft spaltet“ die Lage – und bleibt dabei ein Advokat der Mittelschicht
zum ArtikelTerzinen über Vergänglichkeit
Die Terzinen über Vergänglichkeit von Hugo von Hofmannsthal wurden ausgewählt und kommentiert von Roger Willemsen
Nikolaus Lenau: Himmelstrauer
Ein Gedicht und seine Interpretation: Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke...
zum ArtikelEin Roman für die iPod-Generation
Douglas Coupland füllt viele Seiten seines neuen Romans „JPod“ mit allerhand Zahlen, Pornos und Datenmüll, um zu zeigen, was im digitalen Leben so abgeht
zum ArtikelDie Bücher der Kritiker zu Weihnachten
Das Fest naht, die Panik steigt: Was soll man nur den Liebsten schenken? Die Zeitschrift LITERATUREN, die in Kooperation mit dem Magazin CICERO erscheint, hilft Ihnen bei der Weihnachtswunschliste: Die Redaktion hat 13 führende Literaturkritiker gefragt, welches Buch 2011 ihr Favorit war.
zum ArtikelOben, unten und retour
Die Schriftstellerin Annett Gröschner ist eine der besten Kennerinnen der Hauptstadt. In ihrem Roman "Walpurgistag" baut sie ihr ein literarisches Denkmal aus irrlichternden, absonderlichen und abenteuerlich normalen Lebensgeschichten
Nachrichten aus der Todeszone
Er war auf dem Mount Everest, am Nord- und am Südpol. Nun hat Reinhold Messner über einen tragischen Polar-Helden geschrieben: Hjalmar Johansen
zum ArtikelSo cool wie „Mad Men“
In „Frühstück bei Tiffany“ verkörperte Audrey Hepburn einen völlig neuen Frauentypus. Eine Hommage von Sam Wasson
zum ArtikelEine sehr deutsche Geschichte
Barbara Honigmann erlebt eine amour fou in Ost-Berlin. Eine Rezension ihres neuen Romans „Bilder von A.“
zum ArtikelWarum wir die Welle schon immer geliebt haben
Ein Fest für Fetischisten und eines der wunderbarsten Sachbücher der letzten Jahrzehnte: Der Museumsdirektor Neil MacGregor erweckt unsere Geschichte zum Leben – anhand von heiligen und profanen Objekten
zum ArtikelKinderbücher über Kunst können auch gelingen
Große Häuser, wichtige Werke: Es muss nicht immer gutgehen, wenn Verlage und Museen gemeinsam versuchen, junge Leser an die Kunst heranzuführen
zum ArtikelWo bleibt die Extrawurst?
Ein Wort geht verloren und mit ihm die Dinge, die es bezeichnete. Nur die Literatur bewahrt das Verschwundene – extraterrestrisch gewissermaßen
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