Jump to Navigation
Startseite

Fernweh, Abenteuer & Exotik:

Warum reisen wir?

Reise Spezial
  • Magazin
    • Berliner Republik
    • Weltbühne
    • Kapital
    • Salon
    • Themen der Zeit
    • Merkel-Projekt
    • Kolumnen
    • Blogs
  • Mediathek
    • Bilder
    • Videos
    • Karikaturen
    • Titelbilder
  • Bücher
  • Service
    • Impressum
    • Anzeigen/Media
    • Redaktion
    • Autoren
    • Presse
    • Über uns
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > „Banken verstaatlichen, Nordeuro gründen!“

Kapital
Euro-Krise

„Banken verstaatlichen, Nordeuro gründen!“

Interview mit Hans-Olaf Henkel 3. November 2011
picture alliance
Athen, Griechenland, Euro-Rettungspaket, Demonstrationen, Proteste, Sparkurs G20
„Griechenland leidet unter einem zu teuren und starken Euro“, sagt Henkel. Jetzt soll das Volk, im Bild bei Protesten gegen den Sparkurs, bald in einem Referendum über den Euro-Kurs der Regierung abstimmen.

Der frühere Lautsprecher der Industrie präsentiert sich heute als Totengräber des Euro: Hans-Olaf Henkel spricht mit CICERO ONLINE über die Aufspaltung des Euro und über deutsche Lungenentzündung durch griechischen Husten. Vom G-20-Gipfel erwartet er eine stärkere Regulierung der Banken – und notfalls deren Verstaatlichung

Seite 1 von 3

 Hans-Olaf Henkel (71) war von 1995 bis 2000 Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Im vergangenen Jahr warnte er in dem Buch „Rettet unser Geld“ vor einem Zusammenbruch des Euro. Henkel ist Honorarprofessor am Lehrstuhl Internationales Management der Universität Mannheim.

Herr Henkel, Sie sind im Investmentbanking Berater für die Bank of America. Wurmt es Sie, dass die Banken jetzt bluten sollen, weil sie auf der Hälfte ihrer griechischen Forderungen sitzen bleiben?
Meine Position hat mit meiner Beiratstätigkeit für die Bank of America überhaupt nichts zu tun. Ich bin in sechs Aufsichtsräten – ich spreche nicht für Bayer Leverkusen, ich spreche auch nicht für Conti oder Ringier, die ja den Cicero herausgeben. Ich spreche nur für mich.

Gut. Als Hans-Olaf Henkel, wurmt es Sie, dass die Banken jetzt bluten sollen?
Überhaupt nicht. Das hätte man schon längst machen müssen. Wobei es nicht die deutschen, sondern die französischen Banken sind, die auf der Kippe stehen. Ich halte auch eine Erhöhung des Eigenkapitals der Banken für völlig richtig – und, wenn nötig, sogar eine Verstaatlichung von Banken. Das wäre in Frankreich bitter nötig. In Deutschland dagegen ist die Mehrheit der Banken bereits in staatlicher Hand: Landesbanken, die Hypo Real Estate. Wenn hier Banken bluten, heißt das nichts weiter als dass der Steuerzahler dafür aufkommen muss.

Also haben die Linken doch recht: Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert?
Das ist Unsinn. Die Gewinne, die die Landesbanken – West LB, Bayern LB und so weiter – damals gemacht haben, flossen auch dem Staat zu. Also werden jetzt auch ihre Verluste der Allgemeinheit anzurechnen sein.

Auf dem Euro-Gipfel vor einer Woche wurde beschlossen, den Euro-Rettungsschirm EFSF effektiver einzusetzen und auf mindestens eine Billion zu hebeln. Das wären 3.000 Euro für jeden Bewohner eines Eurolandes. Wie ist Ihnen da zumute?
Ich halte diese ganze Veranstaltung für extrem unverantwortlich. Was die Regierung gern unter den Teppich kehrt, ist, dass nicht nur der Betrag, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass das ganze Geld bald futsch ist, fünfmal so hoch ist wie vorher. Fakt ist: Nach diesem Haircut, diesem Haarschnitt, wird Griechenland wieder zum Friseur müssen.

Warum?
In der Geschichte gab es über 100 Staatsumschuldungen – die letzten in Russland und Argentinien. Doch noch nie gab es einen einzigen Fall, wo eine solche Umschuldung ohne eine gleichzeitige Abwertung der Währung erfolgreich gewesen wäre. Mit dem Euro als Einheitswährung ist das aber unmöglich.

Was schlagen Sie vor? Eine neue Perücke für Griechenland?
Ich habe gerade wieder ein paar Tage in Griechenland verbracht, an sechs verschiedenen Orten, um mir das selbst mal anzusehen. Das Land leidet unter einem zu teuren und starken Euro. In irgendeinem gottverlassenen Nest sind sie für drei Tassen Kaffee schnell mal eben 10 Euro los. Ich glaube, dass eine Entschuldung Griechenlands nichts nützt.

Ihr Vorschlag also? Griechenland aus der Eurozone rauswerfen?
Nun, Plan A wäre weiterzumachen wie bisher. Plan B wäre tatsächlich der Rauswurf, zumal sich Griechenland die Mitgliedschaft in unserem Club unter Vorgabe falscher Tatsachen erschlichen hat. Aber ich halte das für extrem gefährlich, weil vielleicht schon am nächsten Tag die Banken in Lissabon und Rom gestürmt werden könnten. Dieser Weg führt weiter in die Schuldenunion, die die Regierung im Übrigen „Stabilitätsunion“ nennt – ein Etikettenschwindel ohne Gleichen. Plan C ist, dass Deutschland zusammen mit Holland, Finnland und Österreich rausgeht und den Euro da lässt, wo er ist. Der Euro kann damit so weitergeführt werden, wie sich das die Spanier, Griechen und Franzosen gern wünschen. Und wir machen eine eigene Währung mit weniger Inflation. Dieses Szenario hat auch Risiken, sowohl für den Norden als auch für den Süden. Aber sie umschifft das Problem des Chaos in Alternative B.

Das ist ein Vorschlag aus Ihrem Buch – Sie plädieren für eine Aufspaltung der Eurozone in einen Nord- und einen Südeuro.
Das Buch erschien vor 15 Monaten, gleich zu Beginn wurde es marginalisiert, ignoriert, bekämpft, lächerlich gemacht. Ich habe eine Diagnose sowie eine Prognose erstellt und eine Therapie vorgeschlagen. Mittlerweile folgen mir die Wirtschaftsredaktionen in den Zeitungen ohne Ausnahme – sowohl in der Diagnose als auch in der Prognose, noch nicht in der Therapie. Aber warten wir mal ab. Wenn Griechenland früher Lungenentzündung hatte, hätten wir nicht mal gehustet. Heute hustet Griechenland und wir kriegen Lungenentzündung. Noch schlimmer: Die portugiesischen und italienischen Politiker sehen, dass es viel einfacher ist, sich umschulden zu lassen, als sich beim Wähler durch Reformen unbeliebt zu machen.

Griechenland mutet sich gerade das härteste Sparpaket, das je in einem westlichen Land seit Kriegsende aufgelegt wurde, zu. Beamte werden entlassen, Gehälter und Renten drastisch gekürzt…
Das ist richtig. Und die griechische Wirtschaft schrumpft, die Steuereinnahmen versiegen, die Arbeitslosigkeit steigt. Das alles passiert, weil man eine interne Abwertung, so wie sie die griechische Regierung jetzt plant, nicht hinbekommt. Wie ich schon sagte: Es hat noch nie eine Umschuldung ohne eine externe Abwertung gegeben. Das Land wird ohne Abwertung aus diesem Teufelskreis nicht herauskommen.
Nehmen Sie das Beispiel Türkei: Beide Länder hatten zum Zeitpunkt der Euro-Einführung ähnliche Bedingungen. Während der Euro Griechenland zu einer gewaltigen Schuldenorgie verleitet hat, baut die Türkei Schulden ab, liegt das Wachstum in der Türkei in diesem Jahr bei acht Prozent. Was lernen wir daraus? Eine Einheitswährung in völlig unterschiedlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kulturen, wie zum Beispiel in Deutschland und Griechenland, kann nicht funktionieren.

Das ist jetzt aber ein bisschen sehr pessimistisch, oder?
Realistisch! Vor der Krise war Deutschland das beliebteste Land in Griechenland. Heute sind wir dort die am meisten verhasste Nation. Der Riss in Europa vergrößert sich, durch den Euro!

Lesen Sie auf der nächsten Seite Henkels Vorschläge zum G20-Gipfel.

  • 1
  • 2
  • 3
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort

zurück zum Dossier
Zu diesem Artikel gibt es
6 Kommentare

Weiterführende Links

Helfen die Beschlüsse gegen die Krise?

Was verlangt die Politik von den Banken?

Das Loch von Athen

Athens Geldbeutel ist leer

Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

Parallelwelten in der Eurofrage
Wer ist hier verrückt?
von
Alexander Wragge
21.05.2012
Hollande und Griechenland
Der Biedermann und die Brandstifter
von
Eric Bonse
16.05.2012
Bankenschwindel
Wie aus der Finanz- eine Schuldenkrise gemacht wurde
von
Wilfried Herz
12.05.2012
Berlin und Athen
Ist die Geduld mit Griechenland am Ende?
von
Albrecht Meier , Rolf Obertreis
12.05.2012
Europa & der Euro
„Griechenland-Pleite gefährdet nicht die Eurozone“
Interview mit
Thomas Straubhaar
10.05.2012

zum Dossier Des Euros letztes Stündlein?zum Dossier Quo vadis, Europa?zum Dossier G-20: Countdown für Griechenland

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
Neues Dossier anlegen:

"Entreicherung" der zu Unrecht Bereicherten

Wenn es bei der sogenanntgen "EURO-Rettung" vornehmlich und überwiegend um die Befriedigung partieller Interessen, etwa großer Finanzinstitute oder der deutschen Exportindustrie, geht, dann sollten die politischen Aktivitäten unverzüglich eingestellt werden.

Wir Bürgerinnen und Bürger wurden durch die politischen Protagonistinnen und Protagonisten bisher eher hinters Licht geführt als angemessen informiert, wie Hans-Olaf Henkel richtig diagnostizierte.

Deshalb scheint es an der Zeit, diesem Dauerspuk ein jähes Ende zu bereiten. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Wichtig bei alledem ist, daß die Verantwortlichen dieser Verwerfungen auf den Finanzmärkten unnachsichtig zur Haftung herangezogen werden.

Wer sich krisenbedingt bereichert hat, sollte schnellstmöglich wieder "entreichert" werden. Ob den politisch Verantwortlichen dazu allerdings der Mut ausreicht, darf bezweifelt werden.

  • Antworten
Yvonne Walden03.11.2011 | 17:36 Uhr

Wohltuende Klarheit

Hans-Olaf Henkels Position ist von größerer Klarheit als die unserer (un)verantwortlich agierenden Politiker. Die Zukunft kann niemand mit Gewissheit voraussagen. Aber das, was logisch ist, hat doch eine größere Wahrscheinlichkeit sich durchzusetzen, als das, was schon in sich so widersinnig ist, wie die Eurorettungsversuche über Schuldenvergemeinschaftung bei Bestehenlassen der Umstände, die zu der Misere geführt haben.

Der wichtigste Punkt für Deutschland ist, Kosten und Nutzen einer Stabilisierung des Euro gegeneinander abzuwägen. McKinsey Deutschlandchef Frank Mattern hat vor zwei Wochen in einem FAZ-Interview den positiven Effekt aus der Währungsunion auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt mit 165 Mrd. Euro jährlich beziffert, davon 113 Mrd. aus der exportstimulierenden Unterbewertung. Daraus scheinen mir zwei Schlussfolgerungen gerechtfertigt:

1. Das BIP misst im Wesentlichen den Umsatz abzüglich der darin enthaltenen (nicht aus dem Inland stammenden) Vorleistungen. Nehmen wir vereinfacht an, die deutsche Industrie hätte zur Erzielung des genannten Mehr-BIP bei 50% Einsatz von Vorleistungen also 330 Mrd. Euro Mehrumsatz gehabt, dabei eine Umsatzrendite vor Steuern von 10% erzielt und auf den Gewinn von 33 Mrd. Euro 30% Steuern gezahlt. Dann hätten unsere Staatshaushalte einen direkten positiven Effekt von ca. 10 Mrd. Euro jährlich aus dem Euro. Dazu käme vielleicht noch einmal ein ähnlich hoher Betrag aus der Einsparung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe.

2. Zwei Drittel des positiven Effekts stammen aus der Unterbewertung. Diese wiederum rührt daher, dass die Volkswirtschaften der Euroländer im Durchschnitt weniger effizient sind als die deutsche Wirtschaft.

Aus den beiden Schlussfolgerungen ergeben sich zwei weitere:

aus 1. Ist es angemessen, um eines Vorteils von 20 Mrd. Euro jährlich Bürgschaften von mehreren hundert Milliarden einzugehen, mit deren Inanspruchnahme angesichts der Tilgungsschwäche der Südländer gerechnet werden muss? Ich würde mit Henkel und Schäffler sagen, das ist nicht angemessen.

aus 2. Wenn der Hauptteil des positiven Effekts für Deutschland aus der Misere der südeuropäischen Volkswirtschaften stammt, wäre ein Marschallplan für diese Länder nicht in unserem Interesse. Denn, würden deren Volkswirtschaften so wettbewerbsfähig werden wie die deutsche, so würde der Euro entsprechend aufwerten und der komperative Vorteil gegenüber D-Mark oder Nordeuro entfiele.

So oder so wird uns eine Eurorettung über Bürgschaften und teure Effizienzsteigerungsprogramme in den Euro-Südländern nichts bringen. Misslingt der Marschallplan, dann werden die Bürgschaften gezogen. Gelingt er, dann wird die Unterbewertung der Währung wegfallen. Von den noch schlimmeren Auswirkungen auf die Völkerverständigung durch wechselseitiges Melken und Bevormunden einmal ganz zu schweigen. Also sollten wir, wie es Henkel vorschlägt, den heutigen Euro in Währungsunionen zwischen etwa gleich effizienten Volkswirtschaften auslaufen lassen, wobei ich mir persönlich wünschen würde, dass Deutschland und Frankreich zu einer Gruppe gehören.

  • Antworten
Karl Schade03.11.2011 | 18:44 Uhr

Man

kann den Schaum vorm Mund des Journalisten förmlich sehen. Böse Banken, arme Griechen, der ganze unreflektierte Euromantiker-Bla.

  • Antworten
Kassandro03.11.2011 | 20:20 Uhr

Henkel hat ein schlechtes Gedächtnis

HOH sagt: "Was ist denn das für Exportförderungsprogramm, wenn der Industrielle leichter exportiert und der deutsche Steuerzahler und seine Kinder für die Folgen dieser Politik in anderen Ländern haften, bürgen und zahlen müssen – das ist doch absurd!"

Damit hat er sicher recht. Aber es sind nicht nur "der Steuerzahler und seine Kinder", die für die hohe Exportquote deutscher Unternehmer zahlen müssen, sondern auch sehr viele Beschäftigte, die in Subunternehmen und Leihbuden ausgebeutet werden.
Und wer hat hierzulande - jahrzehntelang!!! - am lautesten gefordert, dass die "Löhne runter" müssten? Es waren die Herren Hundt und Henkel. Wäre Henkel ehrlich, müsste er einen deutlichen Lohnanstieg bei den unteren Einkommen fordern, um die Binnenkonjunktur zu stärken und den Druck auf unsere europäischen Nachbarn (in und ausserhalb der Euro-Zone) zu reduzieren. Die Exportschwäche des einen ist schliesslich die Exportschwäche des anderen, zumal Deutschlands Exporte zu weit über 2/3 nach Europa gehen.
Bessere Löhne würden im Übrigen auch dazu führen, dass mehr Menschen eine ausreichende Altersvorsorge aufbauen könnten. Auch dieses Problem wird uns noch einholen.

Fazit: Henkel tut so, als hätte er den grossen Durchblick. Tatsächlich denkt er die Dinge aber nicht konsequent zu Ende und stellt sich seiner eigenen Verantwortung nicht.

  • Antworten
Thomas Lehmann03.11.2011 | 23:53 Uhr

Das Versagen unserer Politschnecken

Nur im Schneckentempo, millimeterweise, bewegen sich unsere Politiker in dieser Krise. Haben doch tatsächlich Merkel und Sarkozy den Griechen den Rauswurf aus der Eurozone angedroht. Das heißt, im Gegensatz zu bisherigen Verlautbarungen kann man es sich jetzt in Berlin, Paris und Brüssel vorstellen. Monatelang wurden Äußerungen, die das gefordert haben, als nationalistisch diffamiert und irgendein Quatsch über Krieg und Frieden in Europa von sich gegeben.
Es ist absehbar, dass Griechenland aus der Eurozone austreten wird, weil diese Währung für Griechenland zu stark und die griech. Wirtschaft zu schwach ist. Und wer weiß, vielleicht reden wir in 10 weiteren Monaten über eionen Plan, die Eurozone endlich zu dem zu machen, was sie sein sollte, eine Gemeinschaft wirtschaftsstarker Staaten, eine Noreurozone eben. Noch kritisiert man Herrn Henkel bzw. versucht ihn lächerlich zu machen. Hochverrat sei eine Frage des Datums, hat Talleyrand einmal gesagt. Noch werden Henkels Vorschläge von den Politikern als Hochverrat angesehen.

  • Antworten
Grinario04.11.2011 | 08:33 Uhr

Henkel ohne Senf, Kennedy, Berger und Hörmann

Hallo, lieber Honorarprofessor Henkel,
bitte bei den Professoren Kennedy, Senf, Berger und Hörmann die Substanz nachfundamentieren.
Danke!

Bis neulich

  • Antworten
Uwe E. Mertens04.11.2011 | 16:56 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Meist gelesen
  • Meist kommentiert
24h | letzte Woche | letzter Monat
Die Schweiz Das deutschfeindlichste Land Europas
ZDF-Wutinterview Hooligan Horst und die hohe Kunst der Diplomatie
Republik der Rechthaber Sarrazin, der Euro und die Brüllaffen
heute-show Welkes Spiel mit der Politikverachtung
Facebooks Börsengang „Zuckerberg ist ein Hütchenspieler“
Olaf Scholz Der Macher im Parlament
Louise T. Blouin MacBain Ein erfolgreicher Feldzug durch die Kunstwelt
Die Karriere der Condoleezza Rice Wie schwarz ist Condi?
Chronist der Massenkultur Gurskys schöne teure Welt
"Die Gegensätze sind viel zu groß"
Claus Kleber Selbstdemontage eines Nachrichtenstars
Merkel-Projekt Was macht die Bundeskanzlerin heute?
Merkels Europapolitik Die Kanzlerin hat verloren
Hans-Olaf Henkel „Wir brauchen ein Fukushima beim Euro“
Urheberrecht und Lobbyisten Die Copyright-Kriege
24h | letzte Woche | letzter Monat
Die Schweiz Das deutschfeindlichste Land Europas
Springer-Ehrenpreis Wie Ayaan Hirsi Ali Breiviks Massenmord erklärt
Verwilderung der Sitten Fußball als Kampfsport
Megaupload Falsche Märtyrer, die Piraten und ein Nazivergleich
Facebooks Börsengang „Zuckerberg ist ein Hütchenspieler“
heute-show Welkes Spiel mit der Politikverachtung
Claus Kleber Selbstdemontage eines Nachrichtenstars
Republik der Rechthaber Sarrazin, der Euro und die Brüllaffen
Matussek und die Katholiken „Diese Verblödung war unerträglich“
Die Schweiz Das deutschfeindlichste Land Europas
heute-show Welkes Spiel mit der Politikverachtung
Die Emanzipation ? ein Irrtum?
Claus Kleber Selbstdemontage eines Nachrichtenstars
Gedicht zum Israel-Iran-Konflikt Was spricht in Günter Grass?
Piraten Digital naiv, neoliberal und gefährlich
Anzeige

DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Eric Bonse - Lost in EUrope
Ratlos in Camp David

Wie kann man die Eurokrise eindämmen, ohne dass es noch mehr kostet? Und wie kann man die …

zum Blogeintrag
Merkel, Kanzlerin, bissig, Gebiss, Jugend forscht Mundwasser
Dossier

Merkel, ihre Männer und die Macht

zum Dossier

Frage des Tages

Wie teuer wird der Abzug?
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage
Euro, Krise, ratingagenturen, Tod des Euros, AAA+, Herabstufung
Dossier

Des Euros letztes Stündlein?

zum Dossier

Bildergalerie

WIM WENDERS - PLACES, STRANGE AND QUIET

WIM WENDERS - PLACES, STRANGE AND QUIET
zur Bildergalerie

Thema der Woche

Merkel, ihre Männer und die Macht
zum Dossier

Die Mai-Ausgabe jetzt am Kiosk

Moral-Standort Deutschland
Republik der Rechthaber

Ziemlich beste Feinde
Das FDP-Fernduell Lindner gegen Rösler

Leseprobe
Inhaltsverzeichnis
Hier bestellen

Anzeige
Video

Merkel und Hollande - Wie steht es um die deutsch-französische Harmonie?

Video
alle Videos
Merkel-
Projekt

Was macht
Angela Merkel heute?
Anzeige
Add to Google

Anzeige

© Cicero 2012
  • Impressum
  • Nutzungsbedigungen
  • Stellenangebote
  • Weitere Titel des Ringier Verlags: Monopol - Magazin für Kunst und Leben