Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Juni:
Deutschland auf dem Weg zum 100-Millionen-Volk

Hurra, wir wachsen!
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > „Die Deutschen sind zu weich mit Migranten“

Kapital

Iranischer Werbezar„Die Deutschen sind zu weich mit Migranten“

Von Til Knipper17. Juni 2012
Kai Nedden
Amir Kassaei, DDB-Werbeagentur, Kreativchef, Iraner
„Einwanderer haben eine Holschuld“, sagt Amir Kassaei
Schrift:

Zum Jahreswechsel zeigen wir Ihnen noch einmal die erfolgreichsten Artikel aus dem Jahr 2012. Im Juni:

Amir Kassaei war Kindersoldat im Iran-Irak-Krieg, Asylbewerber in Österreich, BWL-Student in Frankreich, Werber in Deutschland und ist heute Kreativchef der international tätigen Werbeagentur DDB in New York. Im Cicero-Gespräch über Integration erklärt er, wie man mit Härte zum Erfolg kommt

Seite 1 von 3

Herr Kassaei, Sie haben traumatische Kriegserfahrungen hinter sich, sind der Kreativchef einer großen Werbeagentur mit Büro in der Madison Avenue in Manhattan und schwerer Raucher – gibt es noch weitere Parallelen zu Don Draper, dem Protagonisten der inzwischen auch in Deutschland gefeierten US‑Fernsehserie Mad Men?
Nein, Don Draper ist ein Weichei. Er ist paranoid und hat zu viel Angst. Deswegen ist er auch nicht so weit gekommen wie ich. Seine Agentur war ja nie an der Spitze. Ich bin viel härter als er. Sein einziger Vorteil: Er durfte im Büro rauchen.

Wer kann es in puncto Härte denn mit Ihnen aufnehmen?
Muhammad Ali ist ein Vorbild für mich, aber gegen ihn bin ich natürlich ein kleines Licht. Als ich angefangen habe, mich mit ihm zu beschäftigen, habe ich viel darüber gelernt, wie man aufrecht durchs Leben geht. Wie man wahrhaftig bleibt und Schmerzen aushält oder sogar genießt. Er hat gezeigt, wie man mit den Konsequenzen lebt, die sich aus eigenen Entscheidungen ergeben.

Wann sind Sie zum Ali-Fan geworden?
1974, da war ich sechs, hat mich mein Vater nachts geweckt, und wir haben zusammen „Rumble in the Jungle“, den WM-Kampf zwischen Ali und George Foreman, im Fernsehen gesehen.

Damals lebten Sie noch mit Ihren Eltern in Teheran. Sieben Jahre später mussten Sie im Iran-Irak-Krieg an die Front und haben erlebt, wie Ihr bester Freund von einer Mine getötet wurde. Ihre Eltern haben Sie daraufhin an einen Schleuser übergeben, der Sie im Kofferraum über die Türkei bis nach Wien geschmuggelt hat.
Da stand ich mit 14 Jahren, konnte kein Wort Deutsch. Ich habe kurz bei einem Verwandten meines Vaters gewohnt, vier Monate am Goethe-Institut Sprachkurse besucht. Dann bin ich mit 15 Jahren ausgezogen und habe mich neben der Schule mit Gelegenheitsjobs vom Kloputzer bis zum Straßenfeger über Wasser gehalten, bis ich die Matura in der Tasche hatte.

Sie haben seit Ihrer Flucht aus dem Iran in vier verschiedenen Ländern gelebt und sind durch Ihren Lebensweg gezwungenermaßen zum Immigrationsexperten geworden. Ist Einwandern eher eine Form der Holschuld oder der Bringschuld?
Eindeutig eine Holschuld. Ich gehe sogar noch weiter: Man muss als Einwanderer ein Vorbild sein und sich deswegen sogar mehr anstrengen als diejenigen, die in dem Land geboren sind. Ich kann nicht erwarten, dass ich als Fremdkörper automatisch in das System aufgenommen werde.

Seite 2: „Ich kann nicht meine eigene Heimat in der Fremde konservieren“

  • 1
  • 2
  • 3
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort

zurück zum Dossier
Zu diesem Artikel gibt es
15 Kommentare
Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

Terror-Prävention
Integration statt Kontrolle!
von
24.04.2013
G+J-Chefin Julia Jäkel
Zwischen Journalismus und PR
von
10.04.2013
Agenda 2010
Die verleugnete Erfolgsgeschichte der SPD
von
11.03.2013
Ware Frau
Prostitution abschaffen!
von
08.03.2013
Selbstverschuldete Unmündigkeit
Karlsruhe agiert, Berlin reagiert
von
08.03.2013

zum Dossier Integration in Deutschlandzum Dossier Artikel des Jahres 2012
Twitter
zum Ressort

zurück zum Dossier
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Terror-Prävention
Integration statt Kontrolle!
von
24.04.2013
G+J-Chefin Julia Jäkel
Zwischen Journalismus und PR
von
10.04.2013
Agenda 2010
Die verleugnete Erfolgsgeschichte der SPD
von
11.03.2013
Ware Frau
Prostitution abschaffen!
von
08.03.2013
Selbstverschuldete Unmündigkeit
Karlsruhe agiert, Berlin reagiert
von
08.03.2013

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • politik
  • Tourismus
  • Moral
  • Urheberrecht
  • favs
  • Digitalisierung
  • A Nachlesen
  • A Nachlesen
  • internet
  • Film
  • Literatur
  • Literatur
  • NH
  • Polemik
  • Praktische Philosophie
  • diethart
  • Steinbrück
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • MILANKO
  • Entwicklungspolitik
  • Gunter Hofmann
  • dudelfunk
  • pit
  • Material-SK
  • Steuern
  • Antisemitismus
  • Intellektuelle
  • Türkei
  • Jan von Alen
  • Autoren
  • Autoren
  • Autoren
  • Doppelte Staatsbürgerschaft
  • Test
  • Hyperkorrekte
  • Stasi
  • Fernsehen Qualität
  • Kretschmer
  • Kretschmann
  • Politik
  • Pressegleichschaltung
  • NSU
  • gender
  • gender
Neues Dossier anlegen:

Die Wahrheit?

Die Wahrheit?
Als Cicero-Leserin kann ich nicht verstehen, was soll man letztendlich mit den Menschen, die wegen Verfolgung und Lebensgefahr Zufluchtsort bei uns gefunden haben, tun. Übrigens, wenn ein Iraner, der selbst vom seinen Heimatland geflüchtet und auf dem Basis des Verbrechens vom iranischen Regime erst im Westen als Asyl anerkannt wurde, soll er dann mehr über die Wahrheit und Natur des iranischen Regimes und seine Gefährdung des Weltfriedens sprechen und die Weltgemeinschaft aufmerksam machen. Angesichts der Wahrheit muss man verantwortungsvoller sein und nicht nur bei der Oberfläche bleiben.

  • Antworten
Wahrheit17.06.2012 | 14:20 Uhr

Du tust ja gerade so,als ob

Du tust ja gerade so,als ob alle Migranten aus ihren Heimatländern wegen Krieg und Verfolgung flüchten mussten.
Fakt ist,dass kaum jemand zugeben will,dass das was er sagt der Richtigkeit entspricht.

  • Antworten
Uwe P.25.06.2012 | 12:40 Uhr

die einen gehen in sich, die

die einen gehen in sich, die anderen aus sich heraus. dieser Kassei mag ja ein guter Werber sein, aber das war's dann auch schon. Abgesehen von seiner treffenden Einschätzung, wie ein Gast sich in e. fremden Land verhalten sollte, sind seine Binsenweisheiten mehr als nur entbehrlich - sie sind eine Beleidigung für jeden intelligenten Leser.

  • Antworten
tomasio reicht17.06.2012 | 21:47 Uhr

Hart und hohl liegen

Hart und hohl liegen scheinends dicht beieinander. Jedenfalls geht das Interview klar in diese Richtung. Eigentor für Cicero!

  • Antworten
Curti18.06.2012 | 20:49 Uhr

...

Was mich betrifft, so fand ich das Interview großartig. Weshalb einige hier dem Interview nichts abgewinnen können, liegt wohl daran, daß diese sich bei der "zum Grillen-Story" angesprochen fühlten.

Ein smarter Typ, der Herr Kassaei.

  • Antworten
Thessen19.06.2012 | 11:26 Uhr

18 + 6

Den Kick des 18 + 6 Rausches wird ein Vorabend-Griller zweifelsfrei nicht erreichen. Gleiches gilt aber auch für den früher oder später einsetzenden Absturz, in dem die Nicht-Dekadenten alle Facetten des ausgebrannt sein zu spüren bekommen und sich rehelmäßig zu nichts mehr aufraffen können, also noch nicht einmal 1 Stunde. Wenn das keine Perspektive ist!

  • Antworten
Curti19.06.2012 | 16:14 Uhr

Brillanter Kopf!

BIN Begeistert! Ich kannte ihn bis dato gar nicht! Ein Mann mit Mut, Mut zum Ehrgeiz und anzuecken, mit Werten, mit der Bescheidenheit, alles in einen Koffer zu packen, alles aufgeben zu können, der Bescheidenheit (ich sollte tot sein als ich 13 war)- KLASSE!
Und seine Beziehungsfähigkeit - Privatsache! (wenn auch traurig)
Danke für´s Interview!!!

  • Antworten
Thomas Fügner20.06.2012 | 09:28 Uhr

Ein Philosoph...

Große Reiche scheitern an ihrer Dekadenz - Deutschland gehört meines Wissens nicht zu den Großmächten (zum Glück!). Auch die meisten anderen Äußerungen des Werbemanagers erwecken den Eindruck, dass in der Branche immer noch zu viel Drogen oder Aufputschmittel genommen werden.

  • Antworten
Katharina K.23.06.2012 | 07:00 Uhr

Kommentar

Mein Fazit :Fremder kommst du nach Rom,dann tu es wie die Römer !!!

  • Antworten
Uwe P.25.06.2012 | 12:42 Uhr

Ich bin selbst gebürtiger

Ich bin selbst gebürtiger Iraner und gehöre dem gleichen Jahrgang an. Ich kann es also beurteilen und bin sicher, dass kein iranisches Kind mit dem sozialen Hintergrund von Herrn Kassaei gegen seinen Willen als Kindersoldat im Iran-Irak-Krieg eingesetzt wurde. Es gab sicher im Iran-Irak-Krieg Kindersoldaten. Diese waren aber samt Kinder aus streng religiösen, sehr traditionellen und in der Regel armen Bevölkerungsschichten, welche mehr oder weniger FREIWILLIG in den Krieg zogen, sofern sie unter 18 Jahre alt und damit nicht nicht wehrpflichtig waren. Und genau das kann ich mir bei Herrn Kassaei nicht vorstellen. Er hat sicher keinen traditionellen Hintergrund. Die Traditionalisten im Iran schauten sich weder damals noch heute amerikanischen Boxkämpfe im Fernsehen an. Die schrecklichen Erlebnisse von Herrn Kassaei sind entweder ein Vorwand um in Österreich Asyl beantragen zu können oder eine PR-Aktion um sich interessant zu machen oder beides.
Ich finde es nur merkwürdig, dass die Medien solche Behauptungen nie hinterfragen und immer ungeprüft weiter ausbreiten. im Falle des Schurkenstaates Iran passt ein solches Bild unabhängig von dem Wahrheitsgrad ohnehin allen sehr schön in den Kram.
Den restlichen Schwachsinn was er in diesem Interview verzapft kann ich nicht beurteilen, aber für mich hört er sich an wie einen billigen  Motivationstrainer. 
Außerdem dieser Man ist nur ein "Werber" und nicht mehr. Auch wenn er sich als Kreativchef bezeichnet. Kreieren im Sinne von gestalten und erschaffen tun solche Leute auf dieser Welt nichts. 

  • Antworten
Ein anderer Iraner28.06.2012 | 19:40 Uhr

Natuerlich geht D zu weich mit Migranten um

es wurde ueber Jahrzehnte versaeumt klare Regeln fuer Einwanderung aufzustellen und die Regeln,die existieren werden salopp ignoriert; kein Wunder dass in D Einwanderung von Menschen aus einem voellig anderen Kulturkreis viel Probleme geschaffen haben. Von der Forderung die Sprache zu lernen,auf eigne Kosten, auf die Bedinungung dass Einwanderer,sich selber ernaehren und nicht dem Staat zur Last fallen. alles Bedinungungen die geholfen haetten die Spreu vom Weizen zu trennen.Leider wurde das versaeumt und damit Probleme geschaffen die die deutsche Gesellschaft auf Jahrhunderte belasten werden.

  • Antworten
Lill-Karin Bryant27.12.2012 | 14:35 Uhr

Wegsehen

Wenn die regierende Elite die Probleme nicht wahrnehmen wollten, überlassen sie deren "Lösung" den Neonazis.

Es gibt demokratische und zivilisierte Länder, die die Immigration besser geregelt haben.

  • Antworten
Werner Rauch28.12.2012 | 15:46 Uhr

Das können Sie gar nicht beurteilen

In Deutschland gab es immer sehr viele Regeln zur Einwanderung. Das war im Deutschen Kaiserreich so, in der Weimarer Republik und in der BRD setzt sich das fort. Das erkennt man auch leicht an der Fülle der Gesetze, Verordnungen und Abkommen.

Die Probleme macht man sich eigentlich selber. Der Grund für die heutige Situation der Nachkommen der türkischen Gastarbeiter ist der soziale Pakt zwischen Arbeitgeberseite und den von Facharbeitern dominierten Gewerkschaften. Die Gewerkschaft erhält das Inländerprimat und im Gegenzug wird das Konjunkturrisiko auf die flexible industrielle Reservearmee "Gastarbeiter" ausgelagert.

Diese Sozialpartnerschaft ist 1973 bei den wilden Gastarbeiterstreiks zugrunde gegangen. War die Ghettoisierung in Wohnheimen zu der Zeit noch ein probates Mittel um das Rotationssystem aufrechtzuerhalten, und Vermietern Mietwucherei zu ermöglichen, erkannte man nun dass die enge räumliche Unterbringung wilde Streiks fördert. Die Gewerkschaften konnten mit dem Ausschluss der Gastarbeiter, keinen Einflus auf den Streikverlauf nehmen. Ausserdem wollte die Arbeitgeberseite nicht mehr auf die eingearbeiteten Arbeitskräfte verzichten. Das war die Geburtsstunde der Integrationspolitik mit Zuzugssperren, sozialer Inklusion bei gleichzeitiger politischer Exklusion.

Das Inländerprimat wurde deswegen nie durchgesetzt, weil das bedeutet hätte die Zumutbarkeitsgrenzen für die von der Facharbeiterschaft dominierten Gewerkschaften herabzusetzen. Zur Vermeidung der "Schmutzkonkurrenz" blieb man beim dualen Arbeitmarkt. Eine andere historische Alternative zum Rotationssystem wäre die Mobilisierung von Frauen, Kindern und lädlicher Bevölkerung in die Gastarbeiter-Beschäftigungen gewesen. Das wäre bei verkürzter Schulzeit und längeren Arbeitstag machbar gewesen.

Bei den sogenannten Folgekosten braucht man sich keine Sorgen zu machen, weil die Gastarbeiter und deren Nachkommen sehr hohe Sparquoten haben. In einer Volkswirtschaft ist Sparen = Investition. Aus 1 € kann man etwa 10 - 20 € Investition machen. Die Kosten für die Sprachkurse fallen nicht ins Gewicht.

Wenn man auf Einwanderung verzichten will, dann muss man sich ein Vorbild nehmen an Japan. Sie erreichen ihre hohe Produktivität mit einer geschlechtlichen Arbeitsteilung. Die Männer in den Normalarbeitsplätzen arbeiten 14-16 Stunden am Tag mit selbstverständlichen Überstunden und die Ehefrauen kommen in die schlechtbezahlten Stellen in der Zuliefererindustrie. Das Bildungssystem drillt die Schüler auf Erfolg, und sie erreichen eine 90% Bachelor-Quote.

  • Antworten
Brandt29.12.2012 | 04:06 Uhr

Deutschland muss nicht auf Einwanderung verzichten

nur muss Einwanderung besser gesteuert und vor allem geregelt werden.
Wer nur Einwanderer und Zuwanderer anzieht muss sich fragen was bringt meist nur Menschen ins Land die nicht in der Lage sind sich selber zu unterhalten,die Staatskassen auf Jahre ,wenn nicht auf Jahrzehnte belasten und nie auch nur einen Euro in das Sozialsystem einzahlen .
Vor allem muss geschaut werden was sie fuer Deutschland tun koennen,sind ihre Faehigkeiten noetig oder koennen die eignen Buerger diese Arbeiten ausfuehren.So lange gut ausgebildete Deutsche das Land verlassen,weil sie im Ausland eine bessere Perspektive fuer sich sehen,ist Deutschland der Verlierer.Schliesslich bringen Einwanderer auch Konflikte aus ihrer Heimat mit ins Land und wie negativ sich das auswirken kann koennen wir ja immer wieder beobachten.

  • Antworten
Lill-Karin Bryant02.01.2013 | 16:18 Uhr

Und die Deutschen in Entwicklungsländern

Der Logik des Werbemanagers zufolge muss sich jeder Deutsche, der sich zum Beispiel in Südamerika, Afrika, Asien oder der arabischen Welt niederlässt, den lokalen Sitten und Gebräuchen anpassen. Das tun aber die wenigsten und niemand hinterfragt es. Denn die meisten dieser Auswanderer müssen das nicht, denn sie haben Geld. Insofern ist die Diskussion verlogen. Anpassung wird in immer nur von demjenigen verlangt, der arm ist und keine Lobby hat. Dabei ist es für diese Menschen besonders wichtig, wenigstens in ihrem kulturellen Hintergrund einen Halt zu finden.
Die Deutschen aber, die sich in anderen Weltgegenden nicht im geringsten die Gefühle und Werte der einheimischen Bevölkerung scheren, kritisiert niemand. Wir sollten aufhören, mit zweierlei Maß zu messen

  • Antworten
Egbert Schmidt25.01.2013 | 12:36 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

„Die nackte Wahrheit und anderes“ − Aktfotografie um 1900

zur Bildergalerie
Anzeige

Wulf Schmiese

Leicht gesagt. Die Mittwochskolumne von Wulf Schmiese

Von der Volks- zur 20-Prozent-Partei

SPD-Chef Gabriel auf der Pressekonferenz zum Parteijubiläum

Ist alt, sieht auch so aus: Cicero-Kolumnist Wulf Schmiese über den 150. Geburtstag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Stadtgespräch
Kapitän über Bord: FC Bundestag führungslos

Der CDU-Abgeordnete Klaus Josef Riegert war seit 1997 Mannschaftskapitän des FC Bundestag. Nach…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

Wo steht die SPD im Jahr 2013?
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Zu viel Nähe zwischen Medien und Politik?
Das Cicero-Meinungsbild

Eine Umarmung zwischen Diekmann und Rösler löst eine Debatte aus

Umfrage
150 Jahre SPD: Ist die SPD noch eine Volkspartei?
Ja, die SPD wird wieder deutlich zulegen
38%
Nein, die SPD ist nicht mehr zeitgemäß
62%
Gesamtstimmen: 99
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Die letzten 24 Stunden
Dossier

Die letzten 24 Stunden

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang