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Kapital

Euroaustritt?Alles kann schiefgehen

Von Alexander Wragge14. September 2012
picture alliance
Euro-Austritt,Grexit
Austritt aus der Währungsgemeinschaft?
Schrift:

Mit der Forderung nach einem Euroaustritt sind Politiker und Experten schnell bei der Hand. Doch der müsste geheim vorbereitet werden

Seite 1 von 2

Wenn er startet, dann möglichst lautlos: Der Austritt eines Landes aus der Währungsgemeinschaft. Sonst setzen sich Kapitalströme in Gang, die nicht beherrschbar sind. Sobald sich etwa in Griechenland das Gerücht des bevorstehenden Austritts verbreitet, würden die Menschen ihre Konten leerräumen. Die Erwartung ist klar: Das neue Geld, vielleicht heißt es „Neä Drachmäe“, wäre eine Weichwährung, die bald bis zu 50 Prozent an Wert einbüßt. Macht dagegen Deutschlands bevorstehender Austritt die Runde, kommt es zum umgekehrten Effekt. Deutschland würde mit Euros aus dem Ausland überschwemmt. Es winkt der lukrative Umtausch in eine „Hartwährung“.

Unbeherrschbare Kapitalströme sind das größte Problem einer „Währungsdesintegration“, wie der Hamburger Ökonom Dirk Meyer (Helmut-Schmidt-Universität) in seinem „Fahrplan eines Euroaustritts“ zeigt. Hilfreiche Erfahrungswerte gibt es kaum. Ein so komplexes Währungssystem wie der Euro wurde noch nie auseinanderdividiert. Mit der Euro-Einführung lassen sich in der Bibliothek Regale füllen. Mit dem Euro-Exit noch nicht.

Meyers  sechsseitiges Papier ist auch ein Kommentar zur derzeitigen Eurorettungspolitik. Es hinterfragt ihre behauptete „Alternativlosigkeit“, indem es die Option eines Rück- und Neubaus der Eurozone durchspielt. Allerdings ist anzunehmen, dass Meyers Gedanken den Beamten in der Europäischen Zentralbank oder dem Bundesfinanzministerium nicht ganz fremd sind. Das Eurodilemma ist zu grundsätzlich, um nicht auch dort alle Szenarien durchzugehen.

Meyers Fahrplan skizziert ein gut und streng geheim vorbereitetes Manöver. Gegen Ende der Woche wird ein Montag zum Bankfeiertag erklärt, an dem die Geldinstitute geschlossen bleiben. Inklusive dem Wochenende bleiben den Behörden und Banken des Austrittslandes nun drei Tage Zeit für den entscheidenden Schritt: Die Erfassung aller Kontostände und Bilanzen. Je nach Szenario müssen „deutsche“ oder „griechische“ Euros identifiziert werden.

Am folgenden Dienstag sind die Bürger des Austrittslandes aufgerufen, ihre Eurobargeldbestände vorzulegen und stempeln zu lassen. Auch aus den Automaten kommen jetzt national markierte Euroscheine.  Es wird Magnettinte verwendet, die später elektronisch lesbar ist.

Begleitet wird der Prozess von Kapitalverkehrskontrollen. Bei „ernsten Schwierigkeiten in der Wirtschafts- und Geldpolitik“ ist es EU-Staaten für 6 Monate erlaubt, Geldströme zu bremsen oder ganz zu stoppen. Berlin müsste verhindern, dass „gebietsfremdes“ Eurobargeld importiert wird. Athen müsste den Euroexport stoppen.

Erst wenn die Erfassung und Kennzeichnung im Großen und Ganzen durch ist, kündigt die Regierung den Euroaustritt an. Sie muss sich einer breiten Unterstützung im nationalen Parlament und im Europäischen Rat sicher sein. Nur so lässt sich der juristisch schwierige Prozess friedlich, zügig und rechtssicher über die Bühne bringen. Sich hinter den Kulissen mit den politischen Akteuren entsprechend abzustimmen, ohne dass es publik wird, mag schwerer sein, als unbemerkt Magnettinte zu ordern. 

„Aber das Wichtigste ist, wie sich die Bürger des Landes dazu stellen“, sagt der Bonner Ökonomieprofessor Manfred Neumann, der ebenfalls über die Währungsdesintegration nachdenkt. „Eine sehr große Mehrheit muss den Austritt wollen.“

Speziell in Ländern mit Aussicht auf eine „Weichwährung“ ist das der kritische Punkt.  In Griechenland käme der Euroaustritt schon jetzt einer großen Umverteilung gleich, denn dort ist „der Großteil der Kapitalflucht schon gelaufen“, wie Meyer feststellt. Griechen, die ihr Geld in den vergangenen Jahren ins Ausland brachten – und damit beispielsweise Immobilien in Hamburg und London Immobilien kauften – wären nach dem Euroaustritt in ihrer Heimat noch reicher. Bürger dagegen, die keine Möglichkeiten zur Kapitalflucht hatten oder sie einfach nicht nutzten wären de facto ärmer. Der Volkszorn ließe sich vielleicht mit einer Sondersteuer auf Auslandsvermögen eindämmen, meint Meyer. Es wäre ein neues Großprojekt für die griechische Verwaltung.

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Sehr verdiensvoll, da erfolgskritisch

Die Entwicklung von gangbaren Alternativen zu der als alternativlos propagierten Fortsetzung einer nicht mehr funktionierenden Euro-Währungsunion im derzeitigen Umfang wird über die wirtschaftliche, und damit auch über die weltpolitische Zukunft Europas entscheiden.

Die heutige Eurozone ließe sich durch unbegrenztes Gelddrucken (Staatsanleihekäufe der EZB) wohl halten, Staatsbankrotte der größeren Problemländer Italien und Spanien auf dieselbe Weise auch vermeiden. Die divergierende Wettbewerbsfähigkeit als Wurzel allen Übels bliebe bestehen und würde durch eine Fortsetzung der privaten Netto-Kapitalbewegungen in Richtung der bei einem immer möglichen Zerfall der Eurozone aufwertenden Länder weiter verstärkt. Gegen diese Dynamik werden EU-Investitionsprogramme nichts ausrichten, da das Geld der Vermögenden aus den Problemländern immer schneller abfließen wird, als die EU Investitionen in diese hineinpumpen kann – von mangelnder Markttauglichkeit solcherart geförderter Unternehmungen ganz zu schweigen. Die Nordländer liefen weiter heiß und die Südländer verkämen noch mehr zu Fürsorgeempfängern. Außerdem verwandelt jedes Jahr Fortsetzung dieses Zustandes weitere Altersrücklagen der heutigen Rentner und Berufstätigen zuerst in uneinbringliche Target2-Forderungen und wird sie später durch die Inflation entwerten, in die die unbegrenzte Geldschöpfung auch bei den Verbraucherpreisen eines Tages (bei den Vermögenspreisen für Gold, Immobilien und Aktien ist die Inflation bereits in vollem Gange) münden wird. Daran sollte niemand interessiert sein, dem am Gedeihen Europas gelegen ist, auch wenn natürlich für die Staaten die Versuchung groß ist, sich durch Financial Repression (Inflation über Zinsen) zu entschulden.

Die Zerlegung der Eurozone in funktionsfähige Währungsräume muss Schwerpunkt der volkswirtschaftlichen Forschung und der Planungsarbeit in den Finanzministerien der führenden Euroländer werden. Das Thema ist zu wichtig, um es zwischen Tabuisierung und politischem Populismus hin- und herzuschieben.

  • Antworten
Karl Schade14.09.2012 | 12:49 Uhr

Die tragische Situation Deutschlands

Dieser Aufsatz enthüllt - ohne es eigentlich zu intendieren – die eine zentrale Erkenntnis: ohne die deutsche Volkswirtschaft wäre der Euro schon seit Jahren am Ende. Der Euro steht und fällt mit der deutschen Volkswirtschaft, ihrer Kraft, Leistungsfähigkeit, Produktivität und, nicht zu vergessen, ihrer noch erstklassigen Bonität an den Kreditmärkten. Nur die deutschen Bürgschaften, Garantien, Kredite und auch Forderungen im Rahmen der „Rettungsschirme“, die wahrscheinlich mittlerweile an die Billionengrenze heranreichen, bewahren den Euro vor der Pleite.

Nicht nur Griechenland, sondern ganz Südeuropa wartet auf deutsches Geld, auf weitere Kredite, Bürgschaften und Garantien; Geld, das wir mit großer Wahrscheinlichkeit nie wiedersehen werden.

Deutschland sitzt jetzt in der südeuropäischen Schuldenfalle. Wie der Aufsatz von Prof. Meyer zeigt, gibt es da kaum noch ein Entrinnen. Das ist die tragische Situation: egal was man tut und wie man sich entscheidet, es ist immer eine Wahl zwischen Skylla und Charybdis.

  • Antworten
Bakwahn14.09.2012 | 17:04 Uhr

Deutschlands Euroaustritt und andere Optionen

Karl Schade schreibt:
„Die Zerlegung der Eurozone in funktionsfähige Währungsräume muss Schwerpunkt der volkswirtschaftlichen Forschung und der Planungsarbeit in den Finanzministerien der führenden Euroländer werden. Das Thema ist zu wichtig, um es zwischen Tabuisierung und politischem Populismus hin- und herzuschieben.“

Ich stimme ihnen zu.
Wissenschaft, Wirtschaft und Politik müssen jetzt ernsthaft über Alternativen und Optionen nachdenken.
Dazu zählen auch andere Politikfelder wie die Schaffung eines gemeinsamen Außenministeriums und einer gemeinsamen Armee mit einer gemeinsamen Militär- und Sicherheitspolitik.
Hier wird sich zeigen, ob Länder wie Frankreich, Italien und auch Spanien es wirklich ernsthaft meinen mit einer weiteren und vertieften Integration Europas; ob sie wirklich nationale Kompetenzen und Eigenständigkeit an ein gemeinsames Europa abgeben wollen. Das wird die Nagelprobe sein. Mal ganz abgesehen von Großbritannien.

PS:
Bei allen Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten eines griechischen Euroaustritts: Die Drachme gäbe ihnen die Möglichkeit zu einem vielleicht erfolgreichen Neuanfang. Unter dem Regime des Euro funktioniert es nicht. Wo ist ihr Aufsatz, Herr Wragge, der diese Möglichkeit einmal durchdenkt und als positive Utopie darstellt?

  • Antworten
Bakwahn14.09.2012 | 18:21 Uhr

In Eile formulierte Parerga und Paralipomena I

Ich möchte auf das große und offensichtlich nicht zu überbrückende Miß- und Unverständnis der Politik gegenüber ökonomischen und finanztechnischen Argumenten hinweisen. Das wurde gestern Abend (13.11.2012) bei Maybritt Illner deutlich, als sich u.a. H-D Genscher und Martin Schulz auf der einen sowie der Ökonom Starbatty und die Unternehmerin Ostermann auf der anderen Seite gegenüber saßen.

Die Europapolitiker Genscher und Schulz verstanden die überzeugenden und schlagenden Argumente der beiden Ökonomen überhaupt nicht, sie wollten sie nicht verstehen oder sie ignorierten sie einfach.
Die Hauptthese ist (ich vereinfache und reduziere): Man kann Volkswirtschaften mit solch großen Unterschieden in Leistungsfähigkeit, Produktivität und Umfang nicht unter eine gemeinsame Währung zwingen, die obendrein auch noch als stabile und harte Währung konzipiert ist. Das funktioniert auf Dauer nicht, wie wir jetzt unbezweifelbar feststellen müssen.

Schulz setzte auf die Zukunft, auf den kommenden Fiskalpakt mit festen Regeln. Aber auch der wird nicht funktionieren, weil er – kaum in Kraft – schon wieder gebrochen werden wird. Auch die neuen Regeln des kommenden Fiskalpaktes sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Wie will Deutschland seine Schuldenbremse einhalten bei den kommenden Belastungen? Eine gemeinsame europäische Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik scheitert an völlig unterschiedlichen kulturellen Vorstellungen, unterschiedlichen sozialen Kulturen, Wirtschaftsweisen und Mentalitäten in den Ländern der EU.
Die Europa- und Integrationsillusionisten täuschen sich fundamental über die kulturelle Heterogenität, Ungleichartigkeit, Verschiedenartigkeit und Inkompatibilität der europäischen Nationen und deren Auswirkungen z.B. auf die Wirtschaftsweise und das Arbeitsethos. Man glaubt, durch die Etablierung der sozialen Marktwirtschaft, durch die parlamentarische Demokratie, durch Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit und jetzt durch die "Rettungsschirme" den "Fiskalpakt" in allen Mitgliedsländern einheitliche politische und wirtschaftlich Bedingungen und Strukturen zu schaffen, die dann im Verlaufe der Jahre und Jahrzehnte zur wirtschaftlichen Prosperität, zur Angleichung der Lebens- und Einkommenverhältnisse in allen Staaten führen müsse. Indem die europäischen Gesellschaften den Imperativen einer sozialen Marktwirtschaft ausgesetzt werden, so glaubt man, führe das in allen Staaten zu wirtschaftlicher Blüte und Wohlstand.

Nein, Genscher, Schulz und auch CICERO, so wird das nichts.

  • Antworten
Bakwahn14.09.2012 | 18:58 Uhr

In Eile formulierte Parerga und Paralipomena II

Auch Genscher bemühte einmal mehr den Mythos: "Deutschland hat vom Euro profitiert."
Interessant ist, daß er das Imperfekt benutzt hat. Er gibt immerhin zu: "Wir finanzieren eine Sanierungsentwicklung in Europa."
Wieviele Milliarden Euros sollen es denn sein, Herr Genscher? Was wollen sie uns und unseren Kindern noch aufs Auge drücken? Wie hoch soll der deutsche Schuldenstand noch getrieben werden?

Er drohte, daß bei einem Austritt Deutschlands oder dem Zerfall des Euro folgendes passiert: "Wenn wir jetzt sagen: Nein, Ende der Fahnenstange, dann heißt das Rückbau in Europa".Was das für Deutschland bedeuten würde, könne er "in Arbeitsplätzen gar nicht ausdrücken".
Das ist typisch: wenn einem die Argumente ausgehen, dann stützt man sich auf die "normative Kraft des Faktischen". Das aber ist schlecht, weil Alternativen und andere Optionen ausgeblendet werden und nicht ins Blickfeld der Reflexion kommen.

Meine Antwort auf den Mythos vom überproportionalen deutschen Vorteil:
Auch Genscher, Schulz & Co wirken unverdrossen mit am Euromythos. Einer Währung, von der vor allem die deutsche Volkswirtschaft in besonderer Weise angeblich profitiert.

Diese Mythe lügt, daß sich die Balken biegen!
Stichworte zur absichtlich vergessenen und verdrängten

Erfolgsgeschichte der DM; zur Geschichtsvergessenheit deutscher Politiker, Journalisten und Intellektueller.
Alle Aussagen und Texte, die völlig reflexions- und kritiklos den Euro feiern, unterschlagen die 50jährige Erfolgsgeschichte der DM. Ein historischer Rückblick auf 50 Jahre europäischer Währungsgeschichte von 1948 bis zur Einführung des Euros zeigt, daß in jeder vergangenen internationalen Währungskrise die DM aufgewertet, und die großen europäischen Konkurrenzwährungen abgewertet wurden: das Pfund, der Franc, die Lira, die Pesete.

Die deutsche Volkswirtschaft hat in DM-Zeiten stets ein hohes Wirtschaftswachstum, relative Geldwertstabilität, relativ geringe Arbeitslosigkeit (bis ca. 1974 sogar Vollbeschäftigung mit Millionen von Gastarbeitern aus dem Club-Med!!!)) und eine ausgeglichene Zahlungsbilanz (in den meisten Jahren sogar eine positive Handels- und vor allen Dingen positive Zahlungsbilanz) zu verzeichnen gehabt.
In jeder internationalen Finanzkrise (von 1948 an bis zum Ende der DM) ist die DM stets aufgewertet (zum Teil sogar sehr stark) und andere Währungen (die südeuropäischen, aber auch das englische Pfund und der französische Franc) abgewertet worden. Diese Aufwertungen haben der deutschen Volkswirtschaft nicht nur nicht geschadet, sie haben keine Massenarbeitslosigkeit verursacht, sondern sie ist jedesmal aus solchen Aufwertungsrunden gestärkt hervorgegangen!
Gleichzeitig bedeuteten die Aufwertungen in der gesamten DM-Zeit eine massive Wohlstandssteigerung für uns Deutsche durch:

* die Abwehr importierter Inflation.
* die Verbilligung der Importe; besonders wichtig bei Rohstoffen.
* Steigerung der Produktivität deutscher Unternehmen
* Steigerung unserer finanziellen Bonität; unschlagbar niedrige Kreditzinsen
* Steigerung der DM-Kaufkraft bei Auslandsurlauben (die harte DM).

Durch den Euro kommt negativ hinzu:
* Seit Einführung des Euro ist die deutsche Wirtschaft deutlich schwächer gewachsen als in Zeiten der DM.
* Nach allgemeiner Übereinkunft stagnieren Löhne und Gehälter seit über 12 Jahren.

Vor ca. einem Jahr wurde in den Fernsehnachrichten berichtet, daß der deutsche Export die 1 Billion Euro-Marke "geknackt", überschritten habe. Gleichzeitig wurde angemerkt, daß der Euroraum und die restlichen EU-Länder für die deutsche Exportwirtschaft immer mehr an Bedeutung verlieren! Andere Weltregionen dagegen werden immer wichtiger: China, Indien, Mittel- und Südamerika, Teile Ostasiens. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen, auch weil die südeuropäischen Länder inklusive Frankreichs wegen ihrer exorbitanten Überschuldung und Konkurrenzschwäche als Kunden weitgehend ausfallen werden.

  • Antworten
Bakwahn14.09.2012 | 19:21 Uhr

In Eile formulierte Parerga und Paralipomena III

Die griechische Drachme, der portugiesische Escudo, die spanische Pesete, die italienische Lira und auch der französische Franc waren in ihrer langen Geschichte stets Weichwährungen, weil in diesen Volkswirtschaften „südländisch“ gewirtschaftet wurde. Das haben die Euro-Illusionisten vergessen. Warum sollte das unter der Regie eines Euros anders sein?

Vor einer Woche fand ich diesen Artikel auf Spiegel-online:
Deutschland exportiert als Exportweltmeister nicht nur Industriegüter und HighTech-Produkte, sondern auch die deutsche Agrar- und Lebensmittelindustrie, die offensichtlich Weltspitze ist, läßt sich nicht lumpen: "Deutschland füttert die Welt. Agrarexporte auf Rekordniveau." so titelt der Spiegel. Das geographisch geradezu winzige, mit 82 Millionen Menschen eigentlich hoffnungslos überbevölkerte Deutschland beliefert die Welt mit Nahrungsmitteln. Hinter einem solchen Erfolg steckt Arbeit, Leistung, Anstrengung, ein langer Atem, gründliche ökonomische Planung, Risikobereitschaft; fleißige und clevere Bauern sowie eine leistungsfähige Lebensmittelindustrie.
Berichten Sie uns von ähnlichen Erfolgen in Griechenland, Spanien & Co., Herr Wragge!

So, Schluß jetzt! Es ist Freitagabend, gleich 20 Uhr. Ich gehe in die Düsseldorfer Altstadt. Im "Dä Spiegel" wartet das leckere Altbier. Beim Flirt mit der hübschen Büffetiere (der Barmietze), bei in Strömen fließendem Altbier und heißer Musik werde ich den ganzen Euroärger hoffentlich vergessen.
Der Spiegel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-lebensmittel-und-agrarexporte-auf-rekordniveau-a-851964.html

Dä Spiegel:
http://dae-spiegel.de/

Bakwahn
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  • Antworten
Bakwahn14.09.2012 | 19:23 Uhr

Irgendwann ...

... und das dauert gar nicht mehr lange, werden die Menschen über die Eurokrise und diesen Artikel so erstaunt wie resigniert den Kopf schütteln.
http://uhupardo.wordpress.com/2012/09/15/als-die-chinesen-endgultig-die-nase-voll-hatten/

  • Antworten
Uhupardo15.09.2012 | 18:57 Uhr

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